Freitag, 26. August 2011

Doppelter Leitl sichert ersten Sieg für die Schanzer


Der FC Ingolstadt hat am sechsten Spieltag endlich seinen ersten Dreier einfahren können. Gegen Hansa Rostock siegte der FC Ingolstadt mit 3:1 (1:0). Stefan Leitl, sorgte mit zwei Elfmetertreffern für die entscheidenden Tore für den Sieg. 
Jose Alex Ikeng kam nach seiner Suspendierung in die Startelf. Für Matip, Buddle und Fink mussten Akaichi (angeschlagen) sowie Metzelder (verletzt) und Caiuby und Pisost weichen. 
Ingolstadt versuchte zu Beginn des Spiels mit langen Bällen, der Hansa-Kogge gefährlich zu werden. Doch für die ersten Akzente setzte Gast Rostock. Sascha Kirschstein parierte in der 15. Minute mit einer Glanztat, gegen Schied. Ein langer Ball von Kapitän Leitl fand in Moritz Hartmann einen dankbaren Abnehmer. Er zog ab und erzielte mit einem scharfen Schuss die Führung (22.). 

Vorlage Leitl, Hartmann: Tor. Die Führung der Schanzer
Doch Torwart Kevin Müller im Kasten sah nicht gut aus. Nachdem Tor bekamen die 5802 Zuschauer im Sportpark keine Torchancen mehr zum Sehen. Für Aufschrecken sorgte in der 50. Minute Rostocks Ziegenbein, der seinen Schuss an die Latte knallte. Rostock wagte nun mehr nach vorne und wollte mit aller Macht den Ausgleich. Pannewitz köpfte nachdem Kirschstein am Eckball vorbeisegelte zum Ausgleich ein (56.). Rostock baute mehr und mehr Druck auf. Jänicke und Larey versuchten sich, erzielten allerdings keinen Treffer (65./67.). In der 75. Minute fiel Andreas Buchner im Sechszehner. Der Schiedsrichter Schriever zeigte auf den Punkt: Strafstoß. 
Umstritten, die Szene die zum ersten Elfmeter für Ingolstadt führte
Ballgespielt meint Rostocks Übeltäter. Doch das Schiedsrichtergespann plädierte auf Strafstoß.
Die Schanzer Fans, glücklich, die Rostocker Fans total fassungslos. Denn es war kein Elfmeter. Pelzer spielte den Ball! Stefan Leitl, der Elfmeter-Garant des FC04, erzielte schließlich die 2:1-Führung. In nächstem Spiel muss der FC Ingolstadt auf seinen Außenverteidiger Andreas Görlitz verzichten. Er sah nach einem unnötigen und rüden Foul von hinten, die Rote Karte. In der Nachspielzeit, durften die Ingolstädter wieder jubeln. Wieder Elfmeter, allerdings diesmal eine richtige Entscheidung. Stefan Leitl sagte Danke, machte abgeklärt das 3:1 und sicherte somit den ersten Sieg in dieser Saison. 

Die Ingolstädter gingen entschlossener zu Werke als in den Partien zuvor
Zwischenzeitlich kippte Partie in Richtung Rostock. Die Kogge präsentierte sich nachdem Ausgleich überlegender. Der Strafstoß kam für die Schanzer zum richtigen Zeitpunkte und brachte die Wende. Das 3:1 machte alles klar. Es war ein erkämpfter Sieg mit viel Entschlossenheit. Es war zu den Spiel gegen Düsseldorf und Fürth eine klare Leistungssteigerung. In zwei Wochen am 11. September (Sonntag, 13:30 Uhr) treffen die Schanzer in der Alten Försterei auf den 1. FC Union Berlin. Das nächste Heimspiel bestreiten die Schanzer am 16. September gegen Dynamo Dresden (Freitag 18:00 Uhr). 
Am Barthelmarkt-Wochenende können nun die Fans des FC Ingolstadt den Sieg ihrer Mannschaft feiern. 

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Montag, 22. August 2011

Gegen Hansa muss ein Sieg her


Der FC Ingolstadt 04 startet ähnlich schlecht wie in der vergangenen Saison. Fünf Spiele, kein Sieg, 2:10 Tore. Das ist die Bilanz eines Absteigers. Zuletzt zwei desolate Auftritte in Düsseldorf und Fürth untermauerten,  die Zweitligaunfähigkeit des Teams. Keine Gegenwehr, keine Chance. Klar ging es gegen zwei starke Teams und Aufstiegsfavoriten. Aber so kann und darf man sich einfach nicht präsentieren, wenn man nicht wieder die ganze Saison gegen den Abstieg kämpfen will. Das Gesamtpaket im Team stimmt nicht. Schon jetzt am sechsten Spieltag steht mit dem Spiel gegen Hansa Rostock, ein richtungsweisendes Spiel auf dem Programm. Die Bilanz gegen die Hansa sieht allerdings gut aus. Beim letzten Zweitliga-Aufeinandertreffen siegte Ingolstadt mit 4:2, nach einem 0:2-Rückstand. In der Relegation konnte man beide Spiele gewinnen (2:0, 0:1). Die einzige Niederlage kassierte Ingolstadt gegen Rostock, dann in der Horror-Rückrunde der Abstiegssaison (16 Spiele ohne Sieg).
Gute Erinnerungen an das letzte Liga-Spiel: 4:2-Sieg für den FC Ingolstadt 04
Bisher zeigte der FC Ingolstadt noch keine gute Leistung in dieser Saison. Punkte und Tore müssen her. Doch woran liegt´s? Das losgelöste, selbstbewusste Spiel der Rückrunde scheint wie weggeflogen. Die Qualität, von der jeder spricht, ist nicht zu sehen? Doch warum? Das wissen die Spieler wohl selbst nicht. Bisher hat kein Neuzugang richtig eingeschlagen. Stürmer Ahmed Akaichi, zeigte gute Ansätze. Doch bisher ist noch keine Bombe bei den Neuzugängen zu erkennen. Doch vielleicht zeigt sich noch jemand. Es müssen jetzt dringend Punkte her. Sonst wird es noch unruhiger in Ingolstadt, als es ohnehin schon ist. Das Spiel gegen die Hansa, ist richtungsweisend. Ein Sieg ist Pflicht, sonst steckt man wieder dort drin, wo man letzte Saison bis zum 34. Spieltag drin steckte, im Abstiegskampf. 

Relegation? Da war doch was? 


