Der Lautsprecher Blog vollzieht seine nächste Umbenennung. Der Blog startete im Oktober 2009 mit dem Namen "Die Jungen Wilden" später wurde er zum "Der Lautsprecher Blog." Jetzt wird der Blog aufgrund des sehr fußballlastigen Inhalts in Null Vier unbenannt. Alternativ steht auch "Schwarz-Rot" zur Auswahl. Es wird eine Umfrage geben, wie der Blog bald heißen soll. Rund 85% des in der letzten Zeit geposteten Inhalts handelt um den FC Ingolstadt 04.
Allerdings werden auch weiterhin Inhalte erscheinen, die nicht über Fußball handeln. Da allerdings der meiste Inhalt um Fußball geht, wird jetzt eine Umbenennung vollzogen.
Gegebenenfalls wird auch das Layout nochmal geändert.
Trotzdem hoffe ich, bleibt ihr mir treu, auch wenn sich der Name ändert.
Weiterhin gibt es auch Veröffentlichungen meiner Zeitungsberichte an dieser Stelle.
Auch wenn der Blog bald "Null Vier" oder "Schwarz-Rot" heißen wird.
DIE UMFRAGE FINDET IHR AUF DER RECHTEN SEITE, BITTE ABSTIMMEN
VIELEN DANK
Alles über die Schwarz-Roten Jungs des FC Ingolstadt 04. Fußball-Bundesligist und Deutscher Zweitligameister 2015
Freitag, 11. November 2011
Donnerstag, 10. November 2011
Ingolstadt startet Neustrukturierung - Linke wird Sportdirektor und Oral neuer Trainer
Der FC Ingolstadt 04 hat heute auf einer Pressekonferenz seinen neuen Sportdirektor sowie den neuen Trainer vorgestellt. Die Aufgabe des Sportdirektors wird künftig Thomas Linke bekleiden. Als neuer Trainer wurde Tomas Oral verpflichtet.
Der FC Ingolstadt hat mit seiner Neustrukturierung begonnen. Gestern Abend wurde nach der Aufsichtsratssitzung im Sportpark begannt gegeben, dass Trainer Benno Möhlmann mit Co-Trainer Sven Kmetsch mit sofortiger Wirkung vom Dienst beurlaubt wird. Harald Gärtner wird die Aufgabe als Sportdirektor verlieren und nur noch die Aufgabe des Geschäftsführers Sport inne haben.
Heute wurde im Sportpark das neue Gespann vorgestellt, dass den FC Ingolstadt aus der aktuellen Misere rausführen soll. Der ehemalige FSV-Frankfurt-Trainer Tomas Oral wird Trainer beim FC Ingolstadt 04. Als neuer Sportdirektor tritt Thomas Linke den Dienst an.
Wer sind die beiden?
Tomas Oral kennt den FC Ingolstadt 04 sehr gut. In der Regionalliga Süd trafen beide Teams bereits aufeinander. Damals war Oral noch Trainer beim FSV. In Ingolstadt verloren die Schanzer mit 0:5 in Frankfurt musste man sich ebenfalls mit 1:3 geschlagen geben. In der gleichen Saison stiegen beide Teams in die zweite Bundesliga auf. Frankfurt als Meister, Ingolstadt als Zweiter. 2008/2009 hielt der FSV Frankfurt mit Oral die Klasse. Nachdem in der Saison 2009/2010 der FSV acht Spiele ohne Sieg blieb, wurde Oral beurlaubt. Oral absolvierte schließlich an der Deutschen Sporthochschule Köln den Fußballlehrer und trat zur Saison 2010/2011 das Amt des Trainer beim Verein Rasen Ballsport Leipzig an. Hier wurde der Vertrag nach der Saison in der Regionalliga nicht verlängert, da Leipzig nur Vierter wurde, obwohl das ausgebene Ziel: Aufstieg in die dritte Liga lautete.
Thomas Linke war von 1992 - 1998 im Diensten des FC Schalke 04. Hier gewann er 1997 den UEFA-Pokal. 1998 wechselte er zum Deutschen Rekordmeister FC Bayern. Er gewann hier fünfmal die Deutsche Meisterschaft, dreimal den DFB-Pokal, viermal den Ligapokal. Höhepunkt seiner Karriere im Vereinsfußball war der Sieg der UEFA Champions League 2001. Im Finale gewannen die Münchner Bayern im Mailänder San Siro im Elfmeterschießen gegen Valencia. Linke verwandelte damals den letzten und entscheidenden Elfmeter. In der gleichen Saison gewann Bayern auch den Weltpokal. 2005/2006 wechselte der Innenverteidiger zum österreichischen Bundesligisten Red Bull Salzburg. Hier gewann er die Meisterschaft, allerdings wurde sein Vertrag nicht weiter verlängert. Ein Jahr spielte Linke schließlich noch beim FC Bayern München II in der Regionalliga. Er führte als Spieler das Team in die neu geschaffene eingeleisige 3. Liga. Hier traf Linke als aktiver Spieler auf den FC Ingolstadt 04 und auf den FSV Frankfurt . . .
Auch in der Nationalmannschaft war der gebürtige Thüringer aktiv. Insgesamt absolvierte er 43 Spiele für deutsche Nationalmannschaft. der größte Erfolg, war das Erreichen des WM-Finals 2002 in Südkorea / Japan gegen Brasilien. Es wurde mit 0:2 verloren.
2007 wurde Linke Assistent des Sportdirektors Hochhauser bei Red Bull Salzburg. Nachdem beenden seiner aktiven Spielerkarriere, wurde er Sportdirektor. In der Zeit von 2007 - 2011 wurde Red Bull Salzburg 2008/2009 sowie 2009/2010 österreichischer Meister. Linke übernahm im Mai 2001 die Sportdirektor-Tätigkeit bei Rasen Ballsport Leipzig. Der Vertrag wurde im beiderseitigen Einvernehmen aufgelöst, nachdem Linke seinen Rücktritt aus persönlichen Gründen angeboten hatte.
Thomas Linke und Tomas Oral, so lautet das neue Gespann beim FC Ingolstadt 04. Tomas Oral meinte auf der Pressekonferenz: "Die Mannschaft hat Qualität, die muss allerdings aktiviert werden. Ich will die ersten Wochen weniger reden, sondern hart arbeiten und die Punkte einfahren." Linke meinte: "Jeder Spieler hat jetzt die Chance, sich in die Mannschaft zu spielen. Alle fangen jetzt bei Null an und haben die gleiche Chance. Die Mannschaft braucht ein Erfolgserlebnis und vor allem Selbstvertrauen."
Vorstandsvorsitzender Peter Jackwerth, der ebenfalls bei der Pressekonferenz anwesend war, bedankte sich nochmal für geleistete Arbeit des alten Trainer-Gespanns.
Bereits morgen steht für die Schanzer ein Testspiel an. Man trifft auf dem 1. FC Nürnberg. Das Spiel findet auf dem Trainingsgelände des "Clubs" am Valzner Weiher statt. Am Freitag den 18. September bestreitet dann der FC Ingolstadt 04 sein nächstes Spiel in der zweiten Bundesliga. Es geht zuhause wahrscheinlich vor ausverkauften Haus gegen den Erzrivalen von Giesings Höhen, den TSV 1860 München.
