Alles über die Schwarz-Roten Jungs des FC Ingolstadt 04. Fußball-Bundesligist und Deutscher Zweitligameister 2015
Samstag, 30. April 2011
Sports² - 0:0 zwischen gesicherten Ingolstadt und Erzgebirge Aue
Der FC Ingolstadt 04 hat den Klassenerhalt geschafft. Da gestern Oberhausen nicht punktete, reicht der Vorsprung aus um auch im nächsten Jahr zweitklassig zu bleiben.
Im heutigen Spiel gegen Aue, gab es wenig Höhepunkte. Einzig die Gelb-Rote Karte von Lachheb, sorgte im ersten Durchgang für Aufregung. Nach einer höhepunktarmen ersten Halbzeit, tauten beide Teams auf. Aue hatte durch Klingbeil zwei gute Chancen. Aue stand sehr tief und lies Ingolstadt somit keine Freiräume für Kombinationen. Auch die Unterzahl von Aue, half Ingolstadt nicht. Beide Teams boten ein eher mäßiges Spiel. Ingolstadt allerdings hatte trotzdem nachdem Spiel Grund zum Feiern. Der FC Ingolstadt 04 spielt auch ein weiteres Jahr in der zweiten Liga und hat eine eindrucksvolle Aufholjagd beendet.
Nächste Woche steht dann das Derby gegen die Münchner Löwen an, ehe es dann zum letzten Spiel der Saison gegen den noch abstiegsbedrohten VfL Osnabrück geht.
Zuschauer: 12.350
Freitag, 29. April 2011
Sports² - Nie mehr 3. Liga
Der FC Ingolstadt 04 hat den Klassenerhalt in der 2. Liga geschafft. Nachdem heute Oberhausen in Aachen mit 4:0 verlor, ist der FC04 gesichert. Die Oberbayern haben auf den Vorletzten RWO einen Vorsprung von sieben Punkten, bei noch zwei ausstehenden Spielen. Nun kann der FC Ingolstadt morgen vor dem FC Erzgebirge Aue befreit aufspielen. Es werden mehr als 12.000 Zuschauer im Sportpark erwartet.
Sonntag, 24. April 2011
Sports² - Ingolstadt lässt seine Fans warten
Der FC Ingolstadt 04 hat seinen vorzeitigen Klassenerhalt vertagt. Nachdem 1:1 gegen Union Berlin, kann der FC04 kommenden Samstag gegen Erzgebirge Aue den Klassenerhalt perfekt machen.
Samstag, 23. April 2011
Scouts² - Auf geht´s zur Osternacht!
Durchmachen mal anders. In einer Stunde startet die Osternacht der evangelischen Kirche Karlshuld. Ich bin wie letztes Jahr wieder dabei! Ich freu mich!
Sonntag, 17. April 2011
Leben² - Da wird auch mein Herz sein
Da wird auch dein Herz sein (Matthäus 6, 21), so lautet die Losung für den 33. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dresden. Und dieses Jahr wird in Dresden auch mein Herz sein. Weil ich als Helfer im Juni mitwirken werde.
Mein Pfadfinderstamm ist seit Jahren aktiv beim Kirchentag mit dabei als Helferteam. Wir betreuen bei den Kirchentagen immer die Helferschule. Während des Kirchentags, werden die Staatlichen Schulen "leergeräumt" und hier die Quartiere für alle Helfer geschaffen. Wir als Helferschulenbetreuer übernehmen die Aufgabe, den Ein- und Ausgang zu kontrollieren, also Pfortendienst am Eingang und bereiten am Morgen das Frühstück zu. Wer dann Freizeit hat, kann sich die wunderschöne Stadt Dresden ansehen oder abends eben das Nachtleben Dresdens entdecken. U. a, Hotspots beim Kirchentag sind:
Großer Garten:
Ein Park naehe der historischen Altstadt.
Entlang der Elbe:
finden sich viele schöne, mal belebte, mal eher ruhigere Plätze, an denen man sich vom Kirchentagtsrubel erholen kann.
diverse Cafes &&&
Mehr zum Kirchentag folgt in Kürze.
Denn da wird auch mein Herz sein!
Beim 33. Evangelischen Kirchentag in Dresden
Freitag, 15. April 2011
Sports² - Ingolstadts Siegeszug geht weiter! 3:0-Sieg gegen Tabellendritten Bochum
Der FC Ingolstadt 04 hat mit einem eindrucksvollen 3:0-Sieg gegen den Tabellendritten VfL Bochum, seine Serie fortgesetzt. Die Schanzer sind seit aktuell sieben Spielen ungeschlagen und kommen dem Klassenerhalt somit immer näher.
Benno Möhlmann veränderte seine Startaufstellung im Vergleich zum Paderborn-Spiel nicht. Das Spiel begann mit einen frühen Paukenschlag. Moritz Hartmann erzielte bereits nach einer Minute das 1:0 für die Schanzer. Bambara bediente mit einem hohen Anspiel Leitl, der mit der Brust abtropfen lies und Hartmann versenkte den Ball unten im Eck, Bochums Luthe hatte keine Chance. Ingolstadt bestimmte das Spielgeschehen. Für die ideenlose Bochumer Offensive, war kein Durchkommen. Bochum war nach vorne kaum gefährlich. In der 31. Minute legte Ingolstadt in der richtigen Phase mit dem 2:0 nach. Nach einer Ecke von Caiuby, hielt Markus Karl seinen Fuß dazwischen und schob ein.
| Torschütze zum 2:0: Markus Karl |
Die Hausherren hätten im Sportpark sogar noch auf 3:0 erhöhen können, doch Bambara scheiterte an Torwart Luthe, der den Winkel verkürzte (36.). Mit der 2:0-Führung ging der FC Ingolstadt in die Kabine. Nachdem Seitenwechsel hatte Bochum, in der 54. (!!!) Minute die erste Chance. Freier scheiterte an FC-Keeper Kirschstein. Die Partie verflachte nach und nach. Bochum startete Verzweiflungsangriffe. Allerdings war an der Sechszehnergrenze für die Bochumer Schluss. Ingolstadt kontrollierte das Spielgeschehen. Caiuby hatte die Entscheidung auf dem Fuß (55.) doch er schoss freistehend vor dem Tor vorbei. Fünf Minuten später verpasste dann Ingolstadt den Bochumern endgültig den Knock-Out. Caiuby flankte rein, Hartmann legte für Leitl auf, der aus fünf Metern das Tor erzielte. Sein 13. Saisontreffer!
| Leitl und das 3:0 |
Mit dem Sieg verschafft sich Ingolstadt weiter Luft im Abstiegskampf. Mit einer starken Leistung bauen die Schanzer ihre Serie aus und sind gewappnet für das nächste Spiel gegen Union Berlin am nächsten Sonntag.
