Donnerstag, 12. August 2010

Mein Auto - der Audi A1 (der nächste große Audi)


Der Audi A1 - der nächste große Audi. Selten hat Audi um ein neu entwickeltes Audi so viel Wind gemacht, wie um den Kleinwagen A1. Rote Lackierung, markantes Heck, erschwinglicher Preis - die drei Haupteigenschaften die den Audi A1 ausmachen. Der nächste große Audi, soll der Audi A1 werden.
20.200 Euro ist der Grundpreis beim Audi A1 (1.6 TDI Diesel-Motor 5-Gang). Wer sich mit einem Ambition 1.2 TFSI-Motor (5 Gänge, 86 PS) zufrieden gibt, startet bei 17.200 Euro.
Dann kann der Spaß beginnen. Innenaustattung und Außenstattung. Wer seinen Audi A1 mal gerne konfigurieren möchte, kann das gerne unter folgenden Link tun: http://konfigurator.audi.de/entry

Exterieur (Außenaustattung)
Als Grundlackierung ohne Aufpreis stehen Amamfiweiß, Brillantschwarz und Kumulusblau zur Verfügung. Wer Metallic- und Perleffekt-Lacke möchte zahlt 480 Euro Aufpreis. Meine Wunschlackierung Misanorot Perleffekt kostet also 480 Aufpreis.
Bei den Felgen kann man ebenfalls ordentlich Geld ausgeben. Wer 18-Zoll-Räder wünscht (zwei Ausführungen) kann schon mal 1.450 Euro hinlegen. Wer 17-Zoll-Räder möchte, zahlt 700 Euro Aufpreis. 16 Zoll sind Standard und kosten keinen Aufpreis. Wer es sportlich mag, kann sich das S-Line Exerieurpaket für 1.400 Euro kaufen. Der Dachflügel "compedition kit" kostet 400 Euro Aufpreis. Allerdings möchte ich das nicht. Bisher meine einzige Sonderausstattung im Konfigurator ist der rote Lack. Also geht es weiter zum...

...Interieur (Innenaustattung)
Das Media-Style-Paket mit 1250 Euro Aufpreis beinhaltet Ledersitze im schönen Design. Wem allerdings die Serien-Austattung (drei Sitzstoffe zur Auswahl) reichen, der kann auch sich hier austoben. Da ich schwarz gerne mag, nimm ich den Stoff Herzklopfen in schwarz (siehe Screenshot). Wer roten Außenlack will, muss 70 Euro für Außenspiegel in Wagenfarbe berappeln. Bei der Sonderaustattung kann man nochmal sich ordentlich austoben. Von beheizbaren Außenspiegeln bis hin zu Xeon-Licht gibt es alles, was man so kaufen kann. Ein CD-Radion der MP3-fähig ist serienmäßig. Also das entspricht genau meinem Bedürfnis. Wer trotzdem möchte kann sich das MMI Navigation plus für 2.650 Euro Aufpreis kaufen. Ein normales Navigationspaket kostet immerhin 1.160 Euro. Eine Mittelarmlehne ist bei langen Fahrten durchaus praktisch und kostet 120 Euro Aufpreis. Sportsitze sind übrigens beim A1 serienmäßig. Als ich zum ersten Mal in den Audi A1 eingestiegen bin, war ich erstmal begeistert vom Design. Sportsitze, alles schwarz. Der Audi A1 ist schon ein schönes Auto. Wer ein Sportfahrwerk von der Quattro GmbH möchte, muss 365 Euro Aufpreis zahlen. Wer noch schöneres Design möchte kann sich mit dem "compedition kit legends interoir plus" Design-Paket für 1.225 Euro schickes Design ins Auto holen. Ob es das aber wirklich braucht, ist die andere Frage. Auch bei den Dekorelementen innen, kann man sich nochmal ordentlich austoben. Audi bittet eine Reihe an schicken Details. Eine Klima-Automatik kostet satte 1.250 Euro Aufpreis. Eine manuelle Klimaanlage kostet 900 Euro. Weil der Herr wie ich, faul und verwöhnt ist. Kommt die automatische Klima mit 1.250 mit dazu. ein nettes LED-Innenlichtpaket kostet 140 Euro Aufpreis. Wer das Tempo dauerthaft konstant halten möchte, kann mit dem Geschwindigkeitsregler von Audi, das gerne tun. Das kostet allerdings 250 Euro. Dieses Extra spar ich mir mal. Ich bin mit meiner Zusammenstellung fertig.
Hier mein Audi A1 mit Wunsch-Austattung.



Gesamtpreis: 19.000 Euro
MOTOR
1.2 TFSI 5-Gang 86 PS
Kraftstoffverbrauch: 5,1 Liter auf 100 km
CO2-Emission kombiniert: 118g/km (Euro5)
Verbrauch innerorts: 6,2 Liter
Verbrauch außerorts: 4,4 Liter

Exterieur
Misanorot Perleffekt Lackierung 480 Euro

Interieur
Material: Stoff Herzklopfen
Sitzbezug: schwarz-schwarz-felsgrau
Armaturen-Tafel: schwarz-schwarz
Teppich: schwarz
Himmel: titangrau

Sonderausstattung
Außenspiegelgehäuse in Wagenfarbe 70 Euro
Klima-Automatik 1.250 Euro
Licht/Regensensor serienmäßig
Frontscheibe mit grauem Colorstreifen am oberen Rad serienmäßig


Weitere technische Daten
Gepäckraumvolumen: 270 Liter
Höchstgeschwindigkeit 180 km/h
Beschleunigung von 0 - 100km/h 11,7 Sekunden
Kraftstoffart: Super schwefelfrei

Grundsätzlich gilt, der Audi A1 mit entsprechender Austattung ist mit genau 19.000 Euro ein gut erschwingliches Auto. Die Austattung bietet eigentlich alles was man als normaler Autofahrer braucht. Für mich gilt, ich werde mir so schnell wohl kein neues Auto kaufen. Sondern eher irgendwann ein Auto gebraucht fahren. Für die gesamte Auto-Serie Blog gilt: es geht nicht darum, dass ich mir diese Autos mal kaufen werde. Ich stelle Sie euch nur vor, mit meiner Wunsch-Austattung. Ob ich mir das Auto dann als Jahreswagen, gebraucht oder neu, irgendwann selbst kaufe, ist etwas anderes. Als Fahranfänger übernimm ich erstmal den grünen Polo von meiner Mama (Auto-Alter 10 Jahre).
Der Audi A1 ist laut Bestellungen auf einem gutem Weg, der nächste große zu werden. Man darf gespannt werden, ob der Audi A1, neben dem Audi A3 Sportback und dem Audi A4 das dritte Flaggschiff im Haus Audi wird.

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Driving soon: Als nächstes Auto folgt der VW Scirocco 

Leben² - Neu, mein Auto!

Es gibt Autos, die wird man sich nie leisten können. Zumindest ich werde das nicht können.
Es ist auch nicht mein Lebensziel mich tot zu sparen um mal einen Lamborghini fahren zu können oder ähnliche sportliche Luxuskarossen. Aber es gibt eben Autos, die schön und relativ erschwinglich sind, die mir gefallen. Eines möchte ich mir mal kaufen, egal ob gebraucht oder neu: der VW Scirocco! Es gibt aber noch andere Autos die mir gefallen würden. Ich stelle sie euch in der neuen Serie: Mein Auto.
Ich beschreibe, warum mir genau jenes Auto gefallen würde und wie viel der ganze Spaß mit meiner Wunsch-Austattung kosten würde. Ein neues Auto muss ja kein Traum bleiben, wenn man dafür hart arbeitet und spart, kann der Traum, Wirklichkeit  werden. Also ganz nüchtern die Sache. Viel Spaß die nächsten Tage bei der neuen Serie "Mein Auto" in der Rubrik "Leben²" im Der Lautsprecher Blog.

Leben² - Es ändert sich fast alles

Noch gut zwei Wochen, dann geht er los: mein nächster Lebensabschnitt. Vor einem halben Jahr (Feburar) standen die Prüfungen im Blickpunkt. Die Prüfungszeit dann so schnell vorüber geht und ich dann relativ schnell mein Abschlusszeugnis in der Hand hatte, dachte ich nicht. Die Zeit verging so schnell. Vor ein paar Monaten saß man noch im Klassenzimmer, vor der Prüfung und arbeitete dafür, was man jetzt hat. Einen Abschluss, einen Ausbildungsplatz und viel freie Zeit. Einige meiner Ex-Mitschüler müssen bereits nächste Woche ran. Sie starten zwei Wochen wie ich in die Ausbildung. Die Spätbeginner sind die Audi-Auszubildenden am 10. September.
Jetzt geht es also bald los. Die Ausbildung ruft, ein neuer Lebensabschnitt. So schnell verging die Zeit. Vom Schüler zum Auszubildenden. Ich verdiene Geld, habe meine geregelten Arbeitszeiten, gehe auch noch in die Berufsschule. Es ist schon etwas anderes, wenn man selbst Geld hat. Man verliert auch damit ein Stück Abhängigkeit von den Eltern. Eigenes Geld, für das man logischerweise auch hart arbeiten muss. Jaja, jetzt beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Denn so schnell werde ich das Arbeiten nicht aufhören. Nicht desto trotz, freue ich mich schon auf die neue Zeit als Azubi. Andererseits heißt es noch die restlichen zwei Wochen genießen. Denn diese lange freie Zeit, kommt so schnell nicht wieder. Denn dann beginnt wieder ein neuer Lebensabschnitt . . . .