Mittwoch, 9. November 2011
FC Ingolstadt beurlaubt Benno Möhlmann
Benno Möhlmann wurde heute mit seinem Co-Trainer Sven Kmetsch, beurlaubt. Dazu veröffentlichte der FC Ingolstadt 04 folgende Pressemitteilung:
Der FC Ingolstadt 04 hat Trainer Benno Möhlmann sowie auch Co-Trainer Sven Kmetsch mit sofortiger Wirkung beurlaubt. Der Verein reagiert damit nach intensiven Gesprächen auf die negative sportliche Entwicklung der Vorwochen. „Wir bedanken uns für die Zusammenarbeit mit Benno Möhlmann und Sven Kmetsch, die uns in der Vorsaison zum Klassenerhalt geführt haben. Wir sahen uns aber aufgrund der aktuellen Situation zu dieser Entscheidung gezwungen“, so der FC 04-Vorstandsvorsitzende Peter Jackwerth. Im Zuge dessen wird es auch eine strukturelle Veränderung im operativen Bereich geben. Harald Gärtner und Franz Spitzauer bleiben Geschäftsführer, das Amt des Sportdirektors wird neu besetzt.
Montag, 7. November 2011
Pressemitteilung der Fanbeauftragten zu den aktuellen Geschehnissen
Die Fanbeauftragten
Presseerklärung
Es ist an der Zeit, dass sich die Praktiker zu Wort melden. Wir, die Fanbeauftragten, die täglich mit Fußballfans, problematischen wie unproblematischen, zusammenarbeiten, mit ihnen reden, ihre Probleme kennen und umgekehrt auch die Probleme kennen, die Vereine und die Polizei mit ihnen haben.
In den letzten Tagen und Wochen wurde die Berichterstattung aufgrund einer gestiegenen Zahl von einzelnen, nicht tolerierbaren Ausschreitungen, immer hysterischer. Nun hat sich sogar das Innenministerium zu Wort gemeldet und will den Fußball und seine Fans befrieden. Uns als Fanbeauftragte hat aber bisher noch niemand gefragt, lediglich kurze Sätze, schnelle Erklärungen sind in den meisten Medien in diesen Tagen gefragt. Dafür stehen wir aber nicht zur Verfügung, komplexe Probleme werden nicht durch einfache Antworten gelöst. Wir fordern an dieser Stelle Sachlichkeit ein, die Fakten sprechen nicht nur eine Sprache. Natürlich sind die Gewalttaten rund um den Fußball gestiegen und natürlich gibt es einzelne Vorfälle, die nicht nur uns völlig zu Recht Sorge bereiten. Aber noch immer sind die Fußballstadien in Deutschland sichere Orte, noch immer können Familienväter und –mütter mit ihren Kindern Fußballspiele besuchen. Manch Volksfest dürfte deutlich gefährlicher sein, ohne dass es hierfür Spezialeinheiten und ganzseitige Berichterstattungen über Ausschreitungen gibt.
Wir fordern aber auch unsere Fans – und hierbei vor allem die Ultras – auf, nicht weiter mit dem Kopf durch die Wand zu wollen. Jeder von euch kann es nachlesen, die Hardliner erheben die Stimme und fordern Dinge, die Eure Fankultur bedrohen. Sie können dies fordern, weil ihr es zugelassen habt, dass sich in euren Reihen Leute tummeln, denen es bevorzugt um ihren kurzfristigen eigenen Spaß und nicht um die wirklichen Inhalte und Ziele eurer Kultur geht. Kriminelles Handeln wie Überfälle, Angriffe auf Unbeteiligte, das Aufbrechen von Räumlichkeiten müssen endlich geächtet werden. Das könnt aber nur ihr gemeinsam tun, dafür müsst ihr eine gemeinsame Linie finden!
Wir verlangen aber auch von allen Institutionen, sich mit den Fans und auch mit uns Fanbeauftragten an einen Tisch zu setzen. Sei es vor Ort, regional und vor allem bundesweit. Andere Länder haben es negativ vorgemacht, wohin der Weg führt, wenn man Entscheidungen fällt, ohne die Fans einzubeziehen, ohne ihnen die Chance zu geben, sich positiv einzubringen. Wir Fanbeauftragte fühlen uns zur Zeit regelrecht übergangen, in den Vereinen wird mit uns geredet, auf Verbandsebene scheinen die Praktiker derzeit aber wenig gefragt zu sein. Die Vereine sind durch die gestrigen Erklärungen entmündigt worden, eine Diskussion findet nicht mehr statt. Das lässt uns mindestens ratlos zurück.
Die Sprecher der Fanbeauftragten
Sonntag, 6. November 2011
Wieder eine Auswärtspleite! Ingolstadt verliert wichtiges Kellerduell gegen Karlsruher SC
Der FC Ingolstadt 04 hat das wichtige Kellerduell gegen den Karlsruher SC verloren. Im Wildparkstadion gab man eine Führung aus der Hand und verlor am Ende mit 2:3.
Nach 13 Minuten ging der FC04 vor über 12.000 Zuschauern in Führung. Metzelder köpfte nach einem Freistoß von Caiuby ein. Kirschstein parierte gegen Buckley zur Ecke. Diese Ecke, nutzte Kempe um aus kurzer Distanz den Ausgleich zu erzielen. Vor der Halbzeit hatte Ingolstadt mehr vom Spiel, konnte allerdings das nicht in Chancen ummünzen. Der KSC war durch Konter gefährlich, ähnlich wie beim FC04, resultierten daraus keine Torchancen.
Nach der Halbzeit sorgte eine Fehlentscheidung der Schiedsrichterin Steinhaus für Aufsehen. Metzelder hatte leichten Kontakt mit dem Karlsruher Lavric, der sich fallen ließ. Steinhaus entschied auf Foulelfmeter. Den verwandelte Kapitän Iashvili zur 2:1-Führung. Ingolstadt bäumte sich auf und hatte mit einem Schuss von Görlitz (67.) und einem Kopfball von Akaichi (69.) zum Ausgleich. Die Schanzer mussten in ihrer guten Phase, dann das 3:1 hinnehmen. Lavric, spielte Pisot wie einen Schüler aus und ließ Kirschstein keine Chance. Ingolstadt kam kurz vor Schluss mit dem 3:2 von Moritz Hartmann (86.) nochmal zurück ins Spiel. In der 89. Minute hätte Akaichi das 3:3 erzielen können. Doch am Ende ging der KSC als Sieger im Kellerduell hervor. Zwischenzeitlich spielte Ingolstadt in Hälfte zwei wieder rat- und hilflos. Keine Kampfbereitschaft, langsamer Spielaufbau und fehlende Laufbereitschaft. Der FC Ingolstadt gab in Karlsruhe wieder Rätsel auf. Nachdem Aachen einen Punkt gegen Duisburg holte, ist der FC04 wieder Schlusslicht in der 2. Bundesliga. Die Abwehrleistung der Schanzer bleibt beispiellos in dieser Saison. 36 Tore in 14 Spielen. Annähernd kommt da nur noch der KSC mit 31 Gegentoren ran. Die nächste Aufgabe des FC04 wird nicht leichter. Zuhause treffen die Schanzer am Freitag, den 18. November zum fünften oberbayerischen Derby auf den TSV 1860 von München.
