Samstag, 13. Februar 2016

Mehr Spaß für deutsche Gamer - Das braucht FIFA 17


Was Authentizität betrifft hat FIFA 15 mit der komplett lizenzierten englischen Premier League einen Maßstab gesetzt. Alle Stadien, alle Spieler, alles wird seit dem Titel „FIFA 15“ so dargestellt, wie man es aus dem echten Stadionbesuch kennt. In der Tat ein Quantensprung. Eine Liga, so wie man sie kennt.
Doch FIFA 17 muss weitere Schritte nach vorne machen. Hier sind ein paar Vorschläge.
 
Komplett lizenzierte 1. Bundesliga
Die Übertragung der Partien in der ersten Liga sieht in FIFA 16 schon so aus, wie im echten Fernsehen. Dies war ein erster Schritt. Damit wirken die Partien authentischer. Startaufstellung im offiziellen Bundesliga-TV-Layout, sowie mehr Emotionen bei den Spielern (bei gelben Karten, Toren usw.). Das macht Spaß. Aber da geht gewiss noch mehr.
Der deutsche Markt für Fußball ist riesig. Die Begeisterung in Deutschland für Fußball ist ungebrochen. Darum wäre der nächste Schritt in FIFA 17 die komplette Bundesliga voll einzubauen. Heißt wie in der Premier League. Alle Stadien, vom FC Ingolstadt 04 über Mainz 05 bis hin zu Bayer Leverkusen. Das würde FIFA unglaublich aufwerten. Ist doch die Bundesliga zwar nicht die Liga mit den größten finanziellen Mitteln. Aber mit Sicherheit einer der spannendsten in Europa. Die Zahl der aktuellen Bundesliga-Stadien in FIFA ist weiterhin mau. Zwar wurde in FIFA 16 der Borussia-Park von Borussia Mönchengladbach, sagenhaft umgesetzt. Aber mit der Allianz Arena, dem Signal-Iduna-Park, dem Berliner Olympiastadion, der Veltins-Arena und dem Hamburger Volksparkstadion war es das schon wieder mit „echten“ Bundesliga-Stadien in FIFA. Es gab Zeiten in denen waren die Stadien von Leverkusen, Stuttgart und Hannover ebenfalls voll integriert ins Spiel. Dann verschwanden sie. 
Mir persönlich macht es nicht mehr so viel Spaß die Bundesliga auf FIFA zu spielen. Man spielt befühlt zehnmal im Standard-Stadion „Waldstadion“. Diese Authentizität fehlt einfach. Das umsetzbar ist, hat EA Sports in England ja gezeigt.
 
Supercup
Seit 2010 trägt die DFL wieder einen Super-Cup aus. Davor gab es den Ligapokal der sich auch in FIFA wiedergefunden hat. Der Super-Cup der zwischen dem Deutschen Meister und dem Pokalsieger ausgetragen wird, taucht in FIFA mittlerweile gar nicht mehr auf. Obwohl es ein eigener Wettbewerb der DFL ist. Der Super-Cup wird auch oft als „Generalprobe“ für die Bundesliga-Saison gesehen. Auch hier lohnt sich der Blick auf die Insel. Hier ist der F.A.-Cup mit offiziellen Namen lizenziert. Sowie der Liga-Pokal und der Community Shield (der Supercup in England). Und da fragt man sich ernsthaft ob die deutschen User irgendwie nicht gehört werden.
DFB-Pokal
Der zweitwichtigste Wettbewerb in Fußball-Deutschland heißt in FIFA „Deutscher Pokal.“ Hier kann man sich kaum beschweren. Trotzdem wäre es schon im Zuge einer Generalüberholung der Bundesliga, den „Deutschen Pokal“ in Zukunft auch als DFB-Pokal zu lizenzieren. Pokalüberraschungen inklusive!

Aufstiegsszenario
Es steigen irgendwie fast immer die gleichen ab und immer die gleichen auf. Der 1. FC Kaiserslautern findet sich spät. in der zweiten Saison der Karriere als Gegner wieder in der ersten Liga. Freiburg kommt auch meistens wieder hoch. Und beide Teams steigen dann auch in regelmäßigen Abständen wieder ab. Das Mal eine Überraschungsmannschaft aufsteigt. Wie der TSV 1860 München, Union Berlin oder Eintracht Braunschweig, das haut noch nicht so hin. Es wäre gut, wenn das FIFA-Entwicklerteam hier für mehr Abwechslung sorgen würde. Damit nicht immer die gleichen Teams nach oben durchdringen.
 
3. Liga
Das wäre natürlich ein absoluter Traum. Die dritte Liga in Deutschland ist ein Auffangbecken der ehemaligen Größen im deutschen Fußball-Sport. Volle Stadien, eine enge Tabelle und immer wieder große Überraschungen. Das ist die dritte Liga. Die Einführung der dritten Liga wäre eine unglaubliche Aufwertung für die Fußball-Simulation. Zumal dies schon die Community seit Jahren fordert. Desweiteren würde der Deutsche Pokal, mehr Mannschaften bekommen. Denn die ersten vier Drittligisten sind ja spielberechtigt für den Pokal. Es wäre schlichtweg eine Sensation! Wenn Magdeburg, Erfurt, Cottbus, Dresden, Osnabrück und Würzburg auch endlich ihren Platz in FIFA finden würden.
 
