Deutschlands Halbfinal-Aus wirft viele Fragen auf. Ist diese Generation Schweinsteiger-Lahm nicht fähig internationale Titel zu gewinnen? Ist Deutschland zu gut geschrieben worden? War Löw an der Niederlage Schuld?
Der Bundestrainer hatte mit den drei Wechseln ein unglückliches Händchen. Er wollte das Mittelfeld verdichten. Ganz ohne Idee waren die Wechsel also nicht. Doch sie waren Fehler. Weder Kroos noch Podolski, erfüllten ihre Aufgabe ausreichen um Italien zu gefährden. Die Gegentore in der ersten Halbzeit, raubten bereits früh den Deutschen die Chancen noch etwas auszurichten. Wer die Italiener kennt, weiß wenn sie einmal in Führung liegen, formieren sie ein Bollwerk um ihren Strafraum, durch das nicht mal die schnellsten Stürmer durchkommen. Nachdem zweiten Tor, wirkte das DFB-Team ratlos, geschockt. So etwas kannten sie bisher noch nicht. Bei dieser EM gerieten sie noch nie in Rückstand.
In den Vorrunden-Spielen zeigte Deutschland auch keine große Leistungen. Ergebnisfußball, langsamer Spielaufbau und fehlende Ideen. So ganz Europameisterreif war das nicht. Die Deutschen waren von sich selbst überzeugt und spielten sicher. Sie wankten weniger als Italien in der Vorrunde oder Spanien. Das 4:2 gegen Griechenland war eine gute Leistung, allerdings war es eben nur Griechenland. Mit Italien kam der größte Brocken. Gegen Italien gewann Deutschland bei einem Turnier noch nie, das sollte sich auch nicht ändern. Joachim Löw bewies unglückliches Händchen bei seinen Wechseln. Ein schneller Reus hätte dem Spiel wohl von Anfang besser getan. Allerdings zeigte Balotteli bei seinem zweiten Tor sein ganzes Können, als ideal in die Gasse lief. Doch dieses Halbfinal-Ausscheiden bringt uns nichts. Von der Feststellung, Deutschland gehört bis 2016 zu den besten vier Mannschaften in Europa kann sich keiner etwas kaufen. Es zählen nur Titel, auch für auserkorene große Spielergenerationen. Große Spielergenerationen tragen sich nur mit internationalen Titeln in die Geschichtsbücher ein. Es kann keineswegs von einer sehr guten EURO gesprochen werden, lediglich von einer guten. Das Halbfinale ist kein schlechtes Abschneiden. Doch für Deutschland ist das zu wenig. Als eine der größten Fußballnationen der Welt warten wir seit 1996 auf einen Titel. 1990 waren wir zuletzt Weltmeister. 2005 erreichten wir das Confed-Cup-Halbfinale, 2006 das WM-Halbfinale, 2008 das EM-Finale und 2010 das WM-Halbfinale. Italien hatte die cleveren Spieler und die reifere Spielanlage. Noch dazu haben sie einen großartigen Stürmer vorne drin, der Deutschland abschoss. Jetzt muss sich akribisch auf die nächste WM vorbereitet werden. Auch die Zuschauer werden sich nicht mehr lange mit Halbfinals zufrieden geben. Auch Trainer Löw steht nun ordentlich in der Kritik. Den Schuh zog er sich an, dass er nicht richtig lag mit seinen Wechseln. Auf ihn wird die nächste Zeit der Druck wachsen. Auch auf das Team, die Last einen Titel gewinnen zu müssen wird größer. Deutschland kann alle Fußballnationen schlagen, hieß es vor dem Italien-Spiel. Ja alle, Argentinien, Brasilien, England, Portgual. Ja, fast alle. Aber nicht Italien.
Alles über die Schwarz-Roten Jungs des FC Ingolstadt 04. Fußball-Bundesligist und Deutscher Zweitligameister 2015
Samstag, 30. Juni 2012
Mittwoch, 27. Juni 2012
Das DFB-Team und die großen Hürden
Das DFB-Team steht vor ihrer Herkules-Aufgabe bei dieser EM. An diesem Abend könnte eine große deutsche Mannschaft geboren werden. Falls sie gewinnt.
Der deutsche Angstgegner Italien wartet morgen in Warschau auf das DFB-Team. Die Mannschaft gegen die wir noch nie bei einem großen Turnier gewinnen konnten. Nun ist es wohl an der Zeit, gegen den vierfachen Weltmeister zu gewinnen. Es ist alles offen. Es wird wahrscheinlich eine enge Partie. Bei der wohl auch die Mannschaft mit den besseren Ideen gewinnen wird. Die Auftritte des DFB-Teams waren bisher durchwachsen bis gut. Zum Auftakt ein Sieg gegen Portugal, der zum Teil auch glücklich war. Ein verdienter Sieg gegen die Niederlande. Allerdings bei diesen Spielen war der Spielaufbau stets zu langsam, offensiv fehlten die zündenden Ideen. Nochmal eng wurde es gegen Dänemark. Hier wurde effektiv statt schön gespielt. Auch andere Teams sind so weiter gekommen. Auch Spanien musste bis zum letzten Spieltag zittern und gewann doch recht glücklich gegen Kroatien. Auch die Italiener kamen glücklich weiter und waren eben aufs Spaniens Schützenhilfe angewiesen. Die große Leistungssteigerung kam gegen Griechenland. Hier spielte man dominant, zerstörte den griechischen Abwehrblock. Allerdings hätte Deutschland den Sack früher zumachen müssen. Am Ende war Griechenland mit dem 4:2 gut bedient. Jetzt Italien. Eine viel, viel größere Hürde als Griechenland.
Wer spielt ist noch nicht klar. Es gibt wüste Spekulationen. Kommt Podolski wieder ins Spiel? Spielt Müller? Bleibt alles beim Gleichen? Sogar mit zwei Stürmer.
Deutschland ist gespannt, wie die Meister-Taktik von Bundestrainer Löw anschaut. Alle warten auf dieses Spiel. Auf dieses große Spiel gegen den Angstgegner. Noch allen ist dieses Spiel an jenen warmen Sommer-Abend 2006 in Erinnerung. WM-Halbfinale in Dortmund. Der Klassiker: Deutschland - Italien. Das beste Spiel der WM sollte es werden. Deutschland und Italien ebenbürtig. Es geht in die Verlängerung. In der 119. Minute passiert es schließlich, Grosso erzielt das Tor, das viele ins Tal der Tränen stürzte und mich in Schockstarre versetzte. Ich kann mich noch erinnern, als wäre es gestern gewesen. Del Piero setzte mit dem 2:0 noch einen drauf und schickte Deutschland im eigenen Land "heim." Italien wurde später Weltmeister. Damals war bereits die Halbfinal-Teilnahme von Deutschland ein Riesen Erfolg.
Das Team reifte Turnier für Turnier, doch zum großen Wurf reichte es bisher nicht. 2008 verlor Deutschland bei der EURO 2008 in Wien das Finale gegen Spanien. Die Spanier spielten damals eine starke EM und sollten zwei Jahre später wieder das Team sein, dass uns in die Schranken weißen sollte. In Südafrika zeigten die Spanier ihren Fußball in Perfektion. Ballbesitz, Kurzpassspiel, schnelles Spiel nach vorne. Puyols Kopfball entschied am Ende die Partie. Und die Erkenntnis blieb wieder einmal, die anderen waren reifer, besser und vielleicht auch cleverer. Und jetzt? Jetzt scheint die Mannschaft soweit zu sein. Spanien war stets der eigene Maßstab. Zweimal war man an ihnen gescheitert. Ganz Europa sah Spanien und Deutschland im Finale. Doch Deutschland muss erst Italien schlagen. Sollte es ihnen gelingen, wäre es nur noch ein Spiel, dann wären die Spieler Deutschlands wirklich Teil einer großen Spieler-Generation, einer großen Elf. Die letzte große Elf gewann 1996 den EM-Titel in England. Teile dieser Elf waren und sind noch im DFB tätig. Sind sie diejenigen die die neue Generation deutscher Fußballer zum EM-Titel führt? Donnerstag Abend werden wir mehr wissen ob wir am Sonntag wie 2008 um den EM-Titel spielen dürfen. Und ob der Gegner wieder Spanien heißen wird.
Der deutsche Angstgegner Italien wartet morgen in Warschau auf das DFB-Team. Die Mannschaft gegen die wir noch nie bei einem großen Turnier gewinnen konnten. Nun ist es wohl an der Zeit, gegen den vierfachen Weltmeister zu gewinnen. Es ist alles offen. Es wird wahrscheinlich eine enge Partie. Bei der wohl auch die Mannschaft mit den besseren Ideen gewinnen wird. Die Auftritte des DFB-Teams waren bisher durchwachsen bis gut. Zum Auftakt ein Sieg gegen Portugal, der zum Teil auch glücklich war. Ein verdienter Sieg gegen die Niederlande. Allerdings bei diesen Spielen war der Spielaufbau stets zu langsam, offensiv fehlten die zündenden Ideen. Nochmal eng wurde es gegen Dänemark. Hier wurde effektiv statt schön gespielt. Auch andere Teams sind so weiter gekommen. Auch Spanien musste bis zum letzten Spieltag zittern und gewann doch recht glücklich gegen Kroatien. Auch die Italiener kamen glücklich weiter und waren eben aufs Spaniens Schützenhilfe angewiesen. Die große Leistungssteigerung kam gegen Griechenland. Hier spielte man dominant, zerstörte den griechischen Abwehrblock. Allerdings hätte Deutschland den Sack früher zumachen müssen. Am Ende war Griechenland mit dem 4:2 gut bedient. Jetzt Italien. Eine viel, viel größere Hürde als Griechenland.
Wer spielt ist noch nicht klar. Es gibt wüste Spekulationen. Kommt Podolski wieder ins Spiel? Spielt Müller? Bleibt alles beim Gleichen? Sogar mit zwei Stürmer.
Deutschland ist gespannt, wie die Meister-Taktik von Bundestrainer Löw anschaut. Alle warten auf dieses Spiel. Auf dieses große Spiel gegen den Angstgegner. Noch allen ist dieses Spiel an jenen warmen Sommer-Abend 2006 in Erinnerung. WM-Halbfinale in Dortmund. Der Klassiker: Deutschland - Italien. Das beste Spiel der WM sollte es werden. Deutschland und Italien ebenbürtig. Es geht in die Verlängerung. In der 119. Minute passiert es schließlich, Grosso erzielt das Tor, das viele ins Tal der Tränen stürzte und mich in Schockstarre versetzte. Ich kann mich noch erinnern, als wäre es gestern gewesen. Del Piero setzte mit dem 2:0 noch einen drauf und schickte Deutschland im eigenen Land "heim." Italien wurde später Weltmeister. Damals war bereits die Halbfinal-Teilnahme von Deutschland ein Riesen Erfolg.
Das Team reifte Turnier für Turnier, doch zum großen Wurf reichte es bisher nicht. 2008 verlor Deutschland bei der EURO 2008 in Wien das Finale gegen Spanien. Die Spanier spielten damals eine starke EM und sollten zwei Jahre später wieder das Team sein, dass uns in die Schranken weißen sollte. In Südafrika zeigten die Spanier ihren Fußball in Perfektion. Ballbesitz, Kurzpassspiel, schnelles Spiel nach vorne. Puyols Kopfball entschied am Ende die Partie. Und die Erkenntnis blieb wieder einmal, die anderen waren reifer, besser und vielleicht auch cleverer. Und jetzt? Jetzt scheint die Mannschaft soweit zu sein. Spanien war stets der eigene Maßstab. Zweimal war man an ihnen gescheitert. Ganz Europa sah Spanien und Deutschland im Finale. Doch Deutschland muss erst Italien schlagen. Sollte es ihnen gelingen, wäre es nur noch ein Spiel, dann wären die Spieler Deutschlands wirklich Teil einer großen Spieler-Generation, einer großen Elf. Die letzte große Elf gewann 1996 den EM-Titel in England. Teile dieser Elf waren und sind noch im DFB tätig. Sind sie diejenigen die die neue Generation deutscher Fußballer zum EM-Titel führt? Donnerstag Abend werden wir mehr wissen ob wir am Sonntag wie 2008 um den EM-Titel spielen dürfen. Und ob der Gegner wieder Spanien heißen wird.
Dienstag, 26. Juni 2012
Zum Auftakt gegen Cottbus
Heute wurde der Spielplan für die kommende Saison bekanntgegeben. Die EM ist noch gar nicht fertig gespielt und doch sind es nur noch wenige Wochen bis zum Saisonauftakt in Liga zwei.
