Montag, 15. Februar 2010

PROscouts: Was noch alles auf die Winterfreizeit mit muss

Es gibt klare Dinge die mit auf die Winterfreizeit mitmüssen. Beginnt bei Klamotten und hört bei Schreibzeug auf. Doch was nehme ich noch alles mit? Klar meine Mappe mit den ganzen Pfadi-Unterlagen drinnen. In dieser Mappe wird man eine Liste finden für den Bunten Abend. Den Bunten bzw. den Abschlussabend werde ich moderieren. Eine eher weniger schwierigere Aufgabe, aber man sollte schon struktruriert reingehen. Also Spiele, Sketche alles sollte rein. Außerdem muss ich die Sachen für meinen Workshop mitnehmen. Ich führe den Workshop für die Fahrtenabzeichen. Benötigt werden Stempel, Farben, Becher für die Farbe, Stoff und Zeitungen als Unterlagen. Alles aus der die Zeitungen ist bereits stammesintern vorhanden. Muss nur noch alles irgendwie im Materialraum gesucht und gefunden werden.
Außerdem nehme ich ein bisschen Lesestoff mit. Die neue ANP (Auf neuem Pfad), die bundesweite Pfadfinderzeitschrift des VCPs. Gegegebenfalls die ANP kommt bis zur Winterfreizeit. Lieferverzögerungen von ein paar Tagen sind nicht gerade selten.
Außerdem nimm ich das Buch "Feuchtgebiete" mit, falls ich es bis zur Wifrei noch nicht fertiggelesen haben sollte. Spielkarten brauche ich auch, für ein Spiel beim Abschlussabend. Jetzt stellt sich vielleicht mancher die Frage, haben wir denn so viel Zeit auf der Freizeit um so viel zu lesen? Ja, mehr oder weniger. Der Tag ist mir umfangreichen Programm vollgepackt. Aber es bieten sich durchaus mal ein, zwei Stunden Luft, wo man sich selbst beschäftigen kann. Die Kinder sind meistens beschäftigt u. a. auch mit Tischtennis spielen. Da bleibt schon mal Zeit selbst zum Abschalten.

PROstuff: Fußballer mal ganz anders

Beim Stöbern auf der Internetseite der Süddeutschen Zeitung hab ich eine interessante und unterhaltsam Rubrik gefunden. "Alles außer Fußball" heißt die Rubrik bei dem drei Fußballer wöchentlich interviewt werden. Aber nicht zum Tagesgeschäft im Fußball, sondern zu alltäglichen Dingen. Locker, leicht und unterhaltsam. Philipp Lahm (Bayern München), Thomas Hitzelsperger (VfB Stuttgart) und Andreas Beck (TSG 1899 Hoffenheim) Tobias Rau (Student für Lehramt, Ex-Nationalspieler u. a. bei Bayern München) erzählen über Fasching, Osterbräuche in der Familie und ihre Fernsehgewohnheiten. Interessante Interviews, bei den man Fußball menschlicher erlebt.
Eine interessante Interviewserie der SZ die jeden Mittwoch um eins erweitert wird. Die Interviews bzw. Kolumnen sind kurz und knapp aufgebaut. Also endlos lange sind sie nicht.
Sehr empfehlenswert.

>> Mehr zur Serie der Süddeutschen Zeitung "Alles außer Fußball" auf:

FANCOUVE: Die Entscheidungen des Tages

Es ist früh, sehr früh. Ich bin bereits seit einer Stunde wach. Ohja, man höre und staune. Ich bin um halbzwei ins Bett gekrochen, weil ich mir den 4. Lauf des Männer Rodeln (Einzel) nicht entgehen lassen wollte. Felix Loch gewann Gold vor dem Deutschen Teamkollegen David Möller. Großartig! Silber holte gestern Eisschnellläuferin Beckert über 3000 Meter.
Den Morgen heute verbrachte ich bisher mit duschen, ein bisschen 11 Freunde lesen und nun hier sitzen. Standesgemäß gab es wie an jeden Morgen eine Tasse Kaffee. Nun warte ich ersehnlichst das Mittagessen herbei, das allerdings wie standesgemäß noch auf sich warten lässt. Also bei uns gibt es immer um den Dreh um 11:30h Mittagessen.
Also weiter hier sitzen und mit dem Olympischen Programm beschäftigen.
Der heutige Olympiatag wieder eher sub spektakulär. Ja ich mit meinen Wortkreationen immer.
Bereits zwei Athleten, beide weiblich erhielten ihre Silbermedaillen am Medals Plaza in Vancouver. Magdalena Neuner (Biathlon, Sprint) und Stephanie Beckert (Eisschnelllauf, 3000 Meter).