Deutsches FIFA-Cover
FIFA 12. Da waren hatten zuletzt deutsche Fußballer einen Platz auf einem FIFA-Cover. Damals zierten Kölns Lukas Podolski und Dortmunds Mats Hummels das Cover. Seitdem ist nur noch Lionel Messi zu sehen. Das ist schade. Denn selbst unsere Nachbarn aus Österreich haben einen Cover-Star aus ihrem Heimatland. Da fragt man sich schon, was das soll?! Man wird das Gefühl nicht los, dass der deutsche Markt mit einem halben „FIFA“ bedient wird. Andere Länder dagegen ihre eigenen Covers bekommen. Und England sich sogar über eine voll lizenzierte Liga freuen darf und drei weitere Ligen.

Fazit 
Fakt ist. FIFA 17 muss noch mehr auf Realismus setzen. Ein deutsches FIFA-Cover ist ein absolutes Muss! Es wird den deutschen Usern nur gerecht. Eine voll lizenzierte Bundesliga muss nun einfach folgen um der deutschen Bundesliga als solcher gerecht zu werden und den Usern erst recht. Wenn der Deutsche Pokal, DFB-Pokal heißen wurde und der DFL-Super-Cup, Einzug halten würde, gab es für mich keine weiteren Wünsche. Aber FIFA 17 wäre damit für mich ein absolutes Wahnsinnsspiel. Mit einer voll umgesetzten Bundesliga auf Punktejagd gehen in allen deutschen Stadien. Nur nicht nur in fünf und zehnmal im Waldstadion.  

Wieder zurück nach fast zwei Jahren

Fast zwei Jahre ist es her, dass ich hier einen Post veröffentlicht habe. Das liegt vor allem daran, dass ein ehrenamtliches Vorstandsamt bei mir sehr viel Zeit bindet und es auch beruflich einfach nicht mehr möglich ist, so viele Posts zu veröffentlichen.


Allerdings feiere ich jetzt mit einem Post mit Wünschen an Neuerungen für das Video-Spiel FIFA 17 ein Comeback. Es sollen dann immer wieder mehr Posts folgen. Mit Kommentaren, Spielberichten, Fotos und Erfahrungsberichten.


Ihr dürft euch also freuen. Ich bin wieder da.



Montag, 28. Juli 2014

Rechts Außen? Nur im 4-3-3. FCI versteigert Shirts für guten Zweck

Der Fußballclub Ingolstadt startet eine neue Aktion im Rahmen seiner Anti-Rassismus-Iniative.
Jedem Zweitligaklub wurde in der letzten das uns bekannte "4-3-3"-Shirt überreicht. Alle Shirts sind mit den jeweiligen Vereinslogos versehen, sowie den Unterschriften der Spielern. Wer so ein Shirt ersteigern möchte, kann dies unter www.fcingolstadt-aukation.de tun
Der gesamte Erlös geht an ein regionales Projekt gegen Rasissmus.


Also gibt zusammen dem Rassismus keine Chance!

Montag, 12. Mai 2014

Das war die Bilanz der Schanzer in der Saison 2013/14

Es ging bescheiden los und langsam steigerte sich die Mannschaft unter Ralph Hasenhüttl. Die Saison kurz zusammengefasst: Die beste aller Zeiten in der 2. Liga - zuhause pfui - auswärts hui.
Die Rückrunde macht große Hoffnung und Vorfreude auf die neue Saison. Mit neuen Spielern, hoffentlich mehr Konstanz, besseren Heimspielen und neuen geilen Jubiläumstrikots.



Platzierung nach der Hinrunde:
14. mit 6 Siegen - 2 Remis - 9 Niederlagen und 20 Punkten

Platzierung in der Rückrundentabelle
6. mit 5 Siegen - 9 Remis - 3 Niederlagen und 24 Punkten

Endplatzierung:
10. mit 11 Siegen  - 11 Remis - 12 Niederlagen und 44 Punkten


Die Schanzer kassierten in der Rückrunde 9 Gegentore
Die Schanzer sind seit 13 Auswärtsspielen ungeschlagen


Die Heimbilanz:
17. mit 5 Siegen - 3 Remis - 9 Niederlagen und 18 Punkten

Die Auswärtsbilanz:
5. mit 6 Siegen - 8 Remis - 3 Niederlagen und 26 Punkten




Die Schanzer erzielten im Schnitt 1 Tor pro Spiel.
Der Top-Torjäger der Saison war mit 8 Toren Philipp Hofmann. Moritz Hartmann erzielte 7 Tore, Caiuby 5. 

Nur Bochum (30) und Sandhausen (29) erzielten weniger Tore.

