Sonntag, 19. Februar 2012

Torloses Remis gegen Rivalen Fürth



Ingolstadt - Der FC Ingolstadt 04 wartet weiter auf seinen Sieg, bleibt aber in der Rückrunde weiter ungeschlagen. Vor über 7.000 Zuschauern im Sportpark erkämpften sich die Schanzer ein 0:0 gegen den fränkischen Rivalen SpVgg Greuther Fürth.
Die Schanzer wussten was für ein Kaliber da in den Sportpark kommen würde. Greuther Fürth, in prechtiger Verfassung, Aufstiegsfavorit und Schreck des FC Ingolstadt. Denn seit 2008 konnten die Ingolstädter gegen den fränkischen Rivalen nicht mehr gewinnen. Bereits in der Hinrunde gab es eine klare Niederlage im Stadion Ronhof.
Bereits von Anfang versuchte der FC04 kompakt zu stehen um so die Angriffsmöglichkeiten der Fürther zu beschränken. Die ersten Chancen ergaben sich allerdings für den Gast aus Fürth. Sararers Schlenzer parierte Özcan in der 19. Minute sicher. Ingolstadt versuchte über die Außen Angriffe aufzubauen. Doch immer wieder war vor dem Sechszehner Endstation. Da Ingolstadt sich nichts einfielen ließ um das Kleeblatt in Gefahr zu bringen. Vor allem Ahmed Akaichi spielte engagiert und bekam einige gute Bälle von Sturmpartner Nemec aufgelegt. In der 33. Minute ging ein Raunen durchs Stadion, als Schröcks Schuss von Ingolstadts Schlussmann nicht gehalten wurde. Mit einem 0:0 ging es in die Halbzeit.
In der ersten Halbzeit mit Laufarbeit: Ahmed Akaichi. Ein Torerfolg blieb ihm verwehrt.
Die zweite Halbzeit begann mit zwei gefährlichen Aktionen. Occean ließ seine Chance ungenuetzt in der 46. Minute. In der 50. Minute verlängerte Matip einen Eckball von Leitl. Nemec vergab mit dem Kopf allerdings die Chance aus kurzer Distanz und köpfte in die Arme von Fürths Schlussmann Grün. Die Partie nahm nun wesentlich mehr Geschwindigkeit auf. Occean schoss in der 56. Minute knapp über die Latte. Wenig später bot unser Torwart Özcan sein ganzes Können auf. Einen Schlenzer aus 16 Metern lenkte der Keeper Klasse über die Latte. Ingolstadt versuchte nun die Führung zu erzielen. Doch die Offensivbemühungen ließen die letzte zündende Idee immer wieder vermissen. Einzig Buchners artistischer Schuss ans Außennetz, kann man als gefährliche Torchance verbuchen.
Gab heute wieder Vollgas: Andreas Buchner
Das Manko der Schanzer ist und bleibt, die schwache Verwertung von Kontern. In der 80. Minute sorgte der Platzverweis für Marino Biliskov für Aufregung. Schiedsrichterin Steinhaus kann man hier keinen Vorwurf machen. Allerdings ließ die Zeitlupe erkennen, dass der Innenverteidiger den Ball spielte. In der Eile war das für Steinhaus allerdings nicht erkennbar. Darum war diese Rote Karte, vertretbar, wenn auch unglücklich für die Schanzer. Die Einwechslungen von Caiuby und Florian Heller taten dem Offensivspiel der Ingolstädter gut. Beide machten ordentlich Betrieb nach vorne. In der Nachspielzeit lenkte dann Steinhaus den Zorn aller Ingolstädter Fans auf sich. Schmidtgal stieg zu hart gegen Buchner ein, der in den Strafraum lief. Allerdings  verwehrte sie den Elfmeterpfiff und somit den Schanzern die Siegchance. Trainer Oral musste schließlich noch für die restliche Spielzeit auf die Tribüne. Der Elfmeter war strittig. Einige Schiedsrichter würden ihn geben, andere nicht. Allerdings bekam der FC04 beim letzten Heimspiel gegen Fortuna ebenfalls eine Fehlentscheidung zu spüren. Hier wurde ein unberechtiger Elfmeter für die Düsseldorfer gepfiffen.
Die Szene die für die große Aufregung sorgte. Buchner fällt, allerdings kein Pfiff von Steinhaus. 
Eine tolle Leistung der Schanzer bleibt ungekrönt. Allerdings wies Trainer Oral auf der anschließenden Pressekonferenz darauf hin, sich nicht blenden zu lassen von diesem Remis. Denn bereits am kommenden Freitag steht ein wahrhaftiger Abstiegsgipfel auf dem Programm. Die Schanzer gastieren bei Hansa Rostock. Die Rostocker haben noch zwei Rechnungen mit uns offen. Stichwort: Relegation.
Die Abwehrleistung der Ingolstädter war Klasse gegen Fürth, die kaum ihre offensive Klasse andeuten konnten.


FC Ingolstadt 04: Özcan (1) - Görlitz (3), Biliskov (3), Gunesch (3), Schäfer (3) - Ikeng (4), Matip (3,5), Buchner (2), Leitl 2,5 (84. Bambara /) - Nemec 3 (63. Heller 3), Akaichi 3 (63. Caiuby 2,5)
Rote Karte: Biliskov (80.) - grobes Foulspiel
Zuschauer: 7010, Sportpark Ingolstadt

Sonntag, 12. Februar 2012

Sumpf Abstiegskampf. Jetzt schaut´s langsam duster aus


Man hätte sich eine Prognose für das Spiel gegen den FSV Frankfurt auch sparen können. Denn so wie man den FC Ingolstadt kennt, werden die Sechs-Punkte-Spiele selten gewonnen. Das war in der Hinrunde in Aachen so (3:1) und gegen den Karlsruher SC so (3:2). Und es war auch diesmal so. Ein müdes 1:1 gegen den Tabellennachbarn FSV Frankfurt. Die Abwehr sah beim Gegentor alles andere als gut aus, ebenso Torwart Özcan. Auch die Situation in der Tabelle schaut nicht besser aus. Wie gewohnt wird natürlich bei uns alles schön geredet. Man ist froh, dass ein direkter Konkurrent nicht enteilt ist und in Schlagdistanz bleibt. Tja, mehr hat dieses Remis an Erkenntnissen auch nicht gebracht. Denn diesmal hat die Konkurrenz nicht für uns gespielt. Der KSC ist nun gleichauf mit den Schanzern (16 Punkte). Doch Hansa Rostock verschaffte sich Luft mit einem 4:2-Sieg gegen Duisburg. Nun wird es immer enger im Tabellenkeller. Die Schanzer brauchen dringend Siege, Siege und nochmals Siege um unten rauszukommen. Denn die nächste Aufgabe, schaut nach oben und nicht nach unten. Am kommenden Sonntag empfangen wir zum bayerischen Derby, Greuther Fürth. Dann geht es am Freitag den 24. Februar zu Hansa Rostock. Ein entscheidendes Spiel im Abstiegskampf. Bei der Punktejagd muss endlich ein Volltreffer her.

Dienstag, 7. Februar 2012

Fortuna abhaken und Frankfurt schlagen


Der FC Ingolstadt 04 hat sein tolles Spiel gegen den Tabellenführer Fortuna Düsseldorf gemacht. 1:1 lautete am Ende das Resultat. Auch wenn Neuzugang Gunesch in der letzten Minute, Zentimeter am Tor vorbei schoss und somit es bei einem Punkt blieb. Trotzdem muss und darf man zufrieden sein. Gunesch trug zu seiner Pauli-Zeit die Nummer elf. Dass diese Nummer elf, zum Tore schießen beruft, sahen die Hamburger. Auch die Schanzer sahen, dass Innenverteidiger höchst selten das Tor treffen. Die Serie der Düsseldorfer wurde nicht durchbrochen. Nachdem Spiel in Ingolstadt, ist die Fortuna 14 Spiele in Folge saisonübergreifend auswärts ungeschlagen. Von so einer Serie können wir nur träumen.
Mit zwei Punkten sind wir die schlechteste Auswärtsmannschaft. 0 Siege - 2 Remis - 8 Niederlagen. Niederschmetternd ist das. Und am Freitag geht es zum Kellerduell gegen den FSV Frankfurt. Der FSV mit unserem Ex-Trainer Möhlmann konnte sich Luft verschaffen im Abstiegskampf. Unserem Angstgegner gelang in Duisburg ein 2:1-Sieg. Warum Angstgegner? Der FSV Frankfurt vermöbelte uns der Regionalliga-Saison 2007 / 2008 zuhause mit 0:5. Bereits zur Halbzeit stand es im MTV-Stadion 0:3. In der Rückrunde verpassten wir dann den vorzeitigen Aufstieg klar zu machen. Mit 3:1 unterlagen wir gegen die Hessen. Am Ende gab es für beide Mannschaften ein Happy-End. Frankfurt wurde Regionalliga-Meister, wir folgten als Zweiter ins Unterhaus der Bundesliga. In der Zweitliga-Premieren-Saison endeten beide Spiele je mit einem 1:1-Remis. Nachdem Wiederaufstieg, verloren wir 0:1 in Frankfurt dagegen gab es endlich einen Sieg zu feiern - ein 2:1. Die Bilanz ist trotzdem alles andere als berauschend gegen den FSV. Einzig Hoffnung macht da nur, dass der FSV die schlechteste Heimmannschaft der Liga ist. Die Bilanz: 0 Siege - 6 Remis - 4 Niederlagen (6 Punkte).
Eine der bittersten Pleiten der Hinrunde: das 1:3 in Aachen. 
Schwarzmalerei ist nicht angesagt, doch die Bilanz gegen Kellerkinder schaut beim FC Ingolstadt nicht gut aus. In Karlsruhe unterlag man mit 2:3 und in Aachen gab es ein 1:3. Das sind nur zwei von vielen schaurigen Auftritten auf fremden Boden. Freuen kann man sich allerdings über eine kleine Serie. Seit drei Spielen ist der FC Ingolstadt ungeschlagen. Auf den Heimsieg gegen St. Pauli folgten zwei 1:1 gegen Aue und zuletzt Düsseldorf.
Die Leistung gegen Düsseldorf darf natürlich nicht heruntergespielt werden, sollte allerdings auch nicht in den Himmel gelobt werden. Es wartet noch viel Arbeit auf den Trainer und seine Mannschaft. Denn ein Sieg gegen den Tabellen-Nachbar FSV Frankfurt wäre richtig Gold wert. Denn die nächste schwierige Aufgabe mit Greuther Fürth wartet schon.