Heute stehen folgende Entscheidungen in Vancouver an:
Eishockey:
23:30 Uhr: Frauen, Gruppe A, 2. Spieltag, Schweiz vs. Kanada
04:00 Uhr: Frauen, Gruppe A, 2. Spieltag, Schweden - Slowakei

Eiskunstlauf:
02:00 Uhr: Paare, Kür

Eisschnelllauf:
00:30 Uhr: Männer 1. Lauf, 500 Meter
02:28 Uhr: Männer 2. Lauf, 500 Meter

Rodeln:
02:00 Uhr: Einzel, Frauen, 1. Lauf
03:50 Uhr: Einzel, Frauen, 2. Lauf

Ski Alpin
19:30 Uhr: Männer, Abfahrt

Skilanglauf:
19:00 Uhr: Frauen, Freistil 10km Finale
21:30 Uhr: Männer, Freistil 15km Finale

Snowboard
19:30 Uhr: Männer, Snowboard Cross, Qualifikation
23:00 Uhr: Männer, Snowboard Cross, Achtelfinale
23:26 Uhr: Männer, Snowboard Cross, Viertelfinale
23:42 Uhr: Männer, Snowboard Cross, Halbfinale
23:53 Uhr: Männer, Snowboard Cross, Finale

Gerade ist es 23:42 in Vancouver. Die deutschen Athleten werden wohl gerade ihre Medailliengewinne feiern.

Sonntag, 14. Februar 2010

FANCOUVE: Faszination Rodeln

Es ist schon krass, was sich manche Sportler trauen. Formel-1-Fahrer werden mit dem achtfachen ihres eigenen Körpergewichts ins Auto gepresst. Skispringer heben ab und springen im Skifliegen sogar bis zu 230 Meter. Und Rodler? Ja, die sind auch verrückt. Die fahren nämlich mit bis zu 140km/h den Eiskanal runter. Unfassbar. Das fährt man normalerweise im Schnitt auf der Autobahn. Aber diese Freaks fahren das mit einem Rodelschlitten da runter. Das würde ich mich mir nicht trauen. Das gleiche die Skifahrer auf der Streif. Keine Chance, das würde ich nie machen. Alleine vom Zuschauen bekomm ich einen Nervenkitzel. Rodeln ist schon ein abgefahrener Sport. Und vor allem ein Sport bei dem wir Deutschen richtig gut sind.
Der 3. Lauf im Eiskanal ist fast rum und der Deutsche Loch führt deutlich.

FANCOUVE: Nervensport Biathlon

Gestern verfehlte Madgalena Neuner um 0,11 Sekunden die Goldmedaille. Heute kann Michael Greis seinen Titel-Hattrick von Turin 2006 wiederholen bzw. er möchte wieder auf dem Siegertreppchen stehen beim Sprint der Herren. Biathlon ein Nervensport. Schießen und Laufen. Neuner machte mit einer brillianten Laufleistung gestern ihren einzigen Schießfehler wett. Für Gold reichte es allerdings nicht. Wer zwei Fehler schießt ist schon aus den Medaillenplätzen heraus. Biathlon ist mitunter einer der spannendensten Wintersportarten.

FANCOUVE: Die Rubrik hat jetzt ein Gesicht





Die Spezial-Olympia-Rubrik "Fancouve" hat jetzt ein eigenes Logo bzw. drei verschiedene.
Oben könnt ihr die Ergebnisse sehen.

FANCOUVE: Bolts Jahrhundertlauf

Er kam sah und siegte. Usain Bolt überrannte alles bisher dagewesene. 2008 bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking stellte er einen neuen Fabelrekord über die 100 Meter auf. 2009 bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Berlin unterbot er seinen eigenen Weltrekord nochmal. Unfassbar. Ob der gute Mann gedopt ist, weiß keiner. Ich hoffe nicht. Ich glaube vorerst daran, dass Bolt sauber ist. Wahnsinn dieser Mann!
Hier nochmal die zwei größten Momente der Sportgeschichte zum Ansehen und Staunen.

Das Rennen von der WM in Berlin (9,58sec)

Das Rennen von den Olympischen Spielen (9,69sec)

