Montag, 14. September 2009

PROlive - Maxi über die Ferien, den Neuanfang, den Abschluss und seine Zukunft

Das Interview führte Florian Baumgartner.

Die Sommerferien sind vorbei, wie resumierst du über deine eigentlich letzten Sommerferien als Schüler?
Es war eigentlich nochmal super Ferien. Die England Großfahrt war einfach Klasse, ich hab neue Leute kennengelernt, neue Freunde gewonnen. Habe mich auch auf Einstellungstests und für die M10 in Mathe vorbereitet.

Die M9 war definitiv, ein schlechtes Schuljahr für dich. Wird die M10 das "Wiedergutmachungsschuljahr?"
Man darf von mir keine Hexereien erwarten, ganz und gar nicht. Ich werde natürlich jetzt nicht zum besten der Klasse avanchieren. Mit dem Notenschnitt 3,1 bin ich weit nach unten gerrutscht. Und kann natürlich dann auch nicht mehr es beschönigen mit dem Satz: eigentlich bin ja besser. Es war ein schlechtes Jahr, wo man halt deutlich gemerkt hat, was passiert wenn man faul ist. Mich hat es so glaube ich, sehr stark getroffen. Bin aber letztendlich mit diesem Zeugnis zufrieden, denn es heute noch schlimmer ausgehen können.

Mit welchen Zielen gehst du ins neue Schuljahr, in dein letztes Schuljahr?
Ziele? Was sind denn schon Ziele? Letztes Jahr habe ich mir meine eigenen Ziele selbst zerschlagen. Es wird kein Spaziergang, das ist sowieso klar. Die Ziele sind eigentlich schnell und einfach formuliert aber auch mit harter Arbeit verbunden. Mathe im Zeugnis viererlos gestalten, am besten ein Zeugnis ohne 4er und natürlich einen guten Abschluss.

"....im Juli 2010, sollte schon jemand mal herkommen und sagen: Gut gemacht, Junge!..."

Einen guten Abschluss? Wann ist denn ein Abschluss, für dich ein guter Abschluss?
"Gut" ist imme realtiv, ein sehr dehnbarer Begriff vor allen in der Schule, auf einzelne Personen bezogen. Ich fokussiere, einen 4erlosen Abschluss. Denn im Juli 2010, sollte schon jemand zu mir herkommen und sagen: Gut gemacht, Junge!

Könntest du auch Zahlen nennen, in den einzeln Prüfungsfächern?
Ich wirf jetzt sicher keine Noten in den Raum, die ich erreichen möchte. Denn keiner weiß, wie schwer die Prüfungen werden, die im Juli auf uns zukommen. Wie gesagt, Mathe 4er frei, alles andere besser als 4. Aber natürlich ist das Ziel ein Schnitt in dem mehr 2er als 3er drinen stehen. Mein insgeheimes Ziel ist ein Schnitt mit 2,5.

Wie willst du dieses schwierige Jahr meistern? Du wirst auf einiges verzichten müssen.
Natürlich, muss man einiges einschränken. Aber dafür haben meinen Eltern vorgesorgt. 2010, bis zum Abschluss kein Lager. Internet bis 21:30h und dann muss der PC aus sein. Ich nehme mir vor, an jedem Schultag nochmal mich hinzusetzen und die alten Einträge anzuschauen. Denn dann weiß man was "gespielt" wird am nächsten Tag. Wenn ich bis Dezember, dranbleibe und das auch konsequent durchziehe. Ist das schon die halbe Miete. Was 2010 dann passiert, mit der Prüfungsvorbereitung, ist wieder ein ganz anderes Kapitel.

Mathematik, das Fach wo du die meisten Schwierigkeiten hast. Wird dir dieses Jahr endlich der "Sprung" auf die 3 gelingen?
Es geht nicht anders, er muss mir gelingen. Dieses Fach könnte mir das Genick abhauen, in der Prüfung und im Abschlusszeugnis. Dieses Fach hat mir mit Abstand in der M9 die meisten Nerven gekostet und auch meinen Eltern. Ich habe in den Ferien, Aufgaben geübt um vorbereitet zu sein. Man kann natürlich jetzt nicht erwartet, das ich zum Mathe-Guru schlechthin werde, aber ich werde mitschwimmen können, wenn weitermache, da wo ich aufgehört habe. Also auch zuhause, wenn die Schule wieder begonnen hat zu üben.

"....Fach hat mir mit Abstand in der M9 die meisten Nerven gekostet und auch meinen Eltern..."

Hast du Angst vor diesem Schuljahr. Ganz ehrlich?
Wenn ich ehrlich, ja. Ich habe natürlich Angst, nach diesem letzten Schuljahr, schießt einem viel durch den Kopf. Was schief gelaufen ist und was man besser machen will.

Vor was hast du denn genau Angst?
Vor allem Angst vor der Zukunft. Am letzten Abend bei der England Großfahrt, saß ich kurz vor Mitternacht auf umgeknickten Baum unten am Strand. Diese 30 Minuten, habe ich über alles nachgedacht, was passiert ist und was passieren wird. Das schlimme ist, man kann es nicht mehr rückgänig machen und auch die Zukunft vorhersehen. Ich muss es mir selbst ankreiden, aber solche Sachen beschäftigen einen schon sehr stark. Es zerrt regelrecht an den Nerven.

Meinst das dich deine Angst durch die M10 begleiten wird?
Das weiß ich nicht. Ich glaube, wenn der Erfolg wieder zurückkommt und die Noten stimmen, werden diese Ängste schnell per se sein.

Was verstehst du unter Erfolg?
Man Ziel war nie Klassenbester zu werden. Nie, das war noch nie mein Ideal, der beste zu sein. Und auch meine charakterlichen Eigenschaften, sind nicht so gestrikt, das ich der beste sein muss. Ich bin ehrgeizig, aber nicht süchtig danach, die Nummer 1 zu sein. Schulischen Erfolg definiere ich damit, das weniger 4er, 5er und 6er dabei sind. Das diese drei Noten, wenn sie vorkommen wirklich die Seltenheit sind und in einer Notenbilanz auch vom Lehrer als "Ausrutscher" gesehen werden können. Aber wenn in einem Fach bei Exen, zwei 5er drinnenstehen und in der Probe zwei 4er, dann ist das kein "Ausrutscher" mehr. Ich muss bei Proben nicht der Beste sein. Aber wenn man zu den besten 5 der Klasse gehört, ist das schon schön. Wenn man schulischen Erfolg hat, ist die allgemeine Laune automatisch besser.

Bestimmt somit der schulische Alltag deine Laune?
Nicht direkt. Aber ich meine, wenn man in der Schule nicht gut ist, dann bedrückt doch das einen automatisch, oder nicht? Mir waren meine Schulnoten eigentlich noch nie egal. Mich hat das schon immer beschäftigt, wenn´s gut oder schlecht lief. Wenn es gut läuft, ist man natürlich in einer positiveren Stimmung als wenn es schlecht läuft.

Wie wirst du morgen in die Schule gehen, mit welcher Einstellung oder welcher persönlichen Erwartungshaltung?
Mit einer offenen, ich weiß nicht genau, was mich morgen erwartet. Der Lehrer ist der gleiche, das ist schon mal positiv. Ich bin auf den Stundenplan gespannt, nach der Schule richtet sich meine Terminplanung nun mal. Ganz ehrlich gesagt, ich bin froh wenn es rum ist. Ich muss für mein Ziel hart arbeiten, es wird wirklich eine harte Zeit. Aber ich bin froh, wenn ich mein Abschlusszeugnis nehmen kann und sagen kann: Leute, ich hab´s euch gezeigt, ich kann´s. Ich möchte im Juli 2010, das Kapitel nochmal gut zu Ende schreiben. Die Schule mit einem lächeln verlassen und sagen, jetzt geht ein neuer Lebensabschnitt los. Nicht mehr und nicht weniger.

Wirst du deine Schulzeit vermissen?
Eigentlich eher weniger. Wir haben zwar in der Klasse selbst viel Spaß. Aber um ehrlich zu sein, ich habe nur sehr wenige oder fast gar keine Freunde in dieser Klasse mit denen ich privat was zu tun habe. Meine Freunde, habe ich woanders. Meine beste Freundin kommt aus Zuchering, mein bester Freund aus Karlshuld, der hat im September seine Ausbildung begonnen. Vom dem Bereich her gesehen, werde ich da nicht viel vermissen.

Wirst du deinen Abschluss berauschend feiern?
Das weiß ich noch nicht, wie gut er ausfällt. Wenn er richtig gut ist, so wie, mein Lehrer sowohl auch meine Eltern das erwarten, darf ich berechtigt berauschend feiern. Aber die richtige Feier, gibt es erst auf dem Bundeslager in Wolfsburg. Da wird zwar nicht gefeiert, wie das manche hier denken. Aber kann man in der neue von Freunden abends, doch entspannt sich freuen, das es vorbei ist. Ich werde sicher nicht besaufen.

"....Ich werde mich sicher nicht besaufen..."

Also wird das Bundeslager "Leinen los..." zu deinem Lager des Entspannens?
Es wird ein gutes Lager werden, denke ich. Ich werde dieses Lager natürlich intensiver erlauben, befreiter erleben, weil der ganze Druck weg ist. Es wird für mich wohl eines der besten Lager werden, das ich erlebt habe. Die Vorfreude ist entsprechend groß, aber aktuell stehen die schulischen Dinge im Mittelpunkt. Das BuLa soll das Sähehäubchen auf den Abschluss bilden.

Möchtest du in der M10, nochmal zum Abschluss Klassensprecher werden?
Wenn ich gewählt werde, ist das in Ordnung, wenn nicht, auch recht. Ich poche nicht darauf, Klassensprecher zu werden. Isabell hat hervorragende Arbeit gemacht. Wenn ich mit Isabell gewählt werden sollte, wär es in Ordnung. Aber mich muss keiner wählen, ich werde mich zur Wahl stellen. Das ich Verantwortung tragen kann und das man mir Vertrauen kann, habe ich schon öfters bewiesen, wenn nicht in der Schule, aber bei Freunden und bei den Pfadfindern.

Nochmal ein Schluss-Statement?
Ja, ich hoffe auf einen schönen Schulstart. Auf ein gutes Schuljahr, mit einem guten Abschluss. Und vor allem auf einen feierbaren Abschluss. Ich hoffe wir werden als gute M10 uns in die Vita unseres Lehres eintragen können. Und das er zurückblicken und sagen kann: das war eine wirklich gute Klasse.
In diesem Sinne, packen wir es an. Auf ein letztes Jahr, auf ein schönes Jahr. AK010 - Erfolg neu definiert ;-)

PROlive: Träumerwetter

Dieses regnerische kalte Wetter läd zum Träumen und schwelgen mit melanchonischer Hintergrundmusik von Clueso ein.
Allerdings sollte man das Schwelgen und Träumen im Unterricht lassen, auch wenn ein Fensterplatz woll ebenso einläd. Denn wenn man im Unterricht, dann kurzerhand gefragt wird und dann völlig überraschend irgendwelchen zusammengereimten und eingesagten Stuß von sich gibt, macht das einen eher schlechteren Eindruck. Als wenn man wach dem gesprochenen Worten des Lehrers lauscht und es auch schriftlich umsetzt.
Besonders für mich mathematischen Grobmotoriker, wäre träumen im Unterricht, der sichere Tod. Ideal eignet sich dieses Wetter, indes für zuhause. Ob dort sich mal an den Schreibtisch zu setzen und die Einträge durchzulesen. Denn auch wenn keine Ex sich angekündigt, es schon besser, wenn man zu wenigen Leuten gehört, die noch etwas in Erinnerung haben von der letzten Stunde. Besonders in Fächern wie GSE und PCB, ist das eine gute Lösung. Denn es schon mal möglich, das die GSE-Stunden nur montags und freitags stattfinden, weil dazwischen sich einfach keine Zeit für das Fach findet. Denn dann ist einfach mal das durchgenommene von Montag, am Freitag schlichtweg futsch.
Jetzt ist der Herbst richtig in deutschen Fluren angekommen. Der warme Pullover ersetzt das trendige T-Shirt, Jeans die kurze Hose. Das Schmuddelwetter lädt zum zuhause bleiben ein. Die erste der Jahreszeiten der Besinnung ist angekommen. Der Winter wird wohl noch besinnlicher, auch weil wir uns dann mit großen Schritten Weihnachten nähern. Jetzt September, der eigentlich auch schon wieder zur Hälfte vergangen ist. Bis wir sehen, ist es Oktober. Und ehe wir uns versehen, starten die Herbstferien vom 02. November - 07. November. Sind unter dem Strich 6 Wochen, Schule. Und der erste Part des neuen Schuljahres vergeht ohnehin schneller als man denkt und ist somit auch teilweise der leichteste.
Warum? Weil dort meistens wiederholt wird. Wir (die M10) hat ja den kleinen Vorteil, das wird bereits drei Wochen vor Schulende mit dem M10-Mathe-Stoff angefangen haben. Das heißt es ist eine Grundlage geschaffen, für die M10. Genau das was in der M9 durchgenommen wurde, habe ich geübt. Steigung berechnen, Achsabschnitt berechnen, Funktionsgleichung aufstellen, Schnittpunkte der Geraden ausrechnen.
Auch bis Weihnachten ist es dann nicht. Der Heilligabend fällt dieses Jahr ganz komisch. Er fällt auf einen Donnerstag. Das heißt wir müssen bis zum Mittwoch in die Schule, eher der wohl erste größere Teil der M10 abgeschlossen ist. Alles was bis hier "versaut" hat, an Noten kann nur noch schwer im 2. Teil ausmerzen. Denn ab Februar beginnt die Prüfungsvorbereitung. Darum wollte man bis Dezember, Zeit opfern und am Ball bleiben.
Der Herbst wird zum Winter übergehen, mit der Zeit. Es wird noch kälter, man hält sich logischerweise lieber drinnen auf, als draußen. Und freut sich umso mehr, morgens einen warmen Kaffee zu sich nehmen zu können.
Früher oder später, stehen dann die Prüfungen vor der Tür. Es könnte richtig dumm laufen, das gleich nach den Pfingstferien die schriftlichen Prüfungen in den Hauptfächern beginnen. Darum solte man die Pfingstferien (eigentlich ein warmer Monat) auch nutzen, um zu lernen. Denn danach geht´s um das, worauf man sich vier Jahre vorbereitet hat. Der eine mehr, der andere weniger. Und jeder möchte seinen Abschluss gerechtfertig richtig feiern.
Das letzte Schuljahr soll nochmal Anlass zum Feiern geben, besonders am Ende, wenn die nötigen Punkte für einen guten Abschluss eingefahren sind.
Und spätentens dann kann man auch das Träumerwetter genießen, ohne vor Wissensverlust Angst haben zu müssen ;-)

