Sonntag, 14. November 2010

Sports² - LIVE! Zu wenig. Ingolstadt verliert und ist neues Schlusslicht der Liga


7. 0:1   Krösche legt sich den Ball zurecht. Der versenkt den Elfmeter oben links, Kirschstein hat das Eck, aber der Schiedsrichter lässt den Strafstoß wiederholen. Im zweiten Versuch trifft Krösche abermals. Wieder links geschossen und wieder hat Kirschstein das Eck, hält allerdings nicht. 


16.       Nach 16 Minuten hat der FC Ingolstadt 04 noch keine richtige Antwort auf den Rückstand gegen Paderborn gefunden. Ein verfahrenes Spiel mi vielen Fouls von Paderborn. 


30.      Es passiert gar nichts im Audi Sportpark. Weder Paderborn noch Ingolstadt mit Torchancen. Ein richtiges Gebolze erleben die Zuschauer hier. Ein sehr zerfahrenes Spiel, dass nicht viel mit 2. Liga zu tun hat. Es kann nur besser werden.


30.       Fink mit einer Flanke von links. Moritz Hartmann steigt hoch und köpft allerdings nur denkbar knapp am Tor vorbei. Die erste richtige Torchance der Schanzer. 


31.       Futacs bekommt halbrechts den Ball, er zieht ab und Paderborns Keeper kann den Ball mit einem tollen Reflex zur Ecke klären. Zwei riesen Chancen für den FC Ingolstadt 04.


14:15 Uhr: Halbzeit im Audi Sportpark. Spielstand: FC Ingolstadt 04 - SC Paderborn 0:1 


46.       Ingolstadt wechselt. Stefan Leitl kommt für Manuel Hartmann und Matias Wittek kommt für Steven Ruprecht. 


52.       Der Ball kommt zu Marko Futacs. Der zieht von der Strafraumgrenze ab und der Ball geht hauchdünn am Pfosten vorbei. Eine riesen auf den Ausgleich.


Die offizielle Zuschauerzahl wird bekanntgegeben: Im Audi Sportpark sind 5050 Zuschauer. 


70.     Kapplani hätte gerade die Partie mit seinem Kopfball entscheiden können. Doch er köpfte knapp am Tor der Schanzer vorbei. Benno Möhlmann zieht seine letzte Wechseloption und wechselt Wohlfahrt für Dedola ein.


78.     Es schaut ganz danach aus, als würde Paderborn hier nichts mehr anbrennen lassen. Ingolstadt ist zwar bemüht, entwickelt allerdings keinen richtigen Druck.


84.    Der FC04 geht nochmal auf das Gas und leitet seine Schlussoffensive ein. Mal sehen ob noch was passiert.


Den Schanzern droht die sechste Niederlage in Folge. Blitztabelle: 15. Osnabrück (11 Punkte), 16. Karlsruhe (10 Punkte), 17. Bielefeld (7 Punkte), 18. Ingolstadt (4 Punkte). 


87.     Henning trifft zum 2:0 für Paderborn. Ingolstadts Torwart nach diesem Schuss ins lange Ecke, chancenlos und die Schanzer fassungslos. 


90.    Leitl schiebt ins Tor von Paderborn nach einem Steilpass von Gerber. Es keimt wieder Hoffnung im Sportpark auf. 1:2. 


90 +1 An der Mittellinie verliert ein leichtsinniger Wittek den Ball. Brückner läuft auf und davon und verliert vor Kirschstein die Nerven und schießt ihn an.


90 +1   Wohlfahrt quer zu Hartmann der knapp übers Tor köpft. Die letzte Chance. 

Sports² - Möhlmann steht vor Premiere


Benno Möhlmann der neue Trainer des FC Ingolstadt 04 steht heute vor seiner Premiere im Audi Sportpark. Die Schanzer treffen auf den SC Paderborn. Der FC04 ist nun noch mehr unter Druck, da Bielefeld gestern gewonnen hat. Mit einem Sieg würde Ingolstadt wieder mit Bielefeld gleichziehen und Platz 17 einnehmen. Aktuell stehen die Schanzer auf dem letzten Platz.
Anpfiff im Audi Sportpark ist um 13:30 Uhr. Ich berichte live aus dem Sportpark im Ticker mit den wichtigsten Szenen.

Montag, 8. November 2010

Sports² - Gut, aber nicht gut genug. Die Ära Wiesinger ist zu Ende

Dass beim FC Ingolstadt 04 die Trainer verschliessen werden, wie wo sonst nirgendwo, hat fast Tradition. Dieses Jahr musste Michael Wiesinger vorzeitig gehen. Vier Punkte aus elf Spielen, veranlassten den Vorstand samt sportliche Geschäftsführung zur Reaktion. Wiesinger wurde samt Co-Trainer Wolf freigestellt.
Michael Wiesinger kam für Horst Köppel in der letzten Drittligasaison. Hier schon das alte Problem, die Chancenauswertung. Trotzdem erreichte der FC04 die Sahne-Tordifferenz 72:46 (+26) aus 38 Spielen und stieg über den Umweg Relegation gegen Hansa Rostock auf. Michael Wiesinger ging mit dem FC Ingolstadt in die 2. Liga und müsste nun auch zwischen Köln und Ingolstadt aufgrund des Fußballer-Lehrer-Lehrgangs pendeln. An Wiesingers Stelle wurde Uwe Wolf (ehemaliger 1860-Trainer) verpflichtet um in Ingolstadt die Stange zu halten, wenn Wiesinger in Köln ist. Der Saisonstart verlief alles andere als brillant. Zweimal eine 1:4-Schlappe gegen Augsburg und Duisburg. Ingolstadt spielte zwar gut, lies aber vor dem Tor die Kälte vermissen um ein Spiel zu entscheiden. Das Problem, das die Schanzer seit Jahren schon haben. Schon beim ersten Zweitliga-Abstieg hieß es: oft schön gespielt, aber keine Tore geschossen und am Ende verloren. Wiesinger hob sich allerdings von seinen Vorgängern ab.
Standen bis zuletzt hinter ihrem Trainer: Die Spieler des FC Ingolstadt 04: Marvin Matip, Mattias Wittek, David Pisot und Sebastian Hofmann. 
 Thorsten Fink fungierte oft als großer Lautsprecher. Attraktiven Fußball, einstelliger Tabellenplatz. Er sprach vom vorzeitigen Klassenerhalt, als man nach der Hinrunde sieben Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze hatte. Am Ende waren es sieben Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. Wiesinger blieb stets ruhig, hob nie ab. Selbst bei Siegen, wirkte er nie überschwänglich. Immer mit dem Blick Realität und Sachlichkeit, machte er seinen Job. Sein Team war stets fit und konnte über 90 Minuten Vollgas gehen. Jetzt musste Wiesinger gehen, aufgrund der fehlenden Abgebrühtheit seiner Spieler im Sturm.
Zum Verzweifeln: Ingolstadts Chancenauswertung war mehr als mangelhaft. 

Ob daran das ehemalige Trainergespann Wiesinger-Wolf Schuld hat, zeigt sich in wenigen Wochen, wenn Benno Möhlmann einige Spiele mit dem FC Ingolstadt 04 absolviert hat. Fakt ist, Wiesinger hat eine gute Arbeit in Ingolstadt gemacht, auch wenn sie zuletzt wenig Erfolg hatte. Er war vielleicht der ruhigste und sachlichste Trainer nach Außen, aber er machte seine Arbeit gut, wenn nicht zu gut, um Trainer des FC Ingolstadt zu bleiben. Wiesinger und Wolf wussten, wie das Fußballgeschäft tickt. Am Ende zählen eben Punkte und nicht die Schönheit des Fußballs.
Ihm kann man nur alles Gute wünschen. Im Fußball ist alles möglich. Und beim FC Ingolstadt 04 sowieso.
Viel Glück und Erfolg Michael Wiesinger und Uwe Wolf! Danke!

Sonntag, 7. November 2010

Sports² - Ingolstadt präsentiert neuen Trainer

Einem Tag nach der Entlassung vom Trainer-Duo Wiesinger-Wolf präsentierte der FC Ingolstadt 04 seinen neuen Trainer. Neuer Coach bei den Schanzern wird der ohnehin bereits hoch gehandelte Benno Möhlmann.
Möhlmann war unter anderem bei Greuther Fürth Trainer und führte die Kleeblätter in die Spitzengruppe der 2. Liga.
Nun soll Möhlmann mit Ingolstadt, das aktuell in die weite Ferne gerückte Ziel Klassenerhalt erreichen. Das nächste Spiel hat der FC Ingolstadt 04 am Sonntag zuhause gegen den SC Paderborn (13:30 Uhr).

Scouts² - Regionsversammlung 2010

Jedes Jahr findet in der Region Isar die Regionsversammlung statt. Hier versammeln sich Mitglieder der Region Isar-Stämme um über das Jahr zu sprechen, den Regionsvorsitz zu wählen und und und. Dieses Jahr fand diese Versammlung in Ingolstadt statt. Unser Stamm stellte vier Vertreter.
Beim Wahl zum Regionsvorsitz, gab Veränderungen. Leo stellte sich nicht mehr zur Wahl, Anderl und Christoph setzen ihre Arbeit weitere zwei Jahre fort. Kassierin Carla wurde im Amt bestätigt, ebenso die Kassenprüfer. Bei der Wahl für die Delegierter zur Landesversammlung 2011 wurden Peter und Tobi gewählt. Ich fahre als Ersatzdelegierter ebenfalls auf die Landesversammlung nächstes Jahr. Sollten noch drei Delegierte ihre Fahrt absagen, aus beruflichen Gründen oder anderen Gründen, rücke ich nach und bin dann auch stimmberechtigt.
Die nächste Regionsversammlung findet am 05. November 2011 in Landshut/Isar statt.
Die Landesversammlung 2011 findet vom 18. - 20. März auf Burg Hoheneck statt.

Samstag, 6. November 2010

Sports² - Wiesinger und Wolf freigestellt


Der FC Ingolstadt 04 hat seinen Chef-Trainer Michael Wiesinger sowie Co. Uwe Wolf einen Tag nach der 1:2-Niederlage gegen Energie Cottbus und einer vereinsinternen Besprechung mit sofortiger Wirkung freigestellt. „Die Entscheidung fiel uns schwer, doch die Ergebnisse aus diesen Gesprächen haben uns gezwungen zu handeln“, so der Geschäftsführer Sport Harald Gärtner. Zudem verschärfe sich die aktuelle Situation durch die Doppelbelastung durch Michael Wiesingers Trainerlehrgang in Köln.
Bezüglich der Nachfolge von Trainer Michael Wiesinger wird eine zeitnahe Entscheidung angestrebt. Der Verein bedankt sich für die Arbeit von Michael Wiesinger und Uwe Wolf und wünscht beiden für die Zukunft alles erdenklich Gute.

