Alles über die Schwarz-Roten Jungs des FC Ingolstadt 04. Fußball-Bundesligist und Deutscher Zweitligameister 2015
Montag, 28. Januar 2013
"Finki" verlässt die Schanzer
Er stand von 2006 bis jetzt in Diensten des FC Ingolstadt 04. Tobias "Finki" Fink machte alles mit dem FC04 mit. Aufstieg in die 2. Liga, Abstieg, Wiederaufstieg. Doch nun verlässt der Verteidiger uns. Tobias Fink machte 114 Spiele im Trikot der Schanzer.
Vor allem der bedingungslose Kampfwille zeichnete Tobias Fink maßgeblich aus. Nach Rückschlägen kämpfte er sich immer wieder zurück ins Team. Zuletzt fand er allerdings keine Berücksichtigung mehr in der Mannschaft.
Wir wünschen ihm Alles Gute!
Von der Donau in die Hauptstadt und in die Pfalz
Er ist ein "doppelter" Aufstiegsheld: Markus Karl. Er stieg mit den Schanzern zum ersten Mal ins Unterhaus der Bundesliga auf, ging den bitteren Weg mit in die dritte Liga und schaffte über die Relegation den Wiederaufstieg mit den Schanzern. 2011 verließ er den FC Ingolstadt 04 in Richtung Hauptstadt. Der torgefährliche Sechser stand nun in den Diensten von Union Berlin. Nach zwei Jahren dort, folgt der nächste Karriere-Schritt. Unser "doppelter" Aufstiegsheld wechselt nun zum Ligakonkurrenten 1. FC Kaiserslautern. Laut Kicker hat Karl einen Notenschnitt von 3,25.
Gastgeschenke wird es beim nächsten Aufeinandertreffen zwischen Karl´s FCK und dem FCI auch nicht geben (SO, 17. März). Denn Gastgeschenke verteilt an Markus Karl generell nicht gerne. Am 02. März 2012 erzielte Markus Karl in der Nachspielzeit den 3:3-Ausgleich für Union Berlin.
Donnerstag, 3. Januar 2013
Ein unwürdiger Sieger
Im Mai 2012 gewann der FC Chelsea London zum ersten Mal die Königsklasse des Fußballs. In einem wohl der dramatischsten Fußballendspiele aller Zeiten. Das Chelsea ein unwürdiger Sieger ist zeichnet aber sich aber immer deutlicher erst in den letzten Monaten ab. Begonnen hat die Schmach bereits beim Super-Cup Finale in Monaco. Hier misst sich der Sieger der Europa League und der Champions League. Am Ende kam Chelsea mit 1:4 unter die Räder. So richtig Bock auf den Super-Cup-Sieg hatten die feinen Herren vom Milliardärs-Klub scheinbar nicht. Zuletzt schied Chelsea als erster Titelverteidiger aus der Königsklasse bereits in der Vorrunde aus. Eine Genugtuung wohl für Tausende Bayern-Fans und deutsche Fußball-Fans. Im Kicker Champions League Sonderheft meinte Petr Cech, die Titelverteidigung sei möglich. Tja, falsch gedacht. Auch bei der FIFA Klub-WM sagte Chelsea im Halbfinale bereits Tschüss. In der Liga aktuell läuft es nicht nach Maß. Zuletzt verlor das Team 0:1 gegen Queen Park Rangers, dem Tabellenletzten der Premier League. Chelsea steht aktuell auf Platz vier in der Tabelle, Everton ist auf Tuchfüllung. Vielleicht reicht es am Ende gar nicht für die Königsklasse. Es wäre eine Genugtuung. Wer sich den CL-Sieg 1 Milliarde kosten lässt und Europa so unwürdig vertritt, der hat es einfach nicht anders verdient.
Der FIFA 13-Langzeittest
Gameplay
Das Gameplay wurde in Details nochmals verbessert. Die Ballannahme wurde erschwert. Sogar einem Leonel Messi verspringt mal ein Ball. Das macht es zwar schwieriger, aber auch wesentlich authentischer. Wer kennt das nicht als Fußballfan, wenn man sich über die Spieler aufregt, wenn ihnen kurz vor dem Tor die Ballannahme oder Mitnahme verunglückt. Flanken sind auch erschwert worden, zumindest geht es mir so. Selten kommt eine Flanke da an, wo sie hin soll oder es läuft eben keiner sich in der Mitte frei.
Vor allem im Defensiv-Bereich sind die Gegner stärker. Es ist wie im echten Spiel. Spielt man mit seiner Mannschaft den Gegner an die Wand, nutzt aber seine etlichen Torchancen nicht, kassiert wie aus heiteren Himmel ein Gegentor. Anschließend verliert das eigene Team den Faden und muss sich mühsam zurück ins Spiel kämpfen. Das nervt manchmal, macht aber auf Dauer Spaß. Das bereits in FIFA 12 eingeführte Tactial Defending wurde weiter verfeinert. Schüsse werden geblockt, Angriffe frühzeitig gestoppt, Stürmer abgelaufen und Laufwege, wenn man zu spät passt, zugestellt. Ebenfalls trügerisch sind 3:0-Führungen. Mir passierte es schon des öfteren, dass ich solche Führungen leichtfertig verspielt habe. Weil die Gegner urplötzlich zurückkamen.
Spieldetails
Der Konkurrent PES hat zwar die Rechte für die UEFA Champions League gekauft, doch FIFA kann auch gut ohne diese Rechte leben. Das Drumherum beim Spiel ist Klasse. Nun gibt es auch wieder ein bisschen Musik vor jedem Spiel. Das gab es zuletzt in FIFA 06 und hat die Vorfreude noch ein bisschen erhöht. Bei Länderspielen und Europacupspielen ist die Einlaufmusik gewählt ein bisschen exklusiver. Bei der Europa League und Champions League ist die Spielanzeige in den jeweiligen Farben gehalten (EL, dunkelrot. CL, grau). Dann kann man auch ohne offizielle Hymen und Original-Anzeigen leben.
Schade finde ich, dass FIFA seit 2008 im Stadionbereich abgebaut hat. Zwar lassen sich nun allen Mannschaften, die typischen Stadien zuordnen und umbenennen doch das tröstet nicht über die vielen gestrichenen Stadien vor allen in der Bundesliga hinwegtrösten.
„Früher“ waren die Original-Stadien von Stuttgart, Hannover und Eintracht Frankfurt im Stadion beinhaltet. Mittlerweile sind der Bundesliga nur noch die klassischen Hochburgen: München, Berlin, Hamburg, Gelsenkirchen und Dortmund übrig geblieben. Einfach Schade.
Karrieremodus
Wer ein Nationalteam zu internationalen Ruhm führen möchte, muss jetzt kein Turnier mehr erstellen, sondern kann das parallel zu seiner Klub-Karriere tun. Nach und nach kommen Angebote von Nationalverbänden. Als Nationaltrainer nominiert man sein Team und spielt die Qualifikationen für Euro und WM. Anschließend geht es dann in die Turniere. Wer nicht lange auf ein Top-Angebot warten möchte, kann sich im EA Sports Football Store, die „Nationalmannschafts-Offerte“ freischalten. Für 2000 Punkte erhält man sofort ein Angebot vom DFB und kann mit der DFB-Elf durchstarten. Coole Features sind auch die „Klassisches Trikots“ die freigeschaltet werden können, sowie ein Scout der ein Top-Talent aufspürt oder eine Finanzspritze über 45 Millionen Euro.
Utopisch sind trotzdem manchmal die Forderungen der Vorstände, was die Saisonziele angeht. Nach zwei Bundesliga-Saisons wird plötzlich der Europe League Sieg gefordert, obwohl man im Vorjahr Sechster wurde in der EL in der Vorrunde ausgeschieden ist.