Ramazan Özcan ist laut Kicker der sechstbeste 2. Liga-Spieler mit Durchschnittsnote 2,95! 


Der Schnitt der Mannschaft in der gesamten Saison liegt bei 3,54. Bemessen am Durschnitt war Andre Weis mit 2,75 der beste Schanzer in der vergangenen Saison. Weis bestritt allerdings auch nur 2 Spiele. Moritz Hartmann (3,13) und Pascal Groß  (3,23) gehören ebenfalls zu Notenbesten beim FC04. Manuel Schäffler ist der am Schlechteste bewertete Spieler. Er kam in acht Spielen auf einen Schnitt von 4,38. 



Der FC Ingolstadt bekam vier Elfmeter, zwei davon konnte er verwandeln. Tamas Hajnal und Caiuby versenkten ihre Strafstöße. Philipp Hofmann konnte bei zwei Versuchen nicht einnetzen.


Die meisten Roten Karten in der Liga kassierte Almog Cohen (2)

Insgesamt kamen zu den Heimspielen 115.324 Zuschauer. Das sind im Schnitt 6.784. Der FC04 belegt bei den Zuschauern Platz 16 in der 2. Liga.  


Höchste Zuschauerzahl:
13.734 gegen den TSV

Heimspiel mit wenigsten Zuschauern:
3.708 gegen den VfL Bochum

Höchster Saisonsieg:
3:0 gegen den VfL Bochum

Höchste Saisoniederlage:
1:4 gegen den FSV Frankfurt



Höchster Heimsieg:
3:0 gegen den VfL Bochum am 27. Spieltag

Höchste Auswärtssiege:
4:1 beim SF Baumberg im DFB Pokal 1. Hauptrunde
2:0 gegen den FSV Frankfurt, gegen Arminia Bielefeld, gegen den SV Sandhausen

Höchste Heimniederlagen:
0:2 gegen den Karlsruher SC, SV Sandhausen

Höchste Auswärtspleite:
1:4 beim FSV Frankfurt am 8. Spieltag    

Grobe Fehleinschätzungen und ein paar goldrichtige Tipps



Wie jedes Jahr tippe ich vor jeder Saison meine Abschlusstabelle. Wieder gab es grobe Fehleinschätzungen und zumindest ein paar richtige Tipps. In Klammern seht ihr die richtige Platzierung am 34. Spieltag. 

1.       Bundesliga

1.       FC Bayern München (1.)
2.       Borussia Dortmund 09 (2.)
3.       Bayer 04 Leverkusen (4.)
4.       FC Schalke 04 (3.)
5.       VfB Stuttgart (15.)
6.       Hannover 96 (10.)
7.       SV Werder Bremen (12.)
8.       VfL 1900 Borussia Mönchengladbach (6.)
9.       Hamburger SV (16.)
10.   VfL Wolfsburg (5.)
11.   SC Freiburg (14.)
12.   1. FSV Mainz 05 (7.)
13.   SG Eintracht Frankfurt (13.)
14.   1. FC Nürnberg (17.)
15.   Hertha BSC Berlin (11.)
16.   TSG 1899 Hoffenheim (9.)
17.   FC Augsburg (8.)
18.   TSV Eintracht Braunschweig (18.)

2.       Bundesliga

1.       1. FC Kaiserslautern (4.)
2.       1. FC Köln (1.)
3.       VfL Bochum (15.)
4.       Fortuna Düsseldorf (6.)
5.       TSV (7.)
6.       SpVgg Greuther Fürth (3.)
7.       FC St. Pauli (8.)
8.       FC Energie Cottbus (18.)
9.       1. FC Union Berlin (9.)
10.   FC Ingolstadt 04 (10.)
11.   Karlsruher SC (5.)
12.   SC Paderborn 07 (2.)
13.   FSV 1899 Frankfurt (13.)
14.   SG Dynamo Drsden (17.)
15.   DSC Arminia Bielefeld (16.)
16.   VfR Aalen (11.)
17.   FC Erzgebirge Aue (14.)
18.   SV Sandhausen (12.)

Sonntag, 4. Mai 2014

Uns wird keiner los! 6162 km für den FC04 auswärts


13. Auswärtsspiel ungeschlagen. Der Klassenerhalt ist endlich auch rechnerisch durch. In Sandhausen endet eine Auswärtsfahrten-Saison! 

Uns wird keiner los in der 2. Liga. Nächstes Jahr gilt es diese Serie fortzusetzen. 

Insgesamt komme ich diese Saison mit Hin- und Rückfahrten auf 6162 km auswärts für den FC Ingolstadt.