Vor allem die Stimmung war heute Klasse! So schaffen die Schanzer den Klassenerhalt. Doch noch ist nichts in trockenen Tüchern. Doch sie kommen ihrem großen Ziel immer näher. Das Ziel das nach der Hinrunde schier unmöglich schien.
2. Bundesliga, 30. Spieltag
Audi Sportpark, Freitag (18:00 Uhr)
Zuschauer: 10.881
Zahlen, Daten, Fakten
- Ingolstadt ist seit sieben Spielen ungeschlagen
- Zum vierten Mal begrüßte der FC Ingolstadt 04 über 10.000 Zuschauer im Sportpark. Das Spiel gegen 1860 war ausverkauft mit 15.729 Zuschauern. Gegen Augsburg strömten am 1. Spieltag 12.035 Zuschauer ins Stadion. Heute kamen 10.811 Zuschauer. Ebenfalls 10.000 knackten die Schanzer gegen Tabellenführer Hertha, hier kamen zum Freitag-Abend-Spiel 10.820 Zuschauer.
- Stefan Leitl hat jetzt 13 Tore auf seinem Konto und war an neun Toren mit einem Assist beteiligt.
- Bochum ist der einzige Gegner den die Schanzer zweimal in der Saison bezwingen konnten. Bereits das Hinspiel gewannen die Schanzer mit 4:1.
Mittwoch, 13. April 2011
Sports² - Servus Stani
Holger Stanislawski, hat heute auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben, dass er den FC St. Pauli nach 18 Jahren als Spieler und Trainer zum Ende der Saison verlässt. Er machte für den FC St. Pauli als Spieler 178 Pflichtspiele für den Kiezclub. Ist Teil der Weltpokalbesiegersieger-Mannschaft die 2002 den FC Bayern München bezwang. Er führte den Hamburger Kultclub von der Regionalliga in die Bundesliga.
Heute gab er seinen Abschied in einer sehr emotionalen Pressekonferenz bekannt. Vor einiger Zeit starb seine Mutter, außerdem machte er insgesamt drei Trainerscheine (B-Schein, A-Schein und Fußballlehrer) und war noch als Trainer des FC St. Pauli tätig.
Die Zeit habe ihn viel Kraft gekostet und er suche jetzt nach dieser anstrengenden Zeit nach einer neuer Herausforderung.
Stani danke für die tolle Zeit! Ich wünsche dir für deine weitere Zeit als Trainer alles erdenklich gute.
Die ganze Pressekonferenz auf:
http://www.fcstpauli.tv/
Sonntag, 10. April 2011
Sports² - FC Ingolstadt erkämpft sich in Paderborn einen Punkt
Beim direkten Nachbarschaftsduell in der Tabelle der zweiten Bundesliga, trennten sich Paderborn und Ingolstadt 1:1 (0:0). Ingolstadt und Paderborn können beide mit dem Punkt zufrieden sein. Nachdem Remis bleibt Ingolstadt im sechsten Spiel ungeschlagen und baut seine Serie so weiter aus.
Ingolstadt fand nur schwer in die Partie. Aufgrund des guten Stellungsspiels der Paderborner, konnte sich Ingolstadt in der Offensive nur schwer entfalten. Marvin Matip hatte mit seinem Kopfball die erste Chance im Spiel für Ingolstadt (20.). In der ersten Halbzeit wirkte Paderborn zwar leicht überlegen, spielte allerdings seine Angriffe nicht zielstrebig und konsequent genug zu Ende. Somit gingen beide Teams beim Spielstand von 0:0 in die Kabinen. In der zweiten Halbzeit sorgte die 52. Minute für Aufsehen. Paderborns Strohdiek foulte Moritz Hartmann im Sechszehner. Der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt: Strafstoß. Stefan Leitl, der seinen letzten Elfmeter im Heimspiel gegen Hertha BSC Berlin verschoss, traf nun zur Führung (53.).
Der Ausgleich von Paderborn lies nicht lange auf sich warten. Wachsmuth war es, der per Kopfball nach einem Freistoß von Alushi zum 1:1 einköpfte. Kirschstein war aus kurzer Distanz ohne Chance. Paderborn hatte danach zwei gute Chancen in Führung zu gehen. Erst schoss der eingewechselte Kapplani knapp über den Winkel (64.) Drei Minuten später hielt Kirschstein einen Schuss von Enis. Ingolstadt gab in den Schlussminuten nochmal Gas, konnte allerdings sich keine zwingenden Chancen mehr erarbeiten. Das Remis geht für beide Teams in Ordnung.
Ingolstadt konnte seinen Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz auf sieben Punkte ausbauen, da RW Oberhausen sein Spiel am Wochenende verloren hat. Nächste Woche empfängt der FC Ingolstadt den VfL Bochum.
Samstag, 9. April 2011
Sports² - Den nächsten Schritt machen
Der FC Ingolstadt 04 kann in Paderborn einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Nach fünf Spielen ohne Niederlage sind die "Schanzer" auf dem besten Wege den Klassenerhalt zu schaffen. Aktuell beträgt der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz, sechs Punkte. Auf den Relegationsplatz hat das Team von Benno Möhlmann drei Punkte Luft. Paderborn ist der direkte Tabellen-Nachbar und kann bei einem Sieg überholt werden. Dann haben die Ingolstädter 33 Punkte auf dem Konto, bei noch vier ausstehenden Spielen.
Das Hinspiel verlor der FC Ingolstadt mit 1:2. Es war zugleich das erste Spiel von Trainer Möhlmann. Später ging es nach und nach aufwärts. Mittlerweile kann auf die beste Serie der Vereinsgeschichte in Liga zwei blicken. Fünf Spiele ohne Niederlage!