Zahlen, Daten, Fakten
Der FC Ingolstadt bleibt die schlechteste Auswärtsmannschaft der zweiten Liga. In acht Spielen gewann der FC04 kein einziges Spiel und konnte ebenso wenig ein Remis erzielen. 0 Siege - 0 Remis - 8 Niederlagen (7: 26 Tore)
Zuhause ist der FC Ingolstadt im Vergleich zur Auswärtsbilanz eine "Macht". In sechs Spielen, holte man neun Punkte. Die Bilanz: 2 Siege - 3 Remis - 1 Niederlage (12:10 Tore).
Die Schanzer sind seit nun mehr sieben Spielen ohne Punkt und ohne Sieg. Der letzte Sieg datiert vom 16. September zuhause gegen Dynamo Dresden (4:2).
Am gleichen Spieltag in der letzten Saison, war Bielefeld das Schlusslicht. Die Bielefelder hatten eine ähnlich schlechte Auswärtsbilanz wie Ingolstadt. 0 Siege - 1 Remis - 6 Niederlagen (4:17 Tore) - 1 Punkt. Allerdings holte Bielefeld wenigstens einen Punkt. Bielefeld stieg am Ende als Tabellenletzter in die dritte Liga ab.
Mittwoch, 2. November 2011
Karlsruh!
Meine 57. Auswärtsfahrt führt mich nach Karlsruhe. Motto: "Wir schicken die Baden zum Baden." Letzte Saison gewannen wir in Karlsruhe mit 4:1 und starteten unsere fulminante Aufholjagd. Wenn das kein gutes Omen ist.
Sonntag, 30. Oktober 2011
Schanzer verpassen die Sensation: FC Ingolstadt kassiert in der Nachspielzeit bitteren Ausgleich
Der FC Ingolstadt 04 hat nach den zuletzt schlechten Leistungen in der zweiten Liga, das richtige Zeichen gesetzt. Gegen den ungeschlagenen Aufstiegsfavoriten und Tabellenzweiten Eintracht Frankfurt spielte der FC04 1:1. Allerdings mussten die aufopferungsvoll kämpfenden Schanzer in der Nachspielzeit (90+6) den bitteren Ausgleich von der Eintracht hinnehmen.
Die Vorzeichen waren klar: Eintracht Frankfurt wird ohne Wenn und Aber als Sieger vom Platz gehen. Ingolstadt ist einfach zu schwach um den Bundesliga-Absteiger und ungeschlagenen Tabellenzweiten der zweiten Liga zu schlagen geschweige denn ihnen ein Remis abzutrotzen. Wer das dachte, der war nach diesem Spiel eines besseren belehrt. Die Ingolstädter zeigten was sie können bzw. zeigten auf dem Platz das, was man eben benötigt um im Unterhaus zu überleben. Laufbereitschaft, Kampf, Wille, gutes Stellungsspiel und schnelles Kontern. Es sind die einfachen Dinge die einen Ligaverbleib ausmachen können.
In der Südkurve klaffte heute ein großes "Loch." Die Supportes Ingolstadt besser bekannt als "SU" riefen zu einem Support-Boykott während des ganzen Spiels auf.
Zu Beginn der Partie hielten beide Teams das Tempo bereits hoch. Bereits früh setzte der Tabellenletzte Ingolstadt ein Ausrufezeichen. Buddle von Leitl, köpfte Buddle in der 6. Minute am Tor vorbei (6.). In der 17. Minute vergab Kapitän Stefan Leitl eine weitere gute Chance für die Ingolstädter. Eintracht Frankfurt mit rund 4.000 mitgereisten Fans im Rücken tat sich schwer einen Fuß ins Spiel zu bekommen. Offensiv war von den Frankfurtern wenig zu sehen. Vor der Halbzeit hatten Schwegler (38.) und Köhler (41.) Halbchancen. Die Schanzer standen kompakt und ließen der Veh-Elf kaum Luft zum Atmen was das Offensivspiel anging. Nach der Halbzeit ließ Schwegler, den Sportpark aufhorchen. Seinen Kopfball hielt Kirschstein (56.). Das war allerdings die einzige Torchance der Eintracht im zweiten Durchgang. Das Spiel verflachte, auch Ingolstadt zog sich nach und nach aus dem Spiel zurück. Bis Stefan Leitl Zuschauer und Mitspieler aufwachen ließ. In der 73. Minute kam Leitl an der Mittellinie zum Ball und zog aus rund 20 Metern ab. Der Ball knallte in den Winkel, Nikolov schaute dem Schuss nur zu, genauso wie die Eintracht-Defensive. Ingolstadt in Führung!
![]() |
| Goldköpfchen? Nicht ganz: Buddle köpfte knapp vorbei |
![]() |
| Rannte und ackerte was Zeug hielt: Buddle mit Turban |
In einem guten Zweitligaspiel zeigte der FC Ingolstadt seine beste Saisonleistung. Allerdings mussten die Ingolstädter, sich spät geschlagen geben. Die Leistung überzeugte. Die Schanzer standen defensiv kompakt und gut, nur die Abschlussschwäche war heute ein Problem um Eintracht niederzuringen. Am kommenden Freitag muss der FC04 beim Karlsruher SC ran. Es ist ein Kellerduell, Drittletzter gegen Vorletzten. In der letzten Saison, läutete der FC Ingolstadt mit einem 4:1-Sieg seine Aufholjagd ein. Ob das nicht ein gutes Omen ist?
Donnerstag, 27. Oktober 2011
Mit Standgas zum Sieg - FC Bayern schlachtet Ingolstadt mit 6:0
Gegen die Münchner Bayern war der FC Ingolstadt, Schlusslicht der zweiten Liga, chancenlos. Nach einer guten ersten Halbzeit gingen die Bayern mit einer 1:0-Führung die Kabine. In der zweiten Halbzeit lies sich der FC04 in der Münchner Arena vor 63.000 Zuschauern vorführen. Keine Gegenwehr, keine Körpersprache, wieder einmal beweist die Elf von Benno Möhlmann, wie sehr sie am Ende ist. Ein Bericht über ein Spiel des Jahres, dass ein besonderes Erlebnis war, allerdings vom schlechten Spiel meiner Schanzer überschattet wurde . . .
München, meine Lieblingsstadt, schon oft war ich in München und doch freu ich mich immer wieder dort zu sein. Und wenn es nur zum Fußballspiel ist. Diesmal sollte es gegen einen ordentlichen Münchner Fußballverein gehen und nicht gegen diese Kätzchen von Giesings Höhen.