In diesem Sinne, auf gutes letztes Schuljahr
auf erfolgreich Abschlüsse und nochmal erfolgreiche Monate in der M10

PROlive - Last chance, to make a change, Start der M10



Samstag, 12. September 2009

PROsports: FC Ingolstadt erfüllt seine Pflichtaufgabe – 4:1-Sieg gegen Bremen II


Nach den Kantersiegen zuhause gegen Erfurt (5:0) und Burghausen (6:0) lässt der FC Ingolstadt nun als „Heimmacht“ eine weitere Torflut folgen. Gegen die U23-Mannschaft von Werder Bremen fuhr man den erwarteten Pflichtsieg mit 4:1 ein.

Dem Kellerkind der Liga, Werder Bremen II plagten gegen Ingolstadt Personalsorgen. Der Werder-Coach musste vier Stürmer aufbieten, davon spielten zwei auf Mittelfeldpositionen. Grund für die Personalnot war, dass einige U20-Nationalspieler von einem DFB-Lehrgang verletzt heimkehrten.
FC-Trainer Host Köppel, musste auf Markus Karl verzichten. Karl musste letzte Woche das Training abbrechen und nahm krank auf der Tribüne, Platz. In der Defensive nahm Ralf Keidel die Position des linken Außenverteidigers ein. Robert Fleßers und Malte Metzelder liefen als „Doppel-Sechs“ auf. Leitl und Buchner sollten die Flügelzange bilden, Zecke Neuendorf agierte als „hängende Spitze“. FC-Toptorjäger Moritz Hartmann war somit die einzige Spitze auf dem Platz.
Das Spiel im Tuja-Stadion begann ungewohnt spektakulär. Bereits in der ersten Minute, ging ein Raunen durchs Stadion, als Andreas Buchner seinen Schuss aus 16 Metern ans Quergebälk jagte. Im Gegenzug kassierte Ingolstadt dann gleich den Gegentreffer. Oehrl erzielte aus einem Konter heraus, das 1:0 für die „Werder-Bubis“. Doch der Wahnsinn sollte weitergehen. In der 3. Minute, ebenfalls im Gegenzug köpfte Kapitän Stefan Leitl nach einer Flanke von Andreas Buchner zum 1:1-Ausgleich ein. Zwei Tore in fünf Minuten, ein fulimanter Start. Doch das Spiel verflachte langsam. Es fehlte die Zuteilung im Spiel der Hausherren und die Anspielstationen. Nach einer Viertelstunde sollten die schwarz-roten wieder zu einer Torchance kommen. „Zecke“ Neuendorfs Ecke fand in Michael Wenczel einen guten Abnehmer, doch in letzter Minute konnte ein Werder-Akteur den Ball auf Linie klären. Bis zur 37. Minute war die Luft raus im Spiel. Das Spiel gestaltete keine Mannschaft entscheidend. Viel Mittelfeld-Geplänke, wenig gefährliche offensive Aktionen. Der FC Ingolstadt versuchte sein Offensivspiel auf den linken Flügel zu verlagern, allerdings kamen die Flanken nicht dort an, wo sie hinsollten, nämlich zu den Stürmern. Erst in der 37. Minute gab es wieder eine offensive Aktion zu bestaunen. David Pisot lässt zwei Gegenspieler stehen und zieht aus über 20 Metern ab. Doch sein Schuss war nicht präzise genug um den Werder-Schlussmann Mieltiz Schwierigkeiten zu bereiten. Danach sollte der 1:0-Torschütze Oehrl, wieder in den Blickpunkt rücken. Doch seinen Schuss aus kurzer Distanz, konnte FC-Schlussmann Lutz, gut entschärfen. Kurz vor der Pause (39.) versuchte es Malte Metzelder mit einem Distanzschuss, doch vergebens, der Schuss ging übers Tor.
Beide Teams kamen nach der Halbzeitpause ohne Wechsel zurück auf das Spielfeld. Ingolstadt nahm nun das Heft in die Hand und zeigte einen gewohnt souveränen Heimauftritt. Stefan Leitl hätte die Hausherren nun in Führung bringen können. Doch sein Volley (52.), nach Vorlage Zecke, wird vom Werder-Keeper abgewehrt. Den anschließenden Nachschuss, ermöglicht durch den Abpraller, konnte Moritz Hartmann nicht nutzen. Wenig später (57.) hatte Hartmann das 2:1 auf dem Fuß, doch sein Schuss ging hauchdünn am Kasten vorbei. In der 62. Minute konnte dann Hartmann den Führungstreffer für Ingolstadt bejubeln. Nach einer Traumkombination, konnten die Zuschauer im Stadion das 2:1 bejubeln. Leitl steil zu Braber, dann quer zu Hartmann, der bequem einschieben konnte. Braber kam in der Zwischenzeit für den zweiten „Sechser“ Robert Fleßers. Nun ging es Schlag auf Schlag, in einer Partie die Ingolstadt nun vollkommen unter Kontrolle hatte. Der FC04 dominierte das Spiel. In der 65. Minute war wieder Stefan Leitl gefordert. Nach einem Foul an Robert Braber, zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Stefan Leitl verwandelte den Elfmeter, ohne Probleme. 3:1 für Ingolstadt. Doch das war noch nicht alles. Nachdem Braber´s Treffer aufgrund einer Abseitsstellung nicht gegeben wurde (69.), durfte er wenig später dann doch jubeln. Nach einem schönen Steilpass von Leitl, schob der Niederländer unten links in den Kasten ein. Mit dem Joker Braber bewies Köppel ein gutes Händchen. Der 4:1-Treffer war das Sahnehäubchen einer guten Partie des Gastgebers in der zweiten Hälfte.
Diesen 4:1-Sieg sollte man allerdings nicht überbewerten. Die Schanzer haben ihre Pflichtaufgabe gegen den Tabellen-17. klar erfüllt. Allerdings war die erste Hälfte, abgesehen vom 1:1, schwach vom FC Ingolstadt. Die zweite Halbzeit war stark und nahezu ohne Makel. Bester Mann bei den „Schanzern“ war Kapitän Stefan Leitl mit zwei Toren und einer Vorlage. Nächste Woche steht ein schweres Auswärtsspiel gegen die OFC Kickers Offenbach an. Eine Woche später muss man in die Oberpfalz zum Rivalen nach Regensburg. In zwei Wochen steht das Gipfeltreffen mit dem SpVgg Unterhaching an.

FC Ingolstadt 04: Lutz (2,5) – Keidel (2,5), Pisot (3), Wenczel (3,5), Bambara (3) – Fleßers 3,5 (60. Braber/2), Metzelder(3,5), Buchner (2) (80. F. Gerber/-), Leitl 2 (73. Fink/-) – Neuendorf (3,5), Hartmann (2)
SV Werder Bremen II: Mielitz – Andresen (74. Matsoukas), Hessel, Maek, Schiller – Feldhahn, Stallbaum, Ayik (29. Gerdes), Zengin (82. Ronneburg) – Oehrl, Menga

Tore: 0:1 (2.) Oehrl nach Steilpass, 1:1 (3.) Leitl nach Flanke Buchner, 2:1 (62.) Hartmann nach Querpass Braber, 3:1 (66.) Leitl per Foulelfmeter, 4:1 (70.) Braber nach Steilpass Leitl,
Gelbe Karten: Andersen (Ball wegwerfen), Hartmann (Foul),
Zuschauer: 2886, Tuja Stadion - Ingolstadt-Ringsee

PROsports: Ingolstadt löst Pflichtaufgabe

Der FC Ingolstadt 04 siegt zuhause gegen Bremen II mit 4:1. Die Schanzer bogen einen 0:1-Rückstand um und lösten somit die Pflichtaufgabe gegen den 17. der Liga, mühelos

Bericht folgt in Kürze

Entschuldigung für den Ticker-Ausfall

Der Live-Ticker vom heutigen FC Ingolstadt-Heimspiel fiel aufgrund von Verbindungsproblemen im Stadion aus. Das tut uns sehr leid.
Den Bericht vom Spiel gibt´s allerdings noch heute.

Freitag, 11. September 2009

DJW-Live-Ticker: Ingolstadt vs. Werder Bremen II


Aufstellungen
FC Ingolstadt 04: Lutz –
SV Werder Bremen II:

Tore:
Gelbe Karten:
Zuschauer:

Statistik: Ingolstadt rangiert auf Platz 11 der Tabelle (3 Siege - 1 Remis - 4 Niederlagen). Werder II ist vorletzter der Tabelle (19.) und konnte bisher lediglich zwei Spiele für sich entscheiden.
Statistik: Die Hausherren sind die viertbeste Heimmannschaft (3 Siege - 1 Niederlage). Mit den Bremen-Bubis reist eine der schlechtesten Auswärtsmannschaften an (17. - 3 Punkte)



Donnerstag, 10. September 2009

PROblog - Heute Abend..

Heute Abend beginnt der Ausblick auf das M10-Schuljahr 2009/2010, das am 15. September beginnt. Heute Abend geht´s mit dem Post "Das verflixte zehnte Jahr" los.

Montag, 7. September 2009

PROblog - Bildershow von der England Großfahrt online

Jetzt endlich ist die Bildershow zur England Großfahrt 2009 online. Rechts an der Seite, wenn man ein bisschen runterscrollt kann man die Fotos bestaunen. Wer die Bilder in groß bestaunen möchte, muss einfach nur auf das Foto klicken, dann wird man ins das Picasa Fotoalbum umgeleitet.

PROblog - Alles rund um den DJW-Blog. Infos, Aktualisierungen, Umfragen & Meinungen.

PROWahl - Schattenkabinett, Opposition, Koalition was man alles über die Wahl wissen sollte

Wer am 27. September zur Wahl geht, sollte auch ein bisschen was über die Politik in unseren Lande wissen, die Parteien kennen und die wichtigsten Politiker kennen. Damit ihr gut informiert in die Wahlkabinen geht, hier ein kleines Wahl-Lexikon und ein paar Informationen.

Die aktuelle Regierung besteht aus den Parteien CDU/CSU und SPD. Beide Parteien stellen gleich viele Minister im Kabinett. Seit 2005 ist Dr. Angela Merkel die Bundeskanzlerin Deutschlands. Der Vize-Kanzler und zugleich auch Außenminister ist der jetzige SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier.
Bekannte und wichtige Minister, sind beispielsweise Karl Theodor zu Guttenberg (CSU). Er ist Wirtschaftsminister und beerbte den zurückgetretenen Michael Glos in seinem Amt. Auch Finanzminister Peer Steinbrück von der SPD hat ein sehr wichtiges Amt in der Bundesrepublik inne. Auch Umweltminister Gabriel (SPD) und Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU). Schäuble sorgte mit seinem Sicherheitswahn in der Republik für Aufersehen. Auch oft im Blickpunkt ist die Familienministerin Ursula van der Leyen (CDU). Chef des Bundeskanzleramtes ist de Maziere (CDU).