FANCOUVE: TV-Gold geht an das ZDF

Das ZDF ist in Sachen Sportübertragung mittlerweile erste Sahne. Nicht die ARD gibt den Ton an, sondern das ZDF.
2006 bei der Fußball-WM dachte sich der Mainzer öffentlich-rechtliche Sender etwas besonderes aus. Nicht irgendwo baute der Sender sein Studio auf, sondern im Berliner Sony-Center. Ein riesiges Center mit Kaufhaus und viel Platz. Hier konnten Zuschauer reinkommen und die Spiele anschauen sowie den Analysen von Urs Meier (Ex-FIFA-Schiedsrichter), Johannes B. Kerner (jetzt Sat.1) und Jürgen Klopp (Trainer Borussia Dortmund) lauschen.
Eine geniale Idee und das machte auch was her. Bei Fußball Europameisterschaft 2008 in der Österreich und in der Schweiz hatte das ZDF wieder eine geniale Idee. Das Fernsehstudio wurde in der Freiluftbühne von Linz aufgebaut. Richtig das Ding mit dem großen Auge im See. Dort konnte man sich die Spiele via Public Viewing anschauen und die ZDF-Experten beim Quatschen zuhören.
Und diesmal? Diesmal bei den Olympischen Spielen 2010, baute der Sender sein Studio nach Whistler. Dort hat man das Studio auf ein Hoteldach positioniert, mit tollem Blick zu den Bergen. Ein Glaskasten inmitten vom rustikal altbackenen wirkenden Whistler.
Ich fand persönlich die allgemeine Sportübertragung des ZDFs schon immer besser. Egal ob WM oder Olympia. Das ZDF bietet mehr. Die Goldmedaille für die deutsche Olympiaübertragung geht an das ZDF. Gratulation!

FANCOUVE: Vorausgeblickt in Richtung London 2012

2012 finden die Olympischen Sommerspiele in London statt. Die 12-Millionen-Metropole (7 Millionen Einwohner nur Stadt) wird zum zweiten Mal die Spiele beheimaten. Bereits 1908 waren die Sommerspiele in der englischen und britischen Hauptstadt zu Gast. Ich war 2009 in London, mir war damals gar nicht richtig bewusst, das in drei Jahren dort die Spiele ausgetragen werden. London bietet ohne Frage infrastruktuell die besten Bedingungen. Ein super U-Bahn-Netz (London Underground) sind vor allem Markenzeichen der Millionen-Metropole. Der Olympiapark soll nahe Stratford entstehen. Das Olympiastadion soll für über 80.000 Menschen Platz bieten. Außerdem plant London richtig hoch moderne Anlagen. Beginnend beim "Aquatic Centre" (Schwimmstadion) aufhörend beim International Brodcast Center (Medienzentrum).
Damit sind zum ersten Mal seit 2004 wieder Olympische Sommerspiele auf europäischen Boden. 2004 fanden zuletzt Spiele in Athen statt. 2008 gastierten sie in Peking (China).
London plant so allerhand Sachen. Wichtig bei jeder Olympiade sind Nachhaltigkeit und finanzieller Gewinn bzw. dass man Verluste vermeidet. München schaffte den Spagat einfach perfekt. Das Olympiastadion wurde Heimat der Fußballvereine FC Bayern München und TSV München von 1860. Außerdem fanden reihenweise tolle Konzerte dort statt. Die Olympiahalle beiheimatet bis heute reihenweise Sportveranstaltungen wird aber auch als Konzertverantstaltungsort regelmäßig genutzt. Die Schwimmhalle kann man meines Wissens nach auch als privater Besucher "nutzen". Also es ist jetzt ein öffentlich-städtisches Schwimmbad. Auch hier findet die eine oder andere sportliche Veranstaltung noch statt. Die Eissporthalle ist Heimat des EHC München.
Der Wildwasserkanal Augsburg wird heute noch genutzt bei Weltcup-Rennen. Er gilt heute noch als einer der schwierigsten Strecken der Welt.
Als Bayern und 1860 in die Allianz-Arena umzogen, wurde ein Vertrag unterzeichnet, der besagt, dass die nächsten 100 Jahre kein Fußballspiel mehr im Olympiastadion stattfinden darf. Dafür finden in der Allianz-Arena keine Kultur-Veranstaltungen statt.
München hat es geschafft, nachhaltig die teuren Sportanlagen zu betreiben. Wie es bei den anderen Städten aussieht, weiß ich nicht. Sydney hat sein Olympiastadion in reines Stadion ohne Laufbahn umgebaut. Alle Olympiastadien seit 1896 stehen heute noch. Was mich persönlich gewundert hat. Das Berliner Olympiastadion von 1936 wurde 2004 für einen dreistelligen Millionenbetrag renoviert. Neues Dach, alles neu, alles schick für die WM 2006. So wurde das Berliner Olympiastadion Finalort der Fußball-WM. 2009 wurden 74000 Menschen Zeuge als Usain Bolt seinen Fabelrekord von Peking 2008 nochmal unterbot.
Das Olympiastadion von Barcelona 1992 wird nur noch selten genutzt. Das Stadion von Atlanta 1996 (100 Jahre Olympische Spiele) wurde gleich eine Football-Arena verwandelt. Athens Olympiastadion von 2004 wird als Fußballstadion genutzt und war Finalort des Champions League Finals 2007.
Wie Peking seine Olympiaanlagen in Zukunft nutzen will ist unklar. Fast immer das gleiche Muster gibt es bei den Olympischen Dörfern. Hier werden alle Sportler und Journalisten sowie Funktionäre untergebracht. Die Wohnwelt der Sportler. Die Wohnungen im Olympischen Dorf von München wurden vermietet. Ähnlich machten es viele andere Olympiastädte.
Bei Winterspielen ist Nachhaltigkeit fast immer gewährleistet. Die meisten Alpinen Skipisten werden in den Weltcupkalender der einzelnen Sportarten aufgenommen. Die Stadien oder Hallen können ebenfalls nachhaltig genutzt werden.
London allerdings dürfte keine Probleme mit der Nachhaltigkeit bekommen. Die Millionenstadt beherbergt etliche Fußball-Profi-Klubs in der englischen Premier League. Alleine das schon ein Beweis dafür, das London eine Sportstadt ist.
London wird bestimmt tolle Spiele bieten. Die Millionenstadt kann ein ums andere Mal zeigen, was es kann. Noch sind es über zwei Jahre bis es wieder heißt: The olympic games going on.