Es ist immer wieder episch, wenn es Richtung Minga geht. Die Autobahn wird breiter, man kommt Münchens Norden, der Zentrale gebündelten deutschen Fußballerfolgs immer näher. Das rote U-Boot ist da, es überstrahlt Münchens Norden. Ob man es von den Alpen aussieht, wenn es beleuchtet ist? Und wo ist eigentlich der schwarze Tupfer in der beleuchteten roten Arena? Dass es heute ein Schlachten wird, war vorher ja schon klar. Mit dieser Abwehr verlierst du gegen Bayern eben. Dass es aber am Ende solche Dimensionen des bodenlosen Fußballspiels annimmt, darauf war ich nicht vorbereitet. Meine Karte wartete seit mittlerweile zwei Monaten auf seinen Einsatz. Nun war es endlich soweit. Ich kenne ja das Stadion hier, war oft genug hier. Mit den Schanzern konnte ich hier noch nie einen Sieg feiern. Es wird auch diesen Abend so sein. Eingang passiert und dann heißt es erstmal Treppen steigen hinauf zum Oberrang. Ich betrete die Zuschauerränge und mir ist erstmal schwindlig. Wow ganz schön hoch hier. Ich bin ganz oben in einem Tempel. Das Spiel startet erst in 1,5 Stunden, doch trotzdem erfasst mich dieses Spiel jetzt schon. Es ist das Spiel des Jahres, das größte der Vereinsgeschichte. Gegen die großen Bayern spielen, wem wurde diese Ehre schon zu teil? Vielen unterklassigen Vereinen, aber für diese Vereine war es das Größte. Dann strich die Zeit großzügigerweise endlich ins Land, sodass es losgehen konnte: Bayern gegen Ingolstadt. Spiel des Jahres in der Münchner Arena. Ich habe Gänsehaut als die Teams einlaufen: Episch!
30 Minuten lang halten meine Schanzer mutig dagegen. Bayern kommt zu Chancen. Pisot klärt einen Ball auf der Linie. Die über 6.000 mitgereisten Ingolstädter Fans hatten den Ball schon im Tor von Kirschstein gesehen. In der 33. Minute hatte Bayern das Glück des Tüchtigen. Müller zieht ab, Pisot fälscht unhaltbar ab: 1:0 für Bayern. Jetzt geht das Schützenfest wohl los. Unglücklicher kann man kein Gegentor bekommen. Die Ingolstädter zeigten eine bis dato gute defensive Leistung, doch nach vorne passierte einfach zu wenig, eigentlich gar nix. Aber 33 Minuten gegen Bayern zu Null, das können nicht viele von sich behaupten in dieser Saison.
Sonntag, 23. Oktober 2011
Aachen bedeutet für Ingolstadt wieder Verderb - 3:1-Niederlage im Tivoli
Der FC Ingolstadt 04 ist am Tiefpunkt angekommen. Beim Kellerduell gegen den Tabellenletzten TSV Alemannia Aachen unterlagen die Schanzer mit 3:1 und sind nun das Schlusslicht im Unterhaus der Bundesliga. Die Schanzer hatten sich einiges vorgenommen für das wichtige Spiel in der Kaiserstadt. Es war das Spiel der beiden schlechtesten Teams in Liga zwei. Ingolstadt war in sieben Auswärtsspielen bisher sieg- und punktlos. Aachen wartete nach elf Spielen immer noch auf einen Sieg. Aachen stellte mit nur drei Toren die schlechteste Offensive, Ingolstadt mit 29 Toren die schlechteste Defensive.
Vor 15.622 im Tivoli, zeigte Aachen von Anfang an, mehr Willen dieses Spiel für sich zu entscheiden. Bereits nach sieben Minuten musste Torwart Kirschstein eingreifen. Eine Flanke von Odonkor hechtete er weg. Aachen zeigte wie man Tore macht in der zweiten Liga. Nach einer Ecke von Aachen, verlängerte Pisot mit einem Kopfball, Auer köpft an den Pfosten. Der Kopfball von Auer prallt an den Körper von Olanjengbesi der zu richtigen Zeit am richtigen Ort stand und somit die Führung für die Alemannia erzielt. Der nächste Schlag sollte nicht lange auf sich warten. Diesmal war es wieder ein Standard der zum Gegentor führte. Nach einem Freistoß von Achenbach, schießt Feisthammel den Pfosten, Auer staubte schließlich ab. Wie eine Kreisklassen-Mannschaft kassiert der FC Ingolstadt die beiden Gegentore und versuchte nun in Folge mehr Präsenz zu zeigen bei seinen Offensiv-Aktionen. Die einzige richtig nennenswerte Torchance hatte Moritz Hartmann. Seinen Kopfball klärte Aachens Torwart Kumpen zum Eckball (39.). In der 41. Minute faustete Kumpe einen Freistoß von Schäfer weg.
In der zweiten Halbzeit brachte der eingewechselte Buddle die Schanzer wieder ins Spiel. Nach einer Flanke von Hartmann, köpfte der US-Amerikaner zum Anschlussstreffer ein. Die zweite Halbzeit war im Vergeich zur ersten Halbzeit allgemein schwächer. Im Spiel passierte nicht mehr so viel. Ingolstadt versuchte sich aufzubäumen, allerdings fehlte die letzte Entschlossenheit das Ergebnis noch in einen Punktgewinn umzumünzen. Akaichi, Caiuby und Buddle brachten zwar offensiv mehr Druck, allerdings reichte das nicht. In der 67. Minute hätte die Alemannia den Schanzern fast den Knock-Out verpasst. Nach einer Flanke von Achenbach, schoss Auer aus kurzer Distanz an die Latte. Torwart Kirschstein wäre ohne Chance gewesen. In der Nachspielzeit gab es eine Ecke für Ingolstadt. Auch Kirschstein ging mit nach vorne. Dann köpfte ein Spieler den Ball aus dem Sechszehner, Odonkor bekommt nach einem weiteren Kopfball den Ball an den Fuß und beginnt zu rennen. Die beiden letzten Männer Matip und Pisot, etwa zehn Meter hinter der Mittellinie umkurvte er wie Slalomstangen. Kirschstein noch hinten im Getümmel konnte nur noch mit ansehen, wie Odonkor den FC Ingolstadt mit einem Schuss ins leerstehende Tor versenkte.
| Nach dieser Ecke, erzielte Aachen den Endstand. |
Der FC Ingolstadt 04 rutscht auf den letzten Tabellenplatz ab. Es muss etwas passieren, sonst steigt der FC04 sang- und klanglos unter. Sportdirektor Harald Gärtner sagte nachdem Spiel: "Ich frag mich ob die Spieler wissen, was die Stunde geschlagen hat." Das fragten sich auf die mitgereisten Fans. Die nächsten Aufgaben für den FC Ingolstadt 04 heißen kommende Woche am Mittwoch im DFB-Pokal Bayern München und am Sonntag Eintracht Frankfurt. Aachen, war wie schon im Vorjahr, nicht Gedeih, sondern Verderb für den FC Ingolstadt 04. Die Schanzer sind nun seit nun mehr vier Spielen ohne Sieg.
TSV Alemannia Aachen - FC Ingolstadt 04 3:1 (2:0)
Tore: 1:0 (22.) Olanjengbesi, 2:0 (26.) Auer, 2:1 (51.) Buddle, 3:0 (90+2) Odonkor
Zuschauer: 15.622, Tivoli neu
Endlich wieder auswärts
Endlich wieder zuhause: endlich wieder auswärts. Die 56. Auswärtsfahrt führt nach Aachen. Und aus dem Presseraum des Aachener Tivoli neu, melde ich mich jetzt.