Die Fahrten 2013/2014:

70. Auswärtsfahrt nach Kaiserslautern "Schwarz-Rote Liebe - egal wohin, egal wie weit"

71. Auswärtsfahrt nach München: "Es wird Zeit das Zepter zu übernehmen in Oberbayern"

72. Auswärtsfahrt nach Frankfurt "Sekt für die Frankfurter - Bier für uns. Wir sind alle Schanzer Jungs"

73. Auswärtsfahrt nach Bochum: "Immer ein gutes Pflaster für uns"

74. Auswärtsfahrt nach Paderborn: "Einmal Punkte mitnehmen und zurück"

75. Auswärtsfahrt nach Köln: "Auswärtsspiel des Jahres"

76. Auswärtsfahrt nach Cottbus: "Tief im Osten"

77. Auswärtsfahrt nach Karlsruhe: "Wir schicken die Baden zum 
Baden"

78. Auswärtsfahrt nach Aalen: "Drei Eier an Ostern"

79. Auswärtsfahrt nach Sandhausen: "Mission Sandhaufen."

Auf eine weitere interessante und tolle Auswärtsfahrten-Saison. Die 100 rücken näher. Interessante neue Ziele warten wie Heidenheim oder Leipzig
 

Dienstag, 25. März 2014

Philipp und Karl-Heinz sind die Helden des Abends - Bochum bleibt für Schanzer ein gutes Pflaster


Es gibt bessere Anstoßzeiten als 17:30 Uhr unter der Woche. Lediglich 3700 Zuschauer fanden Weg in den Sportpark  zum  Spiel gegen den VfL Bochum. Die Stammformation der Schanzer wurde geändert. Weis fing für Özcan. Engel spielte für da Costa und Hartmann ersetzte Groß. Das Spiel begann zäh. Beiden Mannschaften gelang wenig bis nichts zu beginn. Es war ein müder Kick. Bei dem sich viele von den "nur" 3700 Zuschauern dachten, es wäre wohl besser ich wäre heute daheim geblieben. In der 28. Minute hieß es dann: Hallo Wach. Caiuby wurde im Duell mit Torwart Luthe zu Fall gebracht. Caibuy nahm die Einladung an. Zum Strafstoß trat U21-Nationalspieler Hofmann an. Seinen Elfmeter wehrte Luthe erst ab, beim Nachschuss bewies Hofmann Knisper-Qualitäten und ließ dem Bochumer Keeper keine Chance. Ingolstadt führte.

Unsere Schanzer agierten danach sicherer, doch an Fahrt nahm das Spiel trotzdem nicht mehr auf. Bochum versuchte mit zwei Wechseln in der Halbzeitpause dem Spiel endlich den Stempel aufdrücken zu können, doch Fehlanzeige. Die Schanzer standen kompakt in der Defensive. Torchancen waren Mangelware. Zahirhovic sah innerhalb von zwei Minuten zweimal Gelb, also Gelb-Rot und wurde vorzeitig zum Duschen geschickt (63.). Bochum wurde nun anfällig für das besser funktionierende Ingolstädter Offensivspiel. Karl-Heinz Lappe und Danny da Costa sorgten für mehr Druck in der Offensive.

Karl-Heinz Lappe besorgt das 2:0 und lässt sich feiern.

 Das wurde schließlich belohnt. Cohen schickte Lappe, der eiskalt vollendete. Lappe spielt aktuell in der Form seines Lebens und ließ sich für sein Tor auch zurecht feiern. Den Deckel machte in der 79. Minute Hofmann mit seinem zweiten Tor im Spiel klar. Nach einer Flanke nach Maß von Morales, schob Hofmann eiskalt ein. Das Spiel war entschieden.

Nach einer schwachen nicht ansehbaren ersten Hälfte, entschieden die Schanzer mit einer effektiven Chancenauswertung die Partie für sich. Der VfL Bochum bleibt der Lieblingsgegner der Schanzer in der zweiten Liga. Am Freitag geht´s auswärts gegen Düsseldorf. Eine Woche stehen die Schanzer beim Montagsspiel der zweiten Liga gegen den fränkischen Rivalen Fürth im Fokus.

Freitag, 14. Februar 2014

Derbysieger Derbysieger Hey Hey! Nach sechs Jahre endlich der erste Sieg gegen die 60er!!!


Tage- und wochenlang begann die Vorfreude. Auf dieses 10. Oberbayerische Derby gegen den TSV aus Giesing. Ein Derby dass wohl noch nie heiß war. Neunmal ging man ohne einen Sieg vom Platz. Nun sollte es endlich an der Zeit sein. Im Jubiläumsjahr! Die Spieler waren heiß, die Fans waren heiß. Und natürlich auch ich. Ein Kollege, 1860-Fan riet mir bereits vor dem Spiel, im Falle eines Ingolstädter Sieges eine Woche Urlaub zu nehmen. Es war also angerichtet das 10. Derby stand ins Haus....
Über 13.000 Zuschauer sahen ein rassiges, hart umkämpftes Derby in dem die Schanzer mit einer taktischen Meisterleistung ihren ersten Sieg gegen den TSV 1860 seit sechs Jahren feierten.
Das Spiel begann rassig. Die Schanzer zeigten von Anfang an, was sie heute wollen: den Derbysieg. Doch die Schanzer begann mit Vollgas. Soares Flachschuss konnte Kiraly gerade noch zur  Ecke klären. Die Ingolstädter gingen hart in die Zweikämpfe, gingen früh drauf und ließen so den Löwen keine Freiräume. Vor allem Engel, Soares und Morales waren zu Beginn die Aktivposten im Spiel der Schanzer. Nach 20 Minuten hallte zum ersten Jubel im Sportpark auf. Hofmann spielte zu Caiuby, der Hartmann bediente. Hartmann spielte einen Zuckerpass wiederrum zu Hofmann der unhaltbar einnetzte.


