Mittwoch, 29. Juli 2009

35. Auswärtsfahrt nach Aue


Die Jubiläums-Auswärtsfahrt mit dem FC Ingolstadt 04 führte nach Aue. Die sächsische Stadt Aue, sollte das Ziel der 35. Auswärtsfahrt werden. Der Ticker zum Jubiläum am 28. Juli 2009.

12:15 Uhr: Start in Karlshuld. Es kann losgehen. Im Gepäck, zwei Wurstbrote, zwei Flaschen Wasser. Zwei Laptops, zwei Kameras und ein Navigationssystem.


13:52 Uhr: 1. Stop in Bayreuth. WC-Platz Sophienburg. Noch 139km nach Aue.


14:00 Uhr Nach Bayreuth, kommt das Fichtelgebirge. Wir sehen einen LKW mit der hämischen Aufschrift: „offizieller Sponsor der Bundesrepublik Deutschland“


14:02 Uhr: Wir fahren an Himmelkron vorbei. Dort war mal eine Gründungsjurte unseres Stammes. Beim Landeslager 2008 in Schwangau, war die Himmelkroner mit uns Teillager. Außerdem boten die Franken den Workshop „Massage“ an. Unvergesslich!


14:09 Uhr: Rehau! Dort fand das VCP Bundeslager 2002 „Jurtown, it´s your town“ statt.


14:28 Uhr: Sachsen, wir sind jetzt im Osten der Republik. Unmittelbar nach der

Ländergrenze, ist ein Wachturm von der alten DDR-Grenze zu erkennen. Wir sind nun in der Prärie, nur Felder und Wiesen.

14:34 Uhr: Nach Bayern 1 gibt auch Antenne Bayern Geist auf, MDR Jump ist der neue Sender. Noch 70km bis zum Ziel.


14:50 Uhr: Wir kommen an Zwickau vorbei. Ein historischer Ort, der heute für unsere ganze Region eine große Bedeutung hat. Vor 100 Jahren begann in Zwickau mit den August-Horch-Werken die Erfolgsgeschichte Audi.


15:00 Uhr: Wir müssen von der Autobahn runter. Noch 20km bis Aue.


15:20 Uhr: Ziel erreicht: Aue. Heruntergekommene alte Häuser erinnern an die ehemalige DDR.


15:27 Uhr: Parkplatzsuche am Erzgebirgsstadion. Noch 3 Stunden bis zum Spiel


16:40 Uhr: Die Tageskasse öffnet, Ticketpreis Haupttribüne ermäßigt 18,00 Euro.


17:01 Uhr: Nach einem kurzen Rundgang im Stadion, nehme ich meinen Platz ein. Sitzplatz Reihe 14, Platz 12. Ich sitze ganz oben, habe einen guten Blick auf´s Spielfeld. Es werden 8500 Zuschauer erwartet. Das Stadion wurde 1928 erbaut und schaut auch so aus.


17:04 Uhr: Ein Ingolstadt-Fan aus dem Landkreis Eichstätt, nimmt währenddessen in meiner Reihe seinen Platz ein.


17:10 Uhr: Ich setze mich nehmend den FC-Fan. Mittlerweile sind wir schon ein bisschen weiter. Er ist aus Hepberg und heißt Karl. Wir unterhalten über was denn auch sonst? Den FC Ingolstadt 04!


18:18 Uhr: Karl und ich gehen raus um uns was zum Essen zu kaufen. Ich entscheide mich für eine Steaksemmel, Karl lässt sich eine Würstelsemmeln schmecken. Völlig überraschender Weise, zahlt Karl mir eine Fanta. Ich will ihm die 2,50 Euro geben. Er recht großzügig und nett: du bist mir keine Rechenschaft schüldig. Ich bedanke mich großzügig und wir gehen zusammen zurück auf unsere Plätze.


18:25 Uhr: Die Auer-Fans erheben sich zur ihrer Vereinshmyne und singen lautstark mit. Gänsehaut-Feeling!


18:28 Uhr: Ein netter Auer Fan meint: heute gewinnen wir. Ich bin noch skeptisch.


18:30 Uhr: Das Spiel beginnt.


22:30 Uhr: Wir sind mit dem Schreiben fertig, schicken schnell das Zeug raus und fahren los.


0:56 Uhr: Die 35. Auswärtsfahrt findet ihr Ende, in meinem Bett. Das Spiel war bissig und zweikampfreich und vor allem offensiv. Die Stimmung war Klasse. Trotz Niederlage, wird mir diese Auswärtsfahrt noch lange in Erinnerung bleiben.

Montag, 27. Juli 2009

PROlive - 31. Juli kein normaler Tag, das Ende einer besonderen Zeit und ein Neuanfang

Der 31. Juli 2009 ist ein Datum mit besonderer Datum. Es schließt das Schuljahr 2008/2009. Und es endet zugleich das Jahr 1 als Sippenführer. Das Schuljahr in der M9 war mit Höhen und Tiefen gesät, es war ein Schuljahr das man ab liebsten abhaken möchte. Allerdings ist es das Jahr, wo das Zeugnis für die Bewerbung wichtig ist. Ich persönlich muss nun zufrieden sein mit meinen Noten, obwohl es sowohl als auch es Fächer gibt, wo einfach viel mehr drinnen gewesen wäre. Doch nun lassen sie mich nochmal zurückblicken auf der Jahr M9 und Jahr Streifenhörnchen.

M9, das erste Jahr der großen Prüfungsvorbereitung.
Man kann dieses Jahr, als gescheitert sehen. Oder einfach eine große Lehre darausziehen. Dieses Jahr hat sich gezeigt, was passiert wenn man faul ist. Es haut einen so richtig rein. Ich war nicht der einzigste den es traft. Doch trotzdem bleibt am Ende die Erkenntnis: im nachhinein würde man alles besser machen. Am 31. Juli 2009 ist allerdings schon alles gelaufen und es ist vorbei. Entgültig. Der Neuanfang wird am 15. September 2009 beginnen. Mit Beginn der M10 - der Abschlussklasse. Das "Worst Case Szenario" gab es Ende Juni, als mir sämtliche Fahrten für 2010 gestrichen wurden, bis zum Abschluss. Allerdings im Nachhinein die richtige Konsequenz, sonst wäre das Fach Mathe, in der Notenbilanz ein vollkommenes Disaster geworden. Die M10 wird ein Neuanfang.

Ein gutes Jahr, aber ich kann noch viel dazulernen
Mit damals 14 Jahren, begann ich im September 2008 gemeinsam mit Martin Lechermeier und Johannes Hofstetter als Sippenführer der Sippe Streifenhörnchen. Mit 14, gab mir der Leiterkreis, bereits das Vertrauen eine Sippe zu übernehmen. Schnell "arbeitete" ich mit ein. Lernte die Sipplinge kennen und bereitete eifrig die Gruppenstunde Woche für Woche vor. Bis schließlich die Winterfreizeit 2009 in den Faschingsferien anstand. Vor der Freizeit, gab es diverse Clinche zwischen den Sipplingen, riesige Streitereien. Ich ging mit einer sehr schlechten Einstellung auf die Winterfreizeit. Ich dachte, das wird Horror. Es wurde das Gegenteil. Die Kinder hatten Freude daran, dass es sie viel Freizeit hatten. Die Feuertaufe war bestanden. In einer Sippe gibt es verschiedene "Charaktäre" die es immer in jeder Sippe gibt und die sich natürlich zoffen, ganz normal. Im Alter 10-11 hassen sich Jungs & Mädels. Schlafen generell in getrennten Zimmern, ohne das der Sifü was sagen muss. Es gibt folgende Charaktäre: den aufgedrehten, der manchmal über´s Ziel hinausschiehst. Den "Alleskönner", manchmal als "Streber" bezeichnet. Die ruhigen unter den Sipplingen. Und die Zicke/n, die von einer Minute auf die andere, auf einmal Launen bekommen. Mit einem Satz, kann man sie wütend machen, bei ihnen stößt man meistens auf Unverständnis. Auch das Pfingstlager in Landshut/Isar sollte gut werden. Am Ende resumiert man gut über das Jahr 1 als Sifü. Vor allem das PfiLa war im Voraus bereits harte Arbeit. Die ganze Planung. Zugverbindungen suchen, Elternzettel mit Zugdaten und Infos schreiben und verteilen. Weil im Vorfeld was mit den Anmeldungen schief lief, musste ich alle Eltern anrufen und fragen wegen dem PfiLa ob ihr Kind mitfährt. Schließlich und endlich war man froh, dass alles rum war. Obwohl es ein gutes Lager war. Wo ich viele neue Leute kennengelernt habe und alte Bekannte wieder getroffen habe. Nächstes Pfingstlager am Bucher Berg, werde ich nicht dabei sein. Denn nach den Pfingstferien steht das große Finale an, die Abschlussprüfungen. Darum heißt es jede Zeit investieren. Außerdem bin ich nach jedem Lager "klinisch tod." Ich schlafe nur zwei Tage durch zuhause, weil ich so fertig bin. Darum PfiLa 010, NO! Auf dem Pfingstlager, haben bereits zwei Sipplinge ihr blaues Halstuch bekommen. Sie waren wirklich sehr gut, im letzten Jahr und haben es sich wirklich verdient. Lea, war auch nach der Halstuchverleihung noch richtig überrascht. Traditionell gratulieren die Sippenführer ihren "Blauhalstüchlern" mit Pfadfindergruß und Gut Pfad. Auch für mich als Sippenführer war es ein neuer und schöner Moment, zwei Sipplinge mit blauen Halstüchern in der Sippe zu haben. Die Rede von unserem Stammesführer Philipp, war wieder so emotional, ich musste mir ehrlich die Tränen verkneifen. Eine Halstuchverleihung ist etwas sehr schönes. Bei der nächsten Halstuchverleihung, voraussichtlich auf dem PfiLa 010 werde ich nicht dabei sein. Aber vielleicht gibt es ja auf der Faschingsfreizeit eine? Und vielleicht bin ich sogar dabei. Als Sippenführer kann ich im nachhinein noch einiges dazulernen. Man lernt nie aus. Und was sagt eine Pfadfinder-Grund-Prinzipie? Learning by doing!

1. August: das vorerst letzte Lager
Die 11. Großfahrt unseres Stammes nach England, wird mein vorerst letztes Lager sein. Der Cut im Juni 2009 war maßgeblich nötig, sonst wäre der Rest des Schuljahres noch mehr den Bach runtergegangen, als es ohnehin bereits ist. Spätentens in Wolfsburg, auf dem Bundeslager 2010, werde ich ein Comeback feiern.


31. Juli 2009: Start Sommerferien, was die letzten Sommerferien meines Schülerlebens so bringen.
Was bringen die Sommerferien für mich? Vom 1. August - 15. August ist die Großfahrt nach England. Danach bin ich klassisch "klinisch tod", dann einen Tag danach, kommt mein bester Freund Flo bei mir vorbei. Da erzähle ich ihm von England. Dann heißt es meinen Onkel im Garten helfen und blablabla. In der 3. Woche beginnt dann die M10-Vorbereitung in Mathe und Vorbereitung auf die Bewerbungstests, mit meinem Bewerbungstestbuch. Zwischendrin, am 5. September ist die Stamm Totila Pfadfinder Ferienaktion, wo ich als Teamer dabei sein werde. Zwischendrin, sind diverse Heimspiele vom FC Ingolstadt 04 (könnt ihr natürlich alles nachlesen im Blog). In der 6. Woche ist dann mein zweites Praktikum in der Gemeinde Karlshuld als Verwaltungsfachangestellter. Und am 15. September geht´s schon wieder los.

Morgen im Blog: leider nicht´s
Aber am Mittwoch: der Bericht von der 35. Auswärtsfahrt nach Aue. Der nächste Teil des England Großfahrt Specials (der Pfadi Maxi).

PROsports - 35. Auswärtsfahrt nach Aue


Ingolstadt/Karlshuld/Aue - Es ist ein Jubiläum, das morgen ansteht. Mein persönliches Jubiläum. Meine 35. Auswärtsfahrt mit dem FC Ingolstadt 04 führt nach Aue. Nachdem der FC Ingolstadt 04, furios mit einem 2:0 in die Saison gestartet ist, steht eine schwierige Partie gegen den FC Erzgebirge Aue an. Die Sachsen waren vor zwei Jahren in die 3. Liga abgestiegen. Der FC Ingolstadt hat seit 7 Monaten kein Auswärtsspiel (Pflichtspiele) mehr gewonnen. Der letzte Pflichtspiel Auswärtssieg datiert aus dem Dezember 2008 in Koblenz (1:0). Nachdem die letzte Auswärtsfahrt nach Nürnberg führte, geht es gleich am zweiten Spieltag der neuen Saison nach Aue. Mit dem FC04 war ich noch nie in einer ostdfeutschen Stadt. Ebenfalls eine Premiere. Morgen gleich nach der Schule geht´s los zur Nummer 35! Allerdings ist diese Auswärtsfahrt eine völlige Ausnahme während der Woche bzw. Schulzeit. Weil A, immer früher aus ist und die letzte Schulwoche im vollem Gange ist. Wenn ein Probe gewesen wäre, wäre ich sowieso nicht mitgefahren. Teil 1 der Wir kommen wieder Tour 2009/2010!

