Es ist eine rot-weiße Woche bisher. Am Samstag könnte diese weiß-rote Woche fortgesetzt werden, sollten sie die Bayern ihr Finale dahoam gewinnen.
Der Jahn aus Regensburg ist aufgestiegen. Die Oberpfälzer spielten zuhause gegen den Karlsruher SC 1:1. In Baden reichte dem Jahn ein 2:2 um wieder in die zweite Liga zurück zu kehren. Damit warten auf den FC Ingolstadt 04 nun zwei spannende Derbys in der kommenden Saison. Zum einem das Derby gegen die Kätzchen aus Giesing und zum zweiten gegen Regensburg. Der Karlsruher SC muss damit den bitteren Gang in die dritte Liga angehen. Die Serie in der Relegation bleibt: bisher sind immer die Drittligisten aufgestiegen.
Eine Klasse höher steigt die Fortuna Düsseldorf nach 15 Jahren Abstinenz wieder in die Bundesliga auf. In der Relegation gewann die Düsseldorfer im Berliner Olympiastadion das Hinspiel nach 0:1-Rückstand mit 2:1. Im unglaublichen Rückspiel reichte Düsseldorf ein 2:2 zum Aufstieg. Die Fortuna ging mit 1:0 in Führung, ehe Ben-Hatira ausglich. Jovanovic erzielte die 2:1-Führung für Düsseldorf. Fünf Minuten vor Schluss glich Berlin nochmal zum 2:2 aus. Allerdings hätte Berlin ein 3:2 benötigt um die Klasse zu halten. Doch das Spiel rückte für kurze Zeit aus dem Blickpunkt. Erst musste das Spie unterbrochen worden, weil Hertha-Fans Bengalos auf das Spielfeld warfen. Auch Düsseldorf zündete Bengalos. Durch die Unterbrechung gab es sieben Minuten Nachspielzeit. In der 90.+6. Minute stürmten Düsseldorf-Fans den Platz, obwohl noch eine Minute zu spielen war. Ein Spielabbruch drohte. Die Fans konnten zurückgedrängt werden, die restliche Minute wurde noch zu Ende gespielt. Die Fortuna war aufgestiegen.
Wir verabschieden die Fortuna nach oben in de erste Liga. Jetzt hat die erste Liga in der Jubiläumssaison eine geile Mannschaft im Feld. Die Hertha steigt zum zweiten Mal in drei Jahren ab und reist nächste Saison nicht nach Hamburg oder Bremen sondern nach Sandhausen, Paderborn und zu uns nach Ingolstadt.
Die Relegation war dieses Jahr wieder eine hochspannende Geschichte. Die Einführung war eine Bereicherung.
Alles über die Schwarz-Roten Jungs des FC Ingolstadt 04. Fußball-Bundesligist und Deutscher Zweitligameister 2015
Dienstag, 15. Mai 2012
Sonntag, 13. Mai 2012
Bayerns Blamage
Die Münchner Bayern sind endgültig. Die Dortmunder sind das beste Team Deutschlands mit drei Titeln aus zwei Saisons, klar vor den Münchnern. Außerdem entschied der BVB ganze fünf Spiele gegen die Bayern für sich. Am deutlichsten nun das Pokal-Endspiel mit 5:2. Eine Vorführung. Ausgerechnet eine Woche vor dem großen Showdown im eigenen Stadion gegen Chelesa. Die Münchner präsentierten sich blamabel in der Abwehr. Alaba spielte trotzdem obwohl er im Finale gesperrt ist und Müller hockte eine Halbzeit lang auf der Bank. Die SZ meinte online, der Beweis dafür wie ernst die Münchner dieses Finale nahmen. Das kann ja heiter werden am 19. Mai.
EA SPORTS EURO 2012: Ein Flop
Das Add-on in FIFA 12: UEFA EURO 2012 ist ein Flop. Insgesamt überwiegen die negativen Punkte im Spiel und machen deswegen das Spiel zu einem Flop.
Die Spannung war groß, wie wird EA Sports die Fußball-Europameisterschaft aufbereiten. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 gab es keine PC-Version. Nur die Konsolen wurden bestückt. Für die EURO 2012 dachte sich EA Sports etwas Besonderes aus. Es soll eine Add-on geben für 20 Euro. Zu runterladen in den Online-Stores. Doch die Probleme begannen bei den meisten, bevor überhaupt das Spiel gestartet werden konnte. Viele konnten mit Paypal oder anderen Zahlungsweisen das Spiel gar nicht erwerben. Alternative war hier den Produkt-Code bei Amazon zu erwerben oder in Elektronik-Geschäften. Wenn das Spiel mal installiert ist und es losgehen kann, kamen die nächsten Probleme auf. Beim UEFA EURO-Modus (dem Modus in dem man direkt in die EURO-Gruppenphase einsteigt) friert das Spiel auf einmal ein. Dieses Problem taucht dann immer wieder auf. Eine Lösung gibt es von EA-Seite bisher noch nicht. In den Internetforen mehren sich die Stimmen, dass dieses Spiel eine Enttäuschung ist. Doch was bietet dieses Spiel eigentlich?
Bei UEFA EURO 2012 wurde diesmal auf die Qualifikation verzichtet. Es wird gleich in die Gruppenphase eingestiegen. Hier können alle Teams ersetzt werden und die Gruppen bunt gemischt werden. In Sachen Gameplay hat sich nicht viel verändert. Nur das ein oder andere Detail ist zu bemerken. Sonst ist vieles wie bei FIFA 12. Die fehlende Qualifikation nimmt viel EM-Stimmung weg. Denn der Traum jedes Spielers ist von der Quali bis zum Titel durch zu marschieren. Dann kommen vielleicht noch Play-offs in die Quere,damit ist Spannung garantiert. Auch die Kader-Nominierung fehlt. Bei EURO 2004 war möglich, seinen Kader aus einer Vielzahl von Bundesliga-Spielern zu nominieren. Nun werden die Kader aus dem Internet geladen und man muss damit leben. Außerdem ist es nicht möglich, via Team-Management sein Team vorher nach Wunsch zusammenzustellen bzw. aufzustellen.
Ärgerlich ist die Lizenzierung von nur 20 Teams. Die restlichen Teams sind nicht komplett lizenzierst. Trikots nur mit Fahne drauf, falsche Spieler-Namen. Das ist enttäuscht. Ein voll lizenziertes Spiel hätte wahrscheinlich aber wesentlich mehr Geld gekostet.
Im Modus Expedition hat man die Möglichkeit mit einem Team ganz Europa zu erobern. Zuerst steigt der Spieler mit seinem erstellen Virtual Pro ein. Danach wird der Kader vom Spiel zusammengestellt. In der Regel mittelmäßige Spieler von schwachen Nationen (Stärke zwischen 55 - 68). Als Spieler tritt man nach und nach gegen die Nationen an. Für jeden Sieg gegen ein Team bekommt man einen Ersatzspieler ins Team. Dieser Spieler kann durch einen Spieler aus dem Team ersetzt werden. Außerdem kann man auf einer Karte Straßen bauen die zu anderen Spielen gegen Nationen führen. So reist man durch ganz Europa spielt gegen alle Teams aus den ursprünglichen Qualifikationsgruppen und verbessert so sein Team kontinuierlich. Wenn man ein Team dreimal schlägt, bekommt man erst einen Stammspieler. Das heißt man muss alle europäischen Teams dreimal schlagen um die beste Mannschaft Europas zu werden. Übertrieben.
Alles in einem, ist jedem abzuraten, die Erweiterung zu kaufen. Das EURO-Spiel ist eine riesen große Enttäuschung. Das schlechteste was EA Sports in den letzten Jahren veröffentlicht hat. Für jeden FIFA-Spieler eine große Enttäuschung und Geldverschwendung. Als Wiedergutmachung müssen sich die Spiele-Macher was ganz gewaltiges einfallen lassen.
Mittwoch, 9. Mai 2012
Saisonbilanz.
Vor dem Spiel stellte ich die Saison in Aussicht. Wer steigt ab, wer bleibt drin, Wunsch für die Saison. Hier das ganze am Ende der Saison. Höhepunkte, Tiefpunkte und ein Ausblick auf die neue Saison.
Das beste Spiel der Saison?