Gegen Paderborn soll wieder ein Sieg her bis der Aufstiegsfavorit VfL Bochum in den Sportpark kommt. Die Serie kann ruhig weitergehen. Zuletzt hatten die Schanzer viel zu jubeln, morgen soll es in Paderborn weitergehen. Mit dem jubeln und der Serie.
2. Bundesliga, 29. Spieltag
Stadion Paderborn
SC Paderborn - FC Ingolstadt
Anstoß, 13:40 Uhr
Samstag, 2. April 2011
Leben² - Die Beatsteaks rocken München
Beatsteaks – Boombox Tour 2011 – 24. März 2011 – München Olympiahalle
„Wie kannst du bei den Beateaks ruhig sitzen bleiben, wenn dir doch Schlagersänger Tränen in die Augen treiben?“ trällerten 2003 schon die Ärzte. Seit Farin Urlaub die fünf Berliner in dieser Songzeile verewigte, ging es steil bergauf mit den Beatsteaks. Seit Jahren sorgen sie nun schon für glänzende Augen, wenn sie bei Rock am Ring aufspielen. War also nur eine Frage der Zeit bis sie im Rahmen ihrer laufenden Tour in der Münchner Olympiahalle stoppten.
Zugegeben, die Halle war nicht ganz ausverkauft, dass sollte den Musikern allerdings nicht stören.
Als das Licht ausging und ein riesiger schwarzer Vorhang mit Beatsteaks Schriftzug empor gezogen wurde, hielt die Menge ihren Atem an. Gleich sollte es los gehen. Und wie es los ging!
„This is Atomic Love!“, begann Armin Teutoburg-Weiß den Abend und das Publikum hing von Anfang an begeistert an seinen Lippen.
„Wir feiern diesen Abend so ab als wäre es Samstag!“, wies Teutoburg-Weiß seine Fans an. Mit dem Publikum kann der Sänger umgehen, wie es sonst nur wenigen gelingt. Vielleicht hat er das von den Fun-Punk Urgesteinen Die Ärzte abgeschaut?
Selbst eingefleischte Hasser der aktuellen LP „Boombox“ juchzten vor Entzücken als die Beatbulleten „Automatic“ anspielten. Live überzeugten die neuen Songs wirklich. Allen voran die aktuelle Single „Cheap comments“ und „Automatic“.
Natürlich durften Klassiker wie „Hello Joe“, „Let me in“ oder „Hand in Hand“ nicht fehlen.
Im Publikum wurde gepogt und getanzt – so wie es sich für ein anständiges Konzert gehört.
Arnim Teutoburg-Weiß verpasste es nicht, dem Publikum seiner Band Komplimente zu machen. Aussagen wie „München, ihr seht alle so gut aus. Wenn ich jetzt Single wäre...“, „Ausziehen? Icke?! Nö! Dit wollt ihr nich sehen.“ oder „Wer heute Abend alleine nach Hause geht, ist selbst Schuld!“ zauberten den Fans ein Lächeln aufs Gesicht.
Keine Beatsteaks Show ohne anständige Cover: Arnim versuchte sich mit Begleitung am Klavier an dem Paul Anka-Oldie „Put your hands on my shoulder“. Später legte er als Zugabe mit dem Beatsteaks-Gehirn Peter Baumann „Hallelujah“ hin – mit Gänsehautfaktor und Garantie, das dieser Song nur an ganz besonderen Abenden gespielt werde.
Als letzte Zugabe gab es dann noch „I don´t care as long as you sing“ mit auf den Nachhauseweg. Ja, und den meisten Zuschauern war auch wirklich alles scheißegal solange Arnim nur sang und seine Jungs den bekannten Sound lieferten.
Die Beatsteaks sind eine unglaublich sympathische Band, der man anmerkt wie viel Spaß ihnen die Musik macht. Und der Dank, den sie immer wieder ihren Fans aussprachen, kam wirklich von Herzen. Was leider nicht bei vielen Bands so richtig rüber kommt
Hut ab, Beatsteaks! Ihr habt mich begeistert! Ich will mehr von euch live sehen! Am besten jeden Tag!!!
Freitag, 1. April 2011
Sports² - Sieg in Cottbus und 54. Auswärtsfahrt
Der FC Ingolstadt bleibt im fünften Spiel ungeschlagen und konnte in Cottbus mit 2:1 gewinnen. Stefan Leitl und Cauiby steuerten die Treffer zum Sieg bei.
Beim nächsten Auswärtsspiel in Paderborn (sofern Hertha gegen Paderborn) nicht gewinnt, kann man Paderborn überholen und somit einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen.
Hier auch gleich das Artwork zur 54. Auswärtsfahrt nach Paderborn, mit einem kleinen Wortspiel:
Zum vergrößern (dann schärfere Qualität) einfach anklicken
Dienstag, 29. März 2011
25 Jahre danach
25 Jahre nach der atomaren Reaktor-Katastrophe im ehemaligen sowjetischen Tschernobyl, entfacht eine neue Diskussion über den Atomausstieg. Nachdem nun 2011 aufgrund eines Tsunamis, eines Erdbebens und nun wie bekannt wurde, fehlerhafter Wartung eine Kernschmelze im japanischen Fukishima sich ereignete. Mittlerweile spricht man schon von einem Super-GAU. Japan hat bereits schlechte Erfahrungen mit Radioaktivität gemacht, als 1945 die USA zwei Atombomben auf das Land warfen. Die Folgen der Radioaktivität in Form von schweren Folgekrankheiten und Strahlen sind heute noch spürbar. Japan selbst besitzt aber jede Menge Atomkraftwerke, in den nächsten Jahren sollten sogar mehr gebaut werden.