Um 13:30 Uhr ist Anstoß beim Kellerduell zwischen dem Letzten Aachen und dem Vorletzten Ingolstadt. Aachen ist noch sieglos, Ingolstadt auswärts punktlos.
Mittwoch, 19. Oktober 2011
Thema Mobbing: Film Homevideo, nichts gespieltes, leider ein reales Szenario
Jakob ist ein Kerl der in sich gekehrt lebt, seine Eltern stehen vor der Trennung. Er selbst filmt sein ganzes Leben, auch private Dinge. Jakob filmt einmal sich beim onanieren. Ein Kumpel aus seiner Klasse, möchte sich die Kamera ausleihen um ein Video zu drehen. Jakob´s Mutter leiht die Kamera aus. Jakob´s Kumpel sowie ein andere Mitschüler sehen die Aufnahmen. Am nächsten Tag beginnt bereits die Schikane in der Schule. Die Speicherkarte bleibt beim zweiten Kumpel. Die Ereignisse überschlagen sich und der Mobbingsumpf wird immer größer. Das Video landet auf den Handys der Mitschülern, später im Internet. Jakob ist in eine Mitschülerin verliebt. Diese bekommt das Video geschickt, allerdings nicht von Jakob selbst. Der Sumpf wird immer tiefer. Jakobs Eltern gehen getrennte Wege, die Mutter haut ab. Der Vater verzweifelt nun vor den Scherben seiner Ehe und der Sohn wird in der Schule gemobbt. Jakob soll die Schule wechseln, nachdem er die Schule ansieht, kocht sein Vater zuhause. Sein Vater muss dienstlich nochmal das Haus verlassen. Der Film endet mit einer Szene, in der Jakob die Waffe seines Vaters in der Hand hält und später Selbstmord begeht.
Unrealistisch?
Sowas passiert nicht in Wirklichkeit?
Sowas passiert an eurer Schule nicht?
Es ist leider wahr, dieser Film zeigt ein bisschen überzogen ein krasses Beispiel von Mobbing. Es sind oft die schematisch selben Abläufe und Muster.
Mobbing gibt es an jeder Schule. Man sollte etwas unternehmen und sofort reagieren, sobald man Mobbing erkennt. Es ist ein wichtiges Thema. Das ist ein Anliegen von mir.
Passt auf und haltet die Augen offen.
Homevideo eine Gemeinschaftsproduktion von NDR und BR lief heute um 20:15 Uhr in der ARD.
Wiederholungen:
Sa, 22.10.2011 um 20:15 Uhr auf EinsFestival
Do, 17.11.2011 um 20:15 Uhr auf 3sat.
ARD-Link:
http://www.daserste.de/filmmittwoch/film.asp?film=2592
Homevideo wurde beim Deutschen Fernsehpreis als "Bester Fernsehfilm" ausgezeichnet.
Der Förderpreis ging an den Hauptdarsteller, den 21-jährigen Jonas Nay.
Unrealistisch?
Sowas passiert nicht in Wirklichkeit?
Sowas passiert an eurer Schule nicht?
Es ist leider wahr, dieser Film zeigt ein bisschen überzogen ein krasses Beispiel von Mobbing. Es sind oft die schematisch selben Abläufe und Muster.
Mobbing gibt es an jeder Schule. Man sollte etwas unternehmen und sofort reagieren, sobald man Mobbing erkennt. Es ist ein wichtiges Thema. Das ist ein Anliegen von mir.
Passt auf und haltet die Augen offen.
Homevideo eine Gemeinschaftsproduktion von NDR und BR lief heute um 20:15 Uhr in der ARD.
Wiederholungen:
Sa, 22.10.2011 um 20:15 Uhr auf EinsFestival
Do, 17.11.2011 um 20:15 Uhr auf 3sat.
ARD-Link:
http://www.daserste.de/filmmittwoch/film.asp?film=2592
Homevideo wurde beim Deutschen Fernsehpreis als "Bester Fernsehfilm" ausgezeichnet.
Der Förderpreis ging an den Hauptdarsteller, den 21-jährigen Jonas Nay.
Donnerstag, 13. Oktober 2011
Neues Design
Neu, neu, neu. Blogger hat ein neues Design vorgestellt und ich hab es gleich ausprobiert. Gefällt es euch? Der Blog ist jetzt wie eine Internetseite konzipiert. Wer die Posts ganz lesen möchte, muss einfach draufklicken und schon kommt er in kompletter Ausführung?
Gefällt euch das neue Design oder war das alte doch besser?
Dann bitte Mail an:
lautsprecherblog@hotmail.de
Gefällt euch das neue Design oder war das alte doch besser?
Dann bitte Mail an:
lautsprecherblog@hotmail.de
Hohes Licht
Eingedeutschte Wörter gehören einfach zur deutschen Sprache.
Viele Wörter sind mittlerweile Teil der deutschen Sprache, stammen aber aus dem
Englischen. Andere Wörter zum Beispiel gibt es im Englischen gar nicht, wie zum
Beispiel Handy. Denn Handy ist eigentlich eine deutsche Wortkreation. Es ist
handlich, darum Handy. Im Englischen heißt das Handy „cellphone.“ Doch man kann
genauso zum Handy Mobiltelefon sagen. Denn mittlerweile wimmelt es nur noch von
englischen Wörtern. Denn etwas Englisch zu sagen, klingt besser, als auf
Deutsch. Das wohl bekannteste Beispiel. Das Highlight. Egal wo und wann man
Werbung hört, wird von einem Highlight gesprochen. Ganz wörtlich übersetzt
heißt Highlight, hohes Licht. In Deutsch könn-te man genauso Höhepunkt sagen
und es würde sich genauso gut an-hören. Auch ein neues Trendwort ist „Basic.“
Oft hört man den Satz: „Das sind die Basics.“ Viele verwenden es, wissen allerdings
nicht, was es heißt. Basic heißt Grundlagen. Wobei Grundlagen genauso gut als
Wort dienen würde. Auch das Event ist ein Phänomen. Alles ist ein Event, alles
und überall finden Events statt. Und was sind Events? Ganz einfach nur
Veranstaltungen. Das neue Super-Trendwort ist „Gadget.“ Ein Gadget ist eine
technische Spielerei, ein Schnickschnack den eigentlich kein Mensch braucht.
Die deutsche Sprache ist eine vielseitige Sprache. Und warum
in Gottes Namen verwendet man nicht dann treffende deutsche Worte für manche
Sachen? Muss es immer englisch sein. Deutsch sollte man fördern. Es gibt ja
genug eingedeutschte Wörter aus dem englischen. Nur Deutsch ist Deutsch und
nicht Denglisch. Eine Mischung aus coolen
englischen Wörtern, die vielleicht besser klingen wie deutsche Begriffe und
eben deutsch. Wer deutsch spricht, sollte auch deutsche Wörter verwenden. Der
Duden beschreibt Gadget genauer als: kleiner, raffinierter technischer
Gegenstand.