Samstag, 20. August 2011

Niederlage in Fürth

Der FC Ingolstadt 04 bleibt auch nachdem fünften Spieltag ohne Sieg. Beim Aufstiegsfavoriten Greuther Fürth verloren die Schanzer nach einem leidenschaftslosen und ideenlosen Auftritt mit 0:3. Die Franken hätten sogar höher gewinnen können. Damit gerät die Mannschaft weiter unter starken Druck.
Bereits in der letzten Saison verloren die Schanzer in Fürth, damals mit 0:2. Zuhause musste man sich 0:1 geschlagen geben.
Am Freitag steigt gegen Hansa Rostock, bereits ein erstes Endspiel.

Donnerstag, 18. August 2011

Hannover ist die Nummer eins

Tja, als ich 2010 in Wolfsburg war im Rahmen des Bundeslagers, war der VfL Wolfsburg vor einem Jahr Meister geworden. Sie vermöbelten mit 5:1 den FC Bayern und spielten eine grandiose Rückrunde. Hannover 96 konnte nur mit zwei Punkten Vorsprung sich vor dem Relegationsplatz retten. Beinahe wäre Hannover abgestiegen. Jetzt ein Jahr nach Hannovers Fastabstieg und zwei Jahre nachdem Wolfsburger Meisteritel, steht Hannover mit einem Bein in der UEFA Europe League. Gegen den FC Sevilla konnten sie im Hinspiel der Play-off-Runde mit 2:1 gewinnen.
Letzte Saison erreichte Hannover den vierten Platz in der Bundesliga, ihr bestes Ergebnis in der Vereinsgeschichte und zugleich bedeutete das: Hannover ist die Nummer eins in Niedersachsen. So können sich Machtverhältnisse im Fußball ändern.

Mittwoch, 17. August 2011

Die Ohrwürmer der Großfahrt

Auf der Großfahrt gab es drei Ohrwürmer.
Einmal "das Elefantenlied" aus dem Dschungelbuch. Sowie das Titellied von der Kinder-Kult-Serie "Michel von  Lönneberga." Und "Theo mach mir ein Bananenbrot" Zugleich der Soundtrack vom offiziellen Video des bayerischen Teillagers auf dem Bundeslager 2010.
Vergessen wie die Lieder klingen?
Einfach hier wieder anhören.
Hach, da werden Erinnerungen wach.

Theo mach mir ein Bananenbrot:
http://www.myvideo.de/watch/4704621/Theo_mach_mir_ein_Bananenbrot

Michel von Lönneberga
http://www.youtube.com/watch?v=1HLELODXhvY


Links sind Bäume, rechts sind Bäume . . .
http://www.youtube.com/watch?v=Sd815cfYC_4
gab auf Youtube leider keines besseres Lied.





55. Auswärtsfahrt nach München

Die Meldung traf mich wie ein Schlag. Vor der Überfahrt auf die Insel Vässarö in Schweden, meinte jemand aus meinem Stamm: "Weißt du gegen wen Ingolstadt in der 2. Runde in Pokal spielt?" Ich so: "Nein!" Er meinte: "Gegen Bayern!" Ich sehr erfreut über diese Partie. Denn wann hat man schon das Glück gegen den größten und erfolgreichsten aller deutschen Fußballvereine zu spielen. Pokal-Schlager gegen die Münchner Bayern, am Mittwoch den 26. Oktober um 20:30 Uhr bedeutet das. Das absolute Spiel des Jahres! Ob wir Chancen haben? Schwer zu sagen. Aber es wäre ja nicht die erste Pokalsensation, wenn wir die Bayern schlagen würden, als Zweitligist. Das Artwork für die Auswärtsfahrt steht auch schon bereit. Angespielt auf das bayerische Selbstgefühl "Mia san mir" Vielleicht san die Gewinner doch am Ende mia!




Dienstag, 16. August 2011

Hajk mit mir - der Hajkbericht


Zu einer Großfahrt gehört eben ein Hajk. Sonst war dieser Hajk immer drei Tage lang. Diesmal bot sich auch ein Kanu-Hajk an. Und so kombinierten wir Lauf und Kanu zu einem 4-Tages-Hajk. Nach zwei Tagen wechseln die Gruppen und es findet ein Stammesabend an einem Treffpunkt statt. Für meine Sippe war es der erste Großfahrt-Hajk. Auf  dem Bundeslager hajkten wir als "Probelauf" für Schweden gleich mal. Allerdings nur zwei Tage, aber 30 Kilometer. Für diesen Hajk wählten wir eine Laufroute mit 30 Kilometern aus. Die ist machbar, dachten wir. Auf dem letzten Hajk in England 2009, lief unsere Ranger/Rover-Gruppe 50 Kilometer in fast zwei Tagen. Wir waren noch etwa vier - fünf Kilometer von unserem Ziel der Stadt Norwich entfernt. Mal zum Vergleich ;-)

So starteten wir mit dem Kanu in Blidingsholm. Nach einer Einweisung, ging es schon los. Auf ins Kanu und lospaddeln. Relativ schnell hat man es raus. Erstmal gegen die Strömung auf den ersten größeren See, doch es sollten noch größere Seen kommen. Schon kam das erste Wehr. Nun hieß es umtragen. An Land gehen, Gepäck raus, Kanu ans andere Ufer bringen, wieder zu Wasser lassen und weiterfahren. Schwedens Seenlandschaft ist so gigantisch. Und es herrscht einfach Ruhe. Wir haben einfach mal zwei Minute inne gehalten bei unserer Mittagspause. Es ist einfach Stille, man hört nichts. So himmlisch. Beim Kanu fahren, konnte man einfach nur die Landschaft genießen. Kurz vor dem zweiten Wehr, sieht man erstmal, wie viel Wassermassen man sich hinter hat, einfach unbeschreiblich. Nachdem zweiten Wehr, lieferten wir uns dann eine Wasserschlacht, als Pause und Abkühlung. Völlig durchnässt, ging es dann wieder ins Kanu und zum Wasserflaschen auffüllen. Diese Pause kostete lange Zeit. Die Ortschaft war angeschrieben, aber die ersten Häuser befanden sich dann in zwei Kilometer Entfernung. An einen Supermarkt gar nicht zu denken. So ging es also weiter, aber nicht mehr weit. Auf einer Insel namens Kungsholmen, auf der im 14. Jahrhundert mal eine Wikinger-Festung stand übernachteten wir dann schließlich. Hier entdeckten wir ekelhafte Nacktschnecken mit einer Länge von bestimmt 20 cm und Durchmesser 5 cm und total schwarz. Richtig abartig. Auch die Mücken war Wahnsinn. Wahrhaftige Killermücken. Sogar das Abschreckmittel Autan, hielt die Viecher nicht ab und so dermaßen zu zerstechen. Nachdem der Nebel einbrach und ein paar nachts aufwachten, wurde es ziemlich gruslig. Alles vom Nebel verschluckt.