Pressemitteilung des FC Ingolstadt 04.

Donnerstag, 4. November 2010

Lautgesprochen: Neue Gadgets

Zuletzt kam das Design des Blogs mit dem neuem Blog-Designer vom Google-Dienst Blogger auf den Prüfstand, nun hab ich zwei neue Gadgets in meinen Blog eingebaut.
Zum einem die Anzeige, der Klicks (ganz oben), sowie die Übersicht der meistgelesenen Posts der letzten sieben Tage, etwas weiter unten.
Viel Spaß bei den neuen Erweiterungen des Blogs.

Mittwoch, 3. November 2010

Sports² - Schwierige Wochen für die Schanzer


Im Laufe der Woche hat der Vorstand des FC Ingolstadt 04 nicht auf die sportliche Situation mit einem Trainerwechsel reagiert. Nach der 1:3-Niederlage gegen Tabellenführer Hertha BSC Berlin und vier Punkten aus zehn Spielen, bleibt Michael Wiesinger Trainer des FC Ingolstadt 04. Der FC Ingolstadt konnte in dieser Saison erst ein Spiel gewinnen (3:0 gegen Düsseldorf) und sich ein Remis erkämpfen (1:1 gegen Karlsruhe). Der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt jetzt bereits fünf Punkte (Düsseldorf, 15.). Auf den Relegationsplatz fehlen vier Punkte (Karlsruhe 16.).
Die Aufgaben für den FC Ingolstadt werden nicht leichter. Am kommenden Freitag (18:00 Uhr) geht es gegen den Aufstiegsfavoriten aus der Lausitz, FC Energie Cottbus (5.). Die Cottbusser zeichnen vor allem durch den besten Torjäger der 2. Liga Nils Petersen aus (9 Spiele, 8 Tore). Gegen Energie punkte zu holen, wird auf alle Fälle ein schwieriges Unterfangen. Die nachfolgenden Gegner sind auch nicht gerade leichter. Am Sonntag, den 14.11.2010 (13:00 Uhr) empfängt man zuhause den SC Paderborn (12.) und dann geht es eine Woche später am Samstag, 20.11.2010 (13:30 Uhr) nach Bochum (11.) mit ihrem Topstürmer Chong Tese (10 Spiele, 5 Tore).

Die Aufgaben für den FC Ingolstadt werden nicht leichter und die Lage immer ernster. Es müssen jetzt dringend Punkte in Form einer Serie her, damit aus dem Abstiegssumpf entkommt.
Denn der FC Ingolstadt hat ein Problem. Er spielt zwar guten Fußball, teilweise sehr überlegen, aber am Ende springen eben keine Tore dabei heraus. Und Tore sind eben, das was im Fußball zählt. Es ist genau das Problem, was der FC04 in der ersten Zweitligasaison, die im Abstieg mündete, auch hatte. Es muss schleunigst etwas passieren in Ingolstadt.

Zur Vergrößerung der Tabelle, bitte einmal anklicken. Dann ist das Tabellenbild auch richtig scharf. 

Leben² - EXPO

Die EXPO (Weltausstellung) ging im chinesischen Shanghai zu Ende. Insgesamt 73 Millionen Besucher besuchten die Weltausstellung 2010, ein neuer Zuschauerrekord. Das Motto der diesjährigen EXPO lautete "Eine bessere Stadt, ein besseres Leben." Ein sehr passendes Motto für eine Zeit, in der Nachhaltigkeit und Umweltschutz immer wichtiger werden. Der Deutsche Pavillon hatte Millionen von Besuchern. Die Wartezeit betrug im Schnitt drei Stunden. Nun ist die EXPO vorbei. Die nächste EXPO findet erst in zwei Jahren statt, im südkoreanischen Yeosu statt. 2015 gastiert dann die Weltausstellung wieder in Europa, in Italiens Metropole Mailand. Die letzte EXPO auf deutschen Boden fand 2000 in Hannover statt.
Viele bekannte Bauwerke gehen aus einer Weltausstellung hervor zum Beispiel: der Eiffelturm in Paris, das Atomium in Brüssel.
In den Medien wird die EXPO eher weniger thematisiert. Aber dieses Jahr war es ein voller Erfolg mit Rekordbesuch und China konnte das nächste Großereignis bei sich beherbergen nach den Olympischen Spielen 2008 in Peking. China zeigt, was es organisieren kann. Mal sehen wie die EXPO 2013 wird in Südkorea. Wieder einmal: größer, neuer und edler.

Leben² - Da lacht das Gas

Ein witziger Werbespot. Ich kann mich jedes mal schlapplachen. Ein super Spot, sehr lustig, aktuell der witzigste Werbespot, des es gibt. Aber seht selbst.

Dienstag, 2. November 2010

Leben² - Glaubensbekenntnis

Allerheiligen, ein traditioneller Feiertag in Bayern. Die Geschäfte sind geschlossen, es sind Ferien und es wir den Verstorbenen gedacht. Bei uns kommt immer Besuch von meinem Onkel aus München. Es ist alles so "geregelt."
Gläubig bin ja schon. Ich bete und zwar relativ regelmäßig, gehe aber dafür fast nie in die Kirche. Aber meiner Meinung nach, sollte die Gläubigkeit eines Menschen nicht darüber definiert werden, wie regelmäßig er in die Kirche geht. Glaube ist, was man selbst mit dem Glauben anfängt. Ob man an Gott glaubt, betet und solche Sachen. Da ist nicht entscheidend ob man jeden Sonntag in die Kirche geht. Als gläubiger Katholik darf man auch in Frage stellen, dass der Papst gegen die Benutzung von Kondomen ist oder gegen Sex gegen die Ehe. Ich weiß nicht, ob es in der Bibel steht. Aber ich glaube nicht. Es geht ja eigentlich darum, dass man der Losung von Gott, ein schönes Leben zu haben und seine Mitmenschen achtet. Darum geht es. Das man glaubt und nicht mehr. In welcher Form man dies tut, ist nicht entscheidend. Das ist ja jedem selbst überlassen. Denn für Gott, sind ja alle gleich.

Leben² - Urlaub

Ja Urlaub ist schon was schönes. Gerade erlebe ich meine erste Urlaubswoche als Lehrling. Dank des Feiertages Allerheiligen am Montag, brauch ich darum nur vier Tage frei nehmen. Schon ganz nett, Urlaub. Ausschlafen, Freie Zeit und sich erholen.  Nächste Woche geht es dann schon wieder in die Arbeit.

Samstag, 30. Oktober 2010

Sports² - Berlin.calling - die größte Auswärtsfahrt aller Zeiten


Olympiastadion Berlin, über 70.000 Plätze, gegen Ingolstadt 38.000 Zuschauer. Die 49. Auswärtsfahrt zu Hertha BSC Berlin "Berlin.calling" war wohl die größte und spannendste Auswärtsfahrt in sechs Jahren FC Ingolstadt 04. Auch wenn am Ende das Ergebnis nicht erfreulich war, erlebte ich eine großartige Stimmung und sah das zweitgrößte Stadion in der Republik.
Die Fahrt begann um 06:00 Uhr, in 4,5 Stunden waren wir in Berlin angekommen. Da erstmal die Geschäftsstelle zu finden, war eine Kunst. Auf alle Fälle, als ich das erste Mal das Olympiastadion gesehen habe, blieb mir der Atem weg. Ein riesiges Stadion. Aber ich sah es da erstmal nur von außen. Innen, riesiges Stadion, steil und  gute Sicht auf den Rasen: perfekt! Trotz des negativen Ergebnisses, kann ich sagen, die Stimmung im Berliner Stadion ist einfach der Wahnsinn. "Wir sind wieder oben, wir steigen auf, wir sind Hertha", sangen die 38.000 Fans fast zehn Minuten lang. Es ist war einfach der Wahnsinn. Die Marsch-Richtung von der Berliner Hertha ist klar vorgegeben. Auf dem Ticket stand: "Eine Stadt - ein Verein - ein Ziel." Aus Berlin - für Berlin ist der Spruch der Hertha. Es soll wieder nach oben gehen in die 1. Liga. Und die Hertha ist auf einem gutem Weg dahin. Ungeschlagen und mit tollen Fans, die wieder auf ihre Berliner Hertha stolz sind. Vor dem Spiel habe ich mir anderen Sportanlagen im Berliner Olympiapark angesehen, sie sind noch original erhalten. Das Schwimmbad und eine weitere Wettkampfstätte mit einer großen Tribüne. Das Olympiastadion selbst ist ja historisch, 1936 erbaut und 2004 bekam das Stadion ein Dach. Seit dem ist das Stadion Austragungsort des DFB-Pokal-Finals. 2006 fand dort das WM-Finale statt. Berlin hat ein tolles Stadion. Nachdem Spiel machte ich aus dem Staub, geflahst von der Stimmung und dem Berliner Tempel: Olympiastadion und sah auch noch den Funkturm sowie das ICC (International Congress Center). Nicht so sehenswert aber sollte man auch mal gesehen haben. Das war meine Rückkehr nach Berlin 2010. Sieben Jahre war es her, dass ich in Berlin war. Eine Rückkehr nochmals in Sachen Fußball ist unwahrscheinlich. Denn die Hertha steigt auf oder Ingolstadt steigt ab. Denn aktuell sieht es genau danach aus.
Das war Berlin2010.