FANCOUVE: Der Desktop ist olympisch

Wenn schon die Olympischen Winterspiele in Vancouver stattfinden, muss das natürlich auch zuhause spürbar sein. Auf der offiziellen Seite der Winterspiele von Vancouver lud ich mir das Olympia-Info-Gadget runter. Einziger Haken der ganze Spaß ist voll in Englisch. Aber halb so wild, die Sportarten in Englisch verstehe ich. Auch weil so nette Bildchen dabei sind, die nur unschwer erahnen lassen um welche Sportart es sich wohl handle. Außerdem habe ich ein paar Bildschirmhintergründe zu Olympia "einprogrammiert." Bei mir wechselt sich alle fünf Minuten der Bildschirmhintergrund. Was Gott sei Dank meiner guten Prozessorleistung kaum auf die Geschwindigkeit des Laptops geht.
Gestern Abend verfolgte ich fast alle Olympischen Wettkämpfe außer den Eisschnelllauf der Männer und Rodeln der Männer. Das Rodeln wurde erst um 3:00 Uhr deutscher Zeit übertragen, ich ging bereits um halbzwei ins Bett.


Samstag, 13. Februar 2010

FANCOUVE: Abend im Zeichen der Ringe

Dieser Abend ist im Zeichen der Olympischen Spiele in Vancouver. Gestern Nacht wurden die Spiele eröffnet. Die Eröffnungfeier schaute ich mir heute Abend, als Wiederholung nochmal an. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, die Eröffnungsfeier live um 3 Uhr morgens anzusehen. Ich begann gestern Nacht den Bestseller "Feuchtgebiete" anzulesen. Nina hatte es bei der England Großfahrt dabei. Jeder las das Buch an und fand es Klasse. Gestern hat sie es mir geliehen. Als Gegenleistung bekam sie von mir eine DVD.
Das Buch ist sehr unterhaltsam im Sinne von komisch. Eine Buchkritik wird folgen, sobald ich fertig mit lesen bin. Wahrscheinlich nehme ich es mit zur Winterfreizeit.
So, weil ich vom Lesen so müde wurde, bin ich um 22:00 Uhr ins Bett. Ich habe mir dann den Handywecker auf 2:30 gestellt. Damit ich kurz vor der Eröffnungsfeier wach werde bzw. geweckt werde. Ich bin ziemlich schnell eingeschlafen. Um 2:30 klingelte es schließlich. Ich dachte mir, nein, du schläfst gerade so super, ich stehe jetzt nicht auf. Ich deaktivierte den Wecker und schlief schließlich bis heute zehn Uhr morgens durch.
Der Tag bzw. der Abend heute steht im Zeichen der Olympischen Ringe. Skispringen und Biathlon Sprint der Damen, das sind heute die ersten Medaillienentscheidungen.
Ich sitze bequem im Bett, Laptop auf dem Schoß und schaue mir Olympia an. Die Bundesliga-Sportschau wurde unterbrochen für die Olympischen Spiele. Die Spiele fand ich schon immer interessant. Athen 2004 bekam ich mehr oder weniger mit. Turin 2006 schaute ich fasziniert zu. Die Spiele 2008 fand ich eher weniger interessant. Weil die Deutschen Leichtathleten nicht gerade erste Liga sind. Aber den Mega-Lauf von Usain Bolt habe ich gesehen. Dieses Jahr könnte Deutschland zum dritten Mal in Folge, Erster im Medaillenspiegel werden. Das wäre ein Stück Geschichte. Mal schauen was den Deutschen so gelingt in Vancouver. Was so abgeht, liest ihr in FANCOUVE.