Auswärtsfahrten 2. Bundesliga & 3. Liga:
32. Auswärtsfahrt nach Oberhausen
33. Auswärtsfahrt nach Fürth
34. Auswärtsfahrt nach Nürnberg
35. Auswärtsfahrt nach Aue

Ohne Ingolstadt ist ohnehin nicht´s los – die Vorschau auf das Unterhaus der Bundesliga

Was ist denn die 2. Bundesliga, ohne den FC Ingolstadt 04? Nicht mehr als vorher, Vereine kommen und gehen. Der FC04 durfte sich ohnehin gleich zweimal in die Statistikbücher der 2. Liga eintragen. Es gab eine Trainerentlassung und das Team von Fink und dann von Köppel, blieb genau 14 Spiele ohne Sieg. Erst am letzten Spieltag, konnte man mit einem 4:0 gegen Koblenz jene Schmach verhindern. Mit dieser Serie, eine Rückrunde ohne Sieg, hätte man sich zu Babelsberg und Ulm eingereiht. Beide Teams schafften dieses „Kunststück“ der dauerhaften Erfolgslosigkeit. Dieses Jahr werden die Karten neu gemischt, nur ohne den FC Ingolstadt 04.
Das Aufstiegsrennen wird wie letztes Jahr bis zum letzten Jahr spannend bleiben. Allerdings wird wie letztes Jahr ein Verein sich vorzeitig absetzen können und von oben herab schauen können, währenddessen sich die anderen Vereine gegenseitig die Punkte abluchsen und sich bekriegen werden. Die Absteiger Energie Cottbus (Relegation), Karlsruher SC und Arminia Bielefeld peilen natürlich allesamt den direkten Wiederaufstieg in die Erstklassigkeit an. Allerdings können nur zwei direkt aufsteigen, einer muss in die Relegation. Dort wurde letztes Jahr Energie Cottbus mit u. a. einer 3:0-Niederlage durch die Mühle gedreht. Ebenfalls wollen oben zwangsläufig Alemmania Aachen, MSV Duisburg, Hansa Rostock und der FC Augsburg ein Wörtchen mitreden. Doch am Ende schaffen es nur zwei und einer muss den Weg über die Relegation gehen. Wer denn am Ende oben stehen wird, ist schwierig zu sagen. Denn die 2. Liga schreibt vermeintlich ihre eigenen Geschichten. Hat vor der letzten Saison doch kein Mensch geglaubt, das Rot-Weiß Oberhausen oder liebevoll RWO genannt, den Klassenerhalt schafft. Auch Rot-Weiß Ahlen sah man vor der Saison bereits wieder in der dritten Liga. Am Ende schasste es den FC Ingolstadt 04 und Wehen-Wiesbaden. In der Relegation wurde Osnabrück entgültig zerlegt. Die Wiesbadener die ein Jahr zuvor souverän für einen Aufsteiger den Klassenerhalt schafften, mussten runter. Wer dieses Jahr runter muss, ist total offen. Die üblichen Verdächtigen werden gegen den Abstieg wohl kämpfen müssen. Da wären die Aufsteiger: 1. FC Union „Die Eisernen“ Berlin, Fortuna Düsseldorf und der SC Paderborn. Auch nach unten müssen sich die Vorjahres-Abstiegskämpfer orientieren: FSV 1899 Frankfurt, TuS Koblenz, Rot-Weiß Ahlen und Rot-Weiß Oberhausen. Wenn die Oberhauser genauso wie letztes Jahr so zusammenhalten, ist das zweite Wunder wieder machbar – der Klassenerhalt. Nachdem RWO aufgestiegen ist, wurde die Zusammenhalts-Kampagne „Malchocherschicht die II.“ ins Leben gerufen. Nun folgt „Malocherschicht die III.“ die natürlich auch mit dem Klassenerhalt gekrönt werden soll.
Letztes Jahr noch gegen den FSV Frankfurt, jetzt gegen Dortmund und Hertha in der 1. Bundesliga. Valdet Rama (Mitte) schaffte den Sprung zu Hannover 96.
Die Ahlener wohlgemerkt aus Nordrhein-Westfalen und nicht aus Baden-Württemberg, haben sich ordentlich verstärkt. Zwar mussten sie ihr Sturmtalent Großkreutz in Richtung Dortmund abgeben, aber die Neuzugänge sollten wohl, helfen können. Da konnten die Ahlener überraschender Weise den FC Ingolstadt-Schrecken Mikolajczak (FSV Frankfurt) für sich gewinnen u. a. auch Omidagbe einen guten Abwehrspieler. Auch David Felgenhauer kam neu dazu, er kommt von Greuther Fürth. So könnte Ahlen wohl den Klassenerhalt schaffen. Allerdings sind die Ahlener Fußballfans und Stadtbewohner nicht so Fußball begeistert oder haben noch nicht gemerkt, dass da einiges los ist im Wersestadion. In 17 Spielen fanden lediglich 4597 Zuschauer den Weg ins Stadion. Obwohl für 11500 Zuschauer Platz wäre. Damit hat Rot-Weiß Ahlen den schlechtesten Zuschauerschnitt der Vorsaison. Nur Ingolstadt kommt mit 5530 an diese miserable Zuschauerzahl noch heran. Im direkten Duell trennten sich Ahlen und Ingolstadt einmal 0:3 und 0:2. Ahlen knipste in Ingolstadt den ersten Hoffnungsschimmer aus. Auf sich Absteiger jetzt festzulegen wäre vermessen. Allerdings denke ich, dass Koblenz und Düsseldorf den bitteren Gang in die dritte Liga gehen müssen. In die Relegation rettet sich trotz guter Neuverpflichtungen Ahlen.

Aufstiegsfavorit Nummer 1: Alemannia Aachen im neuem Tivoli

Doch nochmal zurück zum Aufstiegsrennen. Als Aufstiegsfavoriten Nummer eins gelten jedoch nicht die Absteiger aus Liga 1, sondern Alemannia Aachen und MSV Duisburg. Beide haben letztes Jahr nur selten ihre Aufstiegsambitionen unterstrichen und wollen dieses Jahr wieder hoch in die Eliteklasse des deutschen Fußballs. Die Alemannia hat ihrem alten traditionsreichen Stadion dem Tivoli den Rücken gekehrt und zog in neuen wahrhaften „Fußballtempel“ um. Der „Neue Tivoli“ bietet für 30.000 Zuschauer Platz und wurde teilweise durch die Tivoli-Anleihe von Fans mitfinanziert. Hier will die Alemannia auch ohne Jahrhundert-Talent Lewis Holtby wieder hoch in Liga 1. Denn Holtby, wurde für 2,5 Millionen an Schalke 04 abgegeben. Das Mittelfeldtalent war maßgeblich an der doch noch gut endenden Saison für die Alemannen beteiligt. Nun kickt der 19-jährige für Felix Magaht´s Schalker „Knappen“. Oben dürfte auch Bielefeld ein Wörtchen mitreden können. Doch die Arminen mussten ihren Torjäger Artur Wichniarek in Richtung Berlin ziehen lassen. Ein Trainer schafften bereits vor der Saison einen Aufstieg. „Pele“ Wollitz ging als Trainer vom Zweitligaabsteiger VfL Osnabrück zum Bundesligaabsteiger und Neu-Zweitligsten Energie Cottbus. Die Cottbusser gehen ebenfalls mit Aufstiegsambitionen in die neue Saison. Die Lausitzer wollen wieder aufsteigen und wären damit wieder einmal der einzige ostdeutsche Bundesligist. Reihenweise tummeln sich währenddessen in der 3. Liga die ostdeutschen Klubs. Dynamo Dresden, Rot-Weiß Erfurt, Carl Zeiss Jena und Erzgebirge Aue, spielen in Liga 3. Doch nun wieder zurück ins Unterhaus. Die Alemannia Aachen hat mit dem FC Ingolstadt eines gemeinsam. Beide Vereine stiegen nach eine guten Hinrunde als Vorletzter in die tiefere Liga ab. Aachen musste vor zwei Jahren den bitteren Gang ins Unterhaus antreten. Nachdem die Alemannia, einen sieben Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge hatte, schmolz der Vorsprung nach und nach. Beim TSV Alemannia ging nicht´s mehr. Nachdem man das entscheidende Spiel gegen die ebenfalls abstiegsgefährenden Wolfsburger nach einer 2:0-Führung doch noch aus der Hand gab, war der Abstieg besiegelt. Diego Klimowicz (heute Bochum) erzielte zwei Tore – Endstand 2-2. Unter die letzte Saison möchte Trainer Seeberger gerne einen Strich machen und neu anfangen. Am besten möchten die Aachener gleich in der Premierensaison im neuem Stadion aufsteigen. Mein Tipp, Aachen maschiert als Tabellenführer zur Zweitliga-Meisterschaft und sichert sich frühzeitig die „Radkappe“.
Malocherschicht die III: Rot-Weiß Oberhausen will wieder den Klassenerhalt schaffen


Denn seit der letzten Saison vergibt die DFL (Deutsche-Fußball-Liga) die verantwortlich für die Lizenzierung und Vermarktung ist – eine Meisterschale für´s Unterhaus. Neuerdings wird die Schale als „Radkappe“ verspottet. Als erstes Team konnte der SC Freiburg seine Meisterschaft mit der Schale krönen. Als zweites Team folgt der MSV Duisburg. Die Arminia aus Bielefeld, schafft es Last Minute in die Relegation. Kaiserslautern, Karlsruhe und Cottbus müssen sich mit den nachfolgenden Plätzen zufrieden geben.Es wird die wohl vorerst letzte Saison ohne den FC Ingolstadt 04 bleiben. Denn der FC04 wird mit seinen starken Neuzugängen, wieder zurückkommen in Liga 2. Wenn der FC Ingolstadt, Drittliga-Meister werden sollte, dürfen sich die Schanzer einen Pokal in die Vitrine stellen. Auf Knaller-Derby´s dürfen sich dann die Augsburger und Münchner Löwen freuen. Augsburg und 1860 wollen hoch und Ingolstadt kommt hoch. Na, dann man sieht sich spätentens im August 2010, wieder in Liga 2. Und natürlich garantiert, mit dem FC Ingolstadt 04.

Sonntag, 26. Juli 2009

PROsports - Karlshuld siegt im 60. Donaumoos-Wanderpokal

Grasheim/Donaumoos - Der SV Karlshuld hat sich in der 60-jährigen Donaumoos-Wanderpokal-Geschichte, dieses Jahr abermals in die Geschichtsbücher eingetragen. Mit dem 17. Sieg, ist der SVK nun alleiniger Rekordsieger der insgeheimen "Donaumoos-Meisterschaft" die jedes Jahr stattfindet.

Der Donaumoos-Wanderpokal wurde zum ersten Mal 1950 in Karlshuld ausgetragen. Wer den Wanderpokal, fünfmal insgesamt gewinnt oder dreimal nacheinander darf ihn behalten. Bisher gingen vier Pokale in den Besitz des SV Karlshuld über. Der fünfte Pokal wurde erst 2008 neu gestiftet. 1950 wurde beschlossen, dass jeder Teilnehmer am Wanderpokal, alle zehn Jahre das Turnier ausrichten muss. Seit schon langer Zeit nehmen diese Mannschaften am Donaumoos-Wanderpokal teil: SV Karlshuld (Kreisliga, früher Landesliga), DJK Klingsmoos (Bezirksliga), SV Ludwigsmoos (Kreisliga), SV Langenmoosen (Kreisliga), FC Zell/Bruck (A-Klasse Schwaben, früher Bezirksoberliga BOL), SV Wagenhofen (A-Klasse Schwaben), SV Sinning (A-Klasse), TSG Untermaxfeld (Kreisliga), SV Grasheim (Kreisklasse, früher Bezirksoberliga) und BSV Berg im Gau (Bezirksliga). Obwohl Wagenhofen, Sinning, Berg im Gau und Zell/Bruck nicht im Donaumoos liegen, sind sie im Laufe der Zeit hinzugekommen. Allerdings sind Wagenhofen und Sinning die einzigen Teams, die den Pokal noch nie gewonnen konnten.