Sports² - Kirschstein bewahrt Ingolstadt vor einem Debakel

 Er war der beste Ingolstädter auf dem Platz: Sascha Kirschstein konnte am Ende auch nichts mehr an der 1:3-Niederlage in Berlin ändern. Er war bei allen drei Toren machtlos. Allerdings bewahrte Kirschstein mit tollen Paraden Ingolstadt vor einem Debakel in der Bundeshauptstadt. Die Berliner Tabellenführer feuerten aus allen Lagen Schüsse ab und hätten am Ende sogar höher gegen, allen voran in der zweiten Halbzeit schwache Ingolstädter gewinnen können. Michael Wiesinger musste personelle Wechsel vornehmen. Für den verletzten Hofmann spielte Wohlfahrth. Außerdem machte Manuel Hartmann nach langer Verletzung sein erstes Spiel von Anfang an im Trikot der Schanzer.
Die Schanzer begann im Berliner Olympiastadion offensiv und selbstbewusst. Doch das erste Tor erzielte der Tabellenführer Hertha BSC. Nach 17. Minuten war es Raffael der die Hertha in Führung brachte. Raffael stapfte sorglos durch die Ingolstädter Abwehr und zog aus halblinker Position eiskalt ab. Torwart Kirschstein hatte keine Chance. Ingolstadt fand überraschend eine Antwort und glich durch Moritz Hartmann, nur sechs Minuten später aus. Nun war Ingolstadt ein ebenbürtiger Gegner und spielte gegen die spielerisch starken Herthaner gut mit. Doch ihre Chancen nutzen die Schanzer wieder einmal nicht. Weder Fink noch Gerber konnten den Hertha-Keeper Aerts überwinden. Nach der Halbzeitpause kam Hertha wie verwandelt auf das Spielfeld und zeigte sein spielerisches Können. Ingolstadt fungierte nun mehr als Statist auf dem Platz und schaute den souverän aufspielenden Berlinern zu.
In der 52. Minute ging schließlich Hertha durch einen Schuss von Domovchiyski wieder in Führung. Nachdem erst Friend abzog, blockte Fink ab, der Ball geriet dann zu Domovchiyski der eiskalt aus rund 18 Metern vollstreckte. Ingolstadt fand keine Antwort und war weiterhin Spielball des Tabellenführers, die nun richtig vom eigenen Publikum (38259 Zuschauer) getragen, richtig aufdrehten. Ramos und Ronny konnten Ingolstadts Schlussmann Kirschstein nicht überwinden. Lasogga hätte dann die Entscheidung für die Hertha herbeiführen können, doch er scheiterte wieder am Ingolstädter Schlussmann. Wenig später entschied dann Ramos nach einer tollen Ecke von Raffael das Spiel (69.). Hertha lies nicht locker und versuchte das 3:1 noch aufzustocken. Noch Ronny und Ramos (76./86.) konnten Kirschstein überwinden. In der Nachspielzeit hatte Hertha doppelt Pech und damit Ingolstadt doppelt Glück. Erst scheiterte der super frei gespielte Ramos an Kirschstein. Lasogga schoss den Nachschuss an den Pfosten.
Somit bleibt der FC Ingolstadt auswärts sieglos. Der letzte Auswärtssieg in der 2. Liga gelang dem FC Ingolstadt 04, am 12.12.2008 in Koblenz (1:2). Seit dem ist der FC04 auswärts in der 2. Liga sieglos. Hertha BSC bleibt ungeschlagen im Unterhaus Tabellenführer und tritt nächste Woche in Paderborn an. Ingolstadt empfängt zuhause Energie Cottbus.

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Scouts² - Glocke am Anfang, Essen am Ende


Der etwas verspätete Bericht vom Stammesthing, kommt nun eingeflogen.
Am 10. Oktober 2010 fand wieder einmal die Jahresvollversammlung des VCP Stamm Totila Karlshuld im evangelischen Gemeindehaus statt. David und ich saßen wie schon 2009 den etwa über 50 Teilnehmern vor und führten durch den Tag. Diesmal ging das Stammesthing mit einem veränderten Konzept an den Start. Zum ersten Mal fand das Stammesthing an einem Sonntag statt. Vor dem Thing gab es einen Kirchgang, gefolgt von der eigentlichen Veranstaltung. Ausklang fand der gemeinschaftliche Tag in einem Mittagessen. Die Versammlung leiteten wir diesmal mit einem kurzen Glockgeläute ein, damit erstmal jeder erstaunt ist und sofort Ruhe herrscht. Nach einer Eröffnungsrede kam es gleich zum ersten Tagesordnungspunkt dem Wort der Stammesführung, gefolgt vom Wort des Kassiers. Da der Kassier entschuldigt war, händigte er uns einen verlesbaren Kassenbericht aus. Dann kam es schon zum spannenden Teil des Stammesthings, zur Wahl der Stammesführung.  Corinna schied aus dem Amt aus bzw. stellte sich nicht mehr zur Wahl, da sie beruflich die Aufgabe nach fünf Jahren Stammesführung nicht mehr ausführen kann. Zur Wiederwahl stellten sich zum zweiten Mal Tobi und Domi. Zum dritten Mal kandidierte Philipp, er stieg 2007 in die Stammesführung ein. Den Vierer-Verbund ergänzte als Frau Vroni, die neu in die Stammesführung stieß. Fast schon routinemäßig würde die neue-alte Stammesführung einstimmig in Geheimwahl gewählt.
Corinna wurde mit tosenden Applaus entlastet und aus dem Amt verabschiedet. Sie wird auch weiterhin dem Stamm treu bleiben. Nach der Bildershow vom Bundeslager folgte dann das Mittagessen: Serbisches Reisgulasch mit Paradiscreme als Nachspeise.
Um es nicht zu vergessen, unser Kassier würde für weitere zwei Jahre für sein Amt gewählt bzw. bestätigt. Und der Versammlungsvorstand von 2009 und 2010, David und ich, wird auch 2011 das Stammesthing leiten. Wir wurden einstimmig wiedergewählt und danken für das Vertrauen und freuen uns auf das nächste Jahr.
Es war ein tolles Stammesthing. Wir würden das neue Konzept gerne beibehalten, mit euch, als Stamm.
Vielen Dank und Gut Pfad
im Namen des Versammlungsvorstandes 2010.

Sports² - Call it Berlin


Die Vorbereitungen für die Berlin-Auswärtsfahrt am Samstag "Berlin.Calling" laufen. Nachdem ich 2003 zuletzt in der Berlin war, kehre ich nach sieben Jahren Abstinenz wieder zurück in die Bundeshauptstadt. Damals verweilte ich eine Woche in Berlin. Damit ist dieser Tages-Trip, der im Rahmen einer Auswärtsfahrt steigt, wohl nur ein Ausflügchen.
Nicht desto trotz wird die Berlin Auswärtsfahrt "Berlin.Calling" die bisher wohl spannendste und größte Auswärtsfahrt aller Zeiten. Berlin, die Bundeshauptstadt und Hertha, der ungeschlagene Tabellenführer der 2. Liga, machen diese Auswärtsfahrt schon vor dem Spiel zu einem Highlight. Außerdem ist das Olympiastadion Berlin schon echt sehenswert. Olympische Spiele 1936, WM 2006, Leichtathletik WM und Comedy-Zuschauer-Weltrekord, das alles hat das Olympiastadion gesehen.
Die Hertha aus Berlin ist allerdings kläglich aus dem Pokal ausgeschieden. 1:2 hieß es gegen den Drittligisten Koblenz. Ein schwacher Auftritt der Berliner war es. Also fürchten muss man sich nicht unbedingt. Für die Berlin-Auswärtsfahrt bin ich schon gut präpariert. Ich habe mir einen neuen Stadionpullover gekauft. Ein schwarzer Kapuzenpulli mit dem Aufdruck: Suxul. Also fahre ich nun mit dem Aufdruck vom bekannten Ingolstädter Club Suxul durch Deutschlands Fußballstädte. Außerdem habe ich mir online schon mal einen Schal ausgesucht, denn ich aus Berlin entführte möchte. Am Samstag geht´s los, mit der 49. Auswärtsfahrt unter dem Motto "Berlin.Calling"
Berlin, du bist so wunderbar, Berlin!

Hier dazu die Musik zur Auswärtsfahrt:
einfach mal reinhören!
Kylie Andrews - Sushi (IsenSeven Promotion Video Soundtrack 2010) 
http://www.youtube.com/watch?v=_WZjOcoCWdk

Paul Kalkbrenner - Sky and Sand (Soundtrack Berlin Calling)
http://www.youtube.com/watch?v=JMUNv3E81Ds

Samstag, 23. Oktober 2010

Sports² - Die Mühen werden nicht belohnt.



Das alte Leid. Der FC Ingolstadt hat sich nach einer tollen Leistung im Audi Sportpark für über 7000 Zuschauern um den eigenen Lohn gebracht. Nachdem den Gegner über weite Strecken des Spiels dominierte, zog man am Ende den kürzeren. Der FC04 geht mit einem 0:1 als Verlierer vom Platz und bleibt 17. in der 2. Liga. Die Schanzer ließen reihenweise gute Chancen aus und stehen am Ende wieder mit leeren Händen da.
Die Gastgeber starteten offensiv und selbstbewusst ins Spiel. Die Schanzer übernahmen sofort die Kontrolle über das Spiel. Hofmann, Gerber und Hartmann (2./6./7.) hatten gleich zu Beginn gute Chancen in Führung zu gehen. Nach 20 Minuten ging langsam an Tempo im Spiel verloren. Die Frankfurter brachten zwar keine Angriffe zu Stande, verteidigten aber nun besser und konzentrierter. Erst in 22. Minute sorgte ein Kopfball von Fink, nach starker Flanke von Dedola für ein Raunen im Sportpark. Vor der Halbzeit gab es keinerlei Torchancen mehr zu sehen. Nach der Halbzeit gab Ingolstadt nochmal Vollgas, lies allerdings wieder viele Chancen aus. Gerber scheiterte am Frankfurter Keeper Klandt.


Vor dem Tor erfolglos: Sebastian Hofmann
Hofmann konnte freistehend den Frankfurter Torwart nicht überwinden. In der 77. Minute geriet dann Ingolstadt urplötzlich gegen bis dato sehr offensiv beschränkte Frankfurter in Rückstand. Nachdem die Ingolstädter den Ball nicht aus ihren eigenen Strafraum brachten zog der Senegalese N'Diaye zum 1:0 für Frankfurt. 
In der 78. Minute hallten dann die ersten "Wiesinger-Raus"-Rufe auf der Südkurve. Die Fans machten ihren Unmut-Luft. Sodass sich später auch noch "Wir haben die Schnauze voll"-Sprechchöre sich dazugesellten. Allerdings waren die Spieler davon wenig beeindruckt und gaben weiter Gas. Matip und Wohlfahrt hatten den Ausgleich auf dem Fuß bzw. auf dem Kopf (82./85.). Doch beide nutzten die Chancen nicht.
Leitete die kämpferische Partie gut: Bibiana Steinhaus
Am Ende brachte sich Ingolstadt um den verdienten Lohn. Spielerisch überlegen, aber zu schwach vor dem Tor. Das war in Aachen auch schon so. Vor zwei Jahren war es das gleiche "Syndrom" das am Ende eine Liga tiefer geführt hat. Fußball ist eben nicht Leistungs,- sondern Ergebnisorientiert. Am Mittwoch reist der FC Ingolstadt 04 zum Pokal-Spiel nach Hoffenheim (Anstoß 19:00 Uhr). Am Samstag geht es in Liga 2 zum Tabellenführer Hertha BSC Berlin. Der FC Ingolstadt 04 bleibt Tabellen-17. 