Um kurz nach neun, brachen wir dann schließlich auf, auf nach Falaboda. Ein paar Ranger/Rover versteckten auf einer Insel, einen Schatz, den es zu suchen gab. Da wir schon ziemlich kaputt waren, entschlossen wir uns einen schönen Tag in Falaboda zu machen. Mit einem super Abendessen und nach einem schönen Stammesabend, ging es dann ins Bett. Frisch ausgeschlafen, brachen wir zu unserem Laufteil auf. Die Route führte nach Tingsryd. Eine schöne Route durch eine kleine Straße, durch Wald, an kleinen Ortschaften vorbei, naja eher so ein Einhaus-Ortschaften. Eine schöne Laufroute. Abends endlich angekommen, kauften wir erstmal ein und suchten uns dann einen Schlafplatz, denn wir gegenüber von einem Campingplatz in einem Garten auf Privatgrund fanden. Unseren Verbleib erlaubte, uns der Pfleger der uns die Tür öffnete. Dieser Pfleger pflegt den Hausbesitzer, der allerdings sich nicht mehr so gut auskennt, so der Mann. Am nächsten Morgen lernten wir ihn kennen. Er machte den Armee-Gruß und grinste uns an. Er hatte scheinbar einen Schlaganfall. Ein anderer Pfleger löste den Pfleger von der Nacht ab und fuhr mit dem Mann dann Fahrrad. Wir machten uns auf dem Weg nach Blidingsholm, unseren Zeltplatz. Erstmal ging es zehn Kilometer nach Urshult und dann nochmal fünf Kilometer nach Blidingsholm. 400 Meter vor dem Zeltplatz, nahm uns dann der Sprinter mit. Warum auch immer, aber wir dankten. So war unser Hajk, voller Erlebnisse, viel Spaß. Und garantiert nicht unser Letzter als Sippe.

Montag, 15. August 2011

Wunderschön, einfach wunderschön - der Bericht zur Schweden Großfahrt 2011




Schweden, solange stieg die Freude in mir hoch. Bis es endlich soweit war. Mit Sack und Pack, ging es in den Bus. Eine lange Anreise stand uns bevor. Insgesamt 39 Pfadis aus Karlshuld. In 12 Stunden von Karlshuld nach Rostock. Dann mit der Fähre von Rostock nach Trelleborg, in sechs Stunden. Und von Trelleborg sind es noch gut 2,5 Stunden zum Zeltplatz Blidingsholm. Zum insgesamt dritten Mal nach 1993 und 2003 fährt der Stamm nach Schweden. Während der Fahrt, hieß es so viel schlafen wie möglich. Vor der Überfahrt, stand ein Frühstück an. Auf der Fähre konnte ich noch ein paar Stunden schlafen. Die sechs Stunden auf der Fähre zogen sich ewig lange. Als wir dann endlich da waren, war man froh, denn Blidingsholm konnte nicht mehr weit weg sein. In den letzten 2,5 Stunden schaute ich die ganze Zeit aus dem Bus heraus. Überall rote Holzhäuser, typisch schwedisch. Während der Hinfahrt lief Michel von Lönneberga. Zum ersten Mal gab es auf einer Großfahrt Bändchen. Auf diesem Bändchen war der Kopf von Pippi Langstrumpf zu sehen, ebenso wie auf dem Lager-Abzeichen. Michel von Lönneberga und Pippi Langstrumpf, stammen aus der Feder von der schwedischen Kindergeschichtenlegende Astrid Lindgren. Angekommen in Blidingsholm wurde erstmal aufgebaut. Nicht unweit von der Rezeption befand sich unser Zeltplatz. Am gleichen Abend fand kein Programm mehr statt. Nach der harten Anreise, wollte jeder nur noch ins Bett. Am ersten vollen Lagertag, sollte der Lagerplatz erkundet werden. Meine Sippe und ich machten uns auf zum Bootsanleger. Von hier hatte man einen super Ausblick auf den See. Dieser See sollte auf diesem Lager noch eine wichtige Rolle spielen. Nachdem Mittagessen begann der Postenlauf zum Thema Hajkvorbereitung. Hier konnte man sich Tipps für das richtige packen holen, seine Hajkroute wählen außerdem bekam die wichtigsten Hilfsmaßnahmen für die Erste Hilfe mit auf den Weg. Für meine Sippe sollte es der erste Hajk werden, für mich war es der dritte. Allerdings fand diesmal kein 3-Tages-Hajk statt, wie sonst üblich. Sondern ein Hajk über vier Tage. Davon zwei Tage Lauf und zwei Tage Kanu. In Fallaboda einer Scheune, findet ein Stammesabend statt, nach zwei Tagen. Hier wird dann getauscht. Die Kanufahrer laufen, die Läufer fahren Kanu. Doch bevor der Hajk begann, freuten sich alle 39 Teilnehmer auf das erste Highlight der Großfahrt. Zeitgleich fand in Rinkaby dass 22nd World Scout Jamboree statt. 
Auch Pfadfinder aus dem afrikanischen Botswana können am Jamboree teilnehmen. Dank des Solidaritätsprinzips