Leben² - Der Werbe-Effekt

Werbung, das Umsatzbrot der Wirtschaft. Wo man hingeht, große Plakate, wo Produkte angepriesen werden. Fette Texte, große Bilder, gute Slogans. Werbung ist überall. Und Werbung fängt da an, wo wir beginnen darüber zu reden. Die Unternehmen schlecken sich die Finger ab, wenn ihre Marketing-Kampagne Erfolg hatte. Doch Werbe-Erfolg ist nicht zwingend, wenn das Produkt  gekauft wird. Sondern wenn über die Werbung selbst geredet wird. Ein ausgefallener Werbe-Spot im Fernsehen, kann da zu Gesprächsthema bei Jugendlichen werden. Desto blöder und sinnloser die Werbung, desto größer oft das Gerede. Werbung kann belustigen. Doch genau das möchten ja die großen Konzere. Damit ist der Werbe-Zweck schon erfüllt, wenn wir dumme Konsumenten darüber reden.
Mich persönlich hat Werbung bisher noch nie richtig zum Kauf eines Produktes animiert. Trotzdem rede ich oft über witzige oder eben total idiotische Werbe-Spots. Und ich bin genau so einer, der die Konzere erfreut, weil ich über ihre Werbung rede. Vor allem große und kreative Werbung fällt auf. Und was auffällt, interessiert den Menschen. Und wenn man nur über  die Werbung nachdenkt, selbst dann ist der Werbe-Zweck schon erfüllt. Würde der Mensch alles kaufen, was in der Werbung so angepriesen wird. Würde der Konsument arm werden und die Wirtschaft sich die Finger tausend ablecken.
Werbung ist auf alle Fälle ein Mittel Konsumenten zu locken. Und Werbung sichert Arbeitsplätze. Hunderte Beschäftigte, gar studierte Fachmänner zerbrechen sich tagtäglich den Kopf, die kreativste und beste Werbung zu entwickeln. Internet-Aufruf, große Plakate oder doch der verrückte Werbe-Spot. Alle Ideen werden durchgedacht. Millionen geben Unternehmen für ihre Werbung aus. Und meistens ist doch nicht die Werbung die einem zum Kauf animiert. Es ist auf alle Fälle ein Geben und Nehmen. Das Privat-Fernsehen lebt schließlich von Werbung.
Trotzdem, Werbung finde ich teilweise unterhaltsam und schwachsinnig. Aber genau das ist es ja, was den großen Unternehmen reicht, dass man drüber redet. Solange ich nicht alles kaufe, was angepriesen wird, ist und bleibt die Welt in Ordnung.

Mittwoch, 11. August 2010

Sports² - Freitag geht´s los


Am Freitag trifft der FC Ingolstadt 04 in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals auf den Liga-Konkurrenten Karlsruher SC. Anpfiff ist um 19:00 Uhr. Der FC Ingolstadt 04 hat die einmalige Chance, die 2. Runde zu erreichen. Bisher scheiterten die Schanzer immer in der ersten Runde. Die Gegner waren bisher Saarbrücken (aus im Elfmeterschießen), Hamburger SV (1:3) und FC Augsburg (1:2). Mit dem KSC hat man ein machbares aber kein leichtes Los bekommen. Für den FC Ingolstadt 04 dürfte das erste Gradmesser vor der Saison werden. Ein Weiterkommen würde außerdem Geld in die Vereinskassen spülen.

DFB-Pokal 1. Hauptrunde
FC Ingolstadt 04 - Karlsruher SC
Anpfiff, Freitag 19:00 Uhr im Audi-Sportpark


Es geht wieder los! Und ihr seit dabei im DER LAUTSPRECHER BLOG gibt es alle Informationen rund um die 2. Bundesliga und rund um den FC Ingolstadt 04! Ihr seit live dabei in der neuen Saison mit Hintergrundberichten und Fotos! 


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Sports² - Zweite Liga Vorschau: Es ist alles völlig offen


Nächste Woche startet die 2. Bundesliga genauso wie das Oberhaus in die neue Saison. Es wird eine spannende Saison, allen voran, weil man nicht genau einschätzen kann, welches Team zu was fähig ist.
Das Aufstiegsrennen ist offener denn je. Bekannt ist ja das der FC Augsburg dieses Jahr in die 1. Bundesliga aufsteigen möchte. Letztes Jahr musste man in die Relegation und sich zweimal klar gegen den 1. FC Nürnberg geschlagen geben. Auch Hertha BSC Berlin rüstet nachdem Abstieg, für einen direkten Wiederaufstieg. Markus Babbel soll die Mission leiten und Hertha wieder ins erstklassige Fahrwasser bringen. Denn eine Bundeshauptstadt ohne Erstligist geht nicht. London ist in der englischen Premier League mit mehr als vier Klubs die fußballerische Hochburg. Patrick Ebert, Christian Lell und Levan Kobiashivili (u. a. Schalke) sollen die Hertha wieder nach oben führen. Ob das Projekt Wiederaufstieg auch glückt, steht hingegen in den Sternen. Das Auftaktprogramm mit Oberhausen (H), Düsseldorf (A) und Bielefeld (H) klingt einfach, aber man sollte die Gegner keinesfalls unterschätzen.
Einmal runter und gleich wieder hoch. Hertha BSC Berlin möchte den direkten Wiederaufstieg. 

Ebenfalls wieder nach oben möchte der VfL Bochum. Kläglich verlor man am letzten Spieltag mit 0:3 gegen Hannover 96. Mit einem Sieg und Schützenhilfe wäre Bochum drin geblieben. Doch die Leistung der Bochumer zeigte zurecht, dieser Verein hat nichts in Liga eins verloren. So stieg der VfL Bochum zum sechsten Mal ab. Nur Bielefeld und Nürnberg mussten häufiger runter (7 Abstiege). Die Fortuna aus Düsseldorf schloss die letzte Saison sensationell auf dem vierten Platz ab. Ob die Fortuna diese Saison wiederholen kann, ist fraglich. Auch der SC Paderborn 07 hat mit dem fünften Platz, als Aufsteiger, mehr als die Liga nur überrascht. Klar ist allerdings, dass Paderborn wohl mit diesem Kader dieses Jahr mit dem Abstieg nichts zu tun haben wird. Ein einstelliger Tabellenplatz wäre ein realistisches Saisonziel. Der MSV Duisburg möchte wieder hoch in Liga eins, wie viele Klubs wohl. Allerdings wird der MSV keine Kosten und Mühen scheuen um den Aufstieg mitzuspielen. Aber Duisburg fehlt einfach die Qualität aufzusteigen. Bemüht die Existenz zu sichern, ist wohl Arminia Bielefeld. Kurz vor der Deadline sicherte sich der Rekordabsteiger (7 Abstiege) die Lizenz von der DFL-Zentrale. Nun heißt das erste Ziel: Klassenerhalt. Über mehr lässt sich in Bielefeld gerne reden, aber erst wenn man sicher in Liga zwei bleibt. Die Frage um das Überleben stellt man sich auch alle Jahre beim TSV 1860 von München. Man möchte ja gerne wieder aufsteigen, doch letzte Jahr verhallte das Versprechen in Schall und Rauch. Statt Aufstieg, trostloses Mittelfeld ohne jegliche Gefahr nach oben, noch nach unten. Dieses Jahr will der Deutsche Meister von 1966 endlich angreifen. Und zum 150. Geburtstag soll das Versprechen gehalten werden. Man darf gespannt sein, was die Löwen dieses Jahr auf den Rasen zaubern. 
Löwen-Schrei oder nur Löwen-Schreichen. Macht 1860 diesmal mit seinen Aufstiegs-Zielen ernst?


Um Schadensbegrenzung sind wohl Cottbus und Karlsruhe bemüht. Die Saison wird bei beiden Vereinen unter dem Motto „Wiedergutmachung“ stehen. Nachdem beide Klubs aus dem Oberhaus abgestiegen sind, kam erstmal ein tiefer Sturz. Statt direkten Wiederaufstieg fand man sich unteren Tabellenregionen wieder. Dieses Jahr möchten sich beide Vereine wieder nach oben antasten. Das Wort Aufstieg nimmt aber keiner der beiden Klubs in den Mund. Die Unaufsteigbaren Greuther Fürth backen mittlerweile auch kleinere Brötchen. Nachdem man Jahre lang den fünften Platz immer wieder erreichte, reichte es vergangene Saison nur für den 11. Platz. Greuther möchte ebenfalls die Saison wiedergutmachen und sich wieder nach oben orientieren. Union Berlin war letztes Jahr, im Wesentlichen froh mit dem Abstieg nichts zu tun gehabt zu haben. Das Ziel heißt für dieses Jahr ebenfalls Klassenerhalt. Alles andere interessiert bei den Eisernen wohl niemand. Aber das größte Highlight ist für Union auf alle Fälle das interne Hauptstadtduell gegen Hertha. Ein Sieg gegen die Hertha wird dann wohl in den Geschichtsbüchern festgehalten werden. In den Geschichtsbüchern wurde bei Alemannia Aachen was anderes festgehalten. Nämlich die historische schlechte Saison. Platz 13 stand am Ende im neuem Tivoli-Stadion zu Buche. 


Der FC Ingolstadt 04 hat mit Aachen noch eine Rechnung offen. Beim letzten Aufeinandertreffen im Tivoli, gewann Aachen mit 1:0. 


Gegen den Abstieg und nur gegen den Abstieg geht es für RW Oberhausen und den FSV Frankfurt. Wieder einmal hat Frankfurt, fast schon abgeschrieben, den Klassenerhalt geschafft. Sogar der Relegationshölle konnte man sich entziehen. Oberhausen und Frankfurt werden diesmal auf alle Fälle wieder dick im Abstiegskampf dabei sein, ob sie wollen oder nicht. Wieder da ist der VfL Osnabrück ebenso der FC Ingolstadt 04. Beide Vereine schaften gleich auf Anhieb den direkten Wiederaufstieg. Nun heißt für beide Teams klar das Ziel: Klassenerhalt. Zu den Aufsteigern gesellt sich Erzgebirge Aue dazu, die bereits über langjährige Zweitliga-Erfahrung verfügen. Ingolstadt hat sich ordentlich verstärkt. Der prominenteste Neuzugang ist ohne Zweifel Abwehr-Ass Andreas Görlitz. Allerdings ein großer Ausfall ist der Koblenzer Vorjahres-Kapitän Manuel Hartmann, der allerdings sobald wie möglich wieder ins Spielgeschehen eingreifen möchte. Für den FC Ingolstadt 04 wird es nicht  einfach, aber die Schanzer werden die Klasse halten. Das Auftaktprogramm ist mit Augsburg (H), Duisburg (A) und Oberhausen (H) nicht gerade einfach, aber machbar.


Der Klassenerhalt ist für den Aufsteiger Ingolstadt das Ziel, das zählt. 