Das 4:0 zuhause gegen den SC Paderborn. Eine überzeugende Vorstellung gegen einen Aufstiegskandidaten. Wir waren trotz Serie der große Außenseiter haben aber bewiesen, dass in die Liga wirklich jeder, jeden schlagen kann.
Das beste Heimspiel der Saison?
Das gegen Paderborn. Gründe siehe oben
Das beste Auswärtsspiel der Saison?
Das Spiel gegen die Eintracht. Wir haben aufopferungsvoll gekämpft. Andere Vereine sind in Frankfurt untergegangen nicht. Wir haben der Eintracht sogar zweimal Punkte abgeknöpft. Einmal fast sogar drei.
Das schlechteste Heimspiel der Saison
Das Spiel gegen Braunschweig hab ich als ziemliches Grottenkick in Erinnerung.
Das schlechteste Auswärtsspiel der Saison?
Das Spiel in Aachen war für mich der absolute Tiefpunkt. An diesem Tag hatte ich den Glauben an den Klassenerhalt vollkommen verloren. Wenn man gegen eine Mannschaft verliert die erste drei Tor erzielte hatte und noch keinen Sieg errungen hatte, ist das kein Wunder. Und wir lieferten die Punkte ab in Aachen.
Höhepunkt der Saison?
Da gibt es für mich gleich drei. Einmal das Spiel gegen die Bayern. Das Spiel der Vereinsgeschichte, auch wenn wir es mit Pauken und Trompeten verloren haben. Zum zweiten das Spiel gegen Cottbus, als wir den Klassenerhalt gesichert hatten. Mir fielen etliche Steine vom Herzen und ich hatte Tränen in den Augen, als die Spieler vor der Südtribüne mit den Fans feierten. Und drittens der Sonderzug nach Braunschweig trotz Niederlage, ein absoluter Höhepunkt.
Spieler der Saison (Liga)
Oliver Occean von Greuther Fürth, ein überragender Stürmer.
Spieler der Saison (FC Ingolstadt 04)
Auch wenn er sich schwer verletzt hat und die letzten Spiele fehlte: Andreas Buchner. Er hat eine super Saison gespielt und ist einfach einer unserer Besten. Er kämpft, gibt alles, ist unglaublich schnell und offensiv eine Granate.
Mannschaft der Saison (Liga)
Der SC Paderborn. Ich hatte sie als Abstiegskandidaten gehandelt, stattdessen spielen sie bis zum Ende der Saison mit um den Aufstieg bzw. die Relegation. Hut ab, Paderborn.
Negative Überraschung der Saison (Mannschaft)
Aachen hat mich sehr enttäuscht. Ich dachte nie, das Aachen absteigt. Einfach schade, dass dieser Traditionsverein nun aus der zweiten Liga verschwindet. Es wird schwer, auch finanziell, aber ich hoffe sie kommen wieder.
Beste Stimmung auswärts?
War in Braunschweig. Die Stimmung war dort einfach super. Von den Auswärtsfahrten die ich mitgemacht habe, letzte Saison, war es die Beste.
Welche Auswärtsfahrten hast du verpasst?
Zu viele. Leider konnte ich nicht mit nach Düsseldorf, St. Pauli (Lübeck) und Bochum. Die standen auf der Agenda. Aber aufgehoben ist nicht aufgeschoben. Ich komme nächste Saison.
Chorus der Saison?
3. Liga, nie mehr, nie mehr!
Wunsch für die neue Saison?
Kein Abstiegskampf. Eine ordentliche solide Saison, vom ersten bis zum 34. Spieltag. Tolle Heimspiele, viel mehr Zuschauer. Zwei nervenaufreibende Saisons reichen.
Wie gefallen die neuen Trikots?
Sche. Ich hab damit gerechnet dass nach AC-Milan-Style nun wieder rot kommt. Ich finde die Farbe schön. Riecht zwar nach Bayern München, aber wir sind die Schanzer. Außerdem ist es ein leicht anderer Farbton. Die Auswärtstrikots bleiben farblich fast gleich. Die Ausweich in schwarz sind auch ganz gut.
RELEGATION
Steigt Düsseldorf auf oder bleibt Hertha drin?
Hertha bleibt drin.
Steigt Regensburg auf oder bleibt Karlsruhe drin
Regensburg steigt auf.
Das beste Spiel der Saison?
Das 4:0 zuhause gegen den SC Paderborn. Eine überzeugende Vorstellung gegen einen Aufstiegskandidaten. Wir waren trotz Serie der große Außenseiter haben aber bewiesen, dass in die Liga wirklich jeder, jeden schlagen kann.
Das beste Heimspiel der Saison?
Das gegen Paderborn. Gründe siehe oben
Das beste Auswärtsspiel der Saison?
Das Spiel gegen die Eintracht. Wir haben aufopferungsvoll gekämpft. Andere Vereine sind in Frankfurt untergegangen nicht. Wir haben der Eintracht sogar zweimal Punkte abgeknöpft. Einmal fast sogar drei.
Das schlechteste Heimspiel der Saison
Das Spiel gegen Braunschweig hab ich als ziemliches Grottenkick in Erinnerung.
Das schlechteste Auswärtsspiel der Saison?
Das Spiel in Aachen war für mich der absolute Tiefpunkt. An diesem Tag hatte ich den Glauben an den Klassenerhalt vollkommen verloren. Wenn man gegen eine Mannschaft verliert die erste drei Tor erzielte hatte und noch keinen Sieg errungen hatte, ist das kein Wunder. Und wir lieferten die Punkte ab in Aachen.
Höhepunkt der Saison?
Da gibt es für mich gleich drei. Einmal das Spiel gegen die Bayern. Das Spiel der Vereinsgeschichte, auch wenn wir es mit Pauken und Trompeten verloren haben. Zum zweiten das Spiel gegen Cottbus, als wir den Klassenerhalt gesichert hatten. Mir fielen etliche Steine vom Herzen und ich hatte Tränen in den Augen, als die Spieler vor der Südtribüne mit den Fans feierten. Und drittens der Sonderzug nach Braunschweig trotz Niederlage, ein absoluter Höhepunkt.
Spieler der Saison (Liga)
Oliver Occean von Greuther Fürth, ein überragender Stürmer.
Spieler der Saison (FC Ingolstadt 04)
Auch wenn er sich schwer verletzt hat und die letzten Spiele fehlte: Andreas Buchner. Er hat eine super Saison gespielt und ist einfach einer unserer Besten. Er kämpft, gibt alles, ist unglaublich schnell und offensiv eine Granate.
Mannschaft der Saison (Liga)
Der SC Paderborn. Ich hatte sie als Abstiegskandidaten gehandelt, stattdessen spielen sie bis zum Ende der Saison mit um den Aufstieg bzw. die Relegation. Hut ab, Paderborn.
Negative Überraschung der Saison (Mannschaft)
Aachen hat mich sehr enttäuscht. Ich dachte nie, das Aachen absteigt. Einfach schade, dass dieser Traditionsverein nun aus der zweiten Liga verschwindet. Es wird schwer, auch finanziell, aber ich hoffe sie kommen wieder.
Beste Stimmung auswärts?
War in Braunschweig. Die Stimmung war dort einfach super. Von den Auswärtsfahrten die ich mitgemacht habe, letzte Saison, war es die Beste.
Welche Auswärtsfahrten hast du verpasst?
Zu viele. Leider konnte ich nicht mit nach Düsseldorf, St. Pauli (Lübeck) und Bochum. Die standen auf der Agenda. Aber aufgehoben ist nicht aufgeschoben. Ich komme nächste Saison.
Chorus der Saison?
3. Liga, nie mehr, nie mehr!
Wunsch für die neue Saison?
Kein Abstiegskampf. Eine ordentliche solide Saison, vom ersten bis zum 34. Spieltag. Tolle Heimspiele, viel mehr Zuschauer. Zwei nervenaufreibende Saisons reichen.
Wie gefallen die neuen Trikots?
Sche. Ich hab damit gerechnet dass nach AC-Milan-Style nun wieder rot kommt. Ich finde die Farbe schön. Riecht zwar nach Bayern München, aber wir sind die Schanzer. Außerdem ist es ein leicht anderer Farbton. Die Auswärtstrikots bleiben farblich fast gleich. Die Ausweich in schwarz sind auch ganz gut.
RELEGATION
Steigt Düsseldorf auf oder bleibt Hertha drin?