Als Favorit für den Wahlsieg gelten die beiden Parteien CDU/CSU und FDP. Beide Parteien würden gerne zusammen die Regierung bilden. Die letzte schwarz-gelbe Regierung gab es 1998. 1998 endete die 16-jährige Alleinherrschaft der schwarz-gelben unter Helmut Kohl. Gerhard Schröder löste die Regierung Kohl mit Rot-Grün ab. Es war der erste Wahlsieg für die SPD seit Helmut Schmidt 1974. Interessant früher also bis 1995 gab es einen Minister für Post und Kommunkation. Weil bis 1995 die Deutsche Post noch in Staatshänden war. 1995 wurde die Post privatisiert und das zuständige Ministerium aufgelöst. Allerdings ist die Deutsche Bahn noch in Staatshänden, hier ist der oberste Chef Wolfang Tiefensee der Verkehrminister. Das letzte Wort, hat allerdings das Kabinett unter Leitung des Kanzlers oder der Kanzlerin.

Die Union und FDP steht überraschender Weise für eine Lockerung des Kündigsschutzes beim Arbeitnehmer. In der Großen Koaliton war die SPD die ausschlaggebende Partei für Abwrackprämie und Konjunkturpakete. Die Union war anfangs dagegen. Trotzdem hat die SPD beim Volk eine schlechte Lobby. Scheinbar hat auch die Aktion von Yspilanti in Hessen der Partei zugesetzt. Als die Kandiatin auf den hessischen Staatskanzleisessel, plötzlich ein Bündnis mit der Linken eingehen wollte, obwohl vorher ausdrück eines ausgeschlossen wurde. Doch schon 1998 sorgte die SPD im Wahlkampf für eine Überraschung, als die Union ähnlich wie jetzt, die Wiederwahl ihres Kandidaten für´s Kanzleramt für einen Selbstläufer hielt.


PROwahl - alles um die Bundestagswahl am 27. September. Hintergrundinformationen, Prognosen & neues rundum die Wahl des Jahres.

PROwahl - Neue Umfrage. Wir wollen wissen wo sie am 27. September ihr Kreuzchen machen würden

Am 27. September steht die Bundestagswahl an. Du hast die Qual der Wahl. Wer wird dann die neue Regierung bilden? Alles ist denkbar. Schwarz-Rot, Rot-Grün-Gelb, Rot-Grün, Schwarz-Gelb. Noch ist die Wahl für keinen gewonnen. Sie können bei der DJW-Umfrage, ihre Stimme abgeben. Die Ergebnisse werden einen Tag vor der Wahl am 26. September ausgewertet.
Stimmen Sie ab!

Sonntag, 6. September 2009

PROsports - Ausgezaubert. Ingolstadt verliert in Braunschweig

Nachdem 6:0 gegen Burghausen, reiste der FC Ingolstadt selbstbewusst zum zweifachen Deutschen Meister Eintracht Braunschweig. Die Braunschweiger hatten vor dem Spiel bereits drei Niederlagen in ihrer Saisonbilanz stehen, eine vierte sollte nicht hinzukommen. Denn die Eintracht gewann mit 2:1 zuhause vor über 10.000 Zuschauern gegen ein minder engagierten Gast aus Ingolstadt.
Zwar konnte Moritz Hartmann die Schanzer in Führung bringen. Doch Ingolstadt lies nach und so konnte Braunschweig aus einem 0:1 ein 2:1 machen. Damit rangieren nun die "Schanzer" auf Platz 11 mit bereits vier Saisonniederlagen aus acht Spielen. Den Titel der besten Offensive der Liga müssen sie sich nun mit dem Tabellenführer SV Sandhausen (18 Tore) teilen.
Am Samstag bereits spielt der FC Ingolstadt 04 gegen den SV Werder Bremen II. Ob die Wundertüte der Liga, der FC04 nun wieder zuschlägt wie gegen Wacker oder schwach spielt wie in Braunschweig ist nur schwer einzuschätzen.

PROsports - Der DIE JUNGEN WILDENblog berichtet immer hautnah von den Spielen des FC Ingolstadt 04. Und was sonst noch alles mit Sport zu tun hat, gibt´s bei PROsports...

PROlive - Es herbstelt schon

So abrupt wie der Sommer endet, so abrupt beginnt der Herbst. Der Herbst lässt sich nicht lumpen und ärgert das Volk mit kaltem Schmuddelwetter und Regen. Gestern Abend hatte es in Karlshuld 15 Grad, gegen 16:30 Uhr. Abends sollte es noch kühler werden. Der Sommer 2009 ist vorbei. Zeit ein Resumee zu ziehen.
Der Juli war eher verregnet, aber trotzdem warm. Morgens marschierte ich beim kühlen Morgenwetter mit Jeans in die Schule und hochgekrempelter Jeans wieder aus dem Schulgebäude. Warum? Weil es mittags immer richtig warm wurde.
Im August lies sich der Sommer nicht lumpen und verwöhnte Deutschland und Europa mit seinen warmen Temperaturen. Auch nach England schwappte das Sommerwetter über. Bei unserer 15-tägigen Großfahrt, regnete es lediglich zur zweimal. Aber auch nur kurz, also nicht typisch englisch wo es mehrere Stunden ohne Ende durchregnet. Kurze Hose, T-Shirt waren Pflicht. Bis Anfang September ging es weiter mit warmen Wetter, nahe der 40 Grad. Deutschland sonnte sich braun. Doch nun mit dem Monatswechsel kam ein Wetterumbruch. Die Temperaturen gingen im Vergleich zum August in den Keller, aus warm wird mittelmäßiges fast kaltes Wetter. Der Herbst steht nicht nur vor der Haustür, er steht bereits im Flur. Nun müssen wir uns umstellen, auf eine schmuddlige Jahreszeit, bei der die Sonne spart. Und vor allem die Tage werden wieder kürzer, es wird bereits gegen halb acht dunkel. Jaja, es ist wieder soweit. Die Blätter fallen vom Baum, für manchen ist der Herbst eine dunkle Jahreszeit. Bei der man aber genauso gut wie im Winter, sich besinnen kann. Überlegen kann und sich Zeit für sich nehmen kann. Einfach mal ins Bett kuscheln, ein Buch lesen oder in Erinnerungen schwelgen. Es ist jedem selbst überlassen, wie er den Herbst nutzt. Eines ist klar, auch wenn es Herbst ist, es geht welcher dem auch jeden Tag trotzdem die Sonne auf ;-)


Die Losung für den Herbst:
"Nutze die Zeit um auf dich selbst einzugehen. Setze dich mit dir selbst auseinander und nimm dir Zeit für dich."

PROlive - Die Rubik für´s Leben. Ungewöhnliche Geschichten aus dem Leben.

Donnerstag, 3. September 2009

PROlive - England-Deutschland sind schon ewige Welten

Ich gab bereits die Hoffnung auf, das meine Postkarte für meine Großeltern und für meine Mama überhaupt noch ankommt. Doch vor zwei Tagen, fast ein ganzes Monat nachdem ich die Karte weggeschickt hatte, kam sie in Deutschland an.
Beim ersten London-Trip am 4. August kaufte ich Postkarten, fünf an die Zahl. Eine für Mama, eine für Oma und Opa, eine für die Tante, eine für eine Freundin. Am gleichem Tag selbst, schrieb ich dann bereits einige Karte. Den Rest im Laufe der Tage. Die Postkarten warf dann MiPo am 8. August in London ein. Er war mit ein weiteren Pfadis bei einem London-Trip abends in der Stadt unterwegs.
Bereits am 15. August, fragt ich, ist die Postkarte angekommen. Eine Woche später meine Mama schon, die Karte kommt wohl nicht mehr. Dann schreibt mir MiPo eine Nachricht, die Hoffnung stirbt zuletzt, seine Postkarte, hat erst kürzlich den Empfänger erreicht. Dann unverhofft kommt oft, trudelt vorgestern die Postkarte aus London Town ein. Unfassbar!
Wie kann man sich erklären? Luftpost, wird gewartet, bis eine gewisse Menge an Briefen für´s Ausland erreicht wird. Briefpost? Komische Wege, werden da wohl bei der britischen Post gegangen, bis die Postkarte aus London nach einem Monat dann schließlich im Herzen Bayerns ankommt. Vielleicht wandert der Brief von London erst über Frankreich nach Bonn. In Bonn ist bis heute die Zentrale der Deutschen Post (bis 1995 in Staatshänden und Bundespost). Und wandert dann in die Zentrale Poststelle für Bayern, München-Freising, anschließend nach Ingolstadt oder Neuburg/Donau und landet dann in Karlshuld bei der Post. Keine Ahnung, aber es hat gedauert, bis die Karte ankam in Deutschland. Einfach Wahnsinn. Sogar die Karte aus der polnischen Hafenstadt Danzig (Gdansk) fand schneller den Postkasten meiner Eltern.

PROlive - Die Rubik für´s Leben. Ungewöhnliche Geschichten aus dem Leben.

Mittwoch, 2. September 2009

PROsports: Schanzer verzaubern Tuja-Stadion – 6:0-Sieg gegen Rivalen Burghausen

Was für ein Fußballabend im Ingolstädter Tuja-Stadion. Die Schanzer siegten gegen den Rivalen aus Burghausen mit 6:0 (3:0). Für den ehemaligen FC04-Trainer Jürgen Press (jetzt Burghausen) gab es in Ingolstadt nichs zu holen...

Es war die richtige Antwort, auf die Kritik an der Mannschaft. Die richtige Antwort, nach drei glanzlosen Auftritten gegen Osnabrück (2:5), Dortmund II (0:1) und Kiel (2:2). Gegen den SV Wacker Burghausen zeigte die Köppel-Elf eine rundum überzeugende und offensiv brilliante Leistung. Nun stellt der FC Ingolstadt mit 17 Toren in sieben Spielen die beste Offensive der Liga.
Mit Jürgen Press, sollte ein alter Bekannte ins Stadion in Ringsee zurückkehren. Der gebürtige Hepberger war dreineinhalb Jahre Trainer bei den Schanzern. Mit Press stieg der FC Ingolstadt in die Regionalliga Süd auf. In der ersten RL-Saison wurde der FC Ingolstadt zur „besten Auswärtsmannschaft Deutschlands“. Besonders mit seiner defensiven Einstellung, holte Press auswärts viele Punkte. Doch diesmal ging er leer aus. Er musste sich in Ingolstadt mit 0:6 geschlagen geben.
Leitete das Schützenfest in Ingolstadt ein: Malte Metzelder mit seinem 1:0



Die Ingolstädter begann sofort offensiv. Bereits nach sieben Minuten führten die Gastgeber. Malte Metzelder staubte aus kurzer Distanz zum 1:0 ab. Die Ingolstädter Angriffe rollten weiter munter aufs Burghauser Tor. Riemann musste bereits nach einer Viertelstunde wieder hinter sich greifen. Moritz Hartmann machte mit seinem Kopfballtreffer seinen 6. Saisontreffer perfekt. Die Vorlage lieferte Kapitän Stefan Leitl. Dann tauchte zum ersten Mal Burghausen vor dem Tor auf. El Haj Ali, prüfte Schlussmann Lutz, doch er konnte glänzend parieren. Mit dem Pausenpfiff, erhöhte Ingolstadt auf 3:0. Riemann wusste sich nicht anders gegen Hartmann zu helfen, als mit einem Foul. Der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Elfmeter sind eine Sache für Stefan Leitl, der zum 3:0 traf.
Moritz wir lieben dich. Moritz Hartmann erzielte mit seinem 2:0 zugleich seinen 6. Saisontreffer

Burghausen gab trotz des deutlichen 0:3-Rückstandes nicht auf und kämpfte. In der 53. Minute konnte Lutz den Seitfallzieher von Cappek entschärfen. Im Gegenzug (55.) köpfte Michael Wenczel zum 4:0 ein. Der FC Ingolstadt spielte nun weiter offensiv weiter und zeigte den 3.600 Zuschauern ein regelrechtes Offensivspektakel. Die Mittelfeldzange Buchner-Leitl-Zecke arbeitete reihenweise Chancen heraus. Außerdem waren diese drei Spieler die laufstärksten im Spiel. Jürgen Press hatte spätentens jetzt auf der Trainerbank von Wacker nichts mehr zu lachen. Markus Karl erhöhte in der 72. Minute auf 5:0. Aus 20 Metern zog der defensive Mittelfeldspieler ab und traf. Burghausens Keeper Riemann sah bei diesem Gegentreffer nicht allzu gut aus.
Sechs Minuten vor dem Ende, machte der eingewechselte Fabian Gerber die Klatsche für Burghausen entgültig perfekt. Er erzielte als Joker das 6:0. Burghausen ging mit zerissenen Fahnen sang- und klanglos unter. Doch schon am Freitag ,steht dem FC Ingolstadt ein weiterer schwerer Gegner ins Haus.
War deutlich bedient nachdem Spiel: Wacker Burghausens Teamchef Jürgen Press