DIE PROGNOSEN
AUFSTIEGSKAMPF
Oben wird Hertha BSC Berlin nach einigen Anfangsschwierigkeiten vorneweg marschieren, ähnlich wie Kaiserslautern in der Vor-Saison. Freiburg hat vor zwei Jahren ebenso vorne den Ton angegeben wie vor einigen Jahren auch Gladbach. Den zweiten Aufstiegsplatz sichert sich Augsburg. In die Relegation muss zum Wohl oder Übel, 1860 München. Ebenfalls ein Wörtchen im Aufstiegsrennen könnten Duisburg und Bochum mitreden.

ABSTIEGSKAMPF
Die üblichen Verdächtigen werden unten gegen den Abstieg kämpfen: Rot-Weiß Oberhausen, FSV Frankfurt. Dazu gesellen sich die drei Aufsteiger Erzgebirge Aue, VfL Osnabrück und FC Ingolstadt 04. Allerdings erwischen wird Oberhausen, Frankfurt wird auch in Liga drei gehen. Um den Relegationskampf „kämpfen“ Osnabrück, Ingolstadt und Aue. Der Tabellenletzte ist standesgemäß bereits in der Winterpause abgeschlagen.

DIE ABSCHLUSSTABELLE
1. Hertha BSC Berlin
2. FC Augsburg
3. TSV 1860 von München
4. MSV Duisburg
5. TSV Alemannia Aachen
6. Fortuna Düsseldorf
7. VfL Bochum
8. FC Energie Cottbus
9. Karlsruher SC
10. SpVgg Greuther Fürth
11. SC Paderborn 07
12. Arminia Bielefeld
13. 1. FC Union Berlin
14. FC Ingolstadt 04
15. FC Erzgebirge Aue
16. VfL Osnabrück
17. FSV 1899 Frankfurt
18. Rot-Weiß Oberhausen

Dienstag, 10. August 2010

BuLa-Spezial - Danke!


Danke an
Die Bundeslager-Leitung
Die Redaktion der Lagerzeitung (( Echolot ))
An die Oasen-Wirte sowie die Mitarbeiter und Helfer in den Oasen
An die Betreiber des Teillager-Cafes von Port Puree den „Strebergarten“
An alle anderen Mitarbeiter
Die Teillager-Leitung des bayerischen Teillagers Port Puree
VCP Stamm Totila Karlshuld
Die Stammesführung des VCP Stamm Totila Karlshuld
An das Küchenteam des Stammes Totila Karlshuld
An die Materialwärte des Stammes Totila Karlshuld
Die Teamer und Mitfahrer des Stamm Totila


Danke an meine Freunde aus den Stämmen: 
VCP Himmelkron
VCP Regiomontanus Königsberg
VCP Martin von Tour Ingolstadt-Spitalhof
VCP Wüstenselbitz
VCP Siedling Ziegvögel Rehau
VCP Siedling Taize Neumarkt in der Oberpfalz
VCP Neutraubling (Teillager Freihafen)
VCP Bayreuth (Teillager Alma Matar)


Danke ihr habt das Bundeslager so unvergesslich und einzigartig gemacht! Dankeschön! Auf ein Neues beim Landeslager 2012 und beim Bundeslager 2014! 

Das war es mit dem Bundeslager-Spezial! Ich hoffe, ich konnte euch einen Einblick in diese tollen zehn Tage geben und ihr hattet Spaß beim Lesen. Ich hab mir viel Mühe gegeben! Also bis dann und Gut Pfad
euer Maxl

BuLa-Spezial - Der abschließende Lagerbericht


Ein VCP Bundeslager ist für einen Pfadfinder neben Auslandsfahrten wohl das aufregendste was es zu erleben gibt. Alle vier Jahre veranstaltet der VCP (Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfin-der) ein solches Bundeslager, mit rund 5000 Teilnehmern. Dieses Jahr war es wieder soweit. Zehn Tage hatten Pfadfinder aus Deutschland sowie 250 internationale Gäste zusammen Spaß und versuchten in Almke (bei Wolfsburg, Niedersachsen) nachdem Lager-Motto „Leinen los – auf zu neuen Abenteuern“ ein nachhaltiges Lager zu gestalten. Hier bekommt ihr einen tollen Einblick in die zehn Lager-Tage: mein Bundeslager-Tagebuch. Hier aber erst ein kleines Wörterbuch: Stamm (Pfadfinder-Ortsverband), Sippe (Gruppe), Sipplinge (Mitglieder einer Gruppe), Oasen (Treffpunkte um abends zu feiern, was zu trinken und was zu essen).

1. Tag - Freitag, 30. Juli, Anreise
Nach langer Vorbereitungszeit geht es endlich los. Die Teillager-Leitung von „Port Puree“ reiste bereits eine Woche vorher an. Nun folgte der Stamm.  Am Nachmittag stiegen dann 25 Karlshulder Pfadis in den Bus nach Almke. Nach einer Fahrtzeit von 7 Stunden, 45 Minuten waren wir spätabends bereits endlich da. Vor dem Lagerplatz mussten wir erstmal warten, bis uns jemand zeigte, wo es überhaupt hingeht. Vor dem Lagerplatz hüpfte ich erstmal rum, weil ich mein Adrenalin nicht mehr zurückhalten konnte. Ich hatte schon ewig nicht mehr so viel Adrenalin und Glückshormone im Körper. Vor dem Lagerplatz erhalte ich von Viola und Pascal erstmal SMSen und Anrufe, wo wir sind und ob wir schon da sind. Dann geht es endlich los, wir betreten den Lagerplatz. Allerdings können wir nichts erkennen. Es ist finster wie die Nacht. Das Ausmaß des Lagers wird uns erst wohl am nächsten Tag klar. Die Zelte müssen wir gar nicht mehr aufbauen, da die Stammesführung bzw. die TL-Leitung so nett war und uns die Zelte bereits aufgebaut haben. Nach einer kurzen Begrüßung des Ratsherren (Teillager-Leitung) und Stammesführers Philipp, fielen die Sipplinge erstmal in ihre Schlafsäcke, die Ranger/Rover erklommen das Lager-Nachtleben.

2. Tag – Samstag, 31. Juli, Platzbegehung/ Singewettstreit im Teillager
Am Morgen brach jeder auf, um den großen Lagerplatz zu erkunden. Ich begann mit meinen ersten Besuchen. So bestand mein Nachmittag größtenteils aus alten Pfadi-Freunde besuchen. Am Abend fand im Teillager der Auftakt des Bundeslager-Singewettstreits statt. Hier konnte man als Solo-Künstler oder Gruppe ein Lied performancen.  Unterhaltsame Performances waren dabei. Nina trat aus unserem Stamm an und sang „Oasis – Wonderwall.“ Sie konnte zwar nicht den Endentscheid erreichen, aber dabei sein ist alles.


3. Tag – Sonntag, 01.August, Gottesdienst/ Internationaler Abend
Am Sonntag fand standesgemäß ein großer Gottesdienst mit allen Lagerteilnehmern statt. Allerdings dauerte der Gottesdienst mit einer Dauer von über zwei Stunden viel zu lang. Nachdem Essen ging es für den ganzen Stamm ins Freibad, das gleich neben dem Lagerplatz lag. Die Bundeslager-Lagerleitung hat mit dem Freibad-Betreiber einen Tarif von 0,60 Euro pro Karte ausgehandelt. Schon mehr als günstig. Am Abend fand der Internationale Abend statt. Hier führten die Gastnationen aus Großbritannien, Südtirol, Mongolei, Israel, Rumänien, Schweiz, Russland und Finnland Stücke und Tänze, traditionell zu ihrer Kultur auf. Außerdem feierte der Weltpfadfinderverband der Frauen WAGGGS (World Association of Girl Guides and Girl Scouts) sein 100-jähriges. Nachdem plötzlich starker Regen aufbrach, beendete die Leitung die Veranstaltung. 5000 Pfadis machten sich wieder auf dem Weg zu ihren Zelten. Am Vormittag schauten wir beim Hajk-Büro „Alles muss raus“ vorbei. Dort buchten wir einen 2-Tages-Hajk von Dienstag auf Mittwoch, mit einer Streckenlänge von insgesamt 32 Kilometern. Meine Sipplinge äußerten bereits vor dem Bundeslager den Wunsch einen Hajk zu machen.

4. Tag – Montag, 02. August, Frei
Am Nachmittag tauchten zwei junge Frauen von der Bundezentrale für gesundheitliche Aufklärung auf um uns über Folgen von Alkoholkonsum aufzuklären. Es waren viele Informationen dabei, allerdings für die Meisten nichts Neues. Es wurde ein Quiz mit Fragen gemacht, außerdem konnte man sich mit den Mädels über das Thema unterhalten. Der Abend stand zur freien Verfügung. Allerdings hieß es am Nachmittag für meine Sipplinge und mich noch Rucksack packen für den morgigen Hajk. Jeder konnte sich nochmal ein paar Tipps holen. Oberstes Gebot, so wenig wie möglich mitnehmen. Jedes Stück, was im Rucksack ist, ist unnötiger Ballast. Und Ballast können wir nicht gebrauchen.


5. Tag – Dienstag, 03. August, Hajk 1. Tag
Nachdem Frühstück brach meine Sippe zum Hajk auf. Erstmal musste noch das Essen verteilt werden. Da uns die Hajk-Kiste die uns zugeteilt wurde, nicht vom Hocker haute, beauftragten wir die Stammesführung für uns einzukaufen. So nahmen wir eine gesunde Mischung aus Hajk-Kiste und Eigeneinkauf mit. Bevor es richtig losging, mussten wir uns erstmal im Hajkbüro melden und unsere Karte abholen. Dann konnte es richtig losgehen. Insgesamt schuftete meine Sippe satte 24 Kilometer an einem Tag weg. Um zu gestehen, zu getraut hätte ich es ihnen das nicht auf Anhieb. Auf alle Fälle konnte man so sich einen besseren Eindruck vom Land Niedersachsen machen. Niedersachsen ist sehr dünn besiedelt, hier gibt es gigantische Felder, viel größer als in Bayern. Die Menschen sind hier sehr nett. Allerdings gibt es dementsprechend auch wenig Supermärkte, Metzger und Bäcker. Also auf unserer Hajkroute kreuzte keines der drei genannten Geschäfte den Weg. Im Zielort Querenhorst gab es immerhin eine Tankstelle. Dort kauften wir uns zusätzlich zum knappwerdenden Brot, Semmeln dazu. Oder wie man im hohen Norden sagt, Brötchen. Bei einer Familie durften wir dann oben im Dachboden nächtigen, was einfach mal obergeil war. Stereo-Anlage, großer Tisch, kleiner Tisch im Eck zum Verweilen und viel Platz. Zwar hat es nachts leicht gezogen, aber das machte uns nicht viel aus. Nachdem wir eingekehrt sind, gab es erstmal Essen. Das klassische Hajkessen, Nudelsuppe und Ravioli. Nachdem erstmal gefuttert wurde, stand ein lässiger Abend an. Es wurde diskutiert, was alles in unsere Sippen-Kiste soll. Wir überlegen uns, eine Kiste für die Sippe anzuschaffen, in der alles drin ist, was man auf dem Lager immer braucht als Sippe. Außerdem spielten wir noch ein Spiel, bis sich um Mitternacht die ersten in ihre Schlafsäcke verabschiedeten. Die beiden Leiter gingen um halbzwei ins Bett, ebenfalls müde und leicht niedergeschlagen.