Schade, ist auch dass immer die gleichen Teams auf- und absteigen. Nett wären mal Überraschungsaufsteiger wie Dynamo Dresden, TSV 1860 oder ein anderes Team.
Aber das ist alles Jammer auf ganz hohen Niveau.
Ich ziehe ein rundum sehr gute Bilanz. Für mich ist dieses Spiel, Klasse. Es macht total Spaß zu spielen. Seit 2003 (mit kleinen Unterbrechungen) kommt FIFA immer neu zu mir ins Haus.
Die Bilanz mit meinem FC Ingolstadt im Karriere-Modus ist gut. Nach dem Aufstieg als Zweitliga-Meister, wurde ich im Halb-Profi-Modus 12. in der Bundesliga. Danach ging es auf den Fünften Platz. Im darauffolgenden Jahr wurde ich Fünfter. Aktuelle stehe ich auf Rang vier und spiele zum zweiten Mal Europa League. Säulen meines Teams sind Lars Unnerstall (80), Lars Stindl (82), Lewis Holtby (85) und Maximilian Beister (82). Durch Transfer-Erlöse soll im Winter dann noch Andre Schürrle kommen. Vielleicht geht dieses Jahr noch mehr als Platz vier für meinen FC04 in FIFA.
Wünsche für FIFA 14
Wieder mehr Stadien vor allem in der Bundesliga. Nicht immer die gleichen Auf- und Absteiger. Besser aufgemachte Finalspiele (mit extrigen einlaufen) und vielleicht sollte die Sieger-Zeremonie mal wieder erneuert werden (ist seit zwei Jahren schon wieder die Gleiche). Also ihr seht es sind eher extravagante Wünsche.
Ich kann rundum gut resümieren über FIFA 13. Ein sehr ausgereiftes Spiel. Und nicht umsonst gilt FIFA als kompletteste und beste Fußballsimulationsspiel der Welt.
Montag, 31. Dezember 2012
Danke und guten Start
Ich bedanke mich für die tolle Unterstützung und Treue im Jahr 2012. Ich wünsche euch heute noch einen schönen letzten Abend in 2012 und einen guten und erfolgreichen Start ins Jahr 2013. Bleibt mir weiterhin so treu. Denn ihr seit Klasse! Danke!
Sonntag, 16. Dezember 2012
Distanzierung zu 12:12
Der Schwarz-Rot-Blog distanziert sich zur Protestaktion 12:12 der Fans von den ersten beiden Profi-Ligen. Die Proteste nach der Unterzeichnung des Papiers der DFL ist vollkommen überzogen. Das Papier sieht keine Beschneidung der Fanrechte vor. Ebenfalls wird die Fankultur in ihrer jetzigen Existenz gefährdet. Deswegen distanziert sich der Blog von den Protesten nach der Unterzeichnung des Papiers!
Als Begründung verweise ich auf den Post "Zu heiß gekocht".
Es sollte nun auf die Umsetzung abgewartet werden. Jeder hat verstanden, das Stimmung unerlässlich in deutschen Stadien ist. Nicht die Zuschauer und auch nicht die Spieler sollten dafür abgestraft werden. Vermehrt werden auch die Stimmen im deutschen Fußball nun laut, dass der Boykott überzogen ist.
Ich bin weder gegen Fans, Fankultur - sondern sehe diese Diskussion nun auch als Chance. Wer sagt, dass die Maßnahmen auch zur Umsetzung kommen? Wenn keine Gewalt im Spiel ist, wird es auch keine Umsetzung geben.
Es sollte abgewartet werden, was die nächsten Wochen und Monate passiert.
Als Begründung verweise ich auf den Post "Zu heiß gekocht".
Es sollte nun auf die Umsetzung abgewartet werden. Jeder hat verstanden, das Stimmung unerlässlich in deutschen Stadien ist. Nicht die Zuschauer und auch nicht die Spieler sollten dafür abgestraft werden. Vermehrt werden auch die Stimmen im deutschen Fußball nun laut, dass der Boykott überzogen ist.
Ich bin weder gegen Fans, Fankultur - sondern sehe diese Diskussion nun auch als Chance. Wer sagt, dass die Maßnahmen auch zur Umsetzung kommen? Wenn keine Gewalt im Spiel ist, wird es auch keine Umsetzung geben.
Es sollte abgewartet werden, was die nächsten Wochen und Monate passiert.
Alle gegen Tschauner
Mit einem torlosen Remis verabschiedet sich der FC04 aus dem Jahr 2012 nun in die Winterpause. Bei einem mau besuchten Spiel mit lediglich 6648 Zuschauern im Sportpark.
Am Ende ging das Remis unter dem Strich in Ordnung. Trainer Oral appellierte nochmal nachdem Spiel: "Wenn wir nicht konzentriert unsere Arbeit machen, dann gibt es ein böses Erwachen." Er fügte dann hinzu: "Wenn ich einen Wunsch für 2013 habe, dann den 12. Mann. Es ist aktuell so nicht zufriedenstellend."
Die Zuschauerzahl war auch gegen Pauli nicht zufriedenstellend. Das Spiel im Vorjahr fand fast zur gleichen Zeit statt und zog 8754 an. Zu diesem Zeitpunkt stand der FC04 auf Platz 16 der Tabelle.
Dienstag, 11. Dezember 2012
Zu heiß gekocht
Ich habe mich bisher komplett aus der Sicherheitsdebatte im deutschen Fußball herausgehalten. Ich habe lange alles beobachtet und es lange aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Jetzt allerdings ist es Zeit für eine Meinungsäußerung.
Die Debatte kocht gerade über. Und die Frage ist: Wieso nur? Das Thema "Sicherheit" wurde in letzter Zeit hochgeschrieben und hochdiskutiert ohne Ende. Ich halte ja diese Debatte für eine kleine Farce. Die Politik wartete lange darauf eine gute Möglichkeit zu haben um die Vereine an den Kosten für die Polizeieinsätze zu beteiligen. Immer wieder wurde dieses Thema von Politik-Seite geäußert, doch immer wurde es abgeschmettert. Jetzt bot sich der Politik sich ein Sprachrohr; vor allem nachdem "Skandal-"Spiel in der Relegation Düsseldorf - Hertha BSC Berlin. Wo war hier Gewalt zu sein? Auch dieses Spiel war eine Farce. Die Hertha stellte sich als Opfer da. Obwohl die Hertha-Fans begannen Bengalos zu zünden und so einen Spielabbruch provozierten. Der Stürm der Düsseldorf-Fans war natürlich klar nicht angemessen. Aber letztlich waren sie nicht mehr im Zaun zu halten. Hier stellt sich die Frage, hätte man es nicht verhindern können? Hier zu unterstellen, es war ein gewaltmotivierter Akt der Fans, ist falsch.
Sicherheit ist wichtig, klar. Doch sie war nie in deutschen Stadien gefährdet. Zu keiner Zeit. Vorfälle bei denen Gewalt vorkommt, gibt es immer wieder. Erst nicht seit dieser oder letzter Saison. Leider werden hier allerdings wird hier die ganze Fan-Szene über den Kamm geschert. Es sind meistens Einzeltäter oder kleine Gruppen, die für Gewalt sorgen. Abgestraft wird allerdings die große Maße. So wie es eben im Leben ist. Jeder kennt es aus der Schule. Bauen zwei Schüler Mist, fährt die ganze Klasse nicht auf Klassenfahrt. Die Diskussion ist halb so brisant. Klar ist Gewalt ein Problem. Allerdings ist sie nicht in der ganzen Liga ein Problem. Sie war es noch nie und wäre auch nie eines geworden. Die Diskussion über die Beteiligung der Vereine, scheint berechtigt. Wer letztlich die Zeche halt, darüber Maße ich mir keine Beurteilung an.