Das World Scout Jamboree ist das Weltlager der Pfadfinder, dass nur alle vier Jahre stattfindet. Auf das Jamboree kommt man nur zwischen 14 und 18 Jahren, danach nur noch als IST  International Service Team. Wir hatten als nun die einmalige Chance als Teilnehmer auf das Jamboree  zu fahren. Total aufgeregt warteten wir im Bus darauf, dass wir uns Rinkaby näherten. Auf einem riesigen Militärgelände fand das Jam dieses Jahr statt. Angeschrieben war der Besucherbereich schon lange, doch bis zum Jam sollte es noch dauern. Unser Bus hielt auf einer Landebahn der schwedischen Luftwaffe. Hier ist der Parkplatz der Besucher. Ein österreichischer Jamboree-Helfer begrüßte uns freudeschreiend mit den Worten: „Welcome to the World Scout Jamboree.“ Mit einem Shuttle-Bus wurden wir dann schließlich auf das eigentliche Jamboree-Gelände  gefahren. Der erste Eindruck war überwältigend. Als erstes fielen uns die vielen Fahnenmäste auf, im Eingangsbereich. Das Jamboree-Gelände konnte sippenweise erkundet werden. Wir machten uns auf dem Weg die Kontingentsstraße zu besichtigen. Hier zeigten die Länder-Kontingente ihre Präsentation, ihren Auftritt in sogenannten Headquarters. Wir statteten den Pfadis aus Mexiko, den Niederlanden, Schweiz, Liechtenstein, Belgien, Großbritannien, Norwegen, Schweden, Finnland einen Besuch ab. Außerdem waren wir beim Zentrum des Weltpfadfinderverbandes der Männer WOSM. Als wir durch die Kontingentsstraße durch waren, dort etliche Fotos machten, statteten wir dem riesigen Shop einen Besuch ab. Dieser Shop ist so groß wie die Essensausgabe auf dem Bundeslager. Um einmal die Zahlen zu begreifen. Auf dem World Scout Jamboree 2011 waren dieses Jahr über 38.000 Pfadfinder. Davon 8.000 Helfer. Auf dem VCP Bundeslager 2010 nahmen über 5.000 Pfadis teil. Dann entdeckten wir den großen Aussichtsturm. Auf diesem hohen Turm hatte mein tollen Blick über den riesigen Zeltplatz. Die Dimensionen werden einem trotzdem nur schwer klar. Wir spazierten weiter stauend über dem Lagerplatz und statteten dann den Schweizern einen Besuch ab. Im Schweizer Cafe machten wir schließlich unseren Mittag. Wir aßen angebrannte Creme, eine Schweizer Spezialität und lernten einen Schweizer Pfadfinder kennen. Von ihm bekam ich ein Schweizer Trupp-Abzeichen. 
Ein Blick über den Jamboree-Platz, dies ist allerdings nur ein kleiner Teil vom kompletten  Platz
Die Zeit auf dem Jamboree verging wie im Flug. Dann stand schon wieder der Treffpunkt für die Abreise an. Etliche Abzeichen nahmen wir vom Jamboree mit. Lernten neue Leute kennen und ein eigenes Flair. Das Jamboree ist ein Höhepunkt im Pfadfinderleben und zeigt wie stark die Weltpfadfinderbewegung ist. Besonders stolz waren meine Sipplinge auf ihr Black Tent Academy Abzeichen. Die Black Tent Academy ist eine Aktion des deutschen Kontingentes. Sie möchte die Schwarzzelte internationale bekannter machen. Denn deutsche und österreichische Pfadfinder sind die einzigen internationalen Pfadfinderverbände die in Schwarzzelten (Jurten und Kothen) zelten. Das Abzeichen bekam man, wenn man als Gruppe eine Kothe aufstellte. Der Rekord übrigens auf dem Jamboree, lag bei sage und schreibe acht Minuten, allerdings Aufbau und Abbau!!! Geknackt haben wir diesen Rekord nicht allerdings bekamen wir dafür das tolle Abzeichen. Am Abend fand schließlich die Hajkverabschiedung statt. Jede Sippe durfte sich, wie es Tradition ist, ein Lied wünschen. Am Leiterkreis erhielten die einzelnen Sippenführer ihre Hajkbücher samt Aufgaben und Karten. Meine Sippe wählte einen Tag zuvor beim Postenlauf die Route mit 30 Kilometern Laufstrecke. Die Kanuroute ist relativ frei zu fahren. Hauptsache man kommt am zweiten Tag in Fallaboda an. Dann ging es schon los mit dem 4-Tages-Hajk. Der erste  Hajk mit meiner Sippe auf einer Großfahrt. Insgesamt war es nun bereits mein dritter Großfahrt-Hajk. Wir starteten mit dem Kanu-Teil. Erst bekamen wir unsere Schwimmwesten und dann ging es schon ins Kanu. Relativ schnell hat man das steuern und das gleichmäßige paddeln raus. Zuerst mussten wir auf den ersten großen See kommen. Denn zuerst ging es gegen die Strömung durch eine Enge. Doch dann waren wir auf dem ersten großen See. Bis zum ersten Wehr. Hier hieß es an Land gehen, umtragen und dann weiter. Nachdem wir das zweite Wehr passiert hatten, blickten wir zurück und sahen was wir für einen großen See hinter uns gebracht hatten. Einfach gigantisch. Dieser See ist so wunderschön. Und wenn man dann mal kurz inne hält, hört man gar nichts. Absolut gar nichts. Himmlische Ruhe. Solch eine Ruhe, die man sich im Leben mal öfters wünscht. Als wir das Kanu fahren erstmal raus hatten, machte es uns allen Spaß. Allerdings verloren wir viel Zeit nachdem zweiten Wehr. Da lieferten wir uns eine Wasserschlacht und machten dann eine halbstündige Pause, da einige von uns für die Gruppe die Wasserflaschen füllten. Zwar wurde ein Dorf angekündigt mit einem Schild. Doch das eigentliche Dorf befand sich in zwei Kilometer Entfernung. Kurz nach dieser Auffüll-Session, entschieden wir uns, einen Schlafplatz zu suchen. Wir sahen eine Insel, die wir als Schlafplatz auserkoren. Diese Insel hieß Kungsholmen, genauso wie ein Stockholmer Stadtteil. Auf dieser Insel stand mal eine Festung von Wikingerin im 14. Jahrhundert. Auf diesem historischen Grund übernachteten wir. Die Insel selbst war nicht größer als 40 auf 40 Meter. Ein bisschen gruslig wurde es dann nachts, als die Insel von Nebel umgeben war. Wir bereiten unser Abendessen zu und machten noch Black Stories. Am nächsten Morgen dann die große Überraschung. Mein Auge zugeschwollen. Die Mücken haben uns so zerstochen. Selbst das Mücken-Abwehr-Spray Autan, half nichts. Scheinbar haben sich auf dieser Insel „Killer-Mücken“ entwickelt über die Jahre. Auch übelst eklige Nacktschnecken haben wir entdeckt, die 20 Zentimeter lang waren und bestimmt fünf Zentimeter dick. Morgens um 09:00 Uhr brachen wir nach einem Frühstück in Richtung Fallaboda auf. Wir stellten uns die Frage, fahren wir zur Schatzinsel oder nicht? Basti und noch ein paar andere Ranger/Rover aus unserem Stamm, waren bereits eine Woche früher in Schweden und haben auf einer Insel etwas versteckt. Diese Schatzinsel galt es anzufahren. Wenn man wollte. Wir merkten schnell, das dareißen wir nicht, wie man in Bayern so schön sagt. Deswegen entschlossen wir uns, gleich Fallaboda anzusteuern. Dort machten wir uns dann einen schönen Nachmittag, bis die Stammesführung samt Küchenteam eintraf und uns schönes Abendessen zauberte. Nachdem gemeinsamen Essen wurde die Scheune bezogen, in der wir übernachten sollten. Dann fand noch ein gemeinsamer Stammesabend statt, bei dem sich jede Hajkgruppe mit einem Beitrag beteiligte. Einige Ranger/Rover blieben, nachdem die Sipplinge ins Bett gingen, noch am Lagerfeuer sitzen um gemeinsam das Spiel Werwolf zu spielen. Nach einer doch guten Nacht, hieß es für meine Sippe Aufbruch zum Lauf. Unser erstes Ziel hieß Rosmala. Danach ging es eine schöne Laufstrecke zu unserem ersten Tagesziel nach Tingsryd. Ein wunderschön zu gehender Weg. Überall Wald, immer wieder kleine Ortschaften und einfach Natur pur. Eine kleine Herausforderung wurde dann die Route von Rosmala, dort wo wir Mittag machten nach Tingsryd. Vor allem es ist in Schweden sich schwer zu orientieren. Ein Ort, besteht aus einem Gutshof. Doch nirgendwo stand der Ortsname. Wir dachten uns, wo sind wir jetzt? Am Briefkasten erkannten wir dann unseren Standpunkt. Odenssvahult ein Gutshof, zugleich Ortsname und Familienname. Komisch dieses Schweden. Dann war der Weg nicht mehr schwer zu finden nach Tingsryd. Gute 15 Kilometer hatten wir bis  zum Zielort zurückgelegt. Dann hieß es, einen Supermarkt finden. Beim ICA, dem schwedischen Supermarktkettenriesen kauften wir erstmal ein paar Lebensmittel nach. Nach unserer Einkaufsaktion suchten wir einen Schlafplatz außerhalb dieser Stadt. Gegenüber von einem Camping-Platz übernachteten wir bei einem Herren im Garten. Der nicht ganz sicher war, ob er uns übernachten lassen konnte. Denn er pflegte den Mann dem das Haus gehört. Doch dann stimmte er zu und wir übernachten im Garten. Am nächsten Morgen brachen wir auf um die letzten 15 Kilometer unsere Hajks zurück nach Blidingsholm zu absolvieren. Der Weg führte entlang einer Bundessstraße schließlich zurück. Schon  ziemlich erschöpft kamen wir dann heil zurück am Lagerplatz an, auch wenn nicht zu Fuß. 400 Meter vor dem Platz Blidingsholm blieb dann der Sprinter stehen uns nahm uns das letzte Stück mit. Damit war der Hajk für uns beendet. 
Waschtag nach dem 4-Tages-Hajk
Wir hatten so viel Spaß, haben so viel gelacht. Erschöpft freuten wir uns erst mal aufs duschen. Am Hajkauflösungabend, erzählte jede Sippe seine beste Geschichte und trug das Gedicht vor, dass jede Sippe während des Hajks vorbereiten musste. Die Hajkaufgaben für den Hajk erstellten David und ich. Der nächste Tag stand im Zeichen des Entspannens. Es konnte gewaschen werden, der Tag stand zur freien Verfügung. Da es der letzte Tag in Blidingsholm war, fanden nochmal Sippenabende statt. Wir entschlossen uns, am See nochmal zu verweilen und die wunderschöne Aussicht zu genießen. Dann begann die altbekannte Prozedur, Zeltplatzwechsel. Morgens um dreiviertel sechs, wurde geweckt, danach abgebaut. Der Abbau ging schneller von statten als gedacht. Dann stand eine sechsstündige Fahrt nach Vässarö an. Doch Vässarö ist eine Insel. Erstmal musste der Bus entladen werden, die Fähre beladen werden, bis es losging. Es regnete wie aus Kübeln, somit war die Stimmung dementsprechend unten. Der Aufbau fand ebenfalls unter Regen statt bei Nacht. Die Kothe von meiner Sippe, stürzte aufgrund des hohen Gewichts des Zweibaums der ober der Kothe das Zelt hebt und stützt, zusammen. Mit einem Zweibaum wurde der Aufbau wiederholt am nächsten Tag nochmal besser vorgenommen. Übernachtet wurde in der ersten Nacht nicht in den Zelten sondern in einem Scheunengebäude auf der Insel Vässarö. Am nächsten Morgen wurden erstmal die Zelte bezogen und nachgespannt, damit sie auch richtig stehen. Auf Vässarö fand selbst ein Pfadfinderlager statt mit dem Namen „60 Degrees North“ Dieses Lager ist das Lager für alle Pfadfinder die nicht auf dem Jamboree teilnehmen oder teilnehmen konnten. 