6. Tag – Mittwoch, 04. August, Hajk 2. Tag/ Teillager-Abend
Am nächsten Morgen, hieß es erstmal ausschlafen. Nach einem stärkenden Frühstück, musste erstmal alles aufgeräumt werden. Alle packten ihre Sachen zusammen. Die Familie „gewährte“ uns Zugang zu ihren schönen Garten. Dort war die Hausente und der Hund der Familie die Attraktion. Nachdem wir uns nochmal herzlichst bei der Familie bedankt haben, brachen wir zu den letzten 8 Kilometern nach Almke auf. Nach deutlich weinigeren Pausen wie beim ersten Hajk-Tag kamen wir endlich am Lagerplatz an. Dort mussten wir uns noch einem Feedback-Gespräch im Hajkbüro unterziehen, ehe wird dann endlich in unsere Zelte zurückkehren konnten. Dort wurde erstmal alles wieder zum Urzustand gebracht. Jeder bezog seinen alten Platz und ging zum Duschen. Ich gönnte mir nach der Reinigung ein Händl im Teillager-Cafe Strebergarten. Denn unser Teillager-Cafe bot sensationeller weise Händl an. ¼ (1,50 Euro) und ½ (3,00 Euro), absolut super Preise. Am Abend stand dann der Teillager-Abend an. Unser TL-Abend war ein bisschen anders, als er eigentlich sein sollte. In der Oase „Treibgut“ sahen wir 750 Port „Püraten“ einen Film an. Der Film mit dem Titel „We Feed the World“ schockierte und informierte gleichermaßen. Der Film zeigte auf, wie verschwenderisch und unverantwortlich, allen voran die großen Industriestaaten mit Lebensmitteln umgehen. Pro Tag werden zwei Tonnen Brot (das zwei Tage alt ist) weggewerfen bzw. entsorgt. Insgesamt produzieren wir für 12 Milliarden Menschen Lebensmittel, knapp 7 Milliarden Einwohner haben wir. Trotzdem müssen Millionen von Menschen Hunger leiden und 800 Millionen Menschen haben keinen Zugang zu sauberen Trinkwasser. Zahlen die schockieren, aber leider die Wahrheit ganz hart darstellen. We Feed The World zeigt erfolgreich aber brutal auf, wie krank eigentlich unsere Menschheit ist. Der Nestle-Chef packt am Ende noch einen darauf. Er verwendet fast in jedem Satz das Wort „Geld“ oder „Profit“ Wenn Geld das einzige Problem unserer Menschheit ist, dann sieht man wie krankhaft wir sind und wie tief wir gesunken sind.



7. Tag, Donnerstag, 05. August, Wolfsburg-Tag, Stammesabend
Der Wolfsburg-Tag stand an. Erstmal war ungewiss, was unsere Sippe an diesem Tag unternimmt in der VW-Stadt. David war so freundlich und buchte für seine und meine Sippe die Aktion „Autostadt“ im Ereignisfeld Stadt. So brachen wir nach einer kurzen Busfahrt auf zur Autostadt. Dieses Jahr feierte die Autostadt ihr 10-jähriges Bestehen. Erstmal fasziniert waren wir alle. So viel Glas, so tolle Architektur, hier muss also viel Geld reingesteckt worden sein. Die Tickets kosteten für Gruppen lediglich 4,00 Euro. So ging es los. Die Kinder durften die Autostadt selbstständig erkunden. Zwei Treffpunkte wurden ausgemacht, um zu prüfen ob alle noch da sind. Im VW-Pavillon schaute ich mir erstmal den meisterlichen VW Scirocco an. Mein absolutes Traumauto. Und irgendwann möchte mich mir meinen Traum mit viel Arbeit und vorhandenen Kapital erfüllen. Audi bot auch so einiges. Den RS5, Wert 70.000 Euro. Wir hatten die Ehre und durften mal die Sound-Anlage voll aufdrehen. Der A1 haute mich in der vor  mir stehenden Ausstattung (25.000 Euro) nicht vom Hocker. Allerdings ist der A1 ein schnuckliges Auto, von dem ich mir schon vorstellen könnte, ihn zu fahren. Trotzdem würde ich ihm den Scirocco vorziehen. Das Old-Timer-Museum bot mit dem Audi80, dem VW Käfer und dem VW Bulli etliche alte Schönheiten. Dann war der Trip in der Autostadt schon wieder beendet. Dann entdeckten meine Sipplinge etwas Besonderes. In der Autostadt gab es die Möglichkeit kostenlos online zu gehen. Ich checkte kurz die PMs und ging kurz in Facebook, dann war es dann schon wieder. Dann ging es in die Stadt Wolfsburg selbst. Und wie man sich schon denken kann, führte der Weg zu McDonalds. Dort waren Horden von Pfadfindern. Wir holten uns die nötige Fleischration ab. Zufällig traf ich dann dort Anja, eine Grundkurs-Bekanntschaft an. Sie habe ich schon immer gesucht. Der Abend wurde schon mal ausgemacht. Dann stand schon der Rückweg zum Zeltplatz an. Am Abend stand ein Stammesabend an mit Halstuchverleihung. Nach einem Schweigemarsch fanden wir uns erst zur Halstuchverleihung ein. Zwei meiner Sipplinge erhielten das blau-grüne Halstuch. Danach gab es Tschai und es wurden Lieder gesungen. Die komplette Karlshulder Teillager-Leitung fand sie ein, ebenso die Regionsleitung. Nach einem schönen Abend hieß es nur noch einmal schlafen, bis zum letzten regulären Lagertag.


8. Tag, Freitag, 06. August, Länderbrunch, Lagerabschluss
Der Morgen des letzten Lagertages begann mit dem Länderbrunch. Alle Pfadis nahmen an einer Veranstaltung ihres Länderverbands teil. Der VCP Bayern hielt am Kochtopf (zentrale Lagerbaute TL Port Puree) ein Frühstück mit rund 700 Menschen ab. Der Nachmittag war frei. Hier konnte jeder nochmal die Zeit nutzen, liebgewonnene Menschen zu besuchen. Ich verweilte beim VCP Himmelkron. Am Abend stand der offizielle Lagerabschluss an. Erst stand der Abschluss im Teillager an, dann ging es in Richtung Hauptbühne. Und unser Teillager übertraf alles. Als unser Teillager begrüßt wurde, hauten wir erstmal unseren Teillager-Schrei „Ole Ole Port Puree – Volle Düse Lauchgemüse“ raus. Und alle staunten. Nein, wir setzen noch einen drauf. Als unser TL gerufen wurde, sprangen wir alle hoch. Alma Matar (Teillager des VCP Niedersachsen) versuchte uns zu übertrumpfen, kam allerdings nicht an uns ran. „Alma wir hören nichts“ brachten wir den Niedersachsen entgegen. Das Lagerlied ertönte zum letzten Mal. Und zum Abschluss folgte das Bundeslied „Allzeit Bereit“, Gänsehaut  pur. 5.000 singen das Bundeslied, damit war das Bundeslager beendet. Am Abend wurde dann noch ordentlich gefeiert, die letzte Nacht auf dem Bundeslager, die letzte Nacht mit liebgewonnenen Menschen. Und es wurde schon fleißig verabschiedet. Man konnte ja nicht wissen, ob man denjenigen am Abbau-Tag nochmal sieht.



9. Tag, Samstag, 08. August, Abreise
Am Abbau-Tag hieß es normal drei Stunden volle Power. Um 06:45 Uhr wurde  geweckt und bereits mit dem Zeltabbau begonnen. Nachdem Frühstück wurde das Werk vollendet. Am meisten Arbeit stellte das Küchenzelt, der sogenannten Gelenkbinder da. Das Küchenzelt muss ausgeräumt werden, die Kisten gepackt werden und das Zelt abgebaut werden. Eigentlich waren wir voll im Zeltplan. So hieß es dann letzte Eindrücke vom Bundeslager sammeln, sich von einigen Leuten verabschieden und den Lagerplatz in Richtung Bus verlassen. Bundeslager das war´s.
Das Bundeslager 2010 war für mich ein wunderschönes Erlebnis. Ich habe viele alte Freunde wieder getroffen und viele neue nette Leute kennengelernt. Ich denke, daraus werden sich Freundschaften über Jahre hinaus entwickeln. Ich nehme vieles von diesem Lager mit, ganz nachdem Motto: Leinen los, auf zu neuen Abenteuern.  