Hertha bleibt drin.
Steigt Regensburg auf oder bleibt Karlsruhe drin
Regensburg steigt auf.
Vielen Dank an alle Leser des Schwarz-Rot-Blogs.
Danke für eure Unterstützung.
Ich hoffe es hat euch diese Saison Spaß gemacht. Bleibt mir treu, ich wünsche euch schöne Sommerpause.
Auch über die UEFA EURO gibt es natürlich ein paar Berichte. Die Rubrik dazu wird in Kürze vorgestellt.
euer Maxi
Dienstag, 8. Mai 2012
Total verzockt oder goldrichtig?
Vor der Saison habe ich die Saisonplatzierungen für Liga eins und zwei getippt. Hier das Ergebnis. Richtig verschätzt habe ich mich beim HSV sowie Gladbach. In der zweiten Liga gnadenlos überschätzt habe ich die Bochumer und Duisburger als Aufsteiger eingeschätzt. Unten das gleiche Bild Paderborn spielte eine Wahnsinns-Saison und auch die Frankfurter hielten die Klasse. Aachen wäre wohl mit meinem getippten 11. Platz jetzt überglücklich. auch die Hansa wäre mit seiner Platzierung sehr glücklich.
1.
FC Bayern München (2.)
2.
BV Borussia Dortmund 09 (1.)
3.
Bayer 04 Leverkusen (5.)
4.
Hamburger SV (15.)
5.
FC Schalke 04 (3.)
6.
VfB Stuttgart (6.)
7.
SV Werder Bremen (9.)
8.
VfL Wolfsburg (8.)
9.
1. FSV Mainz 05 (13.)
10.
Hertha BSC Berlin (16.)
11.
TSG 1899 Hoffenheim (11.)
12.
1. FC Nürnberg
(10.)
13.
Hannover 96 (7.)
14.
VfL 1900 Borussia Mönchengladbach (4.)
15.
1. FC Kaiserslautern (18.)
16.
1. FC Köln (17.)
17.
SC Freiburg (12.)
18.
FC Augsburg (14.)
2. Liga
1.
Eintracht Frankfurt (1.)
2.
VfL Bochum (11.)
3.
MSV Duisburg (10.)
4.
SpVgg Greuther Fürth (1.)
5.
TSV 1860 München (6.)
6.
FC Energie Cottbus (14.)
7.
Fortuna Düsseldorf (3.)
8.
FC St. Pauli (4.)
9.
SG Dynamo Dresden (9.)
10.
FC Ingolstadt 04 (12.)
11.
TSV Alemannia Aachen (17.)
12.
TSV Eintracht Braunschweig (8.)
13.
Karlsruher SC (16.)
14.
FC Erzgebirge Aue (15.)
15.
FC Hansa Rostock (18.)
16.
1. FC Union Berlin (7.)
17.
SC Paderborn 07 (5.)
18.
FSV 1899 Frankfurt (18.)
Montag, 7. Mai 2012
Danke Michael Müller. Schwarz-Rot sprach mit dem Organisator des ersten Sonderzuges
Es war ein großer Verdienst von Michael Müller, dass der erste Sonderzug in der Vereinsgeschichte des FC Ingolstadt 04 so erfolgreich ablief. Der 37-jährige organisierte den Sonderzug nach Braunschweig. Bei der Hinfahrt sprach ich mit ihm über die Saison, die Zuschauer-Entwicklung beim FC Ingolstadt und zukünftige Sonderzüge.
Michael, du hast den ersten Sonderzug organisiert. Von wem ging der Impuls für diese Aktion aus?
Der Impuls ging von Jörg Schlagbauer aus. Er ist ein aktives Gewerkschaftsmitglied und FC Ingolstadt-Fan. Im Rahmen der Aktion "To chance a play" ist dieser Sonderzug in Zusammenarbeit mit Braunschweig zu Stande gekommen.
Audi hat sich bereit erklärt die Kosten zu übernehmen. Es wurde von 25.000 Euro gesprochen.
Dieses Budget werden wir wahrscheinlich nicht komplett ausschöpfen.
Wie zufrieden bist du mit der Mitfahrer-Resonanz. Hättest du dir mehr als 300 Mitfahrer erwartet?
Ich habe mir mehr Mitfahrer erwartet. Allerdings muss ich sagen, 300 ist für den ersten Sonderzug doch eine gute Zahl. Der Sonntag ist natürlich ein ungünstiger Tag. Vielen ist die Abfahrtszeit und Rückkunftszeit zu früh bzw. zu spät, weil sie am nächsten Tag arbeiten müssen. Das sollte berücksichtigt werden. Wenn wir am Samstag gespielt hätten, wäre der Sonderzug mit Sicherheit voll geworden.
Der FC Ingolstadt hatte in dieser Saison einen Zuschauerschnitt von 7.000 - 8.000 Zuschauern. Wie siehst du die aktuelle Zuschauer-Entwicklung in Ingolstadt?
Für mich ist es halt super, ich kann mir die 2. Bundesliga vor der Haustür im Stadion anschauen. Ich kann es einfach nicht nachvollziehen, warum relativ "wenige" Zuschauer ins Stadion gehen. Wir haben ein schönes neues Stadion mit 15.000 Zuschauern. Es ist halt schade, wenn nur 8.000 ins Stadion gehen. Als Fan muss seine Mannschaft unterstützen, egal ob sie schlecht oder gut spielt. Das fehlt mir einfach ein bisschen. Es ist am wachsen, es werden von Spieltag zu Spieltag immer mehr. Bei den Auswärtsfahrten werden es immer mehr Zuschauer, allerdings dauert es halt einfach bis es immer mehr werden.
Im Sonderzug läuft eine Spendenaktion, wem kommen diese Spenden zu gute?
Die Spenden kommen Kindern zu Gute, die in ärmeren Gebieten wie Afrika oder Südamerika zu gute. Allerdings war ich auch der Meinung, dass die Spendengelder auch in soziale oder carrikative Einrichtungen in der Region gehen sollen. Wem die Spendengelder letztendlich zukommen, darüber bin ich mit Jörg Schlagbauer noch im Austausch.
Wird so eine Sonderzug-Aktion wiederholt? Soll es regelmäßige Sonderzüge geben wie zum Beispiel beim ERC Ingolstadt?
Ich finde grundsätzlich solche Aktionen gut, weil die Fangemeinschaft dadurch wächst. Jeder kann sich mit jedem unterhalten, es kann Party gemacht werden. Es sind halt viele in einer großen Gemeinschaft unterwegs. So Zugfahrten sind freier zu gestalten als Busfahrten. Ich hoffe, dass wir auf bereite Resonanzen stoßen und so einen Sonderzug, einmal pro Hin- und Rückrunde organisieren können.
Es gibt ja nun genügend attraktive Ziele für kommende Sonderzüge: Kaiserslautern, möglicherweise Düsseldorf, sollten sie nicht aufsteigen, Köln oder St. Pauli.
St. Pauli wäre eine typische Auswärtsfahrt wo ich als Fan sagen würde, da wäre ich dabei.
Wie lief die Organisation ab?
Zuerst wird bei verschiedenen Zugunternehmen angefragt und das Preis-Leistungsverhältnis verglichen. Anschließend wird nach verhandelt und dann gemäß der Anmeldungen die Waggons gechartert.
Bevor ich mit Michael Müller in "seinem" Abteil sprach, schlief er seelenruhig. Einer der wenigen Momente bei der Hinfahrt, in dem er nicht in Gespräche, Diskussionen oder organisatorischen Sachen verwickelt war und Kraft tanken konnte.
Michael, du hast den ersten Sonderzug organisiert. Von wem ging der Impuls für diese Aktion aus?
Der Impuls ging von Jörg Schlagbauer aus. Er ist ein aktives Gewerkschaftsmitglied und FC Ingolstadt-Fan. Im Rahmen der Aktion "To chance a play" ist dieser Sonderzug in Zusammenarbeit mit Braunschweig zu Stande gekommen.
Audi hat sich bereit erklärt die Kosten zu übernehmen. Es wurde von 25.000 Euro gesprochen.
Dieses Budget werden wir wahrscheinlich nicht komplett ausschöpfen.
Wie zufrieden bist du mit der Mitfahrer-Resonanz. Hättest du dir mehr als 300 Mitfahrer erwartet?