Im Halbfinale wollte Grasheim zum dritten Mal vor "heimischen" Publikum den Pott holen. Allerdings machte der SV Karlshuld den Lilaweißen einen Strich durch die Rechnung. Mit 2:0 entschieden, die Karlshulder das Spiel für sich und zog somit ins Finale ein. Im zweiten Halbfinale wurde dann der Gegner für den SVK ausgespielt. Die TSG Untermaxfeld (Aufsteiger Kreisliga) siegte mit 2:0 gegen den schwach spielenden BSV Berg im Gau. Der Bezirksligist, unterstrich nicht seine Siegesambitionen. Letztes Jahr zog der BSV ins Finale ein und musste sich mit 0:2 dem DJK Langenmoosen geschlagen geben. Vor dem Finale SV Karlshuld vs. TSG Untermaxfeld, fanden zwei Platzierungsspiele statt. Ludwigsmoos siegte geegen Klingsmoos mit 3:2. Sinning besiegte Zell/Bruck mit 2:1. Dann stand das Finale an. Das 60. in der Donaumoos-Wanderpokal-Historie. Karlshuld musste einen Rückschlag hinnehmen und geriet in Rückstand. Aber die Karlshulder holten wieder auf siegten am Ende verdient mit 3:1. Karlshuld ist mit seinem 17. Sieg insgesamt, damit alleiniger Rekordsieger im Wanderpokal. Zuvor waren die "schwar-grünen" mit dem DJK Langenmoosen gleich.
Bei den Reserven gewann ebenfalls der SV Karlshuld. Die 2. Mannschaft zog ohne Gegentor ins Finale ein. Damit ist der vereinsinterne Doppelsieg in Grasheim perfekt.

Der 60. Donaumoos-Wanderpokal in Grasheim in Zahlen
Austragungsort: Grasheim (SV Grasheim)
Nächster Austragungsort: Ludwigsmoos (SV Ludwigsmoos)
Zuschauer Finalspiele: 800
Sieger 2009: SV Karlshuld
Sieger Turnier Reserven: SV Karlshuld II
Titelverteidiger: DJK Langenmoosen

Endplatzierungen: 1. SV Karlshuld, 2. TSG Untermaxfeld, 3. BSV Berg im Gau, 4. SV Graseim, 5. DJK Langemoosen (Sieger 2008), 6. SV Wagenhofen, 7. SV Ludwigsmoos, 8. SV Klingsmoos, 9. SV Sinning, 10. FC Zell/Bruck

61. Donaumoos-Wanderpokal in Ludwigsmoos (1. Mannschaften 18. Juli & 25. Juli 2010/ Reserven 16./17. Juli & 24. Juli 2010)

Samstag, 25. Juli 2009

FC Ingolstadt: Karl und Hartmann schießen Ingolstadt an die Tabellenspitze – Auftakt nach Maß für die Schanzer

Es war ein Saisonauftakt nach Maß für den FC Ingolstadt 04. Die „Schanzer“ siegten beim Saisonauftakt mit 2:0 gegen Mehmet Scholls „Bayern-Bubis“ und stürmten somit an die Tabellenführung...
Beim ersten Spiel, weiß man nie wo man steht, sagten einige Spieler schon Tage vor dem Spiel. Mit Bayern München II, sollte ein Gegner auf die Ingolstädter warten, den man nicht unterschätzen sollte. Zumal mit Mehmet Scholl, ein Trainer die Mannschaft leitet, der den offensiven Spielstil bevorzugt. Allerdings ist die diesjährige „Bayern-Reserve“ eine fast regelrechte No-Name-Truppe. Nur Björn Kopplin, Daniel Sikorski und Mehmet Ekici, werden einigen FIFA 09-Spielern als Namen geläufig sein. In der Aufstiegssaion spielte der FC04 gegen Bayern II und gegen teilweise heutige Bundesligaakteure. Toni Kroos spielt mittlerweile bei Bayer Leverkusen und Sandro Wagner ging zum MSV Duisburg. Wagner war letztes Jahr als Duisburg-Stürmer u .a. auch an der 1:6-Klatsche für den FC Ingolstadt in Duisburg beteiligt.
Von den sieben Neuzugängen standen fünf in der Startelf. Steven Ruprecht (VfR Aalen), David Pisot (VfB Stuttgart II), Moritz Hartmann (1. FC Köln II) , Rober Fleßers (1. FSV Mainz 05) und Moise Bambara (Jahn Regensburg) spielten als „Neue“ gleich von Anfang an.
Der FC Ingolstadt begann aggressiv und offensiv. Nach fünf Minuten konnten die 3500 Zuschauer im Tuja-Stadion bereits den ersten Treffer bejubeln. Nach einer Ecke von „Zecke“ Neuendorf, köpfte Michael Wenczel zum 1:0 ein. Der Ingolstädter Innenverteidiger gilt als besonders kopfballgefährlich und stellte es gleich mit einem Tor eindrucksvoll unter Beweis. Bayern II in den dunkelblauen Trikots wirkten hilflos gegen die offensiven Ingolstädter, die weiter munter drauflos spielten. „Zecke“ Neuendorf fungierte als „Zehner“ und leitete immer wieder mit guten Steilpässen und einer guten Übersicht, gute Torchancen ein. Moritz Hartmann vergab eine gute Chance (7.), nach einem Steilpass von Zecke auf halbrechter Position. Die erste Torchance bei Bayern II hatte Mehmet Ekici (10.), er schoss einen Freistoß aus knapp 16 Metern, knapp über´s Gehäuse von Michael Lutz. Den Chancentod mimte Steffen Wohlfahrth in der 13. Minute. Nach einem Querpass von Zecke, schoss der Stürmer hauchdünn am Kasten vorbei. Die beste Chance nach der 1:0-Führung für die Mannschaft von Horst Köppel. Aber dann sollte es wieder „krachen“ im Tor der Bayern. Verteidiger Christian Saba, schwanzte ein bisschen vor der Nase von Moritz Hartmann herum. Der Stürmer sah seine Chance, schnappte Saba den Ball weg und rannte auf´s Bayern-Tor zu. Mit einem wuchtigen Schuss unten ins Gehäuse, krönte er seine Einzelaktion. 2:0 nach 18 Minuten, das kann sich sehen lassen. Ingolstadt nahm den Fuß weiter nicht vom Gas.
Nutze seine Torchance nicht: Steffen Wohlfahrth

Robert Fleßers nutze in der 24. Minute einen Freistoß von Stefan Leitl, zum 3:0. Doch nach der Torwartabwehr von Riedmüller, stand Fleßers im Abseits, kein Tor. Wohlfahrth hatte abermals die Chance zur 3:0-Führung (33.), doch seinen Schuss nach einem Pass von Hartmann, doch Bayern-Verteidiger Schütz, klärte in letzter Sekunde. Kurz vor der Halbzeit, stand allerdings Bayerns Schlussmann Riedmüller den Schanzer im Weg. Wohlfahrth setzt sich außen gegen Saba durch, spielt quer zu Zecke, der einen Innenverteidiger wie eine Slalomstange stehen lässt, doch sein Schuss wurde abgewehrt. Mit dem 2:0 für Ingolstadt, ging es auch in die Halbzeitpause.
In der zweiten Hälfte, schaltete die Heimmannschaft einen Gang herunter. Doch Ingolstadt kam trotzdem weiter zu Chancen. Zecke Neuendorfs Schuss (55.) nach einer Drehung, konnte Riedmüller halten. Auch Verteidiger Moise Bambara, hatte eine gute Torchance. Seinen Schuss kratzte Riedmüller, unten aus dem Eck. Bayern II bemühte sich weiterhin um einen Anschlusstreffer, doch Ingolstadt´s Abwehr stand im wahrsten Sinne des Wortes „bombensicher“. Fast gar nicht musste Lutz ins Spiel eingreifen, denn er bekam fast nie was zum halten. Kurz vor Spielende (83.) leitete der eingewechselte Neuzugang Fabian Gerber, mit einem schönen langen Steilpass, den Sololauf von Stefan Leitl ein. Der Kapitän der Schanzer fand im Strafraum, den 2:0-Torschützen Hartmann, doch sein Schuss wurde von einem Bayern-Verteidiger geblockt.
Mit einem Hammer erzielte der überrangende Moritz Hartmann das 2:0 für Ingolstadt

Ingolstadt siegte verdient mit 2:0. Denn die Münchner hatten gar keine Torchancen und wurden regelrecht von den offensiven Gastgebern überrannt. Im zweiten Durchgang, schaltete der FC04 einen Gang runter, kam aber weiter zu Chancen. Allerdings liesen sie dann die komplette Dominanz danach vermissen. Bayern II lies nach einer Stunde, dann den Ball laufen. Für die Mannschaft von Horst Köppel war es ein Start nach Maß. Denn nachdem 2:0-Sieg, stehen die Schanzer mit dem Jahn Regensburg, gleichauf an der Tabellenspitze. Nächste Woche, am Dienstag geht es zu Erzgebirge Aue, die am ersten Spieltag sich 0:0 gegen Offenbach trennten. Am Samstag steht dann, der „Pokal-Schlager“ gegen den Erzrivalen aus Schwaben, den FC Augsburg an. Der beste Spieler auf dem Platz, war der Stürmer Moritz Hartmann, der wendig und agil spielte und viele Torchancen einleitete und selbst hatte.

Stimmen zum Spiel
Mehmet Scholl (Bayern München II):
„Wir haben in der zweiten Halbzeit, so gespielt wie wir es uns vorgenommen haben. Wir haben gut den Ball laufen lassen. Der FC Ingolstadt hat in der zweiten Halbzeit, nicht mehr getan als er musste. Darum fahren wir heute punktlos heim.“

Horst Köppel (FC Ingolstadt 04):
„Die Torauswertung war noch nicht so ganz gut. In der zweiten Halbzeit, waren wir stark, aber nicht mehr ganz so gut. Das hat mir nicht so gefallen. Wir müssen in der zweiten Halbzeit, genauso spielen wie in der ersten. Gott sei Dank, ist Bayern der Anschlusstreffer nicht mehr gelungen. Aber wir sind auf gutem Weg.

3. Bundesliga, 1. Spieltag
FC Ingolstadt 04: Lutz (2) – Ruprecht (3), Pisot (2,5), Wenczel (3), Bambara (3) – Karl (3,5), Fleßers (3), Leitl (3), Zecke Neuendorf (2) (69. F. Gerber/4) – Wohlfahrth 4,5 (64. Braber/4), Hartmann 1,5 (85. Buchner/-)
FC Bayern München II: Riedmüller – Schürf (67. Duhnke), Saba (46. Haas), Kopplin – Erb, Rieß, Ekici, Rohracker – Yilmaz, Sikorski (31. Sene)
Tore: 1:0 (4.) Wenczel nach Ecke Zecke Neuendorf, 2:0 (17.) Hartmann nach Ballgewinn gegen Saba
Gelbe Karten: Zecke Neuendorf, Sikorski, Haas,
Zuschauer: 3500, Tuja-Stadion

Freitag, 24. Juli 2009

PROsports - Morgen Saisonstart gegen Bayern II

Foto: Geier
Morgen startet endlich die neue Saison 2009/2010.Der FC Ingolstadt 04 trifft zum Start der 3.Liga-Saison auf den FC Bayern München II.Bekannte Spieler der Münchner sind: Christian Saba, Oliver Stierle, Mehmet Ekici, Daniel Sikorski sowie Deniz Yilmaz.Doch der prominenste Mann im Bayern-II-Stall ist der Trainer Mehmet Scholl. Er übernahm das Team nachdem Hermann Gerland zum Bayern-Co "befördert" wurde. Viermal standen sich beide Teams in der noch alten Regionalliga Süd gegenüber. In der Aufstiegssaison des FC04, trennte man sich je 1:1 und 1:0. Beim Heimspiel gegen Bayern II "pilgerten" 5020 Zuschauer ins Stadion. "Damals" kickten bei den Bayern noch Kroos und Wagner. Kroos ist heute bei Leverkusen im Mittelfeld, Wagner schoss in der 2. Liga ein Jahr später, mit Duisburg die Schanzer ab. Das 6:0 in der MSV-Arena war die bis dato höchste Zweitligapleite für den FC Ingolstadt. Geht man drei Jahre zurück, stand noch Michael Rensing zwischen den Pfosten, bei Bayern II. Mittlerweile ist Rensing im Kader der ersten Mannschaft, aber nur die Nummer 2. Im Grünwalder Stadion konnte Bayern II im ersten Aufeinandertreffen gegen Ingolstadt, das Spiel für sich entscheiden mit 2:1. Das Rückspiel endete 1:1. Drei Positionen sind noch offen, sagte Horst Köppel auf der Abschlusspressekonferenz heute. Eine davon ist im Angriff noch offen, wer hinwegs bereits im Sturm das Trikot anziehen darf gegen Bayern II, sagte der Trainer allerdings nicht. Der FC Ingolstadt startet in eine Saison, wo die Karten neu gemischt sind. Und es wird eine Harte Saison, denn in der 3. Liga wird keiner geschont.