Montag, 9. August 2010

BuLa-Spezial - Wolfsburg-Tag und viele Autos


Die Bundeslager-Lagerleitung wollte, dass alle Teilnehmer auf dem Bundeslager einen Tag lang die Möglichkeit haben die Bundeslager-Gastgeberstadt Wolfsburg zu erkunden. Unsere Sippe reiste nachdem Frühstück nach Wolfsburg und besichtige die imposante Autostadt. Die Autostadt die Präsentationsfläche des Volkswagen Konzerns.
4,00 Euro kostete der Eintritt für Gruppen und so machten wir uns auf die Autostadt zu besichtigen. Die Kinder durften alleine die Autostadt erkunden. An zwei Uhrzeiten mussten allerdings alle an einem bestimmten Treffpunkt erscheinen, damit wir sehen konnten, ob alle noch anwesend sind. Ich machte mich mit David auf in den Audi- und VW-Pavillon. Ich saß mich in mein Traumauto, den VW Scirocco. Ich liebe dieses Auto einfach. Bei Audi gab es auch einiges beeindruckendes zu sehen. Der Audi RS5 in Wert von 70.000 Euro mit einer super Soundanlage war eines der Highlights. Außerdem konnte ich endlich mal den A1 – den nächsten großen Audi – selbst ansehen. So richtig vom Hocker hat mich der A1 nicht gehauen. Im Oldtimer-Museum der Konzern-Marken gab es auch noch einiges zu bestaunen.

Die Zeit in der Autostadt verging wie im Flug. Ausklang fand der Wolfsburg-Tag für uns im McDonalds in Wolfsburg, die Fleischration halt holen. Zufällig traf ich im McDonalds dann eine alte Grundkurs-Bekanntschaft die Anja wieder, die ich zuvor auf dem Bundeslager immer gesucht habe. Der Wolfsburg-Tag war schon ein Erlebnis! Wolfsburg du schöne Stadt.    

BuLa-Spezial - Derey und weitergeht´s!

Heute geht es weiter mit dem Blog-Spezial über das VCP Bundeslager 2010. Derey ist übrigens eine neue Wortschöpfung und heißt komplett ausgesprochen: Habe die Ehre. Wer hat´s erfunden? Ja, die Karlshulder ;-)
Heute geht es mit einem gesamten Lagerbericht aus meiner Sicht weiter. Dieser Bericht wird anders werden, als der in der Zeitung nächste Woche erscheint. Dann folgt heute noch ein fettes Dankeschön an alle. Und zu Guter Letzt ein Ausblick auf 2011. Denn da steht vieles auf dem Programm (Kirchentag, Schweden Großfahrt) usw.

Also bis dann
euer Maxl

Sonntag, 8. August 2010

BuLa-Spezial - Nachhaltig


Bei dem VCP Bundeslager 2010  drehte sich alles um das Thema Nachhaltigkeit. Das Essen kam zu 80% aus der Umgebung, es wurde alles so nachhaltig gestaltet wie es nur  ging. Hier eine Übersicht der Nachhaltigkeit auf dem Bundeslager.

Versorgung
2006 konnte man im Lagermarkt für seinen Stamm nach Lust und Laune einkaufen. Das lief 2010 anders. Die Bundeslager-Leitung schnitt den Lebensmittelbedarf auf die einzeln Stämme genau zu. In Kisten bekam jeder Stamm seine Zutaten zu gewiesen. In einem Kochbuch gab es für die jeweiligen Zutaten gewisse Gerichte zur Auswahl. Aus den Zutaten konnte dann jeder Stamm etwas zaubern. Unsere Küche lieferte ganze Arbeit. Aber jetzt das große Aber. Da Nachhaltig angesagt war, gab es sehr wenig Fleisch. An einem Lagertag gab es zu zwei Mahlzeiten Fleisch. An einem Tag übertönte das Gemüse wieder das gute Fleisch. Dementsprechend war die Laune im Stamm in Sachen Essen. Fleisch ist nicht überlebensnotwendig, aber wenn man fünf Tage nur Gemüse aufgetischt bekommt, ist das nicht so toll. Das nachhaltige Essenskonzept hatte aber einen Vorteil. Die Lebensmittel kamen aus der Region und schmeckten super! Super BIO-Produkte. Auf dem Hajk aßen wir meisterlichen Käse und super Salami. Das war garantiert keine Massenware. Da schmeckt eben den Unterschied. Ein Lob für die Versorgung, aber leichte Kritik am wenigen Fleisch.

Sanitäre Anlagen
Es gab nicht einmal 50 Duschen für 5000 Lagerteilnehmer. Was insgesamt schon nicht ganz zumutbar ist. Allerdings ist das kein Beinbruch. Alle sanitären Anlagen auch die Dixie-Klos wurden jeden Tag geputzt bzw. gereinigt.

Lagerzeitung
Die Lagerzeitung "Echolot" lieferte jeden Tag eine spannende Ausgabe zum Preis von je 50 Cent. Mein Engagement platzte, da ich Sippenführer bin und die Aufgabe in der Lagerzeitung zu viel Zeit in Anspruch genommen hätte.

Oasen
Insgesamt gab es vier Oasen, drei große Oasen sowie eine Freiluft-Oase bzw. einen Tresen mit Lagerfeuer. Testsieger waren Treibgut und Nachhaltigall. Humane Preise, gutes Unterhaltungsprogramm, gutes Essen.

Port Puree
Das Teillager Port Puree, das unter größtenteils unter unsere Leitung stand, war auf der Abschlussveranstaltung mit dem Schrei "Ole Ole Port Puree, volle Düse Lauchgemüse" eindeutig das lauteste und stimmungsvollste. Port Puree war auch 2010 wieder einmal top!

BuLa-Spezial - Das ist Niedersachsen

Niedersachsen ist sehr dünn besiedelt. Dass sahen wir auf unserem Hajk, der durch das Niedersächsische Land führte. Allerdings ist Niedersachsen aufgrund seiner blühenden Felder sehr schön.
Doch wer ist aus Niedersachsen eigentlich bekannt? Was sollte man über Niedersachsen denn Wissen?
In Niedersachsen gibt es vier sehr bekannte Städte Hannover (Landeshauptstadt), Wolfsburg (bekannt durch VW) sowie Braunschweig und Osnabrück. Außerdem dürften jedem Lena Meyer-Landrut als Gewinnerin des Eurovision Song Contest bekannt sein - sie kommt aus Hannover. Außerdem ist der ehemalige niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff jetzt Bundespräsident.
Niedersachsen beherbergt mit VW den fast größten Autoproduzenten der Welt in Wolfsburg.
Niedersachsen ist top. Aber noch wichtiger, 2010 waren 5.000 Pfadis in Wolfsburg beim Bundeslager um ein nachhaltiges Lager zu gestalten! Yes we scout!

BuLa-Spezial - Der Hajkbericht


Hajken auf dem Bundeslager ist eigentlich nichts Neues. Doch soweit ich weiß, brach auf dem Bundeslager 2006 keine Sippe unseres Stammes auf zum Hajken. Ich warf den Vorschlag zu Hajken bereits einige Monate vor dem Bundeslager in die Runde. Meine Sipplinge waren größtenteils begeistert von der Idee und so waren wir uns einig: wir gehen auf dem Bundeslager 2010 in Almke hajken. Am Montag fragten wir im Hajk-Büro „Alles muss raus“ nach einem Hajk. Uns wurde ein 2-Tages-Hajk angeboten, der eine Länge von etwa 32 Kilometer hat. Der Hajk soll von Dienstag auf Mittwoch stattfinden. Am Morgen des Dienstages ging es dann auch los. Als Gruppe musste man sich dann im Hajkbüro melden. Dort bekamen wir unsere Karte + genaue Route mitgeteilt. Dann ging es endlich los. Unser Hajk sollte nach Querenhorst führen. Erstmal ging es in ein Waldstück, das Wetter hielt – noch. Die Stimmung auf dem Hajk lockerte sich nach den ersten Kilometern mit lustigen Gesprächen und Liedern auf. Immer wieder machten wir Pausen, vielleicht die eine oder andere zu viel. Doch wir kamen trotzdem an. Zwischendrin regnete es mal wieder, was natürlich nicht so Bombe war. Trotzdem steckte  die Sippe die satten 24 Kilometer vom ersten Tag super weg. Während des Hajks entwickelte sich ein starkes Bedürfnis nach Fleisch. Da wir auf dem Bundeslager bis dato nur einmal relativ Fleisch bekamen, wollten alle Fleisch. Angekommen in Querenhorst begann erstmal die Suche nach einem Supermarkt. Doch die Suche schlug fehl. Kein Supermarkt, kein Metzger, kein Bäcker. Aber eine Tankstelle gab es. Hier wurden erstmal zusätzlich zum bereits knapp werdenden Brot, Semmeln gekauft. Anschließend begann die Suche nach einem Schlafplatz. Und das wurde zu leichten Chaos. Ein Teil passte auf das Gepäck auf an der Tankstelle, zwei 2er-Trupps schwirrten im beschaulichen Ort Querenhorst umher. Per Walkie-Talkie hielten die Gruppen Kontakt. Dann endlich wurde ein super Schlafplatz gefunden. Eine Familie stellte ihren Dachboden für uns zur Verfügung. Großer Raum mit großen Tisch, kleinen Tisch und Stereo-Anlage. Wie man Schluss folgern konnte, war das der eigene Partyraum der Familie.
Wir richteten uns mal nett ein und begannen dann mit Essen zu bereiten. Ravioli und Suppen standen auf der Hajk-Speisekarte. Eigentlich klassisches Hajkessen. Der Abend wurde mit einem Spiel fortgesetzt. Außerdem wurde etwas geplant. Wir wollen für uns als Sippe eine eigene Kiste anschaffen. In dieser Holzkiste sollen alle Sachen drin sein, die auf einem Lager unabdingbar sind.  Schneidebrett, Brotmesser (beides für Hajk), Streichhölzer und Feuerzeug, Esbit-Kocher usw. Um halbzwei endete dann auch für die Leiter der Abend im Schlaf.
Am nächsten Morgen hieß es erstmal ausschlafen, danach wurde Frühstück gemacht. Nachdem wir alles aufgeräumt hatten, bedankten wir uns bei der Familie nochmal für  die tolle Gastfreundlichkeit. Wir durften sogar in den tollen Garten. Dort war die Haus-Ente der absolute Renner. Dann ging es los. Wir wählten zum Heim laufen nach Almke den kürzeren Weg von 8 Kilometer. Nach deutlich weniger Pausen als beim Hinlaufen waren wir schon wieder da, am Lagerplatz.
Es stand dann noch ein Feedback-Gespräch im Hajk-Büro an, ehe der Hajk komplett überstanden war. Die Sippe fand den Hajk anstrengend, aber trotzdem schön. Die Begeisterung am Hajken, sank bei meiner Sippe nicht, sondern stieg eher noch. Bei der Kilometer-Zahl kann man in Schweden dann noch nach weiter oben schrauben.
Mir hat der Hajk gut gefallen. Übrigens waren wir im Stamm die einzige Gruppe die gehajkt ist.
Gut Pfad,
eure Streifenhörnchen