Die Schanzer lagen in Front. Im weiteren Spielverlauf ließen die Schanzer mehr zu. Die Löwen konnten aber nur durch Ecken in Tornähe kommen. Nach der Halbzeit begann das Spiel hektisch. Caiuby jagte aus halblinker Position nach 55 Minuten seinen Schuss über die Latte. Die Löwen-Fans machten dann mit Pyrotechnik Aufmerksamkeit auf sich. Stadionsprecher Italo Mele bat die Gäste, dies zu unterlassen. Dann wurde es hektisch. Danilo Soares stoppte Osako im Sechszehner. Es schaute nach Elfmeter aus. Doch nach kurzer Unruhe wurde das Spiel unterbrochen. Die Gästefans warfen Feuerzeuge auf den Platz. Für zehn Minuten ging es in die Kabinen. Es drohte bei einem wiederholten Vorkommen sogar der Spielabbruch. Das Stadion stand still. Die 60er forderten: "Wir wollen die Löwen sehen".
Ungewohntes Bild. Nach der Spielunterbrechung wegen Ausschreitungen der Gästefans gehörte das Augenmerk, Gott sei Dank wieder dem Fußball.

Stadionsprecher Mele entgegnete cool: "Die könnt ihr auch sehen, wenn ihr euch ordentlich aufführt." Es war nicht das erste Mal dass bei einem Derby die Löwen negativ auffielen. Beim 9. Derby kam es  zu rassistischen Äußerungen gegenüber Verteidiger Danny da Costa. Die Löwen wollten nochmal den Bock umstoßen. Doch Ingolstadts Defensivmannschaft blieb cool und ging beherzt zur Sache. Kurz vor dem Ende fielen dann dem gekränkten Schanzer Herz viele Steine vom Herzen. Lappe bediente Quaner, der 55 Sekunden nach seiner Einwechslung mit seinem 2:0 den Deckel draufmachte. Die komplette Mannschaft samt Trainer jubelten vor der Südtribüne über das Tor. Es war vollbracht! Nach neun Spielen, nach sechs Jahren, endlich der erste Derbysieg!


Mir liefen die Freudentränen über die Wangen. Ich war so froh, so stolz auf diese Mannschaft. Wir hatten es endlich geschafft. Endlich, endlich! Diese Namen sind in Stein gemeißelt. Die Truppe die an Valentinstag den ersten Derbysieg gegen den TSV 1860 München geholt haben!
Danke Jungs wir sind saustolz auf euch! Ihr seit Helden!

Unsere Derby-Helden vom 14.02.2014
10. Oberbayerisches Derby:

 Ramazan Özcan
Konstantin Engel
Ralph Gunesch
Marvin Matip
Danilo Soares
Pascal Groß
Alfredo Morales
Stefan Lex
Moritz Hartmann
Caiuby
Philipp Hofmann
Christian Eigler
Karl-Heinz Lappe
Colin Quaner 



Sonntag, 9. Februar 2014

Vogelwildes bayerisch-badisches Fußballtheater im Wildpark


Die Erfahrung zeigte  zuletzt, gegen Mannschaften die oben mitspielen tat sich der FC Ingolstadt immer leichter. Vor allem auswärts. Also war es angerichtet im Wildpark. Die Schanzer starteten mit der fast gleichen ins Spiel wie beim Aue-Test. Für Lex, der an sich eine Magen-Darm-Erkrankung einfing spielte Moritz Hartmann.
Die über 14.000 Zuschauer im Wildparkstadion sahen eine hektische Anfangsphase. Der KSC präsentierte sich spielbestimmender, allerdings durchzog viele Ungenauigkeiten das Spiel. Die Schanzer standen wie gehabt zuerst tief und beackerten so die Gegner. In der 20. Minute allerdings netzte die Heimmannschaft ein. Van der Biezen hieß der Torschütze und der Wildpark wurde ein Tollhaus. Die Stimmung war giftig in Baden. Viele Fouls, viele harte Zweikämpfe und natürlich waren nicht immer die Zuschauer mit den Entscheidungen des Schiedsrichters  zufrieden. Das Spiel drehte sich langsam in Richtung der Oberbayern.