Das 6:0 gegen Burghausen, war für Ingolstadt der höchste Ligasieg in der Vereinsgeschichte. Und damit auch der höchste Sieg im Tuja-Stadion. Am Samstag geht´s für die Schanzer bereits gegen den TSV Eintracht Braunschweig (10. Platz.). Das nächste Heimspiel findet am Samstag, 12. September um 14:00 Uhr im Tuja-Stadion gegen Werder Bremen II statt.
Statistik (höchste Heimsiege des FC Ingolstadts): 6:0 gegen Wacker Burghausen (3.Liga), 5:0 gegen Rot-Weiß Erfurt (3. Liga), 4:0 gegen SC Freiburg (2. Liga), 4:0 gegen 1. FC Kaiserslautern II (Regionalliga Süd, 1. Saison)

FC Ingolstadt 04: Lutz (1,5) – Keidel (2), Pisot (2,5), Wenczel (2,5), Fleßers (3) – Karl (3), Metzelder (3), Buchner (1,5), Leitl (2) (65. Bambara, 3), Zecke Neuendorf (2) (72. Gerber, 3) – Hartmann (2,5) (72. Wohlfahrth, 3,5)
SV Wacker Burghausen: Riemann – Gorka, Hertl, Kresin, Burgkhard – Kokocinski, Nebihi (71. Wolf), Burcia, Cappek (75. Grübl) – Fikiri El Haj Ali (71. Belleri)
Tore: 1:0 (7.)Metzelder, Abstauber, 2:0 (13.) Hartmann nach Flanke Leitl, 3:0 Leitl (45. - FE), 4:0 (55.) Wenczel, 5:0 (72.) Karl, 6:0 (85.) Gerber

PROsports: Ingolstadt verzaubert Zuschauer im Tuja-Stadion - 6:0-Sieg gegen Burghausen

Es war ein klasse Spiel, was der FC04 zuhause vor 3600 Zuschauer zeigte. Mit einem 6:0 kam der SV Wacker Burghausen unter die Räder.
Spielbericht folgt.

Dienstag, 1. September 2009

PROsports - Der Ex-Trainer kehrt zurück an die Donau

Am morgigen Mittwoch, gibt es ein Wiedersehen mit dem ehemaligen FC Ingolstadt-Trainer Jürgen Press. Der Hepberger trainierte den FC04, von 2004 - Anfang 2008. Er stieg mit dem FC Ingolstadt von der Bayernliga in die Regionalliga Süd auf. Außerdem förderte Press die heutigen Mittelfeldsäule Andreas Buchner. Der Außenspieler gilt als eines der größten Talente in der Mannschaft des FC04, außerdem avanchierte Buchner zum Publikumsliebling.
Nachdem der Vorstand, nicht daran glaubte, das Ingolstadt mit Press ins Unterhaus der Bundesliga aufsteigen könnte, wurde er beurlaubt. Drei Tage später, wurde der neue Trainer Thorsten Fink vorgestellt. Auch Fink ist nun Schnee von gestern. Zwar stieg der Bayern-Ex-Spieler mit dem FC04 in die 2. Liga auf, wurde allerdings in der Rückrunde der Zweitliga-Premieren-Saison entlassen. Auch der Trainerwechsel brachte nicht mehr fiel, der FC Ingolstadt stieg mit nur einem Sieg in die 3. Liga ab. Das Traineramt durfte Horst Köppel neben Michael Wiesinger fortführen.

Seit Beginn der Saison ist Jürgen Press Trainer des SV Wacker Burghausen. Die Oberbayern nahe der österreichischen Grenze haben einen fulminanten Start für Burghauser Verhältnisse hingelegt. Aktuell rangieren sie auf Platz drei der Liga. Die Bilanz ist eindeutig, 4 Siege - 1 Remis - 1 Niederlage und 14 Punkte. Die Burghauser sind gut in die Liga gestartet. Der Start der Schanzer war eher holprig, anders haben sich die Donaustädter den Start in ihre "Wiedergutmach" Saison vorgestellt. Die Elf von Horst Köppel hat nur zwei Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz und bereits sieben Punkte Rückstand auf einen Aufstiegsplatz. Bisher konnte der FC Ingolstadt nur zweimal gewinnen und hat bereits drei Spiele verloren. Platz 12 verdeutlicht diese Bilanz.

Doch Wacker Burghausen ist ein kleiner Angstgegner der Schanzer. In der Aufstiegssaison, konnte man nicht siegen. Zuhause trennte man sich 1:1 und in Burghausen verlor man 0:2. Damals brach die 7-Spiele-Ungeschlagen-Serie der Ingolstädter. Gegen den SV Wacker tat sich die Mannschaft immer schwer. Auch das Spiel morgen im Tuja-Stadion wird nicht leicht werden. Denn Wacker will seine Erfolgsserie fortführen. Allerdings sind die Schanzer hochmotiviert. Die Frage ist nur, ob der FC04 den späten Ausgleichstreffer in Kiel (93. Minute) bereits verdaut hat.

Gerüchten nach, soll der FC Ingolstadt auch einen neuen Keeper suchen. Doch der Ex-Trainer kehrt nur für ein Spiel zurück an die Donau. Falls Jürgen Press mit seinem Wacker Burghausen in Ingolstadt gewinnen sollte, wäre es eine Revanche für den Ex-Trainer der Schanzer. Der im Januar 2009 geschasst wurde.
HINWEIS: Das Spiel FC Ingolstadt vs. SV Wacker Burghausen gibt es eventuell im DJW-Live-Ticker zum Bestaunen. Anpfiff im Tuja-Stadion ist um 19:00 Uhr.

PROsports - Deutschland im neuem Dress

Die DFB-Elf spielt ab November 2009 im neuem Dress. Die neuen Trikots vom jahrezehntelangem Hauptsponsor Adidas, wurden heute in einer deutschen Boulevardzeitung präsentiert. Die Trikots unterscheiden sich stark vom aktuellem Dress, mit den Deutschland Vize-Europameister 2008 wurde.
Der Herzogenauracher Sportausrüster hat sich was neues-altes ausgedacht. Das Wappen des DFBs mit den drei Sternen wird nun schwarz umrandet. In den Sternen ist klein das Jahr des Titelgewinnes (54, 74, 90) zu sehen. Die Nummer ist obenlinks platziert. Das Trikot kommt allerdings erst Ende Oktober, Anfang November auf den Markt, wenn die WM-Auslosung vorrüber ist. Das Trikot gefällt mir eigentlich schon gut. Vielleicht laufe ich ab Weihnachten 2009 im neuem Deutschland-Dress herum.

Montag, 31. August 2009

PROstuff - Bunte Kabinettstückchen - alles scheint möglich bei der Regierungsbildung. Doch will das Volk auch wirklich?

Langsam fragen sich die Bürger, sind wir hier im Malkasten? Den die Gewinner und Verlierer der Landtagswahlen im Saarland, Sachsen und Thüringen malen sich munter ihre Wunsch-Regierungskoalitionen. Von Rot-Rot über Schwarz-Gelb-Grün scheint alles möglich. Hauptsache, an die Macht.
In Sachsen deutet alles auf Schwarz-Gelb an, auch eine große Koalition mit Schwarz-Rot scheint möglich. Doch eins ist klar, der bisherige Ministerpräsident bleibt wohl Tillich.
Im Saarland, möchten drei an die Macht. Maas, Müller und Lafontaine. Hier könnte die Linke, eventuell an die Macht kommen bzw. den ersten Ministerpräsidenten im Westen stellen.
In Thüringen, ist Dieter Althaus klar gescheitert. Zwar ist die CDU weiter stärkste Partie, aber die Linke sitzt mit nur 4 Prozent Rückstand, der großen Volkspartei im Nacken. Althaus schließt allerdings einen Rücktritt weiter aus.

Durch diese überraschenden Wahlergebnisse sollte der Bundestagswahlkampf eine Wendung bekommen. Denn die CDU/CSU mit ihrer K-Kandidatin Angela Merkel, sah sich ja bereits im Bundeskanzleramt. Doch jetzt könnte es nochmal eng werden. Die Union lies ein klares Konzept im Wahlkampf bisher noch vermissen. Keiner der Bürger weiß bisher genau, welche Partie, was will. Einzig die FDP, die den Mittelstand stärken will. Doch auch bei den Liberalen knistert es. Denn wenn die Union weiter Stimmen verliert, könnte die Regierungsbeteiligung der FDP auch futsch sein. Sowohl Union als auch FDP wollen zusammen die Regierung bilden.
Doch in Sachen Regierung könnte die bisher schlecht abgeschnittene SPD noch ein Wörtchen mitreden. Schon 1998 hatte die Sozialdemokraten keiner auf den Zettel. Damals löste Gerhard Schröder die 16 Jahre bestehende Regierung von Helmut Kohl (Schwarz-Gelb) ab. Doch Schröder weilte auch nicht lange im Kanzleramt. Er stellte 2005 die Vertrauensfrage und bezweckte somit Neuwahlen.
Danach regierten SPD und CDU/CSU, die ja gerne, wenn es möglich ist ihre Regierungsarbeit nach dem 27. September 2009 beenden würden. Doch eine Große Koalition ist durchaus wieder denkbar. Denn wenn die Union ebenfalls weiter Verluste beklagen muss, könnte die Regierung mit den Liberalen unter Guido Westerwelle platzen. Doch die SPD will ja nicht mit der Union weiter regieren und ist darum weiter dringend auf Stimmenfang. Damit es vielleicht doch für eine Mehrheit Rot-Grün reichen würde. Von einer großen Koalition will keiner was wissen. Doch wenn der Bürger nicht genau weiß, wer denn jetzt die Regierung führen soll, wäre diese Möglichkeit auch wieder denkbar. Im Regierungspoker in Berlin, scheint wohl alles denkbar und nichts unmöglich. Denn wer an die Macht will, nimmt sogar die unmöglichsten Kombiniationen in Kauf. Eines ist ausgeschlossen, SPD+Linke. Das wird es auf Bundesebene nicht geben.
Allerdings ist die Wahl noch nicht richtig entschieden. Das Volk hat die Qual der Wahl.

Sonntag, 30. August 2009

PROstuff - Hat Deutschland einen neuen Schmidt?

Die Amtszeit von SPD-Bundeskanzler Helmut Schmidt (90) liegt nun fast schon über 20 Jahre zurück. Und man kann sich schon mal die Frage stellen, hat Deutschland einen neuen Schmidt?

Warum diese Frage? Denn aktuell steht Bundeswirtschaftsminister und Nachfolger des geschassten Michael Glos - Karl Theodor zu Guttenberg im poltischen Vordergrund. Der Franke und der Freiherr sorgte zuletzt für positive Aufmerksamkeit. Besonders seine Art, Dinge sachlich und ruhig anzugehen, macht ihn beim Volk beliebt. Allerdings sagt er auch sachlich aber in einer gewissenweise gnadenlos seine Meinung. Der CSU-Politiker, ist aktuell der beliebteste Politiker in Deutschland. Noch vor den beiden Kanzlerkandidaten Angela Merka (CDU) und Frank-Walter Steinmeier (SPD). Das Volk mag ehrliche und sachliche Politiker. Auf einer Wahlkampfveranstaltung wurde der Bundeswirtschaftsminister als sexiester Politiker begrüßt. Guttenberg fasziniert die Massen. Nur warum?
Der Senkrechtstarter des Bundeskabinettes hat der Kritik getrotzt, das er keine Ahnung von der Wirtschaft habe. Weil er ja nicht direkt aus der Branche kommt. Nun ist Guttenberg gerngesehener Gast auf Wahlkampfveranstaltungen und in Talksendungen. Wenn der Minister über Maßnahmen gegen die Wirtschaftskrise redet, wirkt das nicht langweilig. Sondern interessant. Es kommt darauf an, wie man dem Bürger die Themen näher bringen will. Guttenberg ist der Poltiker für das Volk. Die meisten verstehen, was er sagt.
Er kämpft um jede Stimme und kämpft für seine Partei. Der Bundestagswahlkampf war bisher minder interessant. Manch einer meinte, der Bundestagswahlkampf hat noch gar nicht begonnen. Die CDU/CSU scheint sich bereits ihres Sieges sicher zu sein. Die SPD hat nachdem Wahldebakeln der CDU in den drei Bundesländern wieder eine Chance. Die Wahl könnte nochmal richtig spannend und eng werden.
Könnte, aber muss nicht. Doch einer wird wie immer sachlich und ruhig bleiben. Der Volkspoltiker Guttenberg. Oder vielleicht in ein paar Jahren, Herr Bundeskanzler Guttenberg?