Die Schanzer starten am Wochenende des 05. August gegen den FC Energie Cottbus in die Saison. Eine Woche später geht es zum FC St. Pauli (wo ich wahrscheinlich wieder einmal fehlen werde). Außer das Spiel wird auf den Sonntag angesetzt. Dann steht bereits die erste Hauptrunde des DFB-Pokals in Aalen auf dem Programm. Anschließend empfangen sie den FSV Frankfurt, dann geht es zum SC Paderborn. Der erster Knaller wartet mit der Auswärtsfahrt nach Dresden (23.09.2012), danach kommen die Löwen in den Sportpark (26.09.2012 - Englische Woche).
| Feiern Premiere im Sportpark: Kaiserslautern und Regensburg. Beide Teams waren noch nie zu Gast im neuen Stadion des FC04. |
Weitere Knallerspiele finden am 07.10 statt. Hier kommt der 1. FC Kaiserslautern nach Ingolstadt. Am 04.11 geht es zu Hertha BSC und am 11.11 kommt der Jahn aus Regensburg.
Wichtig hierbei: alle Spiele sind bisher noch fest nicht terminiert!
Am 03.03.2013 könnte sogar ein Knaller stattfinden. Wenn die DFL es jetzt endlich mal schafft, ein Spiel auf meinen Geburtstag zu terminieren. Dann findet an meinem Geburtstag das Derby gegen die Kätzchen von Giasings Höhen statt.
Montag, 25. Juni 2012
Der Angstgegner
Deutschland und Italien - das waren immer hitzige Duelle. Diese Spiele schrieben stets Geschichte und die meisten sind unvergessen. Drei von ihnen gab es bisher bei einer WM. Diese drei gingen für das DFB-Team verloren.
1970 trafen die beiden Teams bei der Weltmeisterschaft in Mexiko aufeinander. Dieses Halbfinale in Mexiko-Stadt ist bis heute als das Jahrhundertspiel bekannt. Nach einem 1:1 ging es in die Verlängerung. Am Ende gewann Italien 4:3 n. V. und verlor später das Endspiel gegen Brasilien.
1982 kam Deutschland bis ins Finale bei der WM in Spanien. Hier zeigten die Italiener das sie mehr können als nur verteidigen und fertigen das DFB-Team mit 1:3 ab.
2006 trafen beide Teams das letzte Mal bei einem Turnier aufeinander. Im Halbfinale der Heim-WM, hielt Deutschland bis zur 119. Minute das 0:0. Dann zerstört Grosso die Hoffnungen auf das WM-Finale. Del Piero setzt in der Nachspielzeit noch einen drauf. Das deutsche WM-Märchen ist vorbei. Die Squaddra Azurra sollte wenige Tage später gegen Frankreich im Elfmeterschießen seinen vierten WM-Titel holen.
Am Donnerstag darf man ein brisantes Duell erwarten. Die Italiener haben in diesem Turnier gezeigt, dass sie nicht nur gut verteidigen können, sondern auch gut stürmen. Vor allem das Spiel gegen England war ein Beweis dafür, dass Italien nun auch attraktiven Offensivfußball spielen kann. Deutschland ist allerdings viel mehr gestärkt als 2006, auch spielerisch reifer. Es wird ein spannendes Spiel. Hier kann eine große deutsche Elf geboren werden. Es wäre der vorletzte Schritt zum großen Ziel. Den ersten Titel seit 1996. Den vierten EM-Titel.
Lasst und gemeinsam die Italiener schlagen!
1970 trafen die beiden Teams bei der Weltmeisterschaft in Mexiko aufeinander. Dieses Halbfinale in Mexiko-Stadt ist bis heute als das Jahrhundertspiel bekannt. Nach einem 1:1 ging es in die Verlängerung. Am Ende gewann Italien 4:3 n. V. und verlor später das Endspiel gegen Brasilien.
1982 kam Deutschland bis ins Finale bei der WM in Spanien. Hier zeigten die Italiener das sie mehr können als nur verteidigen und fertigen das DFB-Team mit 1:3 ab.
2006 trafen beide Teams das letzte Mal bei einem Turnier aufeinander. Im Halbfinale der Heim-WM, hielt Deutschland bis zur 119. Minute das 0:0. Dann zerstört Grosso die Hoffnungen auf das WM-Finale. Del Piero setzt in der Nachspielzeit noch einen drauf. Das deutsche WM-Märchen ist vorbei. Die Squaddra Azurra sollte wenige Tage später gegen Frankreich im Elfmeterschießen seinen vierten WM-Titel holen.
Am Donnerstag darf man ein brisantes Duell erwarten. Die Italiener haben in diesem Turnier gezeigt, dass sie nicht nur gut verteidigen können, sondern auch gut stürmen. Vor allem das Spiel gegen England war ein Beweis dafür, dass Italien nun auch attraktiven Offensivfußball spielen kann. Deutschland ist allerdings viel mehr gestärkt als 2006, auch spielerisch reifer. Es wird ein spannendes Spiel. Hier kann eine große deutsche Elf geboren werden. Es wäre der vorletzte Schritt zum großen Ziel. Den ersten Titel seit 1996. Den vierten EM-Titel.
Lasst und gemeinsam die Italiener schlagen!
Mittwoch, 20. Juni 2012
Zittern, scheitern und weiterkommen
Die Vorrunde der EURO 2012 ist gespielt. Und es war eine spannende, mit engen Konstellationen vor allem am letzten Spieltag. Ein Abriss.
Beginnen wir mit dem DFB-Team. Die Deutschen mussten sogar am letzten Spieltag zittern, obwohl sie zuvor ihre beiden Partien gewonnen hatten. Und beinahe wäre der Schuss nach hinten losgegangen. Dänemark glich aus und Bendter hatte die goldene Chance, Deutschland aus dem Turnier zu werfen. Dänemark wurde als krasser Außenseiter gehandelt. Am Ende überraschten sie Fußball-Europa mit starken Partien. Am Ende reichte der Sieg gegen die Niederlande nicht aus um Weiterzukommen. Die DFB-Elf präsentierte, sich stark allerdings war noch nicht das Gelbe vom Ei. Da ist noch Luft nach oben.
In Gruppe A glaubten alle an das Weiterkommen von Polen und Russland. Doch es kam anders. Die Polen schieden nach einer Niederlage am letzten Spieltag aus. Auch die Russen verloren ihr letztes Gruppenspiel und schwupps sind Tschechien und Griechenland weiter. Euro verrückt. In das Gastgeber-Ausscheiden reihte sich auch die Ukraine ein. Sie spielten zwar gut, allerdings reicht das nicht. Die Effektivität vor dem Tor ist allerdings nicht würdig für das Viertelfinale. So sagte auch die Ukraine Tschüss. Wie schon 2008 verabschieden sich beide Gastgeber vorzeitig. Vor vier Jahren scheiterten die Schweiz und Österreich in der Vorrunde und mussten bei den Titelkämpfen zuschauen.
Der hochgehandelte Favorit Spanien zeigte auch nicht seine Sahneseite bei der Vorrunde. Einzig der Sieg gegen Irland überzeugte, sonst zeigte sich der Europa- und Weltmeister verletzlich. Kroatien brachte Spanien ebenfalls an den Rand des Ausscheidens. Doch am Ende siegte Spaniens Kaltschnäuzigkeit. Kroatien fährt heim, Spanien und Italien stehen in der nächsten Runde.
Bereits im Viertelfinale haben wir nun interessante Partien. Tschechien trifft auf Portugal. Deutschland spielt gegen Griechenland - dass auf keinen Fall zu unterschätzen ist. Spanien spielt gegen den Vize-Weltmeister von 2006 Frankreich. Und zu guter Letzt Italien gegen England. Man darf gespannt sein, wie diese EM weitergeht.
Beginnen wir mit dem DFB-Team. Die Deutschen mussten sogar am letzten Spieltag zittern, obwohl sie zuvor ihre beiden Partien gewonnen hatten. Und beinahe wäre der Schuss nach hinten losgegangen. Dänemark glich aus und Bendter hatte die goldene Chance, Deutschland aus dem Turnier zu werfen. Dänemark wurde als krasser Außenseiter gehandelt. Am Ende überraschten sie Fußball-Europa mit starken Partien. Am Ende reichte der Sieg gegen die Niederlande nicht aus um Weiterzukommen. Die DFB-Elf präsentierte, sich stark allerdings war noch nicht das Gelbe vom Ei. Da ist noch Luft nach oben.
In Gruppe A glaubten alle an das Weiterkommen von Polen und Russland. Doch es kam anders. Die Polen schieden nach einer Niederlage am letzten Spieltag aus. Auch die Russen verloren ihr letztes Gruppenspiel und schwupps sind Tschechien und Griechenland weiter. Euro verrückt. In das Gastgeber-Ausscheiden reihte sich auch die Ukraine ein. Sie spielten zwar gut, allerdings reicht das nicht. Die Effektivität vor dem Tor ist allerdings nicht würdig für das Viertelfinale. So sagte auch die Ukraine Tschüss. Wie schon 2008 verabschieden sich beide Gastgeber vorzeitig. Vor vier Jahren scheiterten die Schweiz und Österreich in der Vorrunde und mussten bei den Titelkämpfen zuschauen.
Der hochgehandelte Favorit Spanien zeigte auch nicht seine Sahneseite bei der Vorrunde. Einzig der Sieg gegen Irland überzeugte, sonst zeigte sich der Europa- und Weltmeister verletzlich. Kroatien brachte Spanien ebenfalls an den Rand des Ausscheidens. Doch am Ende siegte Spaniens Kaltschnäuzigkeit. Kroatien fährt heim, Spanien und Italien stehen in der nächsten Runde.
Bereits im Viertelfinale haben wir nun interessante Partien. Tschechien trifft auf Portugal. Deutschland spielt gegen Griechenland - dass auf keinen Fall zu unterschätzen ist. Spanien spielt gegen den Vize-Weltmeister von 2006 Frankreich. Und zu guter Letzt Italien gegen England. Man darf gespannt sein, wie diese EM weitergeht.
Montag, 21. Mai 2012
Haben die Deutschen das Siegen verlernt?
Das Drama der Bayern ist auch ein Drama des deutschen Fußballs. Die deutschen Mannschaften können einfach keine Endspiele mehr für sich entscheiden. Seit 2001 holte keine deutsche Vereinsmannschaft mehr einen internationalen Titel. Die DFB-Elf ist seit 1996 titellos. Ein Abriss.
Die 1990er waren die große Zeit des deutschen Fußballs. 1990 holten die Deutschen souverän den dritten WM-Titel in Italien. 1996 folgte der dritte EM-Titel in England. Die Vereine setzten die Erfolge fort. 1997 gewann Borussia Dortmund die Champions League und Schalke den UEFA-Pokal. 1999 zogen die Münchner Bayern ins Finale der Königsklasse ein und scheiterten bei der Mutter aller Niederlagen, binnen weniger Sekunden gegen Manchester United. 2001 triumphierten die Münchner schließlich im Finale gegen Valencia. Kahn hielt im Elfmeterschießen drei Elfmeter und die Bayern holten ihren vierten Europapokal-Titel. Im UEFA-Pokal scheiterte Dortmund währenddessen 2001 / 2002 an Feyenrood Rotterdam 2:3. Im gleichem Jahr ereilte Leverkusen der neue Titel, Vizekusen. In der Meisterschaft, Pokal und in der Königsklasse nur Zweiter. Im CL-Finale verloren die Leverkusener gegen Real mit 1:2. Doch der Aufschwung hielt an. Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft kam bei der WM 2002 überraschend ins Finale und scheiterte dort erst an Brasilien mit 0:2. Danach schien der deutsche Fußball in kleiner Krise zu stecken.
2004 schied die DFB-Elf bei der EURO in der Vorrunde aus. 2006 schaffte die Nationalmannschaft die Auferstehung. Bei der Heim-WM erreichte Deutschland das Halbfinale und wurde später Dritter. 2008 erreichte Deutschland zum ersten Mal nach 1996 wieder ein EM-Endspiel. Hier verloren die Deutschen mit 0:1 gegen die Spanier. Das nächste verlorene Finale. Auch im Vereinsfußball ging es wieder aufwärts. 2008 / 2009 erreichte Werder Bremen das Finale des UEFA-Pokals. Allerdings unterlagen die Nordlichter gegen Donezk (1:2 nach Verlängerung). Danach wurde der Wettbewerb reformiert und die Europa League geschaffen. Hier schaffte es noch kein deutsches Team ins Finale einzuziehen. Doch im internationalen Vereinswettbewerb ging es weiter aufwärts. 2010 erreichten die Münchner Bayern das Endspiel der Königsklasse und verloren das Finale gegen Inter Mailand mit 0:2. Zwei Jahre später, verloren die Münchner ihr historischen Finale "dahoam" auf dramatische Art und Weise gegen Chelsea London. Die deutsche Endspiel-Pest hält weiter an. Der deutsche Vereinsfußball verzeichnete in den letzten Jahren einen Aufwärtstrend, doch zum großen Wurf reichte es nicht. 2001 der letzte Europapokal-Titel, 1996 der letzte Titel der Nationalmannschaft. Vize-Deutschland? Das darf nicht der Anspruch sein. Hier nochmal die Übersicht. Alle deutschen Finals seit 1996, bei Nationalmannschaft und Vereinen.