FANCOUVE: Der Münchner Traum von den Winterspielen 2018

Ja München, ist schon eine schöne Stadt. Das Herz Bayerns, alljährlich Gastgeber des Oktoberfestes. Und man vergesse es fast. 1972 war München Gastgeber der Olympischen Sommerspiele. Das Olympiastadion wurde als Meisterwerk der Architektur gefeiert. München bot großartige Spiele. Es gab allerdings ein Drama, das den meisten mehr als der Sport in Erinnerung blieb. Es wurden isrealische Sportler im Olympischen Dorf gefangen genommen und getötet. Der IOC-Präsident sagte damals den heute noch unvergessenen Satz: The games must going on. Und sie gingen auch weiter. Seit je her, fanden keine Olympischen Spiele mehr in Deutschland statt. 2000 bewarb sich Berlin für Olympischen Spiele. Allerdings bekam die Spiele 2000, Sydney. Für die Winterspiele bewarben sich deutsche Städte sich dreimal Garmisch-Partenkirchen. 1936 war die Bewerbung erfolgreich. Berchtsgaden scheiterte 1956 ebenso wie 1992.
1956 wurden die Winterspiele in Cortina d´ Ampezzo (Italien) und 1992 Albertville (Frankreich) statt. 2012 kam es ebenfalls zu einem Bewerbungsshowdown. In Deutschland bewarben sich mehrere Städte um die Olympischen Sommerspiele 2012. Leipzig, Stuttgart, Düsseldorf-Rhein-Ruhr und Hamburg hatten sich beworben. Am Ende machte Leipzig, national das Rennen. Hamburg mit einem überragenden Konzept, wollte so wie es aussah, die Spiele auf Insel verfrachten bzw. manche Wettbewerbe auf Inseln bauen in der Elbe. Ich kann mich nicht mehr erinnern, aber es war ziemlich abgefahren das Konzept von Hamburg.
Dann ging es schließlich international um die Wurst. New York, Rio de Janeiro, London, Madrid und Moskau hatten sich um die Spiele beworben. Am Ende flog Leipzig gleich im ersten Durchgang raus. Bemängelt wurden die zu wenigen Hotelplätze. Damit war der deutsche Olympiatraum ausgeträumt. Am Ende machte die 7-Millionen-Stadt London das Rennen. 2009 war ich London und mir war irgendwie nicht ganz bewusst, das in London 2012 die Spiele sind. Doch an manchen Stellen sah man doch Hinweise und Plakate für Olympia 2012. Deutschland lies sich nicht abschütteln. Und so überkam München kurzerhand die Idee, man könne doch sich um die Olympischen Winterspiele 2018 bewerben. Die Spiele 2014 wurden ins russische Sotschi vergeben. Und nun? Ja nun, arbeit die Münchener Bewerbungsgesellschaft pausenlos am "Projekt München 2018". Vor allem mit der Nachhaltigkeit will München punkten. Und in München sind fast alle Sportanlagen bereits vorhanden. Das Olympiastadion steht bereits und gilt heute noch als bauliches Wahrzeichen Münchens. Eine Eissporthalle steht ebenfalls im Olympiapark schon. Die Skiwettbewerbe sollen in Garmisch stattfinden. Die Rodel- und Bobwettbewerbe am Königssee.
Das wäre ein optimales Konzept. Falls München wirklich die Winterspiele 2018 bekommen sollte, wäre München die erste Stadt in der Olympiageschichte die Sommer- und Winterspiele beiheimatete.
Es wäre ein Traum, wenn wieder Olympische Spiele in Deutschland wären. Und man kann ja fast sagen, sie wären vor unserer Haustüre. 1972 waren die Spiele fast schon im Hausflur bei uns. Im Ingolstädter ESV-Stadion fanden einige Fußballspiele im Rahmen des Olympischen Fußballturnieres statt.
2018 Olympische Spiele in München? Das wäre ein absoluter Traum. Vielleicht gibt es eine Möglichkeit für mich, als Journalist dabei zu sein. 2018 wäre ich ja schon 24 Jahre alt.
Aber noch eine kleine Info zu den Olympischen Sommerspielen 2020. New York City bewirbt sich wie schon 2012 für die Spiele. Ich allerdings würde New York die Spiele nicht geben. Spiele in so einer Hochhaus-City haben weniger Charme. Und 2002 wurden mehrere IOC-Mitglieder bestochen als um die Entscheidung für die Olympischen Winterspiele ging. Damals erhielt Salt Lake City den Zuschlag. Barcelona bewirbt sich ebenso für die Spiele 2020. Berlin hat seine Olympiabewerbung für 2020 zurückgezogen, da sich München ja für die Winterspiele 2018 bewirbt.
Olympia ist immer ein großartiges Weltereignis. Vielleicht begrüßen wir 2018 die Spiele wieder in Deutschland!