Der FC Ingolstadt in der 3. Liga und natürlich im DJW-Blog mit allen Berichten und News

PROsports: Das Mittelfeld ist das Prunkstück

Dieses Jahr bin ich beim Kicker Managerspiel Interactive dabei. Man kann mit einem 30 Millionen Budget aus über 2500 Bundesligaspielern seine Mannschaft zusammenstellen + Ersatzkader. Eine interessante und ziemlich junge Mannschaft habe ich zusammengestellt, die ab dem 7. August auf "Punktejagd" gehen soll. Denn die Spieler werden durch ihre Kickernote bewertet. Das heißt beispielsweise für eine Kicker-Note 1 gibt es 6 Punkte für den Spieler.

So sieht meine Stamm-Elf beim Kicker-Managerspiel Interactive aus:
Tor: Bailly (Mönchengladbach)
Abwehr: Höwedes (Schalke 04), Subotic (Borussia Dortmund), Celozzi (VfB Stuttgart)
Mittelfeld: Holtby (Schalke 04), Ze Roberto (Hamburger SV), Sahin (Borussia Dortmund), Trochowski (Hamburger SV), Kroos (Bayer Leverkusen)
Sturm: Olic (Bayern München), Sestak (VfL Bochum)

Man darf nur 3 Spieler pro Mannschaft in den Kader aufnehmen!

Ersatzbank
Tor: Amsif (Schalke 04), Fährmann (Eintracht Frankfurt)
Abwehr: Bieler (Nürnberg), Badstuber (Bayern München), Toure (Bayer Leverkusen)
Mittelfeld: Schwegler (Bayer Leverkusen), Striftler (1899 Hoffenheim), Funk (VfB Stuttgart)
Sturm: Großkreutz (Borussia Dortmund), Petreski (Mainz 05), Borja (Mainz 05

Mittwoch, 22. Juli 2009

PROsports - DJW-Chefredakteur wirft einen Blick auf die Kickerstecktabelle und stellt eines fest...

Eigentlich steht doch der Meister schon fest? Ja, eigentlich. Aber nach der ?berraschenden Wolfsburg-Magath-Dzeko-Grafite-Misimovic-VW-Meister-Mania, scheint doch in der Bundesliga, der deutschen Eliteklasse nichts mehr unm?glich zu sein. Wer wei? vielleicht schafft es der SC Freiburg auf Platz eins, mit dem Erstliganeuling Robin Dutt. Nein, Spa? zur Seite.
Die Bayern haben wieder jede Menge Millionen in die Hand genommen, zuvor Jupp Heynckes als Vereinstrainer rehabiliert und die Buddhas samt J?rgen Grinsmann aus der S?bener Stra?e verbannt. Und was soll man jetzt erwarten, von der neuen M?nchner Millionentruppe? Neue wie Braafheid, Gomez, Tymostschuk, Pranjic und Baumjohann, sollen wieder das bayerische Mundwasser zusammenlaufen lassen. Obendrein kam noch ein echter Startainer, der schon den gro?en FC Barcelona tranierte, Louis van Gaal. Barcelona, aktueller Triple-Sieger. Ja, da wollen die M?nchner auch hin, auf den europ?ischen Olymp. Den ?Henkeltopf? stemmen, wie schon 2001. Den gro?en Wurf, wollen sie wieder landen. W?re da nicht Felix-Qu?lix-Magath. Der mit Wolfsburg famos mit viel folklore und vor allem mit Dzeko & Grafite, am Ende v?llig verdient Meister wurde. Nun ist er bei Schalke-Trainer. Die Schalker machten in den letzten Saison nur durch komische Transferpolitik und ma?enweise Machtspielchen intern von sich sprechen. Nun ist mit Felix Magath, wohl wieder die Ruhrpotterische Ruhe eingekehrt. So mancher tr?umt schon vom Titel. Aber ich glaube, sogar mit Schalke, dem ewigem zweiten und unumstrittenen Meister der Herzen, wird Magath, Meister. Aber nicht dieses Jahr.
Denn das wird Wolfsburg, eher nicht. Denn der VfL ist wie jeder ?berraschungsmeister, die Mannschaft die mit einem ?Absturz? auff?llt. Was Stuttgart schon gelang, wird auch dem VfL Wolfsburg gelingen. Selbst Ex-Meister-Trainer Armin Veh wird da nichts ?ndern k?nnen. Am Ende steht eh wieder Bayern oben, souver?n werden sie dieses Jahr Meister werden und das Zepter schwingen. Uli Hoene? wird wieder vorzeitig Ferngl?ser verteilen und Oliver Kahn sicherlich sagen: ?Ich habe doch gesagt, Bayern wird Meister?. Hinten reihen sich dann Schalke und Wolfsburg zwischen den Pl?tzen 2 bis 5 ein. Oben auch noch ein W?rtchen mitreden werden, wohl Leverkusen oder der Hamburger SV. Auch Stuttgart k?nnte oben mitspielen, aber nicht ganz oben, denn da hat der FC Bayern ein Dauer-Tabellenf?hrer-Abo abgeschlossen. Wieder einmal mit dem Abstieg wird sich Gladbach abfinden m?ssen. Denn so viel Gl?ck wie im letzten Jahr, haben die ?Fohlen? nicht. Ebenso muss Mainz runter, ?ber den Relegationsplatz wird sich Bochum freuen. In der Winterpause l?sst dann der VfL Bochum dein Spruch auf den Trikots ?wir sind unbeugsam? wegmachen. Denn das Management stellte fest, dass es l?cherlich ist, auf einem Abstiegsplatz und f?nf Spielen ohne Sieg von ?unbeugsam? zu sprechen. Wieder mal zaubern wird, ja der Ribery. Den van Gaal selbstverst?ndlich auf touren bringt. Bei Werder Bremen wird Moreno, Tore schie?en wie einst Klose oder sein Torsch?tzenk?nig-Vorg?nger Ailton. Bremen wird schwach starten, aber in der Winterpause Gas geben und am Ende einen K?nigsklassen-Platz ergattern, nur nicht Platz 1. In K?ln, wird man Podolski bejubeln, aber der gro?e Wurf gelingt den Rheinl?ndern nicht. Am Ende bleibt wieder das Mittelfeld als zuhause und die Erkenntnis, dass auch ein Poldi einen nicht in die Champions Leauge schie?en kann. Hoffenheim wird wieder mit S?damerikanern auftrumpfen und vergeblich versuchen Bayern zu ?bertreffen, in irgendwelcher Weise. Hoffenheim platziert sich am Ende oben, aber nicht unter den besten f?nf. Am Ende bleibt Platz sechs, lediglich ?brig f?r die Kraichgauer. Geld schie?t halt keine Tore, au?er bei Bayern. Und was macht Hannover oder Frankfurt? Die torkeln weiterhin im Mittelfeld rum und werden ihre Trainer kritisieren und mit Entlassung drohen. Frankfurt hat bereits einen neuen, Michael Skibbe. Und Meister, werden sie sicherlich nicht. Die Club-Fans kann ich gleich zufrieden stellen, der FCN bleibt drin, aber knapp.
Am Ende bleibt die Erkenntnis, die 46. Bundesliga-Saison wird eine klare Angelegenheit. Ende April steht der Meister fest, Hoffenheim versucht vergeblich sich als mittelst?ndischer Verein zu etablieren. Und der HSV tanzt auf allen Hochzeiten bis zum Schluss und verzockt mal wieder alles. Thomas Schaaf, bleibt ruhig und wird Bayer-J?ger Nr. 1. Und Felix Magath? Der scheucht w?hrenddessen seine Spieler die Stadiontreppen hoch und Louis van Gaal, mimt den Spielverderber und kontrolliert die Spieler. Kontrolle ist alles, Siege sind mehr ? Meister wird Bayern. Na, dann. Wir d?rfen gespannt sein, auf eine spannende und hoffentlich torreiche Saison. Mit kleinen ?berraschungen und gro?en Sensationen. Am 8. Mai 2010, wissen wir dann endlich wer Meister ist. Wenn Bayern es am Ende wird, eine Fee namens Maxi hat es ihnen gefl?stert. Na, dann auf ein neues - Guten Ansto?!

PROsports - ein sportliches Wochenende

Am Wochenende, wird es wieder sportlich bei mir zugehen. Wobei eher fu?ballerisch. Am Samstag startet der FC Ingolstadt in die 3. Liga gegen Bayern M?nchen II. Und am Sonntag schaue ich mit dem Flo, die Final- und Platzierungsspiele des 60. Donaumoos-Wanderpokals in Grasheim an.
Apropros, sportlich. Heute ging es schon sportlich los. Fu?ball im Sportunterricht, Eineinhalb Stunden lang. Mein Team in Person von Klaus, Christopher, mir, Eisi und Domi war anfangs vorne. Aber dann schwanden die Kr?fte und am Ende war das andere Team meilenweit vorne. 8 Tore konnte ich beisteuern f?r unser Team, Eisi h?rte bei seinem 6. Tor das Z?hlen auf. Von allem war was bei mir dabei: Abstauber aus 2 Meter, Sololauf und Tor unten rechts, Laufduell und Schuss aus halbrechter Position, am Torwart vorbei und ins leere Tor, spitzer Winkel ins Tor geknallt. War schon nicht schlecht, aus sportlicher Sicht. Und Hauptsache der Spa? ist da...

PROlive - Spaß an der Freude

Der Volksmund sagt auf "Spaß an der Freude". Wenn man es wirklich schwierig interpretiert, könnte man sagen, Schule macht nur Spaß, wenn man was kann. So ist es auch bei Mathe, bei mir. Wenn ich was kann, macht das Rechnen natürlich mehr Spaß, als wenn man nichts kann. Bereits seit Montag, starten wir mit dem M10-Mathe-Stoff. Schaut auf den ersten Blick echt furchtbar aus, doch irgendwie geht´s doch, wenn man übt. Heute zuhause, mache ich ein paar Übungen zum Thema Steigung, Achsenabschnitt, y-Schnittpunkt und x-Schnittpunkt ausrechnen. Damit ich es auch kann. Denn dann hat man doch irgendwie Spaß an Mathe.

Dienstag, 21. Juli 2009

PROscouts – Good save the queen – das große England-Potrait

Foto-Bearbeitung über Paint by Maxi
Dieser Post wurde bereits Ende Juni geschrieben.
Bevor es nach England geht, sollte man auch ein bisschen was über das Großfahrtland 2009 wissen. Hier ein kleins Potrait mit Fakten und einigen Berichten von England.
Teil I der Großfahrt-Vorbereitung im DJW-Blog. Teil II folgt erst nächste Woche, kurz vor der England Großfahrt.


BASISDATEN
England ist Teil von Großbritannien (Schottland, Wales und England). Als Vereinigtes Königreich und Nordirland gelten die Staaten Schottland, Wales, England und Nordirland.
Hauptstadt: London (Stadt 7,5 Millionen Einwohner, Metropole 13,9 Millionen Einwohner)
Einwohner England: 50,4 Millionen
Größte Stadt: London
Bekannte Städte: London, Manchester, Liverpool (Hafenstadt), Leeds, Newcastle, Sheffield, Reading
Staatsoberhaupt: Queen Elizabeth II.
Regierungschef: Gordon Brown, Premierminister
EU und UNO-Mitglied seit: EU 1973, UNO 1945 (Gründungsmitglied)
Sport: IV. Olympische Sommerspiele 1908 in London, XIV. Olympische Sommerspiele 1948 in London und XXX. Olympische Sommerspiele 2012 in London. Fußball-Weltmeister 1966 in England.
Staatsflaggen: Union Jack = Flagge Großbritanniens. Es sind alle Kreuz-Flaggen der Staaten in eine Flagge vereint. Das St.-Georg-Kreuz Englands, die schottische Flagge sowie die Flagge Nordirlands. Die Staatsflagge Englands ist das St.-Georg-Kreuz.

Gilwell Park
Der Gilwell Park liegt in der Nähe von London und hat eine Fläche von 44ha. –Im Gilwell Park war bereits unser Stamm bei der England Großfahrt 1999. In jenen Park kann man. Verschiedene Pfadfinder aus aller Welt hinterliesen Geschenke im Gilwell Park. 1967 schenkten thailändische Pfadfinder einen 1000alten Buddha dem Gilwell Park oder hinterliesen jenes Geschenk im White House des Parks. Auch Geschenke von Pfadfindern aus Chile, Neuseeland oder Mexiko befinden sich im Park. Während des 21st World Scouts Jamboree´s 2007 in Chelmsford, Hylands Park, UK fanden einige Aktivitäten im Gilwell Park statt. Das Jamboree 2007 fand in England statt, weil dort vor 100 Jahren der Startschuss für die weltweite Pfadfinderweltbewegung fiel. Am Jamboree nahmen über 40.000 Pfadfinder aus aller Welt teil. Der Gilwell Park wurde später Robert Baden-Powell „geschenkt“ In Gilwell findet auch jedes Jahr das „Woodbagde“ statt. Es ist eine spezielle Gruppenleiterausbildung, genauso wie vor über 100 Jahren. Das Woodbagde ist ein
Abzeichen, das aus zwei länglichen Holzperlen an einen Lederband mit Diamantknoten besteht. Meist wird es durch ein sandfarbenes Gilwell-Halstuch, auf dem ein Stoffstück mit dem MacLaren-Tartan aufgenäht ist, und einen geflochtenen Halstuchring aus Leder ergänzt Um das Woodbagde endgültig zu erhalten, muss der Pfadi ein Projekt gestalten und durchführen. Erst wenn das Projekt überzeugt hat, bekommt man das Woodbagde überreicht.