EURO 1996: Deutschland - Tschechien 2:1 nach Golden Goal
UEFA-Pokal 1997: FC Schalke 04 - Inter Mailand 1:0
Champions League 1997: Borussia Dortmund - Juventus Turin 3:0
Champions League 1999: Manchester United - FC Bayern München 2:1
Champions League 2001: FC Bayern München - FC Valencia 1:1 n. V. / 5:4 i. E.
Champions League 2002: Bayer 04 Leverkusen - Real Madrid 1:2
UEFA-Pokal 2002: Feyenrood Rotterdam - Borussia Dortmund 3:2
WM 2002: Deutschland - Brasilien 0:2
EURO 2008: Deutschland - Spanien 0:1
UEFA-Pokal 2009: Schachtar Donezk - Werder Bremen 2:1 n. V.
Champions League 2010: FC Bayern München - Inter Mailand 0:2
Champions League 2012: FC Bayern München - Chelsea London 1:1 n. V. / 4:3 i. E.
Die 1990er waren die große Zeit des deutschen Fußballs. 1990 holten die Deutschen souverän den dritten WM-Titel in Italien. 1996 folgte der dritte EM-Titel in England. Die Vereine setzten die Erfolge fort. 1997 gewann Borussia Dortmund die Champions League und Schalke den UEFA-Pokal. 1999 zogen die Münchner Bayern ins Finale der Königsklasse ein und scheiterten bei der Mutter aller Niederlagen, binnen weniger Sekunden gegen Manchester United. 2001 triumphierten die Münchner schließlich im Finale gegen Valencia. Kahn hielt im Elfmeterschießen drei Elfmeter und die Bayern holten ihren vierten Europapokal-Titel. Im UEFA-Pokal scheiterte Dortmund währenddessen 2001 / 2002 an Feyenrood Rotterdam 2:3. Im gleichem Jahr ereilte Leverkusen der neue Titel, Vizekusen. In der Meisterschaft, Pokal und in der Königsklasse nur Zweiter. Im CL-Finale verloren die Leverkusener gegen Real mit 1:2. Doch der Aufschwung hielt an. Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft kam bei der WM 2002 überraschend ins Finale und scheiterte dort erst an Brasilien mit 0:2. Danach schien der deutsche Fußball in kleiner Krise zu stecken.
2004 schied die DFB-Elf bei der EURO in der Vorrunde aus. 2006 schaffte die Nationalmannschaft die Auferstehung. Bei der Heim-WM erreichte Deutschland das Halbfinale und wurde später Dritter. 2008 erreichte Deutschland zum ersten Mal nach 1996 wieder ein EM-Endspiel. Hier verloren die Deutschen mit 0:1 gegen die Spanier. Das nächste verlorene Finale. Auch im Vereinsfußball ging es wieder aufwärts. 2008 / 2009 erreichte Werder Bremen das Finale des UEFA-Pokals. Allerdings unterlagen die Nordlichter gegen Donezk (1:2 nach Verlängerung). Danach wurde der Wettbewerb reformiert und die Europa League geschaffen. Hier schaffte es noch kein deutsches Team ins Finale einzuziehen. Doch im internationalen Vereinswettbewerb ging es weiter aufwärts. 2010 erreichten die Münchner Bayern das Endspiel der Königsklasse und verloren das Finale gegen Inter Mailand mit 0:2. Zwei Jahre später, verloren die Münchner ihr historischen Finale "dahoam" auf dramatische Art und Weise gegen Chelsea London. Die deutsche Endspiel-Pest hält weiter an. Der deutsche Vereinsfußball verzeichnete in den letzten Jahren einen Aufwärtstrend, doch zum großen Wurf reichte es nicht. 2001 der letzte Europapokal-Titel, 1996 der letzte Titel der Nationalmannschaft. Vize-Deutschland? Das darf nicht der Anspruch sein. Hier nochmal die Übersicht. Alle deutschen Finals seit 1996, bei Nationalmannschaft und Vereinen.
EURO 1996: Deutschland - Tschechien 2:1 nach Golden Goal
UEFA-Pokal 1997: FC Schalke 04 - Inter Mailand 1:0
Champions League 1997: Borussia Dortmund - Juventus Turin 3:0
Champions League 1999: Manchester United - FC Bayern München 2:1
Champions League 2001: FC Bayern München - FC Valencia 1:1 n. V. / 5:4 i. E.
Champions League 2002: Bayer 04 Leverkusen - Real Madrid 1:2
UEFA-Pokal 2002: Feyenrood Rotterdam - Borussia Dortmund 3:2
WM 2002: Deutschland - Brasilien 0:2
EURO 2008: Deutschland - Spanien 0:1
UEFA-Pokal 2009: Schachtar Donezk - Werder Bremen 2:1 n. V.
Champions League 2010: FC Bayern München - Inter Mailand 0:2
Champions League 2012: FC Bayern München - Chelsea London 1:1 n. V. / 4:3 i. E.
Sonntag, 20. Mai 2012
2012 sticht 2005 und 1999. Mehr Dramatik geht nicht
Sie hätten Geschichte schreiben können. Als erstes Team im eigenen Stadion die Champions League gewinnen. Die Welt schaute auf München. Die Welt schaute auf dieses Finale. Bayern zuhause gegen Chelsea. Die Londoner waren bereits 2008 im Endspiel. Damals verloren sie in Moskau im Elfmeterschießen gegen Manchester United. Das dieses Endspiel in einem Elfmeterschießen entschieden würde, konnte um 20:45 Uhr noch keiner ahnen. Den ganzen Tag berichtete der Privat-Sender Sat.1 aus München. Für den Privatsender fiel ebenfalls der Vorhang. Nächste Saison überträgt das ZDF die Königsklasse.
Der Showdown konnte beginnen. Dieses Spiel sollte als dramatischstes in die Geschichte eingehen. Die Münchner legten los wie die Feuerwehr, spielten die extrem defensiven Londoner an die Wand. Doch Gomez traf nicht. Er hatte Chancen das Spiel bereits vorzeitig zu einer Entscheidung zu bringen. Es hätte nach 75 Minuten bereits 2:0 oder 3:0 stehen müssen. Doch dann kam Thomas Müller und befreite alle Bayern-Fans vom großen Warten. Sein Kopfball brachte die Führung. München feierte, Deutschland feierte. Der Sieg schien sicher, nur noch wenige Minuten. Doch zu früh gefreut. Chelsea nutzt seine erste Chance und gleicht kurz vor Schluss durch Drogba aus. Ein Unterstreichen der gnadenlosen Effektivität der Londoner. Die sie bereits gegen Barcelona ins Finale brachte. Die Bayern geschockt. Der fast sicher geglaubte Sieg ist in der Schwebe. Verlängerung! Die Bayern sind wieder am Drücker und bekommen einen Elfmeter. Robben trat an. Er scheiterte in der Bundesliga an Weidenfeller. Im DFB-Pokal-Finale traft wer. Und diesmal? Robben verschoss. Cech tauchte ab und parierte. Ein schlecht geschossener Elfmeter. Die Dramatik geht weiter. Und jetzt nahm dieses Spiel eine Wendung. Die Partie ging ins Elfmeterschießen. Jetzt sollte die Lotterie entscheiden. In Madrid brachte der Knock-Out die Münchner ins Endspiel. 2001 gewannen die Bayern auch im Knock-Out die Königsklasse. Statistiken sollten aber nach diesem Elfmeterschießen keinen Wert mehr haben. Neuer pariert, die Bayern wieder im Vorteil. Doch Olic verschießt zum Ersten. Schweinsteiger zum Zweiten. Und am Ende schießt Drogba die Münchner ins Tal der Tränen. Beim Elfmeterschießen hatte man Sorgen dass die Münchner überhaupt erst Schützen zusammen bekommen. Torwart Neuer musste antreten, weil sich keiner aus dem Kreis bewegte. Die Spieler sackten auf dem Platz zusammen. Zuhause verloren. Die historische Chance vergeben in einer Dramatik die es noch nie gab. Bayern mit Chancen für drei Endspiele, aber nicht mit den Toren. Schlimmer geht es nicht mehr. Aber bei aller Liebe, wer so viele Chancen auf den Sieg vergibt, der wird bestraft. London hat die Bayern bestraft, mit aller Härte. Mit extrem defensiver Taktik, mit einer Passivität dass man sich fragte, wie die Blues überhaupt ins Endspiel kamen. Auch der Milliardär aus Russland konnte sich nun endlich erfreuen. Sein Spielzeug London holte endlich den Titel. Für diesen Titel steckte er eine Milliarde in den Verein. Jetzt war er am Ziel. Die Bayern währenddessen stehen vor einem Trümmerhaufen. Dieses Spiel löste an Dramatik das Endspiel von 2005 ab. Damals egalisierte Liverpool einen 0:3-Rückstand binnen weniger Minuten und gewann am Ende im Elfmeterschießen gegen Milan. Es war das wohl größte Finale aller Zeiten. Dieses Spiel werden die Bayern-Spieler so schnell nicht vergessen. Auch die Fußball-Welt. Dieses Endspiel in dem eine Mannschaft gewann, die es nicht verdient hat. 2012 ist das Finale in London, 2013 in Lissabon. Doch das wird die Spieler nicht interessieren. Es wird noch lange über dieses Spiel gesprochen werden. Es wird in den Geschichtsbüchern vermerkt unter: Chelsea häßlichster Sieger aller Zeiten.
These / Wahrheit
Geschichte wiederholt sich. 1999 verloren die Münchner 1:2 gegen Manchester United und holten zwei Jahre später, 2001 den Titel im Elfmeterschießen gegen Valenica.
2010 standen die Bayern in Madrid im Finale gegen Inter und verloren mit 0:2. 2012 hätte diese Geschichte fortgeschrieben werden können. Doch dahoam scheiterten die Bayern im Elfmeterschießen.
Die bessere Mannschaft gewinnt. Von wegen, dieses Endspiel war eine Frechheit. Eine Frechheit war es das am Ende Chelsea gewann. Sie erzielten allerdings aus einer Chance ihren wichtigen Ausgleich.
Die Deutschen gewinnen ihre Elfmeterschießen. Die Engländer verlieren. Die Statistik hätte für die Bayern bzw. die Deutschen gesprochen. 2001 Sieg im Elfmeterschießen. Im Halbfinale gegen Real behielten die Bayern die Oberhand. Doch nun, scheiterten die Bayern. Wieder entgegen der Statistik. Statistiken haben eben nur einen nummerischen Wert. Die Londoner hatten vor dem Elfmeterschießen auch schlechte Karten, laut Zahlen. Sie verloren in Moskau damals gegen ManU im Elfmeterschießen.
Der Showdown konnte beginnen. Dieses Spiel sollte als dramatischstes in die Geschichte eingehen. Die Münchner legten los wie die Feuerwehr, spielten die extrem defensiven Londoner an die Wand. Doch Gomez traf nicht. Er hatte Chancen das Spiel bereits vorzeitig zu einer Entscheidung zu bringen. Es hätte nach 75 Minuten bereits 2:0 oder 3:0 stehen müssen. Doch dann kam Thomas Müller und befreite alle Bayern-Fans vom großen Warten. Sein Kopfball brachte die Führung. München feierte, Deutschland feierte. Der Sieg schien sicher, nur noch wenige Minuten. Doch zu früh gefreut. Chelsea nutzt seine erste Chance und gleicht kurz vor Schluss durch Drogba aus. Ein Unterstreichen der gnadenlosen Effektivität der Londoner. Die sie bereits gegen Barcelona ins Finale brachte. Die Bayern geschockt. Der fast sicher geglaubte Sieg ist in der Schwebe. Verlängerung! Die Bayern sind wieder am Drücker und bekommen einen Elfmeter. Robben trat an. Er scheiterte in der Bundesliga an Weidenfeller. Im DFB-Pokal-Finale traft wer. Und diesmal? Robben verschoss. Cech tauchte ab und parierte. Ein schlecht geschossener Elfmeter. Die Dramatik geht weiter. Und jetzt nahm dieses Spiel eine Wendung. Die Partie ging ins Elfmeterschießen. Jetzt sollte die Lotterie entscheiden. In Madrid brachte der Knock-Out die Münchner ins Endspiel. 2001 gewannen die Bayern auch im Knock-Out die Königsklasse. Statistiken sollten aber nach diesem Elfmeterschießen keinen Wert mehr haben. Neuer pariert, die Bayern wieder im Vorteil. Doch Olic verschießt zum Ersten. Schweinsteiger zum Zweiten. Und am Ende schießt Drogba die Münchner ins Tal der Tränen. Beim Elfmeterschießen hatte man Sorgen dass die Münchner überhaupt erst Schützen zusammen bekommen. Torwart Neuer musste antreten, weil sich keiner aus dem Kreis bewegte. Die Spieler sackten auf dem Platz zusammen. Zuhause verloren. Die historische Chance vergeben in einer Dramatik die es noch nie gab. Bayern mit Chancen für drei Endspiele, aber nicht mit den Toren. Schlimmer geht es nicht mehr. Aber bei aller Liebe, wer so viele Chancen auf den Sieg vergibt, der wird bestraft. London hat die Bayern bestraft, mit aller Härte. Mit extrem defensiver Taktik, mit einer Passivität dass man sich fragte, wie die Blues überhaupt ins Endspiel kamen. Auch der Milliardär aus Russland konnte sich nun endlich erfreuen. Sein Spielzeug London holte endlich den Titel. Für diesen Titel steckte er eine Milliarde in den Verein. Jetzt war er am Ziel. Die Bayern währenddessen stehen vor einem Trümmerhaufen. Dieses Spiel löste an Dramatik das Endspiel von 2005 ab. Damals egalisierte Liverpool einen 0:3-Rückstand binnen weniger Minuten und gewann am Ende im Elfmeterschießen gegen Milan. Es war das wohl größte Finale aller Zeiten. Dieses Spiel werden die Bayern-Spieler so schnell nicht vergessen. Auch die Fußball-Welt. Dieses Endspiel in dem eine Mannschaft gewann, die es nicht verdient hat. 2012 ist das Finale in London, 2013 in Lissabon. Doch das wird die Spieler nicht interessieren. Es wird noch lange über dieses Spiel gesprochen werden. Es wird in den Geschichtsbüchern vermerkt unter: Chelsea häßlichster Sieger aller Zeiten.