>> Mehr zum Thema München 2018 und zum "Zwei-Cluster-Konzept" auf: http://www.muenchen2018.org/bewerbungsthemen/sportstaetten/index.html

PROblog: Neue Rubrik: FANCOUVE


Heute Nacht um 3:00 Uhr wurden im kanadischen Vancouver die Olympischen Winterspiele 2010 eröffnet. Das größte Sportereignis der Welt hat damit endlich begonnen. Anlässlich der Olympischen Spiele gibt es ab sofort eine neue Blog-Rubrik FANCOUVE. Angelehnt an den Gastgeber-Ort VANCOUVER, das FAN steht dafür, dass eine Rubrik wird, in der ich als "Fan", als Olympia-Fan berichte. Und das COUVE in FANCOUVE soll an die "Fankurve" im "denglischen" anlehnen. Mal wieder ein schönes Wortspiel. Heute um 18:45 Uhr startet der erste Wettkampf, das Skispringen der Männer.

Lautschrift zum Wort Fancouve (Fäncuuf)

Freitag, 12. Februar 2010

PROsports: M10 belegt zweiten Platz

Beim heutigen Endrundenturnier belegte die M10 den zweiten Platz. Das erste Spiel verlor die M10 denkbar knapp mit 1:2 gegen die 9. Klasse.
Das zweite Spiele gewann man gegen die M8 mit 4:3.
Damit holt sich die 9. Klasse den Pokal, die M10 ist Zweiter vor der M8. Die M9 wird Vierter.
Maxi verletzte sich gegen die M8 am Knie. Als er über die Bande sprang um den Ball zu holen, rutschte er ab und prallte gegen eine Eisenstütze. Das Kreuzband ist geprellt, das Laufen tut gelegentlich schwer weh.
Damit hat die jetzige M10 die Serie abreißen lassen. In den letzten zwei Turnieren siegte die M10.

PROlive: Eine Gute Tat wird zum Kauf?

Komisch, komisch. Es war heute ohnehin nicht mein Tag. Doch eigentlich hatte er gut begonnen. Julian mein Mitschüler, hungrig wie eh und je. Sagte, er habe Hunger, weil er seit gestern Mitternacht nichts mehr gegessen hatte. Ich war so nett, gab ihm meinem Krampfen. Ich hatte ohnehin zwei dabei. Ich "machte" eine Gute Tat. Er hatte Hunger und warum so geizig sein und ihm nichts geben. Später kamen Gerüchte auf, ich erkaufe mir meine Freunde? Ich verstand die Welt nicht mehr. Warum auch immer. Ich finde es äußert komisch, das eine Gute Tat, als Kauf von Freunde verkannt wird. Vor allem, hab ich mit Julian privat überhaupt nichts am Hut. Ich habe es nicht nötig mir Freunde zu kaufen.

Donnerstag, 11. Februar 2010

PROsports: FC-Neuzugang Patrick Mölzl im Chat-Verhör


Die Neuburger Rundschau hat sich Patrick Mölzl "gekrallt". Heute Abend konnten Fans, eine Stunde lang dem Neuzugang aus Augsburg Fragen stellen. In einem Chat ging es rund. Auch ich, habe mich beteiligt und dem "Neuen" Löcher in den Bauch gefragt. Ihr ist das Ergebnis in Interview-Form.


Wie haben Sie sich in Ingolstadt eingelebt?

Mölzl: Ja, in der Mannschaft läuft alles super, wohnen aber noch in Augsburg.


Wie hat Sie die Mannschaft aufgenommen?

Mölzl: Die Mannschaft hat mich super aufgenommen. Da gab´s kar keine Probleme.


Nach Ihren ersten Punktspiel gegen Osnabrück. Wie schätzen Sie den FC Ingolstadt ein?

Mölzl: Wir haben eine sehr gute Mannschaft. Und auch im Spiel gegen Osnabrück haben wir

dominiert - wir hätten gewinnen müssen.


Was sie sagen Sie zum Pokal Halbfinale. Wer wird dort gewinnen?

Mölzl: Ich drücke dem FCA natürlich die Daumen. Wer dann weiterkommt, keine Ahnung.


Was glauben Sie gegen Bremen

Mölzl: Wer Köln schlagt, kann auch Bremen schlagen. Bremen ist eine Hausnummer aber im Pokal ist eben alles möglich.


Sie haben gegen Osnabrück, Stefan Leitl im Mittelfeld vertreten. Wenn er zurückkehrt, wo sehen Sie ihre Position?