Ich habe mir mehr Mitfahrer erwartet. Allerdings muss ich sagen, 300 ist für den ersten Sonderzug doch eine gute Zahl. Der Sonntag ist natürlich ein ungünstiger Tag. Vielen ist die Abfahrtszeit und Rückkunftszeit zu früh bzw. zu spät, weil sie am nächsten Tag arbeiten müssen. Das sollte berücksichtigt werden. Wenn wir am Samstag gespielt hätten, wäre der Sonderzug mit Sicherheit voll geworden.
"Als Fan muss seine Mannschaft unterstützen, egal ob sie schlecht oder gut spielt"
Der FC Ingolstadt hatte in dieser Saison einen Zuschauerschnitt von 7.000 - 8.000 Zuschauern. Wie siehst du die aktuelle Zuschauer-Entwicklung in Ingolstadt?
Für mich ist es halt super, ich kann mir die 2. Bundesliga vor der Haustür im Stadion anschauen. Ich kann es einfach nicht nachvollziehen, warum relativ "wenige" Zuschauer ins Stadion gehen. Wir haben ein schönes neues Stadion mit 15.000 Zuschauern. Es ist halt schade, wenn nur 8.000 ins Stadion gehen. Als Fan muss seine Mannschaft unterstützen, egal ob sie schlecht oder gut spielt. Das fehlt mir einfach ein bisschen. Es ist am wachsen, es werden von Spieltag zu Spieltag immer mehr. Bei den Auswärtsfahrten werden es immer mehr Zuschauer, allerdings dauert es halt einfach bis es immer mehr werden.
Im Sonderzug läuft eine Spendenaktion, wem kommen diese Spenden zu gute?
Die Spenden kommen Kindern zu Gute, die in ärmeren Gebieten wie Afrika oder Südamerika zu gute. Allerdings war ich auch der Meinung, dass die Spendengelder auch in soziale oder carrikative Einrichtungen in der Region gehen sollen. Wem die Spendengelder letztendlich zukommen, darüber bin ich mit Jörg Schlagbauer noch im Austausch.
Wird so eine Sonderzug-Aktion wiederholt? Soll es regelmäßige Sonderzüge geben wie zum Beispiel beim ERC Ingolstadt?
Ich finde grundsätzlich solche Aktionen gut, weil die Fangemeinschaft dadurch wächst. Jeder kann sich mit jedem unterhalten, es kann Party gemacht werden. Es sind halt viele in einer großen Gemeinschaft unterwegs. So Zugfahrten sind freier zu gestalten als Busfahrten. Ich hoffe, dass wir auf bereite Resonanzen stoßen und so einen Sonderzug, einmal pro Hin- und Rückrunde organisieren können.
Es gibt ja nun genügend attraktive Ziele für kommende Sonderzüge: Kaiserslautern, möglicherweise Düsseldorf, sollten sie nicht aufsteigen, Köln oder St. Pauli.
St. Pauli wäre eine typische Auswärtsfahrt wo ich als Fan sagen würde, da wäre ich dabei.
Wie lief die Organisation ab?
Zuerst wird bei verschiedenen Zugunternehmen angefragt und das Preis-Leistungsverhältnis verglichen. Anschließend wird nach verhandelt und dann gemäß der Anmeldungen die Waggons gechartert.
Sonntag, 6. Mai 2012
Samstag, 5. Mai 2012
Ja so sans die alten Rittersleid
Warum dieser Posttitel? Keine Ahnung. Ja so sans, die alten Rittersleid, ist zumindest ein Lied. Ja die 2. Liga nimmt immer mehr Gestalt an. Aus der dritten Liga stiegen der SV Sandhausen als Meister und der VfR Aalen auf. In die Relegation geht der Jahn Regensburg aus der Oberpfalz.
Aus dem Oberhaus verabschiedete sich heute der 1. FC Köln. Bereits früher stand der 1. FC Kaiserslautern als Absteiger fest. Das sind attraktive Gegner. Zwei Vereine die viele Gästefans mit in den Sportpark mitbringen. Und im Umkehrschluss zwei tolle Auswärtsfahrten die uns Fans nächste Saison erwarten. Ob die Hertha nun auch noch runterkommt, hängt von der Relegation ab. Die möglichen Gegner stand heute sind Fortuna Düsseldorf, SC Paderborn oder der FC St. Pauli.
Man darf gespannt sein, welche Entscheidungen morgen fallen. Wer geht runter in die dritte Liga? Wer spielt die Relegation? Bald wissen wir mehr.
Aus dem Oberhaus verabschiedete sich heute der 1. FC Köln. Bereits früher stand der 1. FC Kaiserslautern als Absteiger fest. Das sind attraktive Gegner. Zwei Vereine die viele Gästefans mit in den Sportpark mitbringen. Und im Umkehrschluss zwei tolle Auswärtsfahrten die uns Fans nächste Saison erwarten. Ob die Hertha nun auch noch runterkommt, hängt von der Relegation ab. Die möglichen Gegner stand heute sind Fortuna Düsseldorf, SC Paderborn oder der FC St. Pauli.
Man darf gespannt sein, welche Entscheidungen morgen fallen. Wer geht runter in die dritte Liga? Wer spielt die Relegation? Bald wissen wir mehr.
Sonntag, 29. April 2012
Quaner macht alles klar - Ingolstadt bleibt zweitklassig
Der FC Ingolstadt 04 hat sich durch ein 1:0 gegen den FC Energie Cottbus den vorzeitigen Klassenerhalt gesichert. In einem schwachen Spiel in dem Cottbus über weite Strecken das Spiel dominierte erzielten die Schanzer in der Schlussphase den entscheidenden Treffer. Vor dem Spiel wurde der langjährige Fanbeauftragte Hans-Martin Kurka verabschiedet. Die Fans auf der Südtribüne bedankten sich bei Spielbeginn mit Bannern bei ihm.
Über 11.000 Zuschauer kamen zum Heimfinale nochmals in den Sportpark (Zuschauerrekord in der Rückrunde). Ein zähes Spiel mit wenigen Torchancen, allerdings sehr engagierten Cottbusern. Energie Cottbus muss noch um den Klassenerhalt zittern. In der ersten Halbzeit waren Torchancen Mangelware. Vor allem die Schanzer taten sich schwer, einen Fuß ins Spiel zu bekommen.
In der 55. Minute sorgte Adlungs Schuss für ein Raunen im Stadion. Sein Schuss verfehlte nur knapp das Kreuzeck. Es wäre die Führung für die Gäste aus Brandenburg gewesen. Die Cottbuser waren mit 1.800 Zuschauern im Sportpark. Die Auswärtsfahrt bezahlte der Verein und die Spieler. Cottbus nun offensiv stärker, allerdings mit dem fehlenden letzten Druck. Ingolstadt startete in den letzten zehn Minuten seine Schlussoffensive. Dann stach Joker Quaner. Quaner spielte nach rechts zu Caiuby der abzog. Torwart Renno wehrte zu kurz ab und Quaner nutzte das Geschenk zur Führung.
Eine glückliche Führung. In den letzten Minuten ließen die seit nun mehr neun Spielen zuhause ungeschlagenen Schanzer nichts mehr anbrennen. Die Mannschaft feierte nach dem Spiel mit ihren Fans den Klassenerhalt. Die Schanzer bleiben auch nächstes Jahr in der 2. Bundesliga.
Nächste Woche geht es mit dem Sonderzug zum Saisonfinale nach Braunschweig.
Ich hab mein Versprechen eingehalten. Da aktuell in Karlshuld Volksfest ist, bin ich heute mit Lederhose ins Stadion gegangen. Beweisfoto folgt . . .
Sonntag, 22. April 2012
Gratulation und Herzlich Willkommen
Ein schwarzes Wochenende für den FC Ingolstadt 04. Doch andere Vereine hatten in dieser Woche allerhand zu feiern.
Gratulation geht an den Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth. Der fränkische Rivale konnte sich am Montag den Aufstieg sichern, da Dresden die Fortuna aus Düsseldorf schlug.
Damit haben wir nächste Saison eine Schwemme an bayerischen Vereinen. Im Oberhaus spielen nächstes Jahr damit der FC Bayern München, aus Franken der 1. FC Nürnberg und Greuther Fürth. Aus Schwaben komplettiert der FC Augsburg das Feld, sollten sie die Klasse halten.