These / Wahrheit
Geschichte wiederholt sich. 1999 verloren die Münchner 1:2 gegen Manchester United und holten zwei Jahre später, 2001 den Titel im Elfmeterschießen gegen Valenica.
2010 standen die Bayern in Madrid im Finale gegen Inter und verloren mit 0:2. 2012 hätte diese Geschichte fortgeschrieben werden können. Doch dahoam scheiterten die Bayern im Elfmeterschießen.
Die bessere Mannschaft gewinnt. Von wegen, dieses Endspiel war eine Frechheit. Eine Frechheit war es das am Ende Chelsea gewann. Sie erzielten allerdings aus einer Chance ihren wichtigen Ausgleich.
Die Deutschen gewinnen ihre Elfmeterschießen. Die Engländer verlieren. Die Statistik hätte für die Bayern bzw. die Deutschen gesprochen. 2001 Sieg im Elfmeterschießen. Im Halbfinale gegen Real behielten die Bayern die Oberhand. Doch nun, scheiterten die Bayern. Wieder entgegen der Statistik. Statistiken haben eben nur einen nummerischen Wert. Die Londoner hatten vor dem Elfmeterschießen auch schlechte Karten, laut Zahlen. Sie verloren in Moskau damals gegen ManU im Elfmeterschießen.
Dienstag, 15. Mai 2012
Rot-Weiße Relegation
Es ist eine rot-weiße Woche bisher. Am Samstag könnte diese weiß-rote Woche fortgesetzt werden, sollten sie die Bayern ihr Finale dahoam gewinnen.
Der Jahn aus Regensburg ist aufgestiegen. Die Oberpfälzer spielten zuhause gegen den Karlsruher SC 1:1. In Baden reichte dem Jahn ein 2:2 um wieder in die zweite Liga zurück zu kehren. Damit warten auf den FC Ingolstadt 04 nun zwei spannende Derbys in der kommenden Saison. Zum einem das Derby gegen die Kätzchen aus Giesing und zum zweiten gegen Regensburg. Der Karlsruher SC muss damit den bitteren Gang in die dritte Liga angehen. Die Serie in der Relegation bleibt: bisher sind immer die Drittligisten aufgestiegen.
Eine Klasse höher steigt die Fortuna Düsseldorf nach 15 Jahren Abstinenz wieder in die Bundesliga auf. In der Relegation gewann die Düsseldorfer im Berliner Olympiastadion das Hinspiel nach 0:1-Rückstand mit 2:1. Im unglaublichen Rückspiel reichte Düsseldorf ein 2:2 zum Aufstieg. Die Fortuna ging mit 1:0 in Führung, ehe Ben-Hatira ausglich. Jovanovic erzielte die 2:1-Führung für Düsseldorf. Fünf Minuten vor Schluss glich Berlin nochmal zum 2:2 aus. Allerdings hätte Berlin ein 3:2 benötigt um die Klasse zu halten. Doch das Spiel rückte für kurze Zeit aus dem Blickpunkt. Erst musste das Spie unterbrochen worden, weil Hertha-Fans Bengalos auf das Spielfeld warfen. Auch Düsseldorf zündete Bengalos. Durch die Unterbrechung gab es sieben Minuten Nachspielzeit. In der 90.+6. Minute stürmten Düsseldorf-Fans den Platz, obwohl noch eine Minute zu spielen war. Ein Spielabbruch drohte. Die Fans konnten zurückgedrängt werden, die restliche Minute wurde noch zu Ende gespielt. Die Fortuna war aufgestiegen.
Wir verabschieden die Fortuna nach oben in de erste Liga. Jetzt hat die erste Liga in der Jubiläumssaison eine geile Mannschaft im Feld. Die Hertha steigt zum zweiten Mal in drei Jahren ab und reist nächste Saison nicht nach Hamburg oder Bremen sondern nach Sandhausen, Paderborn und zu uns nach Ingolstadt.
Die Relegation war dieses Jahr wieder eine hochspannende Geschichte. Die Einführung war eine Bereicherung.
Der Jahn aus Regensburg ist aufgestiegen. Die Oberpfälzer spielten zuhause gegen den Karlsruher SC 1:1. In Baden reichte dem Jahn ein 2:2 um wieder in die zweite Liga zurück zu kehren. Damit warten auf den FC Ingolstadt 04 nun zwei spannende Derbys in der kommenden Saison. Zum einem das Derby gegen die Kätzchen aus Giesing und zum zweiten gegen Regensburg. Der Karlsruher SC muss damit den bitteren Gang in die dritte Liga angehen. Die Serie in der Relegation bleibt: bisher sind immer die Drittligisten aufgestiegen.
Eine Klasse höher steigt die Fortuna Düsseldorf nach 15 Jahren Abstinenz wieder in die Bundesliga auf. In der Relegation gewann die Düsseldorfer im Berliner Olympiastadion das Hinspiel nach 0:1-Rückstand mit 2:1. Im unglaublichen Rückspiel reichte Düsseldorf ein 2:2 zum Aufstieg. Die Fortuna ging mit 1:0 in Führung, ehe Ben-Hatira ausglich. Jovanovic erzielte die 2:1-Führung für Düsseldorf. Fünf Minuten vor Schluss glich Berlin nochmal zum 2:2 aus. Allerdings hätte Berlin ein 3:2 benötigt um die Klasse zu halten. Doch das Spiel rückte für kurze Zeit aus dem Blickpunkt. Erst musste das Spie unterbrochen worden, weil Hertha-Fans Bengalos auf das Spielfeld warfen. Auch Düsseldorf zündete Bengalos. Durch die Unterbrechung gab es sieben Minuten Nachspielzeit. In der 90.+6. Minute stürmten Düsseldorf-Fans den Platz, obwohl noch eine Minute zu spielen war. Ein Spielabbruch drohte. Die Fans konnten zurückgedrängt werden, die restliche Minute wurde noch zu Ende gespielt. Die Fortuna war aufgestiegen.
Wir verabschieden die Fortuna nach oben in de erste Liga. Jetzt hat die erste Liga in der Jubiläumssaison eine geile Mannschaft im Feld. Die Hertha steigt zum zweiten Mal in drei Jahren ab und reist nächste Saison nicht nach Hamburg oder Bremen sondern nach Sandhausen, Paderborn und zu uns nach Ingolstadt.
Die Relegation war dieses Jahr wieder eine hochspannende Geschichte. Die Einführung war eine Bereicherung.
Sonntag, 13. Mai 2012
Bayerns Blamage
Die Münchner Bayern sind endgültig. Die Dortmunder sind das beste Team Deutschlands mit drei Titeln aus zwei Saisons, klar vor den Münchnern. Außerdem entschied der BVB ganze fünf Spiele gegen die Bayern für sich. Am deutlichsten nun das Pokal-Endspiel mit 5:2. Eine Vorführung. Ausgerechnet eine Woche vor dem großen Showdown im eigenen Stadion gegen Chelesa. Die Münchner präsentierten sich blamabel in der Abwehr. Alaba spielte trotzdem obwohl er im Finale gesperrt ist und Müller hockte eine Halbzeit lang auf der Bank. Die SZ meinte online, der Beweis dafür wie ernst die Münchner dieses Finale nahmen. Das kann ja heiter werden am 19. Mai.
EA SPORTS EURO 2012: Ein Flop
Das Add-on in FIFA 12: UEFA EURO 2012 ist ein Flop. Insgesamt überwiegen die negativen Punkte im Spiel und machen deswegen das Spiel zu einem Flop.
Die Spannung war groß, wie wird EA Sports die Fußball-Europameisterschaft aufbereiten. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 gab es keine PC-Version. Nur die Konsolen wurden bestückt. Für die EURO 2012 dachte sich EA Sports etwas Besonderes aus. Es soll eine Add-on geben für 20 Euro. Zu runterladen in den Online-Stores. Doch die Probleme begannen bei den meisten, bevor überhaupt das Spiel gestartet werden konnte. Viele konnten mit Paypal oder anderen Zahlungsweisen das Spiel gar nicht erwerben. Alternative war hier den Produkt-Code bei Amazon zu erwerben oder in Elektronik-Geschäften. Wenn das Spiel mal installiert ist und es losgehen kann, kamen die nächsten Probleme auf. Beim UEFA EURO-Modus (dem Modus in dem man direkt in die EURO-Gruppenphase einsteigt) friert das Spiel auf einmal ein. Dieses Problem taucht dann immer wieder auf. Eine Lösung gibt es von EA-Seite bisher noch nicht. In den Internetforen mehren sich die Stimmen, dass dieses Spiel eine Enttäuschung ist. Doch was bietet dieses Spiel eigentlich?
Bei UEFA EURO 2012 wurde diesmal auf die Qualifikation verzichtet. Es wird gleich in die Gruppenphase eingestiegen. Hier können alle Teams ersetzt werden und die Gruppen bunt gemischt werden. In Sachen Gameplay hat sich nicht viel verändert. Nur das ein oder andere Detail ist zu bemerken. Sonst ist vieles wie bei FIFA 12. Die fehlende Qualifikation nimmt viel EM-Stimmung weg. Denn der Traum jedes Spielers ist von der Quali bis zum Titel durch zu marschieren. Dann kommen vielleicht noch Play-offs in die Quere,damit ist Spannung garantiert. Auch die Kader-Nominierung fehlt. Bei EURO 2004 war möglich, seinen Kader aus einer Vielzahl von Bundesliga-Spielern zu nominieren. Nun werden die Kader aus dem Internet geladen und man muss damit leben. Außerdem ist es nicht möglich, via Team-Management sein Team vorher nach Wunsch zusammenzustellen bzw. aufzustellen.
Ärgerlich ist die Lizenzierung von nur 20 Teams. Die restlichen Teams sind nicht komplett lizenzierst. Trikots nur mit Fahne drauf, falsche Spieler-Namen. Das ist enttäuscht. Ein voll lizenziertes Spiel hätte wahrscheinlich aber wesentlich mehr Geld gekostet.
Im Modus Expedition hat man die Möglichkeit mit einem Team ganz Europa zu erobern. Zuerst steigt der Spieler mit seinem erstellen Virtual Pro ein. Danach wird der Kader vom Spiel zusammengestellt. In der Regel mittelmäßige Spieler von schwachen Nationen (Stärke zwischen 55 - 68). Als Spieler tritt man nach und nach gegen die Nationen an. Für jeden Sieg gegen ein Team bekommt man einen Ersatzspieler ins Team. Dieser Spieler kann durch einen Spieler aus dem Team ersetzt werden. Außerdem kann man auf einer Karte Straßen bauen die zu anderen Spielen gegen Nationen führen. So reist man durch ganz Europa spielt gegen alle Teams aus den ursprünglichen Qualifikationsgruppen und verbessert so sein Team kontinuierlich. Wenn man ein Team dreimal schlägt, bekommt man erst einen Stammspieler. Das heißt man muss alle europäischen Teams dreimal schlagen um die beste Mannschaft Europas zu werden. Übertrieben.
Alles in einem, ist jedem abzuraten, die Erweiterung zu kaufen. Das EURO-Spiel ist eine riesen große Enttäuschung. Das schlechteste was EA Sports in den letzten Jahren veröffentlicht hat. Für jeden FIFA-Spieler eine große Enttäuschung und Geldverschwendung. Als Wiedergutmachung müssen sich die Spiele-Macher was ganz gewaltiges einfallen lassen.
Mittwoch, 9. Mai 2012
Saisonbilanz.
Vor dem Spiel stellte ich die Saison in Aussicht. Wer steigt ab, wer bleibt drin, Wunsch für die Saison. Hier das ganze am Ende der Saison. Höhepunkte, Tiefpunkte und ein Ausblick auf die neue Saison.
Das beste Spiel der Saison?
Das 4:0 zuhause gegen den SC Paderborn. Eine überzeugende Vorstellung gegen einen Aufstiegskandidaten. Wir waren trotz Serie der große Außenseiter haben aber bewiesen, dass in die Liga wirklich jeder, jeden schlagen kann.