Bevor allerdings Tschernobyl die Welt erschütterte, kam es in Harrisburg (USA) im Atommeiler Three Miles Island zu einer Kernschmelze. Radioaktivität trat aus. In Tschernobyl kam es 1986 dann zum schlimmsten Kernkraft-Unfall der Geschichte der Menschheit. Der Reaktor explodierte. Eine Wolke zog über Westeuropa. Noch heute sind Pilze in Teilen Deutschlands, vor allen Bayern verseucht, auch wilde Tiere. Um den Reaktor wurde eine Sperrzone von 50 Kilometer Radius errichtet. Man geht davon aus, dass der Strahlenwert in dieser Umgebung erst in über 100.000 Jahren wieder Normalwert erreichen wird, wenn überhaupt. Bis heute sind keine genauen Zahlen über die Opfer der Strahlung bekannt. 130.000 Menschen wurden damals evakuiert um den Reaktor herum, allerdings erst zwei Tage nach dem Unglück, als die Strahlung bereits astronomische Werte erreicht hatte. Die Politik verschweigt bis heute Zahlen. 800.000 Hektar Land und 700.000 Hektar Wald sind verstrahlt und werden nie wieder besiedelt werden können. Später begann die Atomare Abrüstung, die heute allerdings wieder kritisiert wird. Angesichts der Atomprogramme in Nordkorea und im Iran.
Nach dem Unglück begann eine Protestwelle in Deutschland, die nie richtig erhört wurde. Anfang der 2000er-Jahre beschloss die rot-grüne Bundesregierung unter Kanzler Schröder einen Atomausstieg. Atommeiler dürfen nicht länger als 32 Jahre am Netz sein. 2010 hob die Regierung Merkel diesen Beschluss wieder auf und verlängerte die AKW-Laufzeiten. Es wurde von einem Deal zwischen Energieriesen und Regierung gesprochen. Dann erschütterte die Atomkatastrophe in Fukishima die Welt und Deutschland. Es rollte wieder eine Protestwelle heran. Erste bis dato nicht bekannte Störfälle in Deutschland wurden öffentlich gemacht. Philippsburg, wurde in Zeiten der Diskussion über die AKW-Laufzeitenverlängerung nicht öffentlich gemacht, obwohl eine Meldepflicht für Störfälle besteht. Bereits einige Jahre zuvor stand die Welt vor dem nächsten GAU. Im schwedischen Forsmark wäre es fast zu einer Kernschmelze gekommen, dieser Störfall wurde öffentlich aber kaum wahr genommen. Nun sollen mehrere AKW´s abgeschaltet werden. Doch es muss ein weltweiter Ausstieg voran gebracht werden. Weltweit findet eine große Verklappung von Atommüll statt. Auch Deutschland soll laut Greenpeace-Angaben daran beteiligt sein.
Bis heute ist noch kein Atomendmüll-Lager gefunden worden. Gorleben und Asse in Niedersachsen stellten sich nun als ungeeignet da. Obwohl die Bundesregierung in den 90er-Jahren laut Informationen eines großen deutschen Nachrichtenmagazins davon wusste, dass die Stöcke nicht geeignet wären. Deutschland möchte nun baldigst den Ausstieg voran treiben, zumindest die Bürger wollen es. Denn die Bürger sind seit Jahrzehnten gegen die Atomkraft. Auch andere Länder müssen nachziehen. Es muss international kooperiert und operiert werden. Endlager-Suche, Zusammenarbeit beim Ausstieg sowie dem Ausbau erneuerbarer Energien. Kein Bürger möchte, das es wieder zu solch einem großen Unfall kommt. Denn ein GAU macht ein Land für Millionen Jahre unbewohnbar. Laut einer Grafik der Wochenzeitung Die Zeit, liegt Karlshuld zwischen zwei Atomkraftwerken (wenn man den Radius von 80km nimmt). Einmal Grundremmingen und Landshut. Im Umkreis von 80 Kilometern um das AKW Grundremmingen wären über vier Millionen Menschen sofort von einem GAU betroffen. Wir sprechen hier nur von einem Umkreis von 80 Kilometern. Um Landshut wären es über drei Millionen Menschen. In Tschernobyl ernähren sich heute noch Tausende Menschen von radioaktiv verseuchten Lebensmitteln. Der Mensch muss die Technik nicht immer ausreizen. Harrisburg, Tschernobyl und Fukishima müssen doch den Menschen wach gerüttelt haben. Die vom Deutschen entdeckte Kernspaltung ist keine Technik die beherrschbar ist. Das hat sich doch gezeigt. Auch die Müllentsorgung ist problematisch und muss geklärt werden. Es darf nicht auf dem Rücken der Bürger, so eine Technik angewandt werden. Es dürfen nicht Millionen Menschenleben riskiert werden für den "sauberen Strom" der keiner ist. Ein AKW ist eine Geld-Druckmaschine für die Energiekonzerne. Und kein Land kann von sich behaupten, dass es die sichersten AKW´s der Welt hat. Die Technik ist bis zu einem gewissen Grad sicher, aber sie ist nicht hundertprozentig sicher.
Ich möchte keinen sofortigen Ausstieg. Sondern eine internationale Operation, wie oben genannt. Allerdings müssen wir Deutsche zu unserem Vorhaben zu Beginn des Jahrtausends stehen und raus aus der Kernenergie und vorausgehen. Tschernobyl hat doch gemahnt. Wir Menschen sollten die schreckliche Ereignisse nicht vergessen, denn sie sind nun wieder allgegenwärtig in Japan und auch noch in der Ukraine. Die Ukraine, weite Gebiete Russlands und auch Weißrusslands werden für die nächsten Millionen Jahre verstrahlt sein. Zehntausende Menschen sind umkommen und werden noch sterben an den Folgeschäden. Wir müssen aus der Atomkraft! Das muss uns 25 Jahre nachdem größten Atomunfall der Menschheitsgeschichte endlich klar werden. Wie stark die Folgen in Japan sind, wissen wir noch nicht. Aber es wird Zeit, 25 Jahre danach . . .
Wie viele Menschen leben im direkten Umkreis eines Atomkraftwerks
Die Grafik der Zeit
http://opendata.zeit.de/atomreaktoren/#/de/
Eine super gute Doku über die Geschehnisse in Tschernobyl:
10-teilig á 10 Minuten auf yotube. Sehr sehenswert und öffnet die Augen:
http://www.youtube.com/watch?v=-TgczLGbZSA
Bevor allerdings Tschernobyl die Welt erschütterte, kam es in Harrisburg (USA) im Atommeiler Three Miles Island zu einer Kernschmelze. Radioaktivität trat aus. In Tschernobyl kam es 1986 dann zum schlimmsten Kernkraft-Unfall der Geschichte der Menschheit. Der Reaktor explodierte. Eine Wolke zog über Westeuropa. Noch heute sind Pilze in Teilen Deutschlands, vor allen Bayern verseucht, auch wilde Tiere. Um den Reaktor wurde eine Sperrzone von 50 Kilometer Radius errichtet. Man geht davon aus, dass der Strahlenwert in dieser Umgebung erst in über 100.000 Jahren wieder Normalwert erreichen wird, wenn überhaupt. Bis heute sind keine genauen Zahlen über die Opfer der Strahlung bekannt. 130.000 Menschen wurden damals evakuiert um den Reaktor herum, allerdings erst zwei Tage nach dem Unglück, als die Strahlung bereits astronomische Werte erreicht hatte. Die Politik verschweigt bis heute Zahlen. 800.000 Hektar Land und 700.000 Hektar Wald sind verstrahlt und werden nie wieder besiedelt werden können. Später begann die Atomare Abrüstung, die heute allerdings wieder kritisiert wird. Angesichts der Atomprogramme in Nordkorea und im Iran.