Der Schwarz-Rot - FC Ingolstadt-Fan-Blog hat nun eine neue Adresse: www.schwarzrot-blog.de 
Weiterhin ist der Blog auch unter: www.freundeskreis16.blogspot.com zu erreichen.





Donnerstag, 2. Februar 2012

The Artist - ohne Ton, ohne Farbe.



Wer denkt Stummfilme in Schwarz-Weiß passen nicht mehr in diese Zeit, ist auf einem kulturellen Irrweg und sollte sich „The Artist“ ansehen.
Der Film ist in Schwarz-Weiß abgedreht und ein Stummfilm. In Zeiten von 3D-Kino und Filmen mit mehr animierten Actionszenen als Schauspielleistung, ist dieser Film eine Omage an den Stummfilm. Worum geht es? Der Stummfilmschauspieler George Valentin (Jean Dujardin) ist 1927 der umjubelte Star der Kinograph Studios. Nach seiner Filmpremiere stößt mit dem Fan Peppy Miller (Berenice Bejo) zusammen. Peppy Miller spielt schließlich in einem der Filme von Valentin mit. Doch der Ruhm von Valentin bröckelt, als Filmproduzent Al Zimmer auf Tonfilme setzt. Peppy Miller spielt sich währenddessen von der Statistin hoch zu der erfolgreichsten und beliebtesten Ton-Schauspielerin ihrer Zeit. Valentin ist zu Stolz um sich an Filmen mit Ton zu beteiligen. Er beschließt einen kostenspieligen, eigenen Stummfilm „Tears of Love“ zu drehen, allerdings floppt dieser Film total. Die Leute gehen zum Film von Peppy Miller „Beauty Spot.“ Zwei Jahre später trennt sich seine Ehefrau von ihm und verliert sein Vermögen nach dem Börsencrash 1929. Valentin flüchtet sich in Alkohol und Zigaretten und zündet verzweifelt seine Filmrollen, die letzten Erinnerungen an seine ruhmreiche Zeit an. Peppy nimmt Valentin bei sich auf. sie konnte mit überredete den Produzenten Al Zimmer dazu, dass Valentin in einem Tonfilm mitspielen darf. Valentin ist verzweifelt und kehrt in seine alte abgebrannte Wohnung zurück. Es kommt zu einem spannenden Ende, denn Valentin möchte sich das Leben nehmen. Endet hier die einst rumreiche Karriere des Schauspielers?
„The Artist“ bekam von den Medien meist gute Kritiken. Die Handlung packt einen, auch ohne Ton und Farbe. Die Dialoge sind witzig und die Hauptpersonen authentisch. Das schnelle und spannende Ende ist die Krönung eines großartigen Films. The Artist erhielt bei den Filmfestspielen in Cannes die Goldene Palme für Beste Schauspielleistung und den Publikumspreis. Für die Oscars wurde der Film zehn mal nominiert darunter u. a. für die Kategorien: Bester Film, Bester männlicher und weibliche Hauptdarsteller. Dieser Film so denke ich, wird bei den diesjährigen Oscars absahnen. Und zum ersten Mal seit meinen fünf Jahren bei Klar.Text bekommt ein Film die Höchstbewertung. *****

Gesehen im Audi-Kino Ingolstadt.

Auftakt gegen Tabellenführer aus Düsseldorf. Schaffen die Schanzer die Serie der Fortuna zu brechen?




Es ist wieder soweit. Der FC Ingolstadt 04 startet am Samstag ins Fußballjahr 2012. Die Zielsetzung ist klar: Klassenerhalt. Der Verein hat deswegen die Kampagne: Punktejagd 2012 gestartet. Diese Punktejagd soll ähnlich erfolgreich abgeschlossen werden, wie die Aufholjagd 2011.
Die Schanzer stehen nach 19 Spielen über beiden Strichen mit 14 Punkten (3 Siege - 5 Remis - 11 Niederlagen). Letzte Saison stand man mit 13 Punkten auf dem 17. Platz (3 Siege - 4 Remis - 12 Niederlagen) und hatte fünf Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. Jetzt bekommt es der FC Ingolstadt ausgerechnet mit dem Liga-Primus Fortuna Düsseldorf zu tun. Der Tabellenführer ist seit 13 Spielen in der Fremde, ungeschlagen. Und das saisonübergreifend! Doch die Ingolstädter scheinen bestens gerüstet zu sein, zumindest was den Kader angeht. Fünf Spieler wurden in der Winterpause verpflichtet. Manch Fan fragte sich da, wieso nicht gleich in der Sommerpause? Ralph Gunesch (Abwehr, FC St. Pauli), Marc Hornschuh (Abwehr, Borussia Dortmund; Ausleihe), Adam Nemec (Sturm, 1. FC Kaiserslautern), Manuel Schäffler (Sturm, TSV 1860 München) und Florian Heller (Mittelfeld, 1. FSV Mainz 05) wurden als Neuzugänge an der Donau verbucht. Nun soll mit neuem Schwung und reichlicher Erfahrung der neuen Spieler der Klassenerhalt geschafft werden. Doch der Erfolg wird auch davon abhängen, wie schnell die Neuzugänge ins Team integriert werden können und wie schnell sich die Schanzer auf dem Platz finden. Vor allem die Baustellen, schnelles umschalten von Defensive auf Offensive, Flanke und Standards müssen behoben werden. Auch die Chancenauswertung war bisher mangelhaft. Deswegen fand sich die Mannschaft nach 19 Spielen auch auf jenen Tabellenplatz wieder, auf dem man sich jetzt befindet.
Saison 2010 / 2011: FC Ingolstadt 04 - Fortuna Düsseldorf 3:0. Ein solches Ergebnis am Samstag wäre eine große Überraschung. 

Mit der Fortuna kommt ein unangenehmer Gegner in den Sportpark. Eine Mannschaft die in der Hinrunde beeindruckend seine Aufstiegsambitionen unterstrich. In Düsseldorf unterlagen die Schanzer mit 1:3. Allerdings gab es in der letzten Hinrunde einen Erfolg für Ingolstadt gegen die Fortuna. Die Donaustädter schlugen die Fortuna mit 3:0. Betonen sollte man, dass zu diesem Zeitpunkt damals beide Teams im Tabellenkeller steckten.
Ob die Fortuna gleich wieder so weitermacht, wie sie in die Winterpause ging, ist fraglich. Die Schanzer können mit viel Willenskraft und Engagement die Überraschung schaffen. Auch ein Punkt wäre gegen die scheinbar übermächtig erscheindende Fortuna ein großer Erfolg. Denn die wichtigen Spiele, sind diejenigen gegen die direkten Konkurrenten Karlsruhe, FSV Frankfurt und Alemannia Aachen. Hier war die Ausbeute in der Hinrunde mangelhaft. Viele Zuschauer wird es am Samstag nicht in den Sportpark ziehen. Angesicht der Kältewelle die im Moment über die Bundesrepublik fegt, werden viele zuhause bleiben. Diejenigen die sich doch zum Stadionbesuch entschließen, werden woll ein interessantes Fußballspiel im Eisschrank Sportpark sehen. Mit hoffentlich guten Ende für unsere Schanzer.


FC Ingolstadt 04 - Fortuna Düsseldorf
Samstag, Anpfiff 13:30 Uhr

Eigene Domain geht an den Start

Der Schwarz-Rot-Fan-Blog geht bald mit einer eigenen Domain an den Start. In den nächsten Tag wird der Blog an die Adresse: schwarzrot-blog.de umgeleitet.
Die Info dafür geht rechtzeitig raus.

Sonntag, 29. Januar 2012

Schanzer haben noch viel Arbeit vor sich - Niederlage bei Generalprobe in Hoffenheim

Was die Spieler angeht, scheint der FC Ingolstadt 04 gerüstet zu sein, allerdings spielerisch haben die Schanzer noch viel Arbeit vor sich. Beim letzten Test vor dem Auftakt gegen Tabellenführer Fortuna Düsseldorf (Samstag, 13:00 Uhr) in Hoffenheim, zeigten sich nochmal die Schwächen der Donaustädter.
Die Hoffenheimer traten mit ihrem zweiten Anzug im Dietmar-Hopp-Stadion an, nachdem die Kraichgauer gestern in Dortmund eine herbe 1:3-Pleite einstecken mussten. Einzig Mlapa und Marvin Compper sowie Daniel Haas liefen vom Erstliga-Kader der TSG auf. Die Schanzer spielten mit ihrer besten Elf und den Neuzugängen Heller, Schäffler und Nemec von Anfang an. Die Schanzer hatten zwei erste gute Chancen durch Ikeng und Buchner. Die TSG wurde besser und ging in Führung (29.). Im Spiel tat sich nicht mehr viel. Andreas Buchner hatte vor der Pause noch die Chance auszugleichen.
Nach der Halbzeit hatte Hoffenheim eine Dreifach-Chance. Gyau zog ab, Özcan wehrte ab, Mlapa scheiterte abermals am Schanzer Keeper und Strobls Schuss wurde von Matip auf der Linie geklärt. Die Schanzer wirkten im Angriff zu langsam, kein schnelles Umschalten. Man merkte deutlich, dass die Mannschaft mit ihren Neuzugängen sich noch finden muss. In der 70. Minute foulte Özcan, den Hoffenheimer Gyau. Den Elfmeter wehrte er erfolgreich ab und verhinderte damit einen höheren Rückstand. Zehn Minuten später war er allerdings chancenlos als Kenan Karaman sehenswert ins lange Eck schoss. In der 84. Minute bekam Özcan einen Schuss ins Gesicht. Den Rest der Partie spielte Kirschstein im Tor. In der Schlussminute erzielte Akaichi noch das 2:1.