Das beste Heimspiel der Saison?
Das gegen Paderborn. Gründe siehe oben
Das beste Auswärtsspiel der Saison?
Das Spiel gegen die Eintracht. Wir haben aufopferungsvoll gekämpft. Andere Vereine sind in Frankfurt untergegangen nicht. Wir haben der Eintracht sogar zweimal Punkte abgeknöpft. Einmal fast sogar drei.
Das schlechteste Heimspiel der Saison
Das Spiel gegen Braunschweig hab ich als ziemliches Grottenkick in Erinnerung.
Das schlechteste Auswärtsspiel der Saison?
Das Spiel in Aachen war für mich der absolute Tiefpunkt. An diesem Tag hatte ich den Glauben an den Klassenerhalt vollkommen verloren. Wenn man gegen eine Mannschaft verliert die erste drei Tor erzielte hatte und noch keinen Sieg errungen hatte, ist das kein Wunder. Und wir lieferten die Punkte ab in Aachen.
Höhepunkt der Saison?
Da gibt es für mich gleich drei. Einmal das Spiel gegen die Bayern. Das Spiel der Vereinsgeschichte, auch wenn wir es mit Pauken und Trompeten verloren haben. Zum zweiten das Spiel gegen Cottbus, als wir den Klassenerhalt gesichert hatten. Mir fielen etliche Steine vom Herzen und ich hatte Tränen in den Augen, als die Spieler vor der Südtribüne mit den Fans feierten. Und drittens der Sonderzug nach Braunschweig trotz Niederlage, ein absoluter Höhepunkt.
Spieler der Saison (Liga)
Oliver Occean von Greuther Fürth, ein überragender Stürmer.
Spieler der Saison (FC Ingolstadt 04)
Auch wenn er sich schwer verletzt hat und die letzten Spiele fehlte: Andreas Buchner. Er hat eine super Saison gespielt und ist einfach einer unserer Besten. Er kämpft, gibt alles, ist unglaublich schnell und offensiv eine Granate.
Mannschaft der Saison (Liga)
Der SC Paderborn. Ich hatte sie als Abstiegskandidaten gehandelt, stattdessen spielen sie bis zum Ende der Saison mit um den Aufstieg bzw. die Relegation. Hut ab, Paderborn.
Negative Überraschung der Saison (Mannschaft)
Aachen hat mich sehr enttäuscht. Ich dachte nie, das Aachen absteigt. Einfach schade, dass dieser Traditionsverein nun aus der zweiten Liga verschwindet. Es wird schwer, auch finanziell, aber ich hoffe sie kommen wieder.
Beste Stimmung auswärts?
War in Braunschweig. Die Stimmung war dort einfach super. Von den Auswärtsfahrten die ich mitgemacht habe, letzte Saison, war es die Beste.
Welche Auswärtsfahrten hast du verpasst?
Zu viele. Leider konnte ich nicht mit nach Düsseldorf, St. Pauli (Lübeck) und Bochum. Die standen auf der Agenda. Aber aufgehoben ist nicht aufgeschoben. Ich komme nächste Saison.
Chorus der Saison?
3. Liga, nie mehr, nie mehr!
Wunsch für die neue Saison?
Kein Abstiegskampf. Eine ordentliche solide Saison, vom ersten bis zum 34. Spieltag. Tolle Heimspiele, viel mehr Zuschauer. Zwei nervenaufreibende Saisons reichen.
Wie gefallen die neuen Trikots?
Sche. Ich hab damit gerechnet dass nach AC-Milan-Style nun wieder rot kommt. Ich finde die Farbe schön. Riecht zwar nach Bayern München, aber wir sind die Schanzer. Außerdem ist es ein leicht anderer Farbton. Die Auswärtstrikots bleiben farblich fast gleich. Die Ausweich in schwarz sind auch ganz gut.
RELEGATION
Steigt Düsseldorf auf oder bleibt Hertha drin?
Hertha bleibt drin.
Steigt Regensburg auf oder bleibt Karlsruhe drin
Regensburg steigt auf.
Das beste Spiel der Saison?
Das 4:0 zuhause gegen den SC Paderborn. Eine überzeugende Vorstellung gegen einen Aufstiegskandidaten. Wir waren trotz Serie der große Außenseiter haben aber bewiesen, dass in die Liga wirklich jeder, jeden schlagen kann.
Das beste Heimspiel der Saison?
Das gegen Paderborn. Gründe siehe oben
Das beste Auswärtsspiel der Saison?
Das Spiel gegen die Eintracht. Wir haben aufopferungsvoll gekämpft. Andere Vereine sind in Frankfurt untergegangen nicht. Wir haben der Eintracht sogar zweimal Punkte abgeknöpft. Einmal fast sogar drei.
Das schlechteste Heimspiel der Saison
Das Spiel gegen Braunschweig hab ich als ziemliches Grottenkick in Erinnerung.
Das schlechteste Auswärtsspiel der Saison?
Das Spiel in Aachen war für mich der absolute Tiefpunkt. An diesem Tag hatte ich den Glauben an den Klassenerhalt vollkommen verloren. Wenn man gegen eine Mannschaft verliert die erste drei Tor erzielte hatte und noch keinen Sieg errungen hatte, ist das kein Wunder. Und wir lieferten die Punkte ab in Aachen.
Höhepunkt der Saison?
Da gibt es für mich gleich drei. Einmal das Spiel gegen die Bayern. Das Spiel der Vereinsgeschichte, auch wenn wir es mit Pauken und Trompeten verloren haben. Zum zweiten das Spiel gegen Cottbus, als wir den Klassenerhalt gesichert hatten. Mir fielen etliche Steine vom Herzen und ich hatte Tränen in den Augen, als die Spieler vor der Südtribüne mit den Fans feierten. Und drittens der Sonderzug nach Braunschweig trotz Niederlage, ein absoluter Höhepunkt.
Spieler der Saison (Liga)
Oliver Occean von Greuther Fürth, ein überragender Stürmer.
Spieler der Saison (FC Ingolstadt 04)
Auch wenn er sich schwer verletzt hat und die letzten Spiele fehlte: Andreas Buchner. Er hat eine super Saison gespielt und ist einfach einer unserer Besten. Er kämpft, gibt alles, ist unglaublich schnell und offensiv eine Granate.
Mannschaft der Saison (Liga)
Der SC Paderborn. Ich hatte sie als Abstiegskandidaten gehandelt, stattdessen spielen sie bis zum Ende der Saison mit um den Aufstieg bzw. die Relegation. Hut ab, Paderborn.
Negative Überraschung der Saison (Mannschaft)
Aachen hat mich sehr enttäuscht. Ich dachte nie, das Aachen absteigt. Einfach schade, dass dieser Traditionsverein nun aus der zweiten Liga verschwindet. Es wird schwer, auch finanziell, aber ich hoffe sie kommen wieder.
Beste Stimmung auswärts?
War in Braunschweig. Die Stimmung war dort einfach super. Von den Auswärtsfahrten die ich mitgemacht habe, letzte Saison, war es die Beste.
Welche Auswärtsfahrten hast du verpasst?
Zu viele. Leider konnte ich nicht mit nach Düsseldorf, St. Pauli (Lübeck) und Bochum. Die standen auf der Agenda. Aber aufgehoben ist nicht aufgeschoben. Ich komme nächste Saison.
Chorus der Saison?
3. Liga, nie mehr, nie mehr!
Wunsch für die neue Saison?
Kein Abstiegskampf. Eine ordentliche solide Saison, vom ersten bis zum 34. Spieltag. Tolle Heimspiele, viel mehr Zuschauer. Zwei nervenaufreibende Saisons reichen.
Wie gefallen die neuen Trikots?
Sche. Ich hab damit gerechnet dass nach AC-Milan-Style nun wieder rot kommt. Ich finde die Farbe schön. Riecht zwar nach Bayern München, aber wir sind die Schanzer. Außerdem ist es ein leicht anderer Farbton. Die Auswärtstrikots bleiben farblich fast gleich. Die Ausweich in schwarz sind auch ganz gut.
RELEGATION
Steigt Düsseldorf auf oder bleibt Hertha drin?
Hertha bleibt drin.
Steigt Regensburg auf oder bleibt Karlsruhe drin
Regensburg steigt auf.
Vielen Dank an alle Leser des Schwarz-Rot-Blogs.
Danke für eure Unterstützung.
Ich hoffe es hat euch diese Saison Spaß gemacht. Bleibt mir treu, ich wünsche euch schöne Sommerpause.
Auch über die UEFA EURO gibt es natürlich ein paar Berichte. Die Rubrik dazu wird in Kürze vorgestellt.
euer Maxi
Dienstag, 8. Mai 2012
Total verzockt oder goldrichtig?
Vor der Saison habe ich die Saisonplatzierungen für Liga eins und zwei getippt. Hier das Ergebnis. Richtig verschätzt habe ich mich beim HSV sowie Gladbach. In der zweiten Liga gnadenlos überschätzt habe ich die Bochumer und Duisburger als Aufsteiger eingeschätzt. Unten das gleiche Bild Paderborn spielte eine Wahnsinns-Saison und auch die Frankfurter hielten die Klasse. Aachen wäre wohl mit meinem getippten 11. Platz jetzt überglücklich. auch die Hansa wäre mit seiner Platzierung sehr glücklich.
1.
FC Bayern München (2.)
2.
BV Borussia Dortmund 09 (1.)
3.
Bayer 04 Leverkusen (5.)
4.
Hamburger SV (15.)
5.
FC Schalke 04 (3.)
6.
VfB Stuttgart (6.)
7.
SV Werder Bremen (9.)
8.
VfL Wolfsburg (8.)
9.
1. FSV Mainz 05 (13.)
10.
Hertha BSC Berlin (16.)
11.
TSG 1899 Hoffenheim (11.)
12.
1. FC Nürnberg
(10.)
13.
Hannover 96 (7.)
14.
VfL 1900 Borussia Mönchengladbach (4.)
15.
1. FC Kaiserslautern (18.)
16.
1. FC Köln (17.)
17.
SC Freiburg (12.)
18.
FC Augsburg (14.)
2. Liga
1.
Eintracht Frankfurt (1.)
2.
VfL Bochum (11.)
3.
MSV Duisburg (10.)
4.
SpVgg Greuther Fürth (1.)
5.
TSV 1860 München (6.)
6.
FC Energie Cottbus (14.)
7.
Fortuna Düsseldorf (3.)
8.
FC St. Pauli (4.)
9.
SG Dynamo Dresden (9.)
10.
FC Ingolstadt 04 (12.)
11.
TSV Alemannia Aachen (17.)
12.
TSV Eintracht Braunschweig (8.)
13.
Karlsruher SC (16.)
14.
FC Erzgebirge Aue (15.)
15.
FC Hansa Rostock (18.)
16.
1. FC Union Berlin (7.)
17.
SC Paderborn 07 (5.)
18.
FSV 1899 Frankfurt (18.)
Montag, 7. Mai 2012
Danke Michael Müller. Schwarz-Rot sprach mit dem Organisator des ersten Sonderzuges
Es war ein großer Verdienst von Michael Müller, dass der erste Sonderzug in der Vereinsgeschichte des FC Ingolstadt 04 so erfolgreich ablief. Der 37-jährige organisierte den Sonderzug nach Braunschweig. Bei der Hinfahrt sprach ich mit ihm über die Saison, die Zuschauer-Entwicklung beim FC Ingolstadt und zukünftige Sonderzüge.
Michael, du hast den ersten Sonderzug organisiert. Von wem ging der Impuls für diese Aktion aus?
Der Impuls ging von Jörg Schlagbauer aus. Er ist ein aktives Gewerkschaftsmitglied und FC Ingolstadt-Fan. Im Rahmen der Aktion "To chance a play" ist dieser Sonderzug in Zusammenarbeit mit Braunschweig zu Stande gekommen.
Audi hat sich bereit erklärt die Kosten zu übernehmen. Es wurde von 25.000 Euro gesprochen.
Dieses Budget werden wir wahrscheinlich nicht komplett ausschöpfen.
Wie zufrieden bist du mit der Mitfahrer-Resonanz. Hättest du dir mehr als 300 Mitfahrer erwartet?
Ich habe mir mehr Mitfahrer erwartet. Allerdings muss ich sagen, 300 ist für den ersten Sonderzug doch eine gute Zahl. Der Sonntag ist natürlich ein ungünstiger Tag. Vielen ist die Abfahrtszeit und Rückkunftszeit zu früh bzw. zu spät, weil sie am nächsten Tag arbeiten müssen. Das sollte berücksichtigt werden. Wenn wir am Samstag gespielt hätten, wäre der Sonderzug mit Sicherheit voll geworden.
Der FC Ingolstadt hatte in dieser Saison einen Zuschauerschnitt von 7.000 - 8.000 Zuschauern. Wie siehst du die aktuelle Zuschauer-Entwicklung in Ingolstadt?