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Sports² - In aller Freundschaft


Es gibt Vereine die mag man, die nennt man Sympatie-Vereine und es gibt Vereine die mag man nicht, und nennt man Rivalen. Derbys sind halt Highlights der Saison. Aber als Verein sollte man nicht bestrebt sein, seine Liste der Hass-Vereine zu erweitern. Man sollte Sympatien zu Vereinen entwickeln, sich mit ihnen verknüpfen und als Fans gemeinsam leiden.
Im Rahmen meiner "Here we are - we are on the way" Auswärtsfahrt Tour 2010/2011 rufe ich die Aktion: "In aller Freundschaft" ins Leben. Eine Aktion für Freundschaft, Zusammenhalt, Solidarität und Fairness. Von drei Vereinen hab ich aus der 2. Liga einen Schal bei einer Auswärtsfahrt entführt: Bielefeld, Aachen und Fürth. Zu Bielefeld hab ich Sympatie weil die Fans trotz letzten Tabellenplatzes und schlechter sportlicher Zukunftsperspektive hinten ihrem Verein stehen. In aller Freundschaft mit Aachen, Bielefeld und Fürth heißt es damit schon. So eine Freundschaft und Sympatie hat immer seine Gründe. Bielefeld wie oben genannt. Fürth fand ich immer schon ganz nett. Tolle Fans, die relativ anspruchslos sind. Fünfmal Fünfter in 12 Jahren, trotzdem sind die Anhänger bodenständig. Und die Franken mag ich sowieso ganz gerne. Auch wenn Fürth uns eine der höchsten Niederlagen der Vereinsgeschichte eingebrockt hat. Und was ist mit Aachen? Aachen fand ich damals beim Aufstieg in die Bundesliga toll. Auch wenn die Alemannen mit Sack und Pack wieder abstiegen sind. Außerdem ist ihre Tradition und ihr Stadion bemerkenswert. Die nächste Auswärtsfahrt zu einem In aller Freundschaft Klub folgt dann nächste Woche. Hertha BSC Berlin wird sich einreihen. Denn die Hertha ist eigentlich ein cooler Klub. Coole Fans, 45.000 Zuschauer pro Spiele, gutes Team und wohl schon sicher Meister in der 2. Liga. Außerdem ist die Kampagne "Aus Berlin - für Berlin" für mich sehr gelungen. Berlin wir sehen uns! Details verraten auf dem Artwork zur Berlin-Auswärtsfahrt einiges. Die Serie wird sich durch die ganze Saison ziehen und jeder Klub bekommt eine offizielle Ernennung im Blog. Also bis denn!
In aller Freundschaft!

Bild zur Vergrößerung einfach anklicken. 

Dienstag, 19. Oktober 2010

Leben² - Gymnasium light

Die Berufsschule ist ein seltsamer Ort. Die Lehrer sind irgendwie lockerer als die auf der Volksschule. Und überhaupt hat man den Eindruck, die Lehrer setzen auf das Alter der Schüler, die fast schon alle erwachsen sind. Was auch durchaus Sinn macht. Das Klima im Unterricht ist ein bisschen Erwachsener. Diskussionen über Tages-Politik oder Themen, ob wir ein Wir-Gefühl in Deutschland haben. Diese Diskussionen sind sachlich und viele haben dazu eine Meinung, wenn diese auch anders sind. Aber genau, dass ist ja Ziel einer Diskussion, dass zwei verschiedene Meinungsansätze aufeinanderprallen und besprochen werden.
Doch nicht alles was Gold ist, glänzt. Deutlich sieht man, dass das Klassenklima bei Kaufleuten deutlich Erwachsener und kultivierter ist als bei gewerblich-technischen Berufen. Das Bild dass ich von der Berufsschule, im Rahmen eines Klassen-Tags in Neuburg bekam, hat sich nicht bestätigt. Aber vielleicht liegt es wirklich nur an den verschiedenen Berufsgruppen.
Doch unterrichtsmäßig gefällt mir die Berufsschule nur mäßig. Einige Fächer sind ganz interessant, andere  wiederum nicht. Das war auf der Volksschule aber auch nicht anders. Doch die Form wie der Unterricht geführt wird, ist anders. Wie auf dem Gymnasium gleicht das System. Der Klassenleiter unterrichtet zwei Fächer. Sonst hat man in jedem Fach einen anderen Lehrer. Alle Lehrer haben so ihr eigenen Stil zu unterrichten. Doch der meiste Unterricht läuft über Arbeitsblätter. Jeder Lehrer kommt und zieht seinen Unterricht durch. Klar nicht alle Lehrer, machen ihren Stoff kompromisslos durch. Viele Lehrers sind voll okay und man kann ihnen Fragen stellen und sie erklären sehr verständlich. Doch der Eindruck setzt sich durch, dass wir in einem Gymnasium light befinden. Vieles wird verkompliziert, wie zum Beispiel der Wirtschaftskreislauf, denn ich bereits in 8. oder 9. durchgenommen habe. Komische Welt. Warum es einfach machen, wenn es auch kompliziert geht. Es wird viel Wert auf Fachbegriffe gelegt. Und sonst? Mein Gott, sonst ist Schule eben Schule. Es gibt interessante Dinge und eben uninteressante. Auffällig ebenfalls, dass viele Sachen durchgenommen werden, die ich bereits hatte. Was daran lag, dass die Berufsschule an die 9. Klasse der Hauptschule anschließt. Das heißt, was ich in der 10. durchgenommen habe, nehme ich jetzt teilweise wieder durch. Nur komplizierter. Es ist schon komisch. Hier hat das Schulsystem eine Überholung nötig. Berufsschule ist Licht und Schatten, wie so vieles.
Ich greife niemanden an, ich schildere nur meinen Eindruck, wie es so ist. Keiner soll sich persönlich angegriffen fühlen.

Montag, 18. Oktober 2010

Sports² - Verderb statt Gedeih in der Kaiserstadt


"Auf Gedeih und Verderb" so lautet das Motto der Kampagne von der TSV Alemannia Aachen, diese Saison. Gedeih sollte die Auswärtsfahrt Nummer 48 in Richtung Kaiserstadt Aachen für meinen FC Ingolstadt 04 bringen. Die Bilanz gegen Aachen war vor dem Spiel negativ. 0:1 und 0:0, so lautete die Bilanz der Schanzer gegen Aachen.
So ging es morgens um 06:00 Uhr los. Mit dem Auto in Richtung Nordrhein-Westfalen. Irgendwann gegen 10:00 Uhr und 11:00 Uhr kamen wir dann schließlich am Tivoli-Stadion an. Großes Stadion in einem großen Sportpark-Komplex. Eisstadion, alter Tivoli, neuer Tivoli und Reit-Stadion, alles da, alles in einem Sportpark. Karte gekauft und Platz eingenommen. Keine zehn Meter vom Gästeblock der Schanzer weg, mit bester Sicht auf das Spielfeld. Natürlich hab ich aus Aachen auch wieder einen Fan-Schal entführt. Aufschrift: Alemannia Aachen - auf Gedeih und Verderb. Das Motto gefällt mir einfach ziemlich gut. Das Spiel gefiel mir über weite Strecken auch. Doch bis es mir gefiel, schüttelte ich den Kopf. Die Schanzer gerieten früh in Rückstand, durch ein Abseitstor. Benjamin Auer von Aachen wusste selbst nicht, ob er jetzt schießen soll oder nicht. Als die Fahne unten blieb, zog Auer ab, auch weil Kirschstein, der Schanzer Keeper das Tor sowas von auf machte. Die Schanzer hatten danach ihre Chancen. Buchner schoss an die Latte, Pisot knapp übers Tor. In der zweiten Halbzeit spielte Ingolstadt die Gastgeber an die Wand. Belohnt wurde dies durch das Tor von Moritz Hartmann, der zum 1:1 einköpfte.

Die Schanzer gaben Gas, konnten allerdings keine zwingenden Chancen sich herausspielen. Die spielerische Überlegenheit nutzen die Ingolstädter nicht entscheidend genug aus. Die Schanzer hätten sich den Sieg verdient gehabt, doch am Ende machte Aachen das Tor. Durch einen saudummen Fehler! Matip spielte vor dem Sechszehner den Ball zu Stieber, der aus 18 Metern den Ball unten ins Eck reinknallte. Damit brachte sich Ingolstadt leichtsinnig um den eigenen Lohn. Solche Fehler werden halt eiskalt in der 2. Liga bestraft. Damit bleibt der FC04 17. in der Liga und muss weiter auf seinen zweiten Dreier und ersten Auswärtssieg in der neuen Saison warten.
Nächste Woche spielt der FC Ingolstadt 04 zuhause gegen den FSV 1899 Frankfurt.

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Sports² - Aus 48 Berlin mach 48 Aachen



Die 48. Auswärtsfahrt nach Berlin, wird jetzt die 49. Auswärtsfahrt. Denn die Auswärtsfahrt nach Aachen am kommenden Sonntag bestreite ich nun doch. Die 48. Auswärtsfahrt nach Aachen steht unter dem Motto "Alemannia wir kommen sehen und siegen." Mal sehen ob der FC Ingolstadt 04 am Ende gewinnt. Aus der 48. Auswärtsfahrt nach Berlin, wird die 49. Auswärtsfahrt. Das Motto "Berlin.Calling" bleibt gleich.

Montag, 11. Oktober 2010

Leben² - Testet euch

Servus, an alle, macht mal diesen Allgemeinwissenstest in den nächsten Tagen. Die Lösungen folgen dann am Freitag. Seit ehrlich und macht den Text ohne Hilfen aus dem Internet oder etc. Am besten ausdrucken und fertig. Und meinen Ex-Klassenleitern würde ich empfehlen, ausdrucken und mal die Klasse machen lassen. Mal sehen wie die Abschlüssklässler von morgen abschneiden. Have fun! Lehrer können den Test auch gerne mit Fragen erweitern.


10 Fragen, 10 Antworten. Testet euer Allgemeinwissen in 10 Fragen, in drei verschiedenen Schwierig-keitsgraden. Die Zahl hinter den Fragen zeigt an, wie viele Punkte ihr hier für eine richtige Antwort bekommt. Es sind Fragen in den Bereichen: Sport, Politik, Kultur und Allgemeines zu bewältigen. Testet euer Wissen. Wir bitten euch, die Fragen ohne Hilfen aus dem Internet zu beantworten. Unwissen ist nicht schlimm, denn die Fragen werden ja aufgelöst.