Mölzl: Das muss wirklich der Trainer entscheiden. Aber unter den ersten 11 sehe ich mich

schon.


Was ist Ihre Lieblingsposition?

Mölzl: Irgendwo im zentralen Mittelfeld. Egal, ob weiter vorne oder hinten.


Welche Mannschaften schätzen Sie als Mitkonkurrenten für den Aufstieg ein?

Mölzl: Ich glaube, außer uns, Osnabrück, Sandhausen, Heidenheim und Offenbach - das sind

die stärksten Teams.


Gibt es ein Spiel an dem Sie aktiv beteiligt waren, dass Sie nie wieder vergessen werden?

Mölzl: Der Nicht-Aufstieg gegen Regensburg ...und natürlich der Aufsteig in Trier..


Sie wurden als Kartensammler bekannt. Machen sie dem aktuellen Ingolstädter Kartensammler Ralf Keidel Konkurrenz?

Mölzl: Ja (lacht)- nur das ist mein Ziel (lacht)


Gibt es irgendein "Ritual" das Sie vor jedem Spiel pflegen?

Mölzl: Außer dass ich den linken vor dem rechten Schuh anziehe, nicht.


PROstuff: Wollt ihr die Schulden rattern sehen?

Beim Surfen im Internet habe ich auf der Seite boerse.de eine Schuldenuhr anzeigt. Hier kann live die steigende Staatsverschuldung betrachten. Sehr interessant, weil da rührt sich immer was.
Hier der Link dazu.
Auf der Seite von boerse.de bin kurz gewesen um Aktienkurse nachzusehen oder die Tops und Flops des Tages zu beobachten.
Außerdem kann man sich auch die Schuldenentwicklung anderer Staaten anschauen. Und auch nachschauen welches Land in wie viel Jahren, so und so viele Schulden hat.




PROsports: Morgen Endrundenspiele

Morgen findet das zweite Halbfinale, sowie das Endspiel bei der SMV Fußball Schulmeisterschaft 2010 statt. Im zweiten Halbfinale stehen sich die M10 und 9. Klasse gegenüber. Bereits im Finale ist die M8.

Mittwoch, 10. Februar 2010

PROstuff: Und auf einmal war Krieg.

Es war schon etwas komisch, damals am 10. August 2008 in Füssen. Wir also die Stamm Totila-Delegation fuhr mit einem Shuttle Bus vom Zeltplatz Schwangau zum Bahnhof Füssen. Gerade war das Landeslager "Spuren" vor malerischer Kulisse zu Ende gegangen. Ich höchst verärgert darüber, dass den Pokal-Knaller Ingolstadt gegen Hamburg verpasst hatte. Doch ein Lager sausen lassen, aufgrund eines Pokalspieles war mir auch nicht wert.
Das Lager an sich war ganz okay. Programmmäßig nicht so der Kracher, wettermäßig Allgäu halt. Mal Regen mal Brickel-Hitze. Man gewöhnt sich dran. Man sollte halt genügend Hosen und Regenzeug dabei haben. Und vor allem seine Schuhe, komplett im Zelt stehen haben. Nicht wie ich, dass ein paar Zentimeter des Schuhes über den Zeltrand hinausschauen. Bilanz, am nächsten Tag leerte ich meine Schuhe aus. Es floss braune Flüssigkeit heraus. Die Schuhe waren klischtnass und ich musste dann durch den Matsch noch latschen. Weltklasse.
Doch um das geht es auch nicht.
Nach 10 Tagen Abstinenz von Medien und Weltgeschehen, geht der erste Weg nach einem Lager zum Kiosk. In diesem Fall ging ich in die Bahnhofshalle und krallte mir die Bild am Sonntag. Da ich Fußball interessiert bin, ist in meiner Natur so, dass ich die BamS von hinten herein blättere, weil da der Sportteil ist. Erstmal Pokal-Ergebnisse checken. Keine großen Überraschungen. Ingolstadt draußen. Gut gegen den großen HSV ist das schon in Ordnung. Doch dann war ich dann mal fertig mit dem Sportteil, drehe die Zeitung um, also dass die Titelseite zu sehen war. Was sehe ich da? Was sehen meine verletzlichen Augen da. Krieg! Krieg in Georgien. Die Russen marschieren in Georgien ein. Was ist denn das? Es ist komisch, wenn man gerade von einem Lager kommt und einen, so eine Schlagzeile entgegen knallt. Vor allem Pfadfinder haben von ihrem Gründer Sir Robert Baden-Powell Lord of Gilwell den Spruch: "verlasse die Welt ein bisschen besser, als du sie vorgefunden hast" mit auf den Weg bekommen. Wir haben eigentlich im gewissem Maße die Mission für Frieden zu sorgen bzw. wir sind eine friedliche staatsunabhängige Weltorganisation. Und dann kommt dir so eine Schlagzeile entgegen. Schon komisch. Vor allem hat doch kein Mensch mit diesem Angriffskrieg von Russland gerechnet. Es war komisch. Es war komisch. Sehr komisch. 10 Tage Lager, neue Leute, super Sache und so. Frieden und Freude. Und dann Krieg. Gott sei Dank, war dieser Krieg nicht allzu lange. Aktuell gefährdet der Iran wohl den Weltfrieden noch mehr. Wobei wir aktuell sowieso keinen Weltfrieden haben. Das Ziel der Menschheit, Weltfrieden werden wir wohl nie erreichen. Jeder ist stolz, jeder pocht auf seinem Stück Land, jeder will nur Respekt. Man darf gespannt sein, wann mir bzw. uns die nächste Kriegs-Schlagzeile entgegenschießt. Ich hoffe nie wieder. Doch absehbar ist sowieso nicht, so wie einst am 10. August 2008, als sich für kurze Zeit, die heile Welt verwandelte.