Für mich ist es halt super, ich kann mir die 2. Bundesliga vor der Haustür im Stadion anschauen. Ich kann es einfach nicht nachvollziehen, warum relativ "wenige" Zuschauer ins Stadion gehen. Wir haben ein schönes neues Stadion mit 15.000 Zuschauern. Es ist halt schade, wenn nur 8.000 ins Stadion gehen. Als Fan muss seine Mannschaft unterstützen, egal ob sie schlecht oder gut spielt. Das fehlt mir einfach ein bisschen. Es ist am wachsen, es werden von Spieltag zu Spieltag immer mehr. Bei den Auswärtsfahrten werden es immer mehr Zuschauer, allerdings dauert es halt einfach bis es immer mehr werden.
Im Sonderzug läuft eine Spendenaktion, wem kommen diese Spenden zu gute?
Die Spenden kommen Kindern zu Gute, die in ärmeren Gebieten wie Afrika oder Südamerika zu gute. Allerdings war ich auch der Meinung, dass die Spendengelder auch in soziale oder carrikative Einrichtungen in der Region gehen sollen. Wem die Spendengelder letztendlich zukommen, darüber bin ich mit Jörg Schlagbauer noch im Austausch.
Wird so eine Sonderzug-Aktion wiederholt? Soll es regelmäßige Sonderzüge geben wie zum Beispiel beim ERC Ingolstadt?
Ich finde grundsätzlich solche Aktionen gut, weil die Fangemeinschaft dadurch wächst. Jeder kann sich mit jedem unterhalten, es kann Party gemacht werden. Es sind halt viele in einer großen Gemeinschaft unterwegs. So Zugfahrten sind freier zu gestalten als Busfahrten. Ich hoffe, dass wir auf bereite Resonanzen stoßen und so einen Sonderzug, einmal pro Hin- und Rückrunde organisieren können.
Es gibt ja nun genügend attraktive Ziele für kommende Sonderzüge: Kaiserslautern, möglicherweise Düsseldorf, sollten sie nicht aufsteigen, Köln oder St. Pauli.
St. Pauli wäre eine typische Auswärtsfahrt wo ich als Fan sagen würde, da wäre ich dabei.
Wie lief die Organisation ab?
Zuerst wird bei verschiedenen Zugunternehmen angefragt und das Preis-Leistungsverhältnis verglichen. Anschließend wird nach verhandelt und dann gemäß der Anmeldungen die Waggons gechartert.
Bevor ich mit Michael Müller in "seinem" Abteil sprach, schlief er seelenruhig. Einer der wenigen Momente bei der Hinfahrt, in dem er nicht in Gespräche, Diskussionen oder organisatorischen Sachen verwickelt war und Kraft tanken konnte.
Michael, du hast den ersten Sonderzug organisiert. Von wem ging der Impuls für diese Aktion aus?
Der Impuls ging von Jörg Schlagbauer aus. Er ist ein aktives Gewerkschaftsmitglied und FC Ingolstadt-Fan. Im Rahmen der Aktion "To chance a play" ist dieser Sonderzug in Zusammenarbeit mit Braunschweig zu Stande gekommen.
Audi hat sich bereit erklärt die Kosten zu übernehmen. Es wurde von 25.000 Euro gesprochen.
Dieses Budget werden wir wahrscheinlich nicht komplett ausschöpfen.
Wie zufrieden bist du mit der Mitfahrer-Resonanz. Hättest du dir mehr als 300 Mitfahrer erwartet?
Ich habe mir mehr Mitfahrer erwartet. Allerdings muss ich sagen, 300 ist für den ersten Sonderzug doch eine gute Zahl. Der Sonntag ist natürlich ein ungünstiger Tag. Vielen ist die Abfahrtszeit und Rückkunftszeit zu früh bzw. zu spät, weil sie am nächsten Tag arbeiten müssen. Das sollte berücksichtigt werden. Wenn wir am Samstag gespielt hätten, wäre der Sonderzug mit Sicherheit voll geworden.
"Als Fan muss seine Mannschaft unterstützen, egal ob sie schlecht oder gut spielt"
Der FC Ingolstadt hatte in dieser Saison einen Zuschauerschnitt von 7.000 - 8.000 Zuschauern. Wie siehst du die aktuelle Zuschauer-Entwicklung in Ingolstadt?
Für mich ist es halt super, ich kann mir die 2. Bundesliga vor der Haustür im Stadion anschauen. Ich kann es einfach nicht nachvollziehen, warum relativ "wenige" Zuschauer ins Stadion gehen. Wir haben ein schönes neues Stadion mit 15.000 Zuschauern. Es ist halt schade, wenn nur 8.000 ins Stadion gehen. Als Fan muss seine Mannschaft unterstützen, egal ob sie schlecht oder gut spielt. Das fehlt mir einfach ein bisschen. Es ist am wachsen, es werden von Spieltag zu Spieltag immer mehr. Bei den Auswärtsfahrten werden es immer mehr Zuschauer, allerdings dauert es halt einfach bis es immer mehr werden.
Im Sonderzug läuft eine Spendenaktion, wem kommen diese Spenden zu gute?
Die Spenden kommen Kindern zu Gute, die in ärmeren Gebieten wie Afrika oder Südamerika zu gute. Allerdings war ich auch der Meinung, dass die Spendengelder auch in soziale oder carrikative Einrichtungen in der Region gehen sollen. Wem die Spendengelder letztendlich zukommen, darüber bin ich mit Jörg Schlagbauer noch im Austausch.
Wird so eine Sonderzug-Aktion wiederholt? Soll es regelmäßige Sonderzüge geben wie zum Beispiel beim ERC Ingolstadt?
Ich finde grundsätzlich solche Aktionen gut, weil die Fangemeinschaft dadurch wächst. Jeder kann sich mit jedem unterhalten, es kann Party gemacht werden. Es sind halt viele in einer großen Gemeinschaft unterwegs. So Zugfahrten sind freier zu gestalten als Busfahrten. Ich hoffe, dass wir auf bereite Resonanzen stoßen und so einen Sonderzug, einmal pro Hin- und Rückrunde organisieren können.
Es gibt ja nun genügend attraktive Ziele für kommende Sonderzüge: Kaiserslautern, möglicherweise Düsseldorf, sollten sie nicht aufsteigen, Köln oder St. Pauli.
St. Pauli wäre eine typische Auswärtsfahrt wo ich als Fan sagen würde, da wäre ich dabei.
Wie lief die Organisation ab?
Zuerst wird bei verschiedenen Zugunternehmen angefragt und das Preis-Leistungsverhältnis verglichen. Anschließend wird nach verhandelt und dann gemäß der Anmeldungen die Waggons gechartert.
Sonntag, 6. Mai 2012
Samstag, 5. Mai 2012
Ja so sans die alten Rittersleid
Warum dieser Posttitel? Keine Ahnung. Ja so sans, die alten Rittersleid, ist zumindest ein Lied. Ja die 2. Liga nimmt immer mehr Gestalt an. Aus der dritten Liga stiegen der SV Sandhausen als Meister und der VfR Aalen auf. In die Relegation geht der Jahn Regensburg aus der Oberpfalz.
Aus dem Oberhaus verabschiedete sich heute der 1. FC Köln. Bereits früher stand der 1. FC Kaiserslautern als Absteiger fest. Das sind attraktive Gegner. Zwei Vereine die viele Gästefans mit in den Sportpark mitbringen. Und im Umkehrschluss zwei tolle Auswärtsfahrten die uns Fans nächste Saison erwarten. Ob die Hertha nun auch noch runterkommt, hängt von der Relegation ab. Die möglichen Gegner stand heute sind Fortuna Düsseldorf, SC Paderborn oder der FC St. Pauli.
Man darf gespannt sein, welche Entscheidungen morgen fallen. Wer geht runter in die dritte Liga? Wer spielt die Relegation? Bald wissen wir mehr.
Aus dem Oberhaus verabschiedete sich heute der 1. FC Köln. Bereits früher stand der 1. FC Kaiserslautern als Absteiger fest. Das sind attraktive Gegner. Zwei Vereine die viele Gästefans mit in den Sportpark mitbringen. Und im Umkehrschluss zwei tolle Auswärtsfahrten die uns Fans nächste Saison erwarten. Ob die Hertha nun auch noch runterkommt, hängt von der Relegation ab. Die möglichen Gegner stand heute sind Fortuna Düsseldorf, SC Paderborn oder der FC St. Pauli.
Man darf gespannt sein, welche Entscheidungen morgen fallen. Wer geht runter in die dritte Liga? Wer spielt die Relegation? Bald wissen wir mehr.
Sonntag, 29. April 2012
Quaner macht alles klar - Ingolstadt bleibt zweitklassig
Der FC Ingolstadt 04 hat sich durch ein 1:0 gegen den FC Energie Cottbus den vorzeitigen Klassenerhalt gesichert. In einem schwachen Spiel in dem Cottbus über weite Strecken das Spiel dominierte erzielten die Schanzer in der Schlussphase den entscheidenden Treffer. Vor dem Spiel wurde der langjährige Fanbeauftragte Hans-Martin Kurka verabschiedet. Die Fans auf der Südtribüne bedankten sich bei Spielbeginn mit Bannern bei ihm.
Über 11.000 Zuschauer kamen zum Heimfinale nochmals in den Sportpark (Zuschauerrekord in der Rückrunde). Ein zähes Spiel mit wenigen Torchancen, allerdings sehr engagierten Cottbusern. Energie Cottbus muss noch um den Klassenerhalt zittern. In der ersten Halbzeit waren Torchancen Mangelware. Vor allem die Schanzer taten sich schwer, einen Fuß ins Spiel zu bekommen.
In der 55. Minute sorgte Adlungs Schuss für ein Raunen im Stadion. Sein Schuss verfehlte nur knapp das Kreuzeck. Es wäre die Führung für die Gäste aus Brandenburg gewesen. Die Cottbuser waren mit 1.800 Zuschauern im Sportpark. Die Auswärtsfahrt bezahlte der Verein und die Spieler. Cottbus nun offensiv stärker, allerdings mit dem fehlenden letzten Druck. Ingolstadt startete in den letzten zehn Minuten seine Schlussoffensive. Dann stach Joker Quaner. Quaner spielte nach rechts zu Caiuby der abzog. Torwart Renno wehrte zu kurz ab und Quaner nutzte das Geschenk zur Führung.
Eine glückliche Führung. In den letzten Minuten ließen die seit nun mehr neun Spielen zuhause ungeschlagenen Schanzer nichts mehr anbrennen. Die Mannschaft feierte nach dem Spiel mit ihren Fans den Klassenerhalt. Die Schanzer bleiben auch nächstes Jahr in der 2. Bundesliga.
Nächste Woche geht es mit dem Sonderzug zum Saisonfinale nach Braunschweig.
Ich hab mein Versprechen eingehalten. Da aktuell in Karlshuld Volksfest ist, bin ich heute mit Lederhose ins Stadion gegangen. Beweisfoto folgt . . .
Sonntag, 22. April 2012
Gratulation und Herzlich Willkommen
Ein schwarzes Wochenende für den FC Ingolstadt 04. Doch andere Vereine hatten in dieser Woche allerhand zu feiern.
Gratulation geht an den Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth. Der fränkische Rivale konnte sich am Montag den Aufstieg sichern, da Dresden die Fortuna aus Düsseldorf schlug.
Damit haben wir nächste Saison eine Schwemme an bayerischen Vereinen. Im Oberhaus spielen nächstes Jahr damit der FC Bayern München, aus Franken der 1. FC Nürnberg und Greuther Fürth. Aus Schwaben komplettiert der FC Augsburg das Feld, sollten sie die Klasse halten.
Auch Grund zum Feiern hatte an diesem Wochenende die Borussia aus Dortmund. Der achte Meistertitel der Vereinsgeschichte wurde mit einem 2:1-Heimsieg gegen die Borussia Mönchengladbach gesichert.
Begrüßen in der zweiten Liga dürfen wir den SV Sandhausen. Die Kurpfälzer steigen zum ersten Mal in ihrer 95-jährigen Vereinsgeschichte ins Unterhaus auf. Die Schanzer treffen damit nächste Saison auf keinen unbekannten Gegner. Sowohl in Regionalliga als auch in der 3. Liga standen sich beide Teams bereits gegenüber.
Gratuliert darf dem SC Freiburg. Die Breisgauer sicherten mit ihrem 0:0 gegen den SC Freiburg den vorzeitigen Klassenerhalt.
Im Kampf um den Aufstieg ist der Jahn Regensburg ein wichtiger Schritt gelungen. Die Oberpfälzer stehen nun wieder auf dem Relegationsplatz. Die Regensburger würden nach aktuellen Stand in der Relegation auf den KSC treffen.
| Bilder (4): Archiv |
Gratulation geht an den Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth. Der fränkische Rivale konnte sich am Montag den Aufstieg sichern, da Dresden die Fortuna aus Düsseldorf schlug.
Damit haben wir nächste Saison eine Schwemme an bayerischen Vereinen. Im Oberhaus spielen nächstes Jahr damit der FC Bayern München, aus Franken der 1. FC Nürnberg und Greuther Fürth. Aus Schwaben komplettiert der FC Augsburg das Feld, sollten sie die Klasse halten.
