Mittwoch, 21. Januar 2009

PROscouts – ein Blick hinter die Kulissen



Was macht eigentlich so ein Sippenführer, bei den Pfadis. Sipplinge rumkomandieren, rumsitzen und chillen, Macker spielen? Nein, ich bin Sippenführer. Und ich gehöre garantiert nicht zu dieser Sorte. Was machen Sippenführer, wie gestalten sie ihre Gruppenstunde und was ist eigentlich ihr Ziel.
Grundlegend. Meine Sippe heißt Streifenhörnchen. Meine Sipplinge sind zwischen 10 und 11 Jahre alt. Die Streifenhörnchen bestehen aus 9 Leuten. Dafür haben wir aber aktuell drei Sippenführer. Der „Ober-Chef“ un der Vertreter auf den Leiterkreisen ist der Martin Lechermeier (20, Pobenhausen). Die zwei weiteren Leiter sind der Johannes Hofstetter (14, Sippe Säbelzahntiger) und ich (14, Sippe Feuersalander). Im Grunde genommen, sind der Jojo und ich noch Lehrlinge. Allerdings wollen wir mal die Sippe zu zweit alleine leiten. Darum übernehmen wir einige wichtige Aufgaben. Wir bereiten die Gruppenstunden vor und fahren auf viele Lager mit. Als zusätzliche Aufgabe, fahre ich dieses Jahr auf Grundkurs. Der Grundkurs findet in den Osterferien im fränkischen Rockenbach statt. Dort lerne ich noch einige Sachen zum Sippenführer sein dazu. Aber da ich manchmal ziemliche Zeit-Engpässe, welcher Schule und Nachmittag und so habe. Plane ich die Gruppenstunden zwei Wochen vorher. So eine Gruppenstunden hat eigentlich ein Schema. Zu Beginn wird die Guten-Taten-Runde gestartet. Jeder Sippling trägt seine Guten Taten vor. Danach wird meistens mit dem „Programm“ gestartet, dass ein Sippenführer vorbereitet hat. Aber meistens gibt da noch einige organisatorische Dinge zu erledigen. Zum Beispiel: Einladungen einsammeln, Einladungen verteilen, die Sipplinge informieren über Termine und bla bla bla.
Danach geht es endlich los. Als Sippenführer, sollte man sein Programm immer interessant gestalten. Und natürlich die Sipplinge mit einbeziehen. Denn mit klassischen runterlesen und reden, kommt man nicht weit. Außerdem sollte man den Unruhen (Gesprächen vorbeugen). Also interessant und so kurz wie möglich gestalten. Allerdings sollte der Sippling, besonders der junge Sippling was mitnehmen aus der Gruppenstunde. Denn jeder, will mal das blaue Halstuch bekommen. Aktuell sind eigentlich die Inhalte eher grundlegend. Also, den Sipplingen werden grundlegende Dinge vermittelt. Die Morse-Zeichen, Knoten Zelt aufbauen, die Organisation auf Regions-,Landes-,Bundes-Ebene und weltweit. Und, und, und. Ich persönlich tu mich relativ leicht, Gruppenstunden vorbereiten. Weil bei mir ist es auch erst vier Jahre her, dass mir die Grundlagen vermittelt wurden, von meinem Sippenführer. Auch nicht gerade unpraktisch, ist wenn man aus einem Allgemeinwissen schöpfen kann. Denn auf Fragen wie: Wie groß ist ein Mammutbaum? Sollte man als Sippenführer schon einigermaßen erklären können. Auch ganz witzig, sind die Kulleraugen bei Sätzen wie: „Mammutbäume sind über 100m hoch und erreichen einen Durchmesser von 17m“. Dann muss man halt erklären können, wie viel 17m Durchmesser sind. Aber auch Sippenführer, stoßen an ihre Grenzen. Besonders, wenn manche Sipplinge einen verzweifeln lassen. Ja, mei gehört dazu. Aber wenn die Gruppenstunde aus ist. und die durchschnaufst und weißt, so jetzt haben die Kids was mitgenommen. Dann hat es sich rentiert, den Kopf sich zu zerbrechen und sich 2 Stunden Zeit zu nehmen. Unser primäres Ziel ist, die Sippe einmal alleine zu leiten zu zweit. Nächstes Jahr im September 2010, kann es soweit sein. Wenn Johannes und ich, 16 sind. Jetzt machen wir unsere Sippling erst Blau-Halstuch-fit. Und dann schauen wir weiter.

GRUNDLEGENDES
Name: Maxi „Maxl“ Randelshofer
Pfadfinder seit: September 2002 (3. Klasse)
Stamm: Totila Karlshuld
Sippe: Feuersalamander (seit 2004)
Status/Aufgabe: Sippenführer Streifenhörnchen

AUFSTIEG
Das darf auf einem Lager nicht fehlen: Taschenmesser, Petro-Funzel, Gitarre
Das geht gar nicht: Regen auf einem Lager
Lieblings-Lagerfeuer-Lieder: Wenn der Abend naht, Ring of fire, Father and son
Bestes Lager/Fahrt bisher: hmh Polen Großfahrt 2007

ABRUNDEN
Kuriostes Lager-Erlebnis: Der 3-Tages-Hajk in Polen
Bestes Hajk-Wetter: leicht bewölkt, warm
Kluft in der Hose: manchmal
Vervollständige: Ein Lager ohne Jurten wäre, wie Sex ohne Frauen (grins)
Pfadfinden ist: meine Lebenserfüllung
In welches Land ich noch gerne Reisen möchte: Schweden, das wäre eine tolle Großfahrt
2009 wird ein tolles Fahrten-Jahr weil: ich viele neue Leute kennenlernen werden. Und es saulustig wird.
Ranger/Rover oder Sippenführer: Sippenführer
Das kann ich nicht besonders gut: Knoten und so Zeug

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