1. Erkunde: Wie viele Millionen-Städte gibt es in Deutschland? (3)
a) 4
b) 2
c) 6
d) 3

2. Erkunde: Welche Stadt war die ehemalige deutsche Bundeshauptstadt? (3)
a) München
b) Hamburg
c) Bonn
d) Stuttgart

3.  Kultur: Von welchem deutschen Dichter stammt das Werk „Faust?“ (3)
a) Johann Wolfang von Goethe
b) Friedrich Schiller.
c) Edmund Stoiber
d) Erich Kästner

4. Politik: Wie heißt der aktuelle Bundespräsident? (2)
a) Horst Köhler
b) Peer Steinbrück
c) Dr. Angela Merkel
d) Christian Wulff

5. Erdkunde: Wie viele Bundesländer hat die Bundesrepublik Deutschland? (1)
a) 12
b) 16
c) 14
d) 8

6. Politik: Wann ist der deutsche Nationalfeiertag? (1)
a) 16. Februar: Schland-Tag
b) 23. Juni: Deutscher National-feiertag
c) 24. Dezember: Tag der deutschen Vereinigung
d) 3. Oktober: Tag der Deutschen Einheit

7. Sport: Wie oft wurde bisher Deutschland Fußball-Weltmeister? (1)
a) 6mal
b) 3mal
c) 4mal
d) 1mal

8.  Sport: Wann fand die erste von zwei Fußball-Weltmeisterschaften in Deutschland statt? (3)
a) 1972
b) 1966
c) 1974
d) 2006

9. Politik: Welcher Bundeskanzler hatte bisher die längste Amtszeit? (3)
a) Helmut Kohl
b) Gerhard Schröder
c) Konrad Adenauer
d) Helmut Schmidt

10. Wer ist Deutscher Rekord-fußballmeister? (1)
a) VfB Stuttgart
b) Hamburger SV
c) FC Bayern München
d) FC Schalke 04

Samstag, 9. Oktober 2010

Scouts² - Es thingt wieder

Das Stammesthing, die alljährliche Jahreshauptversammlung meines Pfadfinderstammes Totila steht wieder an. Morgen ist es wieder soweit. Mit neuem Konzept, aber alten Gesichtern vorne in Reihe eins. Doch alles nach der Reihe. Der Leiterkreis hat sich entschieden, das Stammesthing soll mit einem neuem Ablauf stattfinden. Zum ersten Mal findet das Stammesthing an einem Sonntag statt. Vor dem Stammesthing steht ein gemeinsamer Kirchgang an und danach gibt es ein gemeinsames Mittagessen. Ein sehr gemeinschaftlicher Tag also. Dazu kommt noch das durchaus lustige Datum mit Uhrzeit: 10.10.10 um 10:00 Uhr. Versammlungsvorstand sind wie 2009, David und ich. Außerdem stehen diesmal wieder Stammesführungswahlen an. Also es wird interessant. Morgen heißt es dann endlich wieder: es thing wieder im Stamm Totila.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Sports² - Berlin.calling


Es gibt Dinge, die sollte man eben nicht sausen lassen. Am 30. Oktober ist so ein Ereignis. Die 48. Auswärtsfahrt führt in die Bundeshauptstadt Berlin. Berlin ruft, das große Olympiastadion mit dem Tabellenführer Hertha BSC Berlin ruft. Der Traditionsklub aus Berlin, für Berlin, strebt den direkten Wiederaufstieg an. Und aktuell ist Hertha auf einem guten Kurs. Spiele mit über 40.000 Zuschauern. Dieses Jahr gibt es zum ersten Mal seit 60 Jahren wieder ein Stadtderby zwischen Union und Hertha. Und am Samstag, 30. Oktober habe ich die große Möglichkeit das Berliner Olympiastadion mit seiner Hertha zu sehen. Der FC Ingolstadt 04 gastiert da nämlich als Aufsteiger in Berlin. Das Berliner Olympiastadion ist geschichtsträchtig. WM-Finale 2006, etliche tolle Länderspiele, Olympische Spiele 1936 und viele andere großartige Sportereignisse. Mit 74.000 Plätzen hat Hertha BSC Berlin das größte Stadion in Liga zwei.
Das Motto der Auswärtsfahrt Nummer 48 nach Berlin wird sein: Berlin.calling. Angelehnt an den Film von Paul Kalkbrenner "Berlin Calling." Es wird die größte und spannendste Auswärtsfahrt aller Zeiten. Berlin, wir fahren nach Berlin!

48. Auswärtsfahrt zu Hertha BSC Berlin "Berlin.calling"
Samstag, 30. Oktober 2010 

Samstag, 2. Oktober 2010

Leben² - Good old school

Der totale Schul-Alltag hat mich wieder. Gestern die erste Ex im Fach GAP (Groß- und Außenhandelsprozesse). Sie war ganz gut vom Gefühl. Mal sehen wie das Ergebnis wird. Berufsschule ist sonst ganz okay. Wir haben in einem Container unser Klassenzimmer, was eigentlich halb so wild ist. Sonst ist der Unterricht relativ interessant. Ich arbeite wie in alter Manier, gewohnt mit, diskutiere, allen voran in Sozialkunde. Sonst ist es ganz okay. Es ist eine Abwechslung zum Arbeiten. In der Arbeit läuft es gut. Am Donnerstag kam mein erster Lohn. Die Summe nenne ich nicht, genauso wenig wie ich Details von meinem Job nenne. Auf alle Fälle bin ich zufrieden. Die Arbeit ist ein bisschen stressig, macht aber Spaß. Ich lerne jeden Tag dazu und kann mittlerweile Lieferscheine ausstellen und mach das eigentlich auch ständig. Nun kommt der 2. Arbeitsmonat, ehe dann schon wieder Herbstferien sind. Da hab ich schon mal frei genommen. Die ersten 4 Tage von 12 wegbringen. Sonst wie immer: good old school, halt. Man lernt vieles Unnützes, aber nunja, kenn ich ja schon ;-)
Schöne Grüße an meine alten Klassenleiter und an die neue M9 die jetzt unter den Fittchen meines alten Klassenleiters steht.

Bis denn
euer Maxl

Freitag, 1. Oktober 2010

Sports² - Zu wenig. Metzelder und Hartmann vergeben Top-Chancen. 1:1 gegen Karlsruhe


Der FC Ingolstadt 04 hat wieder Punkte in der 2. Liga liegen gelassen. Im Heimspiel gegen den Karlsruher SC übernahm der FC04 nach einer sehr schwachen ersten Halbzeit die Initiative und ging durch ein Tor von Sebastian Hofmann in Führung. Hofmann traf auch beim 3:0-Sieg gegen Düsseldorf. Die Schanzer bauten weiter Druck auf und erspielten sich zwei super Chancen. Moritz Hartmann schoss aus der Drehung knapp am Pfosten vorbei und Malte Metzelder schoss aus kurzer Distanz, freistehend vor dem Tor am Kasten vorbei. Damit hatte Ingolstadt seine super Chancen auf das 2:0. Der KSC antwortete und so glich der freistehende Anton Fink aus 18 Metern aus. Die Schanzer fanden keine Antwort darauf und müssen sich somit mit einer Punkteteilung zufrieden geben.
Gegen die Badenser war klar mehr drin, als nur ein 1:1. Zwei super Chancen hätten das Spiel entscheiden können. Somit bleibt der FC Ingolstadt 04 im Keller der Tabelle und trifft in 2 Woche nach der Länderspielpause auf Alemannia Aachen.

Samstag, 25. September 2010

Sports² - Nullnummer Fürth - 47. Auswärtsfahrt


Meine 47. Auswärtsfahrt führte nach Fürth. Vor zwei Jahren war ich bereits im Ronhof-Stadion, da gab es eine 1:6-Klatsche. Diesmal sollte es hoffentlich anders werden. Am Morgen gab es ein Paar Wiener zum Frühstück, dann aufs ins Auto und ab nach Fürth. Nach rund einer Stunde Fahrtzeit waren wir angekommen. Ticket kaufen und Platz einnehmen. Das Ronhof-Stadion wird dieses 100 Jahre alt. Auf ihr altehrwürdiges Stadion sind die Kleeblätter so richtig stolz. Ich finde das Stadion ganz gemütlich. Nachdem ich meinen Sitzplatz auf der Haupttribüne besichtigt habe, mache ich mich auf den Weg und kaufe mir einen Fanschal. Von jeder Auswärtsfahrt nehme ich dieses Jahr einen Fanschal mit. Außer bei den Auswärtsfahrten in Augsburg und München, da kommt mir kein Schal ins Haus. Es sollte immer etwas schlichtes aber edles sein. Nachdem ich aus Bielefeld einen Blockschal mitnehmen lies, gesellt sich nun der Schal mit der Aufschrift: SpVgg Greuther Fürth: Deutscher Meister 1914, 1926, 1929 dazu. Als das Spiel dann begann, war ich erst guter Dinge. Die Schanzer begannen gut, druckvoll und offensiv. Dedola bekam eine Querpass von Zielinsky und hätte nur noch einschieben müssen. Doch sein Schuss wurde vom Kleeblatt-Schlussmann abgewehrt. In der zweiten Halbzeit verkehrte Welt. Die Schanzer stellen ihren Betrieb ein. Langsamer Spielaufbau, viele verlorenen Zweikämpfe und viele Chancen für Fürth. Kirschstein rettet einmal  und von Fürth viele nicht konsequent genug zu Ende gespielte Konter. Bereits vor der Halbzeitpause übte Fürth starken Druck aus  und hatte  zwei gute Chancen. Fürth hätte mit 3:0, 4:0 gewinnen können. Doch Ingolstadt bäumte sich nicht auf und hatte in der zweiten Halbzeit keine Großchance. Ein schwaches Spiel von den Schanzern und große Ernüchterung. Wieder Fürth, wieder keine Punkte. Ich fahre mit leeren Händen heim. Obwohl das Motto so selbstbewusst war.