BuLa-Spezial - Der Stamm und seine Stamm-Oase

Die Oasen, der Treffpunkt der Ranger/Rover und Erwachsenen auf dem Bundeslager. In den Oasen kann man sich zusammensitzen, was trinken und was essen. Schließung der Oasen ist um 03:00 Uhr, der Ausschank wird um 02:00 Uhr beendet. Ausschankbeginn ist um 23:00 Uhr. Auf dem Bundeslager gab es ein Oasen-Viertel. Insgesamt vier Oasen waren auf einen Platz verteilt. Auf dem Bundeslager 2006 „100PRO – die Welt gestalten“ war in jedem Teillager eine Oase. Man wollte mit dem Oasenviertel Lärm in den einzeln Oasen vermeiden.
Das Oasen-Angebot war überschaubar. Normalerweise waren sechs Oasen geplant. Das VCP Land Bayern machte dieses Jahr keine Oase. Jede Oase hatte seinen Charme. Doch in unserem Stamm gab es genau zwei Favoriten. Die Oase Treibgut und die Nachhaltigall. Die Oase Treibgut war eigentlich unsere Stamm-Oase und wurde von unserem Stamm sowie von mir persönlich zur besten Oase gekürt. Die Treibgut bot jeden Abend eine andere Speise an. Von Spanferkel, Toast Hawaii bis hin zu Currywurst war alles dabei, was das Herz begehrte und das alles zu humanen Preisen. Die Getränke-Auswahl war auch in Ordnung. Die Stimmung in der Oase selbst war immer gut, was wahrscheinlich auch an der Gemütlichkeit lag, die durch die etwas vielleicht ungewohnten Sitzmöglichkeiten entstand. Strohsäcke waren die Sitzmöglichkeit, die zum gemütlichen chillen einladen. Die Oase Treibgut war stets gefüllt. Auch bei Nachhaltigall war immer etwas los. Diese Oase bot ein Comedy-Programm mit Tages-Resümee der witzigen, lustigen Art. Außerdem konnte man sich gemütlich an Tische sitzen. Das Essensangebot wechselte hier auch.
Beide Oasen waren absolut die Besten. Danke an das Oasen-Team der Oase Treibgut. War absolut super. 2014 vielleicht auf ein neues? 

Samstag, 7. August 2010

BuLa-Spezial - IN&OUT


Es gibt Dinge die auf einem Bundeslager richtig IN sind. Und es gibt Sachen die absolut doof sind, also OUT. Hier das umfassende IN&OUT zum Bundeslager 2010!

Gelenkbinderhering
Wie schon bei den Liedern. Ein dicker Gelenkbinderhering lies ein Lied gebären und ihn zum Stimmungsmacher aufsteigen.

Ole Ole Port Puree
Ole Ole Port Puree, Volle Düse Lauchgemüse. Das war der Schlachtruf unsers Teillagers. Bei der Abschlussfeier übertönten wir alle. Kein Teillager konnte mithalten. Mit 750 Teilnehmern war unser Teillager zugleich das teilnehmerreichste Teillager des ganzen Bundeslagers. Port Puree rockt!

Oase Treibgut
Die Oase Treibgut war unsere Stamm-Oase. So fast jeden von unseren Stamm traf man hier an. Nicht umsonst gilt im Stamm die Oase Treibgut als beste Oase des Bundeslagers. Die Oase Treibgut lieferte ein gutes Essensangebot, dass jeden Tag wechselte sowie gute Getränke zu humanen Preisen. Die Stimmung war stets super. Sitzmöglichkeiten boten Strohsäcke, die für eine chillige Stimmung sorgten! Treibgut war top!

Hajk
Meine Sippe ging auf Hajk. Und der Hajk war einfach super. 24 Kilometer schufteten meine Sipplinge in einem Tag weg, schon beeindruckend. Die Unterkunft ein Dachboden einer super netten Familie, setzte natürlich das Sahnehäubchen auf. Insgesamt war unser Hajk richtig gut und es hat Spaß gemacht. Nun kann der 3-Tages-Hajk in Schweden kommen.

Kopfmasseur
Ein magisches Gerät, dass den Kopf massiert. Das neue Top-Teil im Stamm. Wenn man jemand überraschen wollte, dann musste man nur den Kopfmasseur auspacken.

Stammesabend
Der altgewohnte Stammesabend ist doch immer etwas Besonderes. Lagerfeuer, Lieder, Tschai und Halstuchverleihung, machen  solch einen Abend zu einem unvergesslichen.

Händl im Teillager-Cafe Strebergarten
Im Strebergarten, dem Teillager-Cafe von Port Puree gab es jeden Tag Händl zum Essen. Einfach überragend, bei dem fleischarmen Essen. Allgemein war der Strebergarten ziemlich cool, war er doch nur ein paar Schritte von meinem Zelt entfernt.

Nerf
Der Nerf ist ein Spielzeug bzw. ein Flugobjekt das einen pfeifenden Ton von sich gibt, wenn man es weit und hoch wirft. Der Nerf war mal wieder das absolute Top-Spielzeug auf dem Bundeslager bei uns.

Massagen in Himmelkron
Die Mädels von Himmelkron konnten auf dem Landeslager  2008 schon gut massieren. Zwei Jahre später haben sie es nicht verlernt. Wer mal in den Genuss einer guten Massagen kommen will, sollte Himmelkron aufsuchen.

OUT
Gemeinschaftsduschen
Insgesamt gab es für rund 5000 Teilnehmer nicht mal 50 Duschen, davon alles Gemeinschaftsduschen. Nicht so astrein.

Essen ohne Fleisch
Die Verpflegung lief wie folgt. Diesmal kamen rund 90% aller Lebensmittel aus der Region rundum Wolfsburg. Die Lagerleitung schlug Gerichte in einem Kochbuch vor. Jeder Stamm bekam seine Lebensmittel in seiner Kiste sowie Milch in Eimern. Aus den in der Kiste sich befindenden Zutaten konnte dann etwas gezaubert werden. Leider stand Fleisch nicht oft auf der Zutatenliste. Dafür kann unser Küchenteam aber nichts. Denn die Küche hat das Beste aus den Kisten gemacht. Doch irgendwann regt Gemüse so dermaßen auf, dass man es nicht mehr Essen, noch sehen kann.

Kein Klopapier
Nach einigen Tagen wurde der Brauch des Klopapier aus den Dixies stehlen erfunden. Dieser Brauch wurde bis  zum Ende des Lagers gut und gerne zelebriert. So fand man auf den Dixies eigentlich nie Klopapier.

Regen
Der Regen war auf dem Bundeslager leider Pate. Es gab keinen Tag an dem es nicht regnete. Vom Wetter her, war das Bundeslager wahrlich nicht der Knaller.

Nasser Zucker
Nasser Zucker sorgte bei unserem Stammesabend dafür, dass die Tschai-Beschwörung ohne Feuerspektakel endete. Normalerweise wird Zucker ins Feuer geworfen, damit es zu einer Stichflamme kommt. Allerdings klappte das diesmal nicht. Der Zucker war zu nass.

Polenta
Polenta, was ist Polenta? Polenta ist ein Mais-Brei der gut sättigt. Allerdings schaut es nicht so appetitlich aus. Für unseren Hajk wurde uns Polenta angeboten zum Mitnehmen. Die Polenta blieb wie vieles aus der Hajk-Kiste zuhause. Wir kauften unser Zeug für den Hajk selbst ein.  

Essensausgabe
Bei der Essensausgabe waren Wartezeiten bis zu einer Stunde völlig normal. Besonders ärgerlich dann morgens. Allerdings verbesserte sich die Qualität der Kisten stetig. Anfangs fehlten  bei manchen Stämmen Zutaten, später lief alles reibungslos.

Abschiede
Abschiede sind auf Lagern immer das schlimmste. Neue Leute die man kennengelernt hat, sieht man in der Regel erst zwei Jahre später wieder (Landeslager). Es ist einfach fürchterlich. Abschiede sind so traurig und schlimm. Ich hasse sie, wie viele wohl auch.

Unvorbereiteter Weckdienst
Es gibt Weckdienste die hört man im tiefsten Schlafdienst nicht. Die radikalste Methode ist das Wecken mit Hordentopfdeckel und Kochflöffel. Das ganz edle Wecken ist natürlich, dass jeder mit Namen einzeln geweckt wird. So hört das auch jeder. Der Weckdienst auf dem Bundeslager hätte besser sein können.

Am Freitag anreisen
Unser Stamm reiste am Freitag an und fuhr somit voll in den Ferienverkehr. Die Hinfahrt dauerte 7 Stunden 45 Minuten, eine halbe Weltreise. Am Freitag anreisen ist auf alle Fälle blöd.

BuLa-Spezial - Die Bundeslager Lieder-Charts

Es gibt Lieder auf dem Bundeslager die mehr als häufig gesungen werden. Hier die Top 5 der besten Lieder auf dem Bundeslager 2010.
1. Gelenkbinderhering
Man nehme einen Gelenkbinderhering und mache daraus ein Lied: „Das ist ein Gelenkbinderhering, ein Gelenkbindehering.“ Das Lied unseres Stammes, aus der Langeweile her geschaffen.

2. Straßen auf und Straßen ab
Der Refrain von Straßen auf und Straßen ab ist stundenlang singbar: ole ole la la. Der Song schlechthin!

3. Bolle (Locomotive Breath)
Das Lied mit dem amüsierenden Bolle mit dem Gitarren-Gliff von Locomotive Breath, ist einfach total rockig und der absolute Stimmungsbringer bei einem Stammesabend.

4. Lagerlied „Leinen los“
Das Lagerlied Leinen los, war natürlich auch eines der Top-Lieder auf dem Bundeslager.

5. Roter Wein
Roter Wein im Becher, ist der beste Rebensaft. Das alt bekannte Lied, ein Klassiker. Roter Wein gehört zu jedem Singeabend am Lagerfeuer. 