Auch Grund zum Feiern hatte an diesem Wochenende die Borussia aus Dortmund. Der achte Meistertitel der Vereinsgeschichte wurde mit einem 2:1-Heimsieg gegen die Borussia Mönchengladbach gesichert.
| Nächstes Jahr geht es für die Schanzer wieder nach Sandhausen. |
Begrüßen in der zweiten Liga dürfen wir den SV Sandhausen. Die Kurpfälzer steigen zum ersten Mal in ihrer 95-jährigen Vereinsgeschichte ins Unterhaus auf. Die Schanzer treffen damit nächste Saison auf keinen unbekannten Gegner. Sowohl in Regionalliga als auch in der 3. Liga standen sich beide Teams bereits gegenüber.
| Dieses Duell wird es vorerst nicht wieder geben. Die Freiburger hielten die Bundesliga. |
Gratuliert darf dem SC Freiburg. Die Breisgauer sicherten mit ihrem 0:0 gegen den SC Freiburg den vorzeitigen Klassenerhalt.
| Ein Derby der Donaustädte? Die Regensburger stehen aktuell auf dem Relegationsplatz. |
Im Kampf um den Aufstieg ist der Jahn Regensburg ein wichtiger Schritt gelungen. Die Oberpfälzer stehen nun wieder auf dem Relegationsplatz. Die Regensburger würden nach aktuellen Stand in der Relegation auf den KSC treffen.
Rückfall in alte Zeiten
Der Auftritt unserer Mannschaft im Derby gegen München, war ein trauriger Rückfall in alte Zeiten. Haarsträubende Abwehrfehler bei den Gegentoren, ein schlechtes Spiel gegen den Ball. Das kannten wir bereits aus der Hinrunde. Warum ausgerechnet die Mannschaft so schwach gegen den TSV spielte, ist ein Rätsel. An die Leistungen der letzten Wochen konnte der FC04 nicht anknüpfen. Nach starken Beginn, geriet man in Rückstand. Allerdings glich Leitl vor der Halbzeit noch aus. Die Löwen schossen kurz nach Wiederanpfiff die 2:1-Führung. Der Rest ist Geschichte. Eine orientierungslose Ingolstädter Abwehr. Nach vorne gegen ebenfalls nicht viel. Nach dem 3:1 für die 60er war das Spiel vor 21.000 Zuschauern in der Münchner Arena entschieden.
Der Klassenerhalt kann nun mit einem Sieg gegen Cottbus gesichert werden. Das Spiel gegen die Löwen war das 100. Ligaspiel der Schanzer. Außerdem war es die beste Möglichkeit endlich wieder einen Derbysieg zu feiern. Denn der letzte Derbysieg der Donaustädter datiert aus dem August 2008 (damals 3:2 gegen Fürth). Über 2.000 Fans reisten mit ins Stadion um den die Schanzer zu unterstützen. Ein Zuschauereinbruch am kommenden Wochenende gegen Cottbus ist dementsprechend zu erwarten.
Noch zwei Spiele sind zu absolvieren. Am Sonntag gastiert Cottbus, dann geht es mit dem ersten Sonderzug der Vereinsgeschichte nach Braunschweig. Dann ist diese turbulente beendet. Zeit zu verschnaufen. Und dieses 4:1 soll ganz schnell vergessen werden.
Mittwoch, 18. April 2012
Es wird endlich Zeit . . .
Es wird endlich Zeit . . . im sechsten Oberbayerischen Derby mit dem TSV 1860 München soll endlich ein Sieg her. Gegen den Rivalen aus Giesings Höhen konnten die Schanzer bisher noch nicht gewinnen. Die Bilanz eindeutig zugunsten der Löwen. Nun wird es endlich mal Zeit einen Rivalen zu schlagen. Die Derby-Bilanz der Schanzer ist ohnehin nicht die Beste. Man wartet seit dem ersten Aufstieg auf einen Derby-Sieg. Damals wurde Greuther Fürth mit 3:2 geschlagen. Daraus resultierte auch die einzige Ingolstädter Tabellenführung in der zweiten Liga. Lange her. Aber Hallo.
Noch mehr Brisanz bringen wohl zwei Personalien mit. Necat Aygün, er stand von 2008 - 2009 in den Diensten der Schanzer und machte 11 Ligaspiele. Er trägt jetzt das Trikot der Löwen. Den umgekehrten Wechsel vollzog Manuel Schäffler. Er kam zur Winterpause von der Isar an die Donau. Für die Schanzer erzielte er in den letzten Spielen zwei wichtige Tore. Die Derby-Situation kennt er zu gut. Er stand in der Premieren-Saison der Schanzer in Liga zwei 2008 / 2009 zweimal auf dem Platz. Im Hinspiel trotzten wir den Löwen ein 1:1 ab. Das Rückspiel verloren wir nach 2:1-Führung mit 2:3. Der Anfang vom Ende. Wir sollten erst am 34. Spieltag wieder ein Spiel gewinnen. Er spielte bei beiden Partien durch, erzielte allerdings kein Tor. Das übernahmen andere. Beim Derby in dieser Saison wurde Schäffler kurz vor Schluss für den Siegtorschützen Rakic eingewechselt. Jetzt steht auf der anderen Seite. Auf der guten Seite . . .
Die Fanbetreuung erwartet am Samstag rund 1800 Fans in der Münchner Arena. Zur sechsten Auflage des Oberbayerischen Derbys. Den Schanzern gehen übrigens die Derbys aus. Fürth ist aufgestiegen. Also wird man sich nächste Saison mit den Löwen um die bayerische Vorherrschaft im Unterhaus streiten. Außer der Jahn Regensburg sollte über die Relegation noch den Weg nach oben finden. Es wird endlich Zeit für einen Derby-Sieg gegen die Löwen..... Also aufgeht´s Schanzer zieht den Löwen die Zähne.
Die Bilanz der Schanzer gegen den TSV 1859
Saison 2008 / 2009
TSV 1860 München - FC Ingolstadt 04 1:1
FC Ingolstadt 04 - TSV 1860 München 3:2
Saison 2010 / 2011
FC Ingolstadt 04 - TSV 1860 München 1:1
TSV 1860 München - FC Ingolstadt 04 1:1
Saison 2011 / 2012
FC Ingolstadt 04 - TSV 1860 München 0:1
Noch mehr Brisanz bringen wohl zwei Personalien mit. Necat Aygün, er stand von 2008 - 2009 in den Diensten der Schanzer und machte 11 Ligaspiele. Er trägt jetzt das Trikot der Löwen. Den umgekehrten Wechsel vollzog Manuel Schäffler. Er kam zur Winterpause von der Isar an die Donau. Für die Schanzer erzielte er in den letzten Spielen zwei wichtige Tore. Die Derby-Situation kennt er zu gut. Er stand in der Premieren-Saison der Schanzer in Liga zwei 2008 / 2009 zweimal auf dem Platz. Im Hinspiel trotzten wir den Löwen ein 1:1 ab. Das Rückspiel verloren wir nach 2:1-Führung mit 2:3. Der Anfang vom Ende. Wir sollten erst am 34. Spieltag wieder ein Spiel gewinnen. Er spielte bei beiden Partien durch, erzielte allerdings kein Tor. Das übernahmen andere. Beim Derby in dieser Saison wurde Schäffler kurz vor Schluss für den Siegtorschützen Rakic eingewechselt. Jetzt steht auf der anderen Seite. Auf der guten Seite . . .
Die Fanbetreuung erwartet am Samstag rund 1800 Fans in der Münchner Arena. Zur sechsten Auflage des Oberbayerischen Derbys. Den Schanzern gehen übrigens die Derbys aus. Fürth ist aufgestiegen. Also wird man sich nächste Saison mit den Löwen um die bayerische Vorherrschaft im Unterhaus streiten. Außer der Jahn Regensburg sollte über die Relegation noch den Weg nach oben finden. Es wird endlich Zeit für einen Derby-Sieg gegen die Löwen..... Also aufgeht´s Schanzer zieht den Löwen die Zähne.
Die Bilanz der Schanzer gegen den TSV 1859
Saison 2008 / 2009
TSV 1860 München - FC Ingolstadt 04 1:1
FC Ingolstadt 04 - TSV 1860 München 3:2
| Führung verspielt: Die Schanzer führen zuhause im ESV-Stadion mit 2:1 gegen den TSV und verlieren am Ende 2:3. Im Hinspiel war es Zecke Neuendorf der den Ingolstädtern einen Punkt sicherte. |
Saison 2010 / 2011
FC Ingolstadt 04 - TSV 1860 München 1:1
TSV 1860 München - FC Ingolstadt 04 1:1
Saison 2011 / 2012
FC Ingolstadt 04 - TSV 1860 München 0:1
Dienstag, 17. April 2012
Das Versprechen bleibt
Es war der 08. März 2009 als der FC Ingolstadt zuhause den TSV 1860 empfing. Das ESV-Stadion war ausverkauft, zum dritten Mal in dieser Saison nach den Spielen gegen den HSV und den 1. FC Nürnberg. Vor dem Spiel sagte ich scherzhaft: Wenn wir gegen die Löwen gewinnen, werde ich Vereinsmitglied. Aus einem Scherz wurde später ernst. Denn dieses Versprechen dass ich mir und dem Verein gegeben habe, bleibt erhalten. Wenn es am Samstag zum sechsten Mal heißt: Kätzchen gegen Schanzer. Bisher konnten die Ingolstädter noch nie gegen den TSV gewinnen. In der Zweitliga-Premieren-Saison endete die Partie in München dank Zeckes Hammertor 1:1. In Ingolstadt verlor man nach Führung mit 2:3. Damals mussten beide Trainer Fink und Wolf auf die Tribüne. Ingolstadt stieg später wieder ab. In der zweiten Saison kassierten die Schanzer zuhause vor ausverkauften Haus aufgrund eines Patzers von Kirschstein den späten 1:1-Ausgleich. In München endete die Partie ebenfalls 1:1. In dieser Saison mussten wir uns zuhause mit 0:1 geschlagen geben.
Also wird es höchste Zeit für einen Schanzer Sieg gegen den ungeliebten Rivalen. Und das Versprechen bleibt. Sollten wir am Samstag in München gewinnen, werde ich zum 01. Mai Vereinsmitglied beim FC Ingolstadt. Wird auch Zeit . . .
Sonntag, 15. April 2012
Nie mehr 3. Liga - Schanzer haben Klassenerhalt fast in der Tasche
Viva la FCI, Viva la 2. Liga. Der FC Ingolstadt 04 hat mit seinem 2:1-Sieg gegen den Karlsruher SC den Klassenerhalt damit fast perfekt gemacht.
Trainer Tomas Oral, wollte gegen den Karlsruher SC vollen Einsatz seiner Elf sehen. Die Konkurrenz aus dem Keller spielte voll für uns. Damit war die Vorgabe klar, ein Sieg und der Klassenerhalt ist fast sicher. 8328 Zuschauer fanden sich nach dem 1:1 in Frankfurt in den Sportpark ein. Die erste Chance hatte allerdings der KSC der mit zahlreichen Fans nach Oberbayern reiste. Groß verzog nur knapp am Kasten vorbei (3.). Caiuby schoss in der achten Minute knapp am Kasten vorbei. In der 14. Minute hieß es dann: Tor für den FC Ingolstadt 04. Caiuby spielte quer zu Akaichi, der die halbe Karlsruher Abwehr austanzte und dann überlegt ins rechte Eck abzog. KSC-Keeper Orlishausen war ohne Chance.
Vom Gast Karlsruhe kam gar nichts. In der Offensive versuchte der Karlsruher SC den FC unter Druck zu setzen, was allerdings deutlich misslang. Nemec köpfte schließlich (29.) am Kasten vorbei. Ikeng hätte auf 2:0 erhöhen müssen, doch sein Schüsschen in aussichtsreicher Position (34.) konnte Orlishausen klären. Die Schanzer nahmen das 1:0 verdient mit in die Kabine.