Freitag, 24. September 2010

Leben² - Briefe - das Gold der Kommunikation

Artikel erschien am 16.09.2010 in der Neuburger Rundschau: 

Der gute alte handgeschriebene Brief, das Beste und persönlichste was Menschen insbesondere der Freund oder die Freundin empfangen können.
Geschriebene Worte sind aufwendig, aber meistens auch dafür umso schöner als eine schnöde Mail. Wenn man einen Brief schreibt, ist das heutzutage nur der Fall, wenn es kein großer Notfall ist. Wichtige Termine und Veranstaltungen können nicht per Brief geplant oder bekannt gegeben werden. Da würde man ja irre werden, an 50 Leute das gleiche mit der Hand zu schreiben. Aber wenn man einen Brief schreibt, dann meistens nur ein ganz besonderen Momenten. Und dieser Brief wird dann auch meistens nur an eine ganz wichtige Person zum Beispiel: die Freundin oder an den Freund adressiert. Man macht sich genaue Gedanken was im Brief stehen soll, man packt seine beste Handschrift aus und lässt sich meistens auch dazu erbarmen mit dem in der Schule verhassten Füller zu schreiben. Wenn das eigens geschaffene Meisterstück der persönlichen Worte fertig geschrieben ist, folgt der Gang zur Post. Und wenn man weiß, der Empfänger wird sich über den Brief freuen, dann geht man gleich noch lieber zur örtlichen Postfiliale. Auf dem Land kennt man seinen „Postmann“ noch persönlich. Dann kommt die Briefmarke drauf und der Brief wandert schön in seinem Kuvert verpackt in den Post-Behälter und wird auf Reisen geschickt. Denn Briefe sind zwar anstrengend, aber die Freude ist umso größer. Denn Briefe sind das Gold der Kommunikation.

Leben² - Freunde




Soweit es noch geht, versuche ich meine Heimatzeitung mit Material zu versorgen im Ressort Jugend. Hier  ein Artikel der am Donnerstag, 24.09.2010 gedruckt wurde. 

Freundschaften sind bei jungen Menschen sehr wichtig. Um das Thema Freunde und Liebe dreht sich nahezu alles bei jungen Menschen. Mit 15, 16 Jahren erkennt man meistens wer seine „wahren Freunde“ sind. Man macht einen Schnitt. Klar!Text stellt euch die typischen Freundes-Typen vor und ihre Eigenschaften.

Beste Freunde
Beste Freunde wissen alles voneinander. Meistens kennen sich beste Freund schon ewig und sind auch schon deswegen unzertrennlich. Jeder hat einen besten Freund oder eine beste Freundin. Der beste Freund ist immer erreichbar und lässt alles stehen und liegen um für einen da zu sein. Beste Freunde haben die besten Ratschläge und diese haben auch das meiste Gewicht bei einem selbst. Beste Freund erfahren, grundsätzlich alles als erstes. Sie können Geheimnisse wie eine Schatztruhe bewahren und beweisen immer wieder warum sie den „Titel“ bester Freund/in tragen. Mädchen zeigen ihre Liebe zu ihrer besten Freundin oft deutlicher als Jungs zu ihren besten Freund.

Kumpel
Kumpel sind gute Freunde, denen man allerdings nicht jedes Geheimnis aushändigt. Mit ihnen kann man gut reden. Ab und an stehen Unternehmungen auf dem Programm.

Standard-Freund
Der Standard-Freund ist fast immer da, wenn man ihn braucht, hört geduldig zu und man unternimmt mit ihm regelmäßig etwas. Er ist weniger als ein bester Freund, aber mehr als ein Kumpel. Freunde sind unzertrennlich, streiten sich und haben sich dann wieder gern.

Schulfreund
Mit Schulfreunden hat man privat fast gar nichts zu tun. Ein Schulfreund begleitet manchmal einen die ganze Schulzeit über. Das heißt aber noch lange nicht, dass man außerhalb der Schulzeit etwas miteinander unternimmt. Man hilft sich wo man kann in der Schule, aber außerhalb geht man fast getrennte Wege. Meistens redet man auch nur über alltägliche Dinge.

Standby-Freund
Mit einem Standby-Freund hat man phasenweise richtig innigen Kontakt und man unternimmt viel miteinander und dann reißt der Kontakt auf einmal komplett ab. Erst nach einer langen Durststrecke meldet sich der Stanby-Freund wieder. Genau solche „Comebacks“ nerven irgendwann einmal. Am besten sollte man den Standby-Freund klar machen: entweder Freund oder eben nicht.

Plappermaul
Das Plappermaul ist unter Mädchen gleichermaßen zu finden wie unter Jungs. Das Plappermaul kann nichts für sich behalten. Peinliches sollte man gleich erst gar nicht erzählen, denn am nächsten Tag wissen Ort und Leute bestens Bescheid. Am besten gleich von solchen Leuten distanzieren.

Schlechter Freund
Der schlechte Freund verkörpert alle Eigenschaften die in einer Freundschaft nicht erwünscht sind. Schlechte Freunde haben nie für jemanden Zeit, kommen immer zu spät und können keine Geheimnisse nicht für sich behalten. Sie schnauzen einen immer an und sind sehr egoistisch. Nur meistens merkt man erst zu spät, dass man es mit einem schlechten Freund zu tun hat. Oder man ist eben zu nett und geduldig.

Donnerstag, 23. September 2010

Sports² - Greuther ruft


Das Derby in Fürth ruft. Der FC Ingolstadt trifft am Samstag auf die SpVgg Greuther Fürth. Ein Derby, das zweite in dieser Saison. Greuther Fürth war für Ingolstadt immer ein zweischneidiges Schwert. Mit einem 3:2-Sieg feierte man am ersten Spieltag in der 2. Liga Saison 2007/2008 die Tabellenführung. Zum Rückrunden-Auftakt gab es ein 1:6 und es war der Anfang vom Ende. Es  folgten 16 Spiele ohne Sieg und der Abstieg in die 3. Liga. Nun sind die Karten neu gemischt. Der FC Ingolstadt 04 hat sich mit einem 3:0-Sieg gegen Düsseldorf eindrucksvoll zurückgemeldet und möchte in Fürth siegen. Den Sieg nicht überbewerten heißt die Divise. Wer mich kennt weiß, dass meine Auswärtsfahrten-Mottos, provokant und selbstbewusst sind. So auch dieses Mal:



SpVgg Greuther Fürth - FC Ingolstadt 04
2. Bundesliga, 6. Spieltag
Stadion Ronhof, Samstag (Anpfiff: 13:30 Uhr)




Mittwoch, 22. September 2010

Sports² - Ingolstadt meldet sich zurück


Der FC Ingolstadt 04 hat sich eindrucksvoll in der 2. Liga zurückgemeldet. Nach vier Niederlagen in Folge, bezwang der FC04 zuhause die ebenfalls bis dato sieglosen Düsseldorfer mit 3:0.
Die Schanzer zeigten eine kämpferisch und spielerisch überzeugende Leistung und gingen somit hochverdient als Sieger vom Platz. Sein Debüt in der Startelf feierte Dedola, der eine super Partie machte.
Nach 20 Minuten gingen die Schanzer mit 1:0 in Führung. Nach einer Kopfballrückgabe nach einer Ecke, zog Andreas Buchner von der Strafraumgrenze ab und lies Düsseldorfs Keeper Melka keine Chance. Das Spiel gestaltete sich danach ausgelichener und Düsseldorf kam ebenfalls zu Chancen. Doch große Gefahr strahlten der Vorjahresaufsteiger nicht aus. Danach zogen die Hausherren wieder die Zügel an und Hofmann kam nur einen Schritt zu spät, um das 2:0 zu erzielen. Die Schanzer gingen mit dem 1:0 in die Kabine.

Starke Startelf-Premiere im Schanzer-Trikot: Franzose Dedola
Die erste Halbzeitführung, in der aktuellen Saison. Direkt nachdem Wiederanpfiff übertöpelte Ingolstadt die Fortuna aus Düsseldorf. Futacs und Hofmann mit einer Doppelpass-Kombination, danach schob Hofmann unter die Latte zum 2:0 ein. Ingolstadt kontrollierte in Folge dessen das Spiel und jeder Angriffsansatz wurde von im Keim erstickt. Langsam nahm Ingolstadt wieder den Fuß vom Gas und ruhte sich im Spiel ein bisschen aus, ehe Metzelder, Gerber bediente und der zum 3:0-Endstand traf. Gerber mit einem super Schuss ins Tor. Damit war die Messe gelesen. Die Schanzer spielten zwar weiter offensiv, konnten sich aber keine guten Chancen mehr erarbeiten. Die Fans feierten ihr Team und die Schanzer feierten sich auf dem Platz selbst.
Hochverdient gewinnt der FC Ingolstadt. Ein Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Die Schanzer rangieren nun auf Platz 15 und verlassen zum ersten Mal in dieser Saison die Abstiegsplätze. Düsseldorf empfängt am kommenden Montag zuhause den VfL Bochum. Der FC04 reist am Samstag zum Derby nach Fürth.

Sonntag, 19. September 2010

Sports² - Derby-Wochenende - Dortmund zerlegt Schalke, Pauli schrammt am Sieg vorbei und Union nur Remis

Es war ein heißes Derby-Wochenende. In der zweiten Liga trafen Union Berlin und Hertha BSC Berlin zum ersten Pflichtspiel Stadtderby seit 60 Jahren aufeinander. In Hamburg kam es zum alten Schlager FC St. Pauli gegen den Hamburger SV. Und im Ruhrgebiet kreuzten Schalke und Dortmund die Klinken.
Die Hertha hatte richtig Glück, das Union nicht mehr als nur ein Tor erzielte. Im Berliner Stadtderby war Zunder drin. Obwohl Hertha nach einer Minute in Führung ging, war Union danach besser und hatte reihenweise Chancen. Am Ende ging es 1:1 an. Wie gesagt, Hertha war damit gut bedient. Ein eher maues Derby sahen die Fans am Hamburger Millerntor in St. Pauli. Pauli ging in Führung, allerdings glich wenige Minuten vor dem Ende Petric mit einem Hammer aus. Allerdings herrschte im Stadion dafür Ramba-Zamba. Die Mutter aller deutschen Derbys: Schalke - Dortmund, stand unter einem besonderen Stern. Die sieglosen Schalker wollten endlich punkten. Allerdings demontierten die Dortmunder die Schalker im eigenen Stadion. Dreimal Latte (!!!) und etliche weitere Chancen. Die Abwehr von Schalke ein Irrgarten und am Ende hieß es 3:1 für Dortmund. Der Ehrentreffer von Schalke, fiel erst spät. Dortmund spielte richtig gut und siegt zum ersten Mal seit drei Jahren in einem Derby gegen Schalke. Besonders cool, ich habe mit einem Arbeitskollegen gewettet. Er ist Schalke-Fan. Ich hab die Wette als Dortmund-Sympathisant gewonnen. So kann es gehen! Das Hammer Derby-Wochenende ist vorbei. Neuauflage in der Rückrunde im Februar!

