Montag, 18. Oktober 2010

Sports² - Verderb statt Gedeih in der Kaiserstadt


"Auf Gedeih und Verderb" so lautet das Motto der Kampagne von der TSV Alemannia Aachen, diese Saison. Gedeih sollte die Auswärtsfahrt Nummer 48 in Richtung Kaiserstadt Aachen für meinen FC Ingolstadt 04 bringen. Die Bilanz gegen Aachen war vor dem Spiel negativ. 0:1 und 0:0, so lautete die Bilanz der Schanzer gegen Aachen.
So ging es morgens um 06:00 Uhr los. Mit dem Auto in Richtung Nordrhein-Westfalen. Irgendwann gegen 10:00 Uhr und 11:00 Uhr kamen wir dann schließlich am Tivoli-Stadion an. Großes Stadion in einem großen Sportpark-Komplex. Eisstadion, alter Tivoli, neuer Tivoli und Reit-Stadion, alles da, alles in einem Sportpark. Karte gekauft und Platz eingenommen. Keine zehn Meter vom Gästeblock der Schanzer weg, mit bester Sicht auf das Spielfeld. Natürlich hab ich aus Aachen auch wieder einen Fan-Schal entführt. Aufschrift: Alemannia Aachen - auf Gedeih und Verderb. Das Motto gefällt mir einfach ziemlich gut. Das Spiel gefiel mir über weite Strecken auch. Doch bis es mir gefiel, schüttelte ich den Kopf. Die Schanzer gerieten früh in Rückstand, durch ein Abseitstor. Benjamin Auer von Aachen wusste selbst nicht, ob er jetzt schießen soll oder nicht. Als die Fahne unten blieb, zog Auer ab, auch weil Kirschstein, der Schanzer Keeper das Tor sowas von auf machte. Die Schanzer hatten danach ihre Chancen. Buchner schoss an die Latte, Pisot knapp übers Tor. In der zweiten Halbzeit spielte Ingolstadt die Gastgeber an die Wand. Belohnt wurde dies durch das Tor von Moritz Hartmann, der zum 1:1 einköpfte.

Die Schanzer gaben Gas, konnten allerdings keine zwingenden Chancen sich herausspielen. Die spielerische Überlegenheit nutzen die Ingolstädter nicht entscheidend genug aus. Die Schanzer hätten sich den Sieg verdient gehabt, doch am Ende machte Aachen das Tor. Durch einen saudummen Fehler! Matip spielte vor dem Sechszehner den Ball zu Stieber, der aus 18 Metern den Ball unten ins Eck reinknallte. Damit brachte sich Ingolstadt leichtsinnig um den eigenen Lohn. Solche Fehler werden halt eiskalt in der 2. Liga bestraft. Damit bleibt der FC04 17. in der Liga und muss weiter auf seinen zweiten Dreier und ersten Auswärtssieg in der neuen Saison warten.
Nächste Woche spielt der FC Ingolstadt 04 zuhause gegen den FSV 1899 Frankfurt.

1 Kommentar:

  1. Grüße nach Ingolstadt!
    Du hast vollkommen Recht mit Deiner Spielanalyse: Das wir das Spiel noch gewinnen war mehr als glücklich. Wir haben ab der 20 Minute aufghört Fußball zu spielen und für Euch war mehr drin - und wir hätten uns nicht beschweren dürfen, wenn das Spiel 1:2 für die Schanzer ausgeht.

    Für uns ein unverdienter Dreier, der zugegeben, Balsam für uns Alemannen gewesen ist. Ich drücke Euch die Daumen für die nächsten Heim- und Auswärtsspiele.

    Grüße aus der Kaiserstadt
    derFriedri.ch

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