Die Ganzkörperkontrollen so scheint es, werden gar nicht in diesen Sicherheitspapier auftauchen. Sonst wird sich nicht viel ändern. Mehr Dialog steht unter anderem auf der Agenda. Was wohl im Vorfeld auch nicht geschadet hätte. Die Gäste-Ticket-Kontingente sollen verkleinert werden können.
Auch hier stellt dich die Frage, mit welchem Sinn? In der zweiten Liga zum Beispiel nimmt nur die Hälfte der Vereine fast immer das komplette Kontingent in Anspruch. Vorteil: volle Stadien, gute Stimmung und natürlich Kohle. Krawallen gibt es selten. Warum die friedlichen Fans aussperren?
Diese Debatte geht zum größten Teil am Wirklichen vorbei. Weil zu wenig Dialog herrschte und sich gewisse Herren in dieser Debatte, über etwas sprechen über das sie keine Ahnung haben. An Amateurfußballplätzen solle eine rauer Ton herrschen zwischen Spielern und Schiedsrichter. Schiris sollen angefeindet werden von Zuschauern. Da muss ich leider sagen, das ist leider Alltag. Auch wenn es sich nicht gehört. Es ist leider Alltag. Gewalt hat nirgendwo etwas zu suchen, weder in U-Bahnen, beim Sport oder sonstwo. Es gibt keinen Grund für Gewalt. Und Gewalt sollte nicht toleriert werden. Sondern hat bestraft. Bestraft sollten diejenigen werden, die etwas Falsch gemacht haben und nicht die, die immer friedlich in der Kurve stehen und ihr Team anfeuern. Und dagegen helfen keine Begrenzungen von Ticket-Kontingenten oder ein überhöhtes Polizei-Aufgebot. Ich bin mir sicher, manch ein Polizei-Aufgebot könnte man sich wirklich sparen. Und damit auch Kosten.
Die deutsche Fankultur wird nicht sterben. In England sieht es anders aus. Da herrscht Stehplatzverbot, die Stimmung ist im Keller in den Stadien. Die Liga Deutschlands wird weltweit gelobt, für ihren tollen Fußball, ihre erschwinglichen Ticketpreise, spannende Spiele und für ihre Stimmung. Viele sagen, die deutsche sei die Beste der Welt, in vielerlei Hinsicht. Und darum sollten die Fans nicht als Problem dargestellt werden. Sind wir einfach mal froh über unsere Liga. Und hoffen das die Vereine ordentlich entscheiden morgen. Und das die Politik sich endlich wieder um das kümmert um das sie sich kümmern soll.
Sonntag, 9. Dezember 2012
1:1 im verschneiten Cottbus
Bei schwierigen Bedingungen vor allem in zweiten Durchgang, sicherte sich der FC Ingolstadt im letzten Auswärtsspiel des Jahres einen Punkt. Nach vier Spielen ohne Sieg, gelang der Oral-Elf nun wieder ein Punktgewinn.
Der Trainer veränderte seine Mannschaft im Vergleich zu Köln auf vier Positionen. Für Ralph Gunesch, lief Marino Biliskov auf. Florian Heller kam auf der Außenbahn zum Startelf-Debüt. Pascal Groß kehrte in die Startelf zurück (für ihn musste Matip weichen). Christian Eigler kehrte nach Gelbsperre wieder in die Startelf zurück.
Bereits eine Minute nach Anpfiff, prüfte Andreas Schäfer mit einem Schuss aus 20 Metern, Cottbus Keeper Renno. Ingolstadts Startoffensive wurde allerdings durch den Gegentreffer schnell durchbrochen. Nach fünf Minuten traf Cottbus Torjäger Sanogo, nach einem Pass von Adlung zur Führung. "Die Mannschaft hat gut ins Spiel gefunden. Der frühe Gegentreffer stand aber für die Lage der letzten Wochen." Das wurde offener. Nach einer Flanke von da Costa, konnte den Renno den Ball nicht festhalten. Doch Eigler konnte den Ball bedrängt von Abwehrspielern den Ball nicht über die Linie drücken. Der Ball ging an den Pfosten! Dann wieder Eigler und wieder der Pfosten. Ingolstadt im Pech, Cottbus im Glück.
Im zweiten Durchgang machte der starke Schneefall das Spiel fahriger. Cottbus setzte auf Fernschüsse. Und Ingolstadt war gewillt das Spiel noch umzubiegen. Manuel Schäffler schoss nach einem Freistoß von Leitl knapp vorbei. Das Spielfeld nun ein weißer Teppich, machte das Spiel immer mehr zu einer Lotterie. Doch Ingolstadt kämpfte weiter und wurde belohnt. Nach einem Freistoß von Leitl, köpfte Biliskov auf Mijatovic der aus acht Metern zum Ausgleich einnetzte. Am Ende ging das Remis in Ordnung.
Ingolstadt kämpfte nachdem Rückstand zurück und hat nun am Samstag den FC St. Pauli zu Gast. Oral verwies nochmal auf den Entwicklungsprozess seiner Mannschaft: "Egal wer vorne auf dem Trikot steht, wir wollen uns in der Liga etablieren und das ist eben ein Prozess.
Montag, 3. Dezember 2012
Der erste Abstieg sollte im Hinterkopf bleiben
Die Saison 2008 / 2009 bleibt wohl vielen als schmerzliche Saison in Erinnerung. Die Schanzer hatten nach 17 Spieltagen, 21 Punkte und standen auf Platz 12 der Tabelle. Der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz betrug sieben Punkte. Doch das sollte nicht reichen. Die Mannschaft nahm in der Rückrunde das Gas heraus und schlitterte langsam immer tiefer in den Abstiegssumpf. Mit dem Ergebnis: Abstieg. Trainer Thorsten Fink (jetzt beim HSV) musste gehen. Eine 0:1-Niederlage gegen St. Pauli besiegelte endgültig den Abstieg. Aus sieben Punkte Vorsprung, wurden sieben Rückstand aufs rettende Ufer. In der Rückrunde gewann der FC von 17 Spielen nur eines. Und das am letzten Spieltag, als die Drittklassigkeit bereits feststand.
Ich möchte jetzt keine bösen Geister heraufbeschwören, die Lage unseres FC ist trotz zuletzt mauen Auftritten vor allen zuhause, gut. Zehn Punkte Vorsprung haben die Schanzer auf Platz 17. Und die meisten Punkte in ihrer Zweitliga-Historie gesammelt (24 Punkte). Doch trotzdem kann es ganz schnell wieder nach unten gehen. Die Schanzer stehen bisher gut da. Doch die letzten Spiele zeigten, dass sich ein kleiner Schlendrian eingeschlichen hat. Vor allem gegen Sandhausen und gegen Aue stimmte die Laufleistung nicht. Wenig Bewegung im Spiel, wenig Ideen, viele Fehlpässe. Einen attraktiven Fußball spielen die Schanzer vor allem zuhause selten, auch wenn sie effektiv spielen. Auch wenn es nach Punkten wohl die "beste Schanzer-Elf" aller Zeiten in Liga zwei ist, war die von 2008 / 2009 besser; auch wenn es am Ende nicht reichte.
In der Premieren-Saison spielten die Schanzer einen schnellen, guten Fußball. Der SC Freiburg wurde mit 4:0 zum Beispiel weggeputzt und Greuther Fürth mit 3:2 geschlagen. Die Schanzer präsentierten sich in jedem Spiel ebenbürtig und standen nach der Hinrunde zurecht auf Platz 12. Doch auch zurecht am Ende auf Platz 17. Die Elf war nicht mit großen Namen besetzt allerdings mit guten Talenten. Andreas Buchner und Valdet Rama wirbelten auf der Außenbahn. Vor allem Valdet Rama brachte die Verteidiger zur Verzweiflung. Matthias Schwarz war ein vielseitiger Spiele. Er konnte Außenverteidiger spielen und Außen im Mittelfeld. Ein junger, zielstrebiger Spieler. Der ordentlich für Betrieb sorgte. Beide verließen nachdem Abstieg die Schanzer.