Die Ingolstädter zogen an, allerdings fehlte die letzte Durchschlagskraft. Wie aus heiteren Himmel fiel dann der Ausgleich. Pascal Groß schlug eine Ecke herein, die Roger in Richtung Tor brachte und Hartmann netzte ein. Alles wieder offen. Das Spiel zog nach der Pause an, allerdings kamen beide Teams nicht zu hochkarrätigen Chancen. Das Spiel wurde weiter zerpflügt von harten Zweikämpfen und Nicklichkeiten. Dafür hielten die letzten Spielminuten noch ein schönes Theater parat. Nazarov warf Engel einen Einwurf ins Gesicht. Bei der anschließenden Rudelbildung hatte Almog Cohen seine Emotionen nicht im Griff. Nachdem der Rudel aufgelöst wurde und die Zuschauer rätselten wie der Schiedsrichter entschied, erlebte eine kleine Kartenflug. Nazarov wurde mit Rot vom Platz geschickt, Engel sah die Gelbe Karte und Cohen wurde ebenfalls des Platzes verwiesen. Cohen soll einen Kopfstoß angedeutet haben.
Flog mit Rot vom Platz: Almog Cohen

So ging eine wilde und hektische Partie zu Ende, die keinen Sieger verdient gehabt hätte. Die Schanzer bleiben auch dank der Konkurrenten auf Platz 14. Am kommenden Freitag steht dann vor allem für die Fans wehement wichtige 10. Oberbayerische Derby gegen den TSV 1860 München an!

Mittwoch, 5. Februar 2014

Danke FC Ingolstadt!

Danke FC Ingolstadt 04! Danke für die tollen Erlebnisse, Auf und Abs, Emotionen, Schlachten und Nervenopferungen.

Tränen beim ersten Aufstieg. Bittere Tränen beim ersten Aufstieg. Grenzenloser Jubel beim Wiederaufstieg. Herzklopfen als ich zum ersten Mal unser eigenes Stadion betrat. Stolz beim ersten Derbysieg seit Jahren gegen den Jahn Regensburg. Pure Emotion beim Abschied von Stefan Leitl. Zahlreiche geniale Auswärtsfahrten. Viele Spieler bei denen die "Großen" richtig geärgert wurden.

Danke FC Ingolstadt 04 - für diese fantastischen zehn Jahre. Du wirst immer mein Verein bleiben, tief in meinem Herzen! Auf weitere spannende, intensive, emotionale und erfolgreiche Jahre. Ich bin immer an deiner Seite und sage: Alles Gute zum 10-jährigen.  

 














Dienstag, 24. Dezember 2013

Frohe Weihnachten und Guten Rutsch


Ich wünsche allen ein frohes, ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest. Genießt die ruhige und fußballfreie Zeit.

Außerdem wünsche ich euch einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Der Blog geht auch in die Winterpause und zwar bis 01.01.2014.

Vielen Dank für die Unterstützung in diesem Jahr. Und auf ein weiteres gutes und erfolgreiches Jahr 2014.


Euer Schwarz-Rot-Blog

Immer wieder dieser Zoller!


Über 10.000 Zuschauer am Montagsspiel vor Heiligabend. Die Schanzer haben sich mit einer super Leistung, aber ohne Punkte in ihren Winterurlaub verabschiedet. Früh gingen die Schanzer durch Moritz Hartmann in Führung. Kaiserslautern präsentierte sich effizienter in seiner Chancenauswertung. Der Ausgleich fiel durch Zoller per Kopfball. In der zweiten Halbzeit hatte Ingolstadt anfangs Probleme ins Spiel zu finden. Der FCK schlug wieder eiskalt zu und nutzte eine Ingolstädter Unachtsamkeit aus. Durch die Einwechslungen von Lappe und Knasmüllner kam nochmal Schwung ins Ingolstädter Offensivspiel. Doch der Ausgleich konnte nicht mehr erzielt werden.
So stand am Ende der FC04 ohne Punkte da. Das Publikum belohnte die zuletzt starken Auswärtsauftritte. Trotzdem muss man sich kritisch hinterfragen, ob es mit dieser Mannschaft einfach zum Klassenerhalt reicht. Es fehlt ein Torjäger und nochmal ein starker Innenverteidiger. Die Schanzer erzielen zu wenige Tore. Und es bleibt in der Tabelle eng.
Doch jetzt ist erstmal Weihnachten. Das war 2013. Ein tolles Spiel, aber ohne Ertrag.