Vässarö, einfach traumhaft
Wir nahmen als Stamm am zentralen Programm des Lagers teil. Am Vormittag stand Segeln an. In Segelbooten mit einem Stuff segelten wir raus aufs Meer. Es war total super, ein total tolles Gefühl und eine geniale Aussicht auf dem Meer. Der Nachmittag war frei. Am nächsten Tag konnte sippenweise am Programm teilgenommen werden. Wir als Sippe nahmen an einer Gruppen-Aufgabe teil. Hier mussten als Gruppe verschiedene Aktivitäten erledigt werden. Die schwerste Aufgabe war eine drei Meter hohe Bretterwand zu überwinden ohne Hilfe, nur als Gruppe. Der Nachmittag war frei. Einige fußballbegeisterte aus unserem Stamm, spielten dann gegen schwedische Pfadfinder Fußball. Nachdem wir erst vorne lagen, gaben wir unsere Führung aus der Hand. Alles deutete auf eine Niederlage hin. Doch dann drehten wir das Spiel schließlich noch zu einem 11:9 um. Am nächsten Tag fand abends das Geländespiel statt, dass bei allen Teilnehmern sehr gut ankam. Am vorletzten Lagertag konnte man an einem Nature-Trail teilnehmen. Hier erlebte man die Vielfalt der Pflanzenwelt auf der Insel. Vässarö ist Natur pur. Außerdem lernte man die schönsten Stellen der Insel statt. Außerdem wurde das Geländespiel fortgesetzt bzw. zu Ende gespielt. Am Abend hieß es dann, Abschied nehmen von der Insel, der Vässarö-Gänsehaut-Abend fand statt, der letzte gemeinsame Abend vor der Abreise. Es gab Stockbrot mit allerlei Würzmöglichkeiten, Hotdogs über dem Lagerfeuer und Tschai. Doch nach diesem Abend fand noch ein Lagertag statt. Hier konnte nochmal gesegelt werden. Und das letzte Highlight war der fantastische Trapper-Trail, mit faszinierenden Brücken, Fallen mit denen Tiere gefangen werden und dem Flying Fox über ein Tal fliegen. Der Trapper-Trail war nochmal der große Abschied von der Insel. 
Unser XXL-Fahnenmast, mit 20 Metern Höhe
Denn auch hier sah man nochmal die schönsten Plätze der Insel. Nachdem Trapper-Trail wurden bereits die Zelte abgebaut. Die letzte Nacht wurde dann da verbracht, wo die erste stattfand, in der Scheune. Nach einem Besuch des urigen Insel-Cafes an der Küste und einer letzten Runde Werwolf, ging es ins Bett. Denn bereits um 05:45 Uhr, ging es am nächsten Tag raus. Die lange Rückreise fand statt. Start 07:45 Uhr übersetzen von der Fähre Vässarö aufs Festland. Um 22:00 Uhr Ankunft in Trelleborg. Dann von Trelleborg in sechs Stunden per Fähre nach Rostock. 06:30 Uhr Frühstück in Rostock, dann Ankunft 17:30 Uhr in Karlshuld. Ein Hammer-Trip nachhause. Nach dem Entladen des Buses, fand wie immer ein Abschlusskreis statt mit großer Verabschiedungsrunde. Die Schweden Großfahrt war wunderbar. Immer bestes Wetter, super Leute, ein wunderschönes Land. Mit einem Wort: einfach großartig. Wunderschöne 16 Tage, einfach wunderschön.
Bilder folgen noch.