Donnerstag, 27. August 2009

PROsports: Bayern haben das Franzosen-Abo

Dem Deutschen Rekordmeister FC Bayern München hat nicht so hart getroffen als erwartet, in der Champions League Auslosung für die Gruppenphase. Die Münchner bekamen den französischen Meister Girodins Bordeaux zugelost, sowie Juventus Turin (Italien) und Macabbi Haifa (Israel).
Bereits letztes Jahr bekam der FCB einen französischen Gegner in die Gruppe gelost. Damals Olympuie Lyon. Die Gruppe ist machbar für die Münchner, die ja Ansprüche auf den Titel in der Königsklasse stellen. Auch Juventus Turin war vor einigen Jahren bereits Gruppengegner der Münchner. Werder Bremen machte im Viertelfinale vor einigen mit "Juve" Bekanntschaft. Mittlerweile steht der Ex-Bremer Diego im Diensten der Italiener.
Das Auftaktspiel bestreitet der FC Bayern am 15. September in Haifa.

Eine etwas schwierigere Gruppe erwartet die VW-Truppe aus Wolfsburg. Der Deutsche Meister muss gegen den Champions League Sieger von 2008, Manchester United ran. Außerdem wartet der UEFA-Cup-Sieger von 2007, ZSKA Moskau und Besiktas Istanbul auf die Wölfe. Vor zwei Jahren schied Überraschungsmeister Stuttgart sang- und klanglos als Gruppenletzter aus. Hoffentlicht blüht dem VfL Wolfsburg, dieses Unheil nicht.

Auch nicht gerade leicht, ist die Gruppe der Schwaben. Der VfB Stuttgart muss gegen die Glasgow Rangers, FC Sevilla (zweifacher UEFA-Cup-Sieger) und Unriea Urizena ran. Eine schwierige aber durchaus machbare Gruppe. Gegen Glasgow mussten die Stuttgarter bereits vor einigen Jahren ebenfalls in der Königsklasse ran.

Mittwoch, 26. August 2009

PROsports: Zurück in der alten Erfolgsstätte

Heute Abend hieß es, willkommen zurück an der Erfolgsstätte des FC Ingolstadt 04. Denn heute Abend schaute ich mit meinem Opa das Bayernligaspiel FC Ingolstadt II gegen Schalding-Heiding an. Die 2. Mannschaft des FC04 (bisher fünf Siege in Folge) verlor mit 1:3.
Trotzdem an der alten Erfolgsstätte des FC Ingolstadt, im MTV-Stadion (offizieller Name: Bezirkssportanlage Mitte) hat sich nichts verändert. Seit zwei Jahren hat der FC Ingolstadt 04, hier kein Pflichtspiel mehr bestritten. Vor zwei Jahren zog man ins umgebaute ESV-Stadion in Ringsee (offizieller Name: Tuja-Stadion) um. Im MTV-Stadion stieg der FC Ingolstadt, zweimal auf. Das letzte Spiel was hier bestritten wurde, war Ingolstadt gegen Unterhaching (2:0). Damals feierte man den Aufstieg in die 2. Liga. Jetzt spielen hier nur noch die Jugendmannschaften und die U23-Mannschaft der Bayernliga. Das MTV-Stadion hat sich überhaupt nicht verändert. Lediglich die Toiletten gleich rechts nachdem Eingang sind weg. Wer braucht sie auch noch in der 5. Liga?

PROlive: Jetzt geht´s los

Jetzt geht´s richtig los. Die Unterlagen für die Bewerbungen sind ausgedruckt, jetzt eingeheftet. Sie müssen nur noch weggeschickt werden.Heute geht auch die Vorbereitung auf die M10 los. Mit Mathe, Wiederholung M9 und bereits dem was wir in den letzten Wochen gemacht haben. Um das alte wieder ins Gedächtnis zu rufen, damit man gut gerüstet ins neue Schuljahr gehen kann.

Sonntag, 23. August 2009

PROlive: August Jobsearching

Nun sind die Würfel gefallen. Das Zeugnis lässt sich nicht mehr ändern, jetzt muss man das beste daraus machen. Und bewerben. Bei einigen Firmen habe ich bereits angerufen, ob sie denn für September 2010 ausbilden würden. Die Bewerbung für Audi ist bereits draußen. Nächste Woche folgen die nächsten beim Bauzentrum Mayer Neuburg, Munzinger Neuburg und Sonax Neuburg. Meine Bewerbung im Landratsamt, wird nun mit den anderen gesammelt. Jetzt geht´s los mit dem bewerben. Nächste Woche wird dann das Mathe-Buch in die Hand genommen. Start der Wiedergutmachung. Ab 15. September geht´s dann richtig los.

PROsports: War das bereits ein Fehlstart?

Nachdem schlechten Auftritt gegen Borussia Dortmund II mehren sich die Stimmen, das der FC04 mit einem Fehlstart in die Saison gestartet ist. Doch von solch einem Fehlstart wollen Spieler, Trainer noch Verantwortliche was wissen. Harald Gärtner, der Sportdirektor der Schanzer war lediglich sauer, dass seine Mannschaft, hohe Ansprüche stellt, es auf dem Platz aber nicht zeigt. Der Start des FC Ingolstadt ist für einen Favoriten auf den Aufstieg eher durchwachsen als souverän. Nachdem guten Auftritt zum Auftakt gegen Bayern II (2:0), liesen die Schanzer eine 0:1-Auswärtsniederlage gegen Aue folgen. Danach gab es wieder ein starkes Heimspiel gegen Erfurt mit einem 5:0 einen Kantersieg. Einen Kantersieg gab es auch in Osnabrück. Allerdings nicht für die Ingolstädter, nach der 2:0-Führung liesen sich die Gäste mit 2:5 abschlachten. Das 0:1 gegen Dortmund war nun der Höhepunkt eines schwachen Saisonstarts. Der FC04 lässt die nötige Konsequenz wie Konstanz wiedermal vermissen. Mittelfeld und Sturm hamonieren nicht und die Zuteilung fehlt im Spiel. Und wieder mal wird schön geredet. "Wir haben zwei Heimspiele gewonnen und hätten zwei Auswärtsspiele gewinnen müssen. Darum ist das kein Fehlstart", meinte Mittelfeldspieler Markus Karl. Der "Sechser" Karl, war gegen Dortmund einer der schwächsten. Die einzigen "Lichtblicke" an einem schwachem Ingolstädter Fußballabend, waren Stefan Leitl und Andreas Buchner. Sie versuchten das zu retten, was zu retten war. Stefan Leitl, der Kapitän spielte gute Pässe, doch sie fanden meistens keine Abnehmer. Ebenso Andreas Buchner, er wirbelte über den Flügel, doch auch seine Bälle wurden nicht genutzt. Auch die vom Trainer Horst Köppel angekündigten Personaländerungen, gab es nicht. Nächste Woche musst der Zweitligaabsteiger gegen den KSV Holstein Kiel ran. Am Mittwoch darauf geht´s dann schon gegen den SV Wacker Burghausen.

Freitag, 21. August 2009

PROsports: Nächste Niederlage für den FC Ingolstadt

Der FC Ingolstadt 04 konnte die 2:5-Niederlage der vergangenen Woche gegen Osnabrück nicht wiedergutmachen und verlor zuhause gegen Borussia Dortmund II mit 0:1.Die erste Halbzeit verschlief der FC04 total. Die Schanzer hatten sich viel vorgenommen für das Heimspiel. Trainer Host Köppel schenkte der gleichen Elf das Vertrauen, wie gegen Osnabrück. In der ersten Halbzeit, schoss Ötzedekin die Führung, nachdem ein Dortmunder per Flugkofpball an den Pfosten köpfte. Ingolstadt fand anfangs der zweiten Halbzeit keine Antwort auf diesen Rückschlag. Erst eine halbe Stunde vor Spielende verstärkte der Gastgeber die Offensivbemühungen und spielte ein paar gute Chancen heraus. Doch allesamt wurden nicht genutzt. Am Ende geht der FC04 aufgrund mangelnder Laufbereitschaft und fehlender Kreativität völlig zurecht als Verlierer vom Platz.Nächste Woche trifft der FC Ingolstadt 04 auf den KSV Holstein Kiel.

Donnerstag, 20. August 2009

England mal anders. Maxl in seinem very english Rückblick

England ein Land, das in einigen Bereichen, deutlich anders ist als Deutschland und mitteleuropäische Länder.
Es beginnt beim Verkehr. In England herrscht Linksverkehr, das heißt man fährt auf der linken Seite, nicht rechts wie in Deutschland. Erstmal ungewohnt, besonders beim Kreisverkehr. Doch bleiben wir beim Verkehrsverhalten der Engländer. In London. Unsere Gruppe steht an einer Fußgängerampel, mitten in der Stadt. Es ist rot, alle Engländer gehen über die Straße, weil kein Auto kommt. In Deutschland undenkbar. Bei uns wartet man brav bei rot, an der Ampel, egal ob ein Auto in Anfahrt ist oder nicht. Verkehrte Welt. Natürlich gibt es auch ein paar brave Engländer, die im Getümmel, bei rot stehen bleiben. England wacht er um 8:00 Uhr richtig auf. In Deutschland haben die Geschäfte um 7:00 Uhr meistens schon ihre Ladentüren geöffnet. Auf der englischen Insel öffnen die meisten Geschäfte erst um 8:30 Uhr. Um 7:00 Uhr ist in der Stadt noch richtig viel los, nur vereinzelt laufen ein paar Geschäftsleute an einem vorbei. So gesehen in der ostenglischen Stadt Norwich. Londons U-Bahn-System der „Underground“ ist ein Wahnsinns-Verkehrssystem. Es geht fast zweistöckig unter die Erde, riesig lange Rolltreppen führen runter zu den Bahnsteigen. Die U-Bahnen fahren im 2-Minuten-Takt, schnell von Ziel zu Ziel. Und das immer pünktlich. Der Londoner Underground ist der pure Wahnsinn. Auch die normalen Verkehrszüge fahren stets pünktlich. Auch im Medienverhalten ist England, ein wenig anders. Hier gibt es viele Zeitungen, handlich zum Lesen, gratis zum mitnehmen. Und teilweise, sind die Zeitungen zum „mitnehmen“ informativer und sachlicher als die, für die man zahlen muss. In Deutschland kennt man den üblichen Morgenablauf. Erst zum Bäcker, dann zum Metzger und dann zum Supermarkt. In England fallen zwei Schritte weg. Es gibt auf der Insel keine Bäckerei und auch keine Metzgerei. Alles kann im Supermarkt kaufen. Supermarkt im wahrsten Sinne des Wortes. Denn TESCO bestimmt in England den Markt. Selten dass man einen Aldi findet. Es gibt kein klassisches Brot, wie wir es hier kennen. In England gibt es nur „helles“ Brot, vor allem kleiner, alles abgepackt. Am Stück bekommt man hier wenig. Semmeln gibt es nicht wirklich. Was der Engländer zum Leben braucht, bekommt er im Supermarkt. Wieso erst zum Metzger und dann zum Bäcker rennen? Das englische Pfund, ich hab es verflucht. Die Münzgrößen lassen einen „Euroländer“ schier in die Verzweiflung rennen. Die 2-Pence-Münze ist sechseckig und viel, viel größer als unsere 2-Euro-Münze. Die 1-Pfund-Münze ist dagegen so groß wie unsere 20-Cent-Münze. Wer „klein“ zahlen will in England, muss erst seinen Geldbeutel durchwuhlen, bis er die richtigen Münzen gefunden hat. Allerdings hat das Pfund für uns seine Vorteile. Das britsche Pfund (offiziell Pfund Sterling), ist aktuell schwach. Man kann billig einkaufen, in England. Und das zahlt sich beispielsweise bei Kleidungsstücken richtig aus. Ich griff selbst zu und kaufte ein Paar Schuhe und ein tolles T-Shirt, für 15 Pfund. Das Engländer gegenüber Deutschen unfreundlich sind oder generell eher grantigerer Menschen sind, ist völliger Quatsch. Die einzigwahren „Grantler“ bleiben die Deutschen. Denn die Engländer, sind freundlich, besonders zu Pfadfindern. Die Pfadfinder sind auf der Insel gern gesehen und jederzeit willkommen. Der englische Akzent. Fast in jeder anderen Region, haben die Engländer verschiedene Akzente, die sich in Aussprache und Geschwindigkeit unterscheiden. Man muss manchmal schon genau hinhören, was der nette Herr, den meint. Die Häuser in England, sind wie man sie immer im Fernsehen sieht. Backstein ohne Putz an den Außenwänden. Trotzdem wirken die Häuser schön und gemütlich. London ist mittlerweile zu einer Überwachungsstadt geworden. Nach den Terroranschlägen vor wenigen Jahren, reagierte die Regierung mit CCTV. Das Überwachungssystem ist überall. In jedem U-Bahn-Schacht, in jedem Geschäft, in jeder Ecke der englischen Weltmetropole. London ist safe. Für uns sehr gewöhnungsbedürftig. Für die Engländer scheinbar kein Problem mehr. In Norwich haben wir unsere Rücksäcke an einen Baum gelehnt. Und sind etwa 20 Meter zu der anderen Gruppe, am anderen Baum an diesem Platz gegangen. Eine Polizistin wies uns daraufhin, wir sollen doch die Rücksäge dorthin mitnehmen, wo wir stehen. Sehr krass. Was in England bei einem Frühstück gegessen ist. Ist ebenfalls für uns sehr ungewohnt. Bei einem klassischen englischen Frühstück dürfen Bones und Mushroomes nicht fehlen. Schwammerl und Bohnen zum Frühstück, naja. Englischer Tee, schmeckt super, davon durften wir uns bei unserem „English Day“ auf der Großfahrt überzeugen. Das war´s nun von der England Großfahrt. Ich hoffe, ihr habt nun einen Einblick auf das Erlebte bekommen. Eine Reise nach England lohnt sich.