Sports² - Schanzer verlieren auch gegen Bielefeld

Die schwarze Serie des FC Ingolstadt 04 geht weiter. Auf der Bielefelder Alm verlor man mit 1:0 gegen Arminia Bielefeld und bleibt somit sieg- und punktlos das Schlusslicht im Unterhaus der Bundesliga.
Der FC Ingolstadt kassierte in der 65. Minute war es Heidinger der gegen passive Ingolstädter den Führungstreffer erzielte. Ingolstadt reagiert in Folge dessen auf das Gegentor nicht und verliert somit abermals. Langsam wird es eng für die Schanzer. Sogar der 18. der Vorsaison Rot-Weiß Ahlen (22 Punkte) stand am 4. Spieltag besser da (1 Punkt). Der FC Ingolstadt 04 empfängt nächsten Mittwoch um 17:30 Uhr im Audi Sportpark die Fortuna aus Düsseldorf. Auch Düsseldorf ist sieg- und punktlos und steht auf Platz 17. Das nächste Kellerduell.

Fotos  folgen

Samstag, 18. September 2010

Sports² - Ingolstadt im Kellerduell gegen Bielefeld


Zu einem wahren Kellerduell kommt morgen zwischen Arminia Bielefeld und dem FC Ingolstadt 04 auf der Bielefelder Alm (Anpfiff: 13:30 Uhr). Der FC Ingolstadt 04 ist aktuell Schlusslicht der Liga und ebenso sieg- und punktlos wie der Tabellen-16. Bielefeld.
Die Hoffnungen beruhen auf Fabian Gerber und Andreas Buchner. Beide sind zwar fit, aber noch nicht ganz bei 100%. Ob beide Akteure von Anfang an auflaufen, lässt Trainer Wiesinger weiter offen. Allerdings muss Wiesinger komplett auf seinen Sechser Patrick Mölzl verzichten, der aufgrund von Sprunggelenksbeschwerden fehlt.
Ingolstadt braucht genauso dringend Punkte wie Bielefeld. Man darf  kein spielerisches Wunderwerk der Spielkultur erwarten. Es wird ein hartes Kampfduell im Keller. Ein echtes Kellerduell. Das Erste. Der Saisonstart von Ingolstadt ist verpatzt und nun sollen endlich Punkte her. Gegen Bielefeld kann damit begonnen werden.

BISHERIGE BILANZ
Ingolstadt und Bielefeld treffen zum ersten Mal aufeinander.

DSC Arminia Bielefeld - FC Ingolstadt 04
2. Bundesliga, 4. Spieltag
Bielefelder Alm (Anpfiff: 13:30 Uhr)

Leben² - 47. Auswärtsfahrt verschoben

Die 47. Auswärtsfahrt, die diesmal nach Bielefeld geführt hätte, ist verschoben. Da das Spiel am Sonntag stattfindet und wir wahrscheinlich sehr spät nachhause kommen würden, ist die Auswärtsfahrt verschoben worden. Besser darauf verzichten, das Spiel online verfolgen, als total fertig in der Arbeit zu erscheinen. Das heißt die 47. Auswärtsfahrt führt nicht nach Bielefeld sondern nach Fürth am 25. Oktober. Das Motto dieser Auswärtsfahrt lautet "3 Pungde in Fürd". Das Artwork folgt noch.
Zu meiner letzten Arbeitswoche. Berufsschule war ganz okay. Ich habe Dienstags Berufsschule und Freitag halbtags. Die letzte Arbeitswoche war gut. Ich kann sagen, dass ich 7,8 Stunden mit Aufgaben ausgelastet bin und da ist gut so. Ihr hört wieder von mir.

Dienstag, 14. September 2010

Leben² - Berufsschule

Hello again,
Ja Berufsschule. Ist auch nicht ganz anders wie die normale Schule. Nur die Leute älter, berufstätig, die Lehrer viel mehr gewöhnt auch deswegen lockerer, weil sie wohl schon alles erlebt haben. Stundenpläne gibt es wie auf der Volksschule erst nächste Woche. Kenn ich, kenn ich seit 10 Jahren. Realschule, Gymnasium haben alle schon ihre Stundenpläne. Naja was solls, man ist es ja gewöhnt. Eichstätt ist jetzt nicht der Renner. Klein, schöne Altstadt, wobei für  die Altstadt habe ich nicht so viel Zeit. Die Schule alt. Unterricht von 08:10 Uhr bis 16:00 Uhr. Heute hatte ich früher aus. Man merkt am Post, vom Hocker reißt mich die Schule jetzt nicht. Mal sehen wie die Tage werden. Gutes Stichwort, Berufsschule habe ich dienstags voll und freitag halbtags.
In diesem Sinne
Pfirr Gott Welt, ihr hört von mir.

Montag, 13. September 2010

Leben² - So jetzt kommt die Berufsschule

Heute folgte der große Einweisungstag aller Azubis in der Region Oberbayern Nord meines Betriebes. So morgen folgt der erste Berufsschultag. Ich bin gespannt wie es wird. Ich bin ja in Eichstätt. Ein paar Leute kenne ich Gott sei Dank die auf  die Eichstätter Berufsschule gehen. Einen Ex-Mitschüler, mein bester Freund ist ebenfalls ein Eichstätt. Außerdem ein Arbeitskollege der nur in einem anderen Standort seine Ausbildung macht. Ich bin gespannt, wieder eine Premiere, diesmal Berufsschule. Mal sehen wie es wird, ich melde mich dann wieder.

Sonntag, 12. September 2010

Sports² - Es brennt. Der FC Ingolstadt hat viele Problemfelder die schleunigst behoben werden müssen


Ein perfekter Fehlstart ist dem FC Ingolstadt 04 mit drei Niederlagen aus drei Spielen und einer Tordifferenz von 3:10 Toren gelungen. Nach drei Spieltagen im Unterhaus findet man sich als Schlusslicht auf Platz 18 wieder. Auf eine 1:4-Auftaktniederlage im Derby gegen Augsburg folgte ein 1:4 in Duisburg, nun verlor man knapp gegen Oberhausen mit 1:2.
Ganz unten findet sich der FC04 wieder, obwohl man mit ganz anderen Ambitionen in die 2. Liga gestartet ist. Klassenerhalt, offensiver Fußball. Die Zuschauer wollte man begeistern. Und jetzt? Ist man Letzter und steckt als Aufsteiger in einer Krise. Es müssen Punkte her. Doch dieser Fehlstart kommt nicht von ungefähr. Es gibt viele Problemfelder beim FC Ingolstadt 04:


Problemfeld Tor
Sascha Kirschstein wirkt hinten im Kasten nicht souverän. Er schreit viel, strahlt aber keine große Sicherheit aus. Bei den Spielen gegen Augsburg und Duisburg machte er keinen guten Eindruck. Ein Rückhalt ist Kirschstein noch nicht. Gegen Oberhausen kann man ihm allerdings kein Tor ankreiden. Allerdings ist sein Stil die Mannschaft anzutreiben, nicht die beste. Mäßige Leistungen und schreien haben keine Berechtigung.


Problemfeld Abwehr
Andreas Görlitz als Neuzugang hat bei Ingolstadt noch nicht eingeschlagen. Er hatte zwar gegen Oberhausen die meisten Ballkontakte bei Ingolstadt, setzt aber nach vorne noch zu wenig Impulse. Görlitz spielt noch zu verhalten, zu unaufällig um ein Führungsspieler zu sein. Erst zum Ende des Spiels zeigte Görlitz seine offensive Klasse. Steven Ruprecht flog nach zwei schwachen Auftaktspielen gleich mal aus dem 18er-Kader. Für ihn gab Neuzugang Marvin Matip sein Debüt und strahlte Sicherheit und Ruhe im Abwehrspiel aus. Bäume hat der "Neue" allerdings auch nicht heraus gerissen. Tobias Fink hingegen ist ein Vorbild für das ganze Team. Fink ackert, kämpft und beißt hinten auf der Außenverteidiger-Position.


Problemfeld Mittelfeld
Wenn Leitl fehlt, geht gar nichts. Diese Erkenntnis erfuhr der FC04 abermals gegen Oberhausen. Der Kapitän und Mittelfeldmotor ist Spielmacher und Kopf des Teams. Fehlt Leitl, fehlen Kreativität und Antrieb im Spiel der Schanzer. Moritz Hartmann und Marco Futacs waren vergeblich auf Bälle im Sturmzentrum. Andreas Buchner und Fabian Gerber feierten gegen Oberhausen ihr Comeback nach langer Verletzungspause und zeigten eindrucksvoll wie wichtig sie für das Team sind. Allen voran Buchner machte Druck über  die Außenbahn. Wenn beide von Anfang an spielen könnten und 100-prozentig fit wären, wäre das Team um einiges stärker. Sebastian Hofmann zeigte eine ansprechende Leistung von Anfang an, konnte allerdings nicht das Spiel über die Seite bestärken. Ebenso Moise Bambara. Bei beiden muss man sagen: für die 2. Liga reicht es eben nicht ganz aus. Mit dem Sechser Manuel Hartmann, der aktuell noch an einer Verletzung laboriert, fehlt ebenfalls ein wichtiger Spieler im Mittelfeld der Schanzer.


Problemfeld Sturm
Im Sturm tut sich Moritz Hartmann schwer an alte Erfolgszeiten in Liga drei anzuknüpfen. Was vielleicht auch daran liegt, das ihm die guten Bälle von Stefan Leitl fehlen. Marco Futacs kämpft, ist aber vor dem Tor nicht zu kaltschnäuzig. Gegen Oberhausen hatte er den Führungstreffer in der ersten Hälfte auf dem Fuß. Es droht wohl das gleiche Problem wie im Abstiegsjahr, es fehlt ein Superstürmer.


Problemfeld Standardsituationen
Der FC Ingolstadt ist bei Freistößen und Ecken so anfällig wie kein anderes Team in der 2. Liga. Die Zuordnung stimmt bei Freistößen hinten und vorne nicht. Bei Ecken ist der 2. Pfosten oft nicht abgedeckt, viele Teams schlagen daraus mal gerne Kapital. Der FC Ingolstadt kennt seine Probleme bei Standards, behebt sie aber nicht, sonst hätte man gegen Oberhausen nicht wieder ein Freistoß-Tor bekommen. Die Fehler werden laut Wiesinger angesprochen, von Trainingseinheiten in denen das Stellungsspiel bei Standards geübt wird, sind aber nicht zu sehen. Wie sagt man immer: learning by doing. Auch das Verwerten von Standards ist mehr als mangelhaft. Gegen Oberhausen hatte man acht Ecken konnte aber kein Kapital daraus schlagen. Die meisten Spiele werden eben durch Standards entschieden und da hilft dem Team auch keine spielerische Klasse, auf die immer so hingewiesen wird. Auch bei Freistößen zeigt man Schwäche. Patrick Mölzl schießt einen Freistoß ziel- und planlos in die Mauer. Der FC Ingolstadt muss an dieser Schwäche arbeiten, sonst lauern die Gegner nur noch auf Standards.