Nach der Halbzeit spielte der KSC mutiger nach vorne. Konnte aber nur einmal Kapital daraus schlagen. Calhanoglu schoss aus rund 16 Metern knapp über die Latte (52.). Ingolstadt ließ nun den KSC spielen und zeigte erst in der 65. Minute wieder wer Herr im Haus ist. Heller köpfte nach seiner Einwechslung knapp über die Latte. Der KSC kämpfte verbissen weiter und wurde nach einem Stellungsfehler belohnt. Gunesch, Matip und Schäfer ließen Terrazzino passieren, der über Özcan lupfte und in der 75. Minute ausglich. Doch der FC Ingolstadt startete seine Schlussoffensive. Nach einem Leitl-Freistoß war Verteidiger Marino Biliskov zur Stelle und köpfte zur erneuten Führung ein (85.).
| Oben: Biliskov bejubelt von seinen Teamkollegen. Karlsruhes Iashvilli ist bedient. Unten: Caiuby vergibt die Chance auf die Entscheidung |
Damit setzt der FC04 seine eindrucksvolle Serie von 14 ungeschlagenen Spielen weiter fort. Sieben Punkte Vorsprung auf den KSC (Platz 16) und acht Punkte auf Hansa Rostock (Platz 17) sind ein gutes Polster. Beim Derby am Samstag gegen den TSV 1859 kann der Klassenerhalt endgültig fix gemacht werden. Heute sangen bereits die Fans: "Nie mehr 3. Liga"
FC Ingolstadt 04: Özcan - Görlitz, Biliskov, Gunesch, Schäfer - Ikeng, Matip, Leitl (90.+2 Bambara), Caiuby - Nemec (72. Schäffler), Akaichi (63. Heller)
Tore: 1:0 (14.) Akaichi, 1:1 (75.) Terrazzino, 2:1 (86.) Biliskov
Zuschauer: 8328, Sportpark Ingolstadt
Donnerstag, 12. April 2012
Die Serientäter bleiben Serientäter
Wir die Schanzer und der wohl alte und neue Deutsche Meister Borussia Dortmund bleiben Serientäter. Wir konnten mit einem hart erkämpften Remis beim Bald-Aufsteiger Eintracht Frankfurt unsere Serie auf 13 Spiele ungeschlagen ausbauen. Besser im deutschen Profi-Fußballs steht aktuell nur der BVB da, wenn es nach dieser Serie geht. Fußballerisch trennen uns Welten . . .
Es ging zur Eintracht. "Schreim ma drei" war das Motto. Natürlich stets selbstbewusst. Die Organisation in Frankfurt stellte sich als chaotisch und nicht erstligareif heraus. Ewiges Kreisen um das Stadion herum, bis man dann endlich dorthin kam wohin man wollte. Naja. Das Stadion war natürlich beeindruckend. Das zweitgrößte der Liga (1. Düsseldorf, 54.600, 2. Frankfurt 51.500) und natürlich die Mannschaft die garantiert aufsteigen wird. Egal wie dieses Spiel ausgehen würde. 38.500 Zuschauer sollten sich am Ende ins Waldstadion einfinden. Dort wurde bereits WM-Fußball gespielt, auch Erste Liga. Dort hin wollen sie wieder. Und wir wollten dem ambitionierten Verein die Reise in Liga eins natürlich nicht so leicht machen. Die Eintracht legte ordentlich los und dominierte was die Spielanteile anging, die Partie. Wir erweckten nie den Eindruck, dass wir Eintracht hier gefährden könnten. Zu betonen ist auch, dass die Eintracht bisher zuhause noch ungeschlagen ist. Doch so richtig Angst erweckte die Eintracht nicht. Wir verteidigten gut und konnten so mit 12,5 ungeschlagenen Spielen in die Halbzeit gehen: 0:0.
Die andere Spielstände sollten uns allerdings ein wenig unter Druck setzen, Aachen führte ebenso wie Karlsruhe. Rostock hatte bereits einen Tag vorher vorgelegt. Fast unmittelbar nach dem Wiederanpfiff schoss Frankfurt zu einem psychologisch unglücklichen Zeitpunkt, wie man so schön sagt das Führungstor. Doch die Adler zeigten weiter keinen beeindruckenden Superfußball. Also erstklassig, war das weiter nicht. Effektivität war die fast ganze Saison über nicht unser Merkmal. Doch Ahmed Akaichi bestrafte eine Frankfurt Unachtsamkeit eiskalt. 1:1! Und jetzt war verteidigen angesagt. Die Frankfurter standen ordentlich unter Druck und griffen an. Wir standen hinten drin und versuchten den Punkt über die Runden zu bringen. Doch diesmal gelang Frankfurt kein Lucky Punch. Denn in der Hinrunde raubten sie uns der 90+6. Minute den Sieg. Die Serie bleibt bestehen, 13 Spiele ungeschlagen und am Sonntag gleich das nächste wichtige Spiel gegen den KSC.
Zwei Siege noch und dann ist das Ding durch..... Für Frankfurt nach oben für uns nach unten.
Einen wichtigen Schritt in Richtung Meisterschaft hat auch die Borussia aus Dortmund gemacht. Der neue Ligaprimus bezwang zuhause im Westfalenstadion bei einer nervenaufreibenden und spannenden Schlussphase den FC Bayern. Der alte Meister wird wohl auch der neue Meister werden. Lewandowski mit Kunst-Tor. Robben verschießt er einen Elfmeter und dann schießt er die "Steilvorlage" von Subotic in freundlicher Zusammenarbeit mit der Latte des BVB-Tores weit übers Quergebälk. Die Bayern gehen K.O. Und die Dortmunder werden dass sich wohl nicht mehr nehmen lassen. Zwei Klasse Spiele an einem Tag.
Doch die Auswärtsfahrten-Saison ist noch nicht vorbei. Am Sonntag, den 21.04 geht´s nach München zum Rivalen TSV 1860. Aufgeht´s Schanzer zum ersten Derby-Sieg gegen die Kätzchen.
Montag, 9. April 2012
61. Auswärtsfahrt nach Frankfurt
Die 61. Auswärtsfahrt steht auf dem Programm. Und die erste in diesem Jahr 2012. Nachdem ich bei den Auswärtsspielen in Rostock, Bochum und Dresden verhindert war.
Das Motto dieser Auswärtsfahrt lautet "Schrei ma drei" angelehnt an das bayerische Kartenspiel "Watten." Mal sehen wer am Ende die drei Punkt auf seiner Seite hat.
Das Spiel in der Hinrunde
In der Hinrunde fanden über 9.000 Zuschauer den Weg ins Stadion gegen den Liga-Primus Eintracht Frankfurt. In einem offensiv geführten Spiel, ging der FC Ingolstadt durch ein Tor von Stefan Leitl in Führung. In einer langen Nachspielzeit, hatte die Eintracht den längeren Atem und erzielte in der 90+6. Minute den Ausgleich. Dass es gegen die Großen läuft zeigt die Bilanz. Fortuna Düsseldorf, Eintracht Frankfurt und Fürth trotzte man ein Remis ab, zuhause. Gegen Pauli konnte man sogar gewinnen. Doch Auswärts sieht es düster aus. In Düsseldorf (3:1) verlor man genauso wie in Fürth (3:0) ebenso gegen St. Pauli (2:0).
Sonntag, 8. April 2012
Ingolstadt zeigt Moral - 3:3 gegen Aachen
Der FC Ingolstadt 04 bewies eins ums andere Mal Moral im Abstiegskampf. Nach einem 1:3-Rückstand gegen das Tabellenschlusslicht Alemannia Aachen retteten die Schanzer noch einen Punkt.
Trainer Oral musste auf die Gelb gesperrten Caiuby und Ikeng verzichten. Für sie spielten Florian Heller und Manuel Schäffler.
Den besseren Start in die Partie erwischte der Gast aus Aachen. Nach drei Minuten scheiterte Stiepermann an Özcan, allerdings war das Abseits. Ein Freistoß von Hadouir hielt Özcan ohne Probleme (10.). Allerdings ging dann Aachen mit freundlicher Beihilfe des FC04 in Führung. Matip spielte einen Querpass genau in die Füße von Stiepermann der alleine aufs Ingolstädter Tor zu lief, Özcan umkurvte und ins leere Tor einschob (13.). Die Partie danach mit wenig offensiven Aktionen von beiden Teams. Kurz vor der Halbzeit erwachte das Spiel vor 6092 Zuschauern im Sportpark wieder zum Leben. Schäffler tankte sich in der 39. Minute durch und erzielte den Ausgleich. Doch der Linienrichter zeigte Abseits an. Der Schiedsrichter deutete ein Springen von Nemec an. Doch es war eine Fehlentscheidung. Dem FC wurde ein klarer Treffer aberkannt.
| Tor? Alle sahen es so, nur der Linienrichter nicht. Er entschied auf Abseits. |
Ingolstadt wollte in der zweiten Halbzeit das Zepter in die Hand nehmen, doch Aachen erzielte aufgrund einer Nachlässigkeit von Innenverteidiger Gunesch das 3:1 (53.). Zu halbherzig agierte der Ex-Paulianer und Stiepermann machte sein Eigentor wieder wett. Ingolstadt zeigte zwar Willen, konnte aber aus seinen offensiven Bemühungen kein Kapital schlagen. Erst die Wechsel durch Oral brachten mehr Druck nach vorne. Quaner hätte gleich nach seiner Einwechslung die Schanzer wieder ins Spiel bringen können, doch er scheiterte am Aachner Schlussmann Waterman.
| Quaner scheitert am Aachener Torwart |
| Schäffler mit dem späten Ausgleich. |
Ingolstadt bewies Moral in einer Partie, in der Aachen mit dem Rücken zur Wand stand. Allerdings zahlte sich der Kampf und der Wille der Schanzer am Ende aus. Ein glückliches Ende nach zwischenzeitlichen 1:3-Rückstand.
Der Klassenerhalt ist für Ingolstadt noch nicht in der Tasche. Am 8. Mai wird abgerechnet, sagte Tomas Oral auf der Pressekonferenz nachdem Spiel. Bis dahin haben die Schanzer noch fünf Spiele vor sich. Die Konkurrenz konnte auf Distanz gehalten werden. Allerdings auch deswegen weil Karlsruhe heute "nur" 0:0 spielte. Bereits am Mittwoch geht es für den FC04 weiter. Die Schanzer müssen zum Tabellenzweiten Eintracht Frankfurt. Am Sonntag empfängt der FC Ingolstadt den direkten Abstiegskonkurrenten Karlsruher SC.
FC Ingolstadt 04: Özcan - Schäfer, Gunesch, Biliskov, Görlitz - Matip (72. Quaner), Bambara (56. Haas), Heller, Leitl - Nemec (69. Akaichi), Schäffler
Tore: 0:1 Stiepermann (13.), 1:1 Stiepermann (42. Eigentor), 1:2 Olajengbesi (45.), 1:3 Stiepermann (53.), 2:3 Leitl (77. Foulelfmeter), 3:3 Schäffler (90.)
Zuschauer: 6092, Sportpark Ingolstadt
Sonntag, 1. April 2012
Die Serie hält - 1:1 gegen MSV Duisburg
Die Serie des FC Ingolstadt 04 geht weiter. Nachdem 1:1-Remis (0:0) gegen den MSV Duisburg sind die Schanzer seit nun mehr elf Spiele ungeschlagen. Nach einer mäßigen ersten Halbzeit, präsentierte sich beide Mannschaften in der zweiten Hälfte offensiver. Unter dem Strich geht die Punkteteilung für beide Teams in Ordnung.
Das Spiel plätscherte von Anfang an vor sich hin. Duisburg stand tief, die Schanzer bemüht aber ohne Durchschlagskraft. Erst in der 35. Minute bekamen die 7308 Zuschauer im Sportpark eine Torchance zu sehen. Allerdings auf Seiten der Zebras. Piliatsikas schoss an den Innenpfosten. Wenige Minuten später die erste Chance für die Schanzer. Caiuby köpfte eine Flanke ans Quergebälk. Mehr gibt es von der ersten Halbzeit nicht zu berichten.
Nach der Halbzeit kamen die Duisburger nun besser ins Spiel. Nach einem Freistoß von Gjasula, schoss Soares mit dem rechten Fuß zur Duisburg Führung ein (54.). Das Spiel wurde nun offensiver und Ingolstadt ließ den Rückstand nicht auf sich sitzen. Ikengs Schuss, wurde von Torwart Wiewald (61.) entschärft. Auf der anderen Seite stand Fortuna abermals den Schanzern zur Seite. Bronsinski schoss an den Pfosten (66.). Um den Ingolstädter Offensivspiel Schwung zu verleihen brachte Oral Haas und Akaichi. In der Schlussphase drehte der FC04 auf. Den Lupfer von Haas (76.) köpfte Sukalo auf der Linie weg.
Kurz danach schoss Caiuby aus kurzer Distanz über die Latte. Ein gutes Händchen beweis Ingolstadts Trainer mit der Einwechslung von Schäffler. Nach einem tollen Pass von Caiuby, schob er freistehend den Ball an Torwart Wiewald ins Tor: der Ausgleich (83.). Jetzt wollten die Hausherren das Spiel noch in einen Sieg ummünzen. Doch zwingende Chancen zum Sieg konnten sich die Schanzer nicht mehr erarbeiten.
Nach einer schwachen ersten Halbzeit, wachte das Spiel auf. Das Remis geht für beide Mannschaften in Ordnung. Ingolstadt muss aufpassen und darf sich aufgrund der aktuellen Serie nicht überschätzen. Heute ist man so Oral auf der Pressekonferenz "mit einem blauen Auge davon gekommen." Die nächsten schweren Aufgaben stehen bereits in den Startlöchern. Am 08. April gastiert die Alemannia aus Aachen, dann geht es zur Eintracht aus Frankfurt (Mi, 11.04) und schließlich gastiert dann der KSC (15.04). Der Klassenerhalt ist nicht mehr weit, allerdings auch noch nicht in der Tasche.
Abonnieren
Posts (Atom)