Da Schnickschnack oder eben die genaue Dudendefinition „kleiner,
raffinierter technischer Gegenstand“ scheinbar zu „abwertend“ klingt, sagt man
Gadget. Mittlerweile total etabliert in der deutschen Sprache ist das Wort
„cool“ was übersetzt kühl bedeutet. Aber in der Jugend-sprache als Alles-Wort
benutzt wird um tolle Sachen zu beschreiben. Auch der Slogan, ist in der
Werbe-sprache etabliert. Deutsch würde es Motto auch tun. Im Kleidungsbereich
haben sich Englische Wörter auch durchgesetzt. Weil Longsleeve (Langarmshirt)
oder Hoodie (Kapuzenpullover) eben besser klingt. In der Wirtschaft ist
„outsourcing“ das ausgliedern von gewissen Bereichen ein gängiges Wort. In
manchen Bereichen sind englische Wörter, wirklich Fachbereiche, weil sie
einfach mit der Zeit zu einem deutschen Wort geworden sind. Doch irgendwo geht
das mit dem Basic der Event-Planung für ein Highlight doch zu weit. Deutsche
Wörter hören sich genauso gut an. Und gemeint ist ja das Gleiche.
FIFA 12 - Ein Muss für alle Fußballfans
Im Oktober warten immer Millionen Fans auf die
Fortsetzung der Videospiel-Serie „FIFA“ von EA Sports. Nun war es wieder
soweit. FIFA 12 erschien wieder mit einigen Neuerungen. Wer FIFA 11 spielte,
spielte eine fast perfekte Fußballsimulation. Doch EA Sports schafft es immer
wieder, seine FIFA-Reihen noch besser zu machen, noch realistischer. Das ist
ihnen auch mit FIFA 12 gelungen. Die angekündigten Neuerungen zum
Beispiel das „Player Impact Engine“ fügen sich perfekt ins Spiel ein. Hier
wurde das Zweikampfverhalten wesentlich verbessert. Auch das „Tactical
Defending“ überzeugt. Lässt der gegnerische Torwart einen Ball abprallen, ist
der Nachschuss nicht immer automatisch drin. Jetzt wirft sich wie im echten
Fußball ein Verteidiger mit seinem Körper in den Ball, grätscht ihn ab und
blockt ihn ab. Im Umkehrschuss ist das natürlich auch ziemlich gut, wenn Gefahr
vom Gegner aufs eigene Tor kommt. Das Gameplay wirkt nochmal realistischer und
flüssiger. Die Bewegungen waren in FIFA 11 schon sehr nah am realen Spiel dran,
doch nun kam mit dem „Precision Dribbling“ nochmal eine wesentliche
Verbesserung des Dribblingsspiels in Spiel. Optimiert wurde im Gameplay, der
Bereich der Verletzungen. Durchaus möglich ist, dass ein Spieler auf einmal
unter dem Dribbling das Humpeln anfängt oder sein Dribbling abrupt beendet,
weil er eine Zerrung hat. Verletzungen werden nun vom Spiel realer simuliert.
Ein harter Zweikampf kann also einige Minuten später eine Verletzung zur Folge
haben. Abgebaut hat FIFA bei den Lizenzen. Die tschechische Liga sowie die
türkische wurden gestrichen. Dafür wurden fünf neue Nationalmannschaften
hinzugefügt. Auch bei den Stadien baut FIFA in den letzten Jahren ziemlich ab.
Bei FIFA 10 waren noch wesentlich mehr Stadien aus der Bundesliga simuliert.
Auch dieses Jahr bleibt die Zahl beschränkt auf die Stadien aus München,
Berlin, Hamburg sowie Gelsenkirchen und Dortmund. Trotzdem bleibt FIFA was die
Gesamtanzahl an Original-Lizenzen angeht, Marktführer in der Fußballsimulation.
Fazit: Wer dachte nach FIFA 11 kommt nicht mehr viel,
der hat sich getäuscht. FIFA 12 ist noch realer am echten Fußball dran. EA
Sports hat das Gameplay nochmal wesentlich verfeinert. So kann sich der Spieler
über ein komplettes und echtes Spielerlebnis erfreuen. Alle FIFA-Fans sollten
sowie zum Titel zugreifen. Alle anderen sollten es mal anzocken.
Sonntag, 2. Oktober 2011
Was ist nur mit dem FC Ingolstadt 04 passiert? Aktuell haben die Auftritte der Schanzer nur wenig mit Zweiter Liga zu tun
Der FC Ingolstadt 04 hat den Eindruck von Paderborn bestätigt. Diese Mannschaft ist nicht zweitligareif. Gegen den Heimsieg gegen Dresden (4:2), dachte man die Schanzer seien gestärkt, haben begriffen um was in der Liga geht: Kampf, Leidenschaft, Entschlossenheit. Doch weder in Paderborn (4:1) noch gegen Bochum (3:5) zeigte die Mannschaft dies. Nicht zum ersten Mal zeigte der FC04 so einen Auftritt. Nun gab es zum ersten Mal zuhause so eine Blamage. Nach zwei Führungen 2:0 und 3:1 verliert die Mannschaft 3:5. Wie man sowas schaffen kann, ist unbegreiflich. Aber selbsterklärend aus dem Spiel zu erschließen. Die Arbeit wurde eingestellt nach der Halbzeit, Bochum konnte und durfte stürmen wie es wollte. Die Niederlage hätte sogar, dass ist das schlimmer noch viel höher ausfallen können. Die beste Werbung war es obendrein nicht, denn das Spiel wurde abends bei der Sportschau im Rahmen der Zweitliga-Zusammenfassungen gezeigt.
Das hat mit zweiter Liga nicht mal annähernd was zu tun.
| Ein häufiges Bild in dieser Saison, ausgerutscht: Die erste von einigen Klatschen auswärts. 4:1 in Düsseldrf |
Über dem Sportpark hängt ein großes Fragezeichen. Zwischen Erwartungen und Realität ist bei den Schanzern eine große Schlucht. In diese Schlucht sind schon viele Vereins gefallen.
Schafft der FC04 das Ruder rum zu reißen. Die Saison ist erst zehn Spieltage alt, aber alt genug um eine erste Tendenz festzustellen. Die ersten zehn Wochen war alles andere als überzeugend. Nun bleiben dem FC Ingolstadt noch 24 Spieltage um die Mission Klassenerhalt richtig anzupacken. Ob sie das tun werden, liegt in Hand der Verantwortlichen. Denn noch einen Abstieg in unmittelbarer kurzer Zeit, kann sich der Verein nicht leisten.
Sonntag, 25. September 2011
Wieder Auswärtsklatsche für Ingolstadt
Der FC Ingolstadt 04 kommt auswärts einfach auf keinen grünen Zweig. Gegen Paderborn unterlagen die Schanzer mit 1:4 und bleiben auswärts weiter in dieser Saison sieglos. Es war die nächste Klatsche auswärts nach den Niederlagen in Fürth 0:3, Düsseldorf 1:4 und gegen Union Berlin 1:4. Vor allem Torwart Kirschstein machte bei einem absolut haltbaren Schuss aus 30 Metern eine schlechte Figur. Ingolstadt präsentierte sich zu ängstlich und antriebslos.
Nächsten Samstag empfangen die Schanzer zuhause den VfL Bochum. Die Bochumer feierten heute mit einem 2:1 gegen Duisburg.