Niemand möchte es herbei schwören, doch es kann schnell gehen. Die Schanzer dürfen jetzt nicht die Konzentration verlieren und müssen weiter engagiert zu Werke gehen. Wichtig ist jetzt vor allem mit Punktgewinnen in die Winterpause gehen und gleich wieder gut aus den Startlöchern kommen. Damit diese Saison eine wirklich sorglose wird. Der Verein hat gelernt auf dieser bitteren Erfahrung. Dieser erste Abstieg ist bei den Fans noch im Hinterkopf. Trainer Oral ist ein Mann der auf kleine Schritte setzt. Normal dürfen sich die Schanzer es sich nicht mehr aus der Hand nehmen lassen....
Donnerstag, 22. November 2012
0Vier Jahre Schwarz-Roter Blog
Vor vier Jahren begann alles. In der Schule zeigte uns unser Lehrer im Fach Informatik wie sich ziemlich einfach ein eigener Blog erstellen lässt. Aus einigen Posts zu Beginn wurde später ein Projekt, das immer erfolgreicher wurde.
Es begann mit dem Namen DJW-Blog (Die Jungen Wilden), später wurde der Blog in "Der Lautsprecher" umbenannt. Es gab Posts über meine Pfadfinder-Reise, politische und allgemeine Themen. Kernthema war allerdings schon immer der FC Ingolstadt 04. In diesem Jahr habe ich mich entschlossen den Blog in einen reinen FC Ingolstadt-Blog umzubauen. Um so mehr Leser zu erreichen und den Fans einen reinen Blog über den FC bieten zu können. "Alles über den FC Ingolstadt" sollte das Motto sein. Spielberichte, Hintergründe und Bilder. Mit Erfolg. 224 Facebook-Fans, Tendenz steigend. Das ist ein Erfolg, aber noch lange nicht alles.
Auch wenn es aktuell aufgrund ein bisschen still im Blog ist, freue ich mich über jede Empfehlung und jeden Facebook-Fan. Bleibt mir weiterhin treu.
Auf weitere tolle Jahre mit dem Schwarz-Rot-Blog und den schwarzroten Jungs des FC Ingolstadt 04!
Sonntag, 11. November 2012
Derbysieger Hey Hey!
In einem kampfbetonten und bis zum Schluss spannenden Donaustadt-Derby sicherten die Schanzer gegen die Donauabwärts liegenden Regensburger durch ein 4:2-Sieg drei Punkte. Damit hat das lange, zähe warten auf einen Derbysieg seit August 2008 in Liga zwei - endlich ein Ende!!!
Nachdem die Ingolstädter in Berlin ein 0:0 erringen konnten waren die Erwartungen auf dieses Derby dementsprechend hoch. Die Regensburger traten mit ihren Interimstrainer Franz Gerber heute im Sportpark vor über 9000 Zuschauern sehr defensiv und kompakt auf.
Die Schanzer hatten vor allem im ersten Durchgang massive Probleme dieses Defensivbollwerk zu durchschlagen. Durch einen Abspielfehler von Ralph Gunesch, ging der Jahm durch Machado in der 17. Minute schließlich in Führung. Bereits zu Beginn hatte Christian Eigler eine gute Chance die Schanzer in Führung zu bringen. Doch sein Schuss aus acht Metern wurde vom Regensburger Keeper Wiegers pariert (2.). Ingolstadt kam nur selten gefährlich vor den Kasten der Oberpfälzer. In der 24. Minute ging ein Schrei der Empörung durch den Sportpark. Nach einem Freistoß von Leitl, ließ Wiegers nur abprallen und Caiuby zog aus fünf Metern ab. Doch nicht Wiegers entschärfte den Ball, sondern Sembolo verhinderte mit einem klaren Handspiel den Ausgleich. Doch der Schiedsrichter sah dieses Handspiel nicht. Eigler hatte in den Minuten 27 und 29 eine Doppelchance. Zweimal verfehlten seine Schüsse nur knapp das Tor der Gäste. Regensburg Haag, prüfte Özcan in der 30. Minute. Doch Rambo konnte zur Ecke klären. Bei der anschließenden Ecke verfehlte Kotzkes Kopfball um Zentimeter den Kasten. Mit einem Rückstand für Ingolstadt ging es schließlich in die Kabine.
Nur wenige nach Wiederanpfiff, zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Caiuby wurde bei einer Aktion gefoult. Stefan Leitl trat zum Elfmeter an. Er schoss, allerdings konnte ihn Wiegers abwehren. Doch im Nachsetzen traf der Kapitän zum Ausgleich. Die kämpferischen Regensburger legten ihren Defensivgürtel nun ab und spielten munter nach vorne. Und gaben nicht auf. Heins Freistoß in der 51. Minute verfehlte nur knapp den Kasten von Özcan. Dann kam die Stunde von Superjoker "Shevy" Schäffler. Nach einer Maßflanke von Schäfer, köpfte er zum 2:1 ein. Das Stadion stand Kopf. Doch das war erst der Anfang einer turbulenten und spannenden Partie. Der starke Machado zwang schließlich Özcan zu einer Glanzparade (72.). Auch Regensburger Joker durfte später jubeln. Amachaibou ließ Gunesch stehen und traf aus spitzen Winkel zum Ausgleich. Jetzt bekamen die Zuschauer eine hochspannende Schlussphase zu sehen. In der 85. Minute zeigte der Schiedsrichter abermals auf den Punkt. Kamavuaka beging ein Handspiel und sah Gelb-Rot. Christian Eigler verwandelte den Strafstoß anschließend, allerdings roch Regensburg Schlussmann wieder die Ecke. Regensburger warf nochmal alles nach vorne, bis Cauiby in der 90. Minute dieses Derby mit seinem Schuss aus 20 Metern zum 4:2 die Krone aufsetzte.
Ingolstadt fand in der ersten Hälfte kein Rezept gegen das Defensivbollwerk von Regensburg. Der erste Elfmeter war der Wendepunkt im Spiel. Auch Regensburg spielte nun nach vorne und konnte nachdem Tor von Schäffler ausgleichen. Danach zeigten die Schanzer ihre Kaltschnäuzigkeit und entschieden die Partie zu ihren Gunsten. Die Mannschaft hat sich entwickelt und kann antworten und zeigte das heute eindrucksvoll. Der erste Derbysieg seit August 2008 (3:2 gegen Greuther Fürth) ist somit in der Tasche. Das Warten hatte ein Ende. Derbysieger Hey Hey!
Im Stadion waren übrigens Augsburgs Trainer Weinzierl zu Gast, sowie Ingolstadts Ex-Coach Jürgen Press.
Bilder folgen!
FC Ingolstadt 04 - SSV Jahn 2000 Regensburg 4:2 (0:1)
Tore: 0:1 (17.) Macchado, 1:1 (48.) Leitl, 2:1 (71.) Schäffler, 2:2 (80.) Abachaibou, 3:2 (85. Handelfmeter) Eigler, 4:2 (90.) Caiuby
Gelb-Rote-Karte: 54. Kamavuaka
Zuschauer: 9473, Sportpark Ingolstadt
Nachdem die Ingolstädter in Berlin ein 0:0 erringen konnten waren die Erwartungen auf dieses Derby dementsprechend hoch. Die Regensburger traten mit ihren Interimstrainer Franz Gerber heute im Sportpark vor über 9000 Zuschauern sehr defensiv und kompakt auf.