Brownsea Island

Vom 25. Juli bis 9. August 1907 fand auf Brownsea Island, in der Nähe der englischen Hafenstadt Poole, das erste Pfadfinderlager der Geschichte statt. Als Gründer Weltpfadfinderbewegung gilt Sir Robert Baden-Powell (BP). Der Brownsea Island gilt als „Mekka“ der Pfadfinderei.
Kurz-Programmplan
01. August: Treffpunkt 15:30 Uhr am evangelischen Gemeindehaus
01. August 17:00 Uhr: Abfahrt in Karlshuld
02. August: Überfahrt mit Eurotunnelzug von Calais nach Folkstone circa. 8:00 Uhr
02. August: ca. 11:00 Uhr Ankunft im Gilwell Park, nahe London
bis 11. August: Aufenthalt im Gilwell Park mit zwei Besuchen in London und 3-Tages-Hajk
11. August: Überfahrt über Poole auf Brownsea Island
14. August: Abfahrt auf Brownsea Island
15. August: ca. 12 Uhr Rückkunft in Karlshuld

Montag, 20. Juli 2009

PROblog: Neue Umfrage

Nach langer Zeit, hat unser Blog wieder eine Umfrage. Wir wollen von ihnen wissen, wer in der neuen Saison, Deutscher Meister wird.
-> Umfrage, rechts bei den Gadgets.

Sonntag, 19. Juli 2009

PROlive - Nicht mehr lange

Nicht mehr lange, dauert bis:
...die Mathe-Probe morgen herausgegeben wird
...die England Großfahrt startet
...die Sommerferien beginnen

Nicht mehr lange, ist es hin, bis die M9 abgeschlossen ist. Abgeschlossen, ist allerdings bis zum 31. Juli 2009 noch gar nichts. Jede Note kann noch geändert werden, die Noten stehen erst fest, wenn das "Giftblattl" wie der Volksmund so schön sagt - in den Händen der Schüler liegt. Bis dahin, ist noch nichts vorbei, aber auch nichts entschieden. Doch wer nochmal große Sprünge machen will, ist zu spät dran. Denn in den restlichen zehn Tagen, kann man nicht mehr viele Bäume herausreißen, allerdings so das eine oder andere Pflänzchen wachsen lassen.

Samstag, 18. Juli 2009

PROlive: Das Phrasenschwein ausgepackt - die besten Gags vom Großfahrtvortreffen

Manch einer meinte, er wäre auf einer Kaberettveranstaltung. Aber das war nicht der Fall. Unser Stammesführer Philipp packte beim gestrigen Großfahrtvortreffen das Phrasenschwein aus und griff ebenso häufig in seine Pfadi-Anekdotenkiste. Die Gags während der Veranstaltung, wo einige Großfahrt-Neulinge so auch Eltern erschienen, lockerten selbstverständlich die Stimmung auf. Es sollte kein Vortrag werden oder Belehrung. Es wurden Tipps und Ratschläge erteilt, von "alten Hasen", die schon fast alles auf Großfahrten erlebt haben. Vom Dauerhitze in Ungarn 2001 bis hin zum Dauerregen und Wassergraben graben in Kroatien 2005. Es wurden letzte Fragen geklärt. Für die Leute, die bereits die zweite Großfahrt bestreiten, war es eher eine kleiner Informationsveranstaltung. Ein bisschen Programminfos, grundlegende Reglungen und Organisatorisches. Die Zeltaufteilung wurde bereits im letzten Leiterkreis mitgeteilt.

Hier sind die besten Gags & Anekdoten während des Großfahrtvortreffens:

"Uns wurde uns gesagt, in Kroatien regnet es nie. Das war nicht der Fall, es hat geschüttet was runter gekommen ist. Und fast keiner hatte Regensachen dabei. Seit dem empfiehlt es sich, Regensache mitzunehmen"

"MP3-Player mitnehmen ist erlaubt. Denn wenn man alles von seinem Sitznachbarn im Bus weiß, seine ganze Lebensgeschichte weiß, will jeder mal einfach Musik hören"

"Es wäre nicht schlecht, wenn man ein Kissen mitnimmt, besonders wenn man im Bus am Fenster sitzt und unverhofft ein Schlagloch auf der Straße kommt"

AUSSERDEM BAUTE PHILIPP IMMER WIEDER ENGLISCHE WÖRTER EIN. NATÜRLICH ALS GAG:
"Natürlich haben wir auch viel Zeit zum Chillen. Chillen ist englisch und heißt entspannen"

"Wir machen auch einen 3-Tages-Hajk auf der Großfahrt. Hajk ist englisch und heißt wandern"

Freitag, 17. Juli 2009

PROlive - Maxi´s Tag V - Mathe-Probe

Freitag, Mathe-Probe. Eine Schulwoche mit Mathe-Vorbereitung sind nun verstrichen. Jetzt war es soweit. Die Mathe-Probe, die letzte im laufenden Schuljahr stand an. Die letzte Chance, vielleicht doch noch, das Blatt zum Guten wenden zu können. Die Ex, die für Donnerstag geplant gewesen wäre, wurde angehängt. 40 Minuten Bearbeitungszeit. Meine Großeltern zuhause noch: bleib ruhig, du kannst es, sei konzentriert. Ich war noch nie bei einer Mathe-Probe so ruhig, regelrecht entspannt. Stück für Stück, machte ich die Aufgaben, mit Genauigkeit. Mich konnte fast nichts aus der Ruhe bringen. Nur eine Aufgabe habe ich nicht geschafft, die hätte mir neun Punkte gebracht. Jetzt darf bei den anderen Aufgabe nicht mehr viel falsch sein.
Kurz nach der Mathe-Probe, verwandelte sich meine entspannte Lage, in Freude. GSE, Note 2. Mal wieder unter den besten vier der Klasse dabei, ein gutes Gefühl. Du wirst ernten, was du säst, sagt der Volksmund. Mal schauen, ob ich in Mathe auch was "ernten" kann.

Die Stunden nach der Schule sind schnell erzählt, Artikel schreiben für die Klar-Text-Seite übernächste Woche. Um was es geht, verrate ich noch nicht.
Später geht´s dann zum Duschen und ab zur Gruppenstunde, die diesmal eine halbe Stunde früher beginnt, weil um 19:30 Uhr, das Großfahrtvortreffen stattfindet.

Mittwoch, 15. Juli 2009

PROlive: Maxi´s Tag III - der Mittwoch

Ja, ja der Mittwoch. Diesmal ein nasser Tag, der doch so zweifelhaft und verwirrend begann. Guten Morgen sagte ich und öffnete volller Entschlossenheit die Rolladen. Dunkler Himmel, nasser Boden - hier muss ein Gewitter gewesen sein. War´s auch - nur ich hab´s nicht mitbekommen. Im Tiefschlaf, bekomme ich nicht mal Blitz&Donner mit, so tief schlafe ich.
Dann ging´s in die Schule. Erste Diskussionen, gehen wir jetzt schwimmen oder nicht? Ja und nein. Immer wieder hin und her. Und dann doch, wir gehen. Obwohl einige Jungs eher keine Lust auf schwimmen hatten. Angekommen im Brandlbad, übernahm ich die Zuschauerrolle. 1. ich kann nicht schwimmen. 2. ich war Zuschauer. Ich schaute den Schülern der Klassen 7, M7 und M9 beim Schwimmen zu. 200 Meter, eine ganz schöne Distanz. Dann noch kurz in die Sonne liegen und auf wieder zurück in die Schule. Dort angekommen, finden wir völlig unseren Lehrer Herr K. vor. Wir völlig entgeistert. Freitag ist Mathe-Proben morgen GSE-Probe, okay. "Man muss jeden Tag, mit allem rechnen", mein Lehrer zitiert endlich mal wieder meinen Blog. Aber scheinbar hat´s nicht jeder gehört oder verstanden um was es ging. Aber ich verstand es. In Musik waren zwei Stunden mit feier Verfügung angesagt. Eisi und ich, die matheschwächsten in der Klasse, machten gemeinsam Matheübungen aus dem Buch für Freitag. Wir verglichen unsere Rechenwege und lösten alle Aufgaben, auch wenn wir manchmal grübeln mussten. Danach halfen wir Herr S. - unserem Musiklehrer beim Proben zerreißen. Also alle Proben dreifach zerreißen und entsorgen. Die Proben sind schon ein bisschen älter. Dafür staubte jeder einen Schlüsselanhänger ab. Der kam gleich an mein Schlüsselband mit dem Schlüssel für´s Gemeindehaus dran. Zuhause angekommen, essen und dann Opa begleiten bei der Suche nach einem Springbrunnen für den Garten. Wir fuhren zu einem Geschäft nach Schrobenhausen, den Namen darf ich aus werberechtlichen Gründen nicht nennen. Leider fand mein Opa nicht das auf, was er wollte, so ging´s wieder nachhause. Und für mich an den Schreibtisch. Lernen. Erst Mathe, Aufgaben aus dem Buch und dann GSE. Die Mathe-Ex hab ich auch nochmal durchgerechnet. So, erledigt. Dann duschen und an den PC & diesen Post schreiben ;-)
Morgen Maxi´s Tag IV - Donnerstag

Dienstag, 14. Juli 2009

PROlive: Nochmal ein guter sportlicher Abschluss?

Das letzte Sportfest für mich als Schüler der VS Karlshuld stand auf dem Programm. Gelingt mir es nochmal, sich gut sportlich gesehen sich von der VSK zu verabschieden? Die Medaillien sind für mich eh nicht möglich, aber eine Ehrenurkunde. Der Weitsprungwettkampf lief gut. 3,90 Meter, 4,00 Meter und im dritten Versuch gleich nochmal 4,30 Meter - persönliche Bestleistung & persönliche Jahresbestleistung. Werfen - mal wieder über nicht meine Disziplin. Bester Versuch: 29,5 Meter. Letztes Jahr kam ich wenigstens über die 30. Allerdings war dafür mein Springen besser. Das Laufen eigentlich meine "Geheimwaffe". Doch diesmal den Start verpennt Zeit auf 75 Meter: 10,7 Sekunden. Im Sport war das deutlich besser. Vielleicht wird es im letzten Anlauf nochmal was mit einer Ehrenurkunde, es wäre erst die zweite und somit auch die letzte.

Was sonst noch an diesem Tag passierte. Maxi´s Tag II:
Nach der Schule, erstmal essen. Danach fuhr ich mit meinem Opa nach Neuburg zur BayWa um eine Heckenschere mit Akku zu kaufen. Danach war ich müde und fertig und legte einen Mittagsschlaf ein. Von 13:30 Uhr - 17:00 Uhr war ich weg. Danach holte ich das GSE-Buch raus und Mathe. Erst ging es an die Mathe-Vorbereitung für Freitag ran. Dann GSE. Um kurz Viertelsieben war´ dann Schluss. Gruppenstunde, Pfadfinder - Sippe Feuersalamander. Unsere Topaufgabe, vom Leiterkreis erteilt - die Planen, die gerichtet sind, müssen die Packsäcke der Jurten. Also die gerichtete Plane 3 von Jurte IX muss in den Packsack der Jurte IX richtig einordnet werden. Ganz schön viel Arbeit, aber jetzt ist es auch gemacht.
Und nun sitze ich hier und schreibe diesen Post. So ist das, so war mein Tag.
Morgen Maxi´s Tag III.

Montag, 13. Juli 2009

PROlive: Friss oder stirb, die M10 wird auf diesem Punkt brutal.... - das Interview

Zum Abend hin, gibt es nochmal ein Blitzinterview, dass natürlich nur ein Thema behandelt: die schulische Zukunft von Maxi.

Was beschäftigt dich aktuell am Meisten?
Die Schule, was denn sonst? Aktuell, stehen "viele" Proben an, sodass der Hauptfokus aktuell auf der Schule liegen muss.

Das Schuljahr ist insgesamt, nicht ganz so gut für dich gelaufen. Was ist schief gelaufen?
Gute Frage, was ist schief gelaufen?! Ich gib es zu, es war viel Oberflächlichkeit und Faulheit dabei. Sonst wäre das vor allem in den Sachfächern anders ausgegangen. Das ist natürlich noch nicht alles entschieden. Aber zwei Noten stehen halt schon, mehr oder weniger.