Sonntag, 18. September 2011
Mein Freund aus Leder: Dortmund hat den Meisterfluch
Was für ein Spieltag. Dieser Spieltag hätte nicht spannender
sein können. Und er lieferte genug zum Stoff für rege Diskussionen.
Für Aufsehen sorgte das rheinische Derby zwischen Leverkusen
und Köln. Die Kölner gewannen überraschend mit 4:1. Doch die Frage ist, hätten
sie so hoch gewonnen, wenn Podolski die Rote Karte gesehen hätte? Podolski
holte bei einem Zweikampf gegen Schürrle mit dem Bein aus und traf Schürle mit
voller Wucht. Der Linienrichter stand ein paar Meter von der Aktion entfernt.
Es gab nicht mal eine Karte, nicht einmal Freistoß wurde gepfiffen. Rot dagegen
sah in der 90. Minute dann Schürrle. Er senste einen Kölner auf Höhe der
Mittellinie um. Doch sieht man genau hin, spielt er sogar den Ball.
Unverhältnismäßige Entscheidungen. Wenn Podolskis Tritt kein Rot ist, ist
dieses Foul auch kein Rot. Leverkusens Sportdirektor Völler brachte das so
dermaßen auf die Palme, dass er den Schiedsrichter mit Geschrei bis in seine
Kabine folgte. Die Fernsehkameras nahmen sein Geschrei im Spielertunnel und der
Mixed Zone auf. Er wird mit einer Strafe rechnen müssen. Seine Kritik zu den
Entscheidungen, waren berechtigt, doch vielleicht ein bisschen zu laut
vorgetragen. Köln also mit einem Überraschungssieg, dank überragenden Podolski,
der das Spiel entschied, obwohl er eigentlich gar nicht mehr auf dem Platz
stehen hätte dürfen.
Im Duell der Aufsteiger mussten sich Hertha und Augsburg mit
einem Remis zufrieden geben. Trotzdem zeigte die Hertha dass sie wohl nicht
unbedingt in den Abstiegskampf verwickelt werden wird. Auch bei diesem gab es
eine fragwürdige Entscheidung. Langkamp sah nach einem „Foul“ die Rote Karte,
obwohl er den Ball spielte und es nicht der letzte Mann war. Trotz allem wird
Langkamp beim nächsten Spiel zuschauen müssen.
Im Tiefflug befindet sich weiterhin Freiburg. Die Freiburger
wurden letzte Woche 7:0 gegen Bayern abgefertigt und kassierten im Derby gegen
Stuttgart wieder eine Niederlage. Auch im tiefen Abstiegssumpf bleibt der
Traditionsverein Hamburger SV. Sie verloren gegen die aktuell im Höhenflug
spielenden Gladbacher mit 0:1. Gladbach beißt sich oben in der Spitzengruppe
fest. Die HSV-Verantwortlichen halten weiter an ihrem Trainer Oenning fest. Wie
lange der allerdings noch auf seinem Stuhl sitzt ist ungewiss. Der HSV steckt
in einer handfesten Krise.
Einen Befreiungsschlag im Keller schaffte Kaiserslautern.
Sie konnten ihr Derby gegen die Mainzer mit 3:1 gewinnen und dürfen nun neue
Hoffnung schöpfen. Der VfL Wolfsburg hatte am Wochenende ebenfalls ein
komisches Erlebnis was eine Rote Karte anging. Torwart Hitz, sagte „Vollidiot“,
wenn auch immer er da meinte, der Schiedsrichter interpretierte es als
Beleidigung und stellte ihn vom Platz. Diese Aussage kam, als der Schiri einen
Abstoß zurückpfiff, weil ein zweiter Ball auf dem Feld im Hoffenheimer Stadion
lag. Laut Trainer Magath, habe Hitz es ja in den Raum gerufen und nicht den Schiedsrichter
gemeint. Das sah der Schiri allerdings anders.
Auch beim Spiel Nürnberg gegen Bremen, wurde einmal Rot
gezückt. Tim Wiese riss beim Rausgehen, außerhalb des Sechszehners Eigler um.
Wiese sah Rot. Am Ende endete die Partie 1:1, nachdem die zweite Halbzeit sogar
fünf Minuten später begann, da der Platz aufgrund des sintflutartigen Regen nicht
mehr ganz bespielbar war.
Was für ein Spiel? Dortmund hat scheinbar den
Meister-Fluch. Denn alle Teams die
Meister wurden und dieser Meister nicht Bayern hieß, brachen im Folge-Jahr ein.
Dortmund lag in Führung, war lange Zeit vorne und bekam in den letzten zehn
Minuten noch zwei Gegentore. Am Ende 2:1 für Hannover.
Doch Fußball-Deutschland nur auf ein Spiel. Auf den
Klassiker, Schalke – Bayern. Die Münchner zeigten auf dem Platz, wer aktuell
die beste Mannschaft Deutschlands ist. Ein abgeklärter, überzeugender Auftritt,
lies keine Zweifel aufkommen, dass Bayern aktuell das Maß der Dinge ist. Das 2:0
mit Toren von Petersen und Müller, war hochverdient. Schalke versinkt im
Mittelfeld. Und Bayern verteidigt seine Tabellenführung. Rückkehrer Manuel
Neuer wurde mit hämischen Plakaten und Pfiffen im Stadion begleitet.
Weltfest der Bayern
Ob
das Oktoberfest noch viel mit alter Volksfest-Tradition zu tun hat, darüber
lässt sich streiten. Fakt ist, das Oktoberfest in München, das weltweitgrößte
ist einfach unerreicht und jedes Jahr ein Fest der Superlative.
Es
begann ganz klein das Oktoberfest und heute ist es das größte Volksfest der
Welt. Oft kopiert, unerreicht. Gigantische Zahlen, Tausende Maßen Bier, Menschenmassen
und etliche Ochsen, Schweine die verzehrt werden. Nur einige Fakten die
belegen, das Oktoberfest ist gigantisch. Und es ist faszinierend. Aus allen
Herren Länder, kommen sie nach München. Die bayerische Kultur, Lederhosen, auf
Biertischen feiern, Schweinshaxen, Blasmusik und gutes bayerisches Bier, das
faszinierend die Welt. Darum feiern wir Bayern nicht nur uns auf dem
Oktoberfest, sondern die Welt uns. Es ist das Weltfest der Bayern in München. Freuen
tun sich diejenigen die ihr Geld mit den Oktoberfestgästen machen. Die Wirte,
die Brauereien, oder die Fahrgeschäfte vertreiben. Für sie ist das Oktoberfest
ein Bomben-Geschäft. Dass die Maß dieses Jahr 9,10 Euro kostet, ist eine
Unverschämtheit. Doch stören tut das auch keinen so recht. Es werden trotzdem
am Tag Tausende Maß Bier ausgeschenkt, egal ob sie jetzt 8,60 oder 9,10 kostet.
Das Oktoberfest ist ohnehin nur ein Erlebnisausflug. Einen Platz finden,
gestaltet sich schwierig in einem Bierzelt. Wer diesen Platz bis zum Abend hat,
darf sich freuen, denn dann kann die Wiesn-Party steigen. Das Oktoberfest ist
eben für jeden. Jedes Jahr der ganz normale Wahnsinn, das Oktoberfest. Nicht
nur ein Volksfest, sondern irgendwas zwischen Massenversammlung feierwütiger,
trachttragender Menschen und irgendwo auch noch ein bisschen bayerische Kultur und Tradition.