Nach dem Unglück begann eine Protestwelle in Deutschland, die nie richtig erhört wurde. Anfang der 2000er-Jahre beschloss die rot-grüne Bundesregierung unter Kanzler Schröder einen Atomausstieg. Atommeiler dürfen nicht länger als 32 Jahre am Netz sein. 2010 hob die Regierung Merkel diesen Beschluss wieder auf und verlängerte die AKW-Laufzeiten. Es wurde von einem Deal zwischen Energieriesen und Regierung gesprochen. Dann erschütterte die Atomkatastrophe in Fukishima die Welt und Deutschland. Es rollte wieder eine Protestwelle heran. Erste bis dato nicht bekannte Störfälle in Deutschland wurden öffentlich gemacht. Philippsburg, wurde in Zeiten der Diskussion über die AKW-Laufzeitenverlängerung nicht öffentlich gemacht, obwohl eine Meldepflicht für Störfälle besteht. Bereits einige Jahre zuvor stand die Welt vor dem nächsten GAU. Im schwedischen Forsmark wäre es fast zu einer Kernschmelze gekommen, dieser Störfall wurde öffentlich aber kaum wahr genommen. Nun sollen mehrere AKW´s abgeschaltet werden. Doch es muss ein weltweiter Ausstieg voran gebracht werden. Weltweit findet eine große Verklappung von Atommüll statt. Auch Deutschland soll laut Greenpeace-Angaben daran beteiligt sein.
Bis heute ist noch kein Atomendmüll-Lager gefunden worden. Gorleben und Asse in Niedersachsen stellten sich nun als ungeeignet da. Obwohl die Bundesregierung in den 90er-Jahren laut Informationen eines großen deutschen Nachrichtenmagazins davon wusste, dass die Stöcke nicht geeignet wären. Deutschland möchte nun baldigst den Ausstieg voran treiben, zumindest die Bürger wollen es. Denn die Bürger sind seit Jahrzehnten gegen die Atomkraft. Auch andere Länder müssen nachziehen. Es muss international kooperiert und operiert werden. Endlager-Suche, Zusammenarbeit beim Ausstieg sowie dem Ausbau erneuerbarer Energien. Kein Bürger möchte, das es wieder zu solch einem großen Unfall kommt. Denn ein GAU macht ein Land für Millionen Jahre unbewohnbar. Laut einer Grafik der Wochenzeitung Die Zeit, liegt Karlshuld zwischen zwei Atomkraftwerken (wenn man den Radius von 80km nimmt). Einmal Grundremmingen und Landshut. Im Umkreis von 80 Kilometern um das AKW Grundremmingen wären über vier Millionen Menschen sofort von einem GAU betroffen. Wir sprechen hier nur von einem Umkreis von 80 Kilometern. Um Landshut wären es über drei Millionen Menschen. In Tschernobyl ernähren sich heute noch Tausende Menschen von radioaktiv verseuchten Lebensmitteln. Der Mensch muss die Technik nicht immer ausreizen. Harrisburg, Tschernobyl und Fukishima müssen doch den Menschen wach gerüttelt haben. Die vom Deutschen entdeckte Kernspaltung ist keine Technik die beherrschbar ist. Das hat sich doch gezeigt. Auch die Müllentsorgung ist problematisch und muss geklärt werden. Es darf nicht auf dem Rücken der Bürger, so eine Technik angewandt werden. Es dürfen nicht Millionen Menschenleben riskiert werden für den "sauberen Strom" der keiner ist. Ein AKW ist eine Geld-Druckmaschine für die Energiekonzerne. Und kein Land kann von sich behaupten, dass es die sichersten AKW´s der Welt hat. Die Technik ist bis zu einem gewissen Grad sicher, aber sie ist nicht hundertprozentig sicher.
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Wie viele Menschen leben im direkten Umkreis eines Atomkraftwerks
Die Grafik der Zeit
http://opendata.zeit.de/atomreaktoren/#/de/
Eine super gute Doku über die Geschehnisse in Tschernobyl:
10-teilig á 10 Minuten auf yotube. Sehr sehenswert und öffnet die Augen:
http://www.youtube.com/watch?v=-TgczLGbZSA
Montag, 28. März 2011
Samstag, 26. März 2011
Leben² - Für eine strahlende Zukunft
Es ist schon kurios. Als ich letztes Jahr meinen Schulabschluss machte, wählte unsere Klasse als Abschlussshirt-Motiv "Für eine strahlende Zukunft" inklusive dementsprechendes Zeichen für die Radioaktivität. Heute wird eine noch nie da gewesene Diskussion in Deutschland über den Ausstieg über die Atomkraft geführt, weil Fukishima zum Nachdenken angeregt hat, auch die bisherigen strikten Befürworter der Atomkraft. Wir wollten übrigens mit unseren Shirts nicht für die Atomkraft werben. Aber es ist schon kurios. Als wären wir die Vorboten gewesen.