Also gestehst du dir hiermit Faulheit ein?
Nicht direkt Faulheit, Bequemlichkeit. Wenn ich faul wäre, würde ich mich auch nicht auf die Proben vorbereiten, was ich ja getan habe. Es war Bequemlichkeit. Vor allem die Exen in den Sachfächern die nicht so die Bombe waren, haben mir das Genick gebrochen. Wenn du halt beispielsweise zwei 5er in den Exen reinhaust, dann bekommst du die sehr schwer raus. Da darfst du dir nicht mehr viel leisten. Und dann kann man einfach sowas nicht mehr ausmerzen. Und in den Sachfächern AWT und GSE war halt die 2er immer drin im Zeugnis.

Bist du vielleicht zu locker an die Sache rangegangen?
Zu locker, ist der falsche Begriff. Wie gesagt, die Exen haben den Unterschied gemacht. Wenn du die Exen versaust, kannst du dir einen 3er nicht leisten. Auch wenn du sonst in den Proben gut bist. Denn in der M8, konnte ich mir einen 3er in der Probe mal leisten, weil sonst nur 2er in der Notenliste in GSE standen. Und das war dieses Jahr nicht so, da wird dir nichts geschenkt.

Gerät nach diesem eher schlechten Jahr für dich, das Ziel "Mittlere Reife besser als 2,5" aus den Augen?
Nein. Dafür ist halt viel Fleiß nötig. Und das ist mir leider zu spät bewusst geworden.

Also ist die Mittlere Reife mit besser als 2,5 möglich?
Natürlich ist sie möglich. Warum sollte sie nicht möglich sein. Geht man nach den aktuellen Leistungen, ist dieses Ziel natürlich utopisch. Aber ich möchte zu den besten gehören. Und das kann ich auch. Nur ich habe es nicht abgerufen, weil da die Bequemlichkeit dazwischenkam.

Die M10 wird noch eine Stufe schwieriger, hast du davor schon Angst?
Angst ist ein komischer und unpassender Begriff. Ich weiß was auf mich zukommt. Proben von Anfang an und man darf sich absolut gar nichts mehr leisten. Friss oder stirb, die M10 wird auf diesem Punkt, brutal.

Aber die ersten Monate waren doch immer "deine Monate"?!
Das waren sie, ich habe mir meine Noten, am Start des Schuljahres angeschaut. Die waren super, das war ein super Start, vor allem in Englisch. Und dann kam ein Auf und ab. Wenn man diese Leistung von September bis Dezember konservieren kann, wird das Zwischenzeugnis M10 gut.

Wird das zehnte Schuljahr nochmal ein gutes Schuljahr, um mit der Schulzeit gut abzuschließen zu können?
Da geht´s nicht nur um Noten. Da geht´s ums persönliche. Wenn du mal zuhause sitzt und sagst: "hätte ich damals nur mehr gelernt", dann ist was schief gelaufen. Natürlich sind die Noten von diesem Jahr entscheidend. Aber der Abschluss ist natürlich meine letzte große Herausforderung in der Schule. Ich möchte meinen Abschluss feiern und nicht den schlechten Abschluss im Frust ertränken. Es soll eine Feier werden, keine Frustsauferei.

Deine Mama hat dir für das nächste Jahr alle Fahrten bis zum Abschluss gestrichen, kannst du diesen Schritt nachvollziehen?
Ja! Sonst, hätte ich es nie kapiert. Dann wäre die M10 eine Tour der Bequemlichkeit geworden. Die Englisch-Probe, war nicht der Knaller, wobei man beachten muss, das in Englisch schriftlich man Schwachpunkt liegt, vor allem in der Grammatik. Mein Ehrgeiz ist wieder der Alte, sowohl für Proben als auch in der Unterrichtsvorbereitung. Es ist toll, wenn keiner was weiß und du dann als einziger Wissen von der letzten Stunde vorweisen kannst. Das macht halt Spaß, aber aktuell habe ich eher Sorgen, als Spaß.

Nimmt die Schule dir den Spaß am Leben weg?
Nein. Das nicht, ich mache mir halt selber Gedanken darüber, wie es vor allem mit diesen Noten in Sachen berufliche Zukunft weitergehen soll. Das zermürbt halt einen. Und ich von grundauf ein Mensch, der viel überlegt und sehr emotional ist. Ich lasse es mir nicht ankennen, aber innen drin schaut es alles andere als gut aus.

Nächstes Jahr sind alle Lager weg. Wie reagierst du darauf?
Grundsätzlich, das Bundeslager ist nachdem Abschluss, Ende Juli bis Anfang August. Das BuLa wünsche ich mir zu Weihnachten! Zweitens, wenn das Zwischenzeugnis M10 gut wird - und das wird es auch - dann lässt sich über die Faschingsfreizeit verhandeln. Das Pfingstlager oder Sippenlager ist definitiv nicht machbar. Die Prüfung steht dann vor der Haustür und vor allem ich brauche jeden Punkt vor allem in Englisch und Mathe. Eine Option wäre, falls ein Stammeslager gemacht wird, dass ich einen Lagertag bleibe, übernachte und am nächsten Tag, gegen Vormittag wieder abreise. Das Stammeslager muss natürlich in Neuburg-Schwaighölzl stattfinden. Denn ich will meine Sippe "besuchen". Das dürfte keinen großen Zeitverlust aufbringen. Allerdings, dass ich wie dieses Jahr auf dem Sippenlager, Materialwart mache - ist ausgeschlossen. Die Schule geht jetzt klar vor. Das Bundeslager ist sicher, alles andere stellt sich heraus

Wie fest, denkst du bereits an 2010?
Ich plane noch überhaupt nicht für 2010. Weder Lager, noch sonstiges. Fakt ist: im Juli, sind Abschlussprüfungen. Was da passiert, ist wichtig. Alles was danach kommt, interessiert mich erst, wenn ich meinen Schnitt habe und getrost und verdienterweise darauf anstoßen kann. Mich würde schon freuen, wenn ich meine Eltern stolz machen könnte.

Wirst du den Pfadis treu bleiben?
Ja, sicher. Die Gruppenstunden mache und besuche ich weiterhin, da die abends sind. Ich hoffe, das ich Freitag abends, weiterhin halten kann, für meine Truppe. Das ist ein Top-Datum, weil einfach kein Zeitdruck da ist. Und wenn eine Probe ansteht, kann ich die Gruppenstunde bei den "großen" mal sausen lassen. Denn im Stamm hat man Verständnis, dass ich nächstes Jahr höchstwahrscheinlich nur auf dem BuLa dabei sein werde.

Was sagt der Stamm dazu?
Sie können es verstehen und meinen, die Schule ist wichtiger. Denn nachdem Abschluss, kann ich noch so viele Lager und Fahrten fahren. Das stimmt auch! Wir haben lauter "kluge" Köpfe im Stamm. Einige im Leiterkreis sind erfolgreich Abiturenten und mittlerweile Studenten, in Nürnberg, Ingolstadt oder in München. Andere haben über die BOS das Abi nachgemacht. Wäre doch nicht schlecht, wenn ich mich dort einreihen könnte, zwar nicht als Student, aber ein guter Abschluss und eine gute Lehre, sind doch auch gut.

Welcher Schnitt wäre möglich bei der beim Abschluss?
Ach, da ist alles möglich. Nein, im Ernst. Für mich gut wäre natürlich, Deutsch 2, Englisch 2, Mathe 3, KtB 2. Allerdings denke ich, das Englisch mündlich gut für mich wird. Wir haben bereits einen Teil bereits im Unterricht gemacht, die Bildbeschreibung. Da ware ich gut (2). Englisch-schriftlich, wird so eine Sache, da müsste aber mit Fleiß auch was drin sein. Mathe ist natürlich das Fach, was mir viel Sorgen macht. Und sind wir doch mal ehrlich. Mit Übung zuhause und Wiederholung in den Sommerferien, ist ein guter Grundstein für Juli 2010 gelegt. Deutsch eine 2 ist Pflicht, eine 1 wär natürlich Spitze. Punkte, sind halt wichtig, Punkte sammeln so viel wie geht und dann schauen was rauskommt. KtB ist reine Übungs- Konzentrationssache. Also es ist ein guter Abschluss natürlich drin, dafür muss ich aber hart arbeiten. Würde man die Abschlussnoten die oben stehen in einen Schnitt umrechnen, wäre das ein 2,25 Schnitt. Damit wäre ich zufrieden. Und dann kann ich im Reinen mit der Schule abschließen.

Kommst du wieder?
Auf die VS Karlshuld? Nur zu Besuch, aber sicher nicht als Schüler.

Was passiert nach der Ausbildung?
Das weiß ich noch nicht. Weil ich noch keine Stelle habe. Wenn ich eine habe, dann können wir darüber reden. Aber jetzt? Nein.

Wie werden deine Sommerferien aussehen?
1. - 15. August, England Großfahrt. Danach Bewerbungen schreiben und vorbereiten auf die M10. Mathe wiederholen und sich mit Bewerbungstests auseinandersetzen. Ich hab da ein schönes Buch gekauft, mit Tests, Fragen und Systemen wie gefragt werden kann und was gefragt wird. Die 6. Woche ist noch Praktikum bei der Gemeinde Karlshuld, mein zweites. Joa. Und dazwischen ein bisschen Planung für die Jahreshauptversammlung unseres Stammes im Oktober. David und ich müssen uns lediglich um die Tagesordnung kümmern und die Flyer muss ich im Gemeindehaus auslegen. Und sonst bleibt nicht viel Zeit, für entspannen oder so Geschichten. Es werden arbeitsreiche Ferien, für Erfolg muss man "bluten".

Freust du dich schon auf die England Großfahrt?
Ja, aber ich kann noch keine dauerhafte Freude aufbauen. Weil die Schule aktuell, mich persönlich und psychisch sehr viel mehr beschäftigt. Ich kann mich erst auf England freuen, wenn die Zeugnisübergabe vorrüber ist, die Audi-Bewerbung geschrieben ist und wenn ich im Bus nach England sitze.

Sind jetzt all deine Gedanken zur Schule raus?
Ja, jetzt fühle ich mich wohler. Es sind auf alle Fälle keinen negativen. Es musste raus.

PROblog: Das kommt demnächst

In den nächsten Wochen, werden die Tage vor der England Großfahrt immer weniger. Darum habe ich wie immer ein Blog-Spezial "England Großfahrt 2009" vorbereitet. Dieses Spezial wurde bereits Ende Mai begonnen und ist nahezu "reinstellbar" fertig. Fünf Tage vor der Großfahrt, geht´s los mit dem Spezial. Am Freitag ist bereits um 19:00 Uhr das Großfahrtvortreffen. Wo die letzten Einzelheiten geklärt werden.

PROblog/PROlive: Neue Gadgets/BlogSPOT: der Montag

Bevor ich mit dem ersten Post "BlogSPOT: der Montag - in der neuen Woche, die Blog-Woche einleite, gibt es ein paar Infos allgemein zum Blog.
Das bisherige Gadget PROgramm demnächst heißt absofort "BlogHOTspots" angelehnt an Blogspot.com. Außerdem gibt es neuerdings wieder die Wettervorhersage. Wenn sie ein bisschen runterscrollen, können sie auf "Einstellungen ändern" das Wetter für ihren Ort nachsehen, für die nächsten Tage. Das neue Logo für das Gadget "BlogHOTspots" kommt demnächst.

Nun zum BlogSPOT: Montag. Es war ein durchwachsener Montag, der eher negatives beinhaltete. Begonnen hat der ganze Spuk mit einer Mathe-Ex. Gestern habe ich Abends noch im Heft die Begriffe nachgeschaut vom Freitag. Damit falls ich aufgerufen werde, nicht ganz dumm aussehe - ich konnte die Begriffe auch, bis zur Ex. Oben in der Wertetabelle gab eine Lücke, in die Lücke - trug ich mein eigenes Gewicht ein, anstatt mit den 17 Angaben zu rechnen. Somit waren einige Aufgaben von Haus auf schon falsch. Insgesamt, reihte ich mich zu den anderen ein. Obwohl ich mehr wusste als ich konnte bzw. zeigte.
Die Englisch-Probe war ähnlich "gut" (ironisch gemeint). Die Schmach konnte lediglich die 1 in der Heftführung mildern. Wobei in AWT schon die Zeugnisnote so gut wie steht.
Ihr müsst nächste Woche noch mit allem rechnen, eine Botschaft die klar verständlich ist. Es ist noch nicht vorbei, es kommt noch was. Darum stelle ich meine Unterrichtsvorbereitung weiter nicht ein. Heute stand nach der Schule, dem Essen und dem üblichen Haushaltsaufräum helfen, Sammelmappe sotieren an. Ich sotierte alles aus, was nicht reingehört. Alle KtB-Blätter wurden richtig einorndet. Danach startete ich mit Mathe-Übungen für Freitag, für die Probe. Und danach mit GSE. Es kommt noch allerhand auf uns zu, noch ist der Schuljahr probentechnisch nicht aus. Und ob einige Schüler als Last-Minute-Sieger des Schuljahres hervorkommen, wird sich am 31. Juli zeigen. Ich hab jedoch mittlerweile andere Ziele, das zu retten, was noch zu retten ist...