Die Schanzer hatten vor allem im ersten Durchgang massive Probleme dieses Defensivbollwerk zu durchschlagen. Durch einen Abspielfehler von Ralph Gunesch, ging der Jahm durch Machado in der 17. Minute schließlich in Führung. Bereits zu Beginn hatte Christian Eigler eine gute Chance die Schanzer in Führung zu bringen. Doch sein Schuss aus acht Metern wurde vom Regensburger Keeper Wiegers pariert (2.). Ingolstadt kam nur selten gefährlich vor den Kasten der Oberpfälzer. In der 24. Minute ging ein Schrei der Empörung durch den Sportpark. Nach einem Freistoß von Leitl, ließ Wiegers nur abprallen und Caiuby zog aus fünf Metern ab. Doch nicht Wiegers entschärfte den Ball, sondern Sembolo verhinderte mit einem klaren Handspiel den Ausgleich. Doch der Schiedsrichter sah dieses Handspiel nicht. Eigler hatte in den Minuten 27 und 29 eine Doppelchance. Zweimal verfehlten seine Schüsse nur knapp das Tor der Gäste. Regensburg Haag, prüfte Özcan in der 30. Minute. Doch Rambo konnte zur Ecke klären. Bei der anschließenden Ecke verfehlte Kotzkes Kopfball um Zentimeter den Kasten. Mit einem Rückstand für Ingolstadt ging es schließlich in die Kabine.
Nur wenige nach Wiederanpfiff, zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Caiuby wurde bei einer Aktion gefoult. Stefan Leitl trat zum Elfmeter an. Er schoss, allerdings konnte ihn Wiegers abwehren. Doch im Nachsetzen traf der Kapitän zum Ausgleich. Die kämpferischen Regensburger legten ihren Defensivgürtel nun ab und spielten munter nach vorne. Und gaben nicht auf. Heins Freistoß in der 51. Minute verfehlte nur knapp den Kasten von Özcan. Dann kam die Stunde von Superjoker "Shevy" Schäffler. Nach einer Maßflanke von Schäfer, köpfte er zum 2:1 ein. Das Stadion stand Kopf. Doch das war erst der Anfang einer turbulenten und spannenden Partie. Der starke Machado zwang schließlich Özcan zu einer Glanzparade (72.). Auch Regensburger Joker durfte später jubeln. Amachaibou ließ Gunesch stehen und traf aus spitzen Winkel zum Ausgleich. Jetzt bekamen die Zuschauer eine hochspannende Schlussphase zu sehen. In der 85. Minute zeigte der Schiedsrichter abermals auf den Punkt. Kamavuaka beging ein Handspiel und sah Gelb-Rot. Christian Eigler verwandelte den Strafstoß anschließend, allerdings roch Regensburg Schlussmann wieder die Ecke. Regensburger warf nochmal alles nach vorne, bis Cauiby in der 90. Minute dieses Derby mit seinem Schuss aus 20 Metern zum 4:2 die Krone aufsetzte.
Ingolstadt fand in der ersten Hälfte kein Rezept gegen das Defensivbollwerk von Regensburg. Der erste Elfmeter war der Wendepunkt im Spiel. Auch Regensburg spielte nun nach vorne und konnte nachdem Tor von Schäffler ausgleichen. Danach zeigten die Schanzer ihre Kaltschnäuzigkeit und entschieden die Partie zu ihren Gunsten. Die Mannschaft hat sich entwickelt und kann antworten und zeigte das heute eindrucksvoll. Der erste Derbysieg seit August 2008 (3:2 gegen Greuther Fürth) ist somit in der Tasche. Das Warten hatte ein Ende. Derbysieger Hey Hey!
Im Stadion waren übrigens Augsburgs Trainer Weinzierl zu Gast, sowie Ingolstadts Ex-Coach Jürgen Press.
Bilder folgen!
FC Ingolstadt 04 - SSV Jahn 2000 Regensburg 4:2 (0:1)
Tore: 0:1 (17.) Macchado, 1:1 (48.) Leitl, 2:1 (71.) Schäffler, 2:2 (80.) Abachaibou, 3:2 (85. Handelfmeter) Eigler, 4:2 (90.) Caiuby
Gelb-Rote-Karte: 54. Kamavuaka
Zuschauer: 9473, Sportpark Ingolstadt
Montag, 29. Oktober 2012
Spitzenspiel ja, Aufstiegsfavorit: Nein!
Am Freitag steigt im Berliner Olympiastadion das Spitzenspiel der zweiten Liga. Nein es nicht als Gastmannschaft 1860, Kaiserslautern oder Braunschweig beteiligt. Ja, unfassbar unser FC Ingolstadt 04! Zum ersten Mal in seiner Zweitliga-Geschichte sind wir Teil eines Spitzenspiels in der zweiten Liga. Wer hätte das gedacht? Fünfter Platz, zwei Punkte Abstand zum Relegationsplatz. Die Schanzer brutal effektiv aber nicht mit brillierenden Superfußball. Doch die Ergebnisse geben der Mannschaft Recht. Doch Aufstiegsfavorit sind wir damit noch lange nicht. Doch wenn wir weiter unseren Tabellenplatz festigen, werden wir diese Favoritenrolle nicht los. Und warum sie auch nicht inne halten, wenn die Mannschaft weiterhin ihre Punkte einfährt. Das Spiel in Berlin wird eine harte Prüfung. Es wird zeigen ob die Mannschaft wirklich Potenzial hat oben mitzuspielen oder eben nur eine Mittelfeldmannschaft ist. Dieses Spiel wird wie in Bayern so schön gesagt wird: Die Spreu vom Weizen trennen.
Hertha war einmal ein gutes Pflaster. Im Sportpark machte der FC04 in der Rückrunde vor zwei Jahren eines seiner besten Spiele der Zweitliga-Geschichte. Die Schanzer hatten die Hertha an dem Rande eine Niederlage. Am Ende stand es 1:1. Wenn das Spiel am Freitag 1:1 endet, wäre das schon ein riesen Erfolg und ein weiterer Schritt zum wahren Saisonziel: dem frühzeitigen, ungefährdeten Klassenerhalt.
Freitag, 26. Oktober 2012
Schanzer gewinnen mit brutaler Effektivität
In einem erwarteten schweren Spiel, setzte sich der FC Ingolstadt
aufgrund starker Effektivität und langer Geduld gegen tief- und kompaktstehende
Aalener durch.
Nachdem der FC04 in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals in
Aalen mit 0:3 verlor hatten die Schanzer etwas wiedergutzumachen. Trainer Oral
änderte an seiner Anfangsformation im Vergleich zum Spiel in Duisburg nicht.
Das Spiel insgesamt war höhepunktarm, allerdings sehr
kämpferisch geführt. Die Schanzer allen voran Andreas Schäfer hatten mit dem
schnellen Lechleiter ordentliche Probleme. Jener Lechleiter hatte in der 23.
Minute eine gute Torchance. Nachdem er in den Sechszehner eindrang, verfehlte
sein Schuss aus acht Metern nur denkbar knapp den Pfosten. Die Schanzer kamen
vor der Halbzeit gefährlich vor das Tor. Nach einem Foul an Caiuby, fand Leitls
Freistoß, Matip. Der Sechser konnte seine Chance allerdings nicht nutzen und
setzte den Ball knapp am Pfosten vorbei. Die Ingolstädter Fans stöhnten
unmittelbar vor dem Pausenpfiff dagegen laut auf. Nachdem Reichwein, Lechleiter
bediente zog dieser mit einem sehenswerten Schuss aus 16 Metern ab. Seinen
Schuss konnte allerdings Özcan zur Ecke klären.