PROblog: Neue Features

Der Blog ist nun wieder voll im Betrieb. Die Posts sind zwar nicht mehr so stark im vorhinein durchgedacht wie 2009, aber trotzdem informativ.
Es gibt ab sofort neue Features im Gadget bereich. Einmal den FC Ingolstadt Fahrplan. Außerdem wurde die Rubrik "BlogHOTspots" umfangreich erweitert. Nun sind auch ein paar Party-Tipps wie man lesen kann, mit dabei.
Auch neu ist die lustige Rubrik "Welttage die, die Welt nicht braucht." Hier kann unnütze Gedenktag nachlesen, die es durchaus gibt.

Zu den Welttagen erschien erst ein Liesmich auf der Jugendseite der Neuburger Rundschau (Ausgabe: 28.01.2010)

Es gibt nichts, was es nicht gibt. So ähnlich kann man das auf „Gedenk-tage“ übernehmen. Letzte Woche fand ein Knuddeltag und ein Inter-nationaler Jogginghosentag statt. Eigentlich ganz witzig, doch man-che „Gedenktage“ haben weder Sinn, noch wissen die meisten das es sie gibt. Wen mal die Langeweile quält, für den habe ich einen Tipp: schaut in Wikipedia mal alle Ge-denktage an. Von sinnvoll über sinnlos ist alles vertreten. Über Sinn und Witz, mancher solcher Tage lässt sich streiten. Die Denker hierzulande dürfen sich über den Tag „des geistlichen Eigentums“ freuen. Auch unglaublich wichtig ist wohl der „Safer Internet Day“ am zweitem Dienstag des Februars. Auch die UNESCO, zuständig für die Wahrung vom Weltkulturerbe, hat gedacht sie müssen einen Tag ins Leben rufen. So entstand Ende der 1990er-Jahre der „Welttag der Feuchtgebiete.“ Bemerkenswert an jedem der 365 Tage im Jahr, findet ein „Gedenktag“ statt, an machen kreuzen sich sogar gesetzliche Feiertage mit solchen Gedenktagen. Die Liste von kuriosen und teilweise sinnlosen Gedenktagen lässt sich beliebig fortsetzen. So gibt es einen „Tag des Europäischen Notrufes 112.“ Auch interessant es gibt einen „Internationalen Tag für Mutters-prache“ und einen „Welttag der Fremdenführer.“ Auch für etliche Körperteile gibt es einen besonderen Tag. So gibt einen Weltnierentag. Alle Mathematikfanatiker erfreuen sich sicherlich am Pi-Tag. An diesem Tag wird die endlose Kreiszahl Pi (3,14…) „geehrt.“ Sinnvoll ist der „Tag der Menschen-rechte“ oder auch der „Weltwasser-tag“ der Vereinten Nationen. Doch wie schon so oft, kann man darüber streiten. Die Brauereien ihr zulande erfreuen sich über den „Tag des Deutschen Bieres.“ Passend zum Knuddeltag gibt es einen Internatio-nalen Tag des Kusses. Doch mein persönlicher Favorit ist der „Tag des Deutschen Butterbrotes“. Auch eher sinnlos als sinnvoll scheint mir der „Bundesweite Tage des Kaffees“ Auch der „Welteitag“ lässt Sinn vermissen. Die Frage die sich hier mal wieder stellt, braucht die Welt so viele sinnlose Tage? Es gibt nichts was es nicht gibt, kann man da nur sagen. Oder die ganzen sinn-losen Tage einfach am Welttoilet-tentag das Klo runterspülen.