Ausblick in die Zukunft
Es müssen schleunigst Punkte her. Gegen Bielefeld müssen drei Punkte her um Selbstvertrauen zu tanken und Ruhe im Umfeld des Vereins zu gewinnen. Sind Andreas Buchner, Stefan Leitl und Fabian Gerber wieder fit und von Anfang an einsatzbereit, wird das Team bessere Leistungen zeigen. Denn die drei Mittelfeldspieler sind die Säulen im Ingolstädter Offensivspiel.

Freitag, 10. September 2010

Sports² - Spätes Erwachen - Oberhausen gewinnt mit effektiver Chancenauswertung gegen Ingolstadt. Buchner und Gerber zurück. Matip mit Debüt


Der FC Ingolstadt bleibt auch im dritten Spiel in Liga zwei sieglos. Gegen Rot-Weiß Oberhausen unterlag der FC Ingolstadt mit 1:2. Nach einem Doppelschlag von RWO, kämpfte sich Ingolstadt wieder zurück ins Spiel und konnte den Anschlusstreffer erzielen. In der Schlussphase hatte der FC04 gute Chancen um noch auszugleichen, allerdings ließen die Schanzer die Chancen ungenutzt. Der Aufsteiger bleibt Schlusslicht in Liga zwei. Wieder einmal wurden die alten Schwächen offenbart. Bei Kontern und Standards präsentierte sich die Wiesinger-Elf im Audi-Sportpark vor 5.200 Zuschauern wieder einmal anfällig. Das 1:0 fiel nach einem indirekten Freistoß per Kopfball. Die Zuteilung stimmte nicht. Auch beim 2:0 sah die Ingolstädter Abwehr nicht gut aus. Freistehend konnte Lamidi zum 2:0 einschieben. Ingolstadt war in Folge von drei Wechseln mit Andreas Buchner, Sebastian Zielinsky und Fabian Gerber im Mittelfeld besser besetzt und machte Druck auf Oberhausens Abwehrreihe. Belohnt wurde dies mit dem Anschlusstreffer. Hartmann setzte sich an der Außenbahn durch und schob quer zu Gerber, zum 1:2 vollstreckte. In Folge dessen nutzen Malte Metzelder und Fabian Gerber ihre Chancen nicht um auszugleichen. Die Schanzer kämpften verbissen und konnten sich angesichts von 62% Ballbesitz ein klares Chancenplus erarbeiten. Was allerdings alles nicht half, weil die Chancen ungenutzt blieben. Am Ende stand es 1:2 für Oberhausen. Ingolstadt bleibt Schlusslicht in Liga zwei und fährt nächsten Sonntag nach Bielefeld.
Comeback mit guter Leistung: Andreas Buchner
Gegen Oberhausen zeigte Ingolstadt allen voran in der zweiten Hälfte eine gute Leistung, sowohl kämpferisch als auch spielerisch. Allerdings fehlte den Schanzern vor dem Tor die Kaltschnäuzigkeit um die ersten Punkte im Unterhaus der Bundesliga einzufahren. Druck brachten die Einwechslungen von Buchner und Gerber, die nach einer langen Verletzungspause ihr Comeback im Trikot der Schanzer gaben. Ein gutes aber unauffälliges Debüt gab Köln-Neuzugang Marvin Matip in der Innenverteidigung. Sie werden die Truppe nachhaltig verstärken, wenn sie 100-prozentig fit sind und von Anfang an spielen können. Ingolstadt fährt nächste Woche nach Bielefeld.

Hatte eine von vielen Chancen zum Ausgleich: Fabian Gerber
GUT: 
- kämpferische Leistung
- effektive Einwechslungen von Buchner, Gerber und Zielinsky

SCHWACH: 
- schlechte Auswertung von Standards. Aus 8 Ecken wurden keine Chancen erzeugt. Außerdem sind die Freistöße nicht druckvoll genug um hier Chancen zu erzeugen.
- schlechte Zuordnung bei gegnerischen Standards (allen voran Freistößen)
- hohe Konter-Anfälligkeit, hohe Unkonzentriertheit

Donnerstag, 9. September 2010

Leben² - Was man so braucht oder auch nicht

Wie oft hört man in der Schule den Satz: das braucht man sowieso nie. Schüler auf der Realschule sagen diesen Satz schon oft, die auf dem Gymnasium gleich noch öfter. Auch aus meiner Sicht habe mir oft die Frage gestellt: "wann brauche ich das denn bitteschön noch einmal?" Und diese Frage wurde mir jetzt in der laufenden Ausbildung schon oft beantwortet: "Fast nie wieder."
Die Fächer für die Allgemeinbildung wie Geschichte, Erdkunde oder die Naturwissenschaften sind selten job
relevant. Außer man steigt in Berufe mit Elektronik und Elektrik ein. Hier ist Physik wieder gefragt. Aber ich für mich selbst muss sagen, was ich in 10 Jahren Mathe gelernt habe, davon brauche ich nur zwei Bereiche. Einmal natürlich die Grundrechenarten Plus, Minus, Mal, Geteilt und Prozentrechnen. Das alles übernimmt der Taschenrechner. Rechnungen wie 2 mal 3 werden auch in die Maschine eingegeben, denn wenn es hektisch wird, tippt man einfach alles ein, wenn man einen Beleg schreibt. bzw. nachrechnet. Was man in der Schule lernt, davon braucht man in manchen Ausbildungsberufen fast gar nichts mehr. Das ist der absolute Wahnsinn. Das einzige was ich weiterhin brauche, ist wie gesagt Prozent und meine Grundkenntnisse in Buchhaltung. Was man halt so braucht oder nicht. Vieles braucht man in der Schule nicht. Trotzdem kann ich doch auf viele interessante Unterrichtsstunden in Geschichte, Sozialkunde oder in Naturwissenschaften zurückblicken. Auch wenn ich das aktiv im Beruf nicht brauche. Wenigstens bleibt was in der Birne, auch wenn man das nicht im Job bleibt. Für die Allgemeinbildung muss der Staat schließlich auch was tun. Alles andere lernt man in der Ausbildung. Darum heißt es auch Berufausbildung, Betonung liegt auf Beruf. Und was man da lernt, ist meistens für das ganze Berufsleben ;-)

Sonntag, 5. September 2010

Leben² - Die erste Woche

Die erste Arbeitswoche meines Lebens ist vorüber. Und die erste Arbeitswoche war echt gut. Man lernt unglaublich viel dazu und ich darf schon einige Aufgaben in meinem Betrieb übernehmen. Gestern war ich auf einer Betriebsfeier eingeladen. Ein Kollege feierte sein 40-jähriges im Betrieb. Es war schon ganz nett, vor allem lernte ich da meine Kollegen noch ein bisschen besser kennen.
Übernächste Woche, am 14. September habe ich meinen ersten Berufsschultag. Eine Mitarbeiterin hat mich schon gewarnt, ein Zuckerschlecken wird das nicht. Man muss von Anfang an, dahinter sein, sonst tut man sich unglaublich schwer, wenn es auf die Zwischenprüfung zugeht.
Am Freitag führte ich mein erstes Kundengespräch am Telefon. Es war natürlich völlig neu, aber meine Kollegen halfen mir ganz gut. Darum heißt es ja im Volksmund Lehre, damit man Sachen Stück für Stück lernt. Die erste Arbeitswoche war gut. Nun folgt die erste volle Arbeitswoche mit fünf ganzen Arbeitstagen. Mal sehen, wie es wird.

Freitag, 3. September 2010

Leben² - Ja die Post

Der Gang zur Deutschen Post erfreut mich immer wieder. Es ist so ein schöner Moment, wenn die Briefmarke auf den den eigens handgeschriebenen Brief geklebt wird und der zur Versendung bereit gemacht wird. Es ist schön. In meine örtlichen Poststelle kennt man doch denjenigen der die Post bereit macht für die weite Reise. Die Post hat eine seltsame Entwicklung genommen. In den 1990er-Jahren wurde die Deutsche Bundespost zur Deutschen Post AG, also ging von Staatshänden in die Privatisierung über. Seit dem ist die Deutsche Post eine im DAX (Deutscher Aktien Index) dotierte Firma. Briefkästen verschwanden, die Post-Räder wurden durch Autos ersetzt. Seinen Telefonanschluss konnte man nicht mehr bei der Bundespost freischalten lassen sondern bei der Deutschen Telekom AG - diese entstand aus der Deutschen Bundespost. Und sonst? Die Post blieb gelb, die meisten Briefträger bleiben, zumindest auf dem Lande. Ich freu mich immer, wenn mein Postmann Günther kommt, ich die Post oder ein Paket entgegen nehme. Der Gang zur Post erfreut mich immer wieder. Ein handgeschriebener Brief, ist eben noch was richtig schönes. Auch wenn die Hand-Schreib-Kunst das Briefe schreiben aussterben, ist es trotzdem schön. Briefe sind persönlicher. Und so ein kleiner Brief mit handschriftlich aufgetragener Empfänger-Adresse und Briefmarke, ist eben schon was anderes als so eine schnöde E-Mail. Logisch ich fertige meinen Schriftverkehr nicht komplett über Mail ab. Aber manchmal hole ich den Füller raus und schreibe einen Brief. Denn handgeschriebenes ist eben noch am Schönsten. Und wenn ich weiß, dass mein Brief gerade frankiert ist und in einen der gelben Post-Behälter fällt. Ja, dann wird der Empfänger sich bald über einen schönen Brief freuen. Denn der Gang zur Deutschen Post macht wahrhaftig immer Freude. 

Mittwoch, 1. September 2010

Sports² - Bielefeld ist gerettet


Die 47. Auswärtsfahrt nach Bielefeld ist gerettet. Nachdem die DFL heute die Terminierung der Spiele bekannt gab, kann ich nun genauer planen mit Arbeit, Pfadfinder und Fußball. Am Sonntag, den 19. September findet meine 47. Auswärtsfahrt nach Bielefeld unter dem Motto "Mama ich fahr nach Bielefeld und bring dir als Geschenk drei Punkte mit" statt. Details folgen . . .

Leben² - 1. Tag

So heute war mein 1. Arbeitstag als Auszubildender. Und er war richtig toll. Ich hab mein Unternehmen näher kennengelernt, meine Kollegen und arbeite mich jetzt ein. Aufgrund des Datenschutzes und des Betriebsgeheimnisses, schreibe ich jetzt nicht so viel. Aber um es kurz zu sagen: es war ein toller Arbeitstag. Die kommenden werden sicherlich noch interessanter und spannender.