Auch Grund zum Feiern hatte an diesem Wochenende die Borussia aus Dortmund. Der achte Meistertitel der Vereinsgeschichte wurde mit einem 2:1-Heimsieg gegen die Borussia Mönchengladbach gesichert.
Begrüßen in der zweiten Liga dürfen wir den SV Sandhausen. Die Kurpfälzer steigen zum ersten Mal in ihrer 95-jährigen Vereinsgeschichte ins Unterhaus auf. Die Schanzer treffen damit nächste Saison auf keinen unbekannten Gegner. Sowohl in Regionalliga als auch in der 3. Liga standen sich beide Teams bereits gegenüber.
Gratuliert darf dem SC Freiburg. Die Breisgauer sicherten mit ihrem 0:0 gegen den SC Freiburg den vorzeitigen Klassenerhalt.
Im Kampf um den Aufstieg ist der Jahn Regensburg ein wichtiger Schritt gelungen. Die Oberpfälzer stehen nun wieder auf dem Relegationsplatz. Die Regensburger würden nach aktuellen Stand in der Relegation auf den KSC treffen.
| Bilder (4): Archiv |
Gratulation geht an den Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth. Der fränkische Rivale konnte sich am Montag den Aufstieg sichern, da Dresden die Fortuna aus Düsseldorf schlug.
Damit haben wir nächste Saison eine Schwemme an bayerischen Vereinen. Im Oberhaus spielen nächstes Jahr damit der FC Bayern München, aus Franken der 1. FC Nürnberg und Greuther Fürth. Aus Schwaben komplettiert der FC Augsburg das Feld, sollten sie die Klasse halten.
Auch Grund zum Feiern hatte an diesem Wochenende die Borussia aus Dortmund. Der achte Meistertitel der Vereinsgeschichte wurde mit einem 2:1-Heimsieg gegen die Borussia Mönchengladbach gesichert.
| Nächstes Jahr geht es für die Schanzer wieder nach Sandhausen. |
Begrüßen in der zweiten Liga dürfen wir den SV Sandhausen. Die Kurpfälzer steigen zum ersten Mal in ihrer 95-jährigen Vereinsgeschichte ins Unterhaus auf. Die Schanzer treffen damit nächste Saison auf keinen unbekannten Gegner. Sowohl in Regionalliga als auch in der 3. Liga standen sich beide Teams bereits gegenüber.
| Dieses Duell wird es vorerst nicht wieder geben. Die Freiburger hielten die Bundesliga. |
Gratuliert darf dem SC Freiburg. Die Breisgauer sicherten mit ihrem 0:0 gegen den SC Freiburg den vorzeitigen Klassenerhalt.
| Ein Derby der Donaustädte? Die Regensburger stehen aktuell auf dem Relegationsplatz. |
Im Kampf um den Aufstieg ist der Jahn Regensburg ein wichtiger Schritt gelungen. Die Oberpfälzer stehen nun wieder auf dem Relegationsplatz. Die Regensburger würden nach aktuellen Stand in der Relegation auf den KSC treffen.
Rückfall in alte Zeiten
Der Auftritt unserer Mannschaft im Derby gegen München, war ein trauriger Rückfall in alte Zeiten. Haarsträubende Abwehrfehler bei den Gegentoren, ein schlechtes Spiel gegen den Ball. Das kannten wir bereits aus der Hinrunde. Warum ausgerechnet die Mannschaft so schwach gegen den TSV spielte, ist ein Rätsel. An die Leistungen der letzten Wochen konnte der FC04 nicht anknüpfen. Nach starken Beginn, geriet man in Rückstand. Allerdings glich Leitl vor der Halbzeit noch aus. Die Löwen schossen kurz nach Wiederanpfiff die 2:1-Führung. Der Rest ist Geschichte. Eine orientierungslose Ingolstädter Abwehr. Nach vorne gegen ebenfalls nicht viel. Nach dem 3:1 für die 60er war das Spiel vor 21.000 Zuschauern in der Münchner Arena entschieden.
Der Klassenerhalt kann nun mit einem Sieg gegen Cottbus gesichert werden. Das Spiel gegen die Löwen war das 100. Ligaspiel der Schanzer. Außerdem war es die beste Möglichkeit endlich wieder einen Derbysieg zu feiern. Denn der letzte Derbysieg der Donaustädter datiert aus dem August 2008 (damals 3:2 gegen Fürth). Über 2.000 Fans reisten mit ins Stadion um den die Schanzer zu unterstützen. Ein Zuschauereinbruch am kommenden Wochenende gegen Cottbus ist dementsprechend zu erwarten.
Noch zwei Spiele sind zu absolvieren. Am Sonntag gastiert Cottbus, dann geht es mit dem ersten Sonderzug der Vereinsgeschichte nach Braunschweig. Dann ist diese turbulente beendet. Zeit zu verschnaufen. Und dieses 4:1 soll ganz schnell vergessen werden.
Mittwoch, 18. April 2012
Es wird endlich Zeit . . .
Es wird endlich Zeit . . . im sechsten Oberbayerischen Derby mit dem TSV 1860 München soll endlich ein Sieg her. Gegen den Rivalen aus Giesings Höhen konnten die Schanzer bisher noch nicht gewinnen. Die Bilanz eindeutig zugunsten der Löwen. Nun wird es endlich mal Zeit einen Rivalen zu schlagen. Die Derby-Bilanz der Schanzer ist ohnehin nicht die Beste. Man wartet seit dem ersten Aufstieg auf einen Derby-Sieg. Damals wurde Greuther Fürth mit 3:2 geschlagen. Daraus resultierte auch die einzige Ingolstädter Tabellenführung in der zweiten Liga. Lange her. Aber Hallo.
Noch mehr Brisanz bringen wohl zwei Personalien mit. Necat Aygün, er stand von 2008 - 2009 in den Diensten der Schanzer und machte 11 Ligaspiele. Er trägt jetzt das Trikot der Löwen. Den umgekehrten Wechsel vollzog Manuel Schäffler. Er kam zur Winterpause von der Isar an die Donau. Für die Schanzer erzielte er in den letzten Spielen zwei wichtige Tore. Die Derby-Situation kennt er zu gut. Er stand in der Premieren-Saison der Schanzer in Liga zwei 2008 / 2009 zweimal auf dem Platz. Im Hinspiel trotzten wir den Löwen ein 1:1 ab. Das Rückspiel verloren wir nach 2:1-Führung mit 2:3. Der Anfang vom Ende. Wir sollten erst am 34. Spieltag wieder ein Spiel gewinnen. Er spielte bei beiden Partien durch, erzielte allerdings kein Tor. Das übernahmen andere. Beim Derby in dieser Saison wurde Schäffler kurz vor Schluss für den Siegtorschützen Rakic eingewechselt. Jetzt steht auf der anderen Seite. Auf der guten Seite . . .
Die Fanbetreuung erwartet am Samstag rund 1800 Fans in der Münchner Arena. Zur sechsten Auflage des Oberbayerischen Derbys. Den Schanzern gehen übrigens die Derbys aus. Fürth ist aufgestiegen. Also wird man sich nächste Saison mit den Löwen um die bayerische Vorherrschaft im Unterhaus streiten. Außer der Jahn Regensburg sollte über die Relegation noch den Weg nach oben finden. Es wird endlich Zeit für einen Derby-Sieg gegen die Löwen..... Also aufgeht´s Schanzer zieht den Löwen die Zähne.
Die Bilanz der Schanzer gegen den TSV 1859
Saison 2008 / 2009
TSV 1860 München - FC Ingolstadt 04 1:1
FC Ingolstadt 04 - TSV 1860 München 3:2
Saison 2010 / 2011
FC Ingolstadt 04 - TSV 1860 München 1:1
TSV 1860 München - FC Ingolstadt 04 1:1
Saison 2011 / 2012
FC Ingolstadt 04 - TSV 1860 München 0:1
Noch mehr Brisanz bringen wohl zwei Personalien mit. Necat Aygün, er stand von 2008 - 2009 in den Diensten der Schanzer und machte 11 Ligaspiele. Er trägt jetzt das Trikot der Löwen. Den umgekehrten Wechsel vollzog Manuel Schäffler. Er kam zur Winterpause von der Isar an die Donau. Für die Schanzer erzielte er in den letzten Spielen zwei wichtige Tore. Die Derby-Situation kennt er zu gut. Er stand in der Premieren-Saison der Schanzer in Liga zwei 2008 / 2009 zweimal auf dem Platz. Im Hinspiel trotzten wir den Löwen ein 1:1 ab. Das Rückspiel verloren wir nach 2:1-Führung mit 2:3. Der Anfang vom Ende. Wir sollten erst am 34. Spieltag wieder ein Spiel gewinnen. Er spielte bei beiden Partien durch, erzielte allerdings kein Tor. Das übernahmen andere. Beim Derby in dieser Saison wurde Schäffler kurz vor Schluss für den Siegtorschützen Rakic eingewechselt. Jetzt steht auf der anderen Seite. Auf der guten Seite . . .