Infos zum World Scout Jamboree
Die teilnehmenden Länder heißen auf dem Jamboree, Kontingent. Diese Kontingente werden in kleinere Trupps unterteilt.
An einem Jamboree kann man teilnehmen, zwischen 14 und 18 Jahren als Teilnehmer. Danach als IST International Service Team, also in organisatorischen zentralen Bereichen.
Die letzten Jamborees fanden 1995 in den Niederlanden statt, 1999 in Chile und 2003 in Thailand. 2007 fand das Jubiläums-Jamboree zum 100-jährigen Pfadfinder-Jubiläum „100 scounting – one world – one promise“ in England statt. Dieses Jahr fand das Jamboree in Schweden statt. 2015 wird Japan Gastgeber sein. 


2019 findet das weltgrößte Pfadfinder-Lager in den USA statt. In Deutschland fand noch nie ein World Scout Jamboree statt.
Der Preis wird solidarisch festgelegt. Die Länder mit einer größeren Wirtschaftsleistung bezahlen mehr, damit die Länder die sehr arm sind, zum Beispiel einige afrikanische Länder, auch die Möglichkeit haben auf das Jamboree zu fahren. Der Jamboree-Preis für deutsche Pfadfinder lag für 2011 bei etwa 1400 Euro. Mit einberechnet sind den Preis zahlreiche Vorbereitungstreffen des VCPs, sowie Vor- und Nachlager im Gastgeberlands des Jamborees.


Luftbild vom Jamboree






Sonntag, 14. August 2011

Jamboree Abschlussfeier



Am 07. August 2011 ging das 22nd World Scout Jamboree im schwedischen Rinkaby zu Ende. Über 38.000 Pfadis aus aller Welt verbrachten wunderschöne Tage, beim nur alle vier Jahre stattfindenden Weltlager. Aus Deutschland nahmen 250 Pfadis vom BdP, 1200 der DPSG und 850 meines Verbandes VCP teil. Das nächste Jamboree findet 2015 in Japan statt. Wir als Stamm waren einen Tag als Besucher zu Gast auf dem Jamboree.


Ingolstadt holt einen Punkt gegen FSV Frankfurt


Der FC Ingolstadt 04 wartet weiter auf seinen ersten Sieg. Am vierten Spieltag holten die Schanzer gegen den FSV Frankfurt einen Punkt (1:1). Trotz einer phasenweiser Überlegenheit in der ersten und zweiten Halbzeit, konnte der FC04 die blau-schwarzen nicht bezwingen. Edson Buddle sicherte mit seinem Kopfballtor den Punktgewinn für die Ingolstädter.
Nachdem 1:4 in Düsseldorf, veränderte Trainer Benno Möhlmann seine Startelf. Moritz Hartmann, Mavin Matip sowie Malte Metzelder und Andreas Buchner mussten ihren Platz räumen. Für sie kamen Manuel Hartmann, David Pisot und Jose Alex Ikeng ins Team. Ahmed Akaichi, der Neuzugang  bei den Schanzern stand zum ersten Mal in der Startelf der Schanzer. Zu Beginn des Spiels setzten die Gäste aus Frankfurt die Schanzer unter Druck. Gueye Yelen vergab in der vierten Minute die erste Chance für die Gäste. Erst später fand Ingolstadt besser ins Spiel. Neuzugang Akaichi scheiterte an Torwart Klandt (13.) und Ikeng schoss nur knapp am Kasten vorbei (14.). Die Schanzer spielten nun spielbestimmender auf. Doch die nötige Gefahr im Abschluss ließen sie vermissen. So konterte Frankfurt gefährlich. In der 28. Minute erreichte Caiuby, Gueye im Vollsprint noch rechtzeitig umso eine gefährliche Chance zu verhindern. Ingolstadts Offensivspiel blieb weiter ohne die letzte Konsequenz. Die Konsequenzen zog letztendlich der FSV Frankfurt. Nach einer Ecke köpfte Gueye, Kirschstein zur Stelle, den zweiten Ball, schob dann Cinaz zur Führung ein (33.). Fast zum Pausenpfiff, hatte Ingolstadt die beste Chance im Spiel. Ikeng köpfte nach einem Leitl-Freistoß nur knapp über die Latte.

Nach der Halbzeit spielte Ingolstadt seine Überlegenheit auch in den Aktionen besser aus. Andreas Buchner scheiterte an Torwart Klandt (55.), Akachi zog am Tor vorbei (56.). Frankfurt stand nun hinten drin und zeigte nur noch wenig Offensiv-Fußball. Dann Schlug die Stunde des Edson Buddle. 72 Sekunden nachdem ihn Trainer Möhlmann eingewechselt hatte, erzielte er per Kopfball den Ausgleich. Danach versuchte Ingolstadt nochmal alles, um drei Punkte zu ergattern. Die offensive Überlegenheit spielten allerdings die Schanzer wie in der ersten Halbzeit nicht entscheidend aus. Zu wenig Torchancen wurde aus der Überlegenheit erspielt. Frankfurt versuchte mit Kontern nochmal den Sieg zu erzielen, blieb am Ende aber ohne Erfolg. Vor allem die Einwechslung von Andreas Buchner brachte mehr Schwung in das Offensivspiel der Ingolstädter. Am Ende reichte es für beide Teams nur zu einem 1:1. Der FC Ingolstadt bleibt nach vier Partien weiterhin sieglos und muss kommenden Freitag (18:00 Uhr) im Stadion Ronhof gegen den Aufstiegsfavoriten SpVgg Greuther Fürth ran. Das nächste Heimspiel bestreitet der FC04 am 26. August gegen den FC Hansa Rostock (Freitag,18:00 Uhr).