Sonntag, 12. Juli 2009

Gemeindefest: Raffeisen sponsort neue Jurte




Diesen Sonntag fand das Gemeindefest der evangelischen Kirchengemeinde in Karlshuld statt. Unser Stamm beteiligte sich mit einer Cocktailbar. Zuvor fand eine Zeltübergabe statt. Die Raiffeisenbank Donaumooser Land eG hat uns eine neue Jurte gesponsort. Somit ging die neue Jurte offiziell in Stammesbesitz über. Die Jurte X, ist nun die zehnte Jurte unseres Stammes. Symbolisch brachten Verantwortliche der Raiffeisenbank sowie die Stammesführung in der Mitte des Zeltes die Stange an und zogen das Zelt hoch.

Nach einem kurzem Dialog der beiden "Partner", begann der Stamm mit der Cocktailbar. Die Cocktailbar fand vor der Jurte, wieder großen Anklang und war ein toller Erfolg. Nachdem Abbau der Jurte und der Bar, war das Gemeindefest fast schon wieder vorbei. Die Sippen Tigerhaie und Faultiere spülten das Geschirr während des Festes ab.
Nachdem Gemeindefest fand noch der 4. Leiterkreis im Jahr 2009 statt.

Samstag, 11. Juli 2009

PROlive - Guten Morgen!

Ja, ich bin schon wach. Bemerkenswerterweise, bin ich bereits seit 9:10 Uhr wach. Vor etwa 20 Minuten kam ich aus der Dusche. Warum bin ich heute so früh aufgestanden, fragt ihr euch natürlich? Heute heiratet jemand aus der Verwandtschaft. Meine Mama und Oma haben bereits Kuchen gebacken. In Schale werfen wir uns im Laufe der nächsten Stunden.
Also ciao

Freitag, 10. Juli 2009

PROlive: Endlich Wochenende!

Endlich Wochenende! Endlich, zwei freie Tage, nach einer arbeitsreichen Schulwoche, die heute mit der Englisch-Probe jenen Höhepunkt gefunden hat. Jetzt sind es nur noch 15 Tage Schultage, drei Wochen. Davon eine Woche mit nochmal zwei Proben. Das Ende, findet die nächste Woche mit der Mathe-Probe. Dann wäre der ganze Spuk vorbei, endlich. Nur noch eine Woche mit gnadenlos Fleiß. Doch wer weiß, was nach der Mathe-Probe noch alles kommt?! Dieses Wochenende, wird eher anstregend und mangelnd an Schlaf sein, als die anderen Wochenenden.
Heute, klassisch, Redaktionssitzung der Klar-Text-Redaktion in Neuburg/Donau. Danach bei der Tante was tragen helfen. Und dann unter die Dusche und um 5 geht´s schon weiter, zum evangelischen Gemeindehaus. Eine Stunde, reden und entspannen und dann geht schon die Gruppenstunde los. 1,5 Stunden, wobei ich aktuell noch überhaupt nicht weiß, was ich machen werde als "Programm" oder "Inhalt". Auf alle Fälle wird diesmal wieder Fußball gespielt. Weil irgendwie jeder will das Spielen. Und es macht doch nichts mehr Spaß als den Sippenführer den Ball wegzuschnappen ;)
Morgen ist dann Hochzeit, von irgendjemanden aus der Verwandtschaft, könnte eine lange Nacht werden. Und am Sonntag heißt es früh aufstehen und auf zum Karlshulder Gemeindefest. Beim Zelt aufbauen helfen und Fotos von der Zeltübergabe machen. Denn die Raiffeisen hat uns eine neue Jurte gesponsort (Kostenpunkt über 1.000 Euro). Die 10. Jurte dürfen wir damit im Stamm "begrüßen". Die Fotos samt Bildtext erscheinen im Stammesblog -> www.stamm-totila.blogspot.com und hoffentlich in der Neuburger Rundschau. Das mit der NR mache ich heute klar. Und um 16:30 Uhr ist dann Leiterkreis. Am Abend bleibt dann noch Zeit, um Mathe zu wiederholen und mit dem GSE lernen anzufangen. Ein ereignisreiches Wochenende!
Und alles lesen Sie wie immer im DIE JUNGEN WILDENblog PROlive.

Donnerstag, 9. Juli 2009

PROlive: Matchball vergeben - Last chance, to make a change I

Teil I der Last chance, to make a change-Wochen. Es war ein durchwachsener Schultag, bei dem Enttäuschung und Freude so eng beinander lagen, wie schon lange nicht mehr. Doch am Ende überwog doch die Ernüchterung. Und die Erkenntnis, dass es in einigen Fächern schon gelaufen ist. Bereits am Morgen, bekam ich die AWT-Probe (Arbeit-Wirtschaft-Technik) heraus. Keine gute Bilanz! Note 4, befriedigend. Befriedigend war das keineswegs. Die Probe, mit etwas schwierigerdenen Fragen. Den Sachverhalt nicht ganz erkannt, diese Erkenntnis bleib bei vielen am Ende stehen. Auch das Referat sollte nicht vielversprechender werden. Das es keine gute Noten wird, war zu erwarten. Enttäuscht von der Referats-4, war ich deswegen nicht. Es war abzusehen, das ich diese Note bekomme, darum hielt sich die Ernüchterung wage in Grenzen. Dann hieß es auf einmal: Überraschung! Ein zweiteiliges Deutsch-Diktat mit dem neuem berühmberüchtigten Rechtschreibteil. Da kommt doch Freude auf. Der Rechtschreibteil lief gut, nur ein gelassener Punkt. Im Diktat selber, volle Punktzahl. Endbilanz: 12,5 Punkte, 1-. Freude, Deutsch schwimmt wieder auf ruhigen Gewässer. Auch die PCB- und AWT-Note ist sicher. Die AWT-Jahreszeugnisnote, bleibt die gleiche wie im Zwischenzeugnis. PCB wird schlechter. Das Schuljahr 2008/2009 kann man als "Jahr des Schicksals" beschreiben. Nur was dahinter stehenw wird "mit gutem Ende" oder "schlechtem Ende" wird sich zeigen, nachdem 17. Juli, nächste Woche. Wenn die letzte und wichtigste Proben geschrieben ist: Mathe! Last change, to make change - eine Zeile aus einem sehr schönen Lied das von vielen Künstlern schon gesungen wurde. "Father&Son", aus diesem Song, stammt die Zeile und das ist auch das Motto, für diese Woche und nächste Woche. Letzte Chance, etwas zu ändern, etwas zu verändern. Die letzte Chance!
Die allerletzte, bevor ein Stück mit Papier und Zahlen darauf, über deine Zukunft entscheidet.....

Mittwoch, 8. Juli 2009

PROsports - Schanzer haben noch vier anstregende Tage vor sich

Foto: Geier
Der FC Ingolstadt 04 steckt mitten in der Vorbereitung für die erste 3. Liga-Saison. Aktuell ist der Zweitligaabsteiger im Trainingslager in Bad Wörishofen. Trainer Horst Köppel, will dem Team den letzten Feinschliff geben. Die Neuzugänge konnten sich bereits in den Testspielen beweisen. Vor allem Robert Braber hinterlies einen guten Eindruck. Auch der neue Moritz Hartmann zeigte seine zweifelsohne guten Stürmerqualitäten. Darum müssen Steffen Wohlfahrth und Ersin Demir um ihre Stammplätze kämpfen.
Die ersten Spiele des FC04 stehen bereits fest. Am Samstag, 25.07. steigt zuhause gegen Bayern München II der Auftakt in der 3. Liga. Anstoß ist 14:00 Uhr. Am Dienstag geht´s um 18:30 in Aue gleich weiter. Ehe dann am Freitag, den 31. Juli um 20:30 der Derby-Pokal-Knaller gegen Augsburg steigt.
Während des Trainingslagers finden Spiele gegen Slovan Liberec (Tschechien) und Wolfsburg II statt. Heute spielt der FC04 gegen Liberec. Am Sonntag gegen Wolfsburg in Issing.

Dienstag, 7. Juli 2009

PROsports - Schanzer spielen am Freitag

Foto: Geier
Der DFB hat die genauen Terminerungen der 1. Pokal-Hauptrunde bekannt gegeben. Der FC Ingolstadt spielt am Freitag, 31. Juli 2009 um 20:30 Uhr gegen den FC Augsburg.

Karten sind noch erhältlich.

Sonntag, 5. Juli 2009

PROstuff - Blog-Roll III - der Sonntag

300. POST! Danke an alle treuen Leser; bleibt mir weiterhin treu. Und wirbt doch für meinen Blog, desto mehr Leser, desto besser.
DANKE!

Sonntag, der Tag an dem die Arbeit ruhen sollte. Tut sie aber nicht, bei mir. Nachdem obligatorischen Mittagessen im Hause der Großeltern. Entspanne ich kurz, gehe ins Internet. Denn gestern Abend war ich nicht online. Dann kommt die Arbeit, die Vorbereitung auf den Hattrick. Hatrrick? Welchen Hattrick? Es geht nicht um Fußball, sondern um das Fach Arbeit-Wirtschaft-Technik (AWT), das an Realschulen als Wirtschaft & Recht unterrichtet wird. Hier könnte ich einen Hattrick schaffen. Drei 1er nacheinander. Ich glaub, das ist mir noch nie in einem Fach oder sonst überhaupt gelungen. Es wäre ein schillernder Hattrick. Der sich auch schön lesen lässt. Schaute doch die Notenfolge in AWT im ersten Halbjahr noch so aus: 3, 4 und 4-. Ergab im Zeugnis: 4. Noch nie hatte ich in AWT zuvor eine 4 im Zeugnis. In der 5. Klasse stand ich im ersten Halbjahr sogar auf 1. Doch die 4, fand noch nie Eintragung im Zeugnis. Jetzt, dank der zwei 1er, ist schon mit einer 2 in der Probe, der Zeugnis-2er möglich. Doch auch die Heftführung könnte das Zünglein an der Waage werden. Es wird eine spannende Woche. Aber ein Hattrick in AWT wäre schon super. Und mit guten Noten, will sich doch jeder den hoffentlich bald konstanthaltenden Sommer versüßen. Es wäre doch mal schön, wenn mir der Last-Minute-Erfolg gelingen würde. Dann könnte ich mich wirklich erhobenen Hauptes, verabschieden. Aber erstmal müssen die Proben geschrieben werden. Man soll ja den Tag nicht vordem Abend loben.

PROstuf - Blog-Roll II - der Samstag

Der Samstag begann für mich um halb elf. Ich stand auf, aß ein Breze und schrieb danach das Tonband vom meinem Opa auf dem Computer ab. Der Tag sollte heute ein Highlight haben, meine Freunde und ich, gehen zum Neuburger Schlossfest. Doch nachdem Mittagessen brach ein Gewitter über Karlshuld herein. Donner, Blitz & Regen. Dreimal blieb in Folge dessen, der Strom weg und das in einer halben Stunde. Nachdem es endlich zum Regnen aufhörte, lief ich von meiner Oma aus zu meinem Freund Flo. Zusammen machten wir uns um 5 dann auf zum Schlossfest, Flo´s Mutter fuhr uns freundlicherweise. Abegliefert wurden wir schließlich am Neuburger Landratsamt. An der Ampel sahen wir dann ein verwirrendes Schild: INGOLSTADT 22KM EICHSTÄTT 22KM. Wir haben gar nicht gewusst, das Eichstätt und Ingolstadt so eng beinander liegen ;-). Scheinbar hat Ingolstadt sich ausgeweitet und Eichstätt als neuen Stadtteil adoptiert.
Dann zahlten wir den Eintrittspreis 3 EURO. Nach einem kleinen Rundgang durch´s Schlossfest, packte mich schon der Hunger. Ich kaufte mir einen Rahmfleck, bei einer Großbäckerei dessen Namen ich aus markenrechtlichen Gründen nicht nennen darf. Allerdings gefiel uns das Schlossfest auf anhieb gut. Wir sind/waren: Flo, Sebi (Flo´s Bruder) und ich. Als uns dann der Durst einfing, machten wir uns auf zum beim Schrannenplatz liegenden Edeka auf. Um uns dort Eistee zu kaufen. 1,5 Liter im Tetrpack für 45 Cent. Allerdings nur 3% Fruchtgehalt, aber egal, Hauptsache was billiges zum Trinken. Wir tranken am Brunnen aus und gingen wieder hoch zur Altstadt. Wieder Hunger, wieder Essen. Diesmal der originale Neuburger Rahmfleck (R). Er kam frisch aus dem Holzofen, kostete 5 weniger, wie der von der Groß-Bäckerei dessen Namen wir aus markenrechtlichen Gründen nicht sagen dürfen. Der "orginale" Rahmfleck schmeckte besser. Egal, wir führten unsere Tour fort. Auf einmal läuft eine Engländern vor uns und schimpft wütend auf englisch. Total krass. Das Mittelalter begann mir zu gefallen. Die Stimmung, die verkleideten Leute. Die Musikzüge, das Flair. Die Renaissance ist zurück in der Ottheinrichstadt. Um 20 Uhr kam nochmal ein richtiger Schub an Leuten. Schon war es wieder voller. Gegenüber von der weißen Kirche in der Amalienstraße traf Sebi, seinen Mitschüler Martin. Er spielte einen Mönch in einem Kloster. Wir liesen uns eine Führung durch´s Kloster geben, er selbst ist im richtigen Leben Schüler & Ministrant. Wir kaufen uns nochmal schnell ein Eis unten in der Stadt und machten nochmal einen letzten Rundgang, durch´s Schlossfest. Einige bekannte Gesichter aus Karlshuld, sah man da. Um halb zehn war dann Ende für uns. Wir machten uns auf zum Genatriezentrum ND, dort holte uns Flo´s Vater ab. Zuvor zeigte Sebi uns nochmal die Sporthalle der Paul-Winter-Realschule, echt super modern. Es war ein super Schlossfest. Dafür, dass ich erst das Schlossfest als "langweilig" abtat. Nun wurde ich eines besseres belehrt. 2011, kommen wir wieder und vor allem länger.