Montag, 21. März 2011
Scouts² - Landesversammlung
Ein bisschen dann doch verspätet am Samstag, kamen wir zur ersten Sitzung und hörten die Berichte der einzelnen Regionen sowie der verschiedenen Arbeitskreise die im VCP Bayern tätig sind. Wer wollte konnte sich noch vertiefte Berichte der einzelnen Arbeitsgruppen anhören. Außerdem wurden noch die Anträge vorgestellt über die am Sonntag entschieden werden sollte. Ich traf auf der Landesversammlung wahnsinnig viele Leute wieder. Einige vom Grundkurs, von der Landesleitung &&&. Viele interessante Gespräche wurden geführt und natürlich lernte ich auch viele neue Leute kennen. Am Nachmittag konnte man sich am Markt der Möglichkeiten an verschiedenen Ständen informieren, zum Beispiel über das Landeslager 2012, Schulungen, das World Scout Jamboree in Schweden, den Zeltplatz Bucher Berg, Prävention Sexueller Gewalt im VCP. Bekannt gegeben wurde das Thema des Landeslagers 2012 am Bucher Berg. Es lautet: Funkenflug. Hier konnte man sich eintragen, falls man Interesse hat, als Mitarbeiter aktiv am Landeslager mit zu arbeiten. Mein Stamm wird beim LaLa, wohl Teillager-Leitung übernehmen und ich mich bei der Lagerpost und der Lagerzeitung engagieren. Am Abend sorgte ein fränkischer Mundartkünstler für Unterhaltung. Die überwiegend fränkischen Delegierten hatten natürlich ihren regen Spaß. Ich verstand dank fränkischer Freund, also bestens integriert, auch fast alles. Abends gab es natürlich die altbekannte Diskussion, welches Volk jetzt das Bessere sei: Franken oder Altbayern.
Am Ende war diese Diskussion natürlich wieder ohne Ergebnis. Alle anderen wurden gut gedolmetscht. Letztendlich war es für jeden ein heiden Spaß. Abends saß man sich noch zusammen, ehe es dann am Sonntag zu den Anträgen kam. Hier wurde ein Antrag aufgehoben. Nun dürfen Landesversammlungen auch 300 Kilometer vom Tagungsort entfernt sein. Ebenfalls wurde der Aktion "Mach´s einfach - 24 Stunden Gute Taten" einstimmig zugestimmt. Hier soll der Landesverband mit einer landesweiten Gute Taten-Aktion wieder mehr in die Gesellschaft rücken. Wir Pfadfinder werden uns unterschiedlich ein ganzes Jahr lang für die Gesellschaft in verschiedenster Weise engagieren. Nach den Anträgen standen noch die Wahlen zum Bundesjugendkonvent, Bundesversammlung, VCP Bayern e. V. an sowie die Wahl für den Landesversammlungsvorstand 2012. Ich habe mich für die Bundesversammlung aufstellen lassen und bin aktuell Nachrücker. Der Landesvorsitz wurde für zwölf Monate in seinem Amt einstimmig bestätigt. Allerdings ist es gut möglich, dass ich dann doch auf die Bundesversammlung im Juni fahre, wenn noch einige Delegierte absagen. Aber schauen wir mal. Der neue Tagungsort für die Landesversammlung ist bereits bekannt. Die nächste Landesversammlung findet auf Burg Rieneck statt, dort wo seit Jahren die Bundesversammlungen abgehalten werden. Nachdem Abschlusskreis begann die Verabschiedungsrunde. Meine erste Landesversammlung hat riesig Spaß gemacht, doch interessante Diskussionen, tolle Gespräche mit anderen Pfadis und wieder einmal viele Wiedersehen. Wir sehen uns! Auf ein weiteres Wiedersehen.
Freitag, 18. März 2011
Sports² - Starke Schanzer trotzen Tabellenführer Hertha Remis ab. Super Stimmung im Sportpark, Leitl zeigt Nerven und verschießt Foulelfmeter
(Text: MR, Bilder: RG) Der FC Ingolstadt 04 sorgt bei seiner Aufholjagd am 27. Spieltag der 2. Bundesliga für eine Überraschung. Zuhause vor über 10.000 Zuschauern, trotzten die Schanzer dem Tabellenführer Hertha BSC Berlin, nach einer starken Leistung ein 1:1 ab. Marvin Matip, der schon im letzten Heimspiel ein Kopfballtor erzielte, machte heute das 1:1. Vor dem Spiel gedachten im Rahmen einer Schweigeminute alle Zuschauer im Stadion, sowie den Akteuren auf den Platz, den Erdbeben- und Tsunamiopfern in Japan. Die Bundesliga zeigt mit dieser Schweigeminute an diesem Wochenende, Anteilnahme.
Nachdem der FC Ingolstadt 04 zuletzt drei Spiele in Folge gewann (4:1 gegen Karlsruhe, 2:1 gegen Aachen, 2:1 gegen Frankfurt) verschaffte sich der Aufsteiger Luft im Keller. Nun sollte gegen Hertha zumindest ein Punkt her, so war die Vorgabe vom Trainer. Benno Möhlmann veränderte seine Aufstellung im Vergleich zum letzten Spiel nicht.
| Die Bundesliga gedenkt dieses Wochenende vor jedem Spiel den Opfern des Erdbeben- und Tsunamiunglücks in Japan |
Schon zu Beginn sahen die Zuschauer im Audi Sportpark eine offensiv geführte Partie. Nach elf Minuten prüfte Buddle zum ersten Mal den zuletzt unsicher wirkenden Aerts im Hertha-Tor. Wenige Minuten später, stieg Matip nach einem Freistoß von Leitl am höchsten, doch der Kopfball zu unpräzise, stellte Aerts vor keine großen Probleme. In der 21. Minute die erste gefährliche Aktion von Hertha, die man aber eher als Zufallsprodukt werten kann. Ebert flankt, doch der Ball wird gefährlich scharf und geht aufs Tor von Kirschstein. Flach kullert die zum Schuss gewordene Flanke am Kasten vorbei. Ein erstes Raunen geht durch den Sportpark. Besonders bei Standards präsentiert sich Ingolstadt gefährlich. Caiuby mit einer Ecke, Metzelder köpft, Aerts lässt kurz abprallen, hat aber dann den Ball sicher (23.). Kurze Zeit später, köpft Biliskov nur denkbar knapp über die Latte (26.). In der 30. Minute sah Benno Möhlmann nichts erfreuliches, was seine Kaderplanung für das nächste Spiel gegen Cottbus (FR, 01.04.2011, 18:00 Uhr). Marino Biliskov sah nach seinem Foul an Lassoga die fünfte Gelbe Karte und fehlt damit gegen Cottbus. Wenig später, zeigte Hertha warum sie zurecht an der Tabellenspitze der 2. Liga steht. Ronny zirkelt einen Freistoß aus 25 Metern nur knapp am Pfosten vorbei (31.). Später kombinierte Berlin Klasse, Raffales Abschluss allerdings stellte keine Schwierigkeit für den zuletzt stark auftretenden Kirschstein da. Dann wurde Bambara im Sechszehner gelegt und der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Stefan Leitl, der beste Elfmeterschütze der Liga trat an. Das ganze Stadion stand und feuerte ihn an, allerdings zeigte er Nerven und Aerts fischte seinen schwach geschossenen Ball aus dem Eck (42.).