 

Samstag, 13. August 2011

Wieder da

Gestern um 07:45 Uhr begann die Reise in Vässarö. Jetzt gerade bin ich angekommen. Also eine lange Fahrt, allerdings doch mit viel Schlaf. Ich bin wieder zurück nach 16 himmlischen Tagen aus Schweden.
Die Großfahrt-Aufarbeitung beginnt in den kommenden Tagen. Vielleicht kommt heute schon ein Bericht online.

Herzlichst Gut Pfad
Maxi

Freitag, 29. Juli 2011

Tschüss!


Servus Deutschland, Halla Schweden!
Heute geht´s los – die 12. Großfahrt des Stamm Totila nach Schweden. Es ist bereits die dritte Großfahrt die nach Schweden führt, nach 1993 und 2003. Dieses Jahr findet in Schweden, das 22nd World Scout Jamboree statt mit über 38.000 Teilnehmern aus aller Welt in Rinkaby. Schweden ist in den nächsten drei Wochen die Welthauptstadt des Pfadfindens. Ich freu mich schon total auf meine insgesamt dritte Großfahrt nach Polen 2007 und England 2009.
Der Hajk ist geplant, die Sachen gepackt, sich von den Lieblingsmenschen verabschiedet. Es kann also losgehen. Auf 16 Tage himmlische Tage in Schweden.
Ich bin nicht aus der Welt.

Herzlichst Gut Pfad
Maxi

Wir sehen uns am 13. August wieder.

Montag, 25. Juli 2011

Letzter Teil des Großfahrt-Spezials



Eine Großfahrt ist immer etwas Besonderes. Man hat die Möglichkeit ein neues Land kennen zu lernen, neue Menschen und erlebt unvergessliches. Meine erste Großfahrt führt 2007 nach Polen. Dort stellte ich fest, dass in Polen auch total moderne Landesteile gibt, allerdings auch noch viele Landstriche, die sehr an die Ostblockzeit erinnern, viel Landwirtschaft, kaputte Straßen und wenig Dörfer. Allerdings war Polen eine tolle Erfahrung. Vor allem dieser erste 3-Tages-Hajk war ein besonderes Erlebnis. Aufgrund der falschen Karteninformationen wurden aus den eigentlich gedachten 35 Kilometer, über 50, die zu laufen waren. Deswegen konnten wir das erste Zwischenziel nie erreichen. Allerdings erlebten wir auf diesem Hajk unvergessliches. Auch England war erste Sahne. Die erste Woche im voll geilen Gilwell Park und zwei Tage in London, einer echt total geilen Stadt. Danach ging es auf die Insel Brownsea Island. Dort fand das erste Pfadfinderlager der Geschichte statt. Hier fiel der Startschuss für eine bis heute beispiellose und unerreichte Jugendbewegung. Am BP-Memorial-Stone, fand die Gänsehaut-Halstuchverleihung statt. Auch diese Großfahrt endete einfach zu schnell. Und nun stehe ich schon vor meiner dritten Großfahrt, die diesmal nach Schweden führt. Mehr zur Schweden Großfahrt gibt es nach der Großfahrt, ab 15. August.
Bis dahin
Gut Pfad
Maxi 

Sonntag, 24. Juli 2011

Abgekupfert - Fragen zur Saison . .



Abgeguckt, nachdem 19er Alu im 11 Freunde Sonderheft befragt wurden, beantworte ich nun die Fragen aus dem aktuellen Heft, natürlich aus meiner Sicht.

Die neue Saison wird unvergesslich weil, weil es wieder neue Stadien zu besichtigen gibt. Und wir endlich unser Stadion zu einer Festung machen. Unvergesslich wäre die Saison natürlich wenn die 60er schlagen. Darauf warte ich schon seit Jahren. An die letzte Saison werde ich mich lange erinnern weil, weil wir eine super Aufholjagd gezeigt haben. Und in den letzten Spielen, 10.000 Zuschauer im Stadion waren. Das war richtig Klasse. Außerdem war eine supergeile Auswärtsfahrt nach Berlin mit dabei. Den Fangesang „Wir sind wieder oben . . .“ werde ich nie vergessen. Einfach genial. Du hast drei Wünsche frei, was wünscht du dir? Einen Sieg gegen 1860, aber was für einen. Einen frühzeitigen Klassenerhalt und dass ich meine Trikotsammlung erweitern kann. Dein größter Albtraum? Abstieg. Lieblingsspieler  im aktuellen Team? Immer noch, Andreas Buchner. Sympathischer Kerl, der auch noch richtig gut Fußball spielt. Lieblingsspieler aller Zeiten? Andreas Buchner. Lustiger Fanchoral letzte Saison? Wir sind wieder da, nachdem wir endlich den Klassenerhalt gepackt haben. Das schau ich mir nicht mehr an! Was müsste passieren, damit du nicht mehr ins Stadion gehst? Ich geh immer ins Stadion, egal wie Scheiße es läuft. Als Nachfolger für Udo Lattek schlage ich vor, Oliver Kahn. Fragt mich nicht warum, aber ich denke, der haut genauso Sachen wie der Udo raus. Die schönste Auswärtsfahrt letzte Saison ganz klar die zur Berliner Hertha. Die Stimmung war einfach der Wahnsinn im Olympiastadion. Auch wenn wir dort verloren haben, war es einfach unvergesslich.
Auf diese Auswärtsfahrt freue ich mich schon zum Ligaprimus Eintracht Frankfurt. Wird bestimmt mächtig. Vorfreude hatte ich auch auf St. Pauli. Da aber die DFL uns auswählte, für das Auswärtsspiel der Paulianer in Lübeck, war der Traum dahin mit der Auswärtsfahrt nach Hamburg. Dann muss ich eben noch ein Jahr warten
Was unserem Klub fehlt ist, endlich ein Fankatalog, nachdem zuletzt vor Jahren einer erschien. Meister wird diesmal in Liga eins, Bayern in Liga zwei die Frankfurter Eintracht. Oder vielleicht doch . . . Gladbach und Ingolstadt. Die Liga nach oben verlässt Eintracht Frankfurt, Bochum und über die Relegation Cottbus. Die Liga nach unten verlässt FSV Frankfurt, SC Paderborn. 

Verhindert

Während der Schweden-Großfahrt verpasse ich einige fußballerische Ereignisse. Nicht dass das schlimm wäre. Aber verpassen werde ich u. a. das Auswärtsspiel des FC Ingolstadt in Düsseldorf, sowie den Bundesliga-Start. Pünktlich zum Heimspiel gegen FSV Frankfurt (SO, 15. August) werde ich dann wieder im Land sein. Wenn ich da nicht gerade meine Schweden-Erholungsschlaf mache. Rückkunft aus Schweden ist am Samstag, 13. August gegen 18:00 Uhr.