Samstag, 4. Juli 2009

DJW Sommermärchen: Und plötzlich war´s vorbei

Heute jährt sich das WM-Halbfinale Deutschland vs. Italien zum dritten Mal. Hier ein Rückblick. Heute jährt sich ebenfalls das "Wunder von Bern" zum 55. Mal. Damals gewann Deutschland als krasser Außenseiter gegen die damals beste Mannschaft der Welt Ungarn im Finale mit 3:2.

Es fehlten nur knapp zwei Minuten. Zwei Minuten um ins WM-Finale zu kommen. Zwei Minuten um sich ins Elfmeterschießen zu retten. Doch es sollte nicht so sein. Die Deutsche Fußballnationalmannschaft kämpfte und kämpfe, doch es fehlte nach den 120 Minuten gegen Argentinien einfach die Kraft. Die Kraft um der „Sqaudro Auzurra“ noch etwas entgegen zu setzen. Es war ein flauer Mittwoch Abend im Westfalenstadion von Dortmund. Knapp 90.000 Zuschauer sind gekommen um das Duell der Feinde Deutschland – Italien zu sehen. Es traf die Offensivmannschaft auf die Defensivtaktiker. Die Deutschen überzeugten mit viel Offensivfußball und poralisierten die Maßen. Noch nie konnte Deutschland bei einer WM gegen Italien gewinnen. Beim Jahrhunderspiel 1970 scheiterte man in der Verlängerung mit 3:4. Und bei der WM 1982 in Spanien kam im Finale mit 1:3 unter die Räder. Mit Italien hatte man eine Mannschaft als Gegner die sich regelrecht weiter gemauert hat. Gegen die Ukraine gewann zwar souverän. Doch erschien der entscheidende Elfmeter im Achtelfinale, gegen Australien gar keiner zu sein. Jürgen Klinsmann musste auf Thorsten Frings verzichten, nach seiner Sperre rückte für der Dortmunder Sebastian Kehl auf die „Sechser-Position.“ Dieses Halbfinale entwickelte sich zum Kampfspiel. Man konnte keinen Sieger ausmachen. Bernd Schneider hätte vielleicht der Held des Spiels werden können. Doch seinen starken Schuss aus knapp 20m jagte er spektakulär und knapp über die Latte. In Dortmund zählte nur eins, Sieg oder Niederlage. „Es war das beste Spiel der WM“, sagte der 3-fache Weltmeister Pelé höchst persönlich. Doch auch Italien hatte die eine oder andere Chance. Simone Perotta versuchte Lehmann zu überwinden, doch der schnappte dem Italiener den Ball von den Füßen. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr rückten die Torhüter Lehmann und Buffon in den Blickpunkt. Klose scheiterte einmal an Buffon, mit seiner Aktion hätte er die Partie entscheiden können. Da nach 90 Minuten keine Entscheidung fiel, musste die Verlängerung entscheiden. Doch die Bilanz für Deutschland gegen Italien ist eindeutig. Noch nie gelang es den Deutschen gegen Italien zu gewinnen. Sollte es diesmal auch so sein? Zum ersten Mal musste Italien was tun im Spiel. Sonst war das Spiel der Italiener leicht zu erklären. Sie schießen ein Tor und stellen sich mit fünf oder sechs Mann rein. Dieses sogenannte „Cattenacio“ Spiel pflegen die grün-weiß-roten seit fast einen halben Jahrhundert. Die Italiener nahmen gleich das Heft in die Hand. Zambrotta knallte seinen Schuss mit Gewalt einmal an die Latte. Als die Partie schon fast über die Zeit gerettet schien für Deutschland, bäumte sich Italien nochmals auf. Grosso der später auch das WM-Finale mit seinen letzten Elfmeter entscheiden sollte, zog in der 119. Minute alleingelassen im Strafraum ab. Sein Schuss ging ins Tor, nicht zu halten für Lehmann. „Ich dachte er spielt ab, aber dann hat er abgezogen“, sagte entrüstet Michael Ballack. Deutschlands Chancen für das Finale standen nun auf Null. Den Abwehr-Riegel musste Italien gar nicht mehr formieren, denn in der Nachspielzeit setze man noch einen drauf. Del Piero vernichtete mit seinem 2:0 die Träume vom möglichen WM-Titel abermals. Die Deutschen waren am Boden. Die Spieler waren schockiert und ganz Fußballdeutschland trauerte. Italien bewies, wenn um etwas geht sind sie da. Für Ballack war dieses Ausscheiden besonderes bitter. Nachdem er 2002 das Finale welcher einer Gelb-Sperre nicht spielen konnte. Muss er diesmal wieder auf das Finale verzichten. Das beste Spiel der WM war zuende gegangen. Und Italien jubelte, wenn es einen Gegner gibt und gab den Deutschland nie schlagen konnte, dann war es Italien. Die italienischen Gazetten feierten den Final-Einzug. Die Gazzetto dello Sport titelte: “Vola, Italia, Vola.” Flieg Italien flieg.

WM-Halbfinale 1
Deutschland – Italien 0:0/ 0:2 n. V. (0:0, 0:0, 0:0)

Dortmund, Westfalenstadion – 4. Juli 2006

Deutschland: Lehmann, Friedrich, Mertesacker, Metzelder, Lahm – Schneider, Kehl, Ballack, Borowski – Klose, Podolski
Italien: Buffon, Zambrotta, Cannavaro, Materazzi, Grosso – Camoranesi, Pirlo, Gattuso, Perotta – Totti, Toni

Auswechslungen:
Deutschland - 83. Odonkor für Schneider, 73. Schweinsteiger für Borowski, 111. Neuville für Klose.
Italien – 91. Iaquinta für Camoranesi, 74. Gilardino für Toni, 104. del Piero für Perotta
Gelbe Karten: Borowski, Metzelder, Camoranesi

Freitag, 3. Juli 2009

PROlive - Die ungewisse Zukunft

Nächste Woche beginnt der nächste und letzte Teil, des Kapitales "Last change, to make a change." Es sind die wichtigsten Proben meines bisherigen Schülerlebens. AWT (2,6), GSE (2,6), Mathe (5,2), Englisch (?). Überall ist noch was möglich. In jedem dieser vier Fächer, will ich den Sprung auf die bessere Note schaffen. Damit das Bewerungszeugnis gute Weichen für die Zukunft stellt.
Und schnell kommen die ersten Gedanken auf. Was ist wenn, die Proben schief laufen? Was ist wenn, dies und jenes eintrifft. Es ist ungewisse Zukunft, es werden vor allem ungewisse Wochen. Sehr ungewisse. Denn ich kann nicht mal vorausblicken auf eine Großfahrt, die zweifelsohne mein persönliches Highlight in sechs Jahren Pfadfinden wird - weil die Schule mir aktuell die Sicht vernebelt. Das ist nicht schlimm. Doch diese vier Proben, doch vor allem Mathe, machen mir Angst, dass die jähe Zukunft, eher düster als hell und zuversichtlich aussieht. Der Gedanke nach aufgeben, flammt da nicht auf. Eher rückt immer wieder die Sehnsucht nachdem heißersehnten Wochenende in den Mittelpunkt. Endlich raus aus der Schule, rein ins Wochenende. Wenigenstens ein paar Stunden mal ohne Gedanken an Schule. Denn selbst im Schlaf, holt dich die Schule ein. Wenn irgendwelche komischen Visionen einholen und Gott sei Dank nur im Schlaf. Und dann droht auch noch der Verlust meines einzigen Hauptfach-2ers in Deutsch. Der Schnitt kippte schon auf makarbere 2,3 mit der Textarbeit eingerechnet. Mein Paradefach, dass ich ebenso liebe, wie es mich. Texte, mit dem ich mich fast stundenlang zuhause herumschlage, genau jener Bereich, soll mir aus den Händen gleiten? Aus gut, soll befriedigend werden. Und es waren zwei "Proben" die meine Deutsch-Note meine versauen sollten. Ein Referat das bitterlicher Weise nur 70 Prozent des erforderlichen erfüllte. Damit fängt man bei 3 an. Und das was nicht gut war, überwog leider bei der Bewertung meines Lehrers vor der Klasse. "Und was war gut?", fragte er. Da gab es nur einen Punkt: der Vortrag in Sachen Sprache. Die 2 sollte stehen, das Paradefach soll doch den einzigen 2er in den Hauptfächern doch noch markieren. Es sind nur noch 3 Wochen, Schule. 6. Juli - 31. Juli, ein breiter Zeitraum, die nicht entspannt werden. Hier ist Coolness der Oberklasse gefordert. Kühlen Kopf bewaren, gut vobereiten und ungekümmert in die Proben gehen. Den Kopf frei kriegen. Es ist alles möglich, der Markt der Möglichkeiten ist eröffnet. Oder wie ich schon den Juli bezeichnete: "Der Juli trägt gute Früchte, die nur noch geernet werden müssen!"

PROstuff: Bericht von Pfingstlager auf Region Isar Homepage online

Der Regionsvorsitz hat heute den Bericht vom Pfingstlager der Region Isar auf der Website online gestellt. -> Link: http://vcp-isar.de/93.html
In der zweiten Juli-Woche erscheint die bayerische Pfadfinderlandeszeitung "KIM" (Komentare, Informationen, Meinungen). Dort werden zwei Artikel von mir erscheinen. Einmal der Bericht vom Grundkurs I im April und der Bericht vom Pfingstlager. Für den Grundkurs-Artikel erntete ich sogar vom Landesleiter Jan von Egloffstein Lorbeeren.
Aber darauf will ich mich sicher nicht ausruhen ;)

Donnerstag, 2. Juli 2009

PROsports: DFL gibt Spielpläne für Liga 1 und Liga 2 bekannt

Foto: Geier
Heute hat die DFL in der Zentrale in Frankfurt/Main die Spielpläne für die 1. Bundesliga und 2. Bundesliga bekanntgegeben.
Das Eröffnungspiel der 49. Bundesligasaison bestreiten der Deutsche Meister VfL Wolfsburg und der VfB Stuttgart. Armin Veh der neue Wolfsburg-Coach war 2007 mit Stuttgart, Meister geworden. Jetzt trifft er als Trainer des Deutschen Meisters auf seine ehemalige Meistermannschaft. Ein sehr emotionalsgeladenes Spiel ist zu erwarten.
Der FC Bayern München muss gleich zum Start zum Herbstmeister der letzten Saison 1899 Hoffenheim. Im Vorjahr war das Spiel zwischen beiden Teams, das "Spiel des Jahres" am letzten Hinrundenspieltag. Am zweiten Spieltag erwartet indes der FCB seinen Nordkonkurrenten Werder Bremen.

Der 1. Spieltag, 1. Bundesliga Saison 2009/2010
VfL Wolfsburg - VfB Stuttgart
TSG 1899 Hoffenheim - FC Bayern München
Borussia Dortmund - 1. FC Köln
1. FC Nürnberg - FC Schalke 04
SC Freiburg - Hamburger SV
SV Werder Bremen - Eintracht Frankfurt
Hertha BSC Berlin - Hannover 96
1. FSV Mainz 05 - Bayer 04 Leverkusen
VfL Bochum - Borussia VfL 1900 Mönchengladbach

Der 1. Spieltag findet vom 07. August - 09. August 2009 statt.