Sonntag, 8. Dezember 2013

Die Schlacht von Cottbus für sich entschieden

Das Nachbarschaftsduell in der Tabelle entschied der FC Ingolstadt 04 mit 2:1 in Cottbus für sich. In einer rassigen, hartumkämpften Partie hatten die Schanzer am Ende das bessere Ende für sich.
Von einem Sechs-Punkte-Spiel war die Rede. Nach der bitteren Niederlage im DFB-Pokal-Achtelfinale in Wolfsburg, musste nun ein Dreier auswärts her. Die Schanzer begann offensiv. Bereits nach zehn Minuten hatte Moritz Hartmann die erste Chance. Österreichs Nummer eins, Almer wehrte erfolgreich ab. Nach 15 Minuten war es dann soweit. Caiuby zog einfach mal ab und der Ball landete im Kasten. Unhaltbar von einem Cottbuser Verteidiger abgefälscht, gingen die Schanzer in Führung. Bereits drei Minuten später, musste Özcan (Österreichs Nummer zwei) reagieren. Den Schuss von Bohl wehrte er erfolgreich ab, nachdem ihn Stiepermann in Szene setzte. Das Spiel blieb spannend. Cohens Schuss per Direktabnahme aus 25 Metern, konnte Almer nur mit dem Fingerspitzen über die Latte bugsieren. Wenige Minuten später stand wieder Österreichs Nummer eins im Mittelpunkt. Einen Rückpass verliert Almer die Ballkontrolle, der Ball kullert über die Linie, dann drischt ihn Almer weg. Der Schiedsrichter entschied auf weiterspielen. Allerdings war der Ball klar hinter der Linie. Ralph Hasenhüttl betonte nachdem Spiel: "Wir brauchen die Torlinientechnologie. Alles andere macht keinen Sinn. Der Linienrichter hatte eine gute Sicht und war sich nicht sicher, ob der Ball drin war." Cottbus reagierte mit dem Ausgleich. In der 28. Minute köpfte Banovic nach einem Freistoß von Stiepermann ein. Caiuby und Gunesch waren zu weit vom Gegenspieler entfernt. Das Spiel wurde zunehmend härter und aggressiver. Zahlreiche Nicklichkeiten und Fouls prägten nun das Spiel bis zur Halbzeitpause. Es kamen Knasmüllner (für Morales) und Roger (für Cohen) ins Spiel. Knasmüllner erster Ballkontakt war zugleich eine erste Torchance. Freistehend vor dem Torwart schoss er ans Außennetz (55.). In der 63. Minute zeigte Özcan wieder sein Können. Einen Kopfball gegen Sanogo lenkte er mit den Fingerspitzen, hauchdünn über das Quergebälk. Jetzt war richtig Dampf im Kessel. Cottbus stand mit dem Rücken zur Wand und tat alles das Spiel zu seinen Gunsten zu drehen. In der 77. Minute gingen aber die Schanzer wieder in Führung. Nach einem Zuckerpass von Hofmann, schob Hartmann eiskalt zum 1:2 ein. Sein dritter Auswärtstreffer in Folge. Auswärtsspiele scheinen dem Stürmer wohl ähnlich wie seinen Mannschaftskollegen zu liegen. Danach rannte Cottbus an und brachte Ingolstadt immer wieder in Verlegenheit, hatte aber keine zwingenden Chancen mehr. Die Schanzer retteten den letztlich verdienten Sieg über die Zeit. In den Schlussminuten musste sich Danny da Costa rassistischen Äußerungen stellen. Der Stadionsprecher reagierte sofort.  Sowas wird nicht toleriert! Schade dass es sowas immer wieder gibt!
Die Schanzer beenden nach einem Kraftakt im Stadion der Freundschaft die Hinrunde auf Platz 13. In der Auswärtstabelle steht man nach der Hinrunde nun auf Platz vier. Was die Heimbilanz angeht ist man allerdings Schlusslicht, was auch die schlechten Zuschauerzahlen nach sich zieht. Die Schanzer zeigten eine starke Leistung. Und auch in der Liga gab es zuletzt immer super Aufritte zu sehen (ausgenommen das Heimspiel gegen Sandhausen). Besonders stark präsentierten sich heute Marvin Matip, Moritz Hartmann und der eingewechselte Christoph Knasmüllner. Am Sonntag geht es wieder gen Osten zu Erzgebirge Aue. Am 23. Dezember empfängt man beim ersten Unter der Woche Spiel  seit 2009 schließlich den 1. FC Kaiserslautern.

Freitag, 8. November 2013

Der FCI ist wieder da! 2:0 gegen Aalen


Gegen seinen Ex-Klub spielte unser Trainer Ralph Hasenhüttl und durfte am Ende jubeln. Gegen den VfR Aalen der eine bisher eine klasse Saison spielt, gewannen unsere Schanzer nach einer taktisch starken Leistung mit 2:0. Bei Aalen betreute Co-Trainer Michael Schiele die Mannschaft. Da der erste Übungsleiter Aalens Stefan Ruthenback reiste nicht mit nach Ingolstadt, aufgrund eines Todesfalls. 
Über 5.000 Zuschauer an diesem Freitag-Abend den Weg in den Sportpark. Die zuhause blieben verpassten ein starkes Heimspiel der Schanzer. Der Trainer schickte Roger und Eigler wieder aufs Feld. Hajnal und Hofmann saßen dafür diesmal auf der Bank. Aalen begann verhalten und die Ingolstädter versuchen früh draufzugehen um so den VfR unter Druck zu setzen. Früh ernteten die Gästefans, Pfiffe der Heimfans. Denn die Gäste-Fans sagen lauthals: FC Ingolstadt Hurensöhne. Mehr bekamen die Gäste in doppelter Hinsicht auch nicht zu Stande. Aalen stand tief gestaffelt und so musste der FC04 zu Distanzschüssen greifen um zu Chancen zu kommen. In der 18. Minute setzte Eigler den ersten Warnschuss ab. Dann kam Caiuby, der tänzelte einen Gegenspieler aus und schoss mit viel Zielwasser ins Toreck. 1:0! 