FC Ingolstadt 04: Özcan (84. Kirschstein)- Görlitz, Matip, Biliskov, Schäfer - Ikeng (78. Haas), Heller (60. Hornschuh) - Leitl, Buchner (78. Quaner)- Nemec (78. Akaichi), Schäffler (46. Lappe)


Samstag, 28. Januar 2012

Testspiel in Hoffenheim

Der FC Ingolstadt 04 macht sich in Hoffenheim "fit" für den Rückrundenstart. Gegen den Erstligisten TSG 1899 Hoffenheim testen die Ingolstädter morgen im Dietmar-Hopp-Stadion. Anpfiff ist um 13:00 Uhr.

Hoffenheim und ich, dass ist eine interessante Geschichte. "Damals" als der FC04 in der Regionalliga in Hoffenheim gastierte, erzählte mir ein Hoffenheimer Zuschauer von den ehrgeizigen Plänen der TSG. Neues Stadion, 1. Bundesliga. Ich konnte das damals nicht glauben und hielt es für Hirngespinst. Nur zwei Jahre später, spielte dann die TSG tatsächlich erstklassig.
Jetzt die Rückkehr ins Kraichgau.
Das letzte Aufeinandertreffen gab es letzte Saison im DFB-Pokal. Die Schanzer verloren mit 1:0.

Freitag, 27. Januar 2012

Schanzer vermelden zwei Neuzugänge: Nemec und Hornschuh


U-21-Nationalspieler Marc Hornschuh wechselt auf Leihbasis vom Bundesligisten Borussia Dortmund zum FC Ingolstadt 04. Am Freitagnachmittag unterzeichnete der Defensivmann bis Sommer 2013 bei den Schanzern.
„Für mich ist es eine neue Erfahrung und eine tolle Möglichkeit, mich in der 2. Bundesliga zu zeigen. Jetzt will ich mich beim FC Ingolstadt schnell einfinden und Spielpraxis auf diesem Niveau sammeln“, so der 20-Jährige.
Seit 2002 spielte der gebürtige Dortmunder im Trikot des BVB und stand in der A- und B-Jugend dreimal im Finale um die Deutsche Meisterschaft sowie einmal im DFB-Pokalfinale. Hinzu kommen bereits 30 Nominierungen für den Profikader des Deutschen Meisters von 2011. Er durchlief alle DFB-Nachwuchsmannschaften seit der U-15 und erhält bei den Donaustädtern die Rückennummer 24.





Zuwachs für die Ingolstädter Offensivabteilung: Die Schanzer haben sich die Dienste von Stürmer Adam Nemec gesichert. Der Slowake hatte zuvor seinen Vertrag beim 1. FC Kaiserslautern aufgelöst, wo er in den vergangenen eineinhalb Jahren 28 Erstligaspiele absolvierte und dabei vier Treffer erzielte. „Ich freue mich auf die reizvolle Aufgabe in Ingolstadt und will dabei helfen, den Club in der 2. Bundesliga zu etablieren“, so der 26-Jährige zu seinem neuen Engagement.
Der beidfüßige Offensivmann war bereits vor seiner Zeit bei den „Roten Teufeln“ in Deutschland aktiv: Von Sommer 2007 bis 2008 stürmte er für den FC Erzgebirge Aue und erzielte in 29 Spielen zehn Tore. Weitere Auslandserfahrung sammelte er in Belgien beim KRC Genk (2008 bis 2009, vier Treffer in 21 Begegnungen).


Montag, 23. Januar 2012

Neues Format, das ankommt. Allerdings nicht die Werbung


Die Erwartungen waren groß. Bereits vor der Serienpremiere von „Gottschalk Live“ in der ARD, hieß es: kann Gottschalk Talk? Das neue Format, sollte das Vorabendprogramm der ARD attraktiver machen. Wie immer, ist der Anfang schwer, umso mehr im Fernsehen. Und vor allem wenn die Erwartungen so groß sind. Thomas Gottschalk erklärte zu Beginn seine Show den Zuschauern. Der Zuschauer soll und darf aktiv an der Sendung mitwirken, via Facebook und Twitter. Sein Studio wirkt wie ein Wohnzimmer, schön gestaltet, gemütlich, einladend. Die Zuschauer werden gleich mit einer Aktion aktiv eingebunden. Gottschalk verlost die offizielle ARD-Krawatte, die Günther Jauch einen Tag zuvor in seiner Talk-Sendung getragen hat. Wer das beste Argument in Facebook liefert, bekommt sie zugesendet. Nachdem Gottschalk das Thema der Trennung von Heidi Klum und Seal angeschnitten hat, begrüßt der gebürtige Kulmbacher seinen Studiogast, Michael „Bully“ Herbig. Das Gespräch beginnt interessant, wird allerdings unterbrochen, von Werbung. Zwei weitere Unterbrechungen folgten. Eine für das Wetter. Das missfiel auch vielen Usern in Facebook. So fand die erste Gottschalk Live Sendung ein abruptes Ende. Bereits zu Beginn seiner Sendung, versprach Gottschalk er wird nach jeder Sendung noch eine halbe Stunde mit seinen Zuschauern chatten. Auf die Frage: ob er mit seiner Sendung zufrieden war. Antwortete Gottschalk: ich fands OK, aber sie muss ja euch gefallen. Vielen Zuschauern hat die Sendung gefallen, vielen allerdings die Werbung überhaupt nicht. Es wird sich zeigen, ob Gottschalk Live ein erfolgreiches Format wird. Die ARD sollte auch über seine Werbeblock-Strategie nachdenken, denn sonst büßt es Gottschalk und das wäre Schade  für diese neue, frische Sendung, die neuen Schwung ins ARD-Vorabendprogramm bringt. Die Gebührenzahler werden es der Sendeanstalt danken.

Sonntag, 22. Januar 2012

Jetzt übernimmt die Oberpfalz - Konzertbericht Boarischa Bou


„Jetzt übernimmt die Oberpfalz“ so kündigte der Boarischa Bou, der eigentlich Michael Honig heißt, seinen Auftritt in Facebook an. In der Ingolstädter Eventhalle Westpark spielte der Amberger vergangenen Freitag.
Bekannt wurde der Rapper im Internet. Seine beiden Alben „Aaf dy xicht“ und „Guad und fesch“ können gratis heruntergeladen werden. In seinen Texten geht es oft um Frauen, Sex und Geschichten aus dem Alltag. Oft nimmt der Boarischa Bou auch seine eigenen Erlebnisse als Vorlage für seine Songs. Diese Songs singt er im bayerischen Dialekt und nimmt dabei kein Blatt vor dem Mund. Um den Bbou zu sehen, wie er sich abkürzt, kamen ungefähr 200 Menschen in die Eventhalle. Zuerst stimmten die Regensburger Ratisbona Calling auf den Boarischen Bou ein. Dann kam der selbst ernannte bayerische Rap-Monarch auf die Bühne. Vor allem aus seinem aktuellen Album „Guad und Fesch“ spielte der Bbou viele Songs. So gab der Bbou „Houch zou“ als einen seiner ersten Songs von sich. Gemeinsam mit der Schwoumlisl spielte er „Lindenbamm“ ein Song der eine schöne Kindheit erinnert. Die Stimmung auf dem Höhepunkt war beim Song „Boumaoumd“ . Dieser Song war auch der einzige Song der vom ersten Album gespielt wurde. Die Zuschauer forderten zwar „Aaf dy xicht“ doch der Bbou meinte, dass dieser Song heute nicht gespielt wird. Das Publikum wurde beim Song „A Andana Wind“ eingebunden, als ein Teil des Refrains vom Publikum gesungen wurde. Der Amberger wählte eine Mischung aus entspannten Songs und derben Songs. So gab der Oberpfälzer auch die Songs „Brezn“ und „Marie und Johanna“ vom Besten. Nach gut 1,5 Stunden war der Auftritt vom Rapper schon aus. Ein toller Aufritt, allerdings ein bisschen zu kurz. Der Bbou hätte ruhig mehr Songs von seinem ersten Album von Besten geben können. Trotzdem war es ein gelungenes Konzert. Die Fans waren begeistert.
Es war garantiert nicht der letzte Aufritt des Boarischen Bou in „Ingolstood“

Sonntag, 15. Januar 2012

Boarischa Bou in Ingolstadt


Deutschland hört Deutschrap, Bayern hört Bayerischen Rap!
Der Boarischa Bou verkörpert das seit sieben Jahren. Bayerischer spitziger, frecher Rap. Er ist nicht auf die Fotzen gefallen.
Am Freitag den 20. Januar gibt er sich in Ingolstadt die Ehre. In der Eventhalle Westpark ist um 20:00 Beginn. Die Karten kosten 5 Euro + VVK-Gebühren, 8 Euro an der Abendkasse.
Erscheinen Sie, sonst weinen Sie!

DAS IST DER BBOU
Michael Honig aus Amberg aka Boarischa Bou ist bayerischer Rapper. Sein erstes Album veröffentlichte er online mit dem Namen "Aaf dy Xicht." Letztes Jahr folgte "Guad&Fesch." Beide Alben konnte man online kostenlos herunterladen. In seinen Texten rappt er oft von Frauen, Leben und grantelt über die Gesellschaft.

Samstag, 14. Januar 2012

Wieder kein Spiel

Ja, Geburtstag und Spiel des FC Ingolstadt. Das passt irgendwie nicht. Es hat bisher nicht gepasst und passt weiterhin nicht. Schuld hat daran mein Lieblingsverein nicht, aber die DFL die, die Spiele in der 1. und 2. Bundesliga ansetzt.
Und wieder hat es nicht geklappt, dass an meinem Geburtstag ein Spiel stattfindet. Letztes Jahr hatte ich an einem Donnerstag meinen 17, da kann wohl schlecht ein Spiel stattfinden. Aber dieses Jahr wäre es absoluter Wahnsinn gewesen, wenn an meinem 18. ein Heimspiel stattgefunden hätte. Aber der Masterplan klappt nun leider nicht. Das Heimspiel gegen Union Berlin wurde für den Freitag den 02. März angesetzt. Das heißt meine Schanzer können mir einen Tag vor meinem Geburtstag ein dickes Geschenk machen. Schauen wir mal, ob wenigstens das klappt, wenn es schon nicht mit dem "Geburtstagsheimspiel" geklappt hat.