Freitag, 16. September 2011
Geht doch Jungs! Starke Schanzer gewinnen verdient 4:2 gegen Dynamo Dresden
Nach zuletzt schwachen Auftritten gegen Fürth, einem glücklichen Sieg gegen Rostock und einer Demontage in Berlin gegen Union, zeigte nun der FC Ingolstadt, was er kann. Im Sportpark gewannen die "Schanzer" verdient 4:2 gegen Dynamo Dresden. In einer spannenden, spielerisch guten Zweitligapartie zeigte der FC Ingolstadt die Tugenden die man in der zweiten Liga benötigt um die Klasse zu halten: Entschlossenheit, Zweikampfstärke, Laufbereitschaft und Siegeswillen.
| Zahlreiche mitgereiste Dresdner Fans gestalteten eine tolle Chroreographie für ihre Spieler |
Sein Kopfball, beendete eine Klasse erste Halbzeit. Die Dresdner Fans die bereits in der ersten Halbzeit einen Bengalo entzündeten, sorgten in der zweiten Hälfte für eine kleine Spielunterbrechung. Papierrollen schmückten den Strafraum von Dresdens Eilhoff. Das Spiel verlor an Fahrt. Doch dann weckte ein Traumtor die Zuschauer im Sportpark wieder auf. Andreas Buchner stellte mit einem Schuss von der Strafraumgrenze, unhaltbar ins lange Eck den alten Vorsprung im Spiel wieder her.
![]() |
| Lies sich nach seinem Traumtor zurecht feiern, vielleicht sehen wir Andi Buchners Tor bei der Sportschau bald wieder |
Chancen zum 4:2 und wohl zur Entscheidung hatten kurz danach Buddle und Biliskov. Gerber schoss aus knapp drei Metern über die Latte (!!!). Dresden versuchte nochmal alles um zumindest einen Punkt aus Ingolstadt entführen zu können. Dedic mit einem Distanzschuss hatte das 3:3 auf dem Fuß. Auch in der 87. Minute hätte Dedic abermals treffen können. Ingolstadt schlug in dieser Phase, in der Dresden nochmal stärker wirkte, eiskalt zu. Der kurz zuvor eingewechselte Knasmüllner, erzielte mit einem Heber, nach einem langen Abschlag von Kirschstein das 4:2 und den Endstand (90+2).
| Und drin ist er: Knasmüllner erzielt kurz nach seiner Einwechslung das 4:2 |
Zuhause bleibt der FC Ingolstadt im vierten Spiel ungeschlagen und zeigte die richtige Reaktion auf zuletzt nicht zweitligawürdige Leistungen. Ingolstadt zeigte alle Attribute die man braucht um drin zu bleiben. Doch überbewerten darf man diesen hart erkämpften Sieg nicht. Denn die nächsten Aufgaben, werden nicht leichter. Das Spiel war lediglich nur ein kleiner in richtiges großes Ziel, Klassenerhalt.
Nächsten Freitag muss der FC04 zum SC Paderborn.
FC Ingolstadt 04 - SG Dynamo Dresden 4:2 (2:2)
FC Ingolstadt: Kirschstein (3) - Bambara (3), Pisot (3), Biliskov (2), Schäfer (3) - Matip (3), Leitl (3), Buchner (2+), Gerber (3), Mo. Hartmann (3), Buddle (2+)
Einwechslungen: Knasmüllner für Leitl (75.), Quaner für Buchner (85.) und Manuel Hartmann für Buddle (90+1)
Tore: 1:0 Buddle (3.), 1:1 Pote (37.), 1:2 Dedic (Foulelfmeter 42.), 2:2 Buddle (45.), 3:2 Buchner (60.), 4:2 Knasmüllner (90+2)
Zuschauer: 8.311 (Sportpark)
Donnerstag, 15. September 2011
Ingolstadt empfängt die zweitschlechteste Auswärtsmannschaft der Liga
Die Bilanz gegen die SG Dynamo Dresden ist nicht gerade rosig. 0:2 Tore (ein Remis, eine Niederlage). Deswegen gibt es allen Grund dazu diese Bilanz aufzupolieren. Mit Blick auf die Tabelle, steht der FC Ingolstadt sogar noch mehr unter Zugzwang. Nach der 1:4-Pleite gegen die "Eisernen" Union Berlin, wollen die Fans wieder Gutmachung. Es war eine Blamage, ein hilfloser, willenloser Auftritt. Von Zweitliga-Tauglichkeit keine Spur.
Benno Möhlmann will reagieren und wird wahrscheinlich eine Startelf kräftig ummodeln. Mit Dresden kommt zwar die aktuell zweitschlechteste Auswärtsmannschaft der Liga in den Sportpark, doch trotzdem sollte man den Aufsteiger nicht unterschätzen. Mit Alexander Schnetzler (zuletzt Rostock, 45 Zweitligaspiele) und Martin Stoll (93 Zweitligaspiele) hat Dresden zwei gestandene Zweitligaspieler in seinen Reihen. Mit Filip Trojan (zuletzt Duisburg, 102 Zweitligaspiele) kann man auf geballte Erfahrung setzen. Außerdem setzt Dynamo große Erwartungen auf Marcel Heller im Mittelfeld, der bereits unter den Diensten vom MSV Duisburg und Eintracht Frankfurt stand. Im Sturm kann Dynamo auf Cidimar setzen, der in 50 Ligaspielen für den FSV Frankfurt, 13 Tore erzielte.
| Man hat keine guten Erinnerungen an das letzte Aufeinandertreffen mit Dynamo |
Der bisherige Saisonverlauf von Dresden war durchwachsen. Mit einer Niederlage (1:2) in Cottbus startete Dynamo in die Saison. Danach folgte beim zweiten Ostderby ein 1:1 gegen die Hansa-Kogge. Auch in Fürth gab es keinen Dreier. Erst zuhause gegen Union Berlin feierte mit einem 4:0, den ersten Saisonsieg. Gegen Paderborn unterlag Dresden, in Duisburg gab es eine 3:0-Niederlage und zuletzt gegen Bochum im Kellerduell einen 2:1-Sieg.
| Der Heimsieg gegen Rostock soll kein Zufallsprodukt gewesen sein, es soll auch einer gegen Dresden folgen |
Nun steht das nächste Kellerduell an, gegen Ingolstadt. Die Schanzer brauchen zuhause eine klare Leistungssteigerung. Denn dann wird es im Keller eng. Bochum und Aachen werden sich wahrscheinlich, unten raushauen. Das heißt, wenn Ingolstadt mit dem Keller nichts zu tun haben will, müssen nun Siege her. Die nächsten Gegner heißen eben am Freitag Dresden und Paderborn.
Die Schanzer müssen mehr Willen zeigen, mehr Ordnung um in dieser Saison bestehen zu können. Die Wende muss jetzt her. Wenn nicht jetzt, wann dann?
FC Ingolstadt 04 - SG Dynamo Dresden
Freitag, 18:00 Uhr, Sportpark Ingolstadt
Abonnieren
Posts (Atom)