Nach der Halbzeitpause war lange Zeit die Luft raus dem Spiel. Sowohl Berlin als auch Ingolstadt unterliefen viele Fehler im Aufbauspiel. Beide Teams mit wenigen bis gar keinen Offensivaktionen, stark zurückgezogen. Dann hätte Hertha in Führung gehen müssen. Rukavytsya mit einem Klasse Steilpass auf Raffael, der das Eck anpeilt, allerdings Zentimeter am Kasten vorbeischießt (65.). Dann passierte das was passieren musste. Das Tabellenführer schlug eiskalt zu. Schulz gerade eingewechselt, im Zweikampf gegen Metzelder, der rutscht aus, Schulz spielt quer und Lasogga sagt Danke und schiebt zum 1:0 aus fünf Metern ein, Kirschstein ohne Chance (69.). Stille im Sportpark, doch Ingolstadt kommt zurück und gibt in den letzten 15 Minuten Vollgas. Und auch die Stimmung kehrt zurück und das Stadion kocht. Moritz Hartmann, frisch eingewechselt köpft nach einer Leitl-Flanke, doch Aerts, lenkt den Ball irgendwie noch über die Latte (76.).
| Und schon wieder zur Stelle: Aerts lenkt Hartmanns Kopfball mit einem Klasse Reflex über die Latte |
Die Schanzer trotzen hochverdient der Hertha ein Remis ab und verschaffen sich weiter Luft im Abstiegskampf. Ingolstadt ist nun vier Spiele ungeschlagen. Phasenweise machte Ingolstadt ein Klasse spiel. Doch 20 Minuten nach dem Wiederanpfiff waren beide Teams ein bisschen von der Rolle. Vom Ausgleich wenig geschockt, kamen die Schanzer, an sich selbst glaubend und mit viel Kampf wieder zurück ins Spiel und erkämpften sich das hochverdiente 1:1. In zwei Wochen am 01. April 2011 muss der FC Ingolstadt 04 zum FC Energie Cottbus.
2. Bundesliga, 27. Spieltag
FC Ingolstadt 04: Kirschstein – Fink, Biliskov, Matip, Görlitz – Metzelder (79. Ma. Hartmann), Karl, Caibuy, Bambara (75. Mo. Hartmann Leitl – Buddle (75. Futacs)
Tore: 0:1 (70.) Lasogga nach Pass Schulz, 1:1 (85.) Matip nach Freistoß Leitl
Besondere Vorkommnisse: Leitl verschießt Elfmeter (42.)
Zuschauer: 10.820, Audi Sportpark
Donnerstag, 17. März 2011
Sports² - Der vierte Sieg soll folgen
Der FC Ingolstadt 04 kann nachdem Erfolgen in Karlsruhe in Frankfurt und gegen Aachen nun den vierten Erfolg in Folge feiern. Die Schanzer haben endlich den Abstiegskampf angenommen und stehen nun endlich wieder über dem Strich. Nun kommt ausgerechnet der Tabellenführer Hertha BSC Berlin. Doch auch gegen die Hertha ist etwas drin. Allerdings sind die Berliner sehr gefährlich nach Standards. Doch die Schanzer sind im Aufwärtstrend, mit einer historischen Serie im Rücken. Drei Siege in Folge gelangen den Ingolstädtern in der zweiten Liga bisher noch nie. Zuletzt standen die Schanzer am fünften Spieltag über dem Strich.
Nun können die Schanzer sich weiter Luft verschaffen im Abstiegskampf. Gegen die Hertha ist etwas drin, sofern das Team alles gibt und seine Chancen konsequent nutzt. Das Hinspiel endete 3:1 für die Hertha.
Mittwoch, 9. März 2011
Leben² - Die Freizeit ruft
My bags are packed, es könnte losgehen. Die erste Freizeit bzw. Aktion ruft in diesem doch aufregenden Pfadi-Jahr 2011. Die diesjährige Winterfreizeit meines Stammes zieht uns nach Grafrath, dort wo wir schon zwei Jahre zuvor vier Tage verweilten.
Es ist alles gepackt, jetzt hoffe ich nur noch, dass nicht gerade unsere Bahnlinie Weichering - Ingolstadt - München - Grafrath (S-Bahn) morgen und am Sonntag bestreikt wird.
Ich verabschiede mich schon mal, für vier Tage.
Gut Pfad
Maxi
Montag, 7. März 2011
Sports² - Ingolstadt ist wieder da - Hochverdienter 2:1-Sieg gegen Aachen
"Wir sind wieder da", sangen die Fans in der Südkurve nachdem Spiel gegen die Alemannia aus Aachen. Nachdem 4:1-Sieg in Karlsruhe, legt der FC Ingolstadt nun sofort nach. Der 2:1-Sieg gegen Aachen bedeutet, dass die Schanzer nur noch einen Punkt Rückstand auf den Relegationsplatz haben sowie auf einen Nichtabstiegsplatz.