Unterföhring zum Vierten

Der FC Unterföhring gewann zum vierten Mal in Folge die Oberbayerische Hallenmeisterschaft. Damit ist Unterföhring als oberbayerischer Vertreter für die am 28. Januar in Nördlingen stattfindende bayerische Meisterschaft qualifiziert.
Für eine große negative Überraschung sorgte der Bezirksoberligist FC Gerolfing. Die Gerolfinger wurden Letzer in ihrer Vorrundengruppe und belegten auch beim Gesamtranking den letzten Platz. Nach einer interessanten Vorrunde spielten sich Traunstein, Phönix München sowie der SV Türkisch Ingolstadt und der spätere Sieger Unterföhring ins Halbfinale. Im Halbfinale waren die beiden Teilnehmer des Münchner Spielkreises unter sich. Unterföhring (Landesliga) traf auf Phönix München (Bezirksliga). In einer klaren Partie setzte sich Unterföhring mit 4:0 durch. Spannender und knapper war es da schon beim Halbfinale zwischen Türkisch Ingolstadt und Traunstein. Der Türkisch SV setzte sich mit 3:2 durch.
Die Bezirksmeisterschaft in Manching bot viele interessante Spiele und war wie jedes Jahr auf jeden Fall einen Besuch wert.

Die Bayerische Hallenmeisterschaft findet am Samstag, den 28. Januar in Nördlingen statt.

Dienstag, 10. Januar 2012

Florian Heller auf dem Anflug

Florian Heller ist auf dem Anflug beim FC Ingolstadt 04. Wie die "Allgemeine Zeitung" berichtete ist sich Heller mit dem Zweitligist Ingolstadt über einen sofortigen Wechsel einig. Morgen soll laut "Kicker" der Medizincheck stattfinden. 
Florian Heller machte insgesamt 149 Spiele in der zweiten Liga und erzielte dabei 15 Tore. In der ersten Bundesliga lief er 49 mal auf und erzielte ein Tor. Hellers Stationen waren Fürth, Aue und zuletzt Mainz. Der gebürtige Rosenheimer, machte auch 57 Spiele bei Bayern München II (2000 - 2003) und stammt somit aus der "Bayern-Schule." 

Montag, 9. Januar 2012

Messi zum Dritten

Der Argentinier Lionel Messi wurde zum dritten Mal in Folge zum Weltfußballer des Jahres gewählt. Messi konnte mit dem FC Barcelona 2010 / 2011 die Spanische Meisterschaft bejubeln, sowie die Champions League, den Europäischen Supercup die Klub-WM und den Spanischen Superpokal. Ebenfalls nominiert für den Endentscheid waren C. Ronaldo von Real Madrid und Messis Teamkollege im Mittelfeld Xavi.
Messi prägte mit seinem fantastischen Spiel wieder die letzte Saison. Allerdings ist er weiter ungekrönt auf Ebene der Nationalmannschaft.

Donnerstag, 5. Januar 2012

Politikverdrossenheit? Kein Wunder!


Niedrige Wahlbeteiligung, fehlendes Interesse – die Politikverdrossenheit hat in den letzten Jahren spürbar vor allem bei jungen Menschen zugenommen. Es fehlt einfach Interesse, weil zu kompliziert, zu langweilig. Dann tat sich ein Hoffnungsträger auf: Karl Theodor zu Guttenberg (ehemaliger Träger eines Doktortitels) und ehemaliger Bundesminister der Wirtschaft und Verteidigung. Er war ein Hoffnungsträger, für die CSU, für Berlins Politik allgemein und für die Jungen im Besonderen. Doch so schnell wie der Baron mit dem Aufzug nach oben fuhr, ging es wieder nach unten. Der Skandal um seine abgeschriebene Doktorarbeit brachte ihn zu Sturz. Sein Comeback-Versuch scheiterte kläglich. Sein Buch „Vorerst gescheitert“ wurde zwar oft verkauft, aber stieß inhaltlich auf viel Kritik und Häme. Die Verdrossenheit nahm wieder zu. Der Hoffnungsträger, von dem den Anschein hatte er wäre loyal, fälschte, log und redete sich im großen Stile raus. Zum Jahreswechsel geriet der nächste Würdenträger in die Schlagzeilen. Unser Bundespräsident Christian Wulff. Er habe dem niedersächsischen Landtag, unzureichende Auskunft gegeben. Wulff hatte einen vergünstigen Privatkredit erhalten und u. a. auf  Mallorca in der Villa von Versicherungsmillionär Carsten Maschmeyer residiert. Alles kam nach und nach auf. Wulff äußerte sich erst später dazu, in einer Presseklärung und entschuldigte sich. Jetzt steht Wulff in den Schlagzeilen weil er Bild-Chefredakteur Diekmann angerufen hat und die Berichterstattung verhindern wollte. In seinem Interview, was vergangenen Mittwoch ausgestrahlt wurde in ARD und ZDF, sagte er: „Ich habe nicht versucht, sie zu verhindern.“ Die Bild-Zeit wiederum dementierte Wulffs Aussage. Es ist kein Wunder, dass die Politikverdrossenheit bei uns Jungen immer mehr zunimmt. Werte wie Loyalität, Ehrlichkeit werden von Politikerin wie Guttenberg und Wulff mit Füßen getreten. Kein Wunder also, dass viele Jungen in den Zeitungen die Politikseiten überblättern. Die nächste Wahlbeteiligung wird bestimmt rosig.

Mittwoch, 4. Januar 2012

Reus und Großkreutz wieder vereint - damals gemeinsam gegen Ingolstadt


Haben Tobias Fink (oben) und Daniel Jungwirth (unten) damals gedacht, dass sie gegen zwei künftige Riesentalente des des deutschen Fußballs spielen? Wohl kaum. Auf den beiden Bildern sind Marco Reus und Kevin Großkreutz zu sehen. Beide spielten damals zusammen bei Rot-Weiß Ahlen, gegen den FC Ingolstadt 04. Großkreutz wechselte zu Borussia Dortmund wurde dort Deutscher  Meister. Und Reus avancierte bei Borussia Mönchengladbach, genauso wie Großkreutz zu einem der talentiertesten deutschen Fußballer seit Langem. Heute wurde bekannt das Marco Reus, nach dieser Saison von Gladbach nach Dortmund wechselt. Es wurde eine Ablösesumme von 17,5 Millionen Euro bestätigt. Jetzt sind beide wieder vereint. Was beide noch gemeinsam haben? Sie werden bzw. wurden von ganz Europa gejagt. 
Ab kommender Saison heißt es dann wieder Großkreutz und Reus wieder vereint . . . 


Montag, 2. Januar 2012

Der 02. Januar

2012 ist auch das Jahr meiner Zwischenprüfung in meiner Ausbildung, deswegen war heute lernen angesagt. In Form von alten Zwischenprüfungen pauken. 60 Aufgaben sind es pro Prüfung. Man kann nicht früh genug damit anfangen.
Außerdem hab ich heute den dritten Teil der Svea Andersson Krimi Serie fertig gelesen. "Eiskalte Drohung" heißt der dritte Teil, der mindestens genauso spannend zu lesen war, wie die beiden ersten Teile. Und ich warte jetzt schon gespannt, wann der nächste übersetzte Teil aus Schweden in Deutschland zu kaufen ist.
An diesem Tag passierte ja sonst nicht viel.
Als FC04-Blog sollte man allerdings die Neuverpflichtung von Manuel Schäffler vom TSV 1860 nicht außer Acht lassen. Der 22-jährige unterschrieb einen Vertrag bis zum Sommer 2014.

Sonntag, 1. Januar 2012

Neu neu

So jetzt ist es auch möglich Posts via IPod zu veröffentlichen. Ob ich das oft nutzen werde ist die Frage. Übrigens so schaut das neue Deutschlandtrikot aus.

Samstag, 31. Dezember 2011

Fakten und Zahlen zum Blog-Jahr 2011

Dieses Jahr wurden 159 Posts veröffentlicht. Die geringste Zahl der letzten Jahre (2010; 406, 2011; 379). Die meisten Posts wurden im Juli veröffentlicht (19.) Am wenigsten waren es im Juni und Oktober (9). 

Ich wollte mich nochmal ganz herzlich bei allen Lesern und Unterstützern bedanken.
Euch allen wünsche ich einen guten Rutsch ins neue Jahr 2012, viel Gesundheit, Glück und eben alles was dazugehört.
Bleibt mir auch im neuem Jahr treu.

Euer Blog-Macher
Maxi

Lautgesprochen: Das war 2011


Die Medien sind vollgekleistert mit Jahresrückblicken. Überall wird resümiert, erinnert, getrauert und verarbeitet. Doch auch der Schwarz-Rot-Blog kommt nicht um einen Jahresrückblick herum.
Ich beginne mit den negativen Ereignissen des Jahres, damit sie gleich abgehandelt sind. Wobei man diese negativen Ereignisse, die gleich kommen, nicht einfach so abhandeln darf.

Fukushima – eine Katastrophe verändert Deutschland
Der Tsunami in Japan sorgte dafür, dass es im Atomkraftwerk Fukushima zu mehreren Kernschmelzen kam. Die Atomkatastrophe die, die Welt aufhorchen ließ, sorgte für Massenproteste in Deutschland und zum Umdenken in der Politik. Die Regierung verlängerte die Laufzeiten der Atomkraftwerke und gab wenige Wochen nach dem Unglück in Japan, den Ausstieg aus der Atomkraft bekannt. Bis 2022 sind alle Atomkraftwerke in Deutschland werden.