Die Fanbetreuung erwartet am Samstag rund 1800 Fans in der Münchner Arena. Zur sechsten Auflage des Oberbayerischen Derbys. Den Schanzern gehen übrigens die Derbys aus. Fürth ist aufgestiegen. Also wird man sich nächste Saison mit den Löwen um die bayerische Vorherrschaft im Unterhaus streiten. Außer der Jahn Regensburg sollte über die Relegation noch den Weg nach oben finden. Es wird endlich Zeit für einen Derby-Sieg gegen die Löwen..... Also aufgeht´s Schanzer zieht den Löwen die Zähne.
Die Bilanz der Schanzer gegen den TSV 1859
Saison 2008 / 2009
TSV 1860 München - FC Ingolstadt 04 1:1
FC Ingolstadt 04 - TSV 1860 München 3:2
| Führung verspielt: Die Schanzer führen zuhause im ESV-Stadion mit 2:1 gegen den TSV und verlieren am Ende 2:3. Im Hinspiel war es Zecke Neuendorf der den Ingolstädtern einen Punkt sicherte. |
Saison 2010 / 2011
FC Ingolstadt 04 - TSV 1860 München 1:1
TSV 1860 München - FC Ingolstadt 04 1:1
Saison 2011 / 2012
FC Ingolstadt 04 - TSV 1860 München 0:1
Dienstag, 17. April 2012
Das Versprechen bleibt
Es war der 08. März 2009 als der FC Ingolstadt zuhause den TSV 1860 empfing. Das ESV-Stadion war ausverkauft, zum dritten Mal in dieser Saison nach den Spielen gegen den HSV und den 1. FC Nürnberg. Vor dem Spiel sagte ich scherzhaft: Wenn wir gegen die Löwen gewinnen, werde ich Vereinsmitglied. Aus einem Scherz wurde später ernst. Denn dieses Versprechen dass ich mir und dem Verein gegeben habe, bleibt erhalten. Wenn es am Samstag zum sechsten Mal heißt: Kätzchen gegen Schanzer. Bisher konnten die Ingolstädter noch nie gegen den TSV gewinnen. In der Zweitliga-Premieren-Saison endete die Partie in München dank Zeckes Hammertor 1:1. In Ingolstadt verlor man nach Führung mit 2:3. Damals mussten beide Trainer Fink und Wolf auf die Tribüne. Ingolstadt stieg später wieder ab. In der zweiten Saison kassierten die Schanzer zuhause vor ausverkauften Haus aufgrund eines Patzers von Kirschstein den späten 1:1-Ausgleich. In München endete die Partie ebenfalls 1:1. In dieser Saison mussten wir uns zuhause mit 0:1 geschlagen geben.
Also wird es höchste Zeit für einen Schanzer Sieg gegen den ungeliebten Rivalen. Und das Versprechen bleibt. Sollten wir am Samstag in München gewinnen, werde ich zum 01. Mai Vereinsmitglied beim FC Ingolstadt. Wird auch Zeit . . .
Sonntag, 15. April 2012
Nie mehr 3. Liga - Schanzer haben Klassenerhalt fast in der Tasche
Viva la FCI, Viva la 2. Liga. Der FC Ingolstadt 04 hat mit seinem 2:1-Sieg gegen den Karlsruher SC den Klassenerhalt damit fast perfekt gemacht.
Trainer Tomas Oral, wollte gegen den Karlsruher SC vollen Einsatz seiner Elf sehen. Die Konkurrenz aus dem Keller spielte voll für uns. Damit war die Vorgabe klar, ein Sieg und der Klassenerhalt ist fast sicher. 8328 Zuschauer fanden sich nach dem 1:1 in Frankfurt in den Sportpark ein. Die erste Chance hatte allerdings der KSC der mit zahlreichen Fans nach Oberbayern reiste. Groß verzog nur knapp am Kasten vorbei (3.). Caiuby schoss in der achten Minute knapp am Kasten vorbei. In der 14. Minute hieß es dann: Tor für den FC Ingolstadt 04. Caiuby spielte quer zu Akaichi, der die halbe Karlsruher Abwehr austanzte und dann überlegt ins rechte Eck abzog. KSC-Keeper Orlishausen war ohne Chance.
Vom Gast Karlsruhe kam gar nichts. In der Offensive versuchte der Karlsruher SC den FC unter Druck zu setzen, was allerdings deutlich misslang. Nemec köpfte schließlich (29.) am Kasten vorbei. Ikeng hätte auf 2:0 erhöhen müssen, doch sein Schüsschen in aussichtsreicher Position (34.) konnte Orlishausen klären. Die Schanzer nahmen das 1:0 verdient mit in die Kabine.
Nach der Halbzeit spielte der KSC mutiger nach vorne. Konnte aber nur einmal Kapital daraus schlagen. Calhanoglu schoss aus rund 16 Metern knapp über die Latte (52.). Ingolstadt ließ nun den KSC spielen und zeigte erst in der 65. Minute wieder wer Herr im Haus ist. Heller köpfte nach seiner Einwechslung knapp über die Latte. Der KSC kämpfte verbissen weiter und wurde nach einem Stellungsfehler belohnt. Gunesch, Matip und Schäfer ließen Terrazzino passieren, der über Özcan lupfte und in der 75. Minute ausglich. Doch der FC Ingolstadt startete seine Schlussoffensive. Nach einem Leitl-Freistoß war Verteidiger Marino Biliskov zur Stelle und köpfte zur erneuten Führung ein (85.).
| Oben: Biliskov bejubelt von seinen Teamkollegen. Karlsruhes Iashvilli ist bedient. Unten: Caiuby vergibt die Chance auf die Entscheidung |
Damit setzt der FC04 seine eindrucksvolle Serie von 14 ungeschlagenen Spielen weiter fort. Sieben Punkte Vorsprung auf den KSC (Platz 16) und acht Punkte auf Hansa Rostock (Platz 17) sind ein gutes Polster. Beim Derby am Samstag gegen den TSV 1859 kann der Klassenerhalt endgültig fix gemacht werden. Heute sangen bereits die Fans: "Nie mehr 3. Liga"
FC Ingolstadt 04: Özcan - Görlitz, Biliskov, Gunesch, Schäfer - Ikeng, Matip, Leitl (90.+2 Bambara), Caiuby - Nemec (72. Schäffler), Akaichi (63. Heller)
Tore: 1:0 (14.) Akaichi, 1:1 (75.) Terrazzino, 2:1 (86.) Biliskov
Zuschauer: 8328, Sportpark Ingolstadt
Donnerstag, 12. April 2012
Die Serientäter bleiben Serientäter
Wir die Schanzer und der wohl alte und neue Deutsche Meister Borussia Dortmund bleiben Serientäter. Wir konnten mit einem hart erkämpften Remis beim Bald-Aufsteiger Eintracht Frankfurt unsere Serie auf 13 Spiele ungeschlagen ausbauen. Besser im deutschen Profi-Fußballs steht aktuell nur der BVB da, wenn es nach dieser Serie geht. Fußballerisch trennen uns Welten . . .