Trainer Benno Möhlmann musste eine Personalie in der Mannschaft ändern. Für den gelbgesperrten Malte Metzelder spielte Manuel Hartmann. Ingolstadt bekam gleich früh den Nackenschlag. Marino Biliskov rutschte bei einem Pass des Gegners aus, Aachens Cubukcu schießt, Matip köpft seinen Gegenspieler an, der Ball gelangt zu Auer, der in alter Abstauber-Manier die Führung für die Alemannia erzielte. Doch Ingolstadt war davon wenig beeindruckt. Stefan Leitl zog aus halblinker Position ab und Hohs lenkte den Ball über die Latte (5.). Bereits zwei Minuten später der Ausgleich für die Schanzer. Stefan Leitls Ecke, köpfte Matip zum Ausgleich ein. Danach die Schanzer besser in den Zweikämpfen, besser im Spiel nach vorne. Ingolstadt mit einem Chancenplus. Cauiby mit einer Ecke von links, Buddle steigt am höchsten und köpft nur denkbar knapp am Pfosten vorbei. Ingolstadt hatte bis zur 14. Minute bereits fünf Ecken rausgeholt, was für eine klare Überlegenheit spricht. In der 32. Minute setzte Aachen mal ein Lebenszeichen. Stieber zog aus 20 Metern ab, der Ball verfehlte aber weit sein Ziel. Das sah eher nach einer Verzweiflungstat aus. Nur zwei Minuten später beförderte Stefan Leitl einen Flankenball ans Außennetz. Aachen war in dieser Phase nur Statist im Audi Sportpark. In der 44. Minute netzte dann der FC04 nach etlichen Chancen endlich zur Führung ein. Stefan Leitl, wer denn auch sonst, verwertete einen Ball von Cauiby zum Tor. Erleichtert und mit einer 2:1-Führung ging der FC Ingolstadt 04 in die Kabine. Nach der Halbzeit zog sich Ingolstadt aus dem Spielgeschehen zurück und überließ Aachen weitgehend das Feld. Dann konnten die über 7000 Zuschauer im Sportpark eine Doppelchance der Gastgeber bestaunen. Buddle (56.) sorgte mit einer artistischen Aktion fast für das 3:1, allerdings blockte Stehle zur Ecke. Bei der anschließenden Ecke zielte Biliskov den Winkel an, doch Hohs parierte Klasse und behielt Aachen somit im Spiel. Danach hatte Aachen seine kurze Sturm- und Drangphase. Stieber prüfte Kirschstein mit einem Freistoß aus 20 Metern Entfernung (58.) Bei dieser Aktion blieb Ingolstadts Keeper ohne Tadel. In der 67. Minute verfehlte Olajengbesi nur knapp das Tor der Ingolstädter, denn Görlitz rettete auf der Linie mit einer Grätsche. Dann begann Ingolstadts Schlussoffensive. In der 72. Minute ist der eingewechselte Moritz Hartmann durch, doch er will auch noch Stehle ausspielen und trifft seine Brust. Chance vertan. Fünf Minuten später will Stefan Leitl ins lange Ecke schieben, allerdings kullert der Ball knapp am Pfosten vorbei. Die Ingolstädter Fans mussten jetzt Nerven zeigen. Und so wurde weiter das Nervengerüst der Zuschauer auf einer harte Probe gestellt. In der 83. Minute wuchtete dann Moise Bambara seinen Schuss an die Latte. Zwei Minuten vor dem Ende, hatte wieder Moritz Hartmann eine Riesen-Chance. Hartmann geht am Keeper vorbei, rutscht aus, rappelt sich wieder auf und behält den Ball, zieht ab und schießt einen Aachener auf der Torlinie an. Umso erleichterter waren Fans und Spieler, als der Schiedsrichter das Spiel abpfiff und klar war, das Ingolstadt die drei Punkte sicher hatte.
Der FC Ingolstadt 04 muss nächste Woche nach Frankfurt. Danach erwarten die Donaustädter zuhause den Liga-Primus Hertha BSC Berlin.
Zahlen, Daten, Fakten
Heimbilanz der Ingolstädter: 4 Siege - 3 Remis - 6 Niederlagen (15 Punkte)
Bilanz in der Hinrunde: 3 Siege - 3 Remis - 11 Niederlagen (12 Punkte, 17. Platz)
Bilanz in der Rückrunde: 3 Siege - 2 Remis - 3 Niederlagen (11 Punkte, 8. Platz)
Der FC Ingolstadt 04 konnte zum ersten Mal in dieser Saison, einen Rückstand umbiegen und danach gewinnen.
Die besten Torschützen des FC Ingolstadt 04:
Stefan Leitl (10 Tore), Andreas Buchner, Fabian Gerber, Sebastian Hofmann (alle 3 Tore), Edson Buddle (2 Tore)
Stefan Leitl wurde in die Elf des Spieltages im Sportmagazin Kicker gewählt. Außerdem ist Stefan Leitl mit einem Notenschnitt von 2,74 der beste Spieler der 2. Liga.
Der FC Ingolstadt 04 muss nächste Woche nach Frankfurt. Danach erwarten die Donaustädter zuhause den Liga-Primus Hertha BSC Berlin.
Zahlen, Daten, Fakten
Heimbilanz der Ingolstädter: 4 Siege - 3 Remis - 6 Niederlagen (15 Punkte)
Bilanz in der Hinrunde: 3 Siege - 3 Remis - 11 Niederlagen (12 Punkte, 17. Platz)
Bilanz in der Rückrunde: 3 Siege - 2 Remis - 3 Niederlagen (11 Punkte, 8. Platz)
Der FC Ingolstadt 04 konnte zum ersten Mal in dieser Saison, einen Rückstand umbiegen und danach gewinnen.
Die besten Torschützen des FC Ingolstadt 04:
Stefan Leitl (10 Tore), Andreas Buchner, Fabian Gerber, Sebastian Hofmann (alle 3 Tore), Edson Buddle (2 Tore)
Stefan Leitl wurde in die Elf des Spieltages im Sportmagazin Kicker gewählt. Außerdem ist Stefan Leitl mit einem Notenschnitt von 2,74 der beste Spieler der 2. Liga.
Donnerstag, 3. März 2011
Wohlstandsvergleich
Die Wochenzeitung Die Zeit hat auf ihrer Internetseite eine virtuelle Grafik veröffentlicht. Hier kann der Wohlstand der einzeln Länder verglichen werden. Es wurden Schüler in aller Welt von PISA und der OCED befragt zu den Fragen: Wie oft nutzen sie E-Mail, Haushalt mit mind. zwei Autos usw. Sehr interessante Sachen kamen da raus. Man kann zwischen verschiedenen Ländern vergleichen.
Höchst interessant.
Hier der Link dazu:
http://opendata.zeit.de/pisa-wohlstands-vergleich/visualisierung.php#/de/DEU-FRA
Höchst interessant.
Hier der Link dazu:
http://opendata.zeit.de/pisa-wohlstands-vergleich/visualisierung.php#/de/DEU-FRA
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