Der Massenmord in Norwegen
Am Freitag den 22. Juli, ereignet sich ein Massenmord der immer noch nicht begreifbar ist. In Oslo geht Nachmittag eine Bombe im Regierungsgebäude hoch. Abends erreicht die nächste Schockmeldung die Welt. Auf der Insel Utoya, auf der ein Feriencamp einer sozialdemokratischen Jugendorganisation  mit 600 Menschen stattfindet, ereignet sich ein Massaker. An diesem Abend sterben 69 Menschen. Anders Behring Breivik wird am gleichen  Abend festgenommen. Die Unfassbare Tat nahm Norwegen seine Unschuld und schockierte die ganze Welt. In seinem Manifest spricht er von einer europäischen Kulturevolution und einer Verbannung des Islams aus Europa. Breivik  zeigte bis heute keine Reue.

Rechtsterror in Deutschland
Deutschland war unter Schock. Als nach einem Brand in einem Wohnwagen, Stück für Stück, sich ein riesen Skandal aufdeckte. Der Verfassungsschutz hat jahrelang geschlafen, als eine rechte Nazi-Zelle etliche Morde in Deutschland an Ausländer verübte. Angeblich deckte sogar der Verfassungsschutz, Mittäter. Momentan wird an der Aufklärung gearbeitet. Die Politik möchte nun auch ein neues NPD-Verbotsverfahren einleiten. Doch damit wird das neue-alte Problem „rechts“ nicht gelöst werden.

Nun wird es auch mal Zeit die erfreulichen Ereignisse in 2011 zu beleuchten.

Deutschlands zweite Fußball-WM im neuen Jahrtausend
Nachdem Heim-WM-Sommer 2006, waren wir dieses Jahr wieder Gast einer Fußball-Weltmeisterschaft, allerdings der Frauen. Der Frauen-Fußball feierte in Deutschland wohl seinen Durchbruch und die Deutschen Frauen zeigten gute Leistungen, bis im Viertelfinale überraschend das Aus kam. Gegen die späteren Weltmeisterinnen aus Japan, musste Deutschland in der Verlängerung die Segel streichen. In einem packenden Endspiel holte sich Japan gegen die USA den Titel. Der WM-Titel war für die gebeutelte Nation Japan, Balsam für die Seele.

7 Milliarden Menschen
Die Welt platzt aus allen Nähten. Und so durften wir am 31. Oktober den siebenmilliardsten Menschen begrüßen. Ein Grund zum Feiern und auch zum Nachdenken. Denn die Bevölkerung soll weiter ansteigen und die Probleme in den Bereichen Klima und Hunger werden immer schlimmer.

Jubiläen und Jahrestage des Jahres 2011
Zum 100. Mal wurde der internationale Frauentag gefeiert. Zum 25. jährte sich die Katastrophe von Tschernobyl (Ukraine). Zum 50. Mal jährte sich dieses Jahr der Tag des Mauerbaus in Berlin.

2011 war ein bewegtes Jahr. Das ganze Redaktionsteam von Klar.Text wünscht euch einen guten Rutsch ins neue Jahr und ein tolles Jahr 2012.

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Lautgesprochen - Kommentar zur Wahl des Wort des Jahres

Na, Weihnachten gut überstanden? Jetzt neigt sich das Jahr langsam dem Ende zu.
Zeit eine neue Rubrik zu begründen. Alle Posts die mit dem FC04 und Sport nichts zu tun haben, laufen nun unter der Rubrik "Lautgesprochen."
Premiere hat heute die Rubrik mit dem Beitrag zur Wahl des Wort des Jahres und zum Jugendwort des Jahres. Dieser Kommentar erscheint am Donnerstag in der NR auf der Jugendseite


Jedes Jahr bringt seine Wörter in den Medien hervor. Wörter die man über das ganze Jahr immer wieder hört und irgendwann einfach nicht mehr hören kann. Und wie jedes Jahr, wird ein Wort des Jahres von Gesellschaft der deutschen Sprache gewählt und ein Jugendwort des Jahres von Langenscheidt-Verlag. Doch besonders das dieses Jahr gewählte Jugendwort ist für mich nicht die Nummer eins. „Swag“ bekannt durch einen Song von Snoop Doog, was so viel heißt wie lässig-coole Ausstrahlung wurde von der Jury auf den ersten Platz gewählt. Gefolgt von Fail / Epic Fail (grober Fehler, Versagen), guttenbergen (abschreiben) sowie Körperklaus und googeln. Körperklaus? Dieses Wort habe ich noch nie gehört. Das soll von uns Jungen stammen? Körperklaus ist für mich  genauso eine komische Erscheinung wie das Nivaeulimbo und Arschfax, die 2010 in der Liste auftauchten. Das wahre Jugendwort des Jahres 2011 ist wohl ganz klar fail / epic fail. Viele verwendeten dieses Wort sogar in ihrem täglichen Sprachgebrauch, andere nur in Facebook. Ich gehört zu jenen, die es auch im echten Leben verwendeten. An fail führt deswegen kein Weg vorbei. Das Wort Swag ist zwar eine Neuerscheinung, allerdings wird es kaum im Alltag verwendet. Deswegen ist die Wahl von Swag einfach ein fail! Googeln ist bereits seit Jahren ein bekanntes Wort im deutschen Sprachgebrauch, allerdings wird es mittlerweile von allen verwendet und nicht nur von jungen. Guttenbergen dagegen ist eine kreative Wortschöpfung. Bitter ist natürlich, dass ein Politiker, der normalerweise loyal sein sollte und ein Vorbild sein sollte, Anlass dafür gab. Die Wahl zum Wort des Jahres ist da schon ein bisschen nachvollziehbarer.  Hier gewann hebeln (Begriff aus der Euro-Krise), vorArabellion (ein Wort von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, dass die Arabischen Revolten bezeichnet), sowie Merkozy. Weitere Wörter waren u. a. Fukushima, Burnout, guttenbergen und Killersprossen. Ich hätte eher Burnout den Vorzug gegeben oder Killersprossen. Denn der Hebel beim Rettungsschirm in der Euro-Krise war nur ein paar Wochen in den Schlagzeilen. Interessanter wird was zum Unwort des Jahres gewählt wird. Letztes Jahr siegte alternativlos.

Freitag, 23. Dezember 2011

Brief zum Fest.


Einen Tag vor Heiligabend habe ich mir selbst nochmal Gedanken über dieses Fest gemacht.
Was bedeutet Weihnachten, das Fest an dem Jesus geboren wurde, eigentlich für uns? Es kommt einem so vor, als wäre Weihnachten zu einem normalen Tag verkommen. Um was es eigentlich geht  scheint vielen egal zu sein. Auf dem Gipfel des Kapitalismus, den wir nun erreicht haben und für den wir jetzt die Zeche bezahlen (im wahrsten Sinne des Wortes) ist Weihnachten für den Handel eine Gelddruckmaschine. Selbst an Heiligabend haben die Geschäfte geöffnet, wenn auch nur für wenige Stunden. Doch worum geht es an diesem Festtag?
Vor allem in der aktuellen Gesellschaft voller Stress, Hektik und Erfolgsdruck sollte man an diesem Tag nachdenken und runterkommen. Sich besinnen, wie man immer so schön sagt. Denn an Weihnachten kommt es auf Liebe, Familie und Zusammenhalt an. Die höchsten Gaben im Leben.  Das sollte an diesem Tag gefeiert werden. Bei vielen gibt es eine Familienzusammenkunft.. Natürlich sind Geschenke mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Hier sollte allerdings nicht die Höhe des Geschenkwertes ausschlaggebend sein, denn Geschenke sollten von Herzen kommen. An diesem Fest sollten sich alle mal fragen, was für sie Weihnachten  bedeutet. Ob es für den einen oder anderen mehr als nur das Pflichtfest mit vielen Geschenken ist. Außerdem sollte man morgen einfach mal Danke sagen. Und das nicht nur an Weihnachten, vielleicht auch mal unter dem Jahr.

In diesem Sinne,
ein fröhliches und besinnliches Weihnachtsfest.



Übrigens der Schwarz-Rot-Blog macht  Pause vom 24.12.2011 (Heiligabend) - 26.12.2011 (2. Weihnachtsfeiertag)

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Andreas Buchner ist der FC-Spieler der Hinrunde


Schnell konnte ein Trend ausgemacht werden, bei der von mir zum ersten Mal durchgeführten "Wahl zum besten Spieler der Hinrunde" beim FC Ingolstadt.
Andreas Buchner gewann die Wahl mit 38 % der Stimmen (30 Stimmen). Nur annähernd kam das Nachwuchstalent Karl-Heinz Lappe ran mit 12 % (10 Stimmen). 
Auch vorne mit dabei: Karl-Heinz-Lappe
Gratulation an Andreas Buchner. Insgesamt nahmen 77 an der Umfrage teil. Gefragt wurden die User der Andreas Buchner-Seite sowie der Schwarz-Rot-Seite.

Hier die Auswertungen in einer Übersicht.
Um die Bilder schärfer und in Großformat zu sehen, einfach anklicken. 


Kicker-Tabelle - die Zwischenbilanz

Zu Beginn dieser Saison habe ich auf der legendären Kicker-Stecktabelle die erste und zweite Bundesliga getippt. Jetzt ziehe ich eine kleine Zwischenbilanz. In Klammern die tatsächliche Platzierung nach der Hinrunde und fett gedruckt, sind die komplett richtig getippten Platzierungen.

1. Bundesliga.
1. FC Bayern München (1.)
2. BV Borussia Dortmund 09 (2.)
3. Bayer 04 Leverkusen (6.)
4. Hamburger SV (13.)
5. FC Schalke 04 (3.)
6. VfB Stuttgart (8.)
7. SV Werder Bremen (5.)
8. VfL Wolfsburg (12.)
9. 1. FSV Mainz 05 (14.)
10. Hertha BSC Berlin (11.)
11. TSG 1899 Hoffenheim (9.)
12. 1. FC Nürnberg (15.)
13. Hannover 96 (7.)
14. Borussia VfL 1900 Mönchengladbach (4.)
15. 1. FC Kaiserslautern (16.)
16. 1. FC Köln (10.)
17. SC Freiburg (18.)
18. FC Augsburg (17.)