Es ging zur Eintracht. "Schreim ma drei" war das Motto. Natürlich stets selbstbewusst. Die Organisation in Frankfurt stellte sich als chaotisch und nicht erstligareif heraus. Ewiges Kreisen um das Stadion herum, bis man dann endlich dorthin kam wohin man wollte. Naja. Das Stadion war natürlich beeindruckend. Das zweitgrößte der Liga (1. Düsseldorf, 54.600, 2. Frankfurt 51.500) und natürlich die Mannschaft die garantiert aufsteigen wird. Egal wie dieses Spiel ausgehen würde. 38.500 Zuschauer sollten sich am Ende ins Waldstadion einfinden. Dort wurde bereits WM-Fußball gespielt, auch Erste Liga. Dort hin wollen sie wieder. Und wir wollten dem ambitionierten Verein die Reise in Liga eins natürlich nicht so leicht machen. Die Eintracht legte ordentlich los und dominierte was die Spielanteile anging, die Partie. Wir erweckten nie den Eindruck, dass wir Eintracht hier gefährden könnten. Zu betonen ist auch, dass die Eintracht bisher zuhause noch ungeschlagen ist. Doch so richtig Angst erweckte die Eintracht nicht. Wir verteidigten gut und konnten so mit 12,5 ungeschlagenen Spielen in die Halbzeit gehen: 0:0.
Die andere Spielstände sollten uns allerdings ein wenig unter Druck setzen, Aachen führte ebenso wie Karlsruhe. Rostock hatte bereits einen Tag vorher vorgelegt. Fast unmittelbar nach dem Wiederanpfiff schoss Frankfurt zu einem psychologisch unglücklichen Zeitpunkt, wie man so schön sagt das Führungstor. Doch die Adler zeigten weiter keinen beeindruckenden Superfußball. Also erstklassig, war das weiter nicht. Effektivität war die fast ganze Saison über nicht unser Merkmal. Doch Ahmed Akaichi bestrafte eine Frankfurt Unachtsamkeit eiskalt. 1:1! Und jetzt war verteidigen angesagt. Die Frankfurter standen ordentlich unter Druck und griffen an. Wir standen hinten drin und versuchten den Punkt über die Runden zu bringen. Doch diesmal gelang Frankfurt kein Lucky Punch. Denn in der Hinrunde raubten sie uns der 90+6. Minute den Sieg. Die Serie bleibt bestehen, 13 Spiele ungeschlagen und am Sonntag gleich das nächste wichtige Spiel gegen den KSC.
Zwei Siege noch und dann ist das Ding durch..... Für Frankfurt nach oben für uns nach unten.
Einen wichtigen Schritt in Richtung Meisterschaft hat auch die Borussia aus Dortmund gemacht. Der neue Ligaprimus bezwang zuhause im Westfalenstadion bei einer nervenaufreibenden und spannenden Schlussphase den FC Bayern. Der alte Meister wird wohl auch der neue Meister werden. Lewandowski mit Kunst-Tor. Robben verschießt er einen Elfmeter und dann schießt er die "Steilvorlage" von Subotic in freundlicher Zusammenarbeit mit der Latte des BVB-Tores weit übers Quergebälk. Die Bayern gehen K.O. Und die Dortmunder werden dass sich wohl nicht mehr nehmen lassen. Zwei Klasse Spiele an einem Tag.
Doch die Auswärtsfahrten-Saison ist noch nicht vorbei. Am Sonntag, den 21.04 geht´s nach München zum Rivalen TSV 1860. Aufgeht´s Schanzer zum ersten Derby-Sieg gegen die Kätzchen.
Montag, 9. April 2012
61. Auswärtsfahrt nach Frankfurt
Die 61. Auswärtsfahrt steht auf dem Programm. Und die erste in diesem Jahr 2012. Nachdem ich bei den Auswärtsspielen in Rostock, Bochum und Dresden verhindert war.
Das Motto dieser Auswärtsfahrt lautet "Schrei ma drei" angelehnt an das bayerische Kartenspiel "Watten." Mal sehen wer am Ende die drei Punkt auf seiner Seite hat.
Das Spiel in der Hinrunde
In der Hinrunde fanden über 9.000 Zuschauer den Weg ins Stadion gegen den Liga-Primus Eintracht Frankfurt. In einem offensiv geführten Spiel, ging der FC Ingolstadt durch ein Tor von Stefan Leitl in Führung. In einer langen Nachspielzeit, hatte die Eintracht den längeren Atem und erzielte in der 90+6. Minute den Ausgleich. Dass es gegen die Großen läuft zeigt die Bilanz. Fortuna Düsseldorf, Eintracht Frankfurt und Fürth trotzte man ein Remis ab, zuhause. Gegen Pauli konnte man sogar gewinnen. Doch Auswärts sieht es düster aus. In Düsseldorf (3:1) verlor man genauso wie in Fürth (3:0) ebenso gegen St. Pauli (2:0).
Sonntag, 8. April 2012
Ingolstadt zeigt Moral - 3:3 gegen Aachen
Der FC Ingolstadt 04 bewies eins ums andere Mal Moral im Abstiegskampf. Nach einem 1:3-Rückstand gegen das Tabellenschlusslicht Alemannia Aachen retteten die Schanzer noch einen Punkt.
Trainer Oral musste auf die Gelb gesperrten Caiuby und Ikeng verzichten. Für sie spielten Florian Heller und Manuel Schäffler.
Den besseren Start in die Partie erwischte der Gast aus Aachen. Nach drei Minuten scheiterte Stiepermann an Özcan, allerdings war das Abseits. Ein Freistoß von Hadouir hielt Özcan ohne Probleme (10.). Allerdings ging dann Aachen mit freundlicher Beihilfe des FC04 in Führung. Matip spielte einen Querpass genau in die Füße von Stiepermann der alleine aufs Ingolstädter Tor zu lief, Özcan umkurvte und ins leere Tor einschob (13.). Die Partie danach mit wenig offensiven Aktionen von beiden Teams. Kurz vor der Halbzeit erwachte das Spiel vor 6092 Zuschauern im Sportpark wieder zum Leben. Schäffler tankte sich in der 39. Minute durch und erzielte den Ausgleich. Doch der Linienrichter zeigte Abseits an. Der Schiedsrichter deutete ein Springen von Nemec an. Doch es war eine Fehlentscheidung. Dem FC wurde ein klarer Treffer aberkannt.
| Tor? Alle sahen es so, nur der Linienrichter nicht. Er entschied auf Abseits. |
Ingolstadt wollte in der zweiten Halbzeit das Zepter in die Hand nehmen, doch Aachen erzielte aufgrund einer Nachlässigkeit von Innenverteidiger Gunesch das 3:1 (53.). Zu halbherzig agierte der Ex-Paulianer und Stiepermann machte sein Eigentor wieder wett. Ingolstadt zeigte zwar Willen, konnte aber aus seinen offensiven Bemühungen kein Kapital schlagen. Erst die Wechsel durch Oral brachten mehr Druck nach vorne. Quaner hätte gleich nach seiner Einwechslung die Schanzer wieder ins Spiel bringen können, doch er scheiterte am Aachner Schlussmann Waterman.
| Quaner scheitert am Aachener Torwart |
| Schäffler mit dem späten Ausgleich. |
Ingolstadt bewies Moral in einer Partie, in der Aachen mit dem Rücken zur Wand stand. Allerdings zahlte sich der Kampf und der Wille der Schanzer am Ende aus. Ein glückliches Ende nach zwischenzeitlichen 1:3-Rückstand.
Der Klassenerhalt ist für Ingolstadt noch nicht in der Tasche. Am 8. Mai wird abgerechnet, sagte Tomas Oral auf der Pressekonferenz nachdem Spiel. Bis dahin haben die Schanzer noch fünf Spiele vor sich. Die Konkurrenz konnte auf Distanz gehalten werden. Allerdings auch deswegen weil Karlsruhe heute "nur" 0:0 spielte. Bereits am Mittwoch geht es für den FC04 weiter. Die Schanzer müssen zum Tabellenzweiten Eintracht Frankfurt. Am Sonntag empfängt der FC Ingolstadt den direkten Abstiegskonkurrenten Karlsruher SC.
FC Ingolstadt 04: Özcan - Schäfer, Gunesch, Biliskov, Görlitz - Matip (72. Quaner), Bambara (56. Haas), Heller, Leitl - Nemec (69. Akaichi), Schäffler
Tore: 0:1 Stiepermann (13.), 1:1 Stiepermann (42. Eigentor), 1:2 Olajengbesi (45.), 1:3 Stiepermann (53.), 2:3 Leitl (77. Foulelfmeter), 3:3 Schäffler (90.)