Die Ingolstädter kamen vor 5812 Zuschauern im Sportpark mit
mehr Esprit aus der Kabine. In der 56. Minute setzte sich Schäfer auf der Außenbahn
durch und fand mit seiner Flanke, Pascal Groß. Der köpfte unhaltbar in den
Kasten ein. Sein erstes Saisontor. Der VfR Aalen versuchte sich nochmal
aufzubäumen, kam allerdings zu keinen zwingenden Torchancen. Kurz vor dem Ende
brachte Oral, den Edeljoker „Shevy“ Schäffler. Vor dem entscheidenden und
späten 2:0, hätte Leitl noch eine gute Aktion einleiten können. Doch der
Kapitän, der ein starkes Spiel zeigte, nahm vor dem Sechszehner das Tempo raus
und verlor den Ball. In der Schlussminute wurde Schäffler geschickt und krönte
seine Aktion mit einem gefühlvollen Schuss der von der Unterkante der Latte ins
Tor sprang. Die Schanzer Mannschaft jubelte geschlossen. Das Spiel war spät,
aber verdient schieden. Schäffler gab mit seinem dritten Tor als Joker eine
weitere Empfehlung für die erste Elf ab.
Die Schanzer siegen dank brutaler Effektivität am Ende
verdient gegen den VfR Aalen. Oral meinte nachdem Spiel: „Alles andere als ein
Sieg wäre unverdient gewesen.“ Dass die
Schanzer auf Platz fünf nun rangieren und nur zwei Punkte Rückstand auf den
Aufstiegsrelegationsplatz haben kommentierte der Trainer mit den Worten: „Für
mich zählen die 19 Punkte, der Tabellenplatz interessiert mich nicht.“ Das
sollte auch die weiterhin die Zielsetzung sein. Frühstmöglich die 40 Punkte
einfahren. Oral meinte weiter: „Denn sobald man ein anderes Saisonziel ausgibt,
werden wir ein blaues Wunder erleben.“ Auf ein blaues Wunder hoffen die Schanzer
Fans am Freitag. Denn da gastieren die Ingolstädter im Berliner Olympiastadion.
Am 11. November kommt es dann zum „Donaustadt-Derby“ im Sportpark gegen den SSV Jahn Regensburg.
Mittwoch, 24. Oktober 2012
Aalen gastiert im Sportpark. Die Reifeprüfung für die Schanzer
Wir stehen endlich da, wo wir uns schon lange sehen - im gesicherten Mittelfeld der zweiten Liga. Ein bisschen die Fühler nach weiter oben ausgestreckt. Nach unten ist ein gutes Polster mittlerweile angewachsen. Auswärts die zweitbeste Mannschaft der Liga. Die Saison der Schanzer war bisher positiv. Nach holprigen Start, konsolidierte sich die Mannschaft und fand sich. Die Neuzugänge schlugen ein. Alper Uludag auf fast allen Position im Mittelfeld einsetzbar überzeugte ebenso wie der neue "Super-Sechser" und heimliche Regisseur des Ingolstädter Spiels Pascal Groß. Vorne im Sturm bewies sich zumal Christian Eigler als echte Verstärkung.
| Bereits in der Regionalliga gerieten die Schanzer in Aalen unter die Räder. Das Spiel endete damals mit 0:4 |
Jetzt kommt mit dem VfR Aalen die Mannschaft der Stunde nach Ingolstadt. Bester Aufsteiger, punktgleich mit uns. Nur ein Tor trennt uns in der Tabelle. Also ein Duell auf Augenhöhe? Womöglich. Das Spiel gegen Aalen dürfte die Reifeprüfung werden für die Schanzer. Denn der VfR wusste bisher in der Liga zu überzeugen. Eine gut eingespielte Mannschaft, die verdient aufstieg und nun im Unterhaus wirbelt. Und da war auch noch ein 0:3 zu Beginn der Saison. In jenen Wettbewerb in dem der FC04 noch nie weiter als in die 2. Hauptrunde stieß: den DFB Pokal. Hier wurden den Schanzern das Gas mal so richtig eingestellt. Die Aalen zeigten ein taktisches Meisterstück und schlugen eiskalt zu. Das dieses Spiel mit drei Toren Unterschied zu Ende ging, war glücklich. Es hätte eine richtige Schlappe werden können. Doch das liegt nun doch schon zwei Monate zurück. Und die Schanzer haben sich gefunden. Nun hat auch der FC04 die Möglichkeit zuhause endlich ordentlich zu punkten. In der Heimtabelle kämpft der FC Ingolstadt gegen den Abstieg. Vor allem auf Hinblick auf die "Festspielwochen" mit tollen Gegnern wie Hertha BSC und Jahn Regensburg würde ein Sieg am Freitag doppelt gut gehen. Aalen lag den Schanzern noch nie wirklich, also darf man auf ein spannendes Spiel hoffen. Am Ende geht hoffentlich unser FCI vom Platz.
Ingolstädter "Festspielwochen"
Freitag, 02. November: Hertha BSC Berlin, Olympiastadion Berlin
Sonntag, 11. November: SSV Jahn 2000 Regensburg, Sportpark
Samstag, 17. November: Eintracht Braunschweig, Eintracht-Stadion
Sonntag, 7. Oktober 2012
Schanzer stellen Lautern ein Bein
Der FC Ingolstadt bewies heute weiter seine Qualitäten den Großen der Liga ein Bein zu stellen. Den Roten Teufeln trotzte der FC04 einen Punkt ab (1:1). In einem Spiel das erst nach der zweiten Halbzeit richtig Fahrt aufnahm, gingen zuerst die Gäste aus der Pfalz in Führung. Joker Schäffler glich dann noch zum 1:1 aus.
Der FC Ingolstadt stand in der Defensive gut und wollte so die gute Lauterner Offensive in die Schranken weisen. In der ersten Hälfte gestaltete sich das Spiel recht ausgeglichen. Die Schanzer kamen einige Male gefährlich vor das Tor, allerdings fehlte bei ihren Abschlüssen die letzte Entschlossenheit und Präzision. Im zweiten Durchgang nahm das Spiel mehr Fahrt auf. Das Ingolstädter Abwehrbollwerk hielt bis zur 68. Minute. Als Bunjaku zur Führung für Lautern traf. Der FCK hatte bis dahin ein klares Chancenplus im Spiel. Dann kam die bekannte Ingolstädter Schluss-Offensive. Joker "Chevy" Schäffler stach und erzielte aus fünf Metern den Ausgleich. Auf beiden Seiten gab es noch Chancen das Spiel zu entscheiden, doch am Ende blieb es beim 1:1.
Nach der Länderspiel-Pause muss der FC04 nach Duisburg, danach gastiert der VfR Aalen im Sportpark.
Donnerstag, 4. Oktober 2012
Interview mit Andreas Buchner "Ich will ja selbst so schnell wie möglich wieder auf dem Rasen stehen"
Publikumsliebling Andreas Buchner gab der Neuburger Rundschau ein Interview. Es erschien in der heutigen Ausgabe. Für alle die die NR nicht haben, können das Interview mit dem Verletzten "Buchi" hier lesen:
Ingolstadts Flügelflitzer Andreas Buchner kann weiterhin seinen Mannschaftskollegen nur die Daumen drücken. Nach seinen Kreuzbandriss in der abgelaufenen Saison beim 4:0-Erfolg gegen den SC Paderborn hat er einen langen Leidensweg hinter sich. Mittlerweile arbeitet der 27- jährige auf sein Comeback hin. Seit letzter Woche hat der Publikumsliebling der Schanzer Fans das Lauftraining am Audi Sportpark aufgenommen.
Herr Buchner welche Gedanken kommen bei Ihnen auf, wenn Sie an den 17. März dieses Jahres denken?
Buchner: Keine Guten natürlich. Das war der Tag, an dem ich mich verletzt habe. Es ist aber Gott sei Dank schon wieder ein gutes halbes Jahr vorbei und ich kann schon wieder trainieren.
"Natürlich hat man Phasen gerade in der Reha, wo man manchmal ins Grübeln kommt"
Was war Ihr erster Gedanke, nachdem Sie die Schmerzen im Knie gespürt haben?