2. Bundesliga
1. Eintracht Frankfurt (3.)
2. VfL Bochum (9.)
3. MSV Duisburg (12.)
4. SpVgg Greuther Fürth (2.)
5. TSV 1860 von München (6.)
6. FC Energie Cottbus (10.)
7. Fortuna Düsseldorf (1.)
8. FC St. Pauli (4.)
9. SG Dynamo Dresden (11.)
10. FC Ingolstadt 04 (15.)
11. TSV Alemannia Aachen (14.)
12. TSV Eintracht Braunschweig (8.)
13. Karlsruher SC (18.)
14. FC Erzgebirge Aue (13.)
15. FC Hansa Rostock (17.)
16. 1. FC Union Berlin  (7.)
17. SC Paderborn (5.)
18. FSV 1899 Frankfurt (16.)

Mal sehen ob die eine oder andere Position bis zum Ende der Saison von mir noch sich als richtig rausstellt.

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Abstimmen für Schäfer?

Bei der Umfrage fehlt ein Spieler: Andreas Schäfer.
Wenn ihr für Andreas Schäfer als Spieler der Hinrunde  beim FC Ingolstadt 04 seit, einfach als Kommentar unter diesen Post: Andreas Schäfer eingeben.
Entschuldigt den Fehler.

Jetzt schon mal Danke für die rege Teilnahme.

Dienstag, 20. Dezember 2011

Wer war der Spieler der Hinrunde?

Nach dieser Hinrunde möchte ich von euch wissen, wer war  für euch der beste FC-Spieler der Hinrunde.
DIE UMFRAGE  FINDET IHR AN DER RECHTEN SEITE

Hier könnt abstimmen bis 25.12.2011, 15:00 Uhr.
Ich bitte um zahlreiche Teilnahme.

Vielen Dank!
Euer Schwarz-Rot-Blogger
MR

DAS DESIGN WIRD FÜR KURZE ZEIT UMGESTELLT.
DA DIE ALTE SCHWARZE ANSICHT NICHT MÖGLICH MACHT DIE UMFRAGE-STIMMEN GENAU ZU ERKENNEN.
BEI DER JETZIGEN ANSICHT KANN MAN AUF DEM ERSTEN BLICK ERKENNEN WIE VIELE ABGESTIMMT HABEN
ICH BITTE UM VERSTÄNDNIS

Sonntag, 18. Dezember 2011

Schanzer überwintern über beiden Strichen


Der FC Ingolstadt 04 überwintert über beiden Strichen. Mit dem Sieg gegen Pauli (1:0) verließ man einen Abstiegsplatz, nachdem Remis in Aue und Hilfe der Konkurrenz, steht man nun endlich auch über den Relegationsstrich. Die Schanzer überwintern nach einer turbulenten Hinrunde und zwei Rückrundenspielen auf Platz 15. Nun stehen Hansa Rostock und Karlsruhe auf einem Abstiegsplatz. Der FSV Frankfurt steht auf dem Relegationsplatz.
Die Schanzer zeigten in Aue nochmal eine ansprechende und gute Leistung. Die Ingolstädter gingen durch einen tollen Spielzug in Führung. Schäfer flankte auf Leitl, der freistehend aus gut zehn Metern zur Führung traf. Aue wurde erst in der zweiten Halbzeit stärker und brachte Ingolstadt ordentlich in Gefahr. Vor allem Hochscheidt, war nicht zu halten für die Ingolstädter Defensive. Hochscheidt war es auch, der dann fünf Minuten vor Schluss, den Ausgleich erzielte. Ein Heber aus 25 Metern, flog ins Kreuzeck vom Ingolstädter Tor. Über die Haltbarkeit dieses Balles lässt sich streiten. Özcan machte eine unglückliche Figur.
Die Voraussetzungen für den Klassenerhalt sind ein wenig besser wie in der Vorsaison. Im Moment hat der FC04, 14 Punkte auf dem Konto und ist 15. In der Vorsaison waren nach 17 Spielen, 12 Punkte und Platz 17.
Von dem her, kann es aus ja aufwärts gehen.

Ich wünsche euch allen, ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Bleibt mir im neuem Jahr ebenfalls treu!





Donnerstag, 15. Dezember 2011

Aktion Friedenslicht

Alle Jahre wieder, zieht uns Pfadfinder das Friedenslicht in seinen Bann. Über Betlehem und Wien nimmt es seinen Weg nach Deutschland. Die großen zentralen Aussendungsfeiern finden jedes Jahr in Nürnberg und München statt. 2008 war ich noch als Sippling beim Friedenslicht in München, 2009 als Sippenführer. Und nun nach zwei Jahren Pause, ging es 2011 nach Nürnberg. Nach einer nervenaufreibenden Anreise nach Nürnberg, hieß es erstmal orientieren. Denn der Regional-Express aus München kam "überfüllt" in Ingolstadt an. Überfüllt heißt, man darf sich als glücklich schätzen, wenn man sich irgendwo noch wo hinstellen (!!!) kann. Unser zehnköpfiger Trupp bestehend aus Sipplingen der Streifenhörnchen, Kängurus sowie meiner Freundin in einem Ranger des Stammes, bekam einen Stehplatz im Bereich eines Klos. 45 Minuten stehen . . . danke Deutsche Bahn! Der Weg zur St.-Lorenz-Kirche, dort wo die Aussendungsfeier stattfindet, war schnell gefunden. Es ist alles gut ausgeschildert und wenn man nicht weiter weiß, war die Nürnberg Bevölkerung so nett uns den Weg zu sagen. Als wir zur der von außen mächtig wirkenden Kirche kamen, fand noch ein Gottesdienst statt. Wir entschlossen uns zum Christkindlesmarkt zu gehen. Der Nürnberger, ist ja ein der größten in der Republik und gilt als einer der Schönsten. Nachdem wir uns erstmal gestärkt haben, hieß es auch schon, rein in die Kirche und Plätze ergattern. Das schöne beim Friedenslicht ist immer wieder, dass die Kirche voll ist. Nicht nur Pfadfinder von den Ringverbänden kommen zur feierlichen Aussendung, sondern auch "normale" Bürger. Rund über eine Stunde dauerte die tolle gestaltete Aussendungsfeier. Das Friedenslicht 2011 stand unter dem Motto "Licht verbindet Völker." Nachdem wir das Friedenslicht erhalten hatten und der Gottesdienst beendet wurde, besuchten wir nochmal den Christkindlesmarkt und tranken Punsch und aßen typische Leckereien, die man halt auf so einem Markt zu sich nimmt. Um 18:36 Uhr war das Friedenslicht schließlich in Ingolstadt. Eigentlich wollten wir um 17:55 Uhr in Ingolstadt sein. Allerdings war der geplante Zug, wie man sich nun denken kann, überfüllt. Der Zug war nicht nur überfüllt, sondern megaüberfüllt. Deswegen nahmen wir den von der Bahn eingesetzten Zusatzug, der allerdings seinen Weg über Treuchtligen nahm, deswegen die späte Ankunft.
Am Sonntag haben dann alle Gemeindemitglieder die Möglichkeit beim Weihnachtsbasar der Pfadfinder dass Friedenslicht in Empfang zu nehmen.

Ein Sieg beim Jahresabschluss wäre Trumpf



Das Erzgebirge ist immer eine Reise wert. Und irgendwie schafft es die DFL immer wieder die Spiele gegen Aue in den Winter zu liegen. Wahrscheinlich wird die Anreise morgen beschwerlich, weil Schnee vorausgesagt wurde. Letzte Saison gab es gegen "die Macht aus dem Schacht" zwei Remis (1:1 in Aue und ein 0:0). In der 3. Liga bekam einmal Aue richtig die Hütte voll. Noch im ESV-Stadion schickten die Schanzer bei zweistelligen Minusgraden Aue mit 1:5 nachhause. In Aue dagegen, verloren die Schanzer mit 1:0.
Also eine ausgeglichene Bilanz. Die Schanzer selbst, wollen nun zum Jahresabschluss nochmal zählbares mitnehmen. Nachdem Sieg gegen Aufstiegsfavoriten Pauli (1:0) keimt nun wieder Hoffnung auf. Die Ingolstädter machten einen kleinen Sprung von 18 auf 16 und haben nun die Möglichkeit den Relegationsplatz zu  verlassen. Letztes Jahr stand Aue noch ganz anders da. Als Herbstmeister, durften Aue von der ersten Liga träumen. Dieses Jahr ist man wieder zurück auf dem Boden der Tatsachen. Platz 13, sechs Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Von einem Duell auf Augenhöhe darf keine Rede sein. Aber Aue ist durchaus eine machbare Aufgabe. Sollten die Schanzer an ihre bärenstarke Leistung vom Spiel gegen die Kiezkicker anknüpfen können, ist durchaus was drin. Denn noch schwebt das Damoklesschwert über den Schanzern, die schlechteste Auswärtsmannschaft der Liga zu sein. Zwar holten die Ingolstädter gegen Cottbus einen Punkt, doch weiterhin zieren sie den letzten Platz in der Auswärtstabelle. Diese Bilanz soll besser werden, am besten mit einem Sieg. Ganz gelegen kommt da wohl Ingolstadt, das Aue längst nicht mehr so heimstark ist. Platz 15, zwei Siege, zwei Remis und vier Niederlagen, sind nicht die beste Bilanz.
Wirbelwinde die gegen Pauli ordentlich Betrieb machten: Andreas Buchner (Bild oben) und Karl-Heinz Lappe (unten)
Hoffnung macht der Aufritt gegen Pauli. Hier zeigten vor allem Jungspunt Karl-Heinz-Lappe sein Talent. Auch Andreas Buchner wirbelte ordentlich und war einer der besten auf dem Platz. Held des Spiels war der eingewechselte Akaichi, der mit aller Willenskraft ein kurioses aber hochverdientes Tor erzielte. Seine erste Rate hat der teuerste Ingolstadt-Transfer (500.000 Euro) damit zurückbezahlt. Nun sollen die Jungen Wilden wieder wirbeln und Akaichi vorne weiter seine Rate zurückzahlen, beim letzten Auftritt in diesem Jahr.
Das ausgerufene Motto für die 59. Auswärtsfahrt mit meinem FC lautet übrigens: "Für Aue gibt´s Aue."