Mittwoch, 19. August 2009

Remake, the next part: Das Interview zur England Großfahrt


DIE JUNGEN WILDENblog England Großfahrt Remake

Maxi, wie hat dir die England Großfahrt gefallen?
Es war auf alle Fälle eine Klasse Großfahrt, bei dir ich mal wieder viele neue Leute, vor allem aus Spitalhof kennengelernt habe. Alles in einem eine total geile Großfahrt.

Welche Großfahrt war besser, Polen 2007 oder England 2009?
Beide Großfahrten, waren super. Aber ich denke, das England alleine von den Zeltplätzen einfach spitze war. Gilwell Park und Brownsea Island, wann im Pfadfinderleben hat man das schon?

Eure Sippe löst sich auf, aber bei der Großfahrt wart ihr nur zu zweit. Ist das nicht Schade?
Es ist schon irgendwie Schade. Weil die Feuersalamander seit Jahren nur in Form von Nina und mir auf Lagern in Erscheinung treten. Ausnahme Landeslager 2008, da waren wir zu viert. Allerdings, wäre es schon toll gewesen, wenn mehr Feuersalamander bei der letzten Fahrt der Sippe dabei gewesen wären.

Gibt es schon Pläne, wie ihr euch auslösen möchtet?
Da wurde einiges gesprochen, bei der letzten Gruppenstunde, allerdings war ich dort nicht da. Was genau nochmal zur Auflösung gemacht wird, wird bei der ersten Gruppenstunde im neuem Schuljahr besprochen.

Bei der nächsten Großfahrt wirst du deine Sippe dabei haben, war es eine gute Entscheidung, deine Sipplinge daheim zu lassen?

Die Kinder sind einfach noch zu jung, für das große Abenteuer „Großfahrt“. Vor allem London ist so pulsierende und große Stadt, die Kinder sind einfach noch zu „klein“.

Was war der schönste Moment auf der Großfahrt?
Die ganze Großfahrt war toll. Vor allem die Halstuchverleihung am BP-Gedenkstein auf der Insel wo vor 102 Jahren alles begann, war einfach der pure Wahnsinn. Auch der letzte Abend mit den englischen Pfadfindern war sehr toll und emotional. Ganz tief in mir drin, herrschte Abschiedsstimmung.

Es war deine vorest letzte Pfadfinderfahrt, wann steigst du wieder „voll“ ein?
Also wenn ich wieder einsteige, muss ich ja auch aussteigen. Ich steige ja nicht aus. Also ich setzte nur zwei Lager aus. Ich mache ja weiter die Gruppenstunden und bleibe weiter im Stamm tätig. Ich werde nur auf der Faschingsfreizeit fehlen und auf dem Pfingstlager. Auf dem Bundeslager „Abenteuer los, auf zu neuen Abenteuern“ werde ich höchstwahrscheinlich wieder dabei sein.

Das Lagerleben hat schon seine Eigenheiten? Wie läuft denn so ein Lagertag grob ab?
Meistens wird um 7:00 Uhr geweckt, um halb ist Frühstück. Dann geht es normalerweise um 10:00 Uhr mit dem Vormittagsprogramm weiter. Um 12:00 oder 13:00 Uhr gibt es Mittagessen. Um 15:00 Uhr kommt dann das für den Nachmittag vorgesehene Programm. 18:00 Uhr oder 19:00 Uhr ist Abendessen. Danach ist meistens ein kleines Abendprogramm, wie ein Lagerfeuerabend oder ein Abend für freie Verfügung. Nachtruhe war meistens offiziell, bei der Großfahrt um 22:30 Uhr. Die „größeren“ Sippen aus Karlshuld durften bis Mitternacht noch aufbleiben. Spitalhof hingegen, hatte die komplette offizielle Nachtruhe 22:30 Uhr ausgemacht.

Gab es auch einen richtigen Chillout-Tag auf der Großfahrt?
Ja, nachdem Hajk. Am Vormittag habe ich geschlafen. Ein Teil war da in London. Am Nachmittag war der Sportsday mit Fußball und so Zeug.

Ist schon klar, wo die Großfahrt 2011 hingehen wird?

Nein. Auf alle Fälle wird Spitalhof sicher nach Schweden fahren. Ich würde es echt super finden, wenn wir nochmal eine Großfahrt mit Spitalhof machen würden und vor allem nach Schweden. Aber das wird sich alles noch in den Leiterkreisen klären.

Gibt es eigentlich pfadfinderische Veranstaltungen, bei denen du noch nicht warst?
Ja, sicher. Ich war auf noch keinem World Scout Jamboree, das ist aber eine eigene Geschichte. Ich diversen Gremiensitzungen noch nicht, beispielsweise Landesversammlung und Bundesversammlung. Wenn ich über 16 bin, möchte ich mal zur Landesversammlung wählen lassen. Außerdem war als HELFER noch auf keinem Deutschem Evangelischen Kirchentag (DEKT). Wahrscheinlich bin in Dresden 2011 dann dabei. Auch das Bundeslager fehlt mir noch.

Wie hälst du es mit der Hygiene auf einem Lager?

Duschen, jeden Tag ist Pflicht. Morgens natürlich Zähne putzen und einen kurzen Blick in den Spiegel werfen. Kämmen ist manchmal luxus. Man kann sich die Haare, auch unterwegs mit den Händen irgendwie hinwurtscheln.

Wie schaut deine Zukunft bei den Pfadfindern aus?
Wie soll wohl diese Zukunft aussehen? Ich bin Sippenführer. Mehr ist aktuell nicht geplant. Ab 2011, werde ich wieder voll einsteigen auf Lagern. Was danach kommt, wird sich zeigen.

Wäre Materialwart keine Aufgabe für dich?
Es ist schon eine interessante verantwortungsvolle Aufgabe. Allerdings bevor ich nicht 16 oder 18 bin, werde ich diese Aufgabe, aus Mobiltätsgründen nicht antreten. Aber es wäre schon interessant.

Also du hoffst auf eine Schweden Großfahrt 2011?
Auf alle Fälle. Ich werde mich im Leiterkreis dafür stark machen, das wir nach Schweden fahren sollen und vor allem vielleicht mit Spitalhof.

2011 hast du keine Sippe dabei, ist das nicht etwas anders?
Natürlich ist es was anders. Du musst halt auf deine Sippe aufpassen, gehtst mit ihr auf Hajk. Und hast natürlich mehr Verantwortung. Es ist was anderes, als Sippling mitzufahren.


Dienstag, 18. August 2009

Die Feuersalamander lösen sich auf...

Die Feuersalamander verabschieden sich vom Stamm Totila. Nach fünf schönen Jahren, lösen wir uns auf. 2004 wurden wir auf dem Sippenlager mit unserem Sippenführer Simon Rohrer gegründet. Gründungsmitglieder waren Alex, Miri, Daniel, Nina, Maxi, Andi, Julian, Matze, Luca und Alex D. Doch mittlerweile sind wir noch zu sechst. Wir waren auf allen Pfingstlagern seit 2004 dabei. Wir waren auf dem Bundeslager "100 PRO - die Welt gestalten", auf dem Landeslager "Spuren" 2008. Und auf der Polen und England Großfahrt dabei. Doch nun sind wir noch zu sechst. Vor zwei Jahren, haben wir den Chincilla die Birigt aufgenommen. Zuletzt waren nur noch Nina, Maxi, Alex D., Birgit, Luca und unsere Sippenführerin Sabi dabei. Sabi übernahm uns nachdem unser alter Sippenführer Simon vom Bund eingezogen wurde und dann nach Darmstadt zum Studieren ging. In den letzten traten fast nur noch Nina und Maxi auf Lagern in Erscheinung. Trotzdem hatten wir immer viel Spaß in den Gruppenstunden. Auch weil Maxi und Nina ab sofort selbst eine eigene Sippe leiten werden, verabschieden wir uns. Wir hatten in den letzten fünf Jahren, viel Spaß und waren auf vielen Lagern. Die Feuersalamander bleiben weiter im Stamm in irgendwelcher Weise erhalten. Man soll aufhören wenn es am schönsten ist. Denn ist nicht alle Tage, wir bleiben weiter da, keine Frage.

Samstag, 15. August 2009

PROscouts - I´m back..

Es war eine großartige Großfahrt, über die 15 Tage. London ist eine riesige Stadt, in England regnet es doch nicht so viel wie anfangs gedacht und ich hab mal wieder allerhand Leute kennengelernt.
Mehr von der England Großfahrt gibt es in den kommenden Tagen, nachdem ich mich ausgeruht habe.

Freitag, 31. Juli 2009

Das war´s – SOMMERFERIEN 2009

Nun ist es endlich soweit. Die Sommerferien gehen endlich los. Verdient haben sie sich alle. Alle Lehrer, Schüler und der Rest natürlich auch. Für die Schüler gehen die Ferien mit der Zeugnisübergabe los. Gesetzlich startet der große sechswöchige Sommerurlaub erst am 03. August. Tausende Blockblätter wurden vollgeschrieben, aber Tausende Wörter richtig oder fast richtig geschrieben, Millionen langweilige Unterrichtssekunden überlebt, viele Proben geschrieben und bei uns in der Klasse Tausende Tassen Kaffee konsumiert.
Grundsätzlich sollte man an dieser Stelle erwähnen, es war ein anstrengendes Schuljahr. Das jetzt Gott sei Dank, in die Ferien übergeht.
Für mich geht´s gleich Morgen weiter. Das große Highlight des Jahres 2009 steht auf dem Programm. Die 11. Großfahrt des Stamm Totila führt nach England. 60 Pfadis, davon 20 aus Ingolstadt-Spitalhof fahren gemeinsam nach 2005 wieder auf Großfahrt. 2007 fuhr Karlshuld, nach der Ausgliederung Spitalhofs, alleine nach Polen. Das große Highlight steht auf dem Programm. Es geht zum „Mekka“ des Pfadfindes. Brownsea Island, dort wo vor über 102 Jahren das erste Pfadfinderlager stattfand und der Startschuss für die größte Jugendbewegung gefallen ist. Und in den himmlischen Gilwell Park, dort war unser Stamm 1999 im Rahmen einer Großfahrt bereits. Mit viel Action und viel Spaß. Danach geht´s an das Bewerbung schreiben. Doch jetzt wird erstmal 15 Tage entspannt in England.
Es war trotz allem ein schwieriges Schuljahr, ein Schlüssel-Schuljahr. So ziemlich jeder, hat jetzt ein „bewerungsfähiges“ Zeugnis. Es war ein schwieriges langes zähes Schuljahr. Doch sind wir doch mal ehrlich, eigentlich ist das Schuljahr relativ schnell vergangen und viel lustiges war natürlich auch dabei.
Also Leute, lasst euch bräunen, genießt die sechs Wochen Ferien. Ehe ihr ab September wieder in der Schule schwitzen müsst.
Schöne Ferien wünschen:

PROlive - Ich packe meinen Rucksack und nehme mit

Gestern war Rucksack packen angesagt, bei mir zuhause - für die England Großfahrt. Diesmal die große Frage: bekomme ich alles, was mit muss in den Rucksack rein. Man bedenke, es muss Kleidung für 15 Tage rein und natürlich sollte man auf das englische Wetter vorbereitet sein. Also lieber einen Pullover mehr als zu wenig mitnehmen.
So da stand ich nun. Mit der Frage, wie krieg ich das alles da rein. 15 Unterhosen, 17 Paar Socken (denn man was ja nie), 1 Jeans (eine zieh ich beim Hinfahren an, Platzproblem!), zwei Badetücher, drei Pullover (das englische Wetter ist unberechenbar), 17 T-Shirts (sollten doch mal heißere Tage kommen), Waschzeug, AB-Päckchen, Essenszeug, Regenjacke, zwei Kluften, ein Halstuch, Flipflops.
Mit System versuchte ich alles reinzubringen, was man reinbringen konnte. Doch am Ende, war der Rucksack voll und es waren noch Sachen übrig, die rein sollten. Dann half alles nicht, ein kleiner Rucksack musste noch dazu zum normalen Gepäck gepackt werden. Dort kamen dann die Pullover noch rein + Kurzarmkluft. Das Handgepäck kam dann noch zusätzlich dazu. Da fängt die Großfahrt schon mal ziemlich chaotisch an.
Heute, schaute ich dann den Wetterbericht für London nach. Samstag: Regen, Sonntag: bewölkt (2o Grad), Montag: Regen, Dienstag: Regen, Mittwoch: bewölkt.
Schön abwechslungsreich. Typisch englisch.
Grundlegend ist das besten Lager-Regen-Outfit, VCP-Pullover mit Kapuze und Regenjacke. Die Jeans wird bei Regen ohnehin nass. Und so wie´s aussieht. Das Glück haben wir wohl gepachtet. Wir kommen Sonntag morgens an, gerade da wo die Regenwahrscheinlichkeit bei 4% liegt. Das wäre das erste Lager seit dem Landeslager 2008, wo wir nicht im Regen aufbauen mussten. Landeslager Aufbau: Regen, Pfingstlager 2009 Aufbau: Regen. Und England? Scheinbar gut.
Denn es gibt nicht blöderes als im Regen aufzubauen. 1. du wirst nass, 2. du hast dann überhaupt keine Lust mehr überhaupt was zu machen, wenn alles steht, 3. die Stimmung ist im Keller und das ist bei 75 Leuten schon echt blöd, 4. du willst unbedingt aus deinen nassen Sachen raus, 5. du kannst schon mal das wühlen anfangen im Rücksack und nach trocknen Sachen suchen, 6. der geplante Lagerfeuerabend würde am Dienstag "ins Wasser fallen" und, und, und.
Nur ein Pfadi, muss mit diesem Wetter auskommen. Nur der Haken, Großfahrten werden am Wetter gemessen. Ist das Wetter meistens schlecht, das Programm dann dünner gesät, ist eine Großfahrt nicht gut. Ist das Wetter meistens top, es kann viel Programm stattfinden, wird die Großfahrt gut.
Aber bevor am Samstag die Großfahrt, musste ich noch einmal in die Schule. Der letzte Schultag, der 31. Juli 2009.
Definitiv war klar, welche Noten ich im Zeugnis habe, welche Bemerkung ich bekomme. Nur noch die Kirche musste rumgebracht werden, ehe ich um 10:35 Uhr gemeinsam mit dem Rest der Klasse "ciao" sagen konnte. Nach einem kurzen vorlesen vorne am Altar, war der Gottedienst schon fast rum. Danach kurzes Spielen im Klassenzimmer und dann gab es recht unspektuakulär das Zeugnis. Und dann Serwus bis 15. September 2009.

Donnerstag, 30. Juli 2009

PROscouts – zurückgehajkt // England ready go, der nächste Teil des Blog-Spezials

Geschrieben am 27.06.2009
Vor der England Großfahrt blickt Maxi nochmal auf seine Hajks zurück. In sechs Jahren sind da ein paar zusammenkommen. Hier nochmal ein Rückblick auf witzige und einzigartige Hajks.

3-Tages-Hajk Polen Großfahrt 2007Ich habe mich gefürchtet vor diesem Hajk. Mein erster 3-Tages-Hajk. Traditionell steht auf jeder Großfahrt unseres Stammes, ein 3-Tages-Hajk auf dem Programm. Es war ein verrückter und kurioser Hajk. Am ersten Tag kamen wir im „Zielort“ Leba nicht an. Als abends um 20:00 Uhr die Dunkelheit in Ulinia hereinbrach, suchten wir eine Unterkunft. Und wir sahen ein Straßenschild LEBA 8KM. Wir konnten es nicht glauben. Wir waren ewig lange gehajkt und noch nicht da. Wir fanden eine Wiese als Schlafplatz, wir durfte nur kein offenes Feuer machen. Wir riefen Philipp Schreistetter an und sagten wir müssen morgen mit dem Sprinter zum Zielort gebracht werden. Denn alle Gruppen mussten an Tag 2 in Leba sein. Dort stand ein kleiner Ausflug mit dem Stamm auf dem Programm. Wir schmießen den Esbit-Kocher an und machten uns Nudeln mit Soße. Sparliches Hajkessen halt. Es war sternklarer Himmel, traumhaft. Am zweiten Tag warteten wir dann vorne an der Straße auf den Sprinter. Und wenige Minuten später kam die zweite Hajkgruppe die Sippe Schakale an. Auch die Schakale schafften es nicht bis nach Leba. Dann kam endlich der Sprinter an und wir fuhren nach Leba, dem eigentlichem Zielort. Dort angekommen, grinsten uns die Ranger/Rover uns entgegen. Sie schafften als einzige von drei Hajkgruppen das erste Ziel zu erreichen. Wir besichtigten die größte Wanderdühne Europas. Gigantisch, überall nur Sand. Jedes Jahr arbeitet sich der Sand mehrere Meter, Richtung Leba vor. Danach überraschte uns die Großfahrt-Leitung noch mit einer Bootsfahrt auf der Ostsee. Im 16. Jahrhundert konnte man im Winter von Polen nach Dänemark laufen. Weil damals die Ostsee total zugefroren war. Dann ging es wieder los. Alle Hajkgruppen starteten Mittag in Richtung Zeltplatz. So weit wie möglich kommen, war das Ziel unserer Hajkgruppe. In Mitten des Monokulturwaldes von Fichten, sollte ich unbedingt das Ei nehmen. Denn jede Gruppe musste ein Glas „Deutschländer“ Würstchen und ein Ei gegen einen höherwertigen Gegenstand eintauschen. Unser Hajkgruppenleiter und in Polen Sippenführer MiPo, wollte unbedingt, das ich das Ei nahm. Ich sagte: „nein, ich nimm´s nicht, bei mir geht es kaputt“. Aber trotzdem musste ich es nehmen. Das war ein Fehler. Einige Kilometer weiter, wies mich Birigt darauf hin, das was komisches aus meiner Brusttasche herausläuft. Das Ei war kaputt, das Eigelb lief mir aus der Tasche heraus, quer über die Kluft. Die Kluft war natürlich nicht mehr so gut tragbar. Als wir dann unseren Sandplatz nicht unweit von der polnischen Ostseeküste fanden, joggten erstmal die Ranger/Rover an uns vorbei. Wie Lichtgestalten auf dem Weg einen Rekord aufzustellen, joggten die R/R an uns vorbei. Total verrückt. Wir „sprangen“ dann nur noch wenig später in die Wellen der Ostsee. Ich nahm meine Kluft mit und waschte sich mal kräftig aus. Die Kluft war dann komplett nass, sogar aus „ausfringen“ brachte nicht viel. Weil die Kluft am 3. Tag mir dann am Körper klebte, zog ich sie nicht an. Am Abend zuvor sollte mir abermals das Hajkpech an meinen Händen kleben. Beim Nudelpackung öffnen, verstreute ich die Nudeln quer über unseren Schlafplatz und über sämtlich Schlafsäcke. Tag 3 stand an. Der letzte Tag, das letzte Stück. Zwischen 15:00 Uhr und 16:00 Uhr sollte man wieder am Zeltplatz da sein. Etwa 2,5 Kilometer an der Küste vor dem Zeltplatz, trafen wir die Schakale. Gemeinsam hajkten wir das letzte Stück „nach Hause“. Den Schakalen klaute in der Nacht, ein Fuchs eine der zwei Salamistangen. Die Schnallen des Rucksacks waren total abgenagt. Also kann man dieser Geschichte ruhig was wahres abgewinnen. Kurz vor dem Ziel, beim Waschhöschen, nur noch einen kleinen Waldweg vom Zeltplatz entfernt, begann dann es schlagartig zu regnen. Ein Platzregen. Wir rannten schließlich ins Küchenzelt, wo die Ranger/Rover bereits auf uns warteten. Sie liefen die 72,3 Kilometer in zwei Tagen durch. Neuer Hajkrekord. Damit war der Stamm Totila Hajkrekord von den Schwarzen Panthern von 1999 eingestellt! Im Küchenzelt gab es dann für die Hajkleute, Kuchen und allerhand Getränke. Der Hajk war geschafft. Danach gingen alle erstmal duschen. Denn ein 3-Tages-Hajk ist einzigartig und einfach nur Abenteuer pur. 3 Tage das nötigste zum Essen (man muss aber nicht verhungern), keine Dusche, unter freiem Himmel schlafen. Im Nachhinein stellte sich der Hajk als Planungspanne heraus. Die polnischen Pfadfinder gaben uns die falschen Daten weiter. 24 Kilometer waren pro Tag zu schaffen, das waren die echten Zahlen. In Wirklichkeit wurden uns allerdings 12 – 15 Kilometer (also knapp 9 Kilometer weniger) gesagt. Der Hajk war also „verplant“. Doch bei einem Hajk darf natürlich der Hajkabend nicht fehlen. Jede Gruppe stellt sein komponiertes Hajklied vor und gibt sein Hajkbuch ab. Im Hajkbuch werden die vergangenen drei Tage dokumentiert. Bei einem Hajkabend darf die Tschaibeschwörung + Tschai (traditionelles pfadfinderisches Getränk) und Stockbrot nicht fehlen. Am Abend ging es für die U16 ins Bett. Die Ü16 durften sich zum Leiterkreis im Küchenzelt dazugesellen. Der Polen Hajk war zwar verplant, aber trotzdem einfach nur geil. Total krasse Erlebnisse. Der Polen-Hajk war Spitze. Allerdings ein wenig trist, weil es nur am Meer vorbeiging. Und er Hajk ebenfalls größtenteils nur durch Wald führte.

Doch bevor überhaupt ein Hajk auf der Großfahrt durchgeführt werden kann. Muss geplant werden. Bei den Arbeitskreisen wird überlegt, wer die Hajkplanung übernimmt. Eine Großfahrt ist organisatorisch eine riesige Herausforderung. Traditionell hajken die Stammesführer und Großfahrt-Leiter nicht mit.
Am Abend vor dem Hajk findet die sogenannte „Hajk-Verabschiedung“ statt. Jede Sippe oder Hajkgruppe darf sich ein Lagerfeuerlied wünschen. Es geht quer durch´s Repertoir. Beginnend bei „Bolle reiste jüngst zu Pfingsten“ über „Der Hase sitzt im tiefen Tal“ hin zu den richtigen Lagerfeuerliedern „Unter den Toren“, „Straßen auf und Straßen ab“ oder „Roter Wein im Becher“ - findet jeder Abend den Abschluss im letzten Lied „Wenn der Abend naht“. Weitere beliebte und im Stamm bekannte Lieder sind: „Father & son“, „Der Piet“, „Leaving on a jetplane“ oder „Rosie (Skandal im Sperrbezirk)“
Der Stamm hat sein einigen Jahren ein Stammesliederbuch mit dem Namen „Tschikabay“. Mit Mühe erschuf der AK Liederbuch der Ranger/Rover Karlshuld das Liederbuch. Auf über 220 Seiten sind Lieder aufgereiht mit lustigen Zeichnungen. Eine Unikat. Denn die Zeichnungen und Notenzeilen sind alle nur einmal geschrieben worden. Somit müsste man bei einer Neuauflage bei Null anfangen. Jeder kann sein „Tschikbay“ zu einem Unikat machen. Ich beispielsweise habe die beliebtesten Lieder farbig in den vorderen Buchdeckel geschrieben. Auf der letzten Seite im hinteren Deckel haben alle vom Grundkurs unterschrieben. Meine Sippe die Streifenhörnchen oder „Beste Sippe der Welt“ bekommt auch ihre eigene Unterschriftenseite. Und zwei Seiten sind da um die Lager einzutragen, wo das Liederbuch dabei war. Es soll ein Unikat sein.