Buchner: Ich konnte ja nicht auftreten und wusste sofort, dass was kaputt war. Die erste halbe Stunde war schon sehr schmerzintensiv. Danach lies der Schmerz nach und vor der Kernspintomographi bildest du dir dann so Sachen ein, dass vielleicht doch nur ein Band gerissen ist. Aber es hat sich bestätigt, dass das Kreuzband gerissen war. Das war schon ein kleiner Schock für mich.
Kommt da Angst auf, dass die Karriere womöglich beendet sei?
Buchner: Eigentlich nicht. Natürlich hat man Phasen gerade in der Reha, wo man manchmal ins Grübeln kommt. Aber die Medizin und die Kunst der Ärzte ist heute soweit, dass sie das wieder ganz gut hinbekommen. Da braucht man keine Angst haben um die Karriere. Aber man muss schon hart an sich arbeiten, wenn man wieder Leistungssport betreiben will.
Es sind ja nun fast acht Monate vergangen. Können Sie uns kurz Ihren Leidensweg schildern, den Sie von der Verletzung an bis heute gegangen sind?
Buchner: Durch die gute Erstversorgung konnte ich gleich zwei Tage später in München in der Klinik rechts der Isar operiert werden. Dann ging schon im Krankenbett die Reha los. Acht Tage nach der OP ging es nach Oberstauf zu Klaus Eder zur Reha, wo ich zwölf Wochen verbrachte. Die erste Zeit waren da 70 Prozent Behandlung und 30 Prozent Training auf dem Tag verteilt. Die Trainingszeiten nahmen dann immer mehr zu. Die letzten zwei Monate war ich in Absprache mit unserem Vereinsarzt und den Physios zwischenzeitlich bei Oliver Schmidtlein dem Rehatrainer des FC Bayern München. Das hat mich sehr viel weitergebracht. Die letzten zwei Wochen habe ich jetzt bei uns in Ingolstadt intensiver auf dem Platz trainiert. Da ist die Laune gleich wieder besser.
Die Mannschaft ist jetzt ohne Sie in die Saison gestartet. Kommt Wehmut auf, wenn man nicht dabei sein kann?
Buchner: Die Situation kann man nicht ändern, da muss man umgehen damit. Ich versuche, wenn ich da bin, dem Team halt außerhalb dem Platz zu helfen das ist ganz normal.
Wie ist der Kontakt zur Mannschaft, wenn man so lange weg ist. Mit den Neuzugängen haben sie zudem Konkurrenz bekommen?
Buchner: Konkurrenz das ist ganz normal. Ob da Neue hinzukommen oder nicht, die hast du immer, das gehört zu diesen Beruf dazu. Damit musst du klarkommen. Da ich anfangs in Donaustauf war, hat es ein wenig gedauert, bis ich die Jungs kennengelernt habe. Mittlerweile bin ich ja im Training hier und wir haben uns schon intensiv kennengelernt.
"Ich will auf jeden Fall noch vor dem Winter ins Mannschaftstraining einsteigen"
Jetzt hat Ihre Mannschaft den besten Start in der 2. Liga hingelegt und am Sonntag kommt der Bundesligaabsteiger 1. FC Kaiserslautern in den Audi Sportpark. Was kommen da für Gefühle auf, wenn man zuschauen muss?
Buchner: Es wurde Zeit, dass wir mal besser gestartet sind. In der 2. Liga gibt es so viel interessante Mannschaften. Da muss man sich nicht jeden Spieltag Gedanken machen, wenn man nicht dabei ist. Aber ich werde alles dafür tun, dass ich bald wieder dabei sein kann. Ich hoffe, dass am Sonntag viel Zuschauer kommen und die Mannschaft unterstützen und wir die Heimniederlage gegen 1860 München ausbügeln.
Was haben sie sich für einen Zeitpunkt gesetzt, wann sie wieder auflaufen können?
Buchner: Ich will auf jeden Fall noch vor dem Winter ins Mannschaftstraining einsteigen, damit der Sprung zur Rückrundenvorbereitung nicht gleich wieder von null auf hundert Prozent ist. Dann möchte ich wieder angreifen.
Sie sind ja der Publikumsliebling in Ingolstadt, der als Einziger sogar einen eigenen Fanklub hat, baut einen das zusätzlich auf?
Buchner: Es freut mich natürlich, dass der Rückhalt von den Fans da ist, die immer wieder fragen, wann ich wieder spielen kann. Das stärkt einen freilich. Das nehme ich auch sehr Positiv auf. Ich will ja selbst so schnell wie möglich wieder auf dem Rasen stehen.
Sonntag, 30. September 2012
Herzlichen Glückwunsch HSV
Der Schwarz-Rot-Blog gratuliert dem Hamburger Sportverein zum 125-jährigen. Ein Verein mit großer Geschichte und Tradition. Wir durften den HSV in der Saison 2008 / 2009 bei uns ESV-Stadion zu Gast heißen. Beim Pokal-Erstrundenspiel unterlagen wir allerdings klar. Das Gastspiel des HSV sorgte dafür, dass zum ersten Mal in der Geschichte des jungen FC04 ein Spiel ausverkauft war.
Der HSV hat eine lange Geschichte und ist Gründungsmitglied der Bundesliga und seit 1963 ununterbrochen mit dabei. Auch wenn die letzten Jahre turbulent waren, hoffen wir das der HSV in den nächsten Jahren an seine alten Glanzzeiten anknüpfen kann. Einige Erlebnisse mit dem HSV werde ich allerdings auch nicht vergessen. Unvergessen auf jeden Fall die Nordischen Festspielwochen mit viermal HSV - Bremen in drei Wettbewerben. Derby satt.
In diesem Sinne, Herzlichen Glückwunsch HSV zu 125 Jahren.
Der HSV hat eine lange Geschichte und ist Gründungsmitglied der Bundesliga und seit 1963 ununterbrochen mit dabei. Auch wenn die letzten Jahre turbulent waren, hoffen wir das der HSV in den nächsten Jahren an seine alten Glanzzeiten anknüpfen kann. Einige Erlebnisse mit dem HSV werde ich allerdings auch nicht vergessen. Unvergessen auf jeden Fall die Nordischen Festspielwochen mit viermal HSV - Bremen in drei Wettbewerben. Derby satt.
| Wir durften den Traditionsverein aus der Hansestadt auch bereits uns begrüßen. |
In diesem Sinne, Herzlichen Glückwunsch HSV zu 125 Jahren.
Schanzer nehmen einen Punkt aus Bochum mit - auswärts weiter ungeschlagen
Der FC Ingolstadt 04 bleibt in dieser Saison auf fremden Plätzen ungeschlagen. Im Bochumer Ruhrstadion gingen die Schanzer früh in Führung, verpassten allerdings nachzulegen. In einer hektischen und spannenden Schlussphase, erzielte Bochum noch den Ausgleich zum 1:1. Nachdem enttäuschenden Auftritt der Mannschaft im Derby gegen die Löwen, zeigte sich der FC04 heute entschlossener und sehr kompakt in der Defensive.
Trainer Oral stellte seine Mannschaft im Vergleich zum Spiel gegen 1860 um. Für Görlitz, kam da Costa in die Mannschaft. Biliskov bekam eine Pause. Für ihn durfte Gunesch ran. Uludag feierte auf der Außenbahn sein Debüt in der Startelf (für Korkmaz). Kapitän Leitl rückte währenddessen nach vorne als hängende Spitze und Caiuby spielte auf der Außenbahn.
Die erste Tormöglichkeit konnte allerdings der Gastgeber für sich verbuchen. Nach sechs Minuten, wehrte Özcan einen Schuss von Freier aus 20 Metern ab. Drei Minuten später, allerdings gingen die Schanzer in Führung. Nach einer maßgerechten Flanke von Eigler, köpfte Caiuby aus kurzer Distanz ein. Danach plätscherte das Spielgeschehen vor sich hin und nur noch Caiuby konnte mit einem Fernschuss auf sich aufmerksam machen (28.). Allerdings verfehlte sein Schuss das Tor.