Freitag, 22. Juli 2011

17 Torschüsse aber kein Tor - Schanzer spielen Remis gegen Aue



Der FC Ingolstadt 04 hat bei seinem ersten Heimspiel in der neuen Spielzeit keinen Sieg gegen Erzgebirge Aue erringen können. Trotz 17 Torschüsse und einer Überlegenheit in der zweiten Halbzeit, fielen keine Tore zwischen den Schanzern und Aue.
Benno Möhlmann veränderte auf zwei Positionen seine Startelf. Andreas Buchner spielte für Manuel Hartmann und Edson Buddle kam für Moritz Hartmann zum Einsatz.
Die Schanzer begannen vor 6043 Zuschauern gleich druckvoll. Ingolstadt spielte nach vorne und versuchte Aue von Anfang an unter Druck zu setzen. Eine hundertprozentige Torchance hatten die Oberbayern hingegen nicht. Stefan Leitl und Andreas Buchners Chancen sind lediglich als Halbchancen zu verbuchen. In der 19. Minute rettete Matip mit einem Kopfball von der Linie. Danach nahm die Überlegenheit von Ingolstadt ab. Fortan glich sich die Partie aus. Nach 31 Minuten wechselte Trainer Möhlmann. Caiuby kam nicht ins Spiel und war auf der Außenbahn total abgetaucht. Möhlmann sagte später auf der Pressekonferenz: "Er war mit dem Kopf nicht ganz bei der Sache." Danach hatte Aue mit Hensel und Kern (37. / 43.) noch Chancen, die sie allerdings nicht zur Führung genutzt wurden.

Nach der Halbzeit sahen die Zuschauer ein schwaches Spiel. In der 60. Minute sah Aues Müller die Gelb-Rote Karte, wenige Minuten zuvor wurde er nach einem Foul an Andreas Buchner verwarnt. Ingolstadt erhöhte danach den Druck. Doch viele Spielzüge wurden schon bevor sie überhaupt zu Torschüssen wurden, vergeben. Da die Möhlmann-Schützlinge zu oft, kompliziert spielten und lieber nochmal abspielten, bevor sie den Abschluss suchten. Matip und Buddle vergaben (71. / 79.) vergaben Chancen zur Führung. Aue stellte sich hinten rein und versuchte in den Schlussminuten die Stürmläufe heil zu überstehen. Was ihnen auch gelang. Nach 90 Minuten blieb es beim 0:0.

Die Schanzer zeigten eine Leistungssteigerung gegenüber dem Spiel in Lübeck gegen St. Pauli. Trotzdem  hätte in diesem Spiel mehr drin sein müssen. Die nächste Aufgabe wird für die Schanzer nicht einfach. Am Freitag den 05. August müssen die Schanzer zu Fortuna Düsseldorf. Doch zuvor treten die Schanzer in Oberneuland zur ersten Pokalhauptrunde an (Sonntag 31. Juli).

Bilder zur Vergrößerung anklicken.

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Mehr Bilder vom Spiel gibt auf Anfrage unter lautsprecherblog@hotmail.de

Dienstag, 19. Juli 2011

Aktuell in Lesung: Todeswald

Wie lange ist es her, dass ich ein Buch komplett gelesen habe? Ja da muss ich im Gedächtnis kramen. Dass war in der M8, als ich ein Buchreferat halten musste. Das Buch war nicht sonderlich dick. Nun hab ich heute in Ingolstadt, beim spontanen Besuch der Buchhandlung Ganghofer den Thriller "Todeswald" entdeckt.
Das Buch ist bisher sehr spannend und ich will es auf jeden Fall fertig lesen. Denn bisher hab ich zwei Bücher angefangen zu lesen, aber nicht fertig gelesen. Eine Kritik zum Buch, folgt.


Verlag: Kosmos
Autor: Rita Jacobsson, ein Svea Andersson Krimi

Monika Gruber in Neuburg

Freischnauze, geradeaus, derb, zum totlachen und einfach unterhaltsam, so wie man sich echtes bayerisches Kabarett eben vorstellt. Monika Gruber machte im Rahmen ihres neues Programms "Wenn nicht jetzt, wann dann" in Neuburg an der Donau in der Parkhalle halt.
Sie sorgte über zwei Stunden für Unterhaltung pur, so wie man es eben von ihr kennt. Vor allem die schnellen Stellen, in der sie sich fast überschlägt vor schimpfen und poltern, sorgten wie immer für viele Lacher. Bekannt ist Monika Gruber vor allem für ihre Derbheit und ihr geradeaus offene Art, Sachen witzig rüber zu bringen. Am Ende ihrer Auftritte folgt immer etwas Ernstes. Doch zuletzt bei die Gruberin so in Erinnerung wie wir sie alle kennen, diesmal als gute Schauspielerin die Maurer mimt, die pi mal Daumen eine Mauer ausmessen und mit einem Kasten Hellem und Weißbier auf die Baustelle kommen oder eine aufgebrachte Frau die sich über Männer aufregt, sie sich mit "Sias" anmachen wollen. Monika Gruber war super. Und soll und darf mal wieder Halt in Neuburg machen.

Montag, 18. Juli 2011

Danke

Ich bedanke mich herzlich beim "Der Hönower" der in seinem Blog meinen Blog nannte bei seiner Auswahl "Bloggerbundesliga." Hier wurden die Blogs die die sich um die Klubs der zweiten Bundesliga kümmern, beleuchtet. Beim FC Ingolstadt 04 wurde mein Blog genannt. Für diese Aufmerksamkeit und Nennung möchte ich mich herzlich bedanken.

Hier der Auszug:
Die Schanzer haben in der vergangenen Saison eine fulminante Rückspielserie hingelegt, die nicht nur den Klassenerhalt sicherte, sondern auch die Meßlatte für künftige Aufgaben höher setzte. Und der Sponsor, eine ortsansässige AudiAutobude wird sich bestimmt nicht lumpen lassen, wenn es drauf ankommt. All das wird beim “Lautsprecher-Blog” ausführlich behandelt.




Ich hoffe auch in dieser Saison auf viele Leser, vielleicht noch mehr, als jetzt. 


Link:
http://der-hoenower.de/2011/07/12/die-zweite-bundesbloggerliga-20112012-teil-iii/

Teil IV des Großfahrt Spezials


Vässarö ist das Ziel unserer zweiten Woche in Schweden. Hier werden wir verschiedene Aktivitäten begehen,  zum Beispiel Kanu fahren, segeln, Trapper-Trail, Geländespiele. Vässarö gilt als wunderschöne Insel. Bereits 2003 waren wir im Rahmen unserer Großfahrt auf dieser Insel. Nachdem wir hier unsere letzten Lagertage verbringen, geht es wieder zurück nach Deutschland.