Zuschauer: 6092, Sportpark Ingolstadt
Sonntag, 1. April 2012
Die Serie hält - 1:1 gegen MSV Duisburg
Die Serie des FC Ingolstadt 04 geht weiter. Nachdem 1:1-Remis (0:0) gegen den MSV Duisburg sind die Schanzer seit nun mehr elf Spiele ungeschlagen. Nach einer mäßigen ersten Halbzeit, präsentierte sich beide Mannschaften in der zweiten Hälfte offensiver. Unter dem Strich geht die Punkteteilung für beide Teams in Ordnung.
Das Spiel plätscherte von Anfang an vor sich hin. Duisburg stand tief, die Schanzer bemüht aber ohne Durchschlagskraft. Erst in der 35. Minute bekamen die 7308 Zuschauer im Sportpark eine Torchance zu sehen. Allerdings auf Seiten der Zebras. Piliatsikas schoss an den Innenpfosten. Wenige Minuten später die erste Chance für die Schanzer. Caiuby köpfte eine Flanke ans Quergebälk. Mehr gibt es von der ersten Halbzeit nicht zu berichten.
Nach der Halbzeit kamen die Duisburger nun besser ins Spiel. Nach einem Freistoß von Gjasula, schoss Soares mit dem rechten Fuß zur Duisburg Führung ein (54.). Das Spiel wurde nun offensiver und Ingolstadt ließ den Rückstand nicht auf sich sitzen. Ikengs Schuss, wurde von Torwart Wiewald (61.) entschärft. Auf der anderen Seite stand Fortuna abermals den Schanzern zur Seite. Bronsinski schoss an den Pfosten (66.). Um den Ingolstädter Offensivspiel Schwung zu verleihen brachte Oral Haas und Akaichi. In der Schlussphase drehte der FC04 auf. Den Lupfer von Haas (76.) köpfte Sukalo auf der Linie weg.
Kurz danach schoss Caiuby aus kurzer Distanz über die Latte. Ein gutes Händchen beweis Ingolstadts Trainer mit der Einwechslung von Schäffler. Nach einem tollen Pass von Caiuby, schob er freistehend den Ball an Torwart Wiewald ins Tor: der Ausgleich (83.). Jetzt wollten die Hausherren das Spiel noch in einen Sieg ummünzen. Doch zwingende Chancen zum Sieg konnten sich die Schanzer nicht mehr erarbeiten.
Nach einer schwachen ersten Halbzeit, wachte das Spiel auf. Das Remis geht für beide Mannschaften in Ordnung. Ingolstadt muss aufpassen und darf sich aufgrund der aktuellen Serie nicht überschätzen. Heute ist man so Oral auf der Pressekonferenz "mit einem blauen Auge davon gekommen." Die nächsten schweren Aufgaben stehen bereits in den Startlöchern. Am 08. April gastiert die Alemannia aus Aachen, dann geht es zur Eintracht aus Frankfurt (Mi, 11.04) und schließlich gastiert dann der KSC (15.04). Der Klassenerhalt ist nicht mehr weit, allerdings auch noch nicht in der Tasche.
Montag, 19. März 2012
Der Sieg gegen Paderborn und der Verlust einer Schlüsselfigur
4:0 gegen Paderborn. Wenige hatten mit so einer Leistungsexplosion des FC Ingolstadt gerechnet. Ein weiterer wichtiger Schritt zum Klassenerhalt. Eine starke Leistung. Vor allem das Spiel gegen den Ball, war der Schlüssel zum Erfolg bei den Schanzern. Vor allem Jose-Alex Ikeng unterstrich dies mit seiner starken Zweikampfbilanz. Er gewann 71 % seiner Zweikämpfe und erzielte außerdem noch das 3:0. Natürlich waren die ersten beiden Treffer glücklich. Aber es war das hart erarbeitete Glück der Mannschaft, nachdem es bereits einige Spiele gab in denen der FC04 benachteiligt wurde in Form von falschen oder zweifelhaften Schiedsrichterentscheidungen. Der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz beträgt aktuell fünf Punkte. Ein kleines Polster, das allerdings nicht zu Übermut führen darf. Denn noch sind einige Spiele zu absolvieren. Und die Kellerkinder warten noch auf den FC04. Der Karlsruher SC, MSV Duisburg und Alemannia Aachen gastieren noch im Sportpark. Alles Sechs-Punkte-Spiele. Am Freitag geht es zum VfL Bochum, dort gewann der FC04 im Vorjahr mit 3:0.
| Sein Kampfgeist wird fehlen. Andreas Buchner hier akrobatisch gegen Greuther Fürth |
Doch wer wird Buchner ersetzen? Ganz zu ersetzen ist Buchner nicht. Eine mögliche Option wäre der Einsatz von Moise Bambara auf der Außenbahn. Auch Ikeng könnte auf der Außenbahn spielen und dafür Leo Haas auf die Sechs rücken. Es gibt durchaus Möglichkeiten. Am Freitag werden wir mehr wissen. Andreas Buchner wird dem Offensivspiel sehr fehlen, nun muss das beste daraus gemacht werden.
Alles Gute und Beste Genesungswünsche an Andreas Buchner!
Samstag, 17. März 2012
Gegen die Großen klappt´s. Schanzer schlagen Paderborn mit 4:0
Auf dem Papier stand der 14. spielt gegen den 5. Ein Abstiegskandidat gegen eine Mannschaft die in Richtung erste Liga schielt. Eine klare Sache, also? Eben nicht. Denn die Schanzer sind sowas wie der Favoritenschreck der Liga. Zuhause Remis gegen Fortuna Düsseldorf, Eintracht Frankfurt und Greuther Fürth. Alle drei Mannschaften brachten die Schanzer sogar an den Rand einer Niederlage. Einen Sieg konnte gegen Pauli gefeiert worden. Jetzt kam der nächste "Große" des Unterhauses in den Sportpark. Die Partie begann verhalten. Doch ab der 10. Minute wurde der FC04 offensiver. In der 15. Minute zappelte der Ball im Netz. Ein Freistoß von Caiuby, findet den Kopf von Paderborns Alushi der ins eigene Tor köpft. Der Sportpark jubelt. Eine glückliche Führung.
Ingolstadt stand kompakt und dämmte somit das Paderborner Offensivspiel ein. In der 23. Minute eine Schrecksekunde. Andreas Buchner verletzte sich ohne Fremdeinwirkung und musste verletzt vom Platz. Es gibt noch keine genaue Diagnose, wie schwer sich Buchner verletzt hat. Das Spiel plätscherte bis zur Halbzeit vor sich hin, viel bekamen die Zuschauer im Stadion nicht mehr zu sehen. Fast ein zweites Eigentor wäre den Gesten in der 39. Minute "gelungen." Mohr klärte gegen Ingolstadts Akaichi und prüfte so seinen eigenen Torwart. Der vermeintliche Favorit hatte ordentliche Probleme gegen kompakt stehende Ingolstädter. Mit der 1:0-Führung ging es schließlich in die Kabinen.
Nach der Halbzeit hatte Paderborn seine einzige hochkarätige Chance im ganzen Spiel(!!!). Rupp prüfte Özcan, der stark zur Seite abwehrte. In der 64. Minute war wieder die Fortuna auf Seiten der Schanzer. Nach einer Ecke, kam ein Ball von Paderborns Mohr zu Görlitz, der beförderte den Ball mit einer Mischung aus Bogenlampe und Aufsetzer in den Kasten.
| Görlitz schießt, wenige Augenblicke später steht´s 2:0 für die Schanzer |
| Ikeng köpft ein zum 3:0, Akiachi jubelt bereits über sein 4:0 |
Noch einen drauf setzte Akaichi, der kurz vor Schluss zum 4:0 traf.
Tomas Oral betonte auf der Pressekonferenz, dass es wichtig sei dieses Spiel richtig einzuordnen. Der Erfolg gegen Paderborn war wichtig. Die Schanzer bleiben als einziges Team in der Rückrunde der zweiten Liga ungeschlagen. Doch überbewerten darf man diesen Sieg nicht. Denn noch ist der Klassenerhalt nicht in trockenen Tüchern. Vor allem die geschlossene Mannschaftsleistung war Klasse. Hohe Laufbereitschaft, gutes Spiel gegen den Ball und gnadenlos vor dem Tor. Am Freitag reist der FC Ingolstadt 04 ins Ruhrstadion zum VfL Bochum. Hier heißt es dann die nächsten Punkte einzufahren um dem Ziel Klassenerhalt näher zu kommen.
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