Bochum kam engagierter aus der Kabine. Nach 58. Minuten reklamierte Bochum einen Foulelfmeter. Iashville ging am Ingolstädter Keeper Özcan vorbei und fiel. Doch es war eine Schwalbe! Der Schiedsrichter entschied folgerichtig auf weiterspielen. Bochum nun im Aufwind und mit Möglichkeiten. Nach einem Foul vom eingewechselten Roger, schoss Bochums Goretzka den Freistoß an den Pfosten. Wenig später musste Özcan verletzungsbedingt für Kirschstein runter vom Platz. Nach aktuellen Stand hat sich der Torwart bei einem Abschlag eine Rückenverletzung zugezogen. Nachdem Spiel war allerdings noch nicht mehr bekannt. Bochum mit weiter Oberwasser wurde erst in der 81. Minute nochmal mit Dedic gefährlich. Der Stürmer schoss aus halbrechter Position knapp am linken Pfosten vorbei. In der 85. Minute wurde Bochum schließlich für ihre Bemühungen belohnt. Der im Spiel sonst sicher agierende Abwehrbund, erlaubte sich einn Fehler den Brügmann bestrafte. Er schob aus kurzer Distanz zum Ausgleich ein. Das Ruhrstadion mit gut 12017 Zuschauern stand Kopf. Bochum versuchte nochmal alles nach vorne zu werfen. Doch auch Ingolstadt hatte in der Nachspielzeit nochmal eine Chance. Nach einem Freistoß von Uludag, köpfte Matip an den Pfosten.
Das Remis geht unter dem Strich in Ordnung für beide Seiten. Die Schanzer legten nach der Führung leider nicht nach um mehr Ruhe ins Spiel zu bringen. Der FC04 bleibt Achter in der Tabelle und auf fremden Plätzen ungeschlagen. Positiv wirkte sich die personellen Veränderungen aus. Caiuby zeigte auf der Außenbahn eine gute Leistung und konnte seine Schnelligkeit besser ausspielen. Da Costa brachte vor allem offensiv viele Impulse, öffnete aber an und zu sehr seine Seite für Bochumer Angriffe. Auch Ralph Gunesch zeigte in der Innenverteidigung eine gute Leistung. Auch Uludag präsentierte sich bei seinem Startelf-Debüt gut. Am kommenden Sonntag kommt der Aufstiegsfavorit 1. FC Kaiserslautern in den Sportpark. Nach der Länderspielpause tritt der FC04 beim MSV Duisburg an (FR, 19. Oktober - 18:00 Uhr).
Trainer Oral stellte seine Mannschaft im Vergleich zum Spiel gegen 1860 um. Für Görlitz, kam da Costa in die Mannschaft. Biliskov bekam eine Pause. Für ihn durfte Gunesch ran. Uludag feierte auf der Außenbahn sein Debüt in der Startelf (für Korkmaz). Kapitän Leitl rückte währenddessen nach vorne als hängende Spitze und Caiuby spielte auf der Außenbahn.
Die erste Tormöglichkeit konnte allerdings der Gastgeber für sich verbuchen. Nach sechs Minuten, wehrte Özcan einen Schuss von Freier aus 20 Metern ab. Drei Minuten später, allerdings gingen die Schanzer in Führung. Nach einer maßgerechten Flanke von Eigler, köpfte Caiuby aus kurzer Distanz ein. Danach plätscherte das Spielgeschehen vor sich hin und nur noch Caiuby konnte mit einem Fernschuss auf sich aufmerksam machen (28.). Allerdings verfehlte sein Schuss das Tor.
Bochum kam engagierter aus der Kabine. Nach 58. Minuten reklamierte Bochum einen Foulelfmeter. Iashville ging am Ingolstädter Keeper Özcan vorbei und fiel. Doch es war eine Schwalbe! Der Schiedsrichter entschied folgerichtig auf weiterspielen. Bochum nun im Aufwind und mit Möglichkeiten. Nach einem Foul vom eingewechselten Roger, schoss Bochums Goretzka den Freistoß an den Pfosten. Wenig später musste Özcan verletzungsbedingt für Kirschstein runter vom Platz. Nach aktuellen Stand hat sich der Torwart bei einem Abschlag eine Rückenverletzung zugezogen. Nachdem Spiel war allerdings noch nicht mehr bekannt. Bochum mit weiter Oberwasser wurde erst in der 81. Minute nochmal mit Dedic gefährlich. Der Stürmer schoss aus halbrechter Position knapp am linken Pfosten vorbei. In der 85. Minute wurde Bochum schließlich für ihre Bemühungen belohnt. Der im Spiel sonst sicher agierende Abwehrbund, erlaubte sich einn Fehler den Brügmann bestrafte. Er schob aus kurzer Distanz zum Ausgleich ein. Das Ruhrstadion mit gut 12017 Zuschauern stand Kopf. Bochum versuchte nochmal alles nach vorne zu werfen. Doch auch Ingolstadt hatte in der Nachspielzeit nochmal eine Chance. Nach einem Freistoß von Uludag, köpfte Matip an den Pfosten.
Das Remis geht unter dem Strich in Ordnung für beide Seiten. Die Schanzer legten nach der Führung leider nicht nach um mehr Ruhe ins Spiel zu bringen. Der FC04 bleibt Achter in der Tabelle und auf fremden Plätzen ungeschlagen. Positiv wirkte sich die personellen Veränderungen aus. Caiuby zeigte auf der Außenbahn eine gute Leistung und konnte seine Schnelligkeit besser ausspielen. Da Costa brachte vor allem offensiv viele Impulse, öffnete aber an und zu sehr seine Seite für Bochumer Angriffe. Auch Ralph Gunesch zeigte in der Innenverteidigung eine gute Leistung. Auch Uludag präsentierte sich bei seinem Startelf-Debüt gut. Am kommenden Sonntag kommt der Aufstiegsfavorit 1. FC Kaiserslautern in den Sportpark. Nach der Länderspielpause tritt der FC04 beim MSV Duisburg an (FR, 19. Oktober - 18:00 Uhr).
Donnerstag, 27. September 2012
Stadion ist Stadion!
Der Schwarz-Rot-Blog verzichtet auf die Stadiennamen die einen gesponserten Namen tragen. Um den Scharm von alten schönen, traditionellen Stadionnamen zu erhalten, werden die Stadien in den Posts wie unten genannt bezeichnet.
FC Bayern München, Münchner Arena
Borussia Dortmund, Westfalenstadion
Bayer 04 Leverkusen, Leverkusener Arena / Leverkusen-Stadion
SC Freiburg, Dreisamstadion
1. FSV Mainz 05, Bruchwegstadion / Neuer Bruchweg
Hannover 96, Niedersachsenstadion / Arena Hannover
1. FC Nürnberg, Frankenstadion
VfL Wolfsburg, Arena Wolfsburg
Hamburger SV, Volksparkstadion / Arena Hamburg
FC Augsburg, Arena Augsburg
Fortuna Düsseldorf, Arena Düsseldorf
SpVgg Greuther Fürth, Stadion Ronhof
2. Bundesliga
1. FC Köln, Köln Arena
FC Ingolstadt 04, Sportpark
FC Energie Cottbus, Stadion der Freundschaft
SC Paderborn 07, Stadion Paderborn
FSV 1899 Frankfurt, Frankfurt Stadion / Stadion am Bornheimer Hang
SG Dynamo Dresden, Rudolf-Harbig-Stadion
VfL Bochum, Ruhrstadion
FC Erzgebirge Aue, Erzgebirgsstadion
Eintracht Frankfurt, Stadion Frankfurt / Arena Frankfurt
MSV Duisburg, Arena Duisburg
FC Hansa Rostock, Ostseestadion
SV Sandhausen, Hardtwaldstadion
VfR Aalen, Stadion Aalen
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