Landeslager Hajk 2008
Auch auf einem Landeslager, dem größten Lager Bayerns, alle vier Jahre stattfindend, darf ein Hajk nicht fehlen. Man hat die Wahl zwischen einem 2-Tages-Hajk und 1-Tages-Hajk. Unser Stamm entschied sich beim Landeslager „Spuren“ in Schwangau (Allgäu) für einen 1-Tages-Hajk. Beim Hajk-Büro konnte man sich seinen Hajk abholen. Man hat nur die Wahl zwischen schweren, leichten oder mittleren Hajk. Was einen erwartet, sieht man erst, wenn der Umschlag geöffnet wird. Unser Hajk führte in hohe Höhen. Steil den Berg hinauf, waren wir am Ende auf 1700 Meter bei der Rohrkopfhütte in luftigen Höhen angekommen. Ein himmlischer Ausblick prägte den Hajk. Man sah weit und sah natürlich die zahlreichen Seen im wunderschönen Allgäu. Noch nie war ich gewandert. Allerdings zog ich nicht meine Wanderschuhe sondern meine Adidas Samba in braun an. Diese Schuhe hab ich heute noch als Lagerschuhe. Das rächte sich, ziemlich oft rutsche ich aus. Und runierte somit meine Hose. Es war die erste meiner beiden Jeans. Die zweite Jeans sollte ich beim Action Day im Matsch versenken. Damit war auch bei Regen, kurze Hosen tragen angesagt. Der Hajk war gut, aber natürlich war man danach total fertig.

Grundkurs 2-Tages-Hajk 2009

Franken ist groß und Franken ist Land. Richtiges Land. Kein Land wie man es bei uns kennt. Sondern nur Wald und Wiesen. Wer einen Supermarkt sucht muss lange laufen. Denn wenn man nach Nürnberg die Autobahn verlässt, ist man in der Provinz angekommen. Man ist im nichts. Abgesehen davon das Rockenbach im Nichts liegt und 54 Einwohner hat, ist alles andere groß in Franken. Das Waldschlösschen Rockenbach, rosa Fassadenfarbe, berühmt berüchtigt für die Grundkurse. Schon zahlreiche Sippenführer vom Stamm Totila machten dort ihren Grundkurs. Also etliche Totilaner sahen die Wände von Rockenbach Schlösschen von innen. Aber der Grundkurshajk war kein normaler Hajk. Als angehende Sippenführer oder Bereits-Sippenführer mussten wir den Hajk planen. Uns wurde mitgeteilt, mit wem wir in der Hajkgruppe sind und dann ging´s ans Planen. Ich war mit Anja (Stamm Neutraubling), Johnny (Stamm Neumarkt, Siedling Taize) und Jakob (Stamm Diespeck) in der Gruppe. Das Zimmer Isar, also das Zimmer wo ich schlief, wurde zum Planungszentrum des Hajks. Allerdings planten wir nicht unseren Hajk, sondern den Hajk einer anderen Gruppe. Das einzige was wir planten, war unser Essen. Das Budget pro Kopf betrug, 4 Euro. Also hatten wir insgesamt, 16 Euro zur Verfügung (4² = 16). Wir entschieden uns für Nudeln mit Apfelmus. Als erstes verspottete ich jenes von Anja vorgeschlagenes Essen als „Schwangerennahrung“. Außerdem nahmen wir noch Semmeln und natürlich Nuttela mit. Eine andere Gruppe nahm gleich zwei Laib Brote mit. Warum auch immer. Ein Laib Brot wurde gebraucht. Den anderen Laib verspeisten wir in der Nacht um 2. Jeder Junge biss einen Bissen herunter. Das Brot ging herum und war nach kurzer Zeit weg. Nun zurück zur Hajkplanung. Wir mussten uns mindenstens zehn Hajkaufgaben überlegen. Die in einem Umschlag eingepackt sind. Die sogenannten Hajkbriefe. Wir überlegten uns Aufgaben, die an bestimmten Orten gelöst werden müssen. Pflichtaufgaben waren: eine Schätzaufgabe, eine Tauschaufgabe. Außerdem musste jede Gruppe einen Beitrag für den bunten Abend liefern. Hajkplanung ist schon sehr anstregend. Im Zimmer Isar rauchten die Köpfe. Dann musste der Hajk zur „Endabnahme“ zum einem Teamer gebracht werden. Dann ging es los. Schnell noch ablichten lassen und ab. Wir mussten nach Langenfeld hajken. Durch einen Wald hindurch, durch kleine Dörfer. Gott sei Dank, hatte ich in meiner Gruppe einen „Einheimischen“ dabei. Er war aus Diespeck einer 3.000-Einwohner-Ort nicht unweit von Neustadt/Aisch und Rockenbach entfernt. Angekommen in Langenfeld, noch vor Einbruch der Dunkelheit, suchten wir einen Schlafplatz. Wir fragten einen Bauern, der uns auf einen Radlertreff verwies. Allerdings müssten wir da den Bürgermeister aufsuchen. Keiner öffnete die Tür. Dann gingen wir wieder zurück zum Bauern. „Ich könnte euch noch das Feuerwehrhaus bieten“, sagte er. Wir meinten: „An wen müssen wir uns da wenden?“. Er antwortete: „Ja an mich, ich bin der Feuerwehrkomandant.“ Wir konnten es nicht glauben. Wir schlafen heute Nacht, in einem Feuerwehrhaus. Super! Wir durften sogar die Küche für unser Essen nutzen. Nudeln mit Apfelmus. Der Feuerkomandant war sehr nett zu uns. Abends fand noch eine Feuerwehrversammlung statt, wir wurden gleich eingeladen. Jeder Feuerwehrmann der an der Küche vorbeiging, schaute erst recht verduzt, wer denn da in der Küche steht und kocht. Erst massierte ich Anja, eine halbe Stunde lang, ehe wir nach unten gingen. Wo kommen wir denn her? Neutraubling, Diespeck und Karlshuld. „Ach, Karlshuld, das kenne ich, seit ihr nicht die Messerstecher?“, fragte mich einer recht entschlossen. Ich lachte und sagte: „Ja.“ Er erzählte, er kenne eine Frau aus Heinrichsheim. Schon waren wir auf einer Wellenlänge. Wir erzählten davon, was wir Pfadfinder so machen. Nachdem kurzen Abstecher zur Versammlung und einer weiteren einstündigen Massageeinheit. Kam ein Anruf auf mein Handy. Pascal, mein Lagerfreund aus Bayreuth, rief mich an. Wir planten für seine Gruppe den Hajk. Wir sind in einem Wald, sagte er. Derweil war auf der Karte, weit und breit kein Wald eingezeichnet. Sie haben sich gnadenlos verlaufen. Wir schliefen währenddessen bis morgens um 9 Uhr. Wo der Bauer uns ein frische Milch von der Kuh brachte. Danach machten wir uns auf, zurück nach Rockenbach. Bis wir irgendwann in der grausamen Hitze, keine Lust mehr hatten zum Laufen. Wir fragten eine Frau, ob sie einen Apfel nicht gegen eine Fahrt nach Rockenbach eintauschen würde. Die Frau schaute uns zwei Minuten lang, total entgeistert an, bis sie zustimmte. Sie fährt uns. Erst fährt sie fast mit ihrem 4er-Golf die eigene Hauswand an. Dann erzählt sie uns, sie habe sich in Rockenbach vor 25 Jahren bereits einmal verfahren. Man betone Rockenbach hat 54 Einwohner und wo man hinsieht, sind Ortsenden. Am Ende kamen wir an und die Teamer machen echt blöde Gesichter. Wir waren die zweite Gruppe, die da war. Super! Die andere Gruppe mit Pascal rief um 13 Uhr in Rockenbach an, sie seien erst gerade aufgestanden und wir laufen jetzt los. Janzer, ein Teamer war sehr sauer. Die Gruppe wurde am Ende abgeholt und bekam bei der Hajkbesprechung deftig Anschiss. Denn sie machten keine einzige Hajkaufgabe, die wir ihnen stellten. Der Grundkurshajk war Spitze, wie man diesem Bericht entnehmen konnte. Von diesem Hajk werde ich noch lange erzählen.

England 3-Tages-Hajk 2009Der England-Hajk, er wird jetzt schon Spitze. Außer es regnet, was wir natürlich nicht hoffen. Generell sagt man England, viel Regen nach. Was allerdings nicht stimmt, sagen die einen. Die anderen sagen, es gibt keinen Tag ohne Regen auf der „Insel“.


Bilder: Stamm Totila 2007, Grundkurs I 2009 by Willi
für alle Bilder hat der DJW-Blog die uneingeschränkten Urheberrechte

Mittwoch, 29. Juli 2009

35. Auswärtsfahrt nach Aue


Die Jubiläums-Auswärtsfahrt mit dem FC Ingolstadt 04 führte nach Aue. Die sächsische Stadt Aue, sollte das Ziel der 35. Auswärtsfahrt werden. Der Ticker zum Jubiläum am 28. Juli 2009.

12:15 Uhr: Start in Karlshuld. Es kann losgehen. Im Gepäck, zwei Wurstbrote, zwei Flaschen Wasser. Zwei Laptops, zwei Kameras und ein Navigationssystem.


13:52 Uhr: 1. Stop in Bayreuth. WC-Platz Sophienburg. Noch 139km nach Aue.


14:00 Uhr Nach Bayreuth, kommt das Fichtelgebirge. Wir sehen einen LKW mit der hämischen Aufschrift: „offizieller Sponsor der Bundesrepublik Deutschland“


14:02 Uhr: Wir fahren an Himmelkron vorbei. Dort war mal eine Gründungsjurte unseres Stammes. Beim Landeslager 2008 in Schwangau, war die Himmelkroner mit uns Teillager. Außerdem boten die Franken den Workshop „Massage“ an. Unvergesslich!


14:09 Uhr: Rehau! Dort fand das VCP Bundeslager 2002 „Jurtown, it´s your town“ statt.


14:28 Uhr: Sachsen, wir sind jetzt im Osten der Republik. Unmittelbar nach der

Ländergrenze, ist ein Wachturm von der alten DDR-Grenze zu erkennen. Wir sind nun in der Prärie, nur Felder und Wiesen.

14:34 Uhr: Nach Bayern 1 gibt auch Antenne Bayern Geist auf, MDR Jump ist der neue Sender. Noch 70km bis zum Ziel.


14:50 Uhr: Wir kommen an Zwickau vorbei. Ein historischer Ort, der heute für unsere ganze Region eine große Bedeutung hat. Vor 100 Jahren begann in Zwickau mit den August-Horch-Werken die Erfolgsgeschichte Audi.


15:00 Uhr: Wir müssen von der Autobahn runter. Noch 20km bis Aue.


15:20 Uhr: Ziel erreicht: Aue. Heruntergekommene alte Häuser erinnern an die ehemalige DDR.


15:27 Uhr: Parkplatzsuche am Erzgebirgsstadion. Noch 3 Stunden bis zum Spiel


16:40 Uhr: Die Tageskasse öffnet, Ticketpreis Haupttribüne ermäßigt 18,00 Euro.


17:01 Uhr: Nach einem kurzen Rundgang im Stadion, nehme ich meinen Platz ein. Sitzplatz Reihe 14, Platz 12. Ich sitze ganz oben, habe einen guten Blick auf´s Spielfeld. Es werden 8500 Zuschauer erwartet. Das Stadion wurde 1928 erbaut und schaut auch so aus.


17:04 Uhr: Ein Ingolstadt-Fan aus dem Landkreis Eichstätt, nimmt währenddessen in meiner Reihe seinen Platz ein.


17:10 Uhr: Ich setze mich nehmend den FC-Fan. Mittlerweile sind wir schon ein bisschen weiter. Er ist aus Hepberg und heißt Karl. Wir unterhalten über was denn auch sonst? Den FC Ingolstadt 04!


18:18 Uhr: Karl und ich gehen raus um uns was zum Essen zu kaufen. Ich entscheide mich für eine Steaksemmel, Karl lässt sich eine Würstelsemmeln schmecken. Völlig überraschender Weise, zahlt Karl mir eine Fanta. Ich will ihm die 2,50 Euro geben. Er recht großzügig und nett: du bist mir keine Rechenschaft schüldig. Ich bedanke mich großzügig und wir gehen zusammen zurück auf unsere Plätze.


18:25 Uhr: Die Auer-Fans erheben sich zur ihrer Vereinshmyne und singen lautstark mit. Gänsehaut-Feeling!


18:28 Uhr: Ein netter Auer Fan meint: heute gewinnen wir. Ich bin noch skeptisch.


18:30 Uhr: Das Spiel beginnt.


22:30 Uhr: Wir sind mit dem Schreiben fertig, schicken schnell das Zeug raus und fahren los.


0:56 Uhr: Die 35. Auswärtsfahrt findet ihr Ende, in meinem Bett. Das Spiel war bissig und zweikampfreich und vor allem offensiv. Die Stimmung war Klasse. Trotz Niederlage, wird mir diese Auswärtsfahrt noch lange in Erinnerung bleiben.