Die letzte Hürde hieß: Mitspieler. Caiuby vor seinem erfolgreichen Torschuss und wenige Augenblicke später tanzend mit seinen Mitspielern. 

Die Spieler tanzten nachdem Tor und wenige Augenblicke später knallte es dann an der Latte der Gäste. Moritz Hartmann schoss ans Quergebälk und ließ den Sportpark abermals aufhorchen. Danach passierte nicht mehr viel. Ingolstadt nahm den Fuß vom Gas. Aalen betätigte das Gas hingegen gar nicht. Einmal lediglich musste Özcan reagieren. Den Schuss von Leandro lenkte er über die Latte zur Ecke.
Bis zur Halbzeit gab es dann Magerkost zu sehen. 
Nach der Halbzeit gab Ingolstadt weiter den Ton an. Dann urplötzlich das 2:0. Danilo spielt quer zu Eigler, der abzieht. Aalens Barth fälscht den Ball zum 2:0 ab. Die Schanzer waren wieder da. Und kontrollierten danach die Partie konzentriert und weiterhin aggressiven Pressing. Doch die Torgelegenheiten blieben nicht aus. Eiglers Schuss knallte an den Pfosten. Caiuby schoss in der 78. Minute nochmal aufs Tor. Und Hartmann war schon am Torwart vorbei und der Schuss so gut wie im Tor, doch in letzter Sekunde köpfte ein VfR-Spieler den Ball auf der Torlinie Richtung Aus. 

Das 2:0 durch Eigler. Und das Fast-3:0 durch Hartmann. 

Die Ingolstädter-Fans sangen bereits: "Sieg". Lange, lange ist es her, dass die Schanzer so eine starke Leistung zuhause zeigten! Es macht wieder den Spaß den Jungs  zu zusehen. Und dieser Sieg schlägt sich auch in der Tabelle nieder. Die Schanzer verlassen vorerst den letzten Tabellenplatz und vorerst 16. 
Aufgrund einer taktischen starken Leistung und viel Kampf sichert der FC Ingolstadt seinen vierten Saisonsieg und meldet sich eindrucksvoll nun endgültig wieder in der 2. Bundesliga zurück. Eins ist klar: Uns wird keiner los! 


Nach der Ländespielpause geht es zum 1. FC Köln - via Bus oder mit dem Sonderzug. Dann empfängt der FC04 den SV Sandhausen.  

Freitag, 1. November 2013

Punktgewinn an Allerheiligen



Bisher gab es immer nur zwei Ergebnisse bei Spielen gegen Paderborn. Entweder Sieg oder Niederlage. Heute gab es auch mal ein Remis. Beim Freitag-Abendspiel an Allerheiligen zeigten die Schanzer in Paderborn vor rund 10.000 Zuschauer eine starke Leistung und holen sich verdient einen Punkt.
Ralph Hasenhüttl stellte seine Mannschaft nicht um. Vielmehr musste er einen Ersatz für den gesperrten Cohen organisieren. Die Doppel-Sechs bildete gegen Paderborn Alfredo Morales und Pascal Groß. Hajnal begann von Anfang an.
Das Spiel begann sofort offensiv. Die Paderborner die letzte Woche in Düsseldorf mit 6:1 gewannen legten los wie die Feuerwehr. Die Schanzer Abwehr hatte deutliche Probleme, fing sich aber nach und nach. Die Ingolstädter fanden besser ins Spiel und betrieben wieder läuferisch viel Aufwand. Erst scheiterte Ralph Guensch an Paderborns Torwart, danach wurde Groß Schuss aus aussichtsreicher Position in letzter Sekunde nochmal abgegrätscht. Wenig später klingelte es aber im Kasten der Paderborner. Caibuy bewahrte bei aller Unübersichtlichkeit die Ruhe und  die Übersicht und schob aus sieben Metern zur Führung ein. Die Schanzer sicherten nun ihre Führung mit einem kompakten Auftreten.
Nach der Halbzeitpause legte wieder Paderborn eifrig los. Özcan musste einmal parieren. Später verfehlte ein Paderborner Schuss nur knapp das Ingolstädter Tor. Der SCP belohnte seine Offensiv-Bemühungen und traf schließlich zum Ausgleich. Die Schanzer ließen sich nicht hängen und versuchten nun noch das Spiel zu gewinnen. Der starke Matip köpfte an den Außenpfosten. In den Schlussminuten kamen Eigler und Schäffler noch ins Spiel. Schäfflers Fallrückzieher war zwar artistisch und nach Lehrbuch, allerdings erfolglos.

Unter dem Strich geht bei diesem durchaus attraktiven Zweitligaspiel das Remis in Ordnung. Die Schanzer standen sehr kompakt und betrieben viel läuferischen Aufwand. Allerdings müssen die Schanzer an ihrer Effektivität arbeiten.
Am Freitag gastiert im Sportpark der VfR Aalen. Vielleicht ist dieses Freitag-Abend Spiel dann ein gutes Omen.