Donnerstag, 29. Juli 2010

Leinen los! - Bin dann mal weg




So liebe Damen und Herren, ich bin dann mal weg. Schon wieder. Nach Österreich folgt nun Wolfsburg im schönen Niedersachsen, im hohen Norden der Republik. Das VCP Bundeslager "Leinen los - auf zu neuen Abenteuern" im Vorstadt-Ort Almke ruft und ich folge dem Ruf, genauso wie 4999 weitere Pfadis aus Deutschland.

Es wird fettes Programm, viele alte Freunde sehen, wohl wie immer neue Leute kennen lernen. Das Bundeslager kann kommen. Ihr hört am 07. August wieder von mir!
Bis dahin, Leinen los & Gut Pfad
euer Maxl

Sports² - Innsbruck und wieder nachhause



Österreich hat mich überrascht. Dieses Land ist richtig toll. Nette Menschen gibt es hier, ein richtig schönes Fleckchen Erde. Heute sahen wir uns die Morgen-Trainingseinheit des FC Ingolstadt 04 an und fuhren dann nach Innsbruck. Dort testete der FC Ingolstadt 04 gegen den österreichischen Erstligisten Wacker Innsbruck. Vor dem Spiel schauten wir uns die Stadt an und gingen Essen. Außerdem sah ich mir das Bergisel-Stadion an. Die legendäre Olympia-Schanze und Station der 4-Schanzen-Tournee, fenomenal!
Am Mittag gingen wir erstmal Essen ins Innsbrucks Innenstadt. Danach ging es zum Cafe trinken am Tivoli-Stadion, dem Spielort des Testspiels. Komischerweise gibt es in Österreich zum Kaffee immer ein Gläschen Wasser dazu. Das ist im Preis mit einbegriffen. Wie wir alle wissen, entzieht Kaffee dem Körper Wasser. Der Österreicher liefert dem Verbraucher zusätzlich Wasser. Super Sache! Sowas hab ich in Deutschland noch nicht erlebt. Nachdem Testspiel ging es dann nachhause in die Heimat. Doch hier werde ich nur einen Tag verweilen, ehe es dann zum Bundeslager geht. Immer auf da roaß.

Dienstag, 27. Juli 2010

Sports² - Trainingslager Tag zwei


1180 Meter über dem Meeresspiegel liegt Seefeld in Tirol. Eine gewaltiger Unterschied für uns Mösler. Karlshuld liegt auf lediglich 375 Meter, das ist eine ordentliche Differenz die sich bemerkbar macht. Ich kämpfe mit leichten Ohrenschmerzen und Schwindel. Mein Großvater merkt es noch deutlicher. Es ist einfach Gewöhnungssache. Die gute Bergluft lässt uns beide schlafen wie Steine.
Das Tagesprogramm heute war relativ entspannt, zwei Trainingseinheiten, ein gutes Mittagessen, ein Interview im Spielerhotel, es lässt sich leben.
Österreichs Berge sind mittlerweile mit Schnee bedeckt, zumindest die Gipfel. Sonst gibt es nichts Neues aus dem Lager in Seefeld. Außer dass wir Morgen uns aufmachen nach Innsbruck. Um 18:00 Uhr testet der FC Ingolstadt gegen Wacker Innsbruck (1. Bundesliga Österreich). Davor schauen wir uns die international bekannte Bergisel-Schanze an. Und sonst wird ein kleiner Kultur-Ausflug nach Innsbruck. Durch die Nacht geht es dann heim nach Deutschland.
Ihr hört von mir. Schöne Grüße aus Österreich!

Montag, 26. Juli 2010

Sports² - Grüße aus Seefeld


Ja es geht mir gut, ja ich bin gut angekommen. Das mal vorne weg. Ich bin angekommen in Seefeld, Tirol in Österreich. Seite heute bin ich als Journalist beim Trainingslager des FC Ingolstadt 04 dabei. In einer Pension residieren wir, etwa 200 Meter vom Mannschaftshotel entfernt. Via UMTS kann ich jetzt hier euch, der Welt und noch vielen mehr Leuten von meinem Tag heute erzählen.
Die Anreise war ganz gut, außer dem blöden Stau zwischen Pfaffenhofen und München. Die Suche nachdem Mannschaftshotel im Wintersportort Seefeld gestaltete sich sehr schwierig. Unser Navi führte uns immer im Kreis herum. Ein Polizist gab uns dann die korrekte Wegbeschreibung durch und schon waren wir da. Mit dem Pressesprecher ein paar Gespräche, zwei Interviews mit Spielern geführt und zwei Trainingseinheiten angesehen. Der Fitness-Coach das hat das Team ordentlich trainiert. Ordentlich im Sinne, richtig geschunden. Während der Einheiten haben wir die "Stadt" angeschaut, die Geschäfte und sind Essen gegangen. Es geht mir bzw. uns ganz gut. Nur dass das Wetter zu wünschen übrig lässt. Es ist relativ kalt und regnet ab und zu wieder. Aber aus der Heimat hab ich erfahren, dass es dort auch nicht besser ist. Von dem her, was soll´s. Hier hört morgen wieder von mir.

Sports² - Arbeit und doch Zeit für die besonderen Momente



Ja fotografieren ist schon eine Arbeit, auch wenn das einige nicht glauben. Man muss immer die Augen offen halten, für besondere Momente und immer den Finger auf dem Auslöser bereit haben. Hier noch zwei Fotos zur Audi Sportpark Eröffnung. Mein Großvater und ich, sowie das Foto mit Bundesliga-Torschützenkönig Edin Dzeko. Und selbst wenn man arbeitet, nimmt man sich doch kurz Zeit um den großen Stars, die man sonst nur aus dem Fernsehen kennt, ganz nahe zu kommen. Doch die eigentlichen Stars sind und bleiben meine Schanzern, von denen Trikots in meinem Zimmer hängen und für den Verein spielen, den ich immer unterstützen werde. In guten wie in schlechten Tagen.

Fotos: kbumm
Bilder zur Vergrößerung anklicken

Sonntag, 25. Juli 2010

Sports² - Volle Düse


Volle Düse geht es weiter im Sommer meines Lebens. Morgen geht es auf nach Seefeld, Österreich zum Trainingslager des FC Ingolstadt 04. Hier hab ich die Möglichkeit einige interessante Interviews zu führen sowie neue Eindrücke vom neuem Team zu gewinnen. Ich melde mich dann wieder aus dem Trainingslager und natürlich, wenn ich wieder Aufenthalt in der Heimat habe. Denn ich werde nur am Donnerstag 30. Juli wieder zuhause sein, bevor es dann vollgepackt nach WOLFSBURG geht! BUNDESLAGER! Volle Düse weiter!

Bild zur Großansicht einfach anklicken.

Sports² - Langenmosen wieder die beste Mannschaft im Donaumoos

Bei der 61. Auflage des Donaumoos-Wanderpokals sicherte sich der DJK Langenmosen in Ludwigsmoos wie schon 2008 in Sinnig den ersten Platz. In einem einseitigen Finale schlug Langenmosen den BSV Berg im Gau mit 4:0.
Im Halbfinale schied der SV Karlshuld als Titelverteidiger gegen Berg im Gau aus. In einer spannenden Partei stand es nach regulärer Spielzeit 1:1. Im Elfmeterschießen zog dann der SVK den Kürzeren. Langenmosen setzte sich gegen Ludwigsmoos im Halbfinale mit 1:0 durch.
Wie schon 2008 schied Karlshuld im traditionsreichen Turnier im Halbfinale aus.
Der 62. Donaumoos Wanderpokal findet 2011 in Wagenhofen statt. 2012 gastiert er in Karlshuld.
Der Donaumoos Wanderpokal hat eine lange Tradition und wird immer an beiden letzten Juli-Wochenenden ausgetragen. Am DWP nehmen folgende Teams teil: SV Karlshuld (Rekordsieger), SV Grasheim, DJK Langenmosen, SV Ludwigsmoos, FC Zell/Bruck, SV Sinning, SV Wagenhofen, BSV Berg im Gau, SV Klingsmoos und TSG Untermaxfeld.

Die Platzierungen im Jahr 2010.
1. DJK Langenmosen
2. BSV Berg im Gau
3. SV Karlshuld
4. SV Ludwigsmoos
5. TSG Untermaxfeld
6. SV Klingsmoos
7. SV Wagenhofen
8. SV Grasheim
9. FC Zell/Bruck
10. SV Sinnig

Sports² - Und dann machte es bumm


Edin Dzeko, ist international heiß begehrt. Als Bundesliga-Torschützenkönig der letzten Saison ist er natürlich noch begehrter als andere Spieler.
Edin Dzeko ist groß, kopfballstark und beidfüßig. Er ist ein Ausnahme-Fußballer und er war mit seinem Sturmpartner Grafite maßgeblich am Wolfsburger Wunder beteiligt, als der VfL Deutscher Meister wurde.
Mit dem VfL Wolfsburg machte Dzeko nun beim Blitzturnier in Ingolstadt halt und spielte großartig. So großartig dass er mich im wahrsten Sinne des Wortes fast umgehauen hat. Das Spiel gegen Augsburg läuft und Dzeko zieht ab. Ich drücke gerade auf den Auslöser und dann macht es bumm. Sein Schuss landet an der Werbebande,  ich erschrecke und stelle fest, ein paar Zentimeter weiter rechts und der Ball hätte mich mit voller Wuscht erwischt. Und der Bosnier hat einen starken Bums drauf. Aber das ist das Berufsrisiko eines Fotografen. Schuss siehe Foto, Einschlag siehe Post.
Nachdem Turnier hab ich mir Dzeko dann nochmal gekrallt. Ich finde ihn sehr sympatisch, er ist sehr bescheiden, selbst mit Millionen-Gehalt und Titel. Mit der Presse spricht er auch sehr selten. Ich hab Dzeko so gefragt, ob ich bitte mit ihm ein Foto machen dürfte. Er stimmte zu und sagte: gleich. Ich rief einen Fotografenkollegen zu mir und zeigte ihm: mach mal bitte schnell das Foto. Damit war das Foto mit einem meiner großen Vorbilder Dzeko im Kasten. Ich habe mit dem Torschützenkönig der Saison 2009/2010 ein Foto. Yeah! Was für eine Geschichte. Aber fast hätte er mich auch noch erschossen. Irre.