Dienstag, 13. Dezember 2011

Wiederauferstehung von den Toten. Schanzer siegen gegen St. Pauli


Totgeglaubte leben länger. Meine Schanzer hab ich nach den letzten zwei vergangenen Spieltagen für tot erklärt. Als 18. am Ende der Hinrunde, sind schon so viele abstiegen. Dieser Regel werden wir nicht entfliehen können. Doch nun hat der FC Ingolstadt ein Zeichen gesetzt in der zweiten Liga und ist von den Toten auferstanden. Die starken Ingolstädter hätten bereits in der ersten Halbzeit in Führung liegen müssen gegen den Bundesliga-Absteiger aus Hamburg. Am Ende war es Akaichi der kurz vor Schluss das 1:0 für Ingolstadt gegen St. Pauli erzielte. Mit viel Kampfgeist siegten die starken Schanzer und setzten gegen Aufstiegsfavoriten zum Rückrundenstart ein Zeichen. Totgeglaubte leben länger! Die Schanzer stehen nun vor dem Spiel am Freitag in Aue auf dem Relegationsrang. 

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Ex-Ingolstädter verbannt Manchester United

Der FC Basel hat die Sensation geschafft! Mit einem 2:1-Sieg im letzten Gruppenspiel der Champions League, schossen die Schweizer, Manchester United aus dem Rennen. Der Vorjahres-Finalist scheidet damit in der Gruppenphase aus und tritt in der Europa League an.
Beteiligt war ein Ex-Ingolstädter. Heiko Vogel, jetzt Chef-Trainer beim FC Basel, war Co-Trainer vom FC Ingolstadt 04 und führte gemeinsam mit Chef-Trainer Thorsten Fink das Team in die zweite Bundesliga.
Als Fink nach Basel ging, wurde Vogel Co-Trainer. Nun wurde Fink Trainer beim HSV und Vogel übernahm das Amt des Cheftrainers.
Also ist an der Sensation indirekt ein Ex-Ingolstädter beteiligt!

Dienstag, 6. Dezember 2011

Paul Kalkbrenner live in München . . .

Er ist ein deutscher Künstler der Superlative. Der gebürtige Leipziger DJ Paul Kalkbrenner kann sich als der erfolgreichste und bekannteste deutsche Produzent elektronischer Musik bezeichnen. Vergangene Woche spielte Kalkbrenner im Rahmen seiner „Icke wieder“-Tour zwei ausverkaufte Shows in Münchner Zenith. Den Durchbruch schaffte der jetzt er mit dem Film „Berlin.calling“ in dem er auch als Schauspieler zu sehen war und den Soundtrack produzierte. Mit „Sky and sand“ produzierte Paul gemeinsam mit seinem Bruder Fritz einen Song, der sogar international bekannt wurde und Chartplatzierungen erzielte. Bevor Paul Kalkbrenner bei seiner Zusatzshow auftrat, stimmte erst sein Fritz Kalkbrenner im Zenith ein. Schon er heizte mit seinen Beats kräftig ein. Bis es endlich soweit war: Paul Kalkbrenner, der Übermensch der elektronischen Musik betrat die Bühne. Die Menge flippte jetzt schon aus. Mit einem Grinsen einem schlichten Winken begrüßte er die Halle und begann. Mir und meinen Freunden standen nun drei Stunden absolut wahnsinnige Elektro-Musik bevor. Das Paul Kalkbrenner ein Künstler ist, zeigte sein Bühnenbild. Auf vier verschieden großen Leinwänden wurden verschiedene Muster oder Bilder gezeigt, immer passend zur Musik. Der Bass zersprengt einem die Schädeldecke, so fühlt es sich auf jeden Fall am Anfang an. Als Konzert-Gast merkt man, dass Kalkbrenner seine Musik lebt und zelebriert auf der Bühne. Die besten Songs hat sich „PK“ natürlich bis zum Ende aufgehoben. „Sky and sand“ war natürlich die Krönung eines genialen Konzertabends. Für die alle noch nicht genug hatten, packte Kalkbrenner noch „Aaron“ drauf. Dann war es beendet, ein tolles Konzert von einem unglaublichen Künstler, einem Künstler der von Tausenden als Gott der elektronischen Musik gefeiert wird. Von mir ab sofort auch.

Freitag, 2. Dezember 2011

Das Warten geht weiter. Schanzer verlieren beim Hinrundenfinale



Der FC Ingolstadt 04 bleibt nachdem Hinrundenfinale zuhause gegen Eintracht Braunschweig, Schlusslicht in der zweiten Bundesliga. Vor 4650 Zuschauern im Sportpark unterlagen die Schanzer mit 0:1. Seit dem 21. Januar 2010 (4.300 Zuschauer  gegen Duisburg) kamen nicht mehr so wenig Zuschauer in den Sportpark.
Nachdem die Schanzer in Cottbus ihren ersten Punkt holten (0:0), wollte man gegen die Eintracht den nächsten Schritt nach vorne machen. Trainer Tomas Oral veränderte sich seine Mannschaft im Vergleich zum letzten Spiel nicht.
Die Zuschauer bekamen in den ersten 15 Minuten, schwachen Fußball zu sehen. Beide Teams zeigten wenig Aktionen nach vorne. Für das erste Raunen im größtenteils leeren Stadion sorgte Caiuby. Nach einer scharfen Flanke von Leitl, köpfte er nur knapp am Tor vorbei. Es war die einzige Torchance der Schanzer im ersten Durchgang. Danach meldeten sich die Gastgeber vom Spielbetrieb komplett ab. "Nach der 19. Minute wurden wir immer unsicherer bis wir uns den Ball selbst reingehauen haben", sagte Oral nach dem Spiel auf der Pressekonferenz. In der 44. Minute war Kumbela nach einen Missverständnis zwischen Verteidiger David Pisot und Torwart Ramazan Özcan, der lachende Tritte. Nach einer harmlosen Flanke von von Boland, kam Özcan aus dem Tor heraus, Pisot köpfte über den Keeper hinweg und Kumbela schob zur Führung ein. Ein geschenktes Tor für Braunschweig, die bis dato wenig nach vorne zeigten.
In der Halbzeit Pisot für Quaner weichen.
Einfach zu wenig. In der ersten Halbzeit präsentierte sich Ingolstadt leblos und ideenlos
Matip rückte in die Innenverteidigung. Ingolstadt wollte das Spiel nochmal drehen und zeigte dass auch auf dem Platz. Caiuby vergab in der 57. Minute wieder eine gute Kopfballchance. In der 68. und 72. Minute vergab Buddle zwei gute Kopfbälle. Wieder einmal war auch die Bilanz aus Ecken zu schwach. Aus neun Ecken erarbeitete sich Ingolstadt keine gefährliche Torchance. In der 81. Minute hatte Kumbela, die Chance das Spiel zu entscheiden. Nachdem er an der Strafraumgrenze entlang rannte ohne gestoppt zu werden, zog er aus 16 Metern zentral ab. Sein Schuss ging nur knapp am Pfosten vorbei. Kurz vor Schluss hätte der eingewechselte Romain Dedola der Held des Abends werden können. Doch aus kurzer Distanz, schoss er in die Hände von Braunschweigs Torwart Davari.
Ingolstadt bleibt auf dem letzten Platz hängen und muss weiter auf seinen dritten Saisonsieg warten. Bei den Schanzern gehen bereits jetzt langsam die Lichter aus. In der Offensive fehlt einfach die Durchschlagskraft.


FC Ingolstadt 04: Özcan (4) - Görlitz (3,5), Biliskov (3), Pisot 5 (46. Quaner/ 3,5), Schäfer (3,5) - Bambara 4,5 (82. Dedola /-), Matip (3,5) , Buchner 4,5 (80. Akaichi/-), Caiuby (3,5), Leitl (4) - Buddle (4,5)
Tore: 0:1 (44.) Kumbela
Zuschauer: 4650, Sportpark Ingolstadt

DIE BILANZ NACH DER HINRUNDE
HEIMBILANZ
11. Platz - 2 Siege - 3 Remis - 3 Niederlagen (12:12 Tore) - 9 Punkte
Letzte Saison:  17. Platz - 2 Siege -2 Remis - 5 Niederlagen (10:13 Tore) - 8 Tore

AUSWÄRTSBILANZ
18. Platz - 0 Siege - 1 Remis - 8 Niederlagen (7:26 Tore) - 1 Punkte
Letzte Saison: 1 Sieg - 1 Remis - 6 Niederlagen (9:15 Tore) 4 Punkte

GESAMT
18. Platz - 2 Siege - 4 Remis - 11 Niederlagen (19:38 Tore) - 10 Punkte
Letzte Saison: 17. Platz - 3 Siege - 3 Remis - 11 Niederlagen (19:28 Tore) - 12 Punkte

Beste Torschützen:
Buddle, 6 Tore
Mo. Hartmann, 5 Tore
Leitl, 3 Tore
Buchner, 2 Tore
Knasmüllner, 1 Tor
Metzelder, 1 Tor
Pisot, 1 Tor


VERGLEICH - Mannschaften die am 17. Spieltag Letzter waren und wo sie am Ende der Saison landeten
Saison 2010 / 2011: 
Hinrunde: 18. Bielefeld (2S/1R/14N) 7 Punkte
Rückrunde: 18. Bielefeld (4/8/22) 17 Punkte

Saison 2009 / 2010
Hinrunde: 18. Ahlen (1/5/11) 8 Punkte
Rückrunde: 18. Ahlen (5/7/22) 22 Punkte

Saison 2008 / 2009
Hinrunde: 18. FSV Frankfurt (2/7/8) 13 Punkte
Rückrunde: 18. Wehen-Wiesbaden (5/12/17) 27 Punkte
Bemerkung: Frankfurt konnte sich noch knapp retten und landete mit insgesamt 38 Punkten schließlich über dem Strich. In dieser Saison stieg der FC04 nachdem Aufstieg gleich wieder ab.

Nachdem Aufstieg ging es gleich wieder runter. Mario Neunaber und Michael Wenczel, nachdem  verlorenen Heimspiel gegen den FC St. Pauli. Die Hamburger knipsten damals das Licht aus. 

Saison 2007 / 2008
Hinrunde: Carl Zeiss Jena(4/4/9) 16 Punkte
Rückrunde: Carl Zeiss Jena (6/11/17) 29 Punkte

Saison 2006 / 2007
Hinrunde: Eintracht Braunschweig (1/6/10) 9 Punkte
Rückrunde: Eintracht Braunschweig (4/11/19) 23 Punkte

Saison 2005 / 2006
Hinrunde: LR Ahlen (2/6/9) 12 Punkte
Rückrunde: Sportfreunde Siegen (8/7/19) 31 Punkte
LR Ahlen stieg am Ende ab, als 17.

Saison 2004 / 2005 
Hinrunde: Rot-Weiß Essen (3/7/7) 16 Punkte
Rückrunde: Rot-Weiß Erfurt (8/9/17) 33 Punkte
Rot-Weiß Essen stieg als Vorletzter punktgleich mit Erfurt ab. Lediglich sechs Tore trennten beide Teams.

Sonntag, 27. November 2011

Schanzer beenden ihre Negativserie


Der FC Ingolstadt 04 hat seine Negativserie in der Fremde mit einem 0:0 gegen Energie Cottbus beendet. Die Schanzer bleiben weiterhin Schlusslicht in der zweiten Liga, sind allerdings auf Schlagdistanz zu den Nicht-Abstiegsrängen.
Ein ausführlicher Bericht folgt . .


Donnerstag, 24. November 2011

58. Auswärtsfahrt

Die 58. Auswärtsfahrt nach Cottbus steht unter dem Motto "Fluch besiegen." Die Schanzer sind seit acht Spielen auswärts, punkt- und sieglos. Zeit das endlich zu ändern.

Dienstag, 22. November 2011

Endlich hat er fünf Türen

Der Audi A1 hat endlich fünf Türen. Audi hat den Audi A1 jetzt als Fünf-Türer auf den Markt gebracht. Bis jetzt war der neue Kleinwagen der Ingolstädter Autobauer nur als Drei-Türer erhältlich.
Der Audi A1 Sportpark, so heißt der Fünf-Türer startet mit einem Grundpreis mit 16.950 Euro (86 PS, Benziner).
Audi ist aktuell ohnehin auf Rekordkurs. Die Verkaufszahl bisher betrug 1.081.700 Autos (Stand drittes Quartal). In Deutschland wurden insgesamt 207.330 neue Autos zugelassen. Gespannt ist man allerdings auf die Premiere des neuen Audi A3. 2012 soll der neue Audi A3 dann Premiere feiern.

Sonntag, 20. November 2011

Bilder vom Spiel gegen 1860

Hier sind noch einige Bilder zum Spiel gegen die Löwen.

  












Veröffentlichung dieser Bilder nur unter Quellen-Angabe "Schwarz-Rot"
Mehr und andere Bilder vom FC Ingolstadt 04 können per Mail angefragt werden.
Kontakt: lautsprecherblog@hotmail.de
Es sind Bilder von der Regionalliga bis heute vorhanden. 


Freitag, 18. November 2011

Niederlage im Derby. Ingolstadt verliert nach engagierter Leistung mit 0:1

Bei der fünften Auflage des oberbayerischen Derbys zwischen dem FC Ingolstadt 04 und 1860 München, zogen die Schanzer vor  über 13.000 Zuschauern im Sportpark den Kürzeren. Die Schanzer unterlagen mit 0:1 und bleiben damit Tabellenletzter.
Der Sportpark war nicht wie erwartet, ausverkauft Insgesamt kamen 13.580 Zuschauer ins Stadion. Das Spiel konnte somit nicht wie beim letzten Aufeinandertreffen beider Teams in Ingolstadt den Status "ausverkauft" erlangen. Die Südtribüne zeigte eine beeindruckende Choreographie, außerdem hatte das neue Kurvenbanner Premiere. 




Trainer Tomas Oral veränderte bei seinem Debüt auf fünf Positionen die Startelf. Özcan erhielt als Nummer eins, den Vorzug vor Kirschstein. Schäfer lief für Fink auf. Gerber, Leitl (nach Gelbsperre) und Akaichi ersetzten Bambara, Moritz Hartmann (verletzt) sowie Buddle. Kirschstein und 1860 da  war doch was? Beim letzten Aufeinandertreffen beider Rivalen im Sportpark, faustete Kirschstein sich einen Ball selbst ins Tor und brachte somit die Schanzer in der Nachspielzeit um den sicher geglaubten Sieg. 
Die Schanzer starteten offensiv und entschlossen ins Derby. Akaichi voller Übereifer, lief in der siebten Minute in Torwart Kiraly rein. Allerdings zog die Aktion keine Gelbe Karte nach sich. Das Spiel begann zäh und keine Mannschaft konnte sich eine spielerische Überlegenheit erspielen. Allerdings war Ingolstadt engagierter, allerdings wurden die Angriffsversuche oft früh gestoppt. In der 20. Minute fiel der FC Ingolstadt in der Abwehr in alte Muster zurück. Rakic spielte Pisot und Matip aus, Görlitz versuchte mit eine Grätsche noch den Fehler von seinen Mitspielern auszubügeln. Doch vergeblich, Rakic schob platziert ins rechte Eck ein und ließ Torwart Özcan keine Chance. Ingolstadt versuchte gleich eine Antwort zu liefern. Allerdings erarbeiteten sich die Schanzer keine gefährlichen Torchancen. In der 34. Minute spielte Bülow einen langen Ball auf Lauth, der hauchdünn am Pfosten vorbei schoss. Zwei Minuten hatte Ingolstadt eine super Chance zum Ausgleich. Allerdings jage Caiuby den Ball aus kurzer Distanz über die Latte. Nach der Halbzeit versuchte Ingolstadt das Spiel noch umzubiegen. Allerdings fehlte in einigen Aktionen die Passgenauigkeit. Im Angriff präsentierte sich das Mittelfeld ohne Ideen. 


Das Spiel blieb weiterhin kampfbetont. Während der Woche ließ Tomas Oral, Pressing trainieren und setzte vor allem die Priorität im Zweikampfverhalten sowie dem kompakten Auftreten. In der 65. Minute wechselte Oral, Buddle für Gerber ein. Buddle sorgte für mehr Druck im Offensivspiel der Schanzer. In der 80. Minute feierte Karl-Heinz-Lappe sein Debüt in der ersten Mannschaft der Schanzer. Lappe erzielte im Regionalliga-Team in 17 Spielen, 15 Tore. Von den Fans wurde er gleich mit den Ruf "Lappe, Lappe" begrüßt.  Mit einem Fallrückzieher, der allerdings das Ziel um einiges verfehlte, sorgte er für ein erstes Ausrufezeichen. In den Schlussminuten, hatten die 60er mit Aigner und Volland noch Chancen das Spiel endgültig zu entscheiden. Ingolstadt war nahe am Ausgleich. Bülow grätschte in einen Schuss von Buddle, der knapp über die Latte ging (90.). In der Nachspielzeit machte Kiraly einen Ausflug aus seinem Tor, Matip zog aus 20 Metern ab, allerdings hielt der Keeper den zu schwach geschossenen halbhohen Ball. 

Damit wartet der FC Ingolstadt weiter wieder auf einen Sieg in Liga zwei und auf einen Sieg gegen den Rivalen aus Giesing. 
Der FC Ingolstadt 04 zeigte eine Leistungssteigerung gegenüber dem Spiel in Karlsruhe. Das Team spielte engagierte, zeigte die nötige Laufbereitschaft und ging verbissen in die Zweikämpfe. Nur die Durchschlagskraft in der Offensive ließen die Schanzer heute beim Derby noch vermissen. Trotz einer über weite Strecken vorhandene Feldüberlegenheit, blieb die Oral-Truppe zuhause ohne Punkte. Am nächsten Sonntag spielt der FC Ingolstadt in Cottbus. 

15. Spieltag: FC Ingolstadt 04 - TSV 1860 von München
FC Ingolstadt 04: Özcan (3) - Görlitz (3), Matip (3), Pisot (4), Schäfer (3) - Leitl 3 (C), Metzelder (3), Gerber 4,5 (65. Buddle / 3), Buchner 3 (83. Bambara / - ) - Caiuby (3) - Akaichi 5,5 (80. Lappe / -)
Gelbe Karten: Leitl (6.), Buchner (2.), Akaichi (1.), Pisot (1.), Bierofka (5.), Feick (4.), Kiraly (1.)
Zuschauer: 13.580, Sportpark

Mittwoch, 16. November 2011

Alles geben für die Wende, alles geben für den Derby-Sieg!




Derbyzeit in Ingolstadt. Die Erzrivalen Ingolstadt und 1860 kreuzen zum fünften Mal die Klinken. Das "oberbayerische Derby" steht auf dem Programm. Nachdem der FC Augsburg sich ins Oberhaus verabschiedet hat, musste sich der TSV ein neuen Erzrivalen suchen. Nachdem im vergangenen Jahr, die 60er-Fans das Derby gegen Ingolstadt, gar nicht als richtiges Derby bezeichnet haben, ist dieses Jahr wieder Gift drin. Aufgrund der aktuellen sportlichen Situation kommt gleich doppelt Brisanz ins Spiel. Die Schanzer mit einem Trainer und Sportdirektor, wollen aus dem Keller kommen. Da wäre ein Sieg gegen die verhassten 60er gleich doppelt Gold wert. Vor allem, weil das Derby wahrscheinlich ausverkauft sein wird. Und 6.000 Fans von Giesings Höhen den Sportpark füllen werden.
Die Schanzer haben noch etwas gut zu machen. Sascha Kirschstein patzte in der Nachspielzeit, sodass 1860 noch ausgleichen konnte. Ein geschenkter Punkt für 1860, zwei verschenkte Punkte von Ingolstadt. Ein sicher geglaubter Sieg aus den Händen gerissen. Darum pochen die Ingolstädter Fans vor der Traumkulisse auf den ersten Sieg gegen die Löwen. Flutlicht, Derby, alle Voraussetzungen für ein tolles Spiel sind gegeben. Mal sehen, wer am Ende die Nase vorne haben wird. Ich hoffe doch dieses Mal die Schanzer. Alles geben für die Wende, alles geben für den Derby-Sieg!