Das Foto mit Edin Dzeko folgt noch! 

Sports² - Der FC Ingolstadt bezieht sein neues Zuhause - Stadion-Eröffnung mit Promi-Spiel und Blitzturnier eröffnet


Jawoll! Der Audi Sportpark wurde heute mit einem Promi-Spiel, einem Blitzturnier und einem großen Rahmenprogramm eröffnet. Bereits um 13:00 Uhr konnte man das Stadion zu Führungen betreten. Gegen 16:00 Uhr begann dann der offizielle Teil. Das erste Tor im neuem Stadion erzielte Karl-Heinz-Rummenigge der beim Prominenten-Spiel zwischen den Bayern All Stars und den Audi All Stars traf.
Beim Blitzturnier konnte der FC Ingolstadt leider nur den 3. Platz sich sichern. Gegen Augsburg verlor man 0:1, auch gegen Wolfsburg musste man sich 0:1 geschlagen geben. Allerdings zeigte der Gastgeber immer sehr starke Leistungen. Das Stadion war mit rund 11.000 Zuschauern reichlich gefüllt. Die Fans des FC Ingolstadt 04 machten ordentlich Stimmung. 

Für mich war es ein toller Tag heute, endlich im neuem Stadion zu stehen. Ich freu mich auf weitere tolle Spiele in diesem Stadion, unserer neuen Heimat!
Was ich ebenfalls echt top fand, ich hab ein Foto mit dem Torschützenkönig der Bundesliga-Saison 2009/2010 machen lassen: Edin Dzeko. Er ist echt super nett! Als besondere Gäste waren Audi Vorstandsvorsitzender Ruper Stadler, Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer sowie Liga-Präsident Reinhard Rauball geladen. Misimovic und Dzeko (beide Wolfsburg) hab ich mit Handschlag alles Gute für die neue Saison gewünscht. Den Stars ganz nah. Aber meine eigentlichen Stars, sind meine Spieler vom FC Ingolstadt 04! 

Es war ein genialer Tag heute, historisch und so beeindruckend. Man merkt mir fehlen die Worte. Und wenn mir die Worte fehlen, bin ich echt geflasht. Hintergrundberichte rund um die Stadioneröffnung folgen noch!
Fotos gibt es bei Picasa unter folgenden Link:

Mehr Hintergrundberichte folgen

Samstag, 24. Juli 2010

Scouts² - Buuuus

Bus, Bus, Bus. Er verschwindet einfach nicht aus meinem Leben. Am 30. Juli geht es mit einem Reisebus auf nach Alkme zum Bundeslager. Es stehen gute sechs – sieben Stunden Busfahrt auf dem Programm. Doch das ist gar nichts im Vergleich zu dem, was ich bisher mit Busfahrten schon durchgemacht habe.
Die Polen-Großfahrt 2007 war mit satten 18 Stunden Busfahrt nach Leba (bei Danzig) die wohl längste Busfahrt meines Leben. Allerdings  fuhren wir mit drei Kleinbussen nach Polen. Es ist wenig Platz, man kann sich nicht bewegen und es ist einfach nur nervig. Es war schrecklich. Die Rückfahrt vom Polen Jamboree von Kielce nach Karlshuld dauerte „nur“ 15 Stunden, war aber ebenso schlimm. Bei der Hinfahrt konnte ich nicht schlafen, als ich dann in Mecklenburg-Vorpommern endlich schlafen konnte, kam eine Straße die alles bisher mir bekannte überstieg. Schlaglöcher sehr tief und es waren sehr viele. Und das auf einer deutschen Straße. Mein Kopf knallte gegen das Dach, die Schlafenszeit war dahin. Nach der deutsch-polnischen Grenze, fanden wir einen super Autobahnabschnitt vor. Verkehrte Welt.
England 2009 war auch nicht ganz ohne. Auch etwa 15 Stunden Busfahrt, allerdings führte der Weg über den Euro-Tunnel, was die Fahrzeit im Wesentlichen verkürzte. Diese Fahrt hielt sich mit dem schrecklichen in Grenzen. Außer das ich mal wieder nicht schlafen konnte. Die Fahrt ging wie bei der Polen Großfahrt 2007 durch die Nacht hindurch, um am Mittag die Zelte aufzubauen.
Dieses Mal wird sich die Fahrtzeit in Wagen Grenzen halten. Aber trotzdem. Hier ist halt Beschäftigung gefragt. Für die muss man aber meist selber sorgen. Zeitung lesen, Musik hören, unterhalten, die gängigsten Möglichkeiten sich zu beschäftigen. Bus fahren werde ich immer hassen! Gott sei Dank, geht es dieses Jahr nur nach Alkme. Nächstes Jahr Schweden, das wird die Hölle, die Bus-Hölle. Aber wie immer, werde ich auch das überleben. So wie ich Polen 2007 und England 2009 auch überlebt habe. Hart im nehmen, eben. Und alles ist halt nur so schlimm, wie man es selbst macht. 

Schule² - Merci

It´s finaly done. Gestern ging meine Schullaufbahn offiziell zu Ende. Mit der Abschlussfeier und zugleich der Zeugnisübergabe wurde das Kapitel "Schule" in meinem Leben beendet.
Die Abschlussfeier in der Aula meiner Schule begann mit einem Gottesdienst. Beim Gottesdienst übernahm unsere Klasse (M10) die Vorlesung der Fürbitten. Für uns eigentlich auch selbstverständlich. Bei mehreren Gottesdiensten haben wir das schon übernommen. Und noch ein kleiner Einschub, ich habe meine Religionslehrerin Frau Zimmerer acht Jahre lang Religionslehrerin gehabt (!!!). War eine schöne Zeit. Danach kamen Reden von Rektor Hans Betschart sowie dem Bürgermeister Karl Seitle. Herr Seitle war auf alle Fälle sehr unterhaltsam als auch sachlich. Er hielt seine Rede frei und sagte: "Zu den Schülern die keinen Preis für ihre gute Leistung bekommen sage ich immer: ´ich hab auch noch nie einen Preis bekommen.´" Das sorgte natürlich für Lacher. Ein guter Gag von unserem Bürgermeister, der ja zwei Wochen schon mein Chef war, als ich in der Gemeinde zwei Wochen Praktikum hatte.
Danach folgten zwei Reden der Klassensprecher der Klassen 9 und M10. Dann wurde mit dem feierlichen eigentlich erst begonnen. Die Zeugnisse wurden vom Rektor sowie dem jeweiligen Klassenleiter übergeben. Sowohl Rektor und mein Klassenleiter sagten nochmal nette Sätze zu mir. Die allerdings nicht hier landen werden, weil es einfach persönliche Glückwünsche sind. Nachdem Übergabe-Verfahren war ich eigentlich schon erleichtert. Als dann der offizielle Teil endete, sprach ich mit noch ein paar Lehrern und damit auch wichtigen Weggefährten. An dieser Stelle möchte ich meiner Klassenleiterin (1. und 2. Klasse) Frau Ursula Höpfner ganz herzlich nochmal danken! Ebenso möchte ich meiner Klassenleiterin in der 5. Klasse Frau Renate Gutsche herzlich danken. Auch ein Dankeschön geht an meine Lehrerin in der 3. und 4. Klasse Frau Korinek, die mittlerweile in der Schweiz ist. Meinem Klassen-Leiter in der 6. Klasse Herr Neubrand möchte ich ebenso danken. Besonderen Dank geht an meine Klassenleiterin in der M7 und M8 Frau Silvia Lederer. War eine sehr schöne und witzige Zeit in der M7 und M8. Ich erinnere nur zu gerne an die Abstiegswette, die ich auch noch gewonnen habe. Zu guter Letzt danke herzlichst meinen Klassenleiter in der M9 und M10 Herr Otto Klepik. Das mit Mathe haben wir nochmal gut hinbekommen (grins). Auch ein paar Fachlehrkräften möchte ich danken, da wären meine Fast-Immer-Religionslehrerin Frau Zimmerer, sowie Frau Nemezki (ich hoffe, ich hab sie jetzt richtig geschrieben), Herr Weigl, Frau Waldinger und Herr Engel, sowie Frau Olga Fahrig.
Besonderer Dank geht an das Hausmeister-Ehepaar Magdalena Eichlinger und Adolf Eichlinger. Sehr besonders Danke ich unserem alten Rektor Hans Brummer für seine Unterstützung, allen voran zu Beginn meiner Schulzeit und seinen Glauben an mich, darüberhinaus. Ihm danke ich sehr. Und ab jetzt sind wir wohl komplett per du, weil ich ja nicht mehr im Dienst als Schüler bin. Außerdem gilt ein großer Dank an meine beste Schulfreundin Isabell Seiler. Ich war zehn Jahre mit ihr in der gleichen Klasse. Also wir haben unseren Schulweg gemeinsam bestritten und immer fest zusammengehalten. Und wir haben uns beide immer rausgeholt aus der Krise, wenn es mal nicht so lief. Diese Freundschaft wird garantiert über die Schule hinaus gehen. Auch danke an meine Mitschüler, allen voran die letzten vier Jahre. War eine gute Zeit.
Nachdem offiziellen Teil folgte ein Glas Sekt und die einen oder anderen Gespräche, ehe ich mich dann in meinen inoffiziellen Teil verabschiedete. Es war noch mal ein schöner Abend. Ein großes Merci nochmal an alle Weggefährten meiner durchaus mit Steinen belegten Schulzeit. Doch am Ende hat alles gepasst. Ich denke, ich werde des öfteren mal die Schule wieder besuchen. Denn man sollte wissen, wo man herkam.
Zuletzt kann ich nur sagen: It´s finaly down - Damen&Herren.
Ich zitiere an dieser Stelle Oliver Kahn: ich kann damit im Reinen abschließen.


Mein Soundtrack zu meiner 10-jährigen Schullaufbahn und zur gestrigen Abschlussfeier
Bitte anhören und ein bisschen auf den Text achten, der Song ist gar nicht so übel. Und durchaus interessant für Leute, die jetzt Moderne Musik nicht so mögen, sag ich mal.

Frittenbude - Mindestens in 1000 Jahren
http://www.youtube.com/watch?v=